GenderOpen - Repositorium für die Geschlechterforschung
Not a member yet
    3679 research outputs found

    Ländliche Armut im Kontext der Reproduktionskrise – Beitrag zu einer intersektionalen Armutsforschung

    No full text
    Ländliche Armut stellt ein wissenschaftlich vernachlässigtes und zugleich komplexes Phänomen dar, in dem sich verschiedene Ungleichheitsrelationen in den Dimensionen von Geschlecht, Klasse und Raum kreuzen und überlagern. Um die Intersektionalität ländlicher Armut gesellschaftsanalytisch einzubetten, votiert der Beitrag für eine Betrachtung des Phänomens aus der Perspektive von Theorien sozialer Reproduktion. In diesem Rahmen werden aktuelle Forschungsbefunde einer feministischen politischen Ökonomie ländlicher Armutsräume präsentiert, die zeigen, dass ländliche Armut nicht nur als Resultat politischen Handelns verstanden werden kann, bei dem Betroffene sich zunehmend selbst überlassen werden; vielmehr werden ländliche Armutsbetroffene und insbesondere Frauen der Arbeiter*innenklasse auf doppelte Weise ausgebeutet

    Geschlechterkonstruktion in der virtuellen Ernährung auf Instagram

    No full text
    Ernährung als omnipräsentes Thema ist mit der Konstruktion von Geschlecht verbunden. Ziel des Artikels ist es, Doing und Undoing Gender über Bewertungsprozesse der Ernährungspraktiken auf Instagram zu lokalisieren. Die virtuelle Ethnografie wurde als methodisches Vorgehen genutzt, um das Arrangement der Beiträge auf Instagram zu analysieren. Geschlecht und Ernährungspraktiken werden auf Instagram nicht nur dargestellt, sondern von anderen User:innen hergestellt, bewertet und manifestiert, womit eine bestimmte Normativität, Ablehnung und/oder Neutralisierung einhergeht. Darin zeigt sich, wie Ernährung und Geschlecht durch Klassifizierungs-, (Ent-)Differenzierungs- und Hierarchisierungsmodi geprägt sind

    Fürsorge sichtbar werden lassen – eine tiefenhermeneutische Analyse der Lebenswelten männlicher Jugendlicher

    No full text
    Der Zusammenhang von Männlichkeit und Fürsorge wird mittels des Begriffs Caring Masculinities innerhalb der Männlichkeitsforschung aufgegriffen. Er soll mögliche Transformationspfade hin zu einer geschlechtergerechteren Gesellschaft öffnen. Dabei richtete sich der Blick bisher nur auf erwachsene Männer. Der Aufsatz gibt zunächst einen Einblick in den Stand der Jungen- und Männlichkeitsforschung und verbindet ihn mit der feministischen Care-Forschung. Auf der Grundlage von teil-narrativen Interviews mit männlichen Jugendlichen wird ihr komplexes Verhältnis zu Fürsorge aufgezeigt. Argumentiert wird, ausgehend von der tiefenhermeneutischen Analyse von zwei Fällen, dass das in der Jungenforschung dominante Bild des wettbewerbsorientierten und risikobereiten Jungen um Fürsorgeaspekte erweitert werden muss, die auch einer entsprechenden Theoretisierung bedürfen

    Studien zu queeren Lesarten der Hebräischen Bibel

    No full text
    Studien zu queeren Lesarten der Hebräischen Bibel stellen eine gründlich überarbeitete Fassung meiner wissenschaftlichen Artikel dar, die im Zusammenhang mit meiner PhD-Forschung an der Universität Amsterdam entstanden sind. Sie fokussieren auf nicht normative Sexualitäten im Tanach bzw. Alten Testament und damit verbundene jüdische und christliche Auslegungstraditionen sowie auf bestimmte Werke der Bildenden Kunst. Diese queeren Lesarten sind im Rahmen von Intertextualität entstanden. Nicht nur bestimmte Textpassagen der Hebräischen Bibel werden queer gelesen, sondern auch ausgewählte rabbinische Behauptungen im Anschluss an sie. Außerdem werden einige europäische Kunstwerke aus der Zeit der Renaissance, des Barock und der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts diskutiert, welche durch ihre Thematisierung von Knabenliebe, effeminierten Männern oder sexuell ambivalenten Figuren eine wichtige Bestätigung für quasi queere Lektüren bereits vor den bibelwissenschaftlichen Interpretationen der Gegenwart darstellen. Studien zu queeren Lesarten der Hebräischen Bibel (Studies on Queer Readings of the Hebrew Bible) are a thoroughly revised version of my scholarly articles written in connection with my PhD research at the University of Amsterdam. They focus on non-normative sexualities in the Tanakh or the Old Testament and related Jewish and Christian exegetical traditions as well as certain works belonging to the visual arts. These queer readings have been developed within the framework of intertextuality. Not only certain passages of the Hebrew Bible are queerly read but also selected rabbinic sayings that build on these passages. Furthermore, some European works of art from the period of the Renaissance, the Baroque and the second half of the 19th century are discussed which significantly confirm the quasi-queer readings already prior to the scientific biblical interpretations of today by addressing pederasty, effeminate men or sexually ambivalent figures. Studien zu queeren Lesarten der Hebräischen Bibel (Studies over queer leeswijzen van de Hebreeuwse Bijbel) vormen een grondig bewerkte versie van mijn wetenschappelijke artikelen die in het kader van mijn promotieonderzoek aan de Universiteit van Amsterdam tot stand zijn gekomen. Zij concentreren zich op niet-normatieve seksualiteiten in de Tenach resp. het Oude Testament en de daarmee verbonden joodse en christelijke interpretatietradities, evenals op werken in de beeldende kunst. Deze queer leeswijzen zijn in het kader van intertekstualiteit ontstaan. Er worden niet alleen bepaalde tekstpassages uit de Hebreeuwse Bijbel vanuit queer perspectief gelezen, maar ook selectieve rabbijnse uitleggingen die daarop aansluiten. Daarnaast worden een aantal Europese kunstwerken uit de tijd van de renaissance, de barok en de tweede helft van de negentiende eeuw besproken die door hun thematisering van pederastie, verwijfde mannen of seksueel ambivalente figuren een belangrijke bevestiging vormen voor quasi queer lezingen van vóór de huidige bijbelwetenschappelijke interpretaties

    Uncovering Social Stratification: Intersectional Inequalities in Work and Family Life Courses by Gender and Race

    No full text
    Enduring and accumulated advantages and disadvantages in work and family lives remain invisible in studies focusing on single outcomes. Further, single outcome studies tend to conflate labor market inequalities related to gender, race, and family situation. We combine an intersectional and quantitative life course perspective to analyze parallel work and family lives for Black and White men and women aged 22–44. Results using sequence analysis and data from the National Longitudinal Survey of Youth (NLSY79) show that White men enjoy privileged opportunities to combine work and family life and elicit specific gendered and racialized constraints for Black men and women and White women. Black women experience the strongest interdependence between work and family life: events in their work lives constrain and condition their family lives and vice versa. For Black men, stable partnerships and career success mutually support and sustain each other over the life course. In contrast, for Black women, occupational success goes along with the absence of stable partnerships. Precarious and unstable employment is associated with early single parenthood for all groups supporting instability spillovers between life domains that are most prevalent among Black women, followed by Black men. The findings highlight a sizeable group of resourceful Black single mothers who hold stable middle-class jobs and have often gone unnoticed in previous research. We conclude that economic interventions to equalize opportunities in education, employment, and earnings, particularly early in life, are more promising for reducing intersectional inequalities in work-family life courses than attempting to intervene in family lives

    Homosexualität und Freundinnenschaft in der deutschen Frauenbewegung um 1900

    No full text

    Co-Elternschaft

    Get PDF

    Von hegemonialen Erfolgsgeschichten zu Männlichkeiten in Transformation

    No full text
    Dieser Beitrag analysiert, inwiefern sich im Bereich der Schweizer Spitzenforschung Aspekte hegemonialer Selbstkritik zeigen, die Rückschlüsse auf eine Transformation von bürgerlich hegemonialer Männlichkeit zulassen. Als zentrale Ansatzpunkte einer solchen Transformation werden unter Berücksichtigung von sogenannten negativen Gefühlen sowohl Kritik an vorherrschenden Selbstverhältnissen und intersubjektiven Verhältnissen als auch sich abzeichnende alternative Gefühls-, Denkund Handlungsweisen in Bezug auf Erfolg und eine gelingende Wissenschaftskarriere herausgearbeitet. So lässt sich nicht nur die ‚Ent- Selbstverständlichung‘ einer Subjektivierungsweise,die sich stets über Durchsetzungskraft und Wettbewerbsfähigkeit definiert, sondern auch der Entwurf einer alternativen Subjektivierungsweise, die ihre konstitutive Relationalität im Sinne der caring masculinities als Bereicherung versteht, beobachten

    Powerflowers: Biotope der feministischen Naturwissenschafts- und Technikforschung

    No full text
    In den 1980er- und 1990er-Jahren vernetzten sich Nachwuchswissenschaftlerinnen der Natur- und Technikwissenschaften in autonomen Arbeitskreisen, um sich gegenseitig zu unterstützen und um ihre Fächer aus einer feministischen Perspektive kritisch zu reflektieren und zu verändern. Im Kontext der Frauenbewegung entwickelten sie kollektive Arbeitsformen. Die Bedingungen und Möglichkeiten der Gender Studies haben sich inzwischen verändert und viele feministische Naturwissenschafts- und Technikforscher*innen arbeiten heute nicht mehr in derartigen Arbeitskreisen, engagieren sich aber weiterhin für diesen Bereich. Anhand von ausgewählten frühen und jüngeren Arbeitskreisen erinnert dieser Beitrag an die Arbeitskreise, skizziert deren Arbeitsformen und argumentiert, dass sich die aktuellen feministischen Naturwissenschafts- und Technikforscher*innen stärker innerhalb der Hochschulstrukturen verorten und einen weniger revolutionären, zunehmend akademischen Subjektstatus annehmen, ohne die Wissenschaftstransformation aufzugeben

    1,084

    full texts

    3,679

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    GenderOpen - Repositorium für die Geschlechterforschung
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇