GenderOpen - Repositorium für die Geschlechterforschung
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    Die AG Postkolonial in Leipzig : Ein Bericht

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    Intraface: Negotiating Gender-Relations in Agrobiodiversity

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    The diversity of plants and animals in agriculture is a social-ecological artefact per se and the result of long-term interaction between humans and agrobiodiversity, displaying the material resistance of the latter. The conceptual framework intraface aims at the analysis of the gendered organization of varieties in an inter- and transdisciplinary research setting. The “negotiations at the intraface” contribute to synthesizing disciplinary perspectives and life-worldly knowledge with a focus on sustainability outcomes with special emphasis on gendered power and interests. The eminent loss of agrobiodiversity requires transdisciplinary knowledge integration for sustainable transformation. The procedure of intraface analysis is illustrated on the case of paddy-rice diversity in Kerala, South India

    Wer ist krank? Wer entscheidet es?

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    Dieser Artikel diskutiert die Definitionshoheit der Medizin bei Fragen der Zuordnung intersexueller Menschen, gefolgt von einem kurzen historischen Überblick zur Bedeutung gesellschaftlicher Normvorstellungen mit Fokus auf dichotom angelegte normative Konzepte für Körper und Kopf. Das Selbstbestimmungsrecht und andere Menschenrechte nehmen in der Diskussion um Krankheitszuschreibung eine Sonderstellung ein, sind doch gerade nicht-einwilligungsfähige Menschen von der Anwendung medizinischer Massnahmen in besonderer Weise betroffen. Die kritische Diskussion bestimmter, bisher üblicher medizinischer Praktiken beleuchtet nicht nur die Konsequenzen für betroffene Individuen selbst und ihr soziales Umfeld, sondern auch für die medizinische Praxis. Ausblickend diskutiert der Autor darüber hinaus juristische Lösungsmöglichkeiten in ihrer Bedeutung für individuelle und gesellschaftliche Praktiken

    Between Socialism and Feminism: Charlotte Glas (1873–1944)

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    This article explores how Charlotte Glas, a founding member of the Austrian Social Democratic Party and a leading figure in the public sphere during the late imperial period, attempted to advance the cause of workers’ rights and women’s emancipation. Charged with lèse-majesté following a public rally in 1893, and tried before a Viennese court, Glas was forced to confront both the repressive policies of the Habsburg state and the patriarchal practices of her society and her party. Ultimately, Glas chose to subordinate the fight for women’s suffrage to the broader socialist campaign for universal male suffrage. Her dilemmas as a woman, Jew and socialist were captured in the character of Therese Golowski in Arthur Schnitzler’s Der Weg ins Freie

    Eine korpus- und genderlinguistische Frame-Analyse

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    Die Dissertation ‚Konzepte von Geschlecht im Porno-Rap. Eine korpus- und genderlinguistische Frame-Analyse‘ befasst sich mit sprachlichen Realisierungen, die Konzepte von Geschlecht (‚Mann‘ und ‚Frau‘) in deutschsprachigen Rapmusik-Texten des sog. ‚Porno-Rap‘ – im Zuge des sog. ‚Gangsta-Rap‘ – herstellen. Grundlegend dabei ist, dass die sprachlichen Realisierungen von Konzepten, die einer linguistischen Analyse zugänglich sind, untrennbar mit kognitiven Konzepten verbunden sind. Aus der Zentralität bestimmter Ausdrücke sowie der ihnen zugeordneten Werte sind analytische Zugänge möglich, die einen Zusammenhang – im Sinne eines Potentials – von sprachlichen und kognitiven Konzepten herstellen. Sprache bildet demnach einerseits Konzepte ab, gestaltet sie jedoch auch grundlegend mit, was auch die Möglichkeit begründet, sie linguistisch zu untersuchen. Mit Frames können Wissensordnungen identifiziert, analysiert und deren Funktion in Verstehensprozessen sowie interpretativen Vorgängen bestimmt werden. Linguistische Ansätze beziehen sich dabei auf kognitionswissenschaftliche Erkenntnisse. Die Erfassung und Beschreibung der Frames und ihrer Wissenselemente von ‚Frau‘ und ‚Mann‘ bieten hierfür zahlreiche detaillierte und differenzierende Vergleichsmöglichkeiten der Geschlechtskonzeptionen. Auf Grundlage der vorhandenen Sprachbasis ist die Frage wesentlich, welcher Art und Strukturiertheit die im Diskurs enthaltenen Werte als Bestandteil der Konzepte für ‚Frau‘ und ‚Mann‘ als sprachliche Realisierung sind, um die Gestalt der Konzepte zu identifizieren, zu deskribieren und damit Aussagen über deren kognitives Potential treffen zu können. Die Konzepte von Geschlecht im untersuchten Rap-Diskurs sind durch die qualitativ-hermeneutische und quantitativ-korpuslinguistische Frame-Analyse offengelegt. Vor diesem Hintergrund werden 236 Texte weiblicher Porno-Rapperinnen und männlicher Porno-Rapper analysiert und damit der Fokus durch die jeweilige Bestimmung eines Selbst- und Fremdbildes bzgl. ‚Mann‘ und ‚Frau‘, als Konzepte für Geschlecht im Diskurs auf den Untersuchungsgegenstand gerichtet. Die Untersuchung der Konzepte von ‚Frau‘ und ‚Mann‘ offenbart drei wesentliche Erkenntnisse: Es besteht erstens eine Struktur der Binarität, die zweitens als ungleichwertige identifiziert ist und drittens konstituierende Wechselbezüge zwischen ‚Mann‘ und ‚Frau‘ belegt. Sprachliche Gewalt und deren Prozesse, die immanenter Teil des ‚Porno-Rap'-Diskurses und in rekurrenter Form nachgewiesen sind (bspw. die Wissenselemente Verletzungsmacht / Verletzungsoffenheit sowie Triebdominanz / Triebgewalt), können potentiell als Gewalt über diesen Kontext hinaus wirken und sich zugleich in das Soziale eines Individuums und/oder eines Kollektivs einschreiben. Ein Bewusstsein über die in dem Diskurs vermittelten Werte (Instanzen im frame-semantischen Sinn) ermöglicht, bestimmten Einstellungen, Denkprozessen und Handlungen kritisch reflexiv zu begegnen – insbesondere im Hinblick auf Konstatierungen linguistischer Sprachkritik, gemäß derer eine Sprachwahl konstitutiv (eine) ‚Wirklichkeit‘ schafft und nicht belanglos ist

    Teilen von Definitionsmacht – gegen identitäre Grenzsicherung

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    Auf dem Weg zu partizipatorischer Parität? – Überlegungen zur „Homo-Ehe“ im Anschluss an Frasers Theorie demokratischer Gerechtigkeit

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    Die kürzliche Öffnung der Ehe in Irland und den USA für homosexuelle Paare hat in Deutschland erneut die Debatte um die rechtspolitische Neubestimmung von Ehe und Partnerschaft angefacht. Vor diesem Hintergrund diskutiert dieser Aufsatz, welchen analytischen Beitrag Nancy Frasers Gerechtigkeitstheorie zur Diskussion um die sogenannte „Homo-Ehe“ leisten kann. Fraser begegnet Fragen der Vielfalt mithilfe einer Synthese von normativer Kritischer Theorie und poststrukturalistischen Elementen. Mit der hieraus folgenden multidimensionalen Perspektive und dem normativen Maßstab der „partizipatorischen Parität“ wird ein Zugang jenseits identitätspolitischer Argumentation ermöglicht und demokratietheoretisch fundiert. Mit Fraser wird zudem ein pragmatisch gespeister Zugang vorgeschlagen, der die Bedingungen der Partizipation insbesondere im politischen Aushandlungsprozess sowie in den Arenen politischer Beteiligung und Entscheidungen auslotet. Damit wird der Blick auf jene Diskurse und Institutionen gelenkt, in denen Fragen der Gerechtigkeit und Bedürfnisse ausgehandelt handelt werden und in denen es gilt, In- und Exklusionsmechanismen aufzudecken

    Why We Need Critical Interdisciplinarity: A Dialogue on Feminist Science Technology Studies, Postcolonial Issues, and EcoDiversity. A Dialogue between Banu Subramaniam and Sigrid Schmitz

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    The following dialogue between two biologists and Feminist Science and Technology Studies (STS) scholars, Banu Subramaniam and Sigrid Schmitz, took place on June 16th, 2016 at the Albert-Ludwigs-University of Freiburg. Banu Subramaniam gave a talk on “Interdisciplinary Hauntings: The Ghostly Words of Naturecultures.“ Afterwards both researchers discussed the linkages between feminist science studies, postcolonial perspectives, and eco-diversity discourses

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