PHIQ - das Repository der Pädagogischen Hochschule St.Gallen
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    Migration als Lerngegenstand: Ansätze für Lehrpersonen zur Entwicklung inklusionsorientierter Unterrichtseinheiten in der 3. Klasse unter Anwendung des LUKAS-Modells

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    Nicht nur Migration, sondern auch Inklusion sind zentrale und zukunftsweisende Themen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Sie sind entscheidend für die Förderung einer nachhaltigen und gerechten Bildung auf globaler Ebene (EDA, 2020). In der vorliegenden Arbeit steht daher folgende Fragestellung im Zentrum: «Wie kann eine Unterrichtsreihe im Fach Natur, Mensch, Gesellschaft zum Thema «Migration» in einem inklusionsorientierten Unterricht einer 3. Klasse unter Berücksichtigung des LUKAS-Modells gestaltet werden, um bei den Schüler:innen tragfähiges Wissen zu entwickeln?». Diese Arbeit befasst sich mit der Erarbeitung einer Unterrichtsreihe zum Thema Migration in einem inklusionsorientieren Sachunterricht einer 3. Klasse des Zyklus 2. Das Ziel besteht darin, ein Lernmedium zu schaffen, das Lehrpersonen nicht nur dabei unterstützt, das Thema Migration inklusionsorientiert zu vermitteln, sondern auch die Prinzipien und Methoden des LUKAS-Modells in den Unterricht zu integrieren. Damit soll den Lehrkräften ein strukturierter Leitfaden und eine Inspirationsquelle zur Verfügung gestellt werden, damit tragfähiges Wissen vermittelt werden kann

    Übungssammlung zum Training der koordinativen Fähigkeiten im Schulzimmer

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    Die koordinativen Fähigkeiten umfassen sieben Teilkompetenzen und sind für die Ausführung und Steuerung von Bewegungen von zentraler Bedeutung. Durch Studien ist belegt, dass die koordinativen Fähigkeiten im Primarschulalter, vor allem im Zyklus 2, optimal gefördert werden können. Durch regelmässiges Training, wobei eine Dauer von wenigen Minuten bereits ausreicht, wird die Entwicklung der koordinativen Fähigkeiten positiv beeinflusst. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage der in dieser Arbeit erstellten Übungssammlung. Die Übungen dauern fünf bis zehn Minuten und beanspruchen nur Material, welches im Schulzimmer zu finden ist. Die Kinder können die Übungen eigenständig im Schulhaus durchführen. Folglich leitete diese Fragestellung durch die Arbeit: Mit welchen Übungen können Kinder abseits des Sportunterrichts im Schulalltag regelmässig und mit kleinem materiellem Aufwand die koordinativen Fähigkeiten eigenständig trainieren? Die erstellte Übungssammlung wurde in zwei Klassen des zweiten Zyklus erprobt. Dabei hat sich deren Einsatz, bezüglich der Eigenständig der Ausführung sowie des verwendeten Materials, bewährt. Die Qualität der Übungsausführung ist abhängig von der Einführung der Übungssammlung durch die Lehrperson und dem Durchhaltevermögen der Kinder

    Wesenstest für den Schulhund

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    Schulhunde können mithilfe eines Wesenstests auf ihre Eignung für den Schulunterricht überprüft werden. Das Ziel dieser Arbeit ist es, zu beantworten, welche Kriterien ein Wesenstest erfüllen muss, um eine solide Auswahl von geeigneten Hunden mit entsprechenden Eigenschaften für den Schulunterricht treffen zu können. Zur Erreichung des Ziels wurden Schulhunde-Ausbildungsinstitutionen und Lehrpersonen befragt. Die Erhebungen verbunden mit der Literaturrecherche zeigen, dass ein derartiger Wesenstest sowohl ein standardisiertes Beurteilungssystem als auch Testsituationen beinhaltet muss, die auf schulrelevante Alltagsituationen übertragbar sind. Dar-über hinaus sollte der Wesenstest für Schulhunde das Mensch-Hunde-Team als Einheit fokussieren. Durch die intensive Auseinandersetzung mit diesem Themengebiet, die in dieser Arbeit geschildert wird, ist als Produkt ein aussagekräftiger Wesenstest für Schulhunde entstanden

    Gendersensible Unterrichtsgestaltung in der Primarschule

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    In der westeuropäischen Gesellschaft ist ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal von Personen ihr Geschlecht. Die Identifikation durch das Geschlecht einer Person steht somit im Vordergrund (Rambuscheck, 2018, S. 153). Das Thema Gender hat somit eine zentrale Rolle in der Entwicklung einer Persönlichkeit und dadurch auch im Bildungswesen. Diese Bachelorarbeit konzentriert sich auf die Umsetzung von gendersensiblem Unterricht in Primarschulen. Die Arbeit setzt sich mit verschiedenen Aspekten und Methoden gendersensiblen Unterrichts auseinander und stellt diese im Kontext der aktuellen Fachliteratur dar. Es ist das Ziel Lehrpersonen verschiedene Handlungsweisen aufzuzeigen, um Gleichstellung und Chancengleichheit der verschiedenen Gender und sexuellen Orientierungen im Unterricht zu berücksichtigen. Dabei soll Raum für die Selbstfindung und Entwicklung der Persönlichkeit und Individualität der Schüler:innen geschaffen werden. Diese Arbeit zeigt, dass die Grundlagen für einen gendersensiblen Unterricht vorhanden sind, wobei die Ausbildung von Lehrpersonen und die zur Verfügung stehende Ressourcen zu wenig auf diese Aspekte eingehen

    Pause? Aber richtig! - Ein Pausenkiosk zum Thema gesunde und nachhaltige Ernährung

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    Das Ziel dieser Arbeit ist es, Schülerinnen und Schülern aus der Unterstufe Zugang zu gesunden Zwischenverpflegungen zu ermöglichen. Dazu stellt sich die Frage, inwiefern ein Pausenkiosk mit gesunden, ausgewogenen, nahrhaften und nachhaltigen Nahrungsmitteln mit einer Unterstufenklasse durchgeführt und so die Thematik der Ernährung und der Nachhaltigkeit weitergegeben werden kann, sowie ob ein solches Projekt auch längerfristig durchführbar ist. Um diese Frage in dieser Bachelorarbeit zu beantworten, wurde ein Pausenkiosk geplant und während einer Woche durchgeführt. Mit den Ergebnissen dieser Durchführung und einer umfassenden Literaturrecherche zum Thema Ernährung und Nachhaltigkeit wurde ein Leitfaden entwickelt. Dieser ermöglicht es Lehrkräften einen längerfristigen Pausenkiosk zu organisieren und damit gesunde und nachhaltige Lebensmittel zu verkaufen.Die praktische Umsetzung sowie der Leitfaden wurden mit den Erkenntnissen der Literaturrecherche verknüpft und kritisch analysiert

    Achtsamkeit in der Schule und Hochschule

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    Achtsamkeit wird heute in unterschiedlichen Bereichen als eine Antwort auf gesellschaftliche Herausforderungen der heutigen Zeit verstanden (Valtl, 2018, S. 7). Beispielsweise auf Thematiken, wie zunehmender Stress, ständige Erreichbarkeit und steigender Leistungsdruck. Um solche Stressfaktoren für Studierende, Lehrperso-nen und Schüler:innen im Alltag zu verringern, wird nach passenden Massnahmen gesucht. Ein Weg dafür bieten achtsamkeitsbasierte Konzepte. Achtsamkeit soll als positive Bearbeitung der zu bewältigenden Herausforderungen verstanden werden, indem gelernt wird, den eigenen Körper und dadurch die Situation bewusst wahrzunehmen. Wie Horx (2016, S. 8) dazu schreibt, machen diese Punkte die Konzepte der Achtsamkeit zu einem relevanten und viel diskutierten Querschnitts-thema im Bereich der schulischen Bildung. Mit Hilfe von Konzepten der Achtsamkeit kann unter anderem die Aufmerksamkeit besser reguliert, die Empathie gestärkt und eigene Emotionen erkannt und eingeordnet werden (Hölzel, 2015 S. 45–55). Die Etablierung solcher Konzepte im Schulalltag könnte Lehrpersonen und Schüler:innen in täglichen Herausforderungen unterstützen und begleiten. Damit Lehrpersonen diese bewusste Haltung ins Schulzimmer tragen können, braucht es Konzepte für ein achtsames Schulzimmer (Kaltwasser, 2018, S. 12). Zudem sollen angehende Lehrpersonen im Studium die Möglichkeit haben, den Mehrwert von Achtsamkeit in Form von Modulen selber zu erfahren und die Hintergründe kennenzulernen. So, dass ganze Generationen von Konzepten der Achtsamkeit profitieren könnten. In dieser Arbeit wird der Mehrwert von Achtsamkeit in der Schule und Hochschule beschrieben und weshalb achtsamkeitsbasierende Konzepte im Schulalltag und an pädagogischen Hochschulen etabliert werden sollen

    Die Bedeutung der Interaktionsqualität beim Dialogischen Lesen

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    Viele Kinder weisen beim Schuleintritt Sprachrückstände auf, vor allem mehrsprachige Kinder und Kinder aus einkommensschwachen Familien sind davon betroffen. Es ist deshalb eine zentrale pädagogische Aufgabe Kinder in frühkindlichen Einrichtungen beim Erwerb der Sprache zu unterstützen, zu begleiten und zu fördern. Dies geschieht vorzugsweise mit alltagsintegrierten Sprachförderstrategien, deren Wichtigkeit und Wirksamkeit in dieser Arbeit untersucht wird. Forschungsbefunde belegen, dass vor allem das Dialogische Lesen massgeblich zur Förderung der kindlichen Sprachkompetenzen beiträgt. Dabei ist es wichtig die Interaktionen während des dialogischen Vorleseprozesses qualitativ hochwertig zu gestalten. In diversen Studien konnte festgestellt werden, dass die Interaktionsqualität während der Bilderbuchbetrachtung mit den Kindern ein bedeutender Einfluss auf die Wirksamkeit dieser alltagsintegrierten Sprachförderstrategie hat. Wie Fachkraft-Kind-Interaktionen sprach- und entwicklungsanregend gestaltet werden müssen, wird anhand mehrerer Untersuchungen aufgezeigt. Vor allem die Berücksichtigung bestimmter Faktoren führt zu einer hohen Interaktionsqualität und ist ausschlaggebend für die sprachliche, kognitive und sozio-emotionale Entwicklung der Kinder

    Förderung der überfachlichen methodischen Kompetenzen im Zyklus II und III

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    Mehrere Studien belegen die Bedeutung von überfachlichen Kompetenzen im Allgemeinen. Insbesondere wird dabei auf ihre hohe Relevanz bei der Gesundheitsförderung, genauso wie im Berufs- und Privatleben eingegangen. Zudem wird die Bedeutung hinsichtlich der Prävention von Risikoverhalten bei Kindern und Jugendlichen betont. Der Lehrplan 21 sieht die Förderung der überfachlichen Kompetenzen ausdrücklich vor. Allerdings stellt dieser Aspekt des Bildungsauftrages eine weitere Herausforderung für die Lehrkräfte dar. Hier setzt das DIPALOG-Projektan und möchte diesbezüglich Unterstützung bieten. Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine produktorientierte Bachelorarbeit. Das resultierende Produkt entstand im Rahmen des DIPALOG Projekts. Bei dem Produkt handelt es sich um ein Aufgabenset, welches zur Förderung der überfachlichen methodischen Kompetenzen im Zyklus II und Zyklus III angewendet werden soll. Aus der Analyse von vorhandenen Lehrmitteln und Literatur wurden Erkenntnisse gezogen, welche zur Erstellung der Lernaufgaben führten. Dieser Vorgang wird im theoretischen Hintergrund dieses Werkes aufgeführt. Weiter wird das methodische Vorgehen des Produktes aufgezeigt und das Produkt an sich vorgestellt

    Spielerische Förderung der Zahlbegriffsentwicklung im Kindergarten

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    In dieser Bachelorarbeit wird empirisch untersucht, welche Entwicklung des Zahlbegriffs bei ausgewählten Kindern beobachtet werden kann. Dabei wird auf spielerische Aktivitäten fokus-siert, welche den Zahlbegriff fördern. Aus der Literatur ist ersichtlich, welche mathematischen Inhalte der Zahlbegriff umfasst. Die bedeutungsvollsten für den Erwerb und die Entwicklung des Zahlbegriffs sind die Zählkompetenzen, der Mengenvergleich sowie das Teil-Ganzes-Ver-ständnis. Die Förderung im Kindergarten ist von grosser Bedeutung, da dort die Grundlagen für den späteren Schulerfolg gelegt werden. Damit die ""Verschulung"" des Kindergartens ver-mieden werden kann, sollte die Förderung der Kinder spielerisch erfolgen. Die Entwicklung des Zahlbegriffs während den spielerischen Aktivitäten wurde bei jedem Kind in einem Beobachtungsraster festgehalten und anschliessend ausgewertet. Es konnten so ei-nige positive Veränderungen festgestellt werden, welche besonders folgende Bereiche betref-fen: simultanes und quasi-simultanes Erfassen (Würfel- und Fingerbilder) sowie Teil-Ganzes-Verständnis. Die Ergebnisse können auf die durchgeführten Spiele sowie auf die gemeinsamen Einstiege zurückgeführt werden

    Wird gelernt? Eine kritische Betrachtung der Projektmethode.

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    Stilles Dasitzen, mühsam langes Zuhören – keiner mag es. Schon gar nicht Kinder! Mit voller Lebenslust, Energie und grossem Bedürfnis nach Erleben und Handeln sind die Schüler: innen in diesen noch jungen Jahren im Stande, Grosses zu leisten – wenn man ihnen die Möglichkeit dazu gibt. Die Projektmethode bietet genau diese Chance. (Schümer, 1996, S. 141) Konkret stellt sie dabei die Frage, inwiefern es möglich ist, Unterricht unter Einbezug der Projektmethode lernwirksam zu gestalten. Hierzu geht die vorliegende Arbeit zunächst auf die theoretischen Aspekte der Projektmethode sowie des lernwirksamen Unterrichts ein, um darauffolgend die beiden Themen anhand einer Literaturrecherche zu verknüpfen. Die Ergebnisse zeigen, dass durch das Schaffen notwendiger Voraussetzungen der Lehrperson und Schüler: innen ein lernwirksamer Unterricht unter Einbezug der Projektmethode durchaus möglich ist

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