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Altonaer und Pinneberger Archiv
Die Kanzlei wurde als oberste Justiz- und Verwaltungsbehörde für den königlichen Anteil von Schleswig und Holstein 1648 in Flensburg errichtet und 1649 nach Glückstadt verlegt. Ihre Zuständigkeit war seit 1713 auf Holstein beschränkt und wurde 1734 auf die Grafschaft Rantzau, 1762 auf die plönischen und 1774 auf die gottorfischen Lande ausgedehnt. Zugleich ersetzte man die Bezeichnung "Glückstädtische Regierung" durch "Holsteinische Landesregierung zu Glückstadt und Holsteinisches Oberkonsistorium". Die vorher formell unterschiedlichen besonderen Gerichte - Justizkanzlei, Oberamtsgericht, Pinnebergisches-, Altonaisches-, Rantzauisches Oberappellationsgericht - wurden 1806 als "Holsteinisches Obergericht" zusammengefasst. Seit 1816 hieß es "Holstein-Lauenburgisches Obergericht". Als 1834 in der mittleren Instanz Justiz und Verwaltung getrennt wurden, ging die Verwaltung an die Schleswig-Holsteinische Regierung auf Gottorf über; das Obergericht bestand als reine Justizbehörde fort.
Bei der Trennung von Justiz und Verwaltung im Jahr 1834 wurden die Akten geteilt. Die in Glückstadt verbliebenen Justizakten sind später größtenteils vernichtet worden, die Verwaltungsakten blieben erhalten und bilden den Kern des im Landesarchiv Schleswig-Holstein verwahrten Bestandes
Kunstpflege in Bibliotheken – Kür oder Pflicht?
Selten wird das Sammeln von Grafik in Bibliotheken genauer betrachtet, obwohl dies noch im 19. Jahrhundert intensiv gepflegt wurde, gerade in der aktiven bürgerlichen Kultur Hamburgs. Einmal mehr zeigt sich, dass Handel und Kunstsinn durchaus in der Hansestadt zusammengingen. Die Beschäftigung mit den Kupferstichen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg hat vielfältige Spuren zutage gefördert, die auf die Provenienzen der ursprünglichen Besitzer und auf den bibliothekarischen Umgang mit ihnen hindeuten. Sie wurden von einer Gruppe Studierender der Kunstgeschichte eingehend und mit engagierter Recherchearbeit untersucht und in diesem Buch wissenschaftlich fundiert mit neuen Perspektiven dargelegt. Neben der verzweigten Sammlungsgeschichte möchte das Buch auch auf die Werke selbst aufmerksam machen, die nun digital erfasst und damit zugänglich sind. Die Publikation vereint sowohl historisch-kritische Bibliotheks- und Sammlungsgeschichte als auch die Auseinandersetzung mit modernen Instrumenten ihrer Verfügbarmachung.Rarely is the collecting of prints in libraries looked at more closely, although this was still intensively cultivated in the 19th century, especially in Hamburg\u27s active bourgeois culture. Once again, it becomes apparent that trade and artistic sensibility certainly went hand in hand in the Hanseatic city. Studying the copperplate engravings in the Hamburg State and University Library has brought to light a variety of traces that point to the provenances of the original owners and to the way the library dealt with them. They have been examined in detail and with dedicated research work by a group of art history students and presented in this book in a scientifically sound manner with new perspectives. In addition to the ramified history of the collection, the book also aims to draw attention to the works themselves, which are now digitally recorded and thus accessible. The publication combines both historical-critical library and collection history as well as an examination of modern instruments for making them available
Kunstpflege in Bibliotheken – Kür oder Pflicht?
Selten wird das Sammeln von Grafik in Bibliotheken genauer betrachtet, obwohl dies noch im 19. Jahrhundert intensiv gepflegt wurde, gerade in der aktiven bürgerlichen Kultur Hamburgs. Einmal mehr zeigt sich, dass Handel und Kunstsinn durchaus in der Hansestadt zusammengingen. Die Beschäftigung mit den Kupferstichen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg hat vielfältige Spuren zutage gefördert, die auf die Provenienzen der ursprünglichen Besitzer und auf den bibliothekarischen Umgang mit ihnen hindeuten. Sie wurden von einer Gruppe Studierender der Kunstgeschichte eingehend und mit engagierter Recherchearbeit untersucht und in diesem Buch wissenschaftlich fundiert mit neuen Perspektiven dargelegt. Neben der verzweigten Sammlungsgeschichte möchte das Buch auch auf die Werke selbst aufmerksam machen, die nun digital erfasst und damit zugänglich sind. Die Publikation vereint sowohl historisch-kritische Bibliotheks- und Sammlungsgeschichte als auch die Auseinandersetzung mit modernen Instrumenten ihrer Verfügbarmachung.Rarely is the collecting of prints in libraries looked at more closely, although this was still intensively cultivated in the 19th century, especially in Hamburg\u27s active bourgeois culture. Once again, it becomes apparent that trade and artistic sensibility certainly went hand in hand in the Hanseatic city. Studying the copperplate engravings in the Hamburg State and University Library has brought to light a variety of traces that point to the provenances of the original owners and to the way the library dealt with them. They have been examined in detail and with dedicated research work by a group of art history students and presented in this book in a scientifically sound manner with new perspectives. In addition to the ramified history of the collection, the book also aims to draw attention to the works themselves, which are now digitally recorded and thus accessible. The publication combines both historical-critical library and collection history as well as an examination of modern instruments for making them available
Non scholae, sed vitae discimus
Selten wird das Sammeln von Grafik in Bibliotheken genauer betrachtet, obwohl dies noch im 19. Jahrhundert intensiv gepflegt wurde, gerade in der aktiven bürgerlichen Kultur Hamburgs. Einmal mehr zeigt sich, dass Handel und Kunstsinn durchaus in der Hansestadt zusammengingen. Die Beschäftigung mit den Kupferstichen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg hat vielfältige Spuren zutage gefördert, die auf die Provenienzen der ursprünglichen Besitzer und auf den bibliothekarischen Umgang mit ihnen hindeuten. Sie wurden von einer Gruppe Studierender der Kunstgeschichte eingehend und mit engagierter Recherchearbeit untersucht und in diesem Buch wissenschaftlich fundiert mit neuen Perspektiven dargelegt. Neben der verzweigten Sammlungsgeschichte möchte das Buch auch auf die Werke selbst aufmerksam machen, die nun digital erfasst und damit zugänglich sind. Die Publikation vereint sowohl historisch-kritische Bibliotheks- und Sammlungsgeschichte als auch die Auseinandersetzung mit modernen Instrumenten ihrer Verfügbarmachung.Rarely is the collecting of prints in libraries looked at more closely, although this was still intensively cultivated in the 19th century, especially in Hamburg\u27s active bourgeois culture. Once again, it becomes apparent that trade and artistic sensibility certainly went hand in hand in the Hanseatic city. Studying the copperplate engravings in the Hamburg State and University Library has brought to light a variety of traces that point to the provenances of the original owners and to the way the library dealt with them. They have been examined in detail and with dedicated research work by a group of art history students and presented in this book in a scientifically sound manner with new perspectives. In addition to the ramified history of the collection, the book also aims to draw attention to the works themselves, which are now digitally recorded and thus accessible. The publication combines both historical-critical library and collection history as well as an examination of modern instruments for making them available
Erfolgreiche Vertragskonzepte oder foedera incerta?
Die vorliegende Arbeit thematisiert die Außenpolitik des Weströmischen Reiches gegenüber denjenigen Germanenstämmen, die im Zusammenhang mit dem Untergang Westroms souveräne Staaten auf römischem Boden bilden konnten: die Burgunder, die Vandalen, die Sueben und die Westgoten. Den zentralen Untersuchungsgegenstand stellen die völkerrechtlichen Beziehungen zwischen dem Imperium und den unterschiedlichen gentes im 5. Jahrhundert. dar. Eine Sammlung der weströmisch-germanischen Verträge – zusammen mit der Vorstellung ihres historischen Hintergrundes – gewährt einen ausreichenden Überblick über die politische Einstellung des Westreiches gegenüber den Germanen in der Endphase seines Desintegrationsprozesses. Ist ein bestimmter „roter Faden“ in der Außenpolitik Westroms festzustellen?The present study deals with the foreign policy of the Western Roman Empire towards those Germanic tribes that were able to form sovereign states on Roman soil in connection with the fall of Western Rome: the Burgundians, the Vandals, the Suebi and the Visigoths. The central object of investigation is the international legal relations between the Empire and the various gentes in the 5th century. A collection of the West Roman-Germanic treaties - together with a presentation of their historical background - provides a sufficient overview of the political attitude of the Western Empire towards the Germanic peoples in the final phase of its disintegration process. Is there a certain "red thread" in West Rome\u27s foreign policy
Journale und Protokolle
Die Kanzlei wurde als oberste Justiz- und Verwaltungsbehörde für den königlichen Anteil von Schleswig und Holstein 1648 in Flensburg errichtet und 1649 nach Glückstadt verlegt. Ihre Zuständigkeit war seit 1713 auf Holstein beschränkt und wurde 1734 auf die Grafschaft Rantzau, 1762 auf die plönischen und 1774 auf die gottorfischen Lande ausgedehnt. Zugleich ersetzte man die Bezeichnung "Glückstädtische Regierung" durch "Holsteinische Landesregierung zu Glückstadt und Holsteinisches Oberkonsistorium". Die vorher formell unterschiedlichen besonderen Gerichte - Justizkanzlei, Oberamtsgericht, Pinnebergisches-, Altonaisches-, Rantzauisches Oberappellationsgericht - wurden 1806 als "Holsteinisches Obergericht" zusammengefasst. Seit 1816 hieß es "Holstein-Lauenburgisches Obergericht". Als 1834 in der mittleren Instanz Justiz und Verwaltung getrennt wurden, ging die Verwaltung an die Schleswig-Holsteinische Regierung auf Gottorf über; das Obergericht bestand als reine Justizbehörde fort.
Bei der Trennung von Justiz und Verwaltung im Jahr 1834 wurden die Akten geteilt. Die in Glückstadt verbliebenen Justizakten sind später größtenteils vernichtet worden, die Verwaltungsakten blieben erhalten und bilden den Kern des im Landesarchiv Schleswig-Holstein verwahrten Bestandes
Veröffentlichungen des Landesarchivs Schleswig-Holstein
Die Kanzlei wurde als oberste Justiz- und Verwaltungsbehörde für den königlichen Anteil von Schleswig und Holstein 1648 in Flensburg errichtet und 1649 nach Glückstadt verlegt. Ihre Zuständigkeit war seit 1713 auf Holstein beschränkt und wurde 1734 auf die Grafschaft Rantzau, 1762 auf die plönischen und 1774 auf die gottorfischen Lande ausgedehnt. Zugleich ersetzte man die Bezeichnung "Glückstädtische Regierung" durch "Holsteinische Landesregierung zu Glückstadt und Holsteinisches Oberkonsistorium". Die vorher formell unterschiedlichen besonderen Gerichte - Justizkanzlei, Oberamtsgericht, Pinnebergisches-, Altonaisches-, Rantzauisches Oberappellationsgericht - wurden 1806 als "Holsteinisches Obergericht" zusammengefasst. Seit 1816 hieß es "Holstein-Lauenburgisches Obergericht". Als 1834 in der mittleren Instanz Justiz und Verwaltung getrennt wurden, ging die Verwaltung an die Schleswig-Holsteinische Regierung auf Gottorf über; das Obergericht bestand als reine Justizbehörde fort.
Bei der Trennung von Justiz und Verwaltung im Jahr 1834 wurden die Akten geteilt. Die in Glückstadt verbliebenen Justizakten sind später größtenteils vernichtet worden, die Verwaltungsakten blieben erhalten und bilden den Kern des im Landesarchiv Schleswig-Holstein verwahrten Bestandes
Herzogtum Schleswig bis 1867
Die vorliegende Beständeübersicht ist eine Bestandsaufnahme zum 150-jährigen Bestehen des Landesarchivs Schleswig-Holstein, das 1870 als preußisches Staatsarchiv Schleswig gegründet wurde. Diese Übersicht ist die erste gedruckte, die Erläuterungen zu allen einzelnen Beständen enthält und so die Orientierung für die Benutzerinnen und Benutzer des Landesarchivs erleichtert. Man kann sich lesend und blätternd einen Eindruck von der hiesigen Überlieferung zur Landesgeschichte verschaffen und so manches entdecken, was noch nicht erforscht worden ist. Kompakt und übersichtlich führt das Buch die Leserinnen und Leser durch die umfangreichen Bestände - würde man alle Unterlagen in eine Reihe legen, ergäbe es eine Strecke von etwa fünfzigtausend laufenden Metern.This overview of holdings is an inventory to mark the 150th anniversary of the Landesarchiv Schleswig-Holstein, which was founded in 1870 as the Prussian Staatsarchiv Schleswig. This overview is the first printed overview that contains explanations of all individual holdings and thus facilitates orientation for the users of the Landesarchiv. Reading and leafing through the book, one can get an impression of the local records on regional history and discover many things that have not yet been researched. The book guides the reader through the extensive holdings in a compact and clear manner - if one were to put all the documents in one row, it would result in a distance of about fifty thousand linear metres
Nationalsozialismus und Besatzungszeit
Die vorliegende Beständeübersicht ist eine Bestandsaufnahme zum 150-jährigen Bestehen des Landesarchivs Schleswig-Holstein, das 1870 als preußisches Staatsarchiv Schleswig gegründet wurde. Diese Übersicht ist die erste gedruckte, die Erläuterungen zu allen einzelnen Beständen enthält und so die Orientierung für die Benutzerinnen und Benutzer des Landesarchivs erleichtert. Man kann sich lesend und blätternd einen Eindruck von der hiesigen Überlieferung zur Landesgeschichte verschaffen und so manches entdecken, was noch nicht erforscht worden ist. Kompakt und übersichtlich führt das Buch die Leserinnen und Leser durch die umfangreichen Bestände - würde man alle Unterlagen in eine Reihe legen, ergäbe es eine Strecke von etwa fünfzigtausend laufenden Metern.This overview of holdings is an inventory to mark the 150th anniversary of the Landesarchiv Schleswig-Holstein, which was founded in 1870 as the Prussian Staatsarchiv Schleswig. This overview is the first printed overview that contains explanations of all individual holdings and thus facilitates orientation for the users of the Landesarchiv. Reading and leafing through the book, one can get an impression of the local records on regional history and discover many things that have not yet been researched. The book guides the reader through the extensive holdings in a compact and clear manner - if one were to put all the documents in one row, it would result in a distance of about fifty thousand linear metres
Landesverwaltung seit 1946
Die vorliegende Beständeübersicht ist eine Bestandsaufnahme zum 150-jährigen Bestehen des Landesarchivs Schleswig-Holstein, das 1870 als preußisches Staatsarchiv Schleswig gegründet wurde. Diese Übersicht ist die erste gedruckte, die Erläuterungen zu allen einzelnen Beständen enthält und so die Orientierung für die Benutzerinnen und Benutzer des Landesarchivs erleichtert. Man kann sich lesend und blätternd einen Eindruck von der hiesigen Überlieferung zur Landesgeschichte verschaffen und so manches entdecken, was noch nicht erforscht worden ist. Kompakt und übersichtlich führt das Buch die Leserinnen und Leser durch die umfangreichen Bestände - würde man alle Unterlagen in eine Reihe legen, ergäbe es eine Strecke von etwa fünfzigtausend laufenden Metern.This overview of holdings is an inventory to mark the 150th anniversary of the Landesarchiv Schleswig-Holstein, which was founded in 1870 as the Prussian Staatsarchiv Schleswig. This overview is the first printed overview that contains explanations of all individual holdings and thus facilitates orientation for the users of the Landesarchiv. Reading and leafing through the book, one can get an impression of the local records on regional history and discover many things that have not yet been researched. The book guides the reader through the extensive holdings in a compact and clear manner - if one were to put all the documents in one row, it would result in a distance of about fifty thousand linear metres