PHIQ - das Repository der Pädagogischen Hochschule St.Gallen
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    Sozial- und Emotionalkompetenztraining im Zyklus II & III

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    Die Bedeutung von interdisziplinären Kompetenzen wurde durch mehrere Studien belegt. Fachübergreifende Kompetenzen spielen eine zunehmend wichtige Rolle bei der Gesundheitsförderung und der Prävention von Risikoverhalten bei Kindern und Jugendlichen. Der Lehrplan 21 sieht die Förderung der überfachlichen Kompetenzen explizit vor. Das DIPALOG-Projekt bekräftigt allerdings, dass Lehrkräfte Unterstützung in ihrem Bildungsauftrag benötigen. Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, wie ein Set von selbstständig lösbaren Trainingsaufgaben für Schüler:innen des Zyklus II und III aussehen könnte, welche der Förderung von sozial-emotionale Kompetenzen dienen. Ziel der Lernaufgaben ist es, dass sie in ihrer Umsetzung so einfach wie möglich sind. Die Kinder und Jugendliche sollen in der Lage sein, die Übungen möglichst selbständig in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit zu erarbeiten. Die daraus resultierenden Aufgabensets, wurden im Rahmen des DIPALOG-Projekts erstellt. Zur Beantwortung der Fragestellung und Erarbeitung der Aufgabensets wurden bereits vorhandene Literatur und Lehrmittel analysiert. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse führten zur Erstellung der Lernaufgaben. Diese Arbeit zeigt den theoretischen Hintergrund, das methodische Vorgehen bei der Erstellung der Aufgabensets und eine Übersicht über das Produkt selbst auf

    Selbstgesteuertes Lernen wirksam gestalten

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    Wir leben in einer Gesellschaft, in welcher die Fähigkeit zum Umgang mit Wissen von grosser Bedeutung ist. Durch die sich rasch veränderte Arbeitswelt sind Lese-, Problemlösungs- und Reflexionsfähigkeiten wichtige Kompetenzen. Zudem sind Fachpersonen gefragt, welche sich selbstgesteuert aus- und weiterbilden können. Daher nimmt das selbstgesteuerte Lernen in Kombination mit dem lebenslangen Lernen und dem Lernen mit digitalen Medien stetig an Wichtigkeit zu. Dabei spielen kognitive, motivationale und volitionale Aspekte eine zentrale Rolle. Des Weiteren sind passende Lernstrategien wie auch metakognitive Fähigkeiten von grosser Bedeutung (Hof, 2022, S. 13-14). Lernende und Studierende, welche selbstgesteuert handeln, sind oftmals lebenslange Lerner, welche auch in ihrer Arbeitswelt auf Ressourcen zurückgreifen können um ihre Arbeit voranzubringen. Personen welche selbstgesteuert lernen können, übernehmen zudem vermehrt Verantwortung für ihr eigenes Verhalten (Konrad, 2019, S. 176). In dieser Diplomarbeit wird das selbstgesteuerte Lernen beleuchtet, die notwendigen persönlichen Voraussetzungen aufgezeigt und organisatorische Bedingungen dargelegt. Dabei werden Erfordernisse auf organisatorischer Ebene und die Rolle der Lehrperson aufgenommen. Im Anschluss werden die Vor- und Nachteile des selbstgesteuerten Lernens beschrieben sowie allgemeine Konsequenzen daraus gezogen. Im weiteren Verlauf beschreibt die Autorin den Einsatz und die Planung dieser Lernform. Wobei optimale Lernumgebungen sowie verschiedene Arbeitstechniken dargestellt werden. Die Ausbildung an der höheren Fachschule für Pflege am Bildungszentrum Gesundheit und Soziales (BGS) basiert auf dem Konzept des problembasierten Lernens (PBL). Bei dieser Bildungsform hat das selbstgesteuerte Lernen einen hohen Stellenwert. Anhand dieser Tatsache hat die Autorin eine Bestandsaufnahme des selbstgesteuerten Lernens an der Höheren Fachschule für Pflege vorgenommen und zeigt daraufhin mögliche Verbesserungsvorschläge für den Einsatz des selbstgesteuerten Lernens auf. Dadurch wird ein sinnvoller Einsatz dieser Lernform beschreiben. Es wurde deutlich, dass Studierende, welche sich kaum selbst organisieren, orientieren oder motivieren können, eine enge Begleitung und Beratung durch die Lehrperson benötigen. Dazu müssen Lehrpersonen Abstand vom aktiven Wissensvermittler nehmen und eine beratende Funktion ausüben. Um in der neuen Rolle als Lehrberater kompetent handeln zu können, brauchen Lehrpersonen eine gezielte Fortbildung zu theoriegestützten Beratungsansätzen und Gesprächsführungstechniken (Konrad & Traub, 2021, S. 50-51). Ebenso ist davon abzuraten, das selbstgesteuerte Lernen als einzige Lernform einzusetzen. Eine Vermischung von selbstgesteuerten und fremdgesteuerten Anteilen könnte besonders lernschwächeren Studierenden Unterstützung bieten (Konrad & Traub, 2021, S. 50-51)

    Methoden und Bildzugänge zum Thema christliche Ikonographie in der Mittelstufe

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    Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Fragestellung wie und mit welchen methodischen und gestalterischen Aufgabenstellungen Kindern aus der Mittelstufe das Thema christliche Ikonographie im Gestaltungsunterricht nähergebracht werden kann. Die angewandten Methoden und Bildzugänge sollen ihnen als Instrumente für weitere Bildbegegnungen dienen

    Vergleich der Kinderrechtsbildung an Primarschulen in Deutschland und der Schweiz anhand ausgewa?hlter Kinderrechte

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    Kinderrechte werden sowohl an Schulen in der Schweiz (Netzwerk Kinderrechte Schweiz, 2021, S. 11ff.) als auch in Deutschland mangelhaft umgesetzt (National Coalition Deutschland, 2019, S. 20ff; Bundesrepublik Deutschland, 2019, S. 14ff.). Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Qualität der Kinderrechtsbildung über ausgewählte Kinderrechte in Deutschland und der Schweiz zu vergleichen. Aufgrund der hohen Bedeutung und Relevanz für die Primarschule wurden das Recht auf Partizipation (Art. 12 UN-KRK), Schutz vor Diskriminierung (Art. 2 UN-KRK) und Schutz vor Gewalt (Art. 12 UN- KRK) für die vorliegende Arbeit ausgewählt. Für die Strukturierung des Vergleichs wird der in Art. 2 der Erklärung der Vereinten Nationen über Menschenrechtsbildung und -ausbildung festgehaltenen Dreischrittes «Lernen über», «Lernen durch» und «Lernen für» beigezogen. Die Arbeit zeigt auf, in welchen Bereichen die Schweiz und Deutschland in der Kinderrechtsbildung an Primarschulen ihre Stärken und Schwächen aufweisen

    Nonverbale Kommunikation im Unterricht

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    Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der nonverbalen Kommunikation im Unterricht und inwiefern die Lehrperson nichtverbale Sprache einsetzen kann. Darüber hinaus wird aufgezeigt, ob durch nonverbale Signale die Klassenführung, das Klassenklima sowie die Beziehung zu den Schülerinnen und Schülern optimiert werden

    Didaktische Vermittlung von gewandtem, strategischem Kämpfen im Fachbereich Bewegung und Sport

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    Das Kämpfen ist ein Themenfeld im Fachbereich Bewegung und Sport, welches besondere Herausforderungen mit sich bringt. In der folgenden produktorientierten Arbeit wird das Kämp-fen im schulischen Rahmen beleuchtet und vertieft. Dabei wurde die Forschungsfrage, welche didaktischen und methodischen Aspekte und welchen fachrelevanten Inhalt ein Lehrmittel be-inhalten sollte, herausgearbeitet. Zuerst wird in der Einleitung und in der Beschreibung der Problemstellung das Bewegungsfeld generell beschrieben. Anschliessend folgt ein theoretischer Teil, welcher den Begriff Kämpfen definiert und diverse Perspektiven dazu beleuchtet. Im darauffolgenden Kapitel werden die Auswirkungen des Kämpfens diskutiert. In einem nächsten Teil werden Aspekte aus dem Schulsport in Bezug auf das Themenfeld vertieft. Hierbei werden die Teilthemen methodischer Aufbau, Auswahl der Inhalte, Körperkontakt, Berücksichtigung Geschlecht, Regeln und Ritu-ale und Anforderungen an die Infrastruktur und Sicherheitsaspekte behandelt. Darauf wird der Lehrplan 21 und diverse Lehrmittel zum Kämpfen analysiert und interpretiert. Abschliessend werden im Fazit die Ergebnisse zusammengefasst. Da kaum brauchbare empirische Befunde vorhanden sind, welche das schulische Kämpfen un-tersuchen, werden die Erkenntnisse aus der Literaturrecherche abgeleitet. Obwohl die erarbei-ten Ergebnisse mehrheitlich Meinungen von Autorinnen und Autoren widerspiegeln, kann der Forschungsarbeit und der erstellten Planungshilfe dennoch einen wertvollen Nutzen für Lehr-personen zugesprochen werden

    Analyse der Hörkompetenz und die Entwicklung einer Hörwerkstatt für den Zyklus 2 Warum die Zuhörfähigkeit bei Kindern im Zyklus 2 schlechter wird und was die Lehrperson dagegen unternehmen kann

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    Immer mehr Kindern fällt es schwer, sich über längere Zeit auf Hörtexte zu konzentrieren und daraus Informationen aufzunehmen. Forschende sehen die zunehmende auditive Reizüberflutung in der Umwelt als eine Ursache für die abnehmende Zuhörfähigkeit bei Kindern. Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden, ob und was Lehrpersonen in der Praxis gegen die abnehmende Zuhörfähigkeit bereits unternehmen und in Zukunft unternehmen könnten. Dazu wird folgende Forschungsfrage gestellt: Wie kann die Hörkompetenz bei Schüler:innen des Zyklus 2 gefördert werden? Um die Forschungsfrage zu beantworten wurde in einem ersten Schritt Literatur zu folgenden Themenbereichen konsultiert: Einsatz von Hörübungen im Unterricht, Medienkonsum und Konzentrationsspanne der Primarschulkinder, pädagogischer Stellenwert des Zuhörens und Eigenschaften von pädagogisch wertvollen Hörelementen. In einem zweiten Schritt wurde als Bezug zur Praxis eine qualitative, mündliche Befragung mit zwei Ostschweizer Lehrerinnen durchgeführt. Diese Recherche zeigt, dass das Hören eine zentrale Rolle beim Spracherwerb, beim Wissenserwerb und bei der Sozialisation des Kindes spielt. Über den Hörsinn können nur 20% der Informationen gespeichert werden. Das erfordert viel Konzentration und fällt vielen Kindern deshalb schwer. Des Weiteren zeigt diese Arbeit, dass Lehrpersonen Hörübungen generell keinen grossen Platz im Unterricht einräumen. Pädagogisch wertvolle Hörangebote für Kinder sind inhaltlich klar strukturiert und verwenden eine schlichte Sprache. Sie enthalten ein interessantes Thema, bringen Abwechslung und ermöglichen ein positives Erlebnis. Mit diesen Erkenntnissen wurde ein auditives Lernangebot für Kinder im Zyklus 2 geschaffen: Eine Hörwerkstatt, die zeitunabhängig einsetzbar und fächerübergreifend ist. Durch die Werkstatt können alle Hörkompetenzstufen des Zyklus 2 trainiert werden. Sie bindet bis auf die Fremdsprachen alle Fachbereiche des Lehrplans 21 ins Lernprogramm mit ein

    Mit Musik die Kooperation im Kindergarten fördern

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    Die sozialen Kompetenzen gehören zu den Grundlagen des Lehrplans des Kantons St. Gallens. Diese Fähigkeiten werden von den Kindern über die gesamte Schulzeit hinweg erworben. Schon im Kindergarten kann man die Relevanz der sozialen Kompetenzen beispielsweise beim gemeinsamen Spielen sehen. Durch mehr Musikunterricht kann das Sozialverhalten verbessert und der Gruppenzusammenhalt gestärkt werden. In dieser Arbeit steht deshalb folgende Fragestellung im Zentrum: Mit welchen musikalischen Spielen kann die Kooperation im Kindergarten aufbauend gefördert werden? Die Kooperationsfähigkeit ist gerade für jüngere Kinder sehr komplex und fällt ihnen nicht leicht. Daher wurden fünf Aspekte, die für die Kooperationsfähigkeit von Bedeutung sind, genauer betrachtet. Dies sind die soziale Wahrnehmung, die verbale Kommunikationsfähigkeit, die Kompromissbereitschaft, die nonverbale Kommunikation und die Problemlösefähigkeit. In verschiedenen Lehrmitteln wurde zu diesen Aspekten Musikspiele herausgesucht, wobei beachtet wurde, dass die Spiele der Definition von Spiel nach Hauser entsprechen. Anschliessend wurden die Spiele nach dem didaktischen Prinzip des ICH – DU – WIR aufbauend geplant. Diese Spiele wurden mit Kindern aus dem zweiten Kindergartenjahr durchgeführt. Danach wurde ausgewertet, wie sich das Kooperationsverhalten vor und nach den Musikspielen unterscheidet. Die Arbeit zeigt, dass bei den meisten Aspekten nach den Musikspielen eine Verbesserung festgestellt wurde. Spiele, bei denen sich die Kinder gegenseitig spiegeln und Spiele, bei welchen der Fokus auf dem Musizieren lag, waren besonders wirksam

    Sprach- und Erzählkompetenzen mit Bilderbüchern fördern

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    Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Sprachförderung mit Bilderbüchern. Es wurde eine Ideensammlung mit sprachfördernden Methoden zum Bilderbuch «Jim ist mies drauf» erarbeitet, welches anhand von Qualitätskriterien ausgesucht wurde. Geeignete Bilderbücher widerspiegeln die Interessen der Kinder und bieten reichhaltige sprachliche Angebote. Die Fragestellung «Wie können Bilderbücher im Kindergarten eingesetzt werden, um Kinder in ihrem Spracherwerb und ihrer Erzählkompetenz zu unterstützen und zu fördern?» wird untersucht. Zum einen kann sie direkt mit den Ideen aus dem Konzept beantwortet werden, es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten, wie Sprache mit Bilderbüchern gefördert werden kann. Bilderbuchgeschichten können vorgelesen oder erzählt werden. Beim Erzählen werden bekannte Muster aus der Alltagssprache gefestigt. Beim Vorlesen kommen die Kinder mit Bildungssprache in Kontakt. Auch ist die dialogische Bilderbuchbetrachtung eine äusserst geeignete Methode, um Sprache zu fördern und Kinder zum Erzählen anzuregen

    Fantasiesprachen im Grammatikunterricht

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    Wir finden sie in Büchern, Filmen und in diversen Internetforen: konstruierte Sprachen, oder sogenannte Fantasiesprachen. Sie begleiten den Menschen in verschiedensten Hinsichten durch das Leben; Klingon als Sprache in Lieblingsfilmen oder Esperanto als einzige Möglichkeit, sich mit einem Brieffreund auf der anderen Seite der Welt zu verständigen. Kinder erfinden sie teilweise sogar selbst. In ihrem Schulalltag sprechen sie untereinander und mit ihren Lehrpersonen aber überwiegend Deutsch, wessen Grammatik oft regelorientiert vermittelt wird. Nach Definierung natürlicher und künstlicher Sprachen sucht diese Arbeit Wege, konstruierte Sprachen in den Deutschunterricht einzubinden, um die dargelegten Sprachwelten zu vereinen. Dabei rückt die folgende Fragestellung ins Zentrum: Wie lassen sich konstruierte Sprachen im Deutschunterricht einsetzen, damit es bei den Schüler*innen zu einem verbesserten Verständnis der deutschen Grammatik (im Teilbereich der Syntax) kommen kann? Laufende Verknüpfungen von den in der Arbeit abgehandelten Themen zeigen auf, dass die Durchführung von funktionalem Grammatikunterricht mit Einbezug konstruierter Sprachen möglich ist. Mit Rücksicht auf bereits vorhandene Methoden, Erkenntnissen verschiedener Linguisten und Verbindungen zum Lehrplan21 des Kanton St. Gallen werden zwei Unterrichtssequenzen ausgearbeitet, die als Antwort dieser Forschungsfrage dienen

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