GenderOpen - Repositorium für die Geschlechterforschung
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    Veiling / Unveiling / Veiling again

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    Gülsün Karamustafa beschreibt in ihrem sehr persönlichen Beitrag den wechselvollen Umgang mit dem Schleier in der Türkei. Sie verflicht dabei Familiengeschichte mit politischen Ereignissen und Beschreibungen eigener Arbeiten, die um konventionelle Etikette und unkonventionelle Bekleidung kreisen. Im Nachzeichnen der unterschiedlichen dress codes von der Republiksgründung bis in die heutigen Tage gibt sie Hinweise auf deren Klassenspezifik

    Differenzierte Ermittlung des Gender Care Gap auf Basis der repräsentativen Zeitverwendungsdaten 2012/13

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    Die vorliegende Expertise enthält eine differenzierte Analyse des Gender Care Gap auf der Basis der repräsentativen Zeitverwendungserhebung 2012/13 des Statistischen Bundesamtes. Mit dem Gender Care Gap wurde ein Indikator entwickelt, der die unterschiedlichen Zeitbindungen von Frauen und Männern für eine gesellschaftlich notwendige Arbeitsform − die unbezahlte Care-Arbeit – in Deutschland ausweist und andere Kennziffern wie den Gender Pay Gap oder den Gender Pension Gap sinnvoll ergänzt, um geschlechtsspezifische Ungleichheitsdimensionen detailliert auszuweisen. Der Gender Care Gap ist hier definiert als die prozentuale Differenz der durchschnittlichen täglichen Zeitverwendung für Care-Arbeit aller Frauen in Bezug zu der durchschnittlichen täglichen Zeitverwendung für Care-Arbeit der entsprechenden Gruppe der Männer. Dabei verwendet diese Expertise einen erweiterten Care-Begriff, der sowohl die Care-Arbeit für sich selbst als auch für andere Personen sowie die Hausarbeit beinhaltet. Aus diesem Grund werden die Care-Tätigkeiten in direkte Care-Arbeit mit und an anderen Personen sowie in unterstützende Care-Arbeit für Personen und alle Hausarbeiten unterschieden

    Bestandsaufnahme und Forschungsbedarf

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    Zur Einführung

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    The Performative Force of Cultural Products : Subject Positions and Desires Emerging From Engagement with the Manga <em>Boys’ Love</em> and <em>Yaoi</em>.

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    This article deals with questions about the performative power of cultural products that travel the world. The Japanese manga genre Boys’ Love and Yaoi has gained a broad readership outside of Japan during recent decades. This has cultivated an image of Japan as sexually radical and ‘as more than Japan’, something which has produced alternative subject positions and practises regarding gender and sexuality among Swedish Boys’ Love/Yaoi followers. With the help of the concept hyperreality and elaborations on materiality within feminist theories, this article discusses: Which images of Japan and Sweden are produced as manga Boys’ Love/Yaoi – as cultural products – travel from Japan to Sweden? Which subject positions and forms of desires emerge? In order to understand how cultural products create new subjectivities, images and desires, we also ask: What can a sharper focus on materiality and the agency of matter add to the understanding of the concept of hyperreality and the construction of new realities? We argue that embodied experiences of certain subject positions and desires challenge the idea of the hyperreal as a surface phenomenon. Further, the article shows how the image of “Japan” is often coloured by the desires that West cultivates about the ‘other’

    The Construction of Neo-Authoritarian Us/Them Dichotomies

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    That gender cannot be reduced to an ahistorical fact is a widely researched insight of multidisciplinary gender studies. In theory as well as in political practice gender is thus generally understood as a post- essentialist, reflexive, and contingent concept. Against this backdrop the essay asks for the German context in what way and with which intentions, neo-authoritarian discourses and movements explicitly not only reject, attack and defame gender as concept, but also reclaim it. I will argue that under the cipher ‘anti-genderism’, a discourse has been formed that can first be described as a neo-fundamentalist discourse and that is secondly explicitly used to construct racist, neo-authoritarian us/them-dichotomies. The so called anti-gender forces become thus identifiable as the element of a dispositif, which is at the core and subject to further clarification of anti-democratic nature

    Arbeit und Liebe. Wie die soziale Organisation der Geschlechterverhältnisse in beiden Bereichen zu Machtunterschieden zwischen Frauen und Männern führt

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    Gegenstand dieses Beitrags ist die soziale Organisation der Geschlechterverhältnisse als Hierarchie zwischen Männern und Frauen vorwiegend in westlichen Ländern. Auf der Grundlage eines dualisierenden Denkmodells werden Frauen von Männern instrumentalisiert, ausgegrenzt und diskriminiert. Im Bereich der Arbeit manifestiert sich das in einer geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung, der Vergeschlechtlichung von Tätigkeiten und Berufen, einer gläsernen Decke für Frauen in höheren Erwerbspositionen und dem Gender Pay Gap. Die Ungleichverteilung der Reproduktionsarbeit bildet das Fundament für eine geschlechtsspezifische Anerkennungsstruktur, die Frauen auf den Bereich der Liebesbeziehungen als einen zentralen Ort der Herstellung ihres Selbstbildes verweist, während Männer dieses stärker in der Öffentlichkeit generieren. In Liebesbeziehungen dominiert das Ideal der Autonomie, welche Männer vor dem Hintergrund ihrer geringeren Belastung mit Reproduktionsarbeiten bevorzugt. Feministische Politikwissenschaft sollte weiterhin dualistische Denkmodelle hinterfragen und feministische Politik sollte geschlechtsspezifische Arbeitsteilung abbauen, um Machtunterschiede und soziale Ungleichheit zwischen Frauen und Männern zu beenden

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