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    Veränderung der Blutbildparameter bei Frau-zu-Mann Transsexuellen unter gegengeschlechtlicher Hormontherapie. Eine retrospektive Kohortenstudie

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    Hintergrund Geschlechtsinkongruenz ist charakterisiert durch eine mangelnde Übereinstimmung zwischen Gender, also der Geschlechtsidentität, und dem zugeordneten/eingetragenen Geschlecht, die zu dem Wunsch führt, in der Geschlechtsidentität zu leben und akzeptiert zu werden. Die gegengeschlechtliche Hormontherapie Frau-zu-Mann fungiert dabei als eine der wichtigsten Therapiesäulen für Trans-Männer. Diese soll die sekundären Geschlechtsmerkmale der Geschlechtsidentität anpassen und zu einer verbesserten Lebensqualität der Patienten führen. Die Auswirkungen der Testosterontherapie sind multifaktoriell und können Laborparameter, dabei vor allem das rote Blutbild, beeinflussen. Ziel Ziel der vorliegenden Studie ist, die Auswirkungen der gegengeschlechtlichen Hormontherapie Frau-zu-Mann auf das rote Blutbild, die Leberfunktionsparameter und den endogenen Hormonhaushalt von Trans-Männern zu untersuchen, und somit Risiken und Auswirkungen der Testosteroneinnahme besser einschätzen zu können. Methodik Bei dieser Studie handelt es sich um eine retrospektive, monozentrische, klinische Kohortenstudie. Es wurden alle Trans-Männer über 18 und unter 99 Jahren der Transgender-Ambulanz des AKH Wien, die zwischen 2000 und 2019 Erstvorstellung hatten und ein Basislabor vor Beginn der gegengeschlechtlichen Hormontherapie und ein Kontrolllabor 3 bis 5 Monate nach Testosteronbeginn haben, inkludiert. Als Hauptzielparameter wurde Hämatokrit festgelegt, als Nebenzielparameter wurden Hämoglobin, Erythrozyten, Thrombozyten, Leukozyten, GOT, GPT, GGT, LDH, alkalische Phosphatase, bioverfügbares und Gesamttestosteron, bioverfügbares und Gesamtöstrogen, SHBG, FSH, LH, Alter und BMI festgelegt. Haupt-und Nebenzielparameter wurden mittels gepaartem t-Test auf Signifikanz geprüft und Einflussfaktoren auf den Hauptzielparameter Hämatokrit mittels generalisiertem linearen Modell eruiert. Ergebnisse Insgesamt konnten 191 Trans-Männer in die Studie inkludiert werden. Das mittlere Alter des Studienkollektivs zu Beginn der Hormontherapie beträgt rund 26 7,7 Jahre. Der durchschnittliche BMI beträgt 25,2 6,8 kg/m 2. Der mittlere Abstand zwischen Basislabor und Kontrolllabor beträgt rund 177 108,2 Tage. Der Hauptzielparameter Hämatokrit hat einen p-Wert von < 0,01 und ist somit signifikant unterschiedlich vor und nach Hormontherapie. Nebenzielparameter mit einem signifikanten p-Wert kleiner oder gleich 0,05 sind: Hämoglobin mit p < 0,01; Erythrozyten mit p< 0,01; Leukozyten mit p = 0,03; alkalische Phosphatase mit p = 0,003; bioverfügbares Östrogen mit p = 0,047; Östrogen mit p < 0,01; bioverfügbares Testosteron mit p < 0,01; Testosteron mit p < 0,01; SHBG mit p < 0,01 und LH mit p = 0,001. Keinen signifikanten Unterschied vor und nach gegengeschlechtlicher Hormontherapie weisen Thrombozyten, GPT, GGT und LDH auf. Von allen getesteten, möglichen Einflussfaktoren ist nur das Delta-Testosteron mit einer Wald-Prüfgröße von 6,199 und einem p-Wert von p = 0,013 signifikant und besitzt einen Regressionskoeffizient ß von 0,313 mit einem Standardfehler von 0,1259. Schlussfolgerung Die gegengeschlechtliche Hormontherapie Frau-zu-Mann führt zu signifikanten Veränderungen von Laborparametern. Vor allem Parameter des roten Blutbilds wie Hämatokrit oder Hämoglobin werden beeinflusst. Bei 3 Patienten konnte die Entwicklung einer Polyzythämie beobachtet werden, bei der physiologische, männliche Obergrenzen von Hämatokrit und Hämoglobin überschritten werden.Introduction Gender incongruence describes a condition where ones gender is incongruent to the sex. Cross sex hormone therapy is one of the most important treatment options of gender incongruence. Female-to-male cross sex homone therapy can effect the hemogram and other laboratory parameters. Aim The aim of this study is to evaluate the impact of female-to-male cross sex hormone therapy on blood count, liver function parameters and the hormone balance of trans-men to assess risks and consequences of testosterone treatment. Methods This study is a retrospective monocentric clinical cohort study. It includes all trans-men between 18 and 99 years who received cross sex hormone therapy for a minimum of 3 and a maximum of 5 months and who have a full blood count before and after they started hormone treatment at the General Hospital in Vienna. The trials primary endpoint is hematocrit and the trialss secondary endpoints are hemoglobin, erythrocytes, platelets, leukocytes, ALAT, ASAT, GGT, LDH, alkaline phosphatase, total and bio-available testosterone and estrogen, SHBG, FSH, LH, age and BMI. The comparison between the parameters before and after cross sex hormone therapy was performed with the paired t-test and linear regression was used to evaluate influencing factors on the primary endpoint hematocrit. Results This trial includes a total of 191 trans-men. In the average the patients were 26 7,7 years of age. The mean BMI was 25,2 6,8kg/m 2 and the mean time between the measurements was 177 108,2 days. The primary endpoint hematocrit changed significantly between the two measurements (p < 0,01). Some secondary endpoints also show a statistically significant change: hemoglobin (p < 0,01), erythrocytes (p< 0,01), leukocytes (p = 0,03), alkaline phosphatase (p = 0,003), bio-available estrogen (p = 0,047), estrogen (p < 0,01), bio-available testosterone (p < 0,01), testosterone (p < 0,01), SHBG (p < 0,01) and LH (p = 0,001). There had been no significant changes in platelets, ALAT, ASAT ans LDH. Delta-testosterone ist the only statistically significant influencing factor of hematorcrit (Wald-Chi = 6,199; p = 0,013). Conclusion Female-to-male cross sex hormone therapy causes statistically significant changes in various laboratory parameters. Above all testsosterone has an impact on hematocrit and hemoglobin, but only 3 out of 191 patients experienced polycythemia in this trialAbweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)509845

    The predictive value of von Willebrand factor antigen for decompensating events and mortality in patients with cirrhosis and clinically significant portal hypertension

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    Einführung Studien haben belegt, dass erhöhte von Willebrand Faktor Antigen Werte (vWF-Ag) ein häufige hämostatische Veränderung in Patienten mit fortgeschrittenen Lebererkrankungen darstellen. Der Anstieg des vWF-Ag im Rahmen einer Leberzirrhose dürfte auf mehrere Faktoren wie z.B. endotheliale Dysfunktion zurückzuführen sein, die allesamt zur Verschlechterung einer bereits bestehenden portalen Hypertension beitragen. Erhöhte vWF-Ag Werte deuten demnach auf das Vorliegen einer klinisch signifikanten portalen Hypertension hin und können das Auftreten von Komplikationen vorhersagen. Methodik Unsere Studie setzte sich zum Ziel, den vom Lebervenendruck unabhängigen prognostischen Wert von vWF-Ag für das Auftreten von Komplikationen sowie den Einfluss erhöhter vWF-Ag Werte auf die Mortalität zu untersuchen. 225 Patienten mit einem invasiv gemes-senen Lebervenendruckgradienten 10mmHg wurden in unser Studienkollektiv inkludiert, wobei Patienten mit aktiven bakteriellen Infektionen, hepatozellulärem Karzinom sowie nicht-zirrhotischer portaler Hypertension ausgeschlossen wurden. Ergebnisse Unsere Ergebnisse zeigten, dass vWF-Ag (pro 10%) das Auftreten von Varizenblutungen (hazard ratio [HR]:1.08[95% Konfidenzintervall (95%KI):1.01-1.16];P=0.023) und bakteriellen Infektionen (HR:1.04[95%KI:1-1.09];P=0.04) einschließlich der spontan bakteriellen Peritonitis (HR:1.09[95%KI:0.999-1.18];P=0.053), sowie die Erfordernis einer therapeutischen Aszitespunktion (HR:1.05[95%KI:1.01-1.1];P=0.023) unabhängig von anderen Faktoren inkl. dem Lebervenendruckgradienten, vorhersagt. Der unabhängige prognostische Wert von vWF-Ag/CRP Gruppen auf die Mortalitätsrate konnte zusätzlich bestätigt werden. Zusammenfassung Unsere Ergebnisse zeigten, dass vWF-Ag ein vom Lebervenendruck unabhängiger Indikator der portalen Hypertension und anderer assoziierter Veränderungen ist und das Auftreten klinischer Komplikationen vorhersagt. Basierend auf der Einteilung von Patienten in prognostische Gruppen anhand unterschiedlich hoher vWF-Ag und CRP-Werte, konnte eine Vorhersage über das Mortalitätsrisiko getroffen werden.Background and Aims Numerous studies demonstrated, that the increase of von Willebrand factor antigen (vWF-Ag) plasma levels in patients with cirrhosis is an indicator for clinically significant portal hypertension (CSPH), and consequently a predictor for the development of decompensating events. In our study, we investigated the HVPG-independent predictive value of vWF-Ag for decompensating events. Additionally, the impact of vWF-Ag on mortality in patients with CSPH due to cirrhosis was investigated. Methods Our study population comprised 225 patients with clinically significant portal hypertension (CSPH). Patients with evidence of active bacterial infections, noncirrhotic portal hypertension, or hepatocellular carcinoma in their medical history were excluded. Results vWF-Ag (per 10%) was found to be an HVPG-independent predictor for variceal bleeding (hazard ratio [HR]:1.08 [95% confidence interval (95%CI):1.01-1.16];P=0.023), the requirement of large volume paracentesis (HR:1.05 [95%CI:1.01-1.1];P=0.023), spontaneous bacterial per- itonitis (SBP) (HR:1.09 [95%CI:0.999-1.18];P=0.053) and bacterial infections other than SBP (HR:1.04 [95%CI:1-1.09];P=0.04). Besides, vWF-Ag levels were found to be independently predictive of transplant-free mortality: vWF-Ag (HR: 1.05 [95% CI: 1.02- 1.08]; P = 0.003) and CRP (per 10 mg/L; HR: 1.53 [95% CI: 1.14-2.05]; P = 0.005). In line with these findings, the competing risk analysis further supported the independent predictive value of vWF-Ag/CRP groups for mortality. Conclusions According to our results, vWF-Ag is an HVPG-independent predictor for the development of most decompensating events. Prognostic groups based on vWF-Ag, and CRP, a marker of systemic inflammation, distinguished between patients with high-risk of mortality and patients with good prognosis.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)509913

    Motivation for change and mental health problems in parents of patients with eating disorders: Influence of a parental intervention programme 1-year follow-up

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    Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftArbeit gesperrtMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)510145

    Typisierung des funktionellen Verhaltens der Lunge mittels dynamischer Computertomographie und Elektrischer Impedanz Tomographie auf Basis von Lungenfüllungs-Kurven. Experimentelle in-vivo Studie am Schwein

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    Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftArbeit gesperrtMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)510146

    A rodent model of one-anastomosis gastric bypass in non-alcoholic fatty liver disease

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    Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftArbeit gesperrtMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)510724

    The metavirome of HIV-HCV-co-infected patients: a retrospective study

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    Hintergrund: Das humane Metavirome erregt zusehends Aufmerksamkeit aufgrund seiner Diversität und Dynamik, welche beide noch nicht ausreichend verstanden und erforscht sind. Dank der neuen Hepatitis C Therapie, direct-acting antivirals (DAAs; direkte antivirale Substanz) genannt, ist es nun möglich die Dynamik des Viroms während einer raschen Reduktion der viralen RNA zu untersuchen. Es wäre möglich, dass eine andere Virusspezies, wie zum Beispiel der Torque Teno Virus (TTV), den Platz der RNA einnehmen könnte, indem seine Viruslast steigt. Zudem wurde ein möglicher direkter Einfluss von DAA auf das Plasmavirom noch zureichend erforscht. Ziele: Das Hauptziel dieser war Veränderungen im Plasmametavirom vor und nach DAA Therapie und mögliche Unterschiede zwischen Patienten- und Kontrollgruppen zu bestimmen. Zu den Nebenzielen zählte vor allem die Ermittlung von Assoziationen zwischen TTV Last und HCV Last, HCV Genotypen und DAA Therapie. Material und Methoden: In dieser retrospektiven Studie über das Plasmavirom wurde das Plasmavirom von 49 HIV-HCV-koinfizierten Patient_innen vor und nach DAA Therapie verglichen. Außerdem wurde es mit dem Plasmavirom gesunder Kontrollen verglichen. Die Daten und Blutproben (n=49) wurden von einer österreichischen Bio-Bank für HIV-HCV- koinfizierte Patient_innen entnommen. Das Plasma der 40 gesunden Spender_innen wurde vom österreichischen Roten Kreuz zu Verfügung gestellt und als Kontrolle verwendet. Die metagenomische Diversität und TTV Quantität wurden von der Forschungsgruppe von Assoc.- Prof. Dr. med. Christoph Steininger im Allgemeinen Krankenhaus Wien zu Therapiebeginn (baseline, BL) und 12 Wochen danach (week 12, W12) bestimmt. Um die TTV Last vor und nach der Therapie und Unterschiede zwischen Untergruppen (charakterisiert durch ihre jeweilige DAA Therapie und HCV Genotyp) zu analysieren, wurden ein gepaarter T-Test, Man Whitney-U-Tests und Wilcoxon Vorzeichen Rang Tests angewandt. Korrelationen zwischen TTV Last bzw. Veränderungen in TTV Last und HCV Last, Veränderungen in der HCV Last und HIV Parametern wurden mit Spearman Korrelation analysiert. Resultate: In den Patient_innengruppen konnte eine größere Diversität an Subspezies der Anelloviridae im Vergleich mit den Kontrollgruppen festgestellt werden. Der häufigste TTV Genotyp war TTV Genotyp 6. Es bestand eine höhere Diversität an Phagen in den Kontrollgruppen als in den Patient_innengruppen. Es gab keine signifikante Veränderung der TTV Last vor und nach DAA Therapie und keine signifikanten Korrelationen zwischen HCV und TTV Last. Schlussfolgerung: Es konnten keine Unterschiede im Plasmavirom aufgrund der DAA Therapie festgestellt werden. Die Resultate legen nahe, dass die Viromzusammensetzung nicht dazu genutzt werden kann, die Effektivität der DAA-Therapie prospektiv vorherzusagen. Die größere Diversität an Anelloviridae in den Patient_innengruppen (im Vergleich zu den Kontrollgruppen) könnte ein Resultat einer höheren oder direkteren Exposition mit dieser Virusfamilie sein.Background: The human metavirome has gained immense interest due to its diversity and dynamics, both of which are yet to be fully understood. Novel hepatitis C virus (HCV) medication, direct-acting antivirals (DAAs), has enabled the investigation of virome dynamics during the rapid decline of HCV RNA during treatment. It is possible that a species, such as the Torque Teno Virus (TTV), for example, might take advantage and increase in viral load. To date, little research has been done to clarify the direct influence of DAA on the plasma virome. Objectives: The main goal of this study was to determine changes in the plasma metavirome before and after DAA therapy and possible differences between the patient and control pools. Secondary objectives were exploring associations between TTV load and HCV load, HCV genotype, and DAA therapy. Material and Methods: In this retrospective study, the plasma virome of 49 HIV-HCV-co- infected patients was compared before and after DAA therapy. It was further compared to the plasma virome of healthy controls. Data and blood samples (n=49) were used from an Austrian biobank of HIV-HCV-co-infected patients. The plasma of 40 healthy donors provided by the Austrian Red Cross were used as healthy controls. The metagenomic diversity and TTV levels were analyzed using plasma before DAA therapy (baseline, BL) and 12 weeks post-treatment (week 12, W12) by the research group of Assoc.-Prof. Dr. med. Christoph Steininger at Vienna General Hospital. To analyze TTV load before and after therapy and differences in TTV load between subgroups (defined by DAA therapy and HCV genotype), a paired sample t-test, Mann-Whitney-U-Tests and Wilcoxon Signed Rank Tests were used. Possible correlations between TTV load and change in TTV load were examined with HCV load, change in HCV load, and HIV parameters using Spearman correlation. Results: A higher diversity in Anelloviridae subspecies (TTV, TTMDV and TTMV) could be determined within the patient pools compared to the healthy controls. The most common TTV genotype was TTV genotype 6. There was a higher diversity of phages in the control groups. The change in TTV load pre- and post-DAA therapy was not statistically significant and the was no significant correlation between HCV and TTV levels. Conclusion: No changes in the plasma virome due to DAA therapy could be detected. There was a greater diversity of Anelloviridae in patient pools than in control pools, which might be the result of more frequent or direct exposure to this viral family. The results suggest that virome compositions cannot be used to prospectively predict DAA-therapy efficiency.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)512080

    Autoimmunthyreoiditis bei Kindern mit Zöliakie. Risikofaktoren und Zusammenhang mit glutenfreier Ernährung, eine retrospektive Analyse

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    Hintergrund: Die Zöliakie gilt als autoimmun-mediierte, Gluten-getriggerte Multisystemerkrankung in genetisch prädispositionierten Menschen. Die Assoziation mit der Autoimmunthyreoiditis wurde bereits beschrieben und wird in Zusammenhang mit einem gemeinsamen genetischen Hintergrund gesehen. Es herrscht jedoch Uneinigkeit, ob die glutenfreie Ernährung Einfluss auf die Entwicklung einer Polyautoimmunität haben könnte. Studienziel: Ziele dieser retrospektiven Fall-Kontrollstudie waren, die Prävalenz der Autoimmunthyreoiditis bei Zöliakie-Patienten zu erheben, Risikofaktoren für die Entwicklung der Autoimmunthyreoiditis zu definieren und den Einfluss der Dauer der symptomatischen Gluten-Exposition vor Zöliakie-Diagnosestellung (Beginn der glutenfreien Ernährung) zu untersuchen. Methodik: Es wurde eine retrospektive Analyse der Daten von 245 Zöliakie-Patienten des St. Anna Kinderspitals Wien durchgeführt. Folgende Risikofaktoren wurden untersucht: Geschlecht, Alter bei Zöliakie-Diagnosestellung, Marsh-Typ, HLA-DQ2,-DQ8,-DR4, Familienanamnese hinsichtlich Zöliakie und Autoimmunthyreoiditis, Beschwerdedauer, Perzentilen-Knick (Gedeihstörung), Zöliakie-assoziierte Erkrankungen/ Erkrankungen mit erhöhtem Zöliakie-Risiko. Resultate: Die Prävalenz der Autoimmunthyreoiditis betrug 16,1%. Als Risikofaktoren konnten das Alter bei Zöliakie-Diagnosestellung (Median 10,9 (IQR 6,0) bei Autoimmunthyreoiditis vs. Median 7,0 (IQR 5,7) bei Zöliakie alleine; OR 1,180), eine positive Familienanamnese bezüglich Autoimmunthyreoiditis (46,4% vs. 12,3%; OR 9,705), HLA-DQ8-Positivität (50% vs. 13,6%; OR 9,544) und Vorhandensein anderer Zöliakie-assoziierter Erkrankungen (25,0% vs. 7,5%; OR 5,081) identifiziert werden. Es zeigte sich kein Zusammenhang mit der Beschwerdedauer vor Zöliakie-Diagnosestellung und der Häufigkeit einer Gedeihstörung. Schlussfolgerung: Zöliakie und Autoimmunthyreoiditis treten gehäuft gemeinsam auf, wobei ein gemeinsamer genetischer Hintergrund der beiden Erkrankungen hauptausschlaggebend ist. Das Alter bei Zöliakie-Diagnosestellung, eine positive Familienanamnese bezüglich Autoimmunthyreoiditis, Vorhandensein anderer Zöliakie-assoziierter Erkrankungen und der HLA-DQ8-Haplotyp können als Prädiktoren für das Risiko einer Autoimmunthyreoiditis dienen. Die Dauer der symptomatischen Gluten-Exposition vor Zöliakie-Diagnosestellung und Beginn der glutenfreien Ernährung hat keinen Einfluss.Background: Celiac disease is an autoimmune-mediated multisystemic disease which is triggered by the intake of gluten in genetically predisposed individuals. The association with autoimmune thyroiditis has been described previously and is considered to be related to a common genetic background. However, it is unclarified whether the gluten-free diet could influence the development of a polyautomimmunity. Aims: To assess the prevalence of autoimmune thyroiditis in celiac disease patients, possible risk factors for the development of autoimmune thyroiditis and the potential influence of the duration of symptomatic gluten exposure before diagosis of celiac disease and start of the gluten-free diet. Methods: A retrospective analysis of the data of 245 celiac disease patients of the St. Anna Children's Hospital Vienna was carried out. The following risk factors were examined: sex, age at diagnosis of celiac disease, Marsh type, HLA-DQ2, DQ8, DR4, family history of celiac disease and autoimmune thyroiditis, duration of symptoms, failure to thrive, comorbidity of celiac disease-related diseases. Results: The prevalence of autoimmune thyroiditis in our celiac disease patients was 16.1%. Risk factors for the development of autoimmune thyroiditis included age at diagnosis of celiac disease (median 10,9 (IQR 6,0) autoimmune thyreoiditis vs. median 7,0 (IQR 5,7) celiac disease only; OR 1,180), positive family history of autoimmune thyroiditis (46,4% vs. 12,3%; OR 9,705), HLA-DQ8-positivity (50% vs. 13,6%; OR 9,544) and comorbidity of other celiac disease-related diseases (25,0% vs. 7,5%; OR 5,081). There was no correlation with the duration of symptoms before diagnosis of celiac disease and prevalence of failure to thrive. Conclusion: Celiac disease and autoimmune thyroiditis co-occur frequently, whereby a common genetic background of the two diseases is the determining factor. Age at diagnosis of celiac disease, positive family history of autoimmune thyroiditis, comorbidity of other celiac disease-related diseases and the HLA-DQ8 haplotype can predict the risk of autoimmune thyroiditis. The duration of symptomatic gluten exposure before diagnosis of celiac disease and start of the gluten-free diet has no effect.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)472947

    Sind Ginkgo - biloba - Extrakte potenziell inadäquate Medikamente für Ältere? Systematische Übersichtsarbeit zum Update der österreichischen PIM-Liste

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    Ziel: Die Ergebnisse dieser systematischen Literaturübersicht zu Ginkgo-biloba-Extrakt (GbE) sollen für das Update der österreichischen Liste potenziell inadäquater Medikamente für Ältere (PIM-Liste) zur Verfügung gestellt werden. Es soll eine solide, evidenzbasierte Einschätzung von Risiken und möglichem Nutzen von GbE in der Behandlung älterer Menschen erarbeitet werden. Hierdurch sind eine Verbesserung der PIM-Liste und eine Erhöhung der Patientensicherheit zu erwarten. Hintergrund: Die Medikamentenverordnung für ältere Patienten stellt eine besondere Herausforderung dar. Menschen über 65 Jahre haben einen wachsenden Anteil in der medizinischen Versorgung. Inadäquate Verschreibungen von Medikamenten sind ein wichtiger Faktor für spätere Nebenwirkungen bei älteren Patienten. Eine weitere Folge sind steigende Aufnahmezahlen in den Krankenhäusern. Dies erhöht zudem die Kosten im Gesundheitswesen. Um die Qualität der medikamentösen Behandlung zu steigern, werden PIM-Listen erstellt. Diese beinhalten Medikamente, die wegen eines ungünstigen Profils oder aufgrund fraglicher Wirksamkeit bei Patienten über 65 Jahre nicht verordnet werden sollen. In diesem Projekt geht es darum, ein evidenzbasiertes Update der deutschsprachigen PIM-Liste zu erstellen. Dies soll anhand systematischer Literaturrecherchen und nach international anerkannter Methodik durchgeführt werden. Für das anstehende Update der Listen setzen wir uns das Ziel, zumindest für die am häufigsten verordneten potenziell inadäquaten Medikamente, systematische Übersichtsarbeiten zu erstellen und die Einstufung als PIM durch solide Studienevidenz zu untermauern. Methoden: Zunächst wurde ein PICO-Schema erstellt und mit einem daraus abgeleiteten Such-Terminus, eine Datenbanksuche durchgeführt. Anhand von Einschluss- und Ausschlusskriterien wird sodann nach relevanten Studien gesucht. Diese Suche erfolgt durch zwei Review- Durchgänge mit jeweils zwei unabhängigen Reviewern. Zunächst werden die durch die Datenbanksuche identifizierten Arbeiten einem Title Abstract Screening unterzogen. Anschließend wird mit den identifizierten Studien ein Volltextscreening durchgeführt. In beiden Review-Runden werden die Ergebnisse der beiden Reviewer verglichen und besprochen, um Einigkeit über den Einschluss der Studien herzustellen. Nach Auswahl der zu inkludierenden Volltexte, werden die Ergebnisse der Studien in Datenextraktionstabellen dargestellt. Sodann erfolgt eine Qualitätsbewertung der ausgewählten Studien. Zu guter Letzt werden die Ergebnisse bewertet und zusammengefasst. Wo möglich, erfolgt eine quantitative Zusammenfassung in einer Metaanalyse. Nutzen und Risiken werden untersucht und es erfolgt eine abschließende Einstufung von GbE als PIM oder nicht. Ergebnisse: Im Zuge unserer Studie zeigten sich im Bereich der Gedächtnisprävention bzw. in den untersuchten Gedächtnistests zum Großteil nichtsignifikante Ergebnisse. Die gemessenen Mortalitätsraten im Vergleich zu Placebo zeigten in dieser Arbeit ebenso nichtsignifikante Outcomes. Kopfschmerzen, gastrointestinale Infektionen, Schwindel, Tinnitus, Übelkeit, Erbrechen, Gewichtsabnahme und Unruhe traten als häufigste Nebenwirkungen in Behandlungsgruppen auf. Insgesamt unterschied sich die Häufigkeit unerwünschter Arzneimittelwirkungen nicht zwischen GbE und Placebo. Schlussfolgerungen: Ginkgo-biloba-Extrakt muss aufgrund eines günstigen Nebenwirkungsprofils, nicht als PIM eingestuft werden. Allerdings konnte auch keine Wirksamkeit in der Behandlung oder Prävention von Gedächtnisstörungen oder Demenz nachgewiesen werden, weshalb die Anwendung von GbE bei älteren Menschen nicht empfohlen werden kann.Aim of the study: This systematic literature review of Ginkgo biloba has been carried out for an update of the German - Austrian PIM list. The aim of this study was to develop a solid, evidence-based assessment of the risks and possible benefits of GbE in the treatment of the elderly. The findings are expected to result in an evidence-based improvement of the PIM list and will increase patient safety related to PIMs. Background: Prescribing drugs to elderly patients presents a particular challenge, and the number of people over the age of 65 requiring medical care is growing. In geriatric patients, potentially inadequate drug prescriptions are a major risk factor for adverse drug events. In this context, they lead to an increase of hospitalizations which increases the health care costs. To increase the quality of drug treatment, lists of potentially inappropriate drugs have been designed. These drugs should not be prescribed due to their adverse effects or poor efficacy in patients over the age of 65 years. The present research proposes an evidence-based update of German-language PIM lists on the basis of a systematic literature review and internationally recognized methodology. For the upcoming update of the PIM list, this review will provide current best evidence on Ginkgo-biloba-extract for the treatment and prevention of cognitive decline and dementia. Methods: First, a PICO search scheme was created in order to conduct a database search. On the basis of inclusion and exclusion criteria, relevant studies were searched for and then identified in a two stage review process by two independent reviewers. In order to identify relevant studies, titles and abstracts were screened for possible inclusion. Then full-text screening was conducted to determine which studies would be included. After data extraction and quality appraisal risks and benefits of GbE were assessed, in order to determine whether GbE should be classified as a PIM. Results: In our study, largely non-significant results were found of regarding therapeutic or preventive effects for cognitive decline or dementia. Also, mortality rates as well as other adverse events did not differ significantly between GbE and placebo. Headache, gastrointestinal infections, dizziness, tinnitus, nausea, vomiting, weight loss and restlessness were the most common side effects in treatment groups. Conclusions: Ginkgo- biloba- extract does not need to be classified as a PIM due to its favorable side effect profile. On the other hand, no positive effects could be shown regarding the prevention or treatment of cognitive decline or dementia. Therefore GbE cannot be recommended for older people.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)479101

    A Pilot Study: The Prognostic Significance of Neutrophil-to-Lymphocyte Ratio in Patients with Lymphoma

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    Hintergrund: Der International Prognostic Index (IPI) wird am häufigsten zur Bestimmung der Prognose bei Patienten mit non-Hodgkins Lymphome (NHL) und der International Prognostic Score (IPS-7) bei Hodgkins Lymphome (HL)-Patienten verwendet. Diese Parameter können manchmal bei der Bestimmung der Prognose in der täglichen Praxis ineffizient sein, da viele dieser Prognosemittel teuer, schwierig durchzuführen oder nicht einfach zu interpretieren sind. Daher werden derzeit Studien durchgeführt, um andere prognostische Biomarker für Lymphome zu identifizieren, die allgemein verfügbar, kostengünstig und leicht zu interpretieren sind. Die Entzündung wurde als ein wichtiger Treiber für das Fortschreiten des Krebses identifiziert. Mehrere Studien haben gezeigt, dass die systemische Entzündungsreaktion mit dem klinischen Ergebnis bei verschiedenen Krebsarten zusammenhängt. Das Neutrophil-zu-Lymphozyten-Verhältnis (NLR), ein Biomarker für systemische Entzündungen, wurde kürzlich als einfacher, kostengünstiger Prognosefaktor für Krebspatienten vorgeschlagen. Es wird auch für Patienten mit Lymphomen angenommen, dass NLR als neuer Biomarker dem Kliniker für die Vorhersage der Prognose helfen kann. In dieser Studie wollten wir retrospektiv die prognostische Bedeutung der prätherapeutischen NLR bei Patienten mit Lymphomen untersuchen, basierend auf der Hypothese, dass eine erhöhte NLR vor Therapiebeginn einen Biomarker für ein schlechteres Überleben bei Patienten mit Lymphomen darstellt. Patienten und Methoden: Die Patienten über 18 Jahre mit Lymphomen, die zwischen Januar 2011 und Dezember 2017 in der Abteilung für Innere Medizin und Geriatrie an der Medizinische Fakultät Istanbul diagnostiziert, nachuntersucht und behandelt wurden, wurden in diese Studie aufgenommen. Daten von 82 Patienten (62 NHL und 20 HL) wurden retrospektiv von den Krankenhausautomationssystemen erhalten. Die Beziehung zwischen NLR und Basislinienmerkmalen, Laborparametern, Prognose und Überlebensergebnissen wurde bewertet. Ergebnisse: Bei Patienten mit HL; Patienten mit fortgeschrittenem Alter zum Zeitpunkt der Diagnose hatten eine hohe Sterblichkeitsrate und Pleuraerguss hatte einen signifikanten negativen Einfluss auf das Gesamtüberleben (p=0,008, p=0,035). Bei Patienten mit NHL; das fortgeschrittene Alter, der hohe IPI-Score, der verringerte PLT-Spiegel und das erhöhte Beta-2-Mikroglobulin waren mit einer hohen Mortalitätsrate verbunden (p=0,001, p=0,044, p=0,023, p=0,009), ebenfalls fortgeschrittenes Alter, hoher IPI-Score, erniedrigter PLT-Spiegel deuteten auf ein schlechteres Überleben hin (p=0,008, p=0,016, p=0,017). Schlussfolgerung: Ein Zusammenhang zwischen NLR und Mortalität und OS konnte bei HL-Patienten und NHL-Patienten nicht nachgewiesen werden. Die retrospektive Analyse mit kleinem Stichprobenumfang, spät diagnostizierte Patientenpopulation und Single-Center-Studie kann die Ursachen für diese unerwarteten Ergebnisse sein.Background: The International Prognostic Index (IPI) is used most frequently in determining the prognosis in patients with non-Hodgkins lymphoma (NHL) and International Prognostic Score (IPS-7) is used in Hodgkins lymphoma (HL) patients. These parameters sometimes may be inefficient in determining the prognosis in daily practice, because many of these prognostic means are costly, difficult to perform, or cannot be easily interpreted. Therefore, studies are underway to identify other prognostic biomarkers for lymphoma, which are widely available, inexpensive, and easily interpreted. Inflammation has been identified as an important driver of cancer progression. Several studies have demonstrated that systemic inflammatory response is associated with clinical outcome in various cancers. The neutrophil-to-lymphocyte ratio (NLR), a biomarker for systematic inflammation, has been recently proposed as a simple, inexpensive prognostic factor in cancer patients. It is thought also for patients with lymphoma that NLR as a new biomarker can help the clinician for predicting prognosis. In this study, we aimed to retrospectively investigate the prognostic meaning of pretreatment NLR in patients with lymphoma based on the hypothesis that elevated pretreatment NLR represents a biomarker of poorer survival in patients with lymphoma. Patients and methods: The patients aged over 18 years with lymphoma who were diagnosed, follow-up and treated between January 2011 and December 2017 in the department of internal and geriatrics medicine at Istanbul Faculty of Medicine were enrolled in this study. Data of 82 patients (62 NHL and 20 HL) were obtained retrospectively from the hospital automation systems. The relationship between NLR and baseline characteristics, laboratory parameters, prognosis, and survival outcome were evaluated. Results: In patients with HL, the older age group of the patients at the time of diagnosis had a high mortality rate and pleural effusion had a significant negative effect on overall survival (OS) (p=0,008, p=0,035). In patients with NHL, advanced age, high IPI score, decreased PLT level and elevated beta 2 microglobulin were associated with a high mortality rate (p=0,001, p=0,044, p=0,023, p=0,009), also advanced age, high IPI score, decreased PLT level indicated worse survival (p=0,008, p=0,016, p=0,017). Conclusion: A relation between NLR and mortality and OS could be not demonstrated in HL patients and NHL patients. The retrospective analysis with a small sample size, late-diagnosed patients population and single-center study may be the causes of these unexpected results.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)463385

    Der Einfluss der sozialen Kompetenz von pädiatrischen Hirntumor-PatientInnen auf deren schulische Partizipation und Mobbing-Erfahrungen

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    Hintergrund: Die Überlebensrate der pädiatrischen Hirntumor-PatientInnen ist in den letzten Jahrzehnten, durch die Fortschritte in der medizinischen Versorgung, gestiegen. Dies hat zur Folge, dass die komplexen Langzeitkomplikationen immer mehr sichtbar geworden sind. Besonders die psychosozialen Schwierigkeiten, welche sich noch Jahre nach der Erkrankung ausbilden und bis ins Erwachsenenalter hinein bestehen können, sind in den Mittelpunkt der Nachsorge gerückt. Studien konnten zeigen, dass pädiatrische Hirntumor-PatientInnen Defizite im Bereich der sozialen Kompetenz erfahren, eine verminderte schulische Teilhabe aufweisen können und öfters über Mobbing und Ablehnung berichten, als gesunde Gleichaltrige. Aus der vorhandenen Literatur geht jedoch nicht hervor, inwieweit die verschieden Defizite und Langzeitfolgen zusammenhängen und ob sich diese gegenseitig beeinflussen. Ziel: Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Faktoren soziale Kompetenz, schulische Teilhabe und Mobbing-Erfahrungen miteinander in Bezug zu setzen und die Zusammenhänge zu erforschen. Methoden: Es wurden Daten von 49 Kindern und Jugendlichen, im Alter von 8-15 Jahren, mithilfe mehrerer Selbstbericht-Fragebögen erhoben. Die soziale Kompetenz wurde anhand des Interpersonal Competence Questionnaire 15 erhoben. Zur Erfassung der schulischen Teilhabe, wurden den TeilnehmerInnen die Schulischen Partizipationsskalen 24/7 vorgelegt. Der Bullying- und Viktimisierungsfragebogen wurde zur Bestimmung der Mobbing-Erfahrungen herangezogen. Ergebnisse: In dieser Arbeit konnte eine signifikant positive Beziehung zwischen der sozialen Kompetenz von pädiatrischen Hirntumor-PatientInnen und Kompetenzen, welche für eine vollständige schulische Teilhabe notwendig sind, festgestellt werden. Im Besonderen korrelierten die höheren kognitiven Funktionen, das Temperament und die Persönlichkeit sowie die Fähigkeit zur Bildung von interpersonellen Interaktionen und Beziehungen positiv mit der sozialen Kompetenz. Des Weiteren konnte ein signifikant negativer Zusammenhang zwischen der sozialen Kompetenz und Mobbing-Erfahrungen von pädiatrischen Hirntumor-PatientInnen nachgewiesen werden. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse lassen die Annahme zu, dass bessere soziale Kompetenzen eine positive Auswirkung auf den schulischen Alltag haben und mit geringeren Mobbing-Erfahrungen einhergehen. Eine Stärkung der sozialen Kompetenzen in der Nachsorge ist daher von großer Relevanz. Aufgrund der geringen Stichprobengröße können die Ergebnisse aber nur bedingt auf die Gesamtpopulation angewandt werden. Zukünftige Studien mit einer größeren Stichprobe, um lineare Regressionsberechnungen durchführen zu können, sind notwendig.Background: The survival rate of pediatric brain tumor patients has increased in recent decades due to the great advances in medical care. As a result, the complex long-term complications have become increasingly visible. Especially the psychosocial difficulties, which develop years after the illness and can persist into adulthood, have become the focus of aftercare. Studies have shown that pediatric brain tumor patients may experience deficits in the area of social skills, may have a reduced participation in school and report bullying and rejection more often than healthy peers. However, the existing literature does not reveal the extent to which the various deficits and long-term consequences are related and whether they influence one another. Aim: The aim of the present work is to relate the factors of social competence, school participation and bullying experiences to each other and to debunk the connections. Methods: Data from 49 children and adolescents aged 8-15 years were collected using several self-report questionnaires. Social competence was assessed using the Interpersonal Competence Questionnaire 15. To record school participation, the school participation scales 24/7 were administered. The bullying and victimization questionnaire was used to determine the bullying experience. Results: In this study, a significant positive relationship between the social competence of pediatric brain tumor patients and skills that are necessary for full school participation was established. In particular, the higher cognitive functions, the function of temperament and personality as well as the ability to form interpersonal interactions and relationships correlated positively with social competence. Furthermore, a significant negative correlation between the social competence and the bullying experience of pediatric brain tumor patients was demonstrated. Conclusion: The results allow the assumption that better social skills have a positive impact on everyday school life and are associated with less bullying experience. Improving social skills in aftercare is therefore of great relevance. Due to the small sample size, the results can only be applied to general population to a limited extent. Future research within a larger sample is necessary to be able to carry out linear regression calculations.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)473029

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