GenderOpen - Repositorium für die Geschlechterforschung
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    Eine theoretische Skizze zur Koproduktion von Geschlecht, Embodying und biofaktischen Nahrungsmitteln

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    Die Komplexität des Gegenstandsfeldes Ernährung fordert eine Perspektive, in der sowohl symbolische als auch körperlich-materielle Dimensionen eine Rolle spielen. Hier wird eine Forschungsperspektive für die Geschlechterforschung konzeptionell entwickelt, die aktuelle Debatten zu Materialität/en und dem Gegenstandsbereich Ernährung theoretisch zusammenführt. Ernährung wird einerseits als Prozess des Embodying betrachtet, der in Beziehung zu Ernährungsdiskursen steht. Das heißt, Ernährungspraxis materialisiert und formt bestimmte Körper. Darüber hinaus beziehen wir andererseits den Körper als aktiven Bestandteil sozialer Praxis mit ein und betrachten Nahrungsmittel als sozial und technisch hergestellte „Biofakte“. Ernährung stellt einen sozialen Prozess dar, an dem sich die Möglichkeit der Symmetrisierung sozial-symbolischer und materiell-physischer Dimensionen entzündet. Wir schlagen vor, die Produktion von biofaktischen Nahrungsmitteln, von (vergeschlechtlichten) Verkörperungen und Subjektivierungen als Koproduktion zu verstehen

    100 Jahre Frauenwahlrecht – der unvollendete Weg zu geschlechtergerechter Repräsentation. Eine Einleitung

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    Vor 100 Jahren erhielten Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht und wurden damit de jure zu vollwertigen Staatsbürgerinnen. Das war das Ergebnis eines langen Kampfes. Gleichwohl ist de facto ihre politische Gleichheit bis heute nicht voll verwirklicht. Weder auf nationaler noch auf regionaler Ebene sind kontinuierlich mehr als 30% der parlamentarischen Abgeordneten weiblich. Die Implikationen für die substantielle und symbolische Repräsentation von Frauen werden in dem Beitrag diskutiert

    Die feministische Ästhetik der heterogenen Medienpraxis bei Maria Lassnig und Carolee Schneemann

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    Maria Lassnig’s and Carolee Schneemann’s films show how they expanded their artistic practices from painting to experimental and animation film. Part of the feminist art movement of the 1970s and the filmmakers group Women/Artist/Filmmakers, Inc. their work supports the feminist approach towards an emancipation of the body and the recognition of women artists. The relation between the formal depiction of women’s bodies and their reflection in the transformation and animation in film depicts a formal approach towards a feminist aesthetic. The comparison with independent animation films and the experimental films of Carolee Schneemann as part of the Women/Artist/Filmmakers, Inc., sets Maria Lassnig’s work in the context of her time. Maria Lassnig’s and Carolee Schneemann’s wide spectrum from painting to film broadens the comprehension of body art that happened across all media and went beyond the performance and new media art

    A Political Shout from the Rooftops of Latin America

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    Die Kunsthistorikerinnentagungen (1982-2002) in der Perspektive von 1968

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    The article explores the interdependencies between feminist in art history in Germany and the political and social upheavels around 1968. It lays its focus on the fact that the theoretical debates initiated by feminist scholars in art history profited a lot from feminist art of the 1960s and 1970s

    Die Rezeption eines transnationalen Genres im plural-queeren Vergleich

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    Chick lit wurde als angloamerikanisches, ‚weißes‘, heterosexuelles Mittelklassephänomen im Stil von „Bridget Jones’s Diary“ (1996) bekannt, hat sich jedoch rasch verändert und neben Genre und Gender auch kulturelle, geographische und linguistische Grenzen überschritten. In die jüngere Literaturgeschichte ging diese Entwicklung als Transfer vom ‚originalen‘ Genre zu zahlreichen adaptierten Subgenres, vom ‚Zentrum‘ in die ‚Peripherie‘ ein. Um dieses von Buchhandel, Verlagen und Literaturwissenschaft/-kritik (re-)produzierte Narrativ infrage zu stellen, eignet sich eine plural-queere Perspektive, die einem Sex/Gender-Zentrismus, der weitere soziale Ungleichheitskategorien wie ‚race‘/‚Ethnizität‘ hintanstellt, ebenso kritisch gegenübersteht wie der Heteronormativität. Durch einen Vergleich der homogenisierenden Rezeption der chick lit mit ihren subversiven Anfängen und Entwicklungen wird das queere, im Zuge der Kommerzialisierung weitgehend unsichtbar gemachte Potential des Genres gezeigt

    Sex-Arbeit. Ein feministisches Dilemma

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