GenderOpen - Repositorium für die Geschlechterforschung
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    provisorische Behausungen und verwaltete Räume in visuellen Diskursen der Tagespresse zu Flucht und Asyl

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    The establishment of so-called AnKER-centers for refugees is important in the recent political debate. As places of „organized disintegration“, they take all aims of a welcome culture, which dominated the verbal discourse in 2015 and 2016, to absurdity. With the help of a visual discourse analysis of press pictures in German media, this article investigates spatial representations on refugees and forced migration in relation to the subject positions evoked by the images. The photographs of refugees and refugee accommodation can be understood as a materialization of othering and socio-cultural exclusion. The visual discourse permanently repeats the living of refugees as non-dwelling and thus negates the affiliation of refugees in a collective of civic subjects. It is argued that despite a verbal discourse celebrating a „Willkommenskultur“, the visual discourse normalized forms of spatial exclusion at the very same time

    – Specific Realities, Specific Norms

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    There are new approaches and worldviews in the natural sciences and engineering that are based on multilayered and complex systemic approaches and can also enrich the social discourse on (inter-)sex/gender-related constitutiveness. What Western scientific thought has taught us since the 18th century can also frequently be reflected in the realm of sex/gender-related constitutiveness. Variability and complex systemic strategies are a fundamental prerequisite of life

    Addressing Supply-Side Hurdles to Gender-Equal Representation in Germany

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    One hundred years after being granted the right to active suffrage, German women remain underrepresented in elective office. Quotas have partially addressed demand-side barriers to gender parity in descriptive representation, but significant supply-side gaps remain. Men comprise over 70% of political party members in the Federal Republic, dominating the bodies that provide candidates for elective office. Solutions to this supply-side problem have often focused on “fixing” women to fit into gendered party institutions, rather than altering these structures to be more welcoming to women. In contrast, drawing on interviews with (potential) party members in Germany, this article identifies informal institutions that deter gender-balanced involvement in political parties and suggests ways in which these norms might be changed

    Mutter_schafft – von un/sichtbarer Hausarbeit im Schöner Wohnen Magazin der 1970er-Jahre

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    Housework and its representations are made in/visible within the visual structure of the living magazine Schöner Wohnen. A binary gender_gap is established and reproduced between the pages and their assemblage of images and texts. This essay examines the gendered bodies of housework that appear in the Schöner Wohnen magazine, as well as in feminist art of the 1970s, and questions their embedding in discourses of gender and dwelling. The visual structures that make manual labour in/visible within the technical interior of the housework are analysed, based on two objects: The Candy, a washing machine advertisement that appears in the Schöner Wohnen, and Die Geburtenmadonna (1976), a work of the artist Valie Export that unveils visual patterns of patriarchal narratives

    Genealogien und Einbettungsstrategien feministischer Kritik im postsozialistischen Polen

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    Von der kommunistischen Gleichmacherei zur bürgerlichen Sphärentrennung? Nach 1989 wird die Geschlechterordnung in Polen zu einer Gretchenfrage. Die postsozialistische Identitätssuche zwischen Liberalisierung und Konservatismus, zwischen transnationaler Anbindung und erstarkendem Polentum bringt einen von inneren Widersprüchen geprägten feministischen Diskurs hervor. Nina Seiler zeigt anhand detailreicher Textanalysen zu Werken feministischer Polonistik der 1990er Jahre theoretische und soziopolitische Anknüpfungspunkte und Divergenzen auf. Der zunehmenden Spaltung der polnischen Gesellschaft wird mittels Konzepten von Intertextualität, Intonation und Ideologem nachgegangen

    LGBTIQ-Wähler*innen in Berlin und Wien. Politische Präferenzen, Parteienwettbewerb und elektorale Resonanz

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    Die vorliegende explorative Studie widmet sich dem Wahlverhalten von LGBTIQ-Personen im Kontext der Abgeordnetenhauswahl in Berlin (2016) und der Gemeinderatswahl in Wien (2015). Untersucht wird erstens die queer-politische Agenda der Parteien und zweitens das Wahlverhalten von LGBTIQ, einer bislang in der Wahlforschung weitestgehend ignorierten Bevölkerungsgruppe. Der Vergleich der untersuchten Wahlprogramme zeigt, dass queer-politische Themen Marker für Differenz und Konkurrenz im Parteienwettbewerb darstellen. Die Ergebnisse der Onlinebefragung zeigen, dass die Methode eines selbstselektiven Samples geeignet ist, um die politischen Präferenzen von LGBTIQ-Personen zu untersuchen. Die Parteipräferenz für grüne Parteien ist sowohl in Berlin als auch in Wien ausgeprägt. Jenseits dessen gibt es indes in Berlin wie auch in Wien LGBTIQ-Personen, die rechtspopulistische Parteien und Positionen unterstützen

    Gewalt an Frauen auf der Flucht

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    Zu den Auseinandersetzungen an der Berliner Charité für mehr Personal im Krankenhaus

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    Der Beitrag beschäftigt sich aus gesellschaftstheoretischer und feministischer Perspektive mit gesellschaftlichen Auseinandersetzungen im Bereich der sozialen Reproduktion. Am Beispiel der Auseinandersetzungen am Berliner Universitätsklinikum Charité soll dabei aufgezeigt werden, dass die Umwälzung sozialer Reproduktionsverhältnisse sowie die gegenwärtig stattfindenden In-Wert-Setzungen im Bereich bezahlter Sorgearbeit nicht nur als ökonomische, sondern auch als politisch-ideologische und subjektivierende Veränderungen zu betrachten sind. Gelingt es, ein neues Verständnis von sozialer Reproduktion und Pflege durchzusetzen, so gelingt es möglicherweise auch, das neoliberale Reproduktionsmodell zu stabilisieren, die ‚Krise der sozialen Reproduktion‘ zu bearbeiten und eine neue Reproduktionsweise zu verallgemeinern, die nicht mehr länger auf einer weiblich* konnotierten, empathischen und zugewandten Vorstellung von ‚Sorge‘ und ‚Fürsorglichkeit‘ basiert

    Geschlechterbezogene Verfolgung und ihre Beurteilung in Asylverfahren. Die Umsetzung von UNHCR- und EU-Richtlinien am Beispiel von Schweden

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    Der Beitrag fragt nach dem Umgang mit geschlechterbezogener Verfolgung in Asylverfahren. Die viel diskutierte Frage, inwieweit Lücken der Schutzgewährung durch neue rechtliche Regelungen oder eine gendersensible Umsetzung geltender Bestimmungen zu vermeiden sind, greift er mit einer sozialwissenschaftlichen Analyse auf. Entscheidend ist, wie Rechtsabkommen und Richtlinien, die geschlechterbezogene Verfolgung betreffen, in Asylbehörden zur Anwendung kommen. Mit einer Fallstudie analysiert der Beitrag die Asylbehörde in Schweden, wo bereits früh die UNHCR-Richtlinien zu geschlechterbezogener Verfolgung in die nationale Gesetzgebung überführt wurden. Zudem ist die Behörde dabei, EU-Richtlinien des Flüchtlingsschutzes ‚gendersensibel‘ umzusetzen. Auf der Basis von Dokumenten und qualitativen Interviews wird diskutiert, welche Schritte zur Berücksichtigung von Gender/LGBTI zur Anwendung kommen und wie versucht wird, den Einfluss fragwürdiger Vorstellungen über Schutzsuchende, ihre Herkunftsländer oder ihre Lebensführung zu vermeiden

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