MedUni Wien ePub
Not a member yet
6106 research outputs found
Sort by
Anti-Aging: Lebensstilmodifikationen im Bereich Sport und Ernährung als Methoden für ein gesundes und langes Leben
Hintergrund: Anti-Aging ist eine sehr moderne Erscheinung, und gleichzeitig eine Thematik, die die Menschheit seit Anbeginn der Zeit beschäftigt. Umso interessanter erscheint die Frage, inwieweit sich Lebensgewohnheiten auf den individuellen Alterungsprozess auswirken.Fragestellung und
Zielsetzung: Diese Diplomarbeit geht der Frage nach, welche konkreten Lebensstilmodifikationen empirisch und evidenzbasiert zu einer tatsächlichen Verlängerung des Lebens in Gesundheit führen können. Der Einfluss von Sport und Ernährung sowie spezifischer Nahrungsmittel und unterschiedlicher Ernährungsformen werden erörtert, aber auch Bereiche wie der Schlaf und Melatonin, Stress und Bildung sowie Sport werden im Hinblick auf ihre altershemmende Wirkung untersucht.
Methodik: Zum Zwecke dieser Forschungsarbeit wurde eine gründliche Literatur- und Datenbankrecherche betrieben. Die weitere Datenerhebung erfolgte durch sieben semistrukturierte Experteninterviews mithilfe eines Leitfadens, die aufgenommen und im Anschluss transkribiert wurden, anschließend mit Hilfe der thematischen Kodierung ausgewertet und in den Ergebnissen aufgeschlüsselt dargestellt wurden. Schließlich wurden alle Ergebnisse miteinander verglichen und diskutiert.
Ergebnisse: Aus der Literaturrecherche und den Experteninterviews geht hervor, dass die Calorie Restriction in Kombination mit Melatonineinnahme die beste Evidenz zur Verlangsamung der primären Alterung gezeigt hat. Die Ernährungsmatrix als Zusammenkunft vieler verschiedener, mit gesundheitsförderlichen Inhaltsstoffen versehener Nahrungsmittel trägt hauptsächlich zur Verlangsamung der sekundären Alterung bei. Regelmäßige körperliche Bewegung, die Verhinderung von Adipositas sowie das Vermeiden von Rauchen haben sich als wesentlicher Gegenspieler für die sekundäre Alterung herausgestellt. Bildung, soziale und berufliche Umstände können in der Praxis wohl Einfluss auf die Langlebigkeit nehmen, was allerdings durch eine dementsprechende Prioritätensetzung schlussendlich stets der individuellen Entscheidungsmacht und -fähigkeit unterliegt.
Conclusio: Die Ergebnisse konnten zeigen, dass mit einer bewussten Lebensstilführung effektives Anti-Aging betrieben werden kann. Das langfristige Einhalten einer Calorie Restriction, eine vielseitige, ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung, Kraftaufbau sowie effiziente Stressbewältigungstechniken können als Anti-Aging Methoden herangezogen werden.Background: Anti-aging is a very modern phenomenon, and at the same time a topic that has preoccupied mankind since the beginning of time. This makes the question of the extent to which living habits affect the individual ageing process all the more interesting.
Objective: This thesis investigates which concrete lifestyle modifications can lead to an actual prolongation of life in health, empirically and evidence-based. The influence of sport and nutrition as well as specific foods and different forms of nutrition are discussed, but also areas such as sleep and melatonin, stress and education as well as social or financial circumstances and sport are examined with regard to their age-inhibiting effects.
Methods: Literature research and qualitative expert interviews should help to clarify the question which Anti-Aging methods actually have an effective impact on human life expectancy and how or to which extent these effects work. In that respect I am going to analyse the interviews through thematic codification in order to compare and interpret all the results obtained from my research within the principles of qualitative assurance such as validity and relevance in order to illuminate this complex and mysterious matter.
Results: The results of literature research and qualitative expert interviews show that calorie restriction in combination with melatonin intake has shown the best evidence for slowing primary aging. The dietary matrix as a collection of many different foods with health-promoting ingredients mainly contributes to slowing down secondary aging. Regular physical exercise, prevention of obesity as well as avoidance of smoking have been shown to be essential antagonists to secondary aging. Education, social and professional circumstances may well have an influence on longevity in practice, but this is ultimately always subject to individual decision-making power and ability by setting priorities accordingly.
Conclusion: The results showed that effective anti-aging can be achieved by a conscious lifestyle. Long-term adherence to a calorie restriction, a varied, balanced diet, regular exercise, strength building as well as efficient stress management techniques can be used as anti-aging methods.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)473755
Beschäftigungsrate und Arbeitsfähigkeit nach Nierentransplantation in Österreich, sowie Assoziationen mit der Lebensqualität und psychischen Belastung eine retrospektive Datenanalyse
Hintergrund: Eine Arbeitstätigkeit (AT) von PatientInnen nach Nierentransplantation (NTX) ist positiv mit der Lebensqualität (LQ) und dem Überleben der Erkrankten assoziiert. In Österreich befinden sich etwa 60-70% der Nierentransplantierten im erwerbsfähigen Alter, aber es gibt keine Daten dazu, wie viele tatsächlich einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Der Beschäftigungsstatus vor NTX ist der wichtigste Prädiktor für eine Arbeitstätigkeit nach der Transplantation. Psychische Beschwerden wie Depressivität und Ängstlichkeit kommen bei den Betroffenen überdurchschnittlich häufig vor und stehen in negativem Zusammenhang mit der LQ und der Mortalität der PatientInnen.
Zielsetzung: Ziel der Studie war es, die Beschäftigungsrate und Arbeitsfähigkeit (AF) der NTX-PatientInnen in Österreich abzuschätzen, Assoziationen zwischen LQ bzw. psychischer Belastung der Betroffenen und ihrer AT bzw. AF zu erforschen, sowie die erhobenen soziodemographischen und gesundheitsassoziierten Variablen nach Unterschieden zwischen Arbeitstätigen und Nicht-Arbeitstätigen zu untersuchen. Die Ergebnisse der Studie sollen dazu dienen, Unterstützungsmaßnahmen für die berufliche Rehabilitation der NTX-PatientInnen zu definieren.
Methodik: Diese Querschnittsstudie ist eine retrospektive Datenanalyse von 106 NTX-PatientInnen im Alter von 15-55 Jahren, die zwischen 2012 und 2018 am AKH Wien transplantiert worden sind. Die Daten entstammten einer Hauptstudie, bei der mittels validierten und standardisierten Fragebögen Informationen zur AF (Work Ability Index), LQ (WHOQOL-BREF) und psychischen Belastung (BSI-18) bzw. zu soziodemographischen, gesundheitsassoziierten und arbeitsbezogenen Variablen erhoben wurden. Die Zusammenhänge zwischen LQ bzw. psychischer Belastung und AT bzw. AF wurden mittels univariaten logistischen bzw. linearen Regressionsmodellen untersucht. Zur Analyse der Unterschiede zwischen Arbeitstätigen und Nicht-Arbeitstätigen wurden für metrische Variablen der t-Test für unabhängige Stichproben (Normalverteilung) oder der Mann- Whitney-U-Test (keine Normalverteilung) und für kategorische Variablen der Chi-Quadrat-Test verwendet.
Resultate: Die Beschäftigungsrate lag bei 49,1%, wobei die Mehrheit in Vollzeit arbeitete. Die Arbeitsfähigkeit der Arbeitstätigen war mäßig bis gut, die der Nicht-Arbeitstätigen hingegen schlecht. Die Erwerbstätigen wiesen mit einer größeren Wahrscheinlichkeit eine hohe Lebensqualität (OR = 1,12; 95%CI 1,07 1.17) und eine niedrige psychische Belastung (OR = 0,88; 95%CI 0,83 0,93) auf. Die AF der NTX-PatientInnen war positiv mit der LQ und negativ mit der psychischen Belastung assoziiert. Die Arbeitstätigen zeigten eine hohe Job-Zufriedenheit und wenig arbeitsbezogene gesundheitliche Beschwerden. Außerdem berichteten sie seltener von schneller Ermüdbarkeit, lebten häufiger in einer Beziehung und wiesen höhere Bildungsniveaus auf als die Nicht- Arbeitstätigen. Die physischen Anforderungen der ehemaligen Tätigkeit wurden von den Nicht-Arbeitstätigen als großes Hindernis für eine Rückkehr in den alten Beruf angesehen.
Schlussfolgerungen: Die Resultate verdeutlichen die wichtige Rolle einer AT für die LQ der NTX-PatientInnen, sowie die Notwendigkeit einer psychologischen Betreuung, insbesondere der nicht-berufstätigen Personen. Den physischen Limitationen der Transplantierten sollte mit einer adäquaten medizinischen Rehabilitation begegnet und Umschulungen hin zu körperlich weniger intensiven Tätigkeiten angestrebt werden, um gerade älteren Personen und denen mit einem niedrigeren Bildungsniveau eine Rückkehr in die Arbeitswelt zu ermöglichen. Wichtig ist es, die Maßnahmen so früh wie möglich im Transplantationsprozess in die Wege zu leiten, dann zeigen die PatientInnen auch das Potential, gute berufliche Rehabilitationsergebnisse zu erzielen.Background: Employment after kidney transplantation (KTX) is positively associated with quality of life (QOL) and the survival of the patients. About 60-70% of Austrias patients with kidney transplants are at working age, but there is no information about how many are actually engaged in a paid job. Employment status before KTX is the most important predictor for returning to work after transplantation. Psychological problems such as depression and anxiousness occur more frequently in KTX recipients than in the general population and are known to be negatively related to the patients mortality and QOL.
Study Aim: Aim of the study was to identify the employment rate and work ability of KTX recipients in Austria, to analyse associations between the patients QOL and psychological stress and their employment status as well as work ability and to investigate the collected sociodemographic and health-associated data for differences between employed and non-employed patients. The overall goal is to define support measures for the vocational rehabilitation of patients after KTX.
Methods: This cross-sectional study is a retrospective data analysis of 106 KTX patients between age of 15 and 55, who have received transplants between 2012 and 2018 at the AKH Wien. The data originated from a main study that used validated and standardised questionnaires to explore work ability (Work Ability Index), QOL (WHOQOL-BREF) and psychological stress (BSI-18) and to collect sociodemographic and health-associated information amongst renal transplant patients. Univariate logistic and linear regression models were used to analyse the associations between the patients QOL and psychological stress and their employment status as well as work ability. Differences between employed and unemployed patients were examined using the t-test for independent samples (normal distribution) or the Mann-Whitney-U-test (not-normal distribution) for metric variables and the Chi-Square-test for categorical variables.
Results: The employment rate was 49.1% and most workers were working full time. The work ability of the employed patients was moderate to good, but the work ability of the unemployed patients was stated as bad. KTX patients with a job were more likely to have high QOL scores (OR = 1,12; 95%CI 1,07 1.17) and low levels of psychological stress (OR = 0,88; 95%CI 0,83 0,93). The work ability showed a positive association with the patients QOL and a negative association with their psychological stress. Employed patients reported a high satisfaction with their job and only few work-related health issues. Furthermore, the working population presented lower rates of fatigue, lived more often in a relationship and had higher levels of education. The physical requirements of the unemployed patients former occupations were seen as a large obstacle to return to their previous jobs.
Conclusions: The results emphasise the important role of employment for the QOL of KTX recipients and the need of psychological support, especially for unemployed patients. The patients physical limitations need to be reduced by appropriate medical rehabilitation programmes. Vocational rehabilitation for less physically intensive tasks can be an important measure to enable patients to return to work after KTX, particularly for older people and those with lower educational levels. It is important to take action as early as possible in the transplantation process, then KTX patients show potential for good vocational rehabilitation outcomesAbweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)473764
Trends in clinical trials involving pluripotent stem cells
Die Entdeckung der embryonalen Stammzelle im Jahr 1998 führte zu einer wesentlichen Veränderung der Möglichkeiten im Rahmen der Stammzellforschung. Die Untersuchungen konzentrierten sich auf ein umfassenderes Verständnis der unterschiedlichen Merkmale der hESCs. Die Vorteile gingen jedoch mit einer Welle der Abneigung einher. Aus ethischen Gründen wurde die Verwendung von hESC von vielen Menschen abgelehnt. Die vehemente Zurückhaltung der römisch-katholischen Kirche bei allen Untersuchungen, an denen die hESC beteiligt war, hat die Debatte befeuert. Im Jahr 2007 wurde die Entdeckung der induzierten pluripotenten Stammzelle durch Shinya Yamanaka und sein Team von einer großen Hoffnung diese ethischen Auseinandersetzungen zu beenden, begleitet. Beide Zelltypen, die hESC und die hiPSC, gehören zur Gruppe der pluripotenten Stammzellen. Die hohe Potenz pluripotenter Stammzellen ermöglicht eine Differenzierung in alle Arten von somatischen Zellen des menschlichen Körpers. Deshalb haben sie ein großes Potenzial für die Behandlung von Krankheiten, bei denen die Schulmedizin an ihre Grenzen stößt. Daher sind Trends in klinischen Studien mit pluripotenten Stammzellen von zunehmendem Interesse. Wir haben registrierte klinische Studien mit pluripotenten Stammzellen auf der ganzen Welt analysiert und verglichen. Für diesen Zweck wurden die Daten von den größten Datenbanken für klinische Studien durchsucht, einschließlich der US-amerikanischen Website „ClinicalTrials.gov“ der „National Library of Medicine“ und der von der WHO entwickelten Metadatenbank „International Clinical Trials Registry Platform“. Basierend auf diesen Untersuchungen haben wir eine Status-Quo-Analyse aller klinischen Studien zu diesem Thema erstellt und diese Studien systematisch nach verschiedenen Kategorien untersucht. Nach einer ausführlichen Einführung in das Thema Stammzellen allgemein werden die geografische Verteilung der einzelnen Subtypen klinischer Studien sowie ein Überblick über die verschiedenen Untersuchungsziele und beteiligten Organsysteme grafisch dargestellt. Ein Zeitplan für interventionelle und beobachtende klinische Studien bietet einen Überblick über die Studiendauer und die relevanten Unterschiede zwischen Studientypen und Stammzelltypen wurden in die Analyse miteinbezogen. Abschließend werden aktuelle ethische, soziale und rechtliche Überlegungen zu diesem Thema diskutiert.The discovery of the embryonic stem cell in 1998 led to a substantial alteration of possibilities within the framework of stem cell research. The investigations concentrated on a broader comprehension of the distinct characteristics of the hESCs. Nevertheless, the benefits came along with a wave of aversion. For ethical reasons, the use of hESCs has been disputed by many people. The vehement reluctance of the Roman Catholic Church for all kind of investigations involving the hESC fueled this debate. In the year 2007, the discovery of the induced pluripotent stem cell by Shinya Yamanaka and his team was accompanied by a huge hope pinned on the hiPSCs to end these ethical arguments. Both cell types, the hESC and the hiPSC belong to the group of pluripotent stem cells. The high cell potency of pluripotent stem cells allows a differentiation into all kinds of finally differentiated cells of the human body. That is why they hold great potential for treating diseases where conventional medicine reaches its limits. Therefore, trends in clinical trials involving pluripotent stem cells are of increasing interest. We analyzed and compared registered clinical trials involving pluripotent stem cells around the globe. Therefore, the data was provided by the largest databases for clinical trials, including the US “National Library of Medicine” portal site “ClinicalTrials.gov” and the WHO allocated metadatabase “International Clinical Trials Registry Platform”. Based on this research we generated a status-quo analysis of all clinical trials on this topic and systematically examined these studies according to different categories. After a detailed introduction to the stem cell topic in general, geographical distributions of the individual subtypes of clinical trials as well as an overview about the diverse study targets and involved organ systems are presented graphically. A timeline for interventional and observational clinical trials provides an overview of study duration and relevant differences between study types and stem cell types. Finally, there is a discussion on current ethical, social and legal considerations concerning this topic.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)473020
Klinisch radiologische Ergebnisse der Sprunggelenksendoprothetik
Hintergrund: Die Sprunggelenksendoprothetik wurde in den letzten Jahren eine bedeutsame chirurgische Alternative zur Arthrodese zur Behandlung von hochgradiger Arthrose des oberen Sprunggelenkes. Über die letzten Jahrzehnte wurden viele verschiedene Sprunggelenksendoprothesen entwickelt und die Operationsmethode wurde ebenfalls verbessert. Obwohl es viele Studien gibt, welche sich mit den Langzeitergebnissen verschiedener Systeme am Markt auseinandersetzen, gibt es wenige welche die Ergebnisse der verschiedenen Prothesen miteinander vergleichen.
Ziel: Das Ziel dieser Studie ist die klinische und radiologische Evaluierung von Sprunggelenksendoprothesen und der Vergleich von vier verschiedenen Prothesensystemen (Mobility, Salto, Infinity und Hintegra) untereinander, welche von einem einzigen Orthopäden von Januar 2008 bis September 2018 eingebaut wurden.
Methoden/Design: Im Zeitraum von Januar 2008 bis September 2018 wurden 38 Patienten mit einer Sprunggelenksendoprothese vom Typ Mobility, Salto, Infinity oder Hintegra versorgt. 30 Patienten davon erfüllten unsere Einschlusskriterien und wurden eingeladen an der Studie teilzunehmen. 27 stimmten zu an der Studie teilzunehmen und wurde klinisch sowie radiologisch untersucht, zusätzlich wurde ein Pedobarographie durchgeführt, der AOFAS- und VAS-Score, sowie die Patientenzufriedenheit wurde erhoben.
Ergebnisse: Bei der Nachuntersuchung lag der mittlere AOFAS-Score bei 89,2, der mittlere VAS bei 1,2. Von den 27 Patienten waren 23 sehr zufrieden, 3 zufrieden und 1 befriedigt. Wir konnten keinen signifikanten Unterschied zwischen den vier untersuchten Prothesensystemen feststellen.
Fazit: Bei allen vier Prothesensystemen erhielten wir sehr zufriedenstellende Ergebnisse. Dies zeigt, dass heutzutage die Sprunggelenksprothese eine sehr gute Alternative zur Arthrodese ist, vorausgesetzt der Orthopäde hat sehr viel Erfahrung bei der Implantation und die Patienten werden sorgfältig ausgewähltBackground: Total ankle replacement became more important over the last years as an alternative surgical therapy to arthrodesis for treating end stage arthrosis of the upper ankle. Over the last decades various different systems for total ankle replacement were developed and the surgical technique was improved, for this reason the patients satisfaction increased a lot. Even though there are many studies dealing with long-term results of the different products available on the market, there are hardly any that compare the long and middle-term outcome of the different systems.
Objective: The aim of the study is to clinically and radiologically evaluate the long-term results of total-ankle-replacement surgery and compare the outcomes of the different systems (SALTO, Infinity, Mobility, Hintegra) used by a single surgeon from January 2008 until September 2018.
Design: From January 2008 until September 2018 38 patients underwent a total ankle replacement using a SALTO, Hintegra, Infinity or Mobility prothesis. 30 patients met our inclusion and exclusion criteria and are available for the study. Those patients will be invited to join our study and will be evaluated clinically, radiologically, by pedobarography, patient-satisfaction survey, VAS-Score and AOFAS-LMIS-Score.
Results: At follow-up examination the mean AOFAS-Score was at 89,2, the mean VAS-Score was at 1,2. Of the 27 examined patients 23 were very satisfied, 3 were satisfied and 1 patient had only an adequate result. No significant difference between the 3 different total ankle prothesis systems SALTO, Infinity, Mobility and Hintegra could be found in this study.
Conclusion: All four examined systems delivered very satisfying result. It seems that nowadays the total ankle replacement is a very good alternative to the ankle arthroplasty. On condition that the surgeon has a lot of practice and the patients are chosen very carefully.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)467987
The fate of patients with atrial fibrillation undergoing transfemoral vs. transapical transcatheter aortic valve implantation
Ziel/Ziele:
Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Komorbiditäten von Patienten, die sich einer Transkatheter- Aortenklappenimplantation (TAVI) unterziehen. Ziel dieser Studie war es, die Bedeutung des Vorhofflimmerns als Risikofaktor für unerwünschte klinische Ergebnisse, insbesondere Schlaganfall, Blutungen und Mortalität, zu untersuchen und Patienten mit Vorhofflimmern (VHF) und solchen mit Sinusrhythmus (SR) zu vergleichen, die eine transapikale (TA) oder transfemorale (TF) TAVI erhalten haben.
Methoden:
Für die retrospektive Studie wurden über einen Zeitraum von 7 Jahren 532 Patienten analysiert, die eine TAVI im Krankenhaus Hietzing erhalten haben. Dabei wurden Patienten mit SR, präoperatives VHF und NOAF verglichen. Alle Gruppen wurden anhand der VARC-2- Kriterien bewertet. In einem interdisziplinären Herzteam wurde anhand vom Grad der Verkalkung und der Tortuosität des Zugangsgefäßes über den Zugang entschieden.
Ergebnisse:
Von insgesamt 532 Patienten in unserer Studie wurden 163 Patienten mit einem prä-OP VHF und 369 Patienten mit einem Sinusrhythmus (SR) diagnostiziert. Insgesamt entwickelten 19 (7,5%) Patienten in der TF-Gruppe und 36 (13,5%) in der TA-Gruppe ein neues postprozedurales Vorhofflimmern (NOAF) (p = 0,012). Bei der Beobachtung des Überlebens nach einem Jahr, haben Patienten mit einem NOAF ein schlechteres Überleben (p = 0,020). Des Weiteren besteht eine Tendenz für ein schlechteres Outcome innerhalb eines Zeitraums von 3 Jahren bei diesen Patienten (p = 0,052). Ein präoperatives VHF führte zu einer erhöhten Gesamtmortalität. Vorhofflimmern, unabhängig ob prä- oder postoperativ, beeinflusst die Liegedauer in unserer Studie bis zur Entlassung signifikant (prä-OP VHF p= 0,041 , NOAF p<0,001).).
Conclusio:
Präoperatives und postopertives Vorhofflimmern kommen bei Patienten mit schwerer Aortenklappenstenose, welche sich einer T A VI unterziehen, häufig vor. Ein präoperatives Vorhofflimmern als auch NOAF ist ein wesentlicher und signifikanter Faktor zur Risikoabschätzung hinsichtlich Morbidität und Mortalität. Innerhalb des beobachteten Zeitraumes, der sieben Jahre beträgt, ergab die Studie an zuvor definierten Patientengruppen, dass ein NOAF mit einer erhöhten 1- und 3- Jahresmortalität assoziiert ist, und dass ein prä-OP VHF, verglichen mit dem Patientengut ohne jegliche Arrhythmie, ein wesentlicher Prädiktor hinsichtlich eines geringeren Gesamtüberlebens ist. Ein NOAF ist mit einem verlängerten intensivmedizinischen Aufenthalt verbunden.Aim:
Atrial fibrillation is one of the most common comorbidities in patients undergoing transcatheter aortic valve implantation (TAVI). The aim of the current study was to investigate the significance of atrial fibrillation as a risk factor for adverse clinical outcomes, in particular stroke, bleeding and mortality, and to compare the clinical outcome of patients with atrial fibrillation (AF) and those with sinus rhythm (SR) who received transapical (TA) or transfemoral (TF) TAVI.
Methods:
A total of 532 patients undergoing TAVI at Hospital Hietzing Vienna were included into this retrospective study and have been observed for a period of seven years. Patients have been devided into groups with SR, preoperative AF and new onset atrial fibrillation (NOAF) and were evaluated for their clinical outcomes and risk factors according to the VARC-2 criteria. The access was decided on the basis of the degree of calcification and the kinking of the access vessel in an interdisciplinary heart team.
Results:
163 patients were diagnosed with a pre-OP AF and 369 patients with a SR. In total, 19 (7.5%) patients in the TF group and 36 (13.5%) in the TA group developed a new postprocedural atrial fibrillation (NOAF) (p = 0.012). One-year survival analysis showed that patients with a NOAF have a worse survival compared to those with no arrhythmia (p = 0.020). Furthermore, a tendency for a worse outcome could be displayed in these patients within a period of 3 years (p = 0.052). A pre-OP AF led to an increased overall mortality. AF, whether pre- or post-OP, significantly influenced the length of stay in our study until discharge (pre-OP VHF p= 0.041, NOAF p<0.001).
Conclusion:
Preoperative and postoperative AF are common in patients with severe aortic valve stenosis undergoing TAVI. Preoperative AF as well as NOAF is an essential and significant factor in risk assessment regarding morbidity and mortality. Within the observed time period of seven years, the study in pre- defined patient groups showed that NOAF was associated with increased 1- and 3-year mortality and that a pre-operative VHF is a significant predictor of lower overall survival compared to the patient population.Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)467988
Die Entwicklung der präoperativen MRT-basierten Diagnostik von Meningeomen im Zeitraum von 2002 bis 2017 : eine retrospektive monozentrische Pilotstudie an 1171 PatientInnen
Hintergrund
In Österreich werden jedes Jahr ca. 1700 Tumore des zentralen Nervensystems neu diagnostiziert. 51,3% dieser Tumore sind benign, wobei Meningeome mit 29,9% den größten Teil für sich beanspruchen. Für die Therapieplanung bzw. die folgenden neurochirurgischen Operationen spielt die Diagnostik eine große Rolle. Den Goldstandard für die präoperative bildgebende Diagnostik, welche standardmäßig durchgeführt wird, stellt die Magnetresonanztomographie (MRT) dar.
Rationale
Das primäre Ziel dieser retrospektiven monozentrischen Studie war es zu untersuchen, ob bei MeningeompatientInnen die Anzahl der MRT Sequenzen einen Zusammenhang mit der Sicherheit der präoperativen radiologischen Verdachtsdiagnose aufweisen. Darüberhinaus wurden der Zusammenhang zwischen Sequenzanzahl und MRT Untersuchungsdauer sowie Veränderungen der Untersuchungsdauer bzw. der MRT-Sequenzanzahl der präoperativen Bildgebung über die Zeit bei MeningeompatientInnen im Zeitraum von 2002 bis 2017 erhoben.
Material und Methoden
Als Studienpopulation kamen alle Patienten und Patientinnen in Frage, welche im Zeitraum von 2002 bis 2017 eine diagnostische MRT eines Meningeoms an der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin an der Medizinischen Universität Wien erhalten haben. Anhand der Daten des österreichischen Hirntumorregisters wurden 1171 PatientInnen in die Studie aufgenommen. Für die Berechnungen wurden die durchgeführte Anzahl der MRT-Sequenzen, die Untersuchungsdauer sowie die Übereinstimmung zwischen radiologischer Verdachtsdiagnose und histologischer Diagnose herangezogen.
Resultate
Von den anfangs 1171 PatientInnen konnten 199 in die Berechnungen eingeschlossen werden, da die restlichen aufgrund fehlender Daten aus der Studie ausgeschlossen wurden. Es wurde kein signifikanter Zusammenhang zwischen der Anzahl der MRT-Sequenzen bzw. mit der Sicherheit der präoperativen Verdachtsdiagnose nachgewiesen (p = 0.176). Die Korrelation zwischen Anzahl der MRT-Sequenzen und der MRT Untersuchungsdauer war mittelgradig ( = 0,451; p > 0,001). Am häufigsten wurden 5-7 MRT-Sequenzen (n=131) angeordnet. Generell wurde in dieser Studie in 82% der Fälle die richtige Verdachtsdiagnose von den befundenden FachärztInnen gestellt. Die durchschnittliche Untersuchungsdauer lag bei 39 Minuten und ist über die letzten 15 Jahre annähernd gleich geblieben.
Schlussfolgerung
Zusammenfassend kann berichtet werden, dass kein Zusammenhang zwischen der Anzahl der MRT-Sequenzen oder der Dauer einer MRT-Untersuchung mit der Treffsicherheit der radiologischen Verdachtsdiagnose bezogen auf die präoperative MRT Bildgebung besteht. Aufgrund des charakteristischen Erscheinungsbildes, welches Meningeome in den verschiedenen MRT-Sequenzen darstellen, ergibt sich folglich eine hohe Rate korrekter präoperativer radiologischer Diagnosen im Vergleich zu der histologisch bestätigten postoperativen Diagnose.Background
The annual rate of newly diagnosed cerebral tumors in Austria is about 1700, whereas half of them (51.3%) are benign. Meningiomas claim with 29.9% the biggest part of them. Diagnostics plays an important role with regard to therapy planning such as neurosurgical operations. State of the art for the preoperatively imaging procedure is the magnetic resonance imaging (MRI).
Aim
The main purpose of this study was to investigate the correlation of the number of MR sequences and the accuracy of the preoperative radiological diagnosis in meningioma patients. Furthermore, the aim of the study was to identify the correlation between the number of MR sequences and the duration of MR examinations and changes with regard to the number of MR sequences and the duration of MR examinations over time between 2002 and 2017 in meningioma patients.
Material and Methods
The study population comprised all meningioma patients who received a diagnostic MRI at the Department of Biomedical Imaging and Image-guided Therapy at the Medical University of Vienna from 2002 to 2017. Based on the data of the Austrian Brain Tumor Registry, 1171 patients were included in the study. The statistical analysis were based on, the number of MRI sequences, the duration of the MRI examination as well as the accordance between the preoperative diagnoses based on the MRI examination and the histological diagnoses.
Results
Of the initially 1171 patients, 199 could be included for further analysis based on the completeness of the clinical data. No significant correlation could be revealed between the number of MR sequences and the accuracy of the preoperative radiological diagnosis (p = 0.176). The number of MRI sequences and the duration of the MRI examination showed a moderate correlation ( = 0.451; p > 0.001). On average, a MRI examination consisted of 5-7 MRI sequences (n = 131). Overall, the board-certified radiologists made the correct diagnosis, in 82% of the cases. The average duration of an MRI examination was 39 minutes and has remained almost stable over the past 15 years.
Conclusion
In summary, we revealed no significant association between the number of MRI sequences and the certainty of the suspected radiological diagnosis on diagnostic preoperative MR images. This may be due to the already characteristic imaging feature of meningiomas in structural MR sequences. This consequently results in a very high rate of correct preoperative radiological diagnosis compared to the histologically confirmed post-operative diagnosis.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)466976
Auswirkungen eines Pringle Manövers auf die Sauerstoffversorgung der Jejunalschleimhaut und den Blutfluss in einem Schweine-Modell
Das Pringle-Manöver ist ein weit verbreitetes chirurgisches Manöver, bei dem das Ligamentum hepatoduodenalis vollständig abgeklemmt wird. Dies führt zu einer Unterbrechung des Blutflusses in der Leberarterie und Pfortader. Der Blutverlust während der hepatischen Resektion wird durch das Vorgehen minimiert. Dies ist ein großer Vorteil für den kurz- und langfristigen Outcome der Patienten, die sich einer Leberresektion unterziehen. In dieser Studie wollen wir Auswirkungen auf die Jejunum-Schleimhaut und den Blutfluss in einem Schweinemodell interpretieren.The Pringle is a widely performed surgical maneuver where the hepatoduodenal ligament is totally clamped. This leads to interrupting the blood flow through the hepatic artery and the portal vein. Blood loss during hepatic transection is minimized. This is a big advantage for the short- and longterm outcome of patients undergoing liver resection. In this Study we want to interpret effects on the jejunal Mucosal Oxygenation and Blood Flow in a Porcine Model.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)467873
Analyse und Vergleich des Rauchverhaltens Salzburger Zahnärzte - eine Querschnittsstudie
Zielsetzung:
Ziel dieser Diplomarbeit war es den Raucherstatus der in Salzburg niedergelassenen Zahnärzte zu erheben. Die gewonnenen Daten berücksichtigen Geschlechts- und Altersverteilungen. Im Rahmen dieser Arbeit sollte herausgefunden werden, ob im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung signifikante Unterschiede bezüglich Raucherstatus der in Salzburg tätigen Zahnärzte bestehen. Als Nebenhypothese sollte überprüft werden, ob sich das Rauchverhalten von Zahnärzten von dem anderer niedergelassener Fachärzte unterscheidet. Darüber hinaus wurde der Raucherstatus von Zahnärzten in anderen Bundesländern mit den hier erhobenen Daten verglichen.
Methodik:
Es handelt sich hierbei um eine Querschnittsstudie. Es wurden 25% aller Salzburger Zahnärzte telefonisch nach ihrem Raucherstatus befragt. Eine vollständige Liste Salzburger Zahnärzte wurde von der Salzburger Zahnärztekammer zur Verfügung gestellt. Die Auswahl der Stichprobe erfolgte durch eine Randomisierung Nach den Antworten wurden die Teilnehmer in drei Gruppen eingeteilt: Raucher; Ex-Raucher; Nicht-Raucher. Mittels jener Einteilung kann mit bereits bestehenden Arbeiten, die sich mit derselben Thematik beschäftigen, verglichen werden.
Ergebnisse:
Die Response-Rate betrug 86,5%. Unter den Studienteilnehmern waren 21,88% Raucher, 14,06% Ex-Raucher und 64,06% Nicht-Raucher. Die höchste Raucherquote wurde in der jüngsten Altersgruppe (unter 39 Jahre) festgestellt. Der größte Anteil an Ex-Rauchern wurde in der Altersgruppe 60+ identifiziert. Verglichen mit dem Raucherstatus aller anderen niedergelassenen Salzburger Ärzte (6,25%) ist die Raucherquote unter Zahnärzten deutlich höher (p= 0.0182). Weiters hat sich gezeigt, dass sich Salzburger Zahnärzte trotz ihrer akademischen Bildung nicht signifikant in ihrem Raucherstatus von der Salzburger Allgemeinbevölkerung unterscheiden. Ihre Raucherrate ist höher als bei Zahnärzten in der Großstadt Wien und ihre Quitrate geringer.
Conclusio:
Die Umfrage hat ergeben, dass 78,12% der Salzburger Zahnärzte nicht oder nicht mehr rauchen und damit als gutes Vorbild für ihre Patienten gesehen werden können. Mehrere wissenschaftliche Arbeiten haben erwiesen, dass sich der Raucherstatus des Zahnarztes auf seine Einstellung gegenüber dem Rauchen und die Beratung rauchender Patienten auswirken kann. Zahnärzte werden zur Vorsorge und Behandlung regelmäßig aufgesucht und sie können dabei beraten, bevor eine Raucherkrankheit auftritt. Deswegen ist es extrem wichtig, Initiativen zu ergreifen, um die Raucherquote der Zahnärzte zu senken bzw. möglichst niedrig zu halten. Zu diesen Maßnahmen zählen nicht nur die höhere Tabakprodukt-Besteuerung und Schaffung rauchfreier Zonen sondern auch Änderungen im Curriculum auf den medizinischen Universitäten.Objective:
The aim of this study was to evaluate the prevalence of tobacco smoking among the dentists of the province of Salzburg. The data obtained takes into account gender and age distribution of the surveyed group. Another goal of this study was to examine whether statistically significant differences exist between the smoking prevalence of dentists and the general population in that province, corresponding in sex and age. Additionally the discrepancies in smoking rates between dentists and physicians in the same geographic area were studied as well as in comparison with dentists from other selected provinces.
Methods:
This document is a cross-sectional study. 25% of all dentists in Salzburg were called by phone and asked about their smoking behavior. The Austrian Dental Association provided the complete list of dentists in Salzburg which was the basis for this study. The 25% sample was drawn from this list by randomization. From their answers the study participants have been classified into three groups: smokers, ex- smokers and non-smokers. This makes the results of the study comparable to other surveys.
Results:
The response rate to the survey was 86.5%. 21.88% of respondents claimed to be smokers; 14.06% ex-smokers; and 64.06% non-smokers. The highest rate of smoking was found in the youngest age group (under 39 years old). The greatest proportion of ex-smokers was identified in the age group 60+. Compared to the prevalence of smoking among other physicians in Salzburg (6.25%), the rates of smoking among dentists are much higher (p=0.0182). Despite of their academic training dentists in Salzburg do not differ significantly in smoking status from the general population. Their smoking rate is higher than among dentists in the capital Vienna and their quit rate is lower.
Conclusion:
The survey revealed that 78.12% of Salzburg dentists do not smoke or had given up smoking - therefore they could be considered to be a good example for their patients. Several scientific studies have shown, that whether or not the dentist is a smoker himself influences his attitude towards tobacco use and that non-smoking dentists are more effective in convincing smokers to quit. Dentists are consulted regularly and have the possibility to give advice to smokers before a disease from smoking occurs. Thus it is extremely important to support any initiative that may help to reduce the smoking prevalence among dentists or keep it low. This could be achieved by measures including higher taxation of tobacco products or creating more smoke-free environments as well as by curriculum changes at schools of medicine and dentistry.Paralleltitel laut Übersetzung des VerfassersMedizinische Universität Wien, Diplomarbeit, 2020(VLID)477327
Einfluss des Geburtsmodus auf die Entstehung einer intraventrikulären Hämorrhagie bei Frühgeburten < 28+0 Schwangerschaftswoche eine retrospektive Datenanalyse
Hintergrund: Eine Komplikation, die bei Frühgeborenen < 28 +Background: One complication of preterm babies born < 28 +Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)482492
Radio (chemo)therapy of pelvic recurrence after rectal cancer- analysis of the treatment and results in a retrospective evaluation of a monocentric collective
Hintergrund - Zielsetzung: Ein Lokalrezidiv nach einer kurativen Behandlung eines Rektumkarzinoms tritt bei 10.0% der Patienten auf. Die Behandlung eines lokal rezidivierenden Rektumkarzinoms (LRRC) bleibt eine klinische Herausforderung. Ziel dieser retrospektiven Studie ist eine Untersuchung von Faktoren mit Einfluss auf Ergebnis-Parameter bei Patienten, die eine Strahlentherapie (RT) für LRRC erhielten.
Patienten und Methoden: Alle Patienten mit LRRC, die eine Strahlentherapie mit oder ohne zusätzliche Resektion erhielten, wurden analysiert. Die meisten Patienten hatten eine 3D-konformale RT, kombiniert mit CHT (Capecitabin +/- Oxaliplatin) mit einer medianen Dosis von 55,8 Gray (Gy) (25,0 Gy - 66,4 Gy). Patienten-, Tumor- und Behandlungsfaktoren wurden mittels eines Tests nach Kaplan-Meier-Schätzer und Log-Rank-Test auf ihren Einfluss auf das Überleben untersucht. Es wurden univariate und multivariate Analysen konstruiert um das lokal rezidivfreie Überleben (LRFS), das progressionsfreie Überleben (PFS), das symptomfreie Überleben (SFS), das schmerzfreie Überleben und das Gesamtüberleben (OS) zu untersuchen.
Ergebnisse: Von gesamt 35 Patienten waren 15 (42,9%) Frauen und 20 (57,1%) Männer, mit einem medianen Alter von 66,0 Jahren (31,9-90,0). Patienten, die sowohl eine RT als auch eine Resektion des Rezidivs erhielten, hatten im Vergleich zu Patienten ohne Operation eine besseres OS (p=0,040) und PFS (p=0,004). CEA nach RT des Rezidivs 3.8 g/l war ein signifikanter Faktor für LRFS (p<0,001), PFS (p<0,001), SFS (p=0,003) und OS (p<0,001). Patienten mit Tumorsymptomen (andere als Schmerz) zum Diagnosezeitpunkt des Lokalrezidivs hatten ein schlechteres LRFS (p=0,013), SFS (p=0,008) und ein geringeres schmerzfreies (p=0,035) Überleben. Darüber hinaus hatten Patienten mit Symptomen (andere als Schmerz) während der Nachbeobachtungszeit ein verringertes OS (p=0,007), LRFS (p<0,001), PFS (p=0,004) und schmerzfreies Überleben (p<0,001). Tumorschmerzen zum Diagnosezeitpunkt des Lokalrezidivs waren mit einem schlechteren schmerzfreien Überleben assoziiert (p=0,048). Tumorschmerzen während der Nachbeobachtungsphase waren mit einer signifikant schlechteren LRFS (p=0,005) und SFS (p=0,005) assoziiert.
Schlussfolgerung: Diese Studie unterstützt die Schlussfolgerung, dass ein niedriger oder abnehmender CEA-Wert (3.8 g/l) nach der RT des LRRC ein verbessertes Überleben voraussagt. Erfolgt zusätzlich zur RT auch eine radikale Resektion des Rezidivs wird ein besseres Gesamtüberleben als mit RT allein erzielt. Lokale Tumorsymptome (andere als Schmerzen) während der Nachbeobachtungszeit waren ein wesentlicher prognostischer Faktor, assoziiert mit einem schlechteren Überleben.Background - Purpose: Local recurrence after rectal cancer treatment occurs in 10.0% of patients. The treatment of locally recurrent rectal cancer (LRRC) remains a clinical challenge. This study has the aim of the retrospective investigation of factors influencing outcome parameters in patients, who received radiotherapy (RT) for LRRC.
Patients and Methods: All patients with LRRC, who had radiotherapy with or without additional surgery were analyzed. Most patients had 3D conformal RT, combined with CHT (Capecitabine +/- Oxaliplatin) with a median dose of 55.8 Gray (Gy) (25.0 Gy 66.4 Gy). Patient, tumour and treatment factors were examined for their influence on survival by means of an exact test according to Kaplan-Meier estimator and Log-Rank test. Univariate and multivariate analyses were constructed to examine local recurrence-free survival (LRFS), progression-free survival (PFS), symptom-free survival (SFS), pain-free survival and overall survival (OS).
Results: Of the 35 patients, 15 (42.9%) were women and 20 (57.1%) were men, with a median age of 66.0 years (31.9-90.0). One- and two-year from the start of RT OS was 86.0% and 66.0%, LRFS was 62.0% and 37.0%, PFS was 49.0% and 24.0%, SFS was 73.0% and 60.0%, pain-free survival was 71.0% and 64.0%, respectively. Patients who received both RT and surgery for recurrent tumour had a better OS (p=0.040) and PFS (p=0.004) when compared without surgery. CEA after RT of recurrence (3.8 g/l) was significant factor for LRFS (p<0.001), PFS (p<0.001), SFS (p=0.003) and OS (p<0.001). R0/R1-resection of the recurrent tumour did significantly better than R2-resections in terms of OS (p=0.026) and PFS (p=0.003). Mucinous adenocarcinoma (MAC) had worse OS (p=0.037) and SFS (0.008) than non-MAC. Patients without previous RT for primary tumour had better LRFS (p=0.020) and pain-free survival (p=0.028). Patients with symptoms (excluding pain) during the diagnose of recurrent tumour had a worse LRFS (p=0.013), SFS (p=0.008) and pain-free (p=0.035) survival. In addition, patients with symptoms (excluding pain) during the period of follow-up had a worse OS (p=0.007), LRFS (p<0.001), PFS (p=0.004) as well as pain-free survival (p<0.001). Patients with pain during the diagnosis of local recurrence were associated with a worse pain free survival (p=0.048), while those with pain during the period of follow-up were associated with significantly a worse LRFS (p=0.005) and SFS (p=0.005).
Conclusion: This study supports the conclusion that a low or decreasing CEA value (3.8 g/l) after RT of LRRC predicts improved survival. In addition to this surgery besides RT provided better overall survival that RT alone. Local tumour symptoms (except for pain) during the period of follow-up was a substantial prognostic factor associated with poor survival.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)491697