GenderOpen - Repositorium für die Geschlechterforschung
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    White Skin/ Brown Masks : The Case of ‘White’ Actresses From Silent to Early Sound Period in Bombay

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    My paper explores categories of gender, ethnicity, modernity and performance through the figure of the ‘white’ actress in the early years of Indian cinema (1920-1940). Film was a lucrative site of business for intrepidly ambitious individuals in search of reinvention in Bombay. For women from ‘white’ backgrounds, cinema became a means to recast their identity; helping them reclaim the public sphere in new and radical ways. The trace of ‘white’ actresses in the history of Indian cinema configures and transforms the status of performers and performance from the silent to the early sound period. The industry attracted a large number of Anglo Indian, Eurasian and Jewish girls, who became the first group of women to join the industry uninhibited by the social opprobrium against film work. I use hagiographic records, film reviews and stills to map the roles women from the Anglo Indian and Jewish communities were dressed up to ‘play’ in the films. These roles helped perpetuate certain stereotypes about women from these communities as well as impinged on the ways that their identity was configured. Through the history of the Anglo Indian and Jewish women in the larger public sphere I lay out and highlight the field from where individuals and personalities emerged to participate in the cinematic process. I see the community as marking and inflecting a system of signs on the body of these women through which identity was constructed and their attempts at reinvention were engendered - a process of individuation, of ‘being’ and of being framed within a particular logic of the popular imaginary frames of representation

    „Die Kinder gehören zur Mutter!?“ – Implizite Genderkonzepte und deren Bedeutung für die Genese von Wohnarrangements und Arbeitsteilung nach einer Trennung

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    Trennung und Scheidung bieten Paaren die Möglichkeit, Arbeitsteilungsarrangements neu zu gestalten. Dieser Beitrag zeigt, dass einige zentrale Entscheidungen nicht explizit ausgehandelt werden, sondern sich aus den vormals paarintern als selbstverständlich erachteten Gender-, Beziehungs- und Elternschaftskonzepten ergeben. Dennoch ist im Trennungsprozess eine vorsichtige Modernisierung des Sorge- und Erwerbsarrangements in Richtung einer eher paritätischen Aufteilung der Arbeit unter den Eltern erkennbar. Anhand von vier systematisch ausgewählten Fällen werden vier Muster der Transformation von Arbeitsteilungsarrangements nach einer Trennung rekonstruiert

    Welche Geschichten Zukunft schaffen. Zwei (afrofuturistische und) feministische Spekulative Fiktionen

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    Ausgehend von einem Verständnis, das Repräsentationen als Prozesse begreift, in denen Bedeutungen ebenso wie Realitäten produziert werden und folglich als zentrale Schauplätze queer_feministischer Kämpfe gelten können, erkunde ich in diesem Beitrag, welche Geschichten über die Zukunft aktuellen feministischen Politiken den Weg weisen. Im Vordergrund meiner Auseinandersetzung mit Margaret Atwoods aktuell sehr populärem Roman „The Handmaid’s Tale“ und dessen TV-Adaption sowie mit Octavia Butlers Kurzgeschichte „Bloodchild“ stehen folgende Fragen: Wessen Zukunft wird wie erzählt? Wer wird wie, mit welchen Mitteln und in welchem Kontext dargestellt? Und vor allem, wessen Zukunft ermöglichen diese Geschichten? In Anschluss an Donna Haraway argumentiere ich, dass das Erzählen von Geschichten und gerade auch das Neu-Erzählen zentraler Mythen, wirkmächtige Werkzeuge sind, um queer_feministische und dekoloniale Vorstellungen von Verhältnissen zwischen Selbst und Anderem zu entwickeln – und so zur Verwirklichung einer erstrebten Zukunft beitragen können

    Discursive Strategies and Post-Feminist Alliances in Parenting Magazines

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    Die "Do-it-all“-Mutter - Diskursive Strategien und post-feministische Allianzen in Elternzeitschriften. Der Artikel analysiert diskursive Strategien in aktuellen deutschen Elternzeitschriften. Es wird beobachtet, dass "Mutterschaft" zugleich mit konservativen Geschlechterrollen verbunden ist und in einen individualistischen postfeministischen Diskurs eingebettet ist. Es wird gezeigt, wie die analysierten Texte konservative Modelle von Mutterschaft und Geschlecht, insbesondere in Bezug auf die Mutter-Kind-Beziehung, die Frage der "Kompatibilität" von unbezahlter und bezahlter Arbeit und geschlechtsspezifischen Elternstellungen, in eine modern scheinende Rhetorik einkleiden. Durch die diskursiven Strategien und Allianzen werden die politischen und strukturellen Dimensionen von Care-Arbeit, Geschlechtergerechtigkeit und intersektionalen Aspekten durch den individualistischen Diskurs verdeckt. Diese Entpolitisierung wird ans Licht gebracht und damit Raum für neue feministische Perspektiven der Mutterschaft geschaffen

    Für welche ‚Natur/en‘ sorgen wir? Kritisch feministische Perspektiven auf aktuelle Care-Debatten im sozial-ökologischen Kontext

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    Anlass unseres Beitrags ist die Beobachtung, dass sich in aktuellen feministischen Debatten – insbesondere im Kontext der Nachhaltigkeitswissenschaften – vermehrt auf ‚Care‘ als Denk- und Handlungsprinzip bezogen wird. Damit wird ‚Care‘ (auch) auf die Kategorie Natur erweitert. Wir gehen davon aus, dass eine solche Erweiterung die Komplexität und Wirkmächtigkeit gesellschaftlicher Natur- und Geschlechterverhältnisse vernachlässigt. Eine Folge könnte die Übertragung macht- und herrschaftsförmiger Momente von Sorgebeziehungen auf den Umgang mit nichtmenschlichen ‚Natur/en‘ sein. Wir begeben uns auf eine Spurensuche, die über die Auseinandersetzung mit ‚Natur‘ als immanenter Kategorie von (Care-)Debatten der Neuen Frauen- und Ökologiebewegung der 1970er-Jahre bis hin zu einer Untersuchung ausgewählter Arbeiten zu ‚Natur‘ als expliziter Kategorie in ‚Care‘-Beziehungen zwischen Menschen und nichtmenschlichen ‚Natur/en‘ führt. Der Beitrag richtet sich explizit gegen die Tendenz der Essentialisierung von ‚Natur‘ und ‚Geschlecht‘. Stattdessen plädieren wir für eine nachhaltige Nutzung von ‚Natur/en‘ in vorsorgender Perspektive

    Hegemonialisierte Weiblichkeit. Eine Konzeptualisierung von Weiblichkeit in der Männerdomäne

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    Dieser Beitrag geht der Frage nach, ob das Konzept hegemonialer Männlichkeit von Connell (1999) auf Weiblichkeit anwendbar ist. Eine praxistheoretische Herangehensweise an Geschlecht und Hegemonie kann dabei ihr Verhältnis zueinander analysierbar machen. Weiblichkeit ist nicht hegemonial, aber sie kann sich hegemonialisieren, wenn Frauen hegemoniale Praktiken anwenden und diese mit ihrer Weiblichkeitspraxis vereinbar sind. Das ist vor allem dann möglich, wenn der Kontext, in dem sie handeln, ein von Hegemonie geprägter ist. Bezugnehmend auf eine ethnographische Studie, die zwei Frauen in einer sonst aus männlichen Mitgliedern bestehenden Gruppe von Fußballfans fokussiert, wird dieser Beitrag die hegemonialisierte Weiblichkeit theoretisieren

    To whom it may concern? Gründungsförderung und Gleichstellung an Schweizer Fachhochschulen

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    Im Zuge der Reformen des Hochschulwesens gewinnt die Förderung von wissenschaftsbasierten Gründungen an Bedeutung. Erste Erhebungen zur Schweiz zeigen jedoch, dass Akademikerinnen deutlich seltener ausgründen als Akademiker. Das als „Leaky Pipeline“ bezeichnete Phänomen ist auch im Bereich von Gründungsaktivitäten an Schweizer Fachhochschulen deutlich erkennbar. Anschließend an Perspektiven der Gender- und Hochschulforschung beleuchtet der Beitrag zentrale Voraussetzungen für Gründungsaktivitäten von Frauen an Schweizer Fachhochschulen. Empirische Grundlage bilden eine schriftliche Umfrage aus den Jahren 2017/18 an öffentlich-rechtlichen Fachhochschulen der Schweiz sowie Interviews mit Gleichstellungsbeauftragten und Gründungszentren dieser Hochschulen. Die Ergebnisse zeigen nicht nur, dass Wissenschaftlerinnen kaum als Zielgruppen der Gründungsförderung an Fachhochschulen erkannt werden, sondern dass auch kaum spezifische Unterstützungsmaßnahmen für Frauen existieren. Dabei ist das Bewusstsein für den Gender Gap im Bereich Gründen bis jetzt gering – dies gilt gleichermaßen für Gründungsverantwortliche wie für Gleichstellungs- und Diversitätsbeauftragte der Hochschulen

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