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Improvement of Survival after Out-Of-Hospital Cardiac Arrest due to Implementation of a First-Responder Police- AED-System
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftArbeit gesperrtMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)465004
Aldosterone as a Biomarker in Cachectic Cancer Patients
Die Kachexie ist ein komplexes multifaktorielles Syndrom, welches durch den Verlust von Skelettmuskulatur und Fettmasse gekennzeichnet ist und mit einer Inzidenz von bis zu 80% die Mehrheit der Krebspatienten in fortgeschrittenen Stadien ihrer Erkrankung betrifft. Sie führt aufgrund mehrerer physischen und psychischen Faktoren zu einer deutlich eingeschränkten Lebensqualität und ist mit einer erhöhten Mortalität verbunden.
Trotz des häufigen Auftretens und extensiver Forschungsarbeit ist der genaue Mechanismus, der für die Entstehung der Kachexie verantwortlich ist, noch weitgehend unbekannt. Gesichert scheint eine multifaktorielle Genese mit einer sowohl direkt durch den Tumor als auch durch das eigene Immunsystem vermittelten systemischen Entzündungsreaktion.
Auch gibt es zurzeit noch keine international anerkannte Definition sowie einen geeigneten Biomarker oder spezifische diagnostische Möglichkeiten, um die Entwicklung einer Kachexie frühzeitig zu erkennen und einer Therapie zuzuführen. Doch auch die Therapie gestaltet sich schwierig und wird primär symptomatisch durch Appetitanregung umgesetzt.
In präklinischen Studien hat Aldosteron, ein Effektormolekül des blutdruckregulierenden Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems, prokachektische Wirkungen gezeigt. Es eröffnet dadurch die Frage, ob bei Krebspatienten, die an Kachexie leiden ein pathologisch erhöhter Aldosteronspiegel vorliegt und ob sich dieses Hormon dadurch als Biomarker der Kachexie eignet.
In dieser prospektiven Pilot-Studie wurden die Daten von 21 Patienten des AKH Wien, welche an einer aktiven Krebserkrankung leiden, auf einen Zusammenhang ihrer Aldosteronspiegel im Blut und der Entstehung einer Kachexie untersucht. Dabei litten 14 der 21 Patienten an einer durch die Kriterien von Fearon et al. klassifizierten Kachexie, während die 7 Patienten der Vergleichsgruppe noch keine Symptome zeigten.
Basierend auf einem Mann-Whitney-U Test konnten jedoch keine signifikanten Unterschiede zwischen den Aldosteron-Werten der kachektischen und nicht-kachektischen Vergleichsgruppe gezeigt werden (p=0,689), sodass trotz des kleinen Patientenkollektivs ein praktischer Nutzen von Aldosteron als Biomarker in der Diagnostik der Krebskachexie unwahrscheinlich zu sein scheint.Cachexia is a complex multifactorial syndrome characterized by the loss of skeletal muscle and fat mass. It affects the majority of cancer patients in advanced stages of their disease with an incidence of up to 80%. Due to several physical and psychological factors, it leads to a significantly reduced quality of life and is associated with increased mortality.
Despite its frequent occurrence and the extensive research into its cause, the exact mechanism responsible for the development of cachexia is still largely unknown. However, a multifactorial genesis with a systemic inflammatory reaction mediated both directly by the tumor and by the patient's own immune system is considered certain.
Unfortunately, there is currently no internationally established definition, suitable biomarker or specific diagnostic possibilities for early detection and treatment of cachexia. Therapy itself is also difficult and is primarily implemented symptomatically through appetite stimulation.
In preclinical studies, aldosterone, an effector molecule of the blood pressure regulating renin- angiotensin-aldosterone system, has shown procachectic effects. This raises the question of whether cancer patients suffering from cachexia have pathologically elevated aldosterone levels and if this hormone is therefore suitable as a biomarker of cachexia.
In this prospective pilot-study, the data of 21 patients of the Vienna General Hospital who suffer from an active cancer disease were examined for a connection between their plasma aldosterone levels and the development of cachexia. 14 of the 21 patients suffered from a cachexia classified by the criteria of Fearon et al., while the 7 patients of the comparison group did not yet show any symptoms.
However, based on a Mann-Whitney-U test, no significant differences between the aldosterone values of the cachectic and non-cachectic comparison group could be shown (p=0.689). Therefore, despite the small patient population, a practical use of aldosterone as a biomarker in the diagnosis of cancer cachexia seems unlikely.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)467914
Einsatz von PCSK9-Inhibitoren : eine retrospektive Analyse
Hintergrund
Nach Entdeckung des Enzyms Proprotein Convertase Subtilisin-like Kexin Type 9 (PCSK9) und dessen Bedeutung für die Präsenz von LDL-Rezeptoren auf der Hepatozytenoberfläche, wurden 2015 die beiden PCSK9-Inhibitoren Evolocumab (Repatha®) und Alirocumab (Praluent®) zugelassen. (2) Durch Blockade dieses Enzyms kann die Zahl der verfügbaren LDL-Rezeptoren auf den Hepatozyten erhöht werden, wodurch vermehrt LDL-C in die Leberzellen aufgenommen wird. (3, 4) In weiterer Folge kommt es zu einem Absinken der Serum-konzentration, von LDL-Cholesterin, Lipoprotein(a), Triglyeriden, ApoB und einem Anstieg des HDL-Cholesterins. (5) Mit Veränderung dieser Parameter sinkt das Risiko für die Entstehung und Progression atherosklerotischer Erkrankungen. (6) Daher spielen PCSK9-Hemmer auch eine bedeutende Rolle in der Behandlung von genetisch bedingten Lipidstoffwechselstörungen und beim Vorliegen von Intoleranzen, gegen etablierte First-Line-Therapeutika wie Statine oder Ezetimibe. (7)
Fragestellung
Die Hauptfragestellung dieser retrospektiven Studie behandelte die Analyse der Charakteristika, der mittels PCSK9-Hemmer in der Lipid- und Stoffwechselambulanz des AKH Wiens behandelten Patienten, im Zeitraum zwischen 1. Juni 2017 und 1. Juni 2019. In Form von Nebenfragestellungen/-parametern wurde die Veränderung der Verschreibungshäufigkeit im Zeitverlauf, das erzielte Ausmaß der LDL-C-Senkung, die Abhängigkeit der LDL-C-Senkung von Faktoren wie BMI, Alter, Geschlecht, die Hauptindikation für die Erstattung dieser Therapieform, sowie sonstige Patientenparameter behandelt.
Patientenkollektiv und Methoden
Insgesamt wurde für 151 Patienten im oben genannten Zeitraum der Antrag zur Erstverordnung einer PCSK9-Hemmer-Therapie gestellt und bewilligt. Alle 151 Patienten konnten in diese retrospektive Studie eingeschlossen werden. Zur statistischen Auswertung wurden die Patientendaten aus dem AKIM in ergänzender Abstimmung mit den analogen Patientenmappen und den genetischen Befunden nach erfolgter Pseudonymisierung in ein geschütztes File eingetragen. Später wurden zur Auswertung diverse statistische Verfahren wie z.B. Kreuz- und Häufigkeitstabellen, Histogramme, Boxplots, Kreisdiagramme, Streudiagramme, Korrelationsanalysen oder T-Tests angewandt.
Ergebnis
Nach Einnahme von PCSK9-Hemmern konnte eine durchschnittliche LDL-C-Reduktion von 88,25 mg/dl (51,78 mg/dl) erreicht werden, was prozentuell einer durchschnittlichen Senkung um 60,28% vom Vorwert entspricht. Dies überschneidet sich weitgehend mit den Ergebnissen anderer Studien, welche ebenfalls über LDL-C- Senkungen von rund 60% berichteten. (5, 8) Weiters konnte bei 74,8 % der Patienten (n=147) eine koronare Herzkrankheit, bei 48,3 % eine zerebrale arterielle Verschlusskrankheit (n=147) und bei 26,5 % eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (n=147) ermittelt werden. 22,8 % der Patienten (n=145) litten unter einer Ezetimib-Intoleranz und 59,7 % an einer Statin-Intoleranz (n=149). Es konnte weder ein Zusammenhang zwischen den Parametern Alter, BMI, Geschlecht oder LDL-C-Höhe vor PCSK9-Inhibitor-Therapie und der Höhe der erreichten prozentuellen LDL-C-Reduktion, noch ein Anstieg in der Verschreibungshäufigkeit festgestellt werden.
Schlussfolgerung
Im Rahmen dieser Studie wurden die Patienten und die bei ihnen mittels PCSK9-i erzielten Therapieerfolge an der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel des AKH - welches eines der 6 Erstverordnungszentren des Hauptverbandes für PCSK9-Hemmer in Wien ist - genauer analysiert. Die Wirksamkeit der beiden PCSK9-Hemmer Evolocumab und Alirocumab, hinsichtlich Re-duktionspotential diverser kardiovaskulärer Risikoparameter, wie LDL-C, ApoB, Lp(a) und Triglyceriden, konnte in diesem „real world“ Setting bestätigt werden.Background
After discovery of the enzyme proprotein-convertase-subtilisin-like-kexin-type- 9 (PCSK9) and the realization of its significance concerning the availability of LDL receptors on the surface of hepatocytes, two PCSK9 inhibitors -Evolocumab (Repatha®) and Alirocumab (Praluent®)- were approved in 2015. (2) By blocking this protein, the number of available LDL receptors on the surface of hepatocytes increases, which leads to an increased LDL uptake by liver cells. (3, 4) This results in a de-creased serum concentration of LDL-cholesterol, lipoprotein(a), triglycerides, ApoB and an increase in HDL cholesterol. (5) High levels of these parameters increase development and progression of atherosclerotic cardio-vascular diseases. (6) Therefore, PCSK9 inhibitors also play a significant role in the treatment of genetically based lipid metabolic disorders and can also be prescribed to patients who suffer from intolerance against established first-line therapeutics such as statins or ezetimibe. (7)
Scientific question
The main topic of this study was to describe and summarize the characteristics of all patients who received their initial PCSK9-inhibitor prescription at the Clinical Division of Endocrinolo-gy & Metabolism at the General Hospital of Vienna between 1st June 2017 to 1st June 2019. Furthermore, the following information was collected:
changes in the frequency of prescriptions at this clinic during the analysis period
average achieved LDL-C- reduction
correlations between the average LDL-C-reduction and BMI, age or sex of the patient
the primary indication for PCSK9-inhibitor therapy
Patients and methods
In total the PCSK9-inhibitor-therapy was prescribed and approved for 151 patients in this period of time. All 151 patients met the inclusion criteria and were included in the study. All data were collected from the AKIM-system, hardcopy patient files and the results of genetic analyses. All information was merged into a protected file after pseudonymization of the patients. Later, various statistics such as for example cross tables, frequency tables, histograms, box-plots, pie charts, scatter plots, correlation analyses and t-tests were applied.
Results
After starting PCSK9-inhibitors, LDL-C- levels dropped on average by 88.25 mg/dl ( 51.78 mg / dl), which represents an average reduction of 60.28% in comparison to the values before PCSK9-inhibitor-therapy. This corresponds largely to other studies, which also reported an average LDL-C reduction of roughly 60%. (5, 8) In addition, coronary heart disease was found in 74,8 % of the patients(n=147), cerebral artery stenosis in 48,3 % (n=147) and peripheral artery disease in 26,5 % (n=147). 22,8 % of the patients (n=145) suffered from intolerance against ezetimibe and 59,7 % reported statin intolerance(n=149). The results showed no significant correlation between age, BMI, sex, LDL-C level before PCSK9 inhibitor therapy and the extent of LDL-C reduction achieved. Fur-thermore, no increase in the frequency of prescription was revealed.
Conclusions
The study confirmed the therapeutic efficacy of patients in a “real world” setting at the Clinical Division of Endocrinology & Metabolism at the General Hospital of Vienna - one of the 6 pre-scription centers for PCSK9-inhibitors in Vienna. The efficacy of the two PCSK9-inhibitors evolocumab and alirocumab was clearly demonstrat-ed with regard to the successful reduction of various risk factors for cardiovascular diseases, such as LDL-C, ApoB, Lp (a) and triglycerides.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)469748
Multimodale Erklärung häufiger Doppler-Artefakte moderner Ultraschallgeräte
Die Ultraschalluntersuchung ist aufgrund ihrer hohen diagnostischen Aussagekraft, der schnellen Verfügbarkeit und aufgrund der geringen Einsatzkosten sowie der breiten Verwendung in der Medizin eine sehr oft verwendete Untersuchungsmethode. Aus diesem Grund ist es für Medizinstudierende zwingend notwendig sich mit moderner Ultraschallbildgebung zu befassen. Ein wichtiger Bestandteil vieler Ultraschalluntersuchungen ist die Dopplersonographie. Hierbei treten eine Vielzahl von Artefakten (Bildfehlern) auf. Diese können die Untersuchungen stören und zu falschen Interpretationen führen. Sie können aber auch diagnostisch hilfreich sein. Ziel dieser Arbeit war die Sammlung und didaktische Aufarbeitung von Doppler Ultraschallartefakten, welche bei Routineuntersuchungen und in der Literatur häufig auftreten. Es wurde mit Ultraschallambulanzen des AKH Wien zusammengearbeitet, um die klinisch relevantesten Artefakte festzustellen. Im Labor wurden im Anschluss Testkörper erstellt, die einige dieser Doppler-Artefakte simulieren sollen. Diese erleichtern den Studierenden, im Rahmen von Praktika, Doppler-Artefakte einfacher zu erkennen und können die physikalischen Grundlagen für die Entstehung von derartigen Artefakten veranschaulichen. Bei der Testkörpererstellung wurde besonders auf einfache Darstellung, Reproduzierbarkeit der Artefakte und hohe Kosteneffizienz geachtet.The ultrasound examination is a very often used examination method because of its high diagnostic value, its fast availability and low operating costs and is used extensively for clinical imaging. For this reason, it is relevant for medical students to deal with modern ultrasound imaging. An important part of many ultrasound examinations is Doppler sonography. A variety of artifacts (false images) can be seen. These artifacts can disturb the examination and lead to false interpretations. But they can also be used for diagnosis. The aim of this thesis was the collection and didactic processing of common Doppler ultrasound artifacts appearing in routine examinations and in the literature. It was collaborated with ultrasound outpatient departments of the AKH Vienna to determine the clinically most relevant artifacts. In the laboratory test bodies were created, to simulate some of these Doppler artifacts. These make it easier for students to identify Doppler artifacts and to illustrate the origin of the artifacts. In the test body creation special attention was paid to a simple representation, reproducibility of the artifacts and a high cost efficiency.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)470629
The Cutaneous Branch of the Obturator Nerve: A Common Finding or a Rarity Worthy of Note?
Einleitung: Nerven des Plexus lumbalis versorgen die Haut des Oberschenkels sensibel. Aufgrund der kontradiktierenden Beschreibung in der wissenschaftlichen Literatur hinsichtlich des peripheren Verlaufs des Ramus cutaneus nervi obturatorii und seinen Rami communicantes cum nervo sapheno et nervo cutaneo femoris mediale, wurde eine anatomische Präparationsstudie durchgeführt.
Material und Methoden: Zu diesem Zweck wurden 25 mit Formalin fixierte Präparate verwendet. Ziel dieser Studie war es die Häufigkeit des Ramus cutaneus n. obturatorii zu untersuchen. Zusätzlich wurden das Innervationsgebiet dieses Hautnervens und die mögliche Anastomosenbildung mit Ästen des Nervus femoralis untersucht. Durch Präparation der Regio femoris anterior und der Regio trigoni femoris, wurden an 25 anatomischen Präparaten der Ramus anterior nervi obturatorii und die Äste des Nervus femoralis dargestellt. Mittels Fotodokumentation und Handskizzen wurden der topographische Verlauf, Anastomosen und dazugehörige Innervationsgebiete dokumentiert.
Resultate: Der Ramus cutaneus n. obturatorii wurde in 24% aller Präparate (n=25) beobachtet. In 3 Präparaten konnten Anastomosen zwischen dem Ramus cutaneus n. obturatorii und Ästen des Nervus femoralis beobachtet werden. Das am häufigsten vorkommende Innervationsgebiet des R. cutaneus n. obturatorii war das mediale, untere Drittel des Oberschenkels. Laut unseren Daten war der N. obturatorius in 20% der Fälle (n=25) an der sensiblen Innervation des medialen, unteren Drittel des Oberschenkels zumindest beteiligt, entweder durch Beteiligung an Anastomosen mit Ästen des N. femoralis oder durch alleinige Innervation der Haut.
Diskussion: Während die Lehrbücher der Anatomie den Eindruck vermitteln, dass der R. cutaneus n. obturatorii konstant vorhanden ist, suggeriert die Datenlage dieser Studie ein anderes Bild. Diese Studie unterstützt die Hypothese, dass der N. obturatorius zwar an der Innervation der Haut des medialen Oberschenkels beteiligt ist, aber aufgrund seines inkonstanten Vorhandenseins eine untergeordnete Rolle spielt. Aufgrund der relativen kleinen Stichprobe ist es ratsam, weitere Untersuchungen an einer größeren Studienpopulation durchzuführen, um generell gültige Aussagen über den R. cutaneus n. obturatorii treffen zu können.Introduction: The skin of the antero medial thigh is supplied by nerves derived from the lumbar plexus. The obturator nerves anterior branch and cutaneous branches arising from the femoral nerve are said to provide the sensory innervation to the medial side of the thigh. Based on the disagreement in scientific literature on the peripheral course of the obturator nerves cutaneous branch, its nerval distribution area and its possible anastomoses with branches of the femoral nerve, a cadaver study has been conducted.
Materials and Methods: Therefore, 25 formalin-fixed lower extremities were dissected. The aim of this study was to explore how frequent the obturator nerves cutaneous branch occurs. In addition, the cutaneous branchs sensory supply area and the formation of anastomoses with femoral branches were investigated as well. By dissecting the medial and anterior region of the thigh in 25 anatomic specimens, the anterior branch of the obturator nerve and the branches of the femoral nerve as well as nerval anastomoses were made accessible. Via photographic documentation and freehand sketches, the topographic course of these branches, their anastomotic patterns and their nerval distribution area was assessed.
Results: The obturator nerves cutaneous branch was observed in 24% of all cases (n=6/25). In three cases anastomoses between the obturator nerve and the femoral nerve were recorded. The most common sensory supply area of the obturator nerves cutaneous branch appeared to be the medial side of the thighs lower third. According to the data of this study, in 20% of all cases (n=25), the obturator nerves cutaneous branch was involved in supplying sensory innervation to the skin of the medial aspect of the thighs distal third, either by forming anastomoses with femoral branches or by being the sole nerve supplying the skin.
Discussion: While textbooks of anatomy create the impression that the cutaneous branch of the obturator nerve is a constant finding, the data gathered in this study suggest that the obturator nerves cutaneous branch is anything but common. This study supports the conclusion that the obturator nerve is in fact involved in supplying the skin on the medial aspect of the thigh. However, due to its inconsistency of occurrence, the obturator nerves cutaneous distribution plays a subordinate role in the sensory innervation of the thigh. Due to the relatively small sample size of this study, conducting further research with an increased size of study population is recommended to allow drawing general valid conclusions regarding the anatomic features of the obturator nerves cutaneous branch.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)479962
Predictive value of mid infusion versus trough levels of infliximab for long-term outcome of treatment in inflammatory bowel disease
Hintergrund:
Monoklonale Antikörper wie Infliximab sind der Goldstandard in der Therapie chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen (CED) und wurden unter pharmakokinetischen Aspekten umfangreich untersucht. Gegenwärtig beruht die Therapieüberwachung von IFX auf der Messung von Talspiegeln als Prädiktor für den Langzeit-Wirkungsverlust. Ein früherer Messzeitpunkt von IFX-Serumkonzentrationen im Infusionszyklus könnte jedoch repräsentativer für die Berechnung der Eliminationskurve von IFX, als der Talspiegel, sein. Diese Studie konzentriert sich auf die IFX-Serumspiegel, die zur Mitte eines IFX-Infusionszyklus gemessen wurden (Halbzeit-Spiegel). Ziel ist es, den prädiktiven Wert von Halbzeit. und Talspiegeln für die Prognose von IFXTherapiewirksamkeit zu vergleichen.
Methodik:
Insgesamt werden 101 ProbandInnen (CD = 79, UC = 22) in diese retrospektive Studie mit eingezogen. Die ProbandInnen werden aus der Patientendatenbank für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (IBDIS) der Universitätsklinik für Innere Medizin III, AKH Wien rekrutiert. Alle ProbandInnen befinden sich in einer IFX-Erhaltungskohorte mit Infusionszyklen zwischen 6 8 Wochen. Tal- und Halbzeit-Spiegel werden zum Zeitpunkt 3. oder 4. Woche gemessen. Fäkales Calprotectin (fCP) und das C-reaktive Protein (CRP) wurden als klinische Endpunkte festgelegt und werden nach Ende des Infusionszykluses gemessen. Mit dem Spearman-Rho-Korrelationskoeffizient werden Talspiegel und Halbzeit-Serumspiegel mit den Serumspiegeln von fCP und CRP korreliert. Eine receiver operator curve (ROC) wird berechnet, um die Sensitivität und Spezifität von Halbzeitspiegeln und Talspiegeln zu ermitteln. Um den optimalen Trennwert von Halbzeit- und Talspiegeln für die akute Darmentzündung zu bestimmen wurde der Youden Index berechnet.
Ergebnisse:
Die Halbzeit-Serumspiegel korrelierten mit den fCP-Spiegeln (r = -0,269, p = 0,043), jedoch nicht mit den CRP-Spiegeln (r = -0,203, p = 0,85). Die Talspiegel korrelierten mit den fCP-Spiegeln (r = -0,419, p = 0,001) und den CRP-Spiegeln (r = -0,348; p = 0,003). Die ROC zeigte, dass die Talspiegel von IFX sowohl für fCP (0,715) als auch für CRP (0,705) ein moderaten Test für die Vorhersage des klinischen Endpunktes sind, während Halbzeit-IFX-Spiegel eine kleinere area under the curve verzeichnen (fCP 0,684, CRP 0,650). Der optimale Trennwert zur Bestimmung einer aktiven intestinalen Erkrankung für fCP- und CRP-Spiegel liegen zwischen bei IFX Talspiegeln zwischen 3 und 4 g / ml (3,33 g / ml für CRP, 4,86 g / ml) für fCP. Die idealen Trennwerte für IFX-Halbzeitspiegel liegen bei 16,59 g / ml für CRP und 19,29 g / ml für fCP.
Fazit:
Diese Studie zeigt, dass IFX-Talspiegel bei der Vorhersage der klinischen Parameter der CED-IFX-Behandlung den Halbzeitwerten überlegen sind. Die Ergebnisse dideser Studie beschränken sich auf die Daten aus einer IFX Erhaltungskohorte. Um den optimierten Zeitpunkt der Therapie-Überwachung zu ermitteln, sind weitere Studien erforderlich, in denen die Kohorte mit ProbandInnen mit mittelschwerer bis schwerer CED ergänzt wird.Background:
Monoclonal antibodies such as Infliximab are gold standard in therapy of inflammatory bowel diseases (IBDs) and have been thoroughly studied regarding pharmacokinetic aspects. Currently, drug monitoring of IFX relies on the measurement of trough levels as a predictor for clinical loss-of response. However, earlier time points after infusion might be more representative for the elimination curve of a monocloncal antibody.This study focuses on serum levels of IFX measured halfway through the infusion cycle (midterm levels), in order to compare its predictive value for long-term efficacy of treatment to conventional serum trough levels. The correlations of midterm serum levels and of trough levels with pre-defined clinical endpoint are compared.
Method:
This retrospective assessment uses the inflammatory bowel disease patient-database (IBDIS) from the University Clinic for Internal Medicine III, AKH Vienna. In total 101 probands, suffering from CD (n=79) oder UC (n=22) are included in this study. All probands are in IFX maintenance therapy, receiving IFX infusion in 6 to 8 week cycles. Trough and midinfusion levels are measured. Inflammatory biomakers such as fCP and CRP are determined after trough level measurement. The spearmans rho correlations coefficient of trough levels and midterm levels with faecal calprotectin(fCP) and c-reactive protein (CRP) serum levels are compared. A receiver operater curve (ROC) is calculated to demonstrate the sensitivy and specifity of midterm and trough levels. In order to determine the optimal cut-off value for midterm and trough levels to detect intestinal inflammation the Youden Index was used.
Results:
Midterm serum levels correlated with fCP levels (r = -0,269,p = 0.043), but not with CRP levels (r=-0.203, p = 0.85). Trough levels correlated with fCP levels ( r= -0.419, p = 0.001) and CRP levels (r= -0.348; p = 0.003). The ROC showed the trough levels of IFX are a modest test in predicting clinical outcome as well for fCP(0.715) as for CRP (0.705) levels, while midterm IFX levels have a smaller area under the curve (fCP 0.684, CRP 0.650). The ideal cut-off value for IFX trough levels to determine active disease for fCP and CRP levels lies between 3 4 g/ml (3,33 g/ml for CRP, 4,86g/ml)for fCP. Cut-off values for IFX midterm levels range between 16,59 g/ml for CRP and 19,29 g/ml for fCP.
Conclusion:
The results of this study indicate that IFX trough levels are superior in predicting biomarker outcome to IFX treatment in IBD IFX treatment to midterm levels. As our results are confined to a maintenance cohort of patients, further studies are warranted to explore optimized timing of therapeutic drug monitoring during induction treatment with IFX of moderately to severely patients with IBD.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)490482
Time response of perioperative sepsis markers in a close-meshed investigation in elective cardiac surgical patients
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftArbeit gesperrtMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)486033
Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen, insbesondere Vorsorgemaßnahmen, in Zusammenhang mit dem sozioökonomischen Status
Hintergrund und Ziele: Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Menschen mit einem niedrigeren sozioökonomischen Status (SES) einen schlechteren Gesundheitszustand aufweisen und seltener Gesundheitsvorsorgemaßnahmen in Anspruch nehmen. Ziel der vorliegenden Diplomarbeit war es, den Zusammenhang zwischen der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen, wie der Messung medizinischer Parameter, Krebsfrüherkennungsuntersuchungen und Impfungen, und den sozioökonomischen Faktoren Bildungsgrad, Einkommen und Erwerbsstatus, sowie einem aus ihnen berechneten SES, zu analysieren. Ein weiteres Ziel war es, den Zusammenhang zwischen ungedecktem Bedarf und den sozioökonomischen Variablen (Einkommen, Bildung, Erwerbsstatus und SES) zu untersuchen.
Methode: Bei der gewählten Methode handelt es sich um eine retrospektive Datenanalyse. Die Daten stammen aus der österreichweiten Gesundheitsbefragung 2014 und wurden von der Statistik Austria mittels schriftlichem Fragebogen und Telefoninterview erhoben. Für die vorliegende Analyse waren die Daten von 15771 Personen im Alter von 15 Jahren und älter verfügbar. Mittels der deskriptiven Statistik wurde ein Überblick über die Analysepopulation geschaffen. Mit Hilfe der multivariaten binär-logistischen Regressionsanalyse wurde die Zusammenhänge zwischen den abhängigen Variablen, das heißt der Inanspruchnahme von präventiven Gesundheitsleistungen sowie dem ungedeckten Bedarf, und den sozioökonomischen Variablen sowie dem SES, analysiert für Personen mit bereits ausreichend ausgebildeten SES, sprich ab 25 Jahren (n=14363). Der SES wurde durch die Variablen Erwerbsstatus, Bildung und Einkommen operationalisiert. Jede dieser drei Variablen wurde in je drei Kategorien eingeteilt, so dass ein Summenindex von 3 bis 9 Punkten entstand. Um eventuelle Verzerrungen durch Confounder möglichst klein zu halten, wurde auf Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand kontrolliert.
Resultate: Für Personen mit einem höheren SES war es wahrscheinlicher gegen Influenza (OR: 1,929, 95% KI (Konfidenzintervall): 1,467 2,538), Diphtherie (OR: 2,341, 95% KI: 2,005 2,734), Poliomyelitis (OR: 3,003, 95% KI: 2,577 3,498), FSME (OR: 1,790, 95% KI: 1,534 2,089) und Tetanus (OR: 1,788, 95% KI: 1,492 2,144) geimpft zu sein. Bei Menschen mit einem höheren SES war es auch wahrscheinlicher, dass ein Okkultbluttest (OR: 1,301, 95% KI: 1,095-1,546), eine Mammographie (OR: 1,452, 95% KI: 1,167- 1,807) und ein Gebärmutterhalsabstrich (OR: 1,541, 95% KI: 1,253-1,895) durchgeführt wurden. Darüber hinaus war es wahrscheinlicher, dass Menschen mit einem hohen SES in den letzten zwölf Monaten ihren Cholesterinspiegel überprüfen haben lassen (OR: 1.265, 95% KI: 1.083-1.477). Die Ergebnisse bezüglich möglicher Barrieren in der Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen zeigten, dass es für Menschen mit einem höheren SES wesentlich unwahrscheinlicher war, über ungedeckten Bedarf aufgrund anfallender Kosten (OR: 0,213, 95% KI: 0,107-0,422) zu berichten. Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass hohes Einkommen und eine höhere Bildung häufig in positiven Zusammenhang mit der Inanspruchnahme von präventiven Gesundheitsleistungen stehen.
Schlussfolgerung: Ein sozialer Gradient, ermittelt durch die Variable SES, konnte für fast alle Krebsfrüherkennungsuntersuchungen, sowie für fast alle Impfungen, als auch für den ungedeckten Bedarf aufgrund der anfallenden Kosten, identifiziert werden. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Analyse mit den einzelnen sozioökonomischen Variablen und die Analyse mit der SES-Variable sehr ähnliche Interpretationen zulassen. Um die Chancengerechtigkeit in Österreich auszubauen, sollte der Fokus in Zukunft darauf liegen, die vulnerablen Gruppen, also Personen mit niedrigerem Einkommen und/oder niedrigerer Bildung,in Bezug auf Vorsorgemaßnahmen gezielter mit Informationen zu versorgen.Background and objectives: Numerous studies have shown that people with a lower socioeconomic status (SES) usually approximated by variables such as education, income and occupational status find themselves in a poorer health status and are less likely to take up preventive health care measures. Such measures include preventive health check-ups, screening programs and vaccination programs and can counteract many diseases. The aim of this diploma thesis was to analyse the association between the use of health services, such as the measurement of medical parameters, cancer screenings as well as vaccinations, and socioeconomic determinants including a) educational status, income level and occupational status, and b) a combined proxy for socioeconomic status for Austria, where such a comprehensive analysis not yet exists. Another aim was to analyse possible unmet need in association with socioeconomic variables, as well as the SES.
Methods: A retrospective data analysis was conducted. The study is based on cross-sectional data from the Austria Health Interview Survey 2014. The data was collected by means of questionnaires and telephone interviews carried out by Statistik Austria. For this analysis, data of 15,771 persons aged 15 years and older were available. Descriptive statistics provided an overview of the analysis population and binary multivariate logistic regression analysis was used to analyse the association between the dependent variables, i.e. the uptake of (preventive) health measures as well as the unmet need of these, and both, the socioeconomic characteristics and the proxy for socioeconomic status. The analyses focussed on people aged 25 and older (n=14363). The SES was operationalized by the variables employment status, education and income. Each of these three variables was divided into three categories so that an index variable (3 to 9 points) could be created. Index points between 3 and 4 were defined as a low SES, 5 to 7 as a medium SES and 8 to 9 as a high SES. In order to control for confounding variables, age, gender and health status were included in the regression models.
Results: The following adjusted odds ratios (OR) are based on the regression models approximating socioeconomic status by the combined SES variable. Odds Ratios are association rates that estimate how likely it is that an event will or will not occur for the "high SES" group compared to the reference group (low SES). It was more likely for persons with a higher SES to be vaccinated against influenza (OR: 1,929, 95% CI (confidence interval): (1,467 - 2,538), diphtheria (OR: 2,341, 95% CI: (2,005 -2,734), poliomyelitis (OR: 3,003, 95% CI: 2,577 -3,498), thick-borne encephalitis (OR: 1,790, 95% CI: 1,534 -2,089) and tetanus (OR: 1,788, 95% CI: 1,492 -2,144). For people with a higher SES, it was also more likely to have an occult blood test taken (OR: 1,301, 95% CI: 1,095 -1,546), a mammography conducted (OR: 1,452, 95% CI: 1,167 -1,807) and a cervical smear done (OR: 1,541, 95% CI: 1,253 -1,895). Moreover, it was more likely for people with a high SES to have had their cholesterol level checked (OR: 1,265, 95% CI: 1,083 -1,477) in the past twelve months. The findings regarding possible barriers showed that it was less likely for people with a higher socioeconomic status to experience unmet need due to costs (OR: 0,213, 95% CI: 0,107 -0,422). In addition, it was shown that high income and higher education were often positively related to the use of preventive health care services.
Conclusion: A social gradient determined by the variable SES (after controlling for socio-demographic and health variables), could be identified for almost all cancer screenings and for nearly all vaccinations, as well as for unmet need due to costs. In summary, it can be stated that the analysis with the socio-economic variables and the analysis with the proxy for SES permit similar interpretations. In order to minimize health inequalities, especially in respect of preventive health care, the Austrian health politics should focus on directly targeting vulnerable groups, i.e. people with lower incomes and/or lower levels of education.Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)486734
Übereinstimmung zwischen pränataler sonographischer Diagnose einer fetalen kongenitalen Malformation und dem postmortem Obduktionsbefund nach Fetozid - Eine retrospektive Kohortenstudie
Hintergrund: Unter Fetozid versteht man einen medizinisch induzierten Schwangerschaftsabbruch, der bei schweren fetalen Fehlbildungen ab der Schwangerschaftswoche (SSW) 22+0 durchgeführt wird. Die Durchführung eines Fetozids basiert auf pränataler sonographischer Verdachtsdiagnose mindestens einer schwerwiegenden fetalen Fehlbildung mit infauster Prognose ab der 22. Schwangerschaftswoche und der ethisch stattgegebenen Entscheidung der Eltern zur Beendigung der Schwangerschaft.
Ziel: Das Ziel dieser retrospektiven Arbeit war die Bestimmung der Kongruenz der sonographischen Verdachtsdiagnose einer fetalen kongenitalen Malformation mit dem postmortem Autopsiebefund, aufgeschlüsselt nach Organsystem.
Methodik: Die Studie wurde als retrospektive Analyse der Daten aller Einlings- Schwangerschaften, die aufgrund der Verdachtsdiagnose einer fetalen kongenitalen Fehlbildung an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde des Allgemeinen Krankenhauses (AKH) Wien im Zeitraum von 01. Jänner 2003 bis 31. Dezember 2017 mittels Fetozid abgebrochen wurden. Insgesamt wurden 159 Feten eingeschlossen, davon 74 weibliche und 80 männliche Feten.
Resultate: Die Kongruenz zwischen pränataler sonographischer Verdachtsdiagnose und Autopsiebefund lag bei der Diagnose von Auffälligkeiten des Gesichts bei 83,44%, bei den Extremitäten bei 86,75%, beim zentralen Nervensystem (ZNS) bei 88,27%, beim respiratorischen System bei 88,74%, bei der Nabelschnur bei 91,39%, beim gastrointestinalen System bei 92,05%, beim Herz bei 93,38%, bei Fehlbildungen des Thymus bei 94,63%, bei Fehlbildungen des Urogenitaltrakts bei 94,70%, beim muskuloskelettalen System bei 96,03%, beim Gefäßsystem bei 96,67%, bei einer Spina bifida bei 97,35% und beim Uterus sowie beim Abdomen bei 98,01%. Zwischen dem Mazerationsgrad des Feten bei der Obduktion und dem zeitlichen Intervall zwischen Fetozid und Entbindung konnte eine statistisch signifikante Korrelation bewiesen werden (= 0,36; p= 0,01).
Diskussion: Die vorliegende Studie konnte zeigen, dass die postmortem Befunde mit den pränatalen Ultraschallbefunden, auf denen die Entscheidungen zum Fetozid beruhten, kongruent waren. Die erhobene Kongruenz zwischen Ultraschallbefund und Autopsiebefund an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde des AKH Wien deckt sich mit dem Grad der Übereinstimmung der meisten auf diesem Gebiet publizierten Studien. Es wurde kein Fetozid aufgrund eines falsch positiven Ultraschallbefundes durchgeführt. Die häufigste Indikation für einen Fetozid waren Fehlbildungen des ZNS, des Herzens und des Respiratorischen Systems.Background: Feticide describes an elective termination of pregnancy above 22 weeks of gestation. Indications for this procedure are the suspected sonographic diagnosis of severe and untreatable congenital malformations of the fetus whereupon the parents have opted for termination of pregnancy after thorough medical investigations and ethical approval.
Aim: Aim of this study was to evaluate the congruency between the prenatal sonographic reports and the postmortem autopsy findings following termination of pregnancy in each case.
Methods: This study was conducted as a retrospective cohort study on all elective terminations of singleton pregnancies due to fetal malformations at the department for Obstetrics and Fetomaternal Medicine of the Medical University of Vienna between January 2003 and December 2017. 159 fetuses were included of which 74 were female and 80 male.
Results: The congruency between sonographic findings and post mortem autopsy findings for malformations of the face was 83,44%. Congruency was 86,75% regarding extremities, 88,27% regarding the central nervous system (CNS), 88,74% regarding the respiratory system, 91,39% regarding the umbilical cord, 92,05% regarding the gastrointestinal system, 93,38% regarding the cardiac system, 94,63% for malformations of the Thymus, 94,70% regarding the urogenital system, 96,03 as for the musculoskeletal system, 96,67% as for the vascular system, 97,35% as for Spina bifida and 97,45% as for the uterus as well as for the abdomen. A significant correlation was proved between the maceration score of the fetus at autopsy and the time difference between feticide and stillbirth (= 0,36; p= 0,01).
Conclusion: This study could demonstrate the congruency between ultrasound findings and the post- mortem autopsy findings. The congruency of ultrasound diagnoses and post- mortem autopsy at our institute is comparable to most other studies on this topic. No feticide had been conducted due to a false positive ultrasound finding. Most feticides were conducted due to severe malformations of the CNS, heart and the respiratory system.Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)496114
Effects of Tyrosine Kinase Inhibitors (TKIs) and Histamine Receptor 1 (HR1) Antagonists on Canine Neoplastic Mast Cells (MCs)
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftArbeit gesperrtMedizinische Universität Wien, Diss., 2020(VLID)501444