GenderOpen - Repositorium für die Geschlechterforschung
Not a member yet
    3679 research outputs found

    Kritik patriarchaler Macht und Sprache in Kathy Ackers Blood and Guts in High School

    No full text
    Die US-Amerikanerin Kathy Acker gilt als wegweisende Autorin für die radikal dekonstruktivistische Literatur. Besonders ihr 1984 publizierter Roman Blood and Guts in High School wird vielfach als feministisches Manifest gefeiert. In dem Roman stellt Acker die gewaltsame Unterdrückung von Frauen auf radikalste Weise dar und bespricht Themen wie Vergewaltigung, sexuellen Missbrauch und soziale Ungleichheit. Unser Beitrag untersucht die literarischen Mittel, derer sich Acker in dem Roman bedient, um eine tiefgreifende Kritik an gesellschaftlichen Strukturen zu entwerfen, insbesondere im Hinblick auf das patriarchale Sprachsystem und den literarischen Kanon. Die Analyse des Textes zieht die Frage nach sich, inwiefern drastische Darstellungsformen und eine avantgardistische Ästhetik Gefahr laufen, den potenziell subversiven Inhalt des Romans als Gewaltexzess erscheinen zu lassen, wie zum Beispiel das Verbot des Romans in der BRD 1985 belegt

    Stichwort 'Intergeschlechtlichkeit'

    Get PDF
    Lexikonbeitrag zum Stichwort "Intergeschlechtlichkeit" im Handbuch "Grundbegriffe Soziale Arbeit und Geschlecht". Der Bildungs- und Erziehungsbereich ist an der Formung von Geschlechterverständnissen beteiligt und wirkt an der Unsichtbarkeit und Diskriminierung intergeschlechtlicher Personen mit. Es gibt zudem in der Pädagogik und Sozialen Arbeit kaum Literatur und Material zum Thema Intergeschlechtlichkeit. Es wird, wenn überhaupt, als „Minderheitenthema“ gesehen, womit eine reduzierte Sensibilisierung, Wissensaneignung und Handlungsbereitschaft einhergehen. Der Beitrag diskutiert verschiedene Begriffe, analysiert Diskriminierung, hebt Widerstand intergeschlechtlicher Menschen hervor und macht Vorschläge für eine interinklusive Pädagogik

    The Operationalisation of Sex and Gender in Quantitative Health-Related Research: A Scoping Review

    Get PDF
    Current trends in quantitative health research have highlighted the inadequacy of the usual operationalisation of sex and gender, resulting in a growing demand for more nuanced options. This scoping review provides an overview of recent instruments for the operationalisation of sex and gender in health-related research beyond a concept of mutually exclusive binary categories as male or masculine vs. female or feminine. Our search in three databases (Medline, Scopus and Web of Science) returned 9935 matches, of which 170 were included. From these, we identified 77 different instruments. The number and variety of instruments measuring sex and/or gender in quantitative health-related research increased over time. Most of these instruments were developed with a US-American student population. The majority of instruments focused on the assessment of gender based on a binary understanding, while sex or combinations of sex and gender were less frequently measured. Different populations may require the application of different instruments, and various research questions may ask for different dimensions of sex and gender to be studied. Despite the clear interest in the development of novel sex and/or gender instruments, future research needs to focus on new ways of operationalisation that account for their variability and multiple dimensions

    Interphobia in right-wing extremism: A call for intersex-affirmative therapy

    Get PDF
    The discrimination faced by intersex people plays a major role in their life, including therapeutic and psychological settings. Thus, the range and expression of interphobia is crucial for therapists and practitioners to understand as part of an inter-affirmative therapeutic approach. The article examines the writings of key proponents the German-speaking extreme right, with the understanding that many of these interphobic ideas hold true for society at large. By analysing seven interphobic strategies used by the extreme right, we understand how their narratives about intersex people continue to propagate a two-sex hegemony. The seven strategies are: ignore, deny, pathologise, employ paternalism, conjure up the polarity of man and woman, make direct attacks, and functionalise completely different issues to further their political agenda. The article explores the intrinsic entanglement of interphobia with racism, antisemitism, nationalism, social Darwinism, two-sex ideology, heterosexism, cissexism, and sexism and it is also a reconstruction of relevant discourses in sexology, psychology, and gender studies. I advocate for an understanding of human development that is non-hierarchical and therefore does not value any particular expression of human bodies over any other. Pathologisation and ‘fixing’ is contraindicated to healing and resilience, and if therapy is to be inter-affirmative, it needs to accurately reflect the interphobic lived realities of clients’ lives

    "… I Care Because You Do". Towards a cinema of care : Für ein Sorge tragendes Kino

    No full text
    Das Kino wurde vielfach als Ort beschrieben, an dem man* sich selbst durch die Augen eine*r anderen sehen kann. Es ist auch der Ort, an dem man* ganz bei sich ist und doch den befremdlichsten und furchterregendsten Dingen ausgesetzt sein kann. Grundlegende Trennungen und Teilungen wie diese dienen dem vorliegenden Text als Ausgangspunkte, um Spekulationen darüber zu entwickeln, wie differentielle Alterität und care für die Re-Vision eines Kinos fruchtbar gemacht werden könnten, das nicht didaktisch oder aufklärerisch ist, und sicherlich auch nicht kathartisch. Kein Kino, das zerstreut. Sondern eines, dessen Sinn im alltäglichen Sorgetragen besteht, ohne utilitaristisch zu sein. Es soll ein cinema of care sein, dem es eher darum geht, gemacht zu werden als darum, von einem möglichst großen Publikum gesehen zu werden. Eher als Ort für ein Medium soll es der Anordnung eines Remediums entsprechen

    Eine kulinarische Geschlechterordnung? Die Polarisierung von Geschlecht im Kontext medialer Inszenierung und alltagsweltlicher Darstellungen des Kulinarischen

    Get PDF
    Dieser Beitrag widmet sich der Analyse kulinarischer (Geschlechter-)Mythen des Alltags. In Bezug auf die Verwobenheit von Diskursen, die sich rund um die Themenbereiche von Essen und Geschlecht bilden, bietet die Populär- und Alltagskultur einen Fundus an Materialien, die im Hinblick auf die Un/Beweglichkeit von Geschlechterarrangements im Feld des Kulinarischen untersucht werden. Mittels eines diskursanalytischen Zugangs, der sich an der Kritischen Diskursanalyse nach Siegfried Jäger orientiert, wird aufgezeigt, wie Geschlechterglaubensvorstellungen trotz Verschiebungen in Bereichen des Kulinarischen nach wie vor persistent sind. Dabei changiert dieser Beitrag zwischen historischen und gegenwärtigen Bezügen. Mit der Formel „Staging Gender while Doing Culinary“ wird ein Analysetool angeboten, mit dem Verschiebungstendenzen der symbolisch-kulinarischen Geschlechterordnung untersucht werden können

    „Abortion on Demand – No Forced Sterilization“. Intersektionale Perspektiven auf Bio-Macht in den 1970/80er Jahren

    No full text
    Der Begriff Intersektionalität wurde 1989 von Kimberlé Crenshaw geprägt. Als solidarische Praxis und kritische Analyseperspektiven auf Bevölkerungspolitik lassen sich intersektionale Perspektiven aber bereits in den Neuen Frauenbwegungen finden. Der Artikel erläutert die Analysebegriffe „Intersektionalität“ und „Bio-Macht“ und umreißt mit dem Fokus auf Reproduktionspolitiken die Entwicklung intersektionaler Perspektiven auf Bio-Macht in den 1970/80er Jahren. Am Beispiel feministischer Bewegungen im deutschen und US-amerikanischen Kontext wird nachgezeichnet, wie Forderungen nach der Legalisierung von Abtreibung einerseits, der Abschaffung von Zwangssterilisationen andererseits im Protest gegen bevölkerungspolitische Interventionen zusammenkamen und auch die historische Aufarbeitung eugenischer Bio-Politiken inspirierten

    1,084

    full texts

    3,679

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    GenderOpen - Repositorium für die Geschlechterforschung
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇