MedUni Wien ePub
Not a member yet
    6106 research outputs found

    Index of Orthodontic Treatment Need: Übereinstimmung mehrerer Anwender bei dessen Bestimmung ein systematischer Review

    No full text
    Hintergrund: Die Diagnostik von Malokklusionen nimmt in der Kieferorthopädie eine grundlegende Rolle ein. Okklusale Indices werden dazu verwendet, das Ausmaß einer Fehlstellung durch eine Graduierung zu kategorisieren. Dabei sollten die Indices neben weiteren Faktoren auch ausreichende Reliabilität und Reproduzierbarkeit aufweisen. Der IOTN gibt Auskunft über die Notwendigkeit einer Therapie und besteht aus zwei Komponenten, die die dentale Gesundheit und die Ästhetik des Gebisses bewerten. Der IOTN wird in Österreich als Kriterium für die „Kassen-Zahnspange“ verwendet und ermöglicht ab einem bestimmten Grad die Finanzierung der Therapie durch die gesetzliche Krankenversicherung. Ziel dieser Arbeit ist es, die in der Fachliteratur publizierte Übereinstimmung mehrerer Anwender bei der Bestimmung des IOTN-Grades und die Übereinstimmung einzelner Anwender bei wiederholter Messung zu untersuchen. Material und Methodik: Eine umfassende Suche nach geeigneter Literatur wurde in den Datenbanken PubMed und Scopus mit der Suchstrategie: (index of orthodontic treatment need [MeSH] OR IOTN) AND (*-observer OR *-rater OR *-examiner OR kappa OR ICC OR IRR OR agreement OR reliability OR variability OR reproducibility) durchgeführt. Die Suche wurde auf Studien in deutscher und englischer Sprache eingegrenzt. Es wurden 188 potentielle Studien gefunden, die anschließend mittels festgelegten Ein- und Ausschlusskriterien gescreent wurden. Nach der Analyse der Titel, des Abstract und des Volltextes konnten elf Arbeiten in den Review eingeschlossen werden. Die Daten der eingeschlossenen Studien wurden mittels eines Formulars extrahiert. Resultate: Auf Grund der heterogenen Datenlage der Studien und der unterschiedlichen Studiendesigns war eine statistische Auswertung nur in Form einer deskriptiven Statistik möglich. Die elf eingeschlossenen Arbeiten wurden deshalb qualitativ und deskriptiv beurteilt. Konklusion: Die Literatur zeigt eine zufriedenstellende Übereinstimmung der Anwender bei Verwendung des IOTNs. Der IOTN kann von Anwendern mit Spezialisierung auf Kieferorthopädie mit einer höheren Übereinstimmung angewendet werden.Purpose: The diagnosis of malocclusion plays a fundamental role in orthodontics. Occlusal indices are used to categorize the extent of malocclusions by grading them. The indices should be reliable and reproducible besides other factors. The IOTN is an index of orthodontic treatment need and consists of two components, which grade dental health and aesthetics. In Austria the IOTN is used to assess the grade of malocclusion for free orthodontic treatment, provided for certain grades of malocclusion through public insurances. The aim of this thesis is to examine publications on the agreement of several raters in determining the IOTN grade as well as the agreement of individual users in regard to repeated IOTN measurements. Methods: A comprehensive search for suitable studies was carried out in the PubMed and Scopus databases using the search strategy: (index of orthodontic treatment need [MeSH] OR IOTN) AND (*-observer OR *-rater OR *-examiner OR kappa OR ICC OR IRR OR agreement OR reliability OR variability OR reproducibility). The search was limited to studies written in German and English language. 188 potential studies were found and screened using defined inclusion and exclusion criteria. After analyzing titles, abstracts and full text, eleven papers were included in the review. The data of the included studies were extracted using a defined form. Results: Due to the heterogeneous data situation of the studies and the different study designs, a statistical evaluation was only possible in the form of descriptive statistics. For that reason, the eleven included studies were assessed qualitatively and descriptively. Conclusion: The literature shows a satisfying agreement for raters when using the IOTN. High agreement of IOTN scores is achieved by raters with specialization in orthodontics.Paralleltitel laut Übersetzung des VerfassersMedizinische Universität Wien, Diplomarbeit, 2020(VLID)482985

    Outcome nach Amniozentese und Chorionzottenbiopsie - eine retrospektive Datenanalyse

    No full text
    Hintergrund: In den letzten Jahren sind pränatale Untersuchungen und im Speziellen auch invasive diagnostische Methoden, wie die Amniozentese, die Chorionzottenbiopsie sowie die fetale Blutentnahme, immer bedeutender geworden. Diese Untersuchungen werden heute, nach unterschiedlicher Indikationsstellung, beinahe routinemäßig durchgeführt. Daher ist es besonders bedeutend, Risiken und auch mögliche Komplikationen dieser diagnostischen Verfahren zu kennen, sowie diese mit dem Nutzen einer derartigen Untersuchung abzuwägen und die Konsequenzen der Ergebnisse abzuschätzen. Ziel: Ziel dieser Studie war es, Unterschiede der beiden invasiven Untersuchungsmöglichkeiten, Amniozentese und Chorionzottenbiopsie, im Hinblick auf die Spontanabortrate zu analysieren. Zusätzlich zu dieser Fragestellung wurden mögliche Komplikationen der beiden diagnostischen Verfahren aufgezeigt, die Indikationen zur Durchführung sowie die diagnostizierten genetischen Erkrankungen genauer betrachtet. Auch die Auswirkungen auf die Geburt sowie der Zustand des Kindes nach der Geburt wurden analysiert. Methoden: Um die Fragestellungen dieser retrospektiven Studie zu beantworten, wurden Daten von 1200 Patientinnen der Abteilung für Geburtshilfe und fetomaternale Medizin des AKH Wien verwendet und mit Hilfe von statistischen Tests ausgewertet sowie miteinander verglichen. Ergebnisse: Diese retrospektive Datenanalyse kam zu dem Ergebnis, dass die Spontanabortrate insgesamt bei 3,8% (34) lag. Nach einer Amniozentese kam es bei 2,7% (14) und nach einer Chorionzottenbiopsie bei 5,3% (20) zu einem spontanen Abort, der Unterschied zwischen den beiden Untersuchungsmethoden war signifikant (p=0,05).Background: In recent years, prenatal examinations and especially invasive diagnostic methods such as amniocentesis, chorionic villus sampling and fetal blood sampling have become increasingly important. These investigations are carried out almost routinely today, according to different indications. It is therefore particularly important to know the risks and also possible complications of these diagnostic procedures. To weigh them up against the benefit of such an examination and to assess the consequences of the results. Aim: The aim of this study was to analyse the differences between the two invasive examination options, amniocentesis and chorionic villus sampling, with regard to the spontaneous abortion rate. In addition to this question, possible complications of the two diagnostic methods were shown. Furthermore, the indications and the diagnosed genetic diseases as well as the effects on childbirth and on the condition of the child after birth were analysed. Methods: In order to answer the questions of this retrospective study, data from 1200 patients from the Department of Obstetrics and Fetomaternal Medicine at the AKH Vienna was gathered, evaluated and compared using statistical tests. Results: This retrospective data analysis came to the conclusion that the spontaneous abortion rate was 3.8% (34). After amniocentesis spontaneous abortion occurred in 2.7% (14) and after chorionic villus sampling in 5.3% (20). The difference between the two examination methods was significant (p = 0.05).Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)493188

    Vergleichende in-vitro Studie über die Wirkung von Bleichprodukten verschiedener Wasserstoffperoxid-Konzentrationen, sowie deren Effekte auf Zahnschmelz nach neuerlicher Applikation

    No full text
    Hintergrund und Problemstellung Die Zahnaufhellung hat in den letzten Jahren an großem Interesse bei Patienten und genauso in der dentalen Literatur gewonnen. Immer mehr Menschen wollen sich die Zähne aus ästhetischen Gründen aufhellen bzw. aufhellen lassen. Einige wiederholen die Bleachingtherapien auch gerne ein zweites oder drittes Mal. Im Jahr 2011 kam eine neue Regelung heraus: laut den EU-Richtlinien dürfen Produkte mit dem Wasserstoffperoxidgehalt von 0,1 bis 6% für die kosmetische Zahnaufhellung nur mehr an Zahnärzte abgegeben werden. (2) Zielsetzung In dieser Studie wurden 6 unterschiedliche Produkte auf ihre Effekte nach der zweiten Bleachingtherapie genauer untersucht. Dabei wurde sowohl die Zahnfarbe als auch die Schmelzoberflächenmorphologie genauer unter die Lupe genommen. Material und Methodik Insgesamt wurden 67 bereits gebleichte Zähne verwendet, wobei jeder Zahn mit dem gleichen Produkt, wie zuvor gebleicht wurde. (1) Es wurden die Zahnfarben der Zähne mit dem Spektrophotometer zu unterschiedlichen Zeitpunkten gemessen und entsprechend dem CIELAB System dokumentiert. Von allen Produkten wurden die Effekte auf die Zahnfarbe zu 4 unterschiedlichen Zeitpunkten verglichen. Ebenfalls wurden die Produkte und ihre Wirkung zu den 4 Zeitpunkten einander gegenübergestellt. Außerdem wurden randomisiert 2 Zähne pro Produkt ausgewählt, welche unter dem REM auf morphologische Veränderungen an der Schmelzoberfläche analysiert wurden. Ergebnisse In der rasterelektronenmikroskopischen Untersuchung konnte man bei allen untersuchten Produkten Unregelmäßigkeiten der Zahnoberfläche erkennen, außer bei dem Produkt P6. Nur bei der Anwendung von P6 wurden zu keinem Zeitpunkt Schäden gefunden. Die Ergebnisse der Farbmessung zeigten, dass P6 hellere signifikante Unterschiede zu allen 4 Zeitpunkten zeigte, während OP10 nur nach dem ersten Bleaching (T1) starke Unterschiede in seiner Wirkung zeigte. Bei dem Vergleich der Produkte zu einander, zeigte keines der Produkte signifikante Unterschiede sowohl vor dem ersten Bleaching (T0), als auch vor dem zweiten Bleaching (T2). Nach dem ersten Bleaching (T1) zeigte P6 im Vergleich zu OP10, PDW und OP40 die aufgehelltesten Resultate. Nach dem zweiten Bleaching (T3) waren die Ergebnisse der Produkte P6 und PNW heller als die von OP40. Zusammenfassung In der vorliegenden in-vitro Studie zeigte das Produkt Philips Zoom 6% HP in office die besten Resultate. Es konnten zu keinem der untersuchten Zeitpunkte (T2 und T3) Schmelzschäden nachgewiesen werden. Zudem erzielte P6 den größten Aufhellungseffekt im Vergleich zu den anderen Produkten sowohl nach dem ersten, als auch nach dem zweiten Bleaching.Objective: The purpose of this in-vitro study was to evaluate and compare the effects of three at-home and three in-office bleaching products after their second time being used on the same teeth. Their impact on tooth color as well as on the enamel surface was examined. Methods: 67 bovine teeth already been bleached before were used in this study. (1) They were bleached with the same products as before. The bleaching products used in this study were: Opalescence 10% CP home (OP10), Philips Zoom DayWhite 6% HP Home (PDW), Philips Zoom NiteWhite 16% CP (PNW), Philips ZOOM 6% HP in office with WhiteSpeed LED-lamp (P6), Philips ZOOM! 25% HP in office (with the lamp) (P25) and Opalescence Boost 40% HP in office (OP40). The teeth were bleached according to the manufacturers instructions and stored in artificial saliva at 3C after the bleaching procedure. Afterwards the tooth color was analyzed by a dental spectrophotometer (VITA Easyshade Advance 4.0) and the enamel surface was examined with a scanning electron microscope (SEM). Results: All products, except Philips Zoom 6% HP in office, showed surface roughness and irregular prism structure in the SEM analysis. Only the product P6 did not show any defects or irregularities at any given time. Concerning color-changes, P6 showed changes at all 4 different time points, while Opalescence 10% CP home only showed a difference after the first bleaching. When comparing all products to each other, none of them showed any differences at the time points before the first bleaching and before the second bleaching. After the first bleaching P6 had the best results when compared to OP10, PDW and OP40. After the second bleaching, P6 and PNW showed brighter results than OP40. Conclusion: According to the SEM analysis P6 showed the best results not causing visible damage to the enamel surface. Furthermore, P6 showed brighter results when compared to the other products after the first and after the second bleaching.Paralleltitel laut Übersetzung der VerfasserinMedizinische Universität Wien, Diplomarbeit, 2020(VLID)483888

    Auswirkungen einer Dermatomyositis auf den Knochen- und Muskelstoffwechsel

    No full text
    Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftArbeit gesperrtMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)491683

    Incidence and Risk Profiles of Bleeding in Patients with End Stage Renal Disease undergoing chronic Hemodialysis

    No full text
    Hintergrund: Chronisches Nierenversagen, die schwerwiegendste Form der chronischen Nierenerkrankung, stellt eine besondere Herausforderung in der klinischen Routine dar. Ein Großteil der Patienten mit Nierenversagen erhalten Hämodialyse, um ein Langzeitüberleben zu gewährleisten. Nierenversagen ist verbunden mit einer hohen Morbidität und Mortalität, was zum Teil durch eine hohe Inzidenz an kardiovaskulären und thromboembolischen Komplikationen verursacht ist. Paradoxerweise haben Patienten mit chronischem Nierenversagen ein hohes Blutungsrisiko, weshalb eine antithrombotische Therapie kontrovers bleibt. Ziele: Das Ziel dieser Diplomarbeit war es, die Inzidenz von Blutungsereignissen und potentielle Risikofaktoren für Blutungen bei Hämodialyse Patienten zu untersuchen. Methoden: Die Daten wurden im Rahmen der Vienna Investigation on Atrial Fibrillation and Thromboembolism in Dialysis Patients (VIVALDI) Studie erhoben, einer prospektiven Kohortenstudie von HämodialysepatientInnen in Wien, Österreich. Resultate: Insgesamt wurden 625 PatientInnen (36.6% weiblich, medianes Alter 66 Jahre) über 2.5 Jahre im Median beobachtet. Die Inzidenz von Blutungsereignissen war 40.6%, was einer Ereignisrate von 228 Blutungen pro 1,000 Patientenjahren entspricht. Von allen Blutungsereignissen wurden 27.5% als „Major“ Blutungen klassifiziert. Eine höhere Blutungsinzidenz war assoziiert mit vaskulärer Nierenerkrankung (hazard ratio HR 1.400, 95% confidence interval 95%CI 1.050-1.868), Vorhofflimmern (HR 1.364, 95%CI 1.041-1.787), stattgefundener transitorisch ischämischer Attacke (HR 2.082, 95%CI 1.234-3.512), mechanischer Herzklappe (HR 2.625, 95%CI 1.164-5.919), tiefer Venenthrombose (HR 1.598, 95%CI 1.049-2.434), stattgehabter Blutung (HR 1.514, 95%CI 1.182-1.939), Leberzirrhose (HR 2.742, 95%CI 1.289-5.832) und Antikoagulation (HR 1.501, 95%CI 1.133-1.987). Fazit: Die Inzidenz von Blutungsereignissen bei Patienten, die chronische Hämodialyse erhalten, war hoch. Die relevantesten Risikofaktoren, die mit einer erhöhten Blutungsinzidenz verbunden waren, sind vaskuläre Nierenerkrankung, Vorhofflimmern, Vorgeschichte tiefer Venenthrombosen, stattgehabte Blutung und Antikoagulation.Background: End-stage renal disease (ESRD), the most serious manifestation of chronic kidney disease, is a major healthcare issue worldwide. The majority of patients with ESRD receive hemodialysis to maintain long-term survival. ESRD is associated with high mortality and morbidity, caused partly by a high incidence of cardiovascular and thromboembolic events. Paradoxically, patients with ESRD also have a high risk of bleeding, which makes antithrombotic treatment difficult. Objectives: The aim of this thesis was to investigate the incidence of bleeding events and to explore potential risk factors of hemorrhage in patients with ESRD receiving chronic hemodialysis. Methods: Data was gathered within the framework of the Vienna Investigation on Atrial Fibrillation and Thromboembolism in Dialysis Patients (VIVALDI) study; a prospective, cohort study including hemodialysis patients in Vienna, Austria. Results: A total of 625 patients (36.6% female, median age 66 years) were followed for 2.5 years in median over the course of the study. The incidence of all bleeding events was 40.6%, which accounts for an event-rate of 228 bleeding events per 1,000 patient-years. Of all bleeding events 27.5% were classified as major bleeding. Higher incidence of hemorrhage was associated with vascular nephropathy (hazard ratio HR 1.400, 95% confidence interval 95%CI 1.050-1.868), atrial fibrillation (HR 1.364, 95%CI 1.041-1.787), history of transient ischemic attack (HR 2.082, 95%CI 1.234-3.512), mechanical heart valves (HR 2.625, 95%CI 1.164-5.919), history of deep vein thrombosis (HR 1.598, 95%CI 1.049-2.434), history of bleeding (HR 1.514, 95%CI 1.182-1.939), liver cirrhosis (HR 2.742, 95%CI 1.289-5.832) and anticoagulant therapy (HR 1.501, 95%CI 1.133-1.987). Conclusion: The incidence of bleeding events in ESRD patients receiving chronic hemodialysis was high. The most relevant risk factors associated with an elevated risk of bleeding were vascular nephropathy, atrial fibrillation, history of deep vein thrombosis, history of bleeding and anticoagulant therapy.Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)491688

    Surgical therapies for functional mitral regurgitation

    No full text
    Problemstellung: Eine funktionelle Mitralklappeninsuffizienz ist definiert als Undichtigkeit der Mitralklappe aufgrund einer Veränderung des Ventrikels, nicht der Segel [1]. In ca. 30% bis 50% von Herzinfarktpatienten kann sich eine funktionelle Mitralklappeninsuffizienz entwickeln [2]. Diese sekundäre Mitralklappeninsuffizienz wurde in 1.6 bis 2.8 Millionen der in Amerika lebenden Menschen diagnostiziert [3] und in fast 10% der Weltbevölkerung, die über 75 Jahre alt sind [4]. Es gibt fünf bekannte chirurgische Prozeduren für die Therapie der funktionellen Mitralklappeninsuffizienz: Mitralklappenersatz, Annuloplastie, adjustierbare Mitralklappenringe, “Ring and String- Technik” und “Ring and Sling- Technik”. Derzeit gibt es noch keine Richtlinien, welche dieser fünf Methoden anzuwenden ist. Die Herzchirurgie sucht heutzutage noch immer nach dem besten Vorgehen in der Behandlung der funktionellen Mitralklappeninsuffizienz. Fragestellung: Wie wird jede der fünf Methoden ausgeführt? Welche Prozedur ist technisch einfacher für den Herzchirurg? Welche Technik ergibt die beste Überlebensrate? Zielsetzung: Der Zweck dieser Diplomarbeit war die Beschreibung und das Vergleichen von allen der fünf bekanntesten chirurgischen Methoden in der Therapie der funktionellen Mitralklappeninsuffizienz. Das Ziel war das Sammeln von Daten über den technischen Erfolg und der Überlebensrate (1-Jahr, 5-Jahre und 10-Jahre) zu jeder chirurgischen Methode. Methodik: Dieses systematische Review wurde geschrieben mittels Literaturrecherche von PubMed, Ovid-Medline, Science Direct, EMBASE und Google Scholar Suchmaschine. Auch die Studien, welche in den Referenzen aufgelistet sind, wurden begutachtet. Relevant für diese Studie waren nur Unterlagen, die zwischen 2010 bis 2019 publiziert werden. Ergebnisse: Die allerhöchste 1-Jahr und 5-Jahres Überlebensrate hatte die Ring and String Technik (96% und 91%). Adjustable ring hatte die zweitbeste 1-Jahres Überlebensrate (93%). Die Replacement Methode zeigte die niedrigste 1-Jahres und 5-Jahres Überlebensrate (83% and 71%). Nach 10 Jahren hatte der Mitralklappenersatz die höhere Überlebensrate (67%) als die Annuloplastie (51%). Die Annuloplastie hatte 90% 1-Jahres Überlebensrate und 74% 5-Jahres Überlebensrate. Den besten technischen Erfolg hatte die Ring and Sling Methode (99%) und den niedrigsten, die Annuloplastie Technik (93%). Diskussion: Patienten mit einem besseren Gesundheitszustand, die in der Lage sind die Nachoperationen auszuhalten, sind besser geeignet für die Ring and String sowie adjustierbare Ring Prozeduren, weil sie die bessere mittelfristige Überlebensrate hatten und keine lebenslange gerinnungshemmende Therapie benötigen. Patienten, die ein hohes Risiko für intraoperative Koplikationen haben und nicht für die Nachoperationen geignet sind, sollten einen Ersatz bekommen. Randomisierte Studien und größere Register für die neuen Techniken sind erforderlich und werden derzeit aufgebaut.Background: Functional mitral regurgitation (FMR) is defined as retrograde blood flow through the mitral valve due to a ventricular disease [1]. In nearly 30% to 50% of patients, ischemic mitral regurgitation (MR) will develop after myocardial infarction [2]. Secondary mitral regurgitation is diagnosed in 1.6 to 2.8 million people in America [3] and in almost 10% of the persons over 75 years of age [4]. There are five well-known surgical procedures for functional mitral regurgitation therapy: “Mitral valve replacement”, “Ring- technique”, “Adjustable ring- technique”, “Ring and String- technique” and “Ring and Sling- technique”. There is no precise indication and guidance for any of those five techniques and cardiac surgeons are nowadays still looking for the best possible approach to functional mitral regurgitation. Objectives: The purpose of this thesis was to describe and compare the five most used methods of functional mitral regurgitation surgical treatment. The goal was collecting data for technical success, 1-year, 5-year and 10-year survival for each surgical procedure and to compare them. Methods: This systematic review is done using literature research in PubMed, Ovid-Medline, Science Direct, EMBASE and Google Scholar electronic search engine. The studies listed in the reference lists of the reviews and studies were examined, too. The papers published between 2010 and 2019 were relevant to this study. Results: The highest 1-year and 5-year survival rate was found by the Ring and String surgical procedure (96% and 91%). Adjustable rings had the second best 1-year survival rate (93%). Mitral valve replacement has shown the lowest 1-year and 5-year survival rate (83% and 71%). Replacement, however, had higher 10-year survival rate (67%) than ring annuloplasty (51%). Ring annuloplasty had 90% 1-year and 74% 5-year survival rate. The best technical success was presented by the Ring and Sling method (99%) and the lowest had the patients with the mitral ring annuloplasty (93%). Conclusion: Patients with a better health condition, that are capable of reoperation endurance, could be recommanded for Ring and String and adjustable ring procedures, because of their better mid-term survival results and no need for a lifelong anticoagulant therapy. Patients with a high risk for recurrent mitral regurgitation or who are unable to bare the risk of reoperation should undergo replacement, also because of its highest 10-year survival rate. If the patients are contraindicated for a long-term anticoagulant therapy, that follows mitral valve replacement with mechanical valves, they are designated for Ring and Sling method, because of its highest technical success rate.Paralleltitel laut Übersetzung der VerfasserinMedizinische Universität Wien, Diplomarbeit, 2020(VLID)492137

    Absence of postoperative anticoagulation as a risk factor for re-operation in patients after bioprosthetic aortic valve replacement

    No full text
    Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftArbeit gesperrtMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)486234

    Cancer-associated fibroblasts secrete activin A to promote colorectal cancer progression through non-canonical signaling

    No full text
    Einführung: Das Kolorektalkarzinom ist eine Krebsart mit der dritthöchsten Mortalitätsrate weltweit, nichtsdestotrotz besteht ein Mangel an diagnostischen und therapeutischen Optionen für fortgeschrittene Formen der Erkrankung. Unser Verständnis des Kolorektalkarzinoms entwickelte sich zunehmend in Richtung einer multifaktoriellen Erkrankung bei der das Mikroumfeld der Tumoren eine wesentliche Rolle spielen. Insbesondere die darin befindlichen Fibroblasten können neue diagnostische Marker und therapeutische Angriffspunkte liefern. Ein wichtiges Zytokin im Tumor-Mikroumfelde ist TGF, welches zusammen mit Zellen des Tumorumfeldes Krebszellen invasive Fähigkeiten verleihen kann. Ein wichtiges Mitglied der TGF Familie, activin A, welches zusammen mit TGF Tumorprogression vorantreibt, wurde jedoch bis jetzt zu wenig untersucht. Rationale: Neue Biomarker werden gebraucht, um das metastatische Potential eines Kolorektalkarzinoms zu identifizieren, und activin A könnte als solch einer dienen. Wie sehr activin A mit dem Tumor-Mikroumfed zusammenspielt muss näher betrachtet werden, die genauen Mechanismen wie activin A die Tumorprogression vorantreibt müssen beleuchtet werden. Methoden: Wir untersuchten die Expressionsmuster der nichtkanonischen Tumorsignalmoleküle pAKT und pERK in kolorektalen Krebszellen. Des Weiteren bestimmten wir die Sekretion von activin A in kolonischen Fibroblasten. Um eine funktionelle Verbindung in vivo zu schaffen, kreierten wir ein Mausmodell bei der das kanonische Signalmolekül SMAD4 ausgeknockt wurde. Um herauszufinden, wie wichtig nichtkanonische Signale für die Invasivität sind, bestimmten wir die Expression von pERK, das Vorhandensein von activin A sowie den Fibroblastenmarker -SMA in den Maustumoren. Des Weiteren untersuchten wir 92 Kolorektalkarzinompatienten auf eine stromale Korrelation von activin A und TGF, um eine funktionelle Verbindung beider Moleküle im Koloretalkarzinom herzustellen. Resultate: In kolorektalen Krebszellen, bei denen der Activin Typ 2 Rezeptor wiederhergestellt wurde, fanden wir eine erhöhte Expression von nichtkanonischem pAKT und pERK. Kolonische CCD18 Fibroblasten sezernierten mehr activin A als unsere Kolorektalen Zelllinien. In vivo führte ein Knockout des SMAD4 Gen zu erhöhter Invasivität und kürzerem Überleben, besonders in Mäusen mit einem homoyzgotem Knockout. SMAD4-/- Mäuse hatten eine erhöhte Expression von pERK, je nach Grad der Dysplasie. In derselben Kohorte exprimierten die Tumoren activin A sowie -SMA. Zudem fanden wir eine signifikante Korrelation von activin A und TGF in einer Kohorte von humanen Stage II und III KolorektalkarzinompatientInnen. Interpretation: Activin A übt seine pro-metastatischen Funktionen hauptsächlich über nichtkanonische, onkogene Signalmoleküle aus, was zu erhöhter Invasivität führt. Nachdem das Tumorstroma eine wesentliche Quelle von activin A ist, sollte -SMA zusammen mit activin A in Kolorektalkarzinompatienten bestimmt werden, um wertvolle prognostische Information zu erhalten.Background: Colorectal cancer (CRC) is among the deadliest cancers worldwide. However, therapeutic options as well as precise diagnostic tools for advanced stage disease, the main cause of mortality, remain scarce. As the understanding of CRC as a complex and multifactorial condition moved forward, the tumor microenvironment and especially cancer-associated fibroblasts, have come into focus as providers of diagnostic markers and potential therapeutic targets. A prominent player of the tumor microenvironment in CRC is Transforming Growth Factor (TGF). The importance of TGF in shifting the epithelial cancer compartment towards invasiveness and a pro migratory phenotype via stromal signaling is well established. However, activin A, a member of the TGF superfamily and effector in TGF-mediated tumor progression, has been under-researched in CRC. Rationale: It is evident that there is a need for biomarkers that indicate metastatic potential, and the cytokine activin A might be exploited as such. The role of activin A in the tumor microenvironment needs further exploration and its mechanisms that promote metastasis in CRC need to be dissected. Methods: We queried colorectal cancer cell lines for the expression of pro-tumorigenic non-canonical pathway components pERK and pAKT and investigated activin A expression in colon fibroblasts. To establish a link between non-canonical signaling and aggressive cancer in vivo we created a mouse model deficient in the canonical activin A downstream effector SMAD4. To address whether non canonical signaling is essential for invasiveness, we stained colonic lesions in mice for the pro-mitogenic downstream target pERK. To round up our picture of activin A and the tumor microenvironment in our mouse model, we queried advanced neoplasias for the presence of activin A as well as cancer-associated fibroblast marker -SMA. To establish a functional link between TGF and activin A in CRC, we investigated the correlation of activin A and TGF in the stroma of 92 colorectal cancer patients. Findings: After restoration of Activin type 2 receptor, colorectal cancer cells displayed significantly higher expression of non-canonical signaling targets pAKT and pERK compared to the ACVR2-deficient parental cell line. Activin A was found to be highly abundant in CCD18 colorectal fibroblasts as compared to our colorectal cancer cell lines. In vivo, SMAD4 deficiency lead to increased invasive potential and shorter survival, which was stronger in mice with homozygous knockout in the gene. In SMAD4-/- animals, dysplasia grade corresponded with higher levels of pERK expression in colonic tumors. Furthermore, in the same cohort, tumors were positive for activin A and -SMA expression. We found that in human stage II and III colorectal cancers, activin A and TGF expression significantly correlate. Interpretation: Activin A might exert its effects mainly through the pro-tumorigenic non-canonical signaling pathways, which leads to increased invasiveness. As the tumor stroma is the predominant source for activin A, assessing for activin A and -SMA expression might yield valuable prognostic information in colorectal cancer patients.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)492440

    Fallbericht: Behandlungsplan und totale Rehabilitation bei Amelogenesis Imperfecta und anterior offenem Biss

    No full text
    Als Amelogenesis Imperfecta (AI) bezeichnet man eine Gruppe von genetischen Krankheiten, die sich durch qualitative und/oder quantitative Schmelzdefekte ohne systemische Manifestation auszeichnen. Sie wird anhand ihrer Ausprägungsform in hypoplastische, hypomaturierte und hypokalzifizierte Typen unterteilt. Das Behandlungsspektrum erstreckt sich je nach Ausprägungsform der AI von noninvasiven konservierenden Maßnahmen bis hin zu totaler Rehabilitation des gesamten orofazialen Systems. Dieser Fallbericht begleitet einen Patienten mit hypoplastischer AI und anterior offenem Biss von der Kindheit (11 Jahre) bis ins frühe Erwachsenenalter (19 Jahre). Das Behandlungsziel umfasst die Restauration aller Zähne und die Herstellung einer adäquaten Bisssituation. Durch die interdisziplinären Maßnahmen werden Ästhetik und Funktion verbessert und die Psyche des Patienten positiv beeinflusst. Dieses wird mithilfe des vielseitigen Behandlungsplanes, der Prothetik, konservierende Zahnheilkunde, Kieferorthopädie, Chirurgie und Logopädie erfordert, erreicht.Amelogenesis Imperfecta (AI) is a group of hereditary diseases that show quantitative and qualitative enamel defects without systemic manifestations. Clinical expressions as well as the responsible mutation are variable. It can express itself as a hypoplastic, hypomature and hypocalcificied type. The treatment can range from noninvasive conservative measures to total rehabilitation of the whole orofacial system. This case report describes a patients treatment from childhood (11 years) to early adolescence (19 years) who suffers from hypoplastic AI and anterior open bite. The aim of this therapy is the restauration of all teeth and the restoration of an adequate occlusal situation. Because of the interdisciplinary approach esthetics and function can be restored and the psychological impact can be reduced. This can be achieved with a multidisciplinary treatment, that involves prosthetic and conservative dentistry, orthodontics, oral surgery and logopedics.Paralleltitel laut Übersetzung des VerfassersMedizinische Universität Wien, Diplomarbeit, 2020(VLID)494515

    Proteinreiche Lebensmittel im Kühlschrank im Zusammenhang mit Frailty-Syndrom bei älteren Personen: Eine exploratorische retrospektive Studie

    No full text
    Hintergrund: Angesichts des demographischen Wandels ist mit einer Zunahme der Anzahl gebrechlicher älterer Personen zu rechnen. Als Frailty-Syndrom werden die Symptome Erschöpfung, Muskelschwäche, Gewichtsabnahme, chronische Entzündung, Gangunsicherheit mit Sturzneigung und geringe körperliche Aktivität zusammengefasst. Im SHARE-FI-Score (Frailty Instrument of the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe) werden Personen anhand von Frailty-assoziierten Faktoren wie Müdigkeit, Appetit, Handkraftstärke, funktionelle Schwierigkeiten und körperliche Aktivität in drei Gruppen klassifiziert: „robust“, „pre-frail“ und „frail“. Unzureichende Ernährung bei älteren Personen ist nicht nur mit Frailty, sondern auch oftmals mit reduzierter Lebensqualität, erhöhter Morbidität und in weiterer Folge mit erhöhter Mortalität vergesellschaftet. Leere Kühlschränke sind in der Literatur mit häufigeren und früheren Spitalszuweisungen assoziiert. Methodik: Die Datengrundlage dieser Analyse war das Gesundheitsförderungsprojekt „Gesund fürs Leben“, bei welchem gebrechlichkeitsgefährdete („pre-frail“) und gebrechliche („frail“) ältere Personen (65+ Jahre) soziale, körperliche und ernährungsbezogene Unterstützung in Form von Hausbesuchen durch geschulte Laien erfuhren. Beim ersten Hausbesuch wurde der Kühlschrankinhalt fotografisch und schriftlich dokumentiert und in Portionsgrößen proteinreicher Lebensmittel konvertiert. Je nach Qualität des Inhalts wurde dieser als „zufriedenstellend“, „unzureichend“ oder „leer“ klassifiziert. Quantitiativ wurde der Kühlschrankinhalt als Anzahl an Portionen proteinreicher Lebensmittel erhoben. Der Unterschied zwischen den Personengruppen „frail“ und „prefrail“ hinsichtlich Portionen proteinreicher Lebensmittel im Kühlschrank wurde schließlich ebenso wie die Korrelation zwischen SHARE-FI-Scores und Kühlschrankinhalt untersucht. Ergebnisse: Von 69 Personen (86 % weiblich, mittleres Alter 82,6 Jahre) wurde der Kühlschrankinhalt qualitativ und quantitativ untersucht. 87 % verfügten über einen zufriedenstellend gefüllten Kühlschrank; leere bzw. unzureichende Kühlschränke wurden in 4 % bzw. 9 % der Fälle beschrieben. 39 % der Personen wurden als „pre-frail“ klassifiziert, 61 % als „frail“. Im Mittel wurden 26 Portionen proteinreicher Lebensmittel pro Kühlschrank dokumentiert. Zwischen den SHARE-FI-Scores und der Portionsanzahl proteinreicher Lebensmittel im Kühlschrank bestand weder bei weiblichen (r = 0, 194, p = 0, 140) noch bei männlichen Personen (r = 0, 211, p = 0, 559) eine signifikante Korrelation. In der frail-Gruppe waren im Mittel 10 Portionen weniger proteinreiche Lebensmittel im Kühlschrank vorhanden als in der pre-frail-Gruppe. Dieser Unterschied war statistisch signifikant (t(36, 823) = 2, 890, p = 0, 006). Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Kühlschrankinhalt bei gebrechlichen und gebrechlichkeitsgefährdeten Personen hinsichtlich Anzahl an Portionen proteinreicher Lebensmittel quantitativ unterscheidet. Dieser Umstand sollte bei zukünftigen Studien oder Ernährungs- und Trainingsinterventionen berücksichtigt werden.Background: Due to demographic change, an increase in the number of frail elderly people is expected. The frailty syndrome combines various symptoms such as: poor endurance, weakness, weight loss, chronic inflammation, reduced gait speed and low activity levels. In the SHARE-FI score (Frailty Instrument of the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe), elderly people are classified into three groups (robust, prefrail and frail) based upon five variables related to frailty: fatigue, loss of appetite, grip strength, functional difficulties and physical activity. Inadequate nutrition in the older population is not only often associated with frailty but also with reduced quality of life, increased morbidity, and subsequently increased mortality. Empty refrigerators are linked to more frequent and earlier hospital admission. Methods: This analysis is based on a health promotion project in which vulnerable (frail or prefrail) community-dwelling older adults (65+ years) received social, physical and nutrition support carried out by lay volunteers in form of home visits. During the first home visit, the contents of the refrigerator were documented photographically and written and converted to serving sizes of protein-containing food items. Depending on the the quality of its content, each refrigerator was classified as adequate, inadequate (spoiled or rotten) or empty (fewer than three items). Subsequently, a difference between the two cohorts “frail” and “prefrail” concerning the number of servings of protein-containing food items was analyzed as well as a correlation between SHARE-FI score and refrigerator content. Results: The refrigerator contents of 69 participants in this study (86 % female, average age 82.6 years) could be analyzed qualitatively and quantitatively. 87 % participants had a refrigerator with adequate food content. 4 % of the refrigerators were empty and 9 % inadequately filled. 61 % of the participants were classified as “frail”, 39 % as “non-frail”. The refrigerators contained an average of 26 servings of protein-containing food. There was no significant correlation between SHARE-FI score and number of protein-containing foods in either group of female or male participants (r = .194, p = .140 and r = .211, p = .559, respectively). The group of frail participants had on average 10 servings fewer protein-containing food in the refrigerate as opposed to the pre frail group. This difference was statistically significant (t(36.823) = 2.89, p = .006). Discussion: The results suggest, that the refrigerator content differs between frail and pre frail people in terms of the number of servings of protein-containing foods. This tendency should be considered in future studies or nutritional and training interventions.Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersArbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüftMedizinische Universität Wien, Diplomarb., 2020(VLID)495142

    0

    full texts

    6,106

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    MedUni Wien ePub
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇