GenderOpen - Repositorium für die Geschlechterforschung
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    STI Knowledge in Berlin Adolescents

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    Sexually transmitted infections (STIs) pose a significant threat to individual and public health. They disproportionately affect adolescents and young adults. In a cross-sectional study, we assessed self-rated and factual STI knowledge in a sample of 9th graders in 13 secondary schools in Berlin, Germany. Differences by age, gender, migrant background, and school type were quantified using bivariate and multivariable analyses. A total of 1177 students in 61 classes participated. The mean age was 14.6 (SD = 0.7), 47.5% were female, and 52.9% had at least one immigrant parent. Knowledge of human immunodeficiency virus (HIV) was widespread, but other STIs were less known. For example, 46.2% had never heard of chlamydia, 10.8% knew of the HPV vaccination, and only 2.2% were aware that no cure exists for HPV infection. While boys were more likely to describe their knowledge as good, there was no general gender superiority in factual knowledge. Children of immigrants and students in the least academic schools had lower knowledge overall. Our results show that despite their particular risk to contract an STI, adolescents suffer from suboptimal levels of knowledge on STIs beyond HIV. Urgent efforts needed to improve adolescent STI knowledge in order to improve the uptake of primary and secondary prevention

    Femi(ni)zide in Deutschland – ein Perspektivwechsel

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    Über Maßstäbe, Technisierung und Typisierung in den Wohndiskursen im Journal des Luxus und der Moden

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    This essay centers around the Journal of Luxury and Fashion, one of the most popular journals around 1800 in Germany. The focus lies on the modes of representation it currently uses –  establishing a cluster of typification – and on the underlying models from art history: in three distinctive exemplary discussions, the author analyzes the Journal’s aesthetic schemes orientated on the genre of Interior/Room Pictures, on costume books like the Habiti antichi et moderni from Cesare Vecellio, and on „technical“ drawings commonly used in architectural sketches. Giving various examples from the Journal’s high quality copperplate engravings, and analyzing the interrelations of images and text paragraphs, the author’s aim is to put emphasis on how the Journal presents living as tactics of measurement and comparing/ normalization. Hence, it takes part in overall normalization and optimization processes that (gendered) subjects are confronted with in their everyday lives

    Feministische Kritiken an der De/Ökonomisierung von ‚Natur/en‘ – Entwicklung einer Forschungsperspektive

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    In interdisziplinärer Perspektive fragen die Autorinnen nach den Verbindungen zwischen den Kategorien Geschlecht, Raum und Körper, um zu verstehen, ob und wie ‚Materialität/en‘ in der Geschlechterforschung (mit-)gedacht werden können. Ausgehend von der Annahme, dass Raum und Körper Integrationsdimensionen darstellen, in denen Natur und Geschlecht materiell und symbolisch wirksam werden, werden das ökologisch orientierte Handlungsfeld Naturschutz und das sozial orientierte Handlungsfeld Medizin/Pflege befragt. Gefragt wird danach, wie ‚Natur/en‘ durch De/Ökonomisierung hergestellt werden und wer sich in diesen Prozessen wie des Materialen bemächtigt. Dabei fokussiert die Analyse des ‚Sorgens für Natur‘ auf die Kategorie Raum und die des ‚Sorgens für Menschen‘ auf die Kategorie Körper. Mit dem Prozessschutz und der Palliativmedizin werden jeweils solche Konzepte in den Blick genommen, in denen das herrschaftliche Zugreifen auf Natur einem prozessorientierten Sein-Lassen zu weichen scheint. Die Betrachtung der jeweils wirksam werdenden Handlungsrationalitäten entfaltet eine sozial-ökologische Forschungsperspektive, in der sich aktuelle geschlechter- und nachhaltigkeitswissenschaftliche Debatten um (Vor-)Sorge für Menschen und Natur dekonstruieren lassen könnten

    Eine Diskussion gouvernementalitätstheoretischer und intersektionaler Zugänge

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    Im Zentrum des vorliegenden Beitrags steht die Reflexion des Verhältnisses von gouvernementalitätstheoretischen und praxeologisch-intersektionalen Perspektiven auf Körpertechniken wie z.B. Fitness oder plastische Chirurgie. In der Diskussion geht es darum, diese insbesondere im Hinblick auf die Frage erkenntnistheoretischer Produktivität zu diskutieren: Wofür sensibilisiert eine gouvernementalitätstheoretische Perspektive und inwiefern erscheint eine intersektionale und praxistheoretische Perspektive als Ergänzung sinnvoll? Mit dieser Diskussion soll ein Impuls für eine sozialwissenschaftliche Auseinandersetzung gegeben werden, in der die Körper und ihre Praktiken in Bezug auf die Widersprüchlichkeit gesellschaftlicher Machtverhältnisse diskutiert werden

    Sprache und Medien

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    Sprache und Interaktion sind grundlegend für die Entwicklung und für das Lernen. Im tagtäglichen Miteinander entfalten wir uns zu sozialen Wesen. Der Anteil der Medien gewinnt immer größeren Einfluss. Aber noch immer prägen stereotype Rollen- und Erscheinungsbilder die Medienlandschaft. Da das „richtige“ Verhalten von Männern und Frauen, genauso wie das anderer ethnischer oder sozialer Gruppen, aber nicht angeboren, sondern erlernt ist, ist es wichtig, sich der Asymmetrien in den Medien bewusst zu werden, um eine gleichberechtigte Darstellung zu erreichen und den Kindern dadurch mehr Entscheidungs- und Entfaltungsfreiheit und vor allem gleiche Chancen zu bieten. Dieser Beitrag versucht, folgende Fragen zu beantworten: Was ist Gender? Was sind Stereotype, speziell Geschlechtsstereotype? Welche Auswirkungen haben sie? Welche Rolle spielt die Sprache bei der Vermittlung? Wo finden wir Stereotype und Klischees im Unterrichtskontext, in verschiedenen Medien, in Bilderbüchern? Der Artikel stellt Sichtweisen und Untersuchungen zu Genderstereotypen zusammen und zeigt, wie und wo sie tradiert werden

    „Why all the fuss about practice theory?“ Zum Verhältnis von Geschlechter- und Praxistheorie aus Sicht einer Historikerin

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    Aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive beleuchtet der Aufsatz einerseits zentrale geschlechtertheoretische Konzepte (‚doing gender‘, ‚doing difference‘ bzw. Intersektionalität) als Beiträge zur Praxistheorie und arbeitet andererseits Impulse der aktuellen Praxeologie-Debatte für die Geschlechter- und Körpergeschichte heraus. Die wechselseitigen Potenziale von Geschlechter- und Praxistheorie werden anhand einer Analyse frühneuzeitlicher Körperpraktiken in den Briefen Liselottes von der Pfalz (1651–1722) aufgezeigt

    Natur-Kultur-Verschränkungen und die Materie der Epigenetik

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    Seit langer Zeit diskutieren Geschlechterforscher_innen die Wirkmacht binärer Logik, die die Einteilung und Gegenüberstellung von zwei Polen propagiert und dabei hierarchische Struk-turen befördert. Mit dem biomedizinischen Feld der Epigenetik, in dem der Einfluss von äußeren Umweltfaktoren wie Ernährungsweisen oder traumatischen Erfahrungen auf die Genaktivität untersucht wird, entstehen nun neue Hoffnungen auf weniger binäre Betrachtungsweisen. Wie sind diese natur-kultürlichen Betrachtungen der Epigenetik einzuschätzen? Wer-den komplexe soziale Phänomene hier möglicherweise stark vereinfacht oder eröffnen sich ganz andere Perspektiven? Dieser Artikel diskutiert, inwiefern sich Biologie und Soziales in der Epigenetik verschränken und welche Implikationen sich daraus ergeben können. Zentrale Annahme ist, dass in der epigenetischen Forschung Dualismen und gleichzeitig Verschränkungen zu finden sind und sich das Feld daher anbietet für feministische Debatten über Dualismen

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