GenderOpen - Repositorium für die Geschlechterforschung
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    Have Academic Libraries Overcome the Gender Wage Gap? An Analysis of Gender Pay Inequality

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    This report draws upon two data sets to examine the gender wage gap among member institutions of the Association of Research Libraries (ARL). The first data set consists of 35 years of salary survey data collected by ARL and is used to provide trend data on the gender wage gap from 1980 to 2014 as well as present an in-depth look at the wage gap in 2014. After controlling for variables such as years of experience, position, and type of library in the 2014 ARL Salary Survey data, results revealed that women on average made approximately 2 percent less than their male counterparts in 2014. The second data set comes from a survey of ARL institutions conducted by the researchers in 2015 and is used to explore the influence of additional variables on the gender wage gap that were not found in the ARL Salary Survey data. Results from both data sets suggest a substantial difference between the gender wage gap in ARL institutions and the workforce as a whole

    Abschlussbericht

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    Die richtige Studienwahl, die Spaß bringt, finanzielle Freiheiten eröffnet, Sicherheit verspricht und eine individuelle Karrieregestaltung ermöglicht – wer will das nicht? Mit einem MINT-Studium kann all das erreichbar sein. Der Weg dorthin ist oft steinig, oder die Entscheidung fällt schwer, sodass es viele MINT-Orientierungsangebote gibt, die gerade junge Frauen in dieser Wegfindungsphase unterstützen. Im November 2015 startete die Gleichstellungsinitiative „Make up your MINT – praxisnah, interaktiv, multimedial“ in Zusammenarbeit von Prof. Dr. Korinna Bade vom Fachbereich „Informatik und Sprachen“ und Tom Guba vom Fachbereich „Angewandte Biowissenschaften und Prozesstechnik“ (im folgenden nur noch als „Fachbereiche“ bezeichnet) an der Hochschule Anhalt. Passend zu drei großen Projektschwerpunkten nämlich Videoproduktion, Praktikum und Vermarktung – wurde ein Projektteam zusammengestellt, das sich der Aufgabe annahm, persönliche und berufliche Perspektiven im MINT-Bereich im Land Sachsen-Anhalt aufzeigen und über Videos das Interesse an MINT zu wecken.Das Projekt „Make up your MINT“ ist am Fachbereich „Informatik und Sprachen“ der Hochschule Anhalt angesiedelt und wird in Kofinanzierung vom Land Sachsen-Anhalt und vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert

    Reflections on Gender Analyses of Bibliographic Corpora

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    The interplay between an academic's gender and their scholarly output is a riveting topic at the intersection of scientometrics, data science, gender studies, and sociology. Its effects can be studied to analyze the role of gender in research productivity, tenure and promotion standards, collaboration and networks, or scientific impact, among others. The typical methodology in this field of research is based on a number of assumptions that are customarily not discussed in detail in the relevant literature, but undoubtedly merit a critical examination. Presumably the most confronting aspect is the categorization of gender. An author's gender is typically inferred from their name, further reduced to a binary feature by an algorithmic procedure. This and subsequent data processing steps introduce biases whose effects are hard to estimate. In this report we describe said problems and discuss the reception and interplay of this line of research within the field. We also outline the effect of obstacles, such as non-availability of data and code for transparent communication. Building on our research on gender effects on scientific publications, we challenge the prevailing methodology in the field and offer a critical reflection on some of its flaws and pitfalls. Our observations are meant to open up the discussion around the need and feasibility of more elaborated approaches to tackle gender in conjunction with analyses of bibliographic sources

    „The Power of Food to Bring People Together and Create Common Ground“. Affektive Dissonanz und transnationale Solidarität in einem Ernährungsnetzwerk

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    Wie entstehen kollektives Handeln und Solidaritäten jenseits von Identitätspolitik? Dies ist Ausgangsfrage und Erkenntnisinteresse dieses Artikels, der sich der Entstehung von subjektiven und kollektiven Räumen der Bewegung in und durch geteilte lebensweltliche Sphären zuwendet. Aufbauend auf Material, das in einer empirischen Studie im Ernährungsnetzwerk in Toronto, Kanada, gewonnen wurde, wird argumentiert, dass durch Problematisierungen geteilter lebensweltlicher Anliegen, wie hier Ernährung, Räume für eine Politisierung jenseits von Identitätspolitik entstehen. Diese Räume produzieren „affektive Dissonanzen“ (Hemmings 2012), die transnationale solidarische Praktiken ermöglichen. Affektive Dissonanzen werden verstanden als (körperliche) Erfahrung von Divergenz zwischen Ontologie und Epistemologie, also der Differenz zwischen der gefühlten Wahrnehmung des eigenen Seins in der Welt und den Bedingungen eines lebbaren Lebens. Wie über affektive Dissonanzen solidarische Praktiken entstehen ist dabei zentrales Augenmerk des Artikels. Es wird gezeigt, dass materialisierte Ungleichheiten, für die Deutungsangebote bestehen – wie in diesem Fall rassistisch produzierte (ökonomische) Marginalisierung –, affektive Dissonanzen explizierbar machen, während andere (in diesem Fall die Verbindung, Naturalisierung und Abwertung von Weiblichkeit mit Sorge) zwar diffus gefühlt jedoch nicht eingeordnet werden können. Damit, so das Argument, wird die Existenz eines Deutungsangebots zu einer zentralen Schnittstelle von affektiver Dissonanz und Solidarität jenseits von Identitätspolitik

    Feministische Science & Technology Studies (STS) und die Wissenschaften vom Künstlichen

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    Der Beitrag diskutiert gegenwärtige Forschung an der Schnittstelle von feministischer Technikforschung und Science & Technology Studies (STS) mit einem Fokus auf aktuelle Entwicklungen im Bereich der „Wissenschaften vom Künstlichen“, wie z. B. der Robotik oder der Künstlichen Intelligenz. In diesen Feldern gewinnen Konzeptionen von Mensch- Maschine-Verbindungen und ihre soziomateriellen Grundlagen neue Brisanz; Grenzen zwischen Natur und Künstlichkeit werden neu verhandelt. Der Text diskutiert feministische Auseinandersetzungen mit Mensch-Maschine- Beziehungen, ihren materiellen und metaphorischen Grundlagen, aber auch in den Technowissenschaften dominante Vorannahmen und Politiken der Differenz. Er stellt die Frage, wie verantwortungsbewusste Wissensproduktion möglich ist sowie ein kritischer Austausch zwischen feministischen STS und gegenwärtigen Projekten der Technowissenschaften

    Prekarität im Lebenszusammenhang – eine um Anerkennung erweiterte Perspektive auf prekäre Erwerbs- und Lebenslagen

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    In der Prekarisierungsforschung spielt Anerkennung bisher keine systematische Rolle, obwohl Prekarität – eng auf Beschäftigung oder erweitert auf den Lebenszusammenhang bezogen – immer auch Anerkennungsverhältnisse herausfordert. Wir haben daher empirisch fundiert eine um Anerkennung (HONNETH, BUTLER) erweiterte Perspektive auf Prekarität im Lebenszusammenhang entwickelt. Empirische Grundlage sind teilleitfadengestützte, teilnarrative Einzel- und Paarinterviews mit 24 prekär Beschäftigten, die wir angelehnt an die hermeneutische Wissenssoziologie fallrekonstruktiv und fallvergleichend ausgewertet haben. Die Stärken und Erkenntnismöglichkeiten unserer achtdimensionalen Heuristik illustrieren wir ausschnitthaft am Beispiel einer prekär Beschäftigten und zweier prekär beschäftigter Paare. Sichtbar werden mit unserer um Anerkennung erweiterten Perspektive nicht nur die subjektorientiert-wissenssoziologisch zentralen Deutungen der prekär beschäftigten Individuen-in-Beziehungen sowie die für die Lebenszusammenhangsforschung wesentlichen Kumulationen verschiedener Belastungen. Nachvollziehbar werden auch die Konstitutionszusammenhänge und Relationierungen verschiedener Dimensionen von Prekarität. Unsere Forschungsheuristik kann daher auch weitere Forschungen inspirieren, die sich für die Mehrdimensionalität und Komplexität unsicherer Lebenslagen interessieren

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