14106 research outputs found
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Referenzdaten und Web-GIS für das MSRL Berichtswesen
Dokument erstellt im Zusammenhang mit Projekt TrilaWatt /// Zusammenfassung: Die Europäische Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) verpflichtet EU-Mitgliedstaaten zur Entwicklung von Strategien für einen guten Zustand ihrer Meeresgewässer, dies betrifft in Deutschland die Nord- und Ostsee. Facharbeitsgruppen erarbeiten hierfür Bestandsaufnahmen mittels Analysen von hydrographischen, hydrologischen, morphologischen und sedimentologischen Daten. Der digitale Zwilling des Wattenmeers aus dem Projekt TrilaWatt und das erarbeitete Webportal können die Bearbeitung dieser Fragestellungen unterstützen. Dieses webbasierte Assistenzsystem zur Bereitstellung von Open-Data fördert so die Zusammenarbeit
Der »Expertenkreis Munition im Meer«
Im Jahr 2011 wurde erstmals eine umfassende Bestandsaufnahme zur Munitionsbelastung in der deutschen Nord- und Ostsee veröffentlicht. Damals ging man von 1,6 Millionen Tonnen Munition aus. Diese Zahl wird noch immer angegeben. Anders hingegen betrachtet der Expertenkreis Munition im Meer heute die damalige Einschätzung, dass keine »großräumige Gefährdung der marinen Umwelt« besteht. Im Artikel wird die Organisation des Expertenkreises sowie seine Aufgaben vorgestellt
Die Ostseesturmflut vom 20./21. Oktober – Ursachen des vergleichsweise hohen Schadensaufkommens sowie Betrachtung im Hinblick auf mögliche Minimierungsstrategien
Die Ostseesturmflut vom Oktober 2023 war geprägt durch ein hohes Schadensaufkommen. Ein erheblicher Teil der Schäden betraf Einrichtungen mit einer hohen Sachwertdichte, die saisonbedingt dem Ereignis ausgesetzt waren, insbesondere Campingplätze, Marinas und bewirtschaftete Strände. Für den ausreichenden Schutz solcher Einrichtungen ist im Regelfall der Betreiber oder die Kommune zuständig, soweit er diesen nach geltenden Vorschriften gewährleisten muss. Die Wirkungen der Sturmflut werden dargestellt und mögliche Minimierungsstrategien aufgezeigt. Marinas mit ihrer hohen Sachwertdichte bieten über eine Umrüstung ihrer bestehenden, höhenfesten Festmacheeinrichtungen zu dem Wasserstand folgenden Festmachemöglichkeiten ein hohes Potential zur zukünftigen Minimierung der Sachschäden. Konkrete, individuelle Evakuierungspläne können helfen, Schäden auf Campingplätzen zu vermeiden und den Verlust touristischer Infrastruktur auf bewirtschafteten Stränden zu minimieren
Validation of an efficient two-layer non-hydrostatic wave model on a sloping foreshore
In the physical modelling of coastal engineering problems, use is often made of foreshores and transition slopes to obtain the desired wave conditions - both spectral parameters and wave height distribution - at a given location. Numerical wave models can be used to predict whether the target wave conditions are met for a given physical model layout and wave forcing. The XBeach non-hydrostatic two-layer model is a computationally efficient numerical model that has been validated for spectral wave parameters, but lacks validation of the simulated wave height distributions. In this work, wave flume data with high spatial density over a sloping foreshore is used to validate the ability of this numerical model to reproduce both spectral wave parameters and wave height distributions. As part of this effort, optimal settings have been derived for the wave breaking formulation used in the numerical model, resulting in recommended values for the maxbrsteep and reformsteep parameters of 0.40 and 0.20 respectively.
From the results of the validation it is concluded that the numerical model is unsuccessful in reproducing the validation tests with 5.0% wave steepness, potentially due to the higher kph numbers on the generating model boundary. Hence, using the numerical model with values of kph ≥ 2 on the model boundary is not recommended.
The XBeach non-hydrostatic two-layer model performs much better for the 1.0% and 2.5% wave steepness tests, where the spectral wave parameters are represented well. The corresponding wave height distributions are represented reasonably well up to the point that the relative water depth gets very shallow. For shallower water, the model is expected to underestimate the higher waves in the wave height distribution. Additionally, the numerical model is shown to reproduce the wave height distribution better than a commonly used analytical formulation for wave height distributions on slopes
Auf welche Weise wird das maritime Ökosystem durch Weltkriegsmunition beeinflusst?
Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine Facharbeit aus dem Jahr 2022. Der Autor besuchte damals die 10. Klasse des Gymnasiums Reutershagen in Rostock. Für seine Facharbeit erhielt er den Anerkennungspreis des 20. Schülerprojektwettbewerbs »Schüler staunen …« in Mecklenburg-Vorpommern, der im Juni vergeben wurde. Wir veröffentlichen Auszüge der insgesamt 38-seitigen Facharbeit
Alle Erfolge für Deutschland haben ihre Wurzeln in der internationalen Zusammenarbeit
Im Jahr 2011 ist der erste Bericht zur »Munitionsbelastung der deutschen Meeresgewässer – Bestandsaufnahme und Empfehlungen« erschienen, der bis heute grundlegend ist und zitiert wird. Einer der Autoren war Claus Böttcher, der sich seit 2008 intensiv mit der Thematik auseinandersetzt. Im MELUND, dem Ministerium in Kiel, hat Claus Böttcher bis 2022 in der Sonderstelle »Munition im Meer« gearbeitet. Seither ist er bei der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) als Referent Einsatz beschäftigt
Bestimmung der gas- und partikelförmigen binnenschifffahrtsbedingten Luftschadstoffbelastungen an deutschen BWaStr. RAUCH
Die Ostseesturmflut vom 19. bis 21. Oktober 2023 aus der Sicht des Wasserstandsvorhersagedienstes Ostsee
Es wird ein Abriss über die Übereinstimmung und Differenzen der Wasserstandsvorhersagen und Warnungen mit den gemessenen Wasserständen während der Sturmflut an der deutschen Ostseeküste vom 19. bis 21.10.2023 gegeben, wobei hauptsächlich die westliche Kieler Bucht betrachtet wird. Dort waren die Vorhersagen zu niedrig, was in Flensburg auf zu niedrige Modellvorhersagen und in der Schlei möglicherweise auf die Nichtberücksichtigung des Niederschlagseinflusses zurückzuführen ist. Weiterhin wird festgestellt, dass für eine bessere Verständlichkeit und Nutzbarkeit der Vorhersagen und Warnungen in Zukunft die Angabe eines Konfidenzintervalls hilfreich wäre