PHIQ - das Repository der Pädagogischen Hochschule St.Gallen
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    Qualitätsmerkmale von Hausaufgaben und ihr Einfluss auf die Motivation

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    Positive Effekte von Hausaufgaben auf die schulische Leistung wurden in diversen Untersuchungen bestätigt. Ausserdem sollen sich Hausaufgaben positiv auf die Motivation der Schüler:innen auswirken. Dieser Einfluss wird aber von unterschiedlichen Qualitätsmerkmalen von Hausaufgaben beeinflusst. Diese Masterarbeit untersucht wie sich unterschiedliche Qualitätsmerkmale auf die Qualität von Haus aufgaben auswirken und inwiefern die Qualität dieser Hausaufgaben die Motivation der Schüler:innen beeinflusst. Zur Überprüfung dieser Fragestellung wurde ein Mixed-Methods-Untersuchungsdesign eingesetzt. Es wurde mittels eines quantitativen Fragebogens die Motivation von 114 Schüler:innen aus fünf Schul klassen erhoben. Parallel dazu wurden die Mathematikhausaufgaben dieser Klassen über einen Zeit raum von drei Wochen qualitativ, mittels eines Kodierleitfadens, analysiert. Diese qualitativen Daten wurden quantifiziert, um die Korrelation zwischen der Hausaufgabenqualität und der Motivation be stimmen zu können. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Motivation und die Hausaufgabenqualität korrelieren und die Hausaufgabenqualität einen kleinen, positiven Effekt auf die Motivation der Schüler:innen hat

    Positive Psychologie für die Identitätsbildung in der Emerging Adulthood

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    Das Ziel dieser Masterarbeit ist das Identifizieren positiv-psychologischer Dimensionen, welche die Identitätsbildung während der Emerging Adulthood unterstützen können. Hierfür wurden vier psychi- sche Ressourcen definiert, die den Explorationsprozess der Identitätsbildung positiv beeinflussen kön- nen: Selbstwert, Resilienz, Selbstüberwachung und Offenheit. Zur Untersuchung wurden drei Werke der Positiven Psychologie ausgewählt, die jeweils eine Vielzahl positiver-psychologischer Dimensionen präsentieren. Die Forschungsfrage lautet: Welche Dimensionen der Positiven Psychologie können die vier psychischen Ressourcen, die zur Identitätsbildung beitragen, während der Emerging Adulthood unterstützen? Trotz vorhandener Forschung zu positiv-psychologischen Interventionen für Jugendliche fehlt eine um- fassende Darstellung der spezifischen Verbindungen zur Identitätsbildung. Diese Arbeit zielt darauf ab, diese Lücke zu schliessen, indem sie gezielt positiv-psychologische Dimensionen identifiziert, die die Identitätsbildung in der Emerging Adulthood unterstützen können. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden zwei Analysen durchgeführt: zunächst eine inhaltlich strukturierende Inhaltsanalyse der drei ausgewählten Bücher, um relevante Dimensionen und deren Verbindung zur Identitätsbildung zu identifizieren. Im Anschluss wurde eine evaluativ qualitative In- haltsanalyse mit den ermittelten Dimensionen vorgenommen. Dabei wurden die von den Autor:innen genannten Studien herangezogen, um zu prüfen, ob die postulierten Verbindungen zwischen Dimen- sionen und psychischen Ressourcen empirisch belegbar sind. Auf dieser Basis wurde ein zweistufiges Evidenz-Rating entwickelt, das Verbindungen in die Kategorien Evidenz-Level 1 und 2 einstuft. Die Er- gebnisse wurden im Anschluss detailliert sowie in einer übersichtlichen Darstellung zusammengefasst. Die Analysen ergaben insgesamt 18 Verbindungen zwischen Dimensionen und den psychischen Res- sourcen, wobei sich sieben Dimensionen mehrfach wiederfanden. Insgesamt wurden 11 Dimensionen der Positiven Psychologie identifiziert, die gemäss den Autor:innen die Identitätsbildung unterstützen können. Die zweite Analyse zeigte, dass fünf der postulierten Verbindungen durch Studien gestützt werden, während für die anderen 13 Verbindungen entweder keine zugänglichen Quellen oder keine konkreten Informationen zur Verifizierung vorlagen

    Anforderungen an die Gestaltung von Unterricht für Lernende mit Fluchterfahrungen in der Ausbildung zur Fachperson Betreuung

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    Die Arbeit untersucht die Gestaltung des Unterrichts für Lernende mit Fluchterfahrung in der Ausbildung zur Fachperson Betreuung. Basierend auf theoretischen und empirischen Analysen zeigt sie, dass sprachliche Barrieren, kulturelle Unterschiede, und traumatische Erlebnisse zentrale Herausforderungen sind. Erfolgreiche Integration erfordert adaptive Lehrkompetenz, individuelle Unterstützung und den Einsatz praxisorientierter Methoden. Die Heterogenität der Lernenden bedingt differenzierte Ansätze, um Chancengerechtigkeit zu fördern. Befragungen von Lehrpersonen, Lernenden und Jobcoaches verdeutlichen die Bedeutung von sozialen Netzwerken, gezielter Sprachförderung und psychosozialer Unterstützung. Handlungsempfehlungen zielen auf inklusiven Unterricht und stärkere Vernetzung zwischen Bildungs- und Integrationsprogrammen ab, um den Zugang zu Bildung und Beruf zu erleichtern

    Nutzung des Sozialkapitals als Ressource für die schulische Bildung aus der Sicht von Schüler:innen mit tamilischem Migrationshintergrund

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    Obwohl das zentrale Ziel der Schule die Chancengleichheit ist, bleibt dies laut Pierre Bourdieu eine Illusion, da die Zuteilung von Bildungschancen mit der Teilhabe an „kulturellem Kapital“ sowie „sozialem Kapital“ zusammenhängt. Dieses soziale und kulturelle Kapital ist jedoch für Kinder mit Migrationshintergrund nicht immer gleich vorhanden wie für Kinder ohne Migrationshintergrund. Somit haben Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Schweiz, verglichen mit Einheimischen, einen Nachteil beim Zugang zu Bildung, Bildungserfolg und Bildungserwerb, auch wenn individuelle Leistung, soziale und nationale Herkunft berücksichtigt werden. Unterschiedliche Erhebungen zum Sozialkapital oder der sozialen Herkunft von Schüler:innen sind zwar vorhanden, jedoch gerät die Perspektive der Schüler:innen selbst oft in den Hintergrund. Daher werden in der vorliegenden Arbeit vier tamilische Schüler:innen anhand eines halbstrukturierten Leitfadens interviewt und der folgenden Hauptfragestellung nachgegagen: ""Inwiefern haben die interviewten Schüler:innen mit tamilischem Migrationshintergrund ihr Sozialkapital als Ressource für ihre schulische Bildung genutzt?"

    Subjektive Ressourcen als Unterstützungsfaktoren in erfolgreichen Bildungsbiografien von Menschen mit Migrationshintergrund

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    Personen mit Migrationshintergrund sind deutlich öfter mit Ungleichheiten und Benachteiligung konfrontiert als Menschen ohne Migrationshintergrund. Zudem weisen sie statistisch gesehen (Bundesamt für Statistik, 2022) geringere Chancen für Bildungserfolg auf. Dennoch gibt es immer wieder Personen, die trotz gewissen Umständen eine erfolgreiche Bildungsbiografie aufweisen. Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Rolle subjektiv-wahrgenommener Ressourcen als entscheidende Unterstützungsfaktoren in erfolgreichen Bildungsbiografien von Menschen mit Migrationshintergrund. Basierend auf qualitativen, problemzentrierten Interviews zeigt die Arbeit auf, wie Migrant:innen unterschiedliche Herausforderungen, wie sozioökonomische Benachteiligung, Sprachbarrieren oder Diskriminierung u.a. mithilfe dieser Ressourcen erfolgreich meistern. Die Ergebnisse sollen einerseits das Verständnis für die Bildungserfahrungen von Menschen mit Migrationshintergrund verbessern und andererseits einen Beitrag zur Debatte um Inklusion und Chancengerechtigkeit im Bildungssystem leisten

    Prävention sexualisierter Gewalt an Kindern der Primarschulstufe: Ein Begleitbuch für die Praxis zum Kinderfachbuch "Ist das okay?" von Agota Lavoyer

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    In der Schweiz erlebt etwa jedes siebte Kind sexualisierte Gewalt. Strukturelle Präventionsmassnahmen gegen sexualisierte Gewalt sind somit unabdingbar und gelten als Voraussetzung für einen professionellen Umgang mit der Prävention sexualisierter Gewalt. Gerade die Thematisierung eines so heiklen Themas in der Primarschule kann jedoch einige Herausforderung mit sich bringen. In der vorliegenden produktorientierten Arbeit steht deshalb folgende Fragestellung im Zentrum: Welcher Aufbau, welche Inhalte und fachdidaktischen Bezüge soll ein Begleitbuch mit Unterrichtsideen zum Thema Prävention sexualisierter Gewalt in Anlehnung an das vorhandene Kinderfachbuch «Ist das okay?» enthalten, mit dessen Benutzung das für die Primarschulstufe relevante Thema in einer dritten und vierten Klasse möglichst effektiv thematisiert werden kann? Für die Beantwortung dieser Fragestellung diente das Kinderfachbuch «Ist das okay?» von Agota Lavoyer als Anhaltspunkt. Mit der Unterrichtsmappe des Kinderschutz Schweiz «Mein Körper gehört mir!» als Inspiration wurde ein Begleitbuch erstellt. Dafür wurde die Definition der kindzentrierten Prävention mit ihrer Unterordnung (gefahrenzentrierte Ansätze und bestärkende Ansätze) beachtet. Entstanden ist ein direkt einsetzbares Begleitbuch mit Unterrichtssequenzen für eine dritte und vierte Klasse, welches unaufgeregt in den Schullalltag eingebettet werden kann, um so präventiv gegen sexualisierte Gewalt vorzugehen, diese frühzeitig zu erkennen oder schützend einzugreifen

    Ein Kindersachbuch über Farbenlehre

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    Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Gestaltung eines Kindersachbuches, welches Farbenlehre verständlich abbildet und aufzeigt. Die zentrale Fragestellung dazu lautet: Wie kann ich für die 4. – 6. Klasse Farbenlehre in einem Kindersachbuch so visualisieren, dass es zielstufengerecht und nach aktuellem Forschungsstand dargestellt ist? Zur theoretischen Auseinandersetzung, um diese Fragestellung zu beantworten, werden als Erstens Farbbegriffe definiert und verschiedenste Farbsysteme angeschaut. Um die wichtigsten Aspekte für die Zielgruppe herauszufiltern, werden in einem zweiten Teil, mit Rücksicht auf die Kunstpädagogik und des Lehrplan 21, Vorgaben für die Themenwahl gesetzt. Im dritten theoretischen Teil werden Merkmale von Sachbüchern, wie Bild und Text sowie deren typischer Aufbau, genauer erläutert. Zudem werden zwei Kindersachbücher über Farben genauer angeschaut und wichtige und auffallende Eigenschaften aufgezeigt. Zum Schluss wird die Themenwahl begründet und die Erarbeitung der Produktarbeit dargelegt und reflektiert

    Nachhaltig Kochen mit Kindern im Zyklus 1

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    Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt zunehmend an Bedeutung und ist in aller Munde. Tagtäglich werden wir mit diesem Begriff konfrontiert, sei es beim Einkaufen oder in der Werbepause unserer Lieblingsserie. Alles soll nachhaltig sein. Doch was hat es mit dem Wort Nachhaltigkeit auf sich? Warum hat dieser Begriff derart an Bedeutung gewonnen und wie lässt sich Nachhaltigkeit konkret im Bereich des Konsums und der Ernährung umsetzen? In dieser Bachelorarbeit hat sich die Autorin vertieft mit diesem relevanten, weltumspannenden Thema auseinandergesetzt und hat einen zusätzlichen Schwerpunkt auf die Thematik Food Waste gelegt. Um die Umweltbelastung zu reduzieren und ein erfülltes und fruchtbares Leben für jetzige und kommende Generationen zu gewährleisten, ist es von grosser Bedeutung, ein Verständnis für die Nachhaltigkeit aufzubauen sowie geeignete Massnahmen zu ergreifen. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, zu beantworten, wie ein Kochbuch mit saisonalen und regionalen Produkten gestaltet werden kann, welches Rezepte, wie auch Aufgaben und Informationen zur Förderung des Nachhaltigkeitsbewusstsein im Konsum- und Ernährungsbereich für Kinder im Zyklus 1 vermittelt

    Deutsch oder doch lieber Englisch?! Beeinflussende Einstellungen auf die Lernmotivation für die Fremdsprachen Deutsch und Englisch von Lernenden der Westschweiz

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    Die Lernmotivation von Primarschüler:innen in der Westschweiz die Fremdsprachen Deutsch und Englisch zu lernen, fällt unterschiedlich hoch aus. In der vorliegenden Arbeit steht deshalb die folgende forschungsleitende Fragestellung im Zentrum: Welches sind bewusste und unbewusste Einstellungen und Haltungen von Schüler:innen der Westschweiz auf der Primarschulstufe, welche die Lernmotivation für den Fremdsprachenunterricht beeinflussen? Fremdsprachenlernende weisen unterschiedlich vorherrschende explizite und implizite Einstellungen auf, welche Einfluss auf Faktoren nehmen, die die Lernmotivation für die Fremdsprachen Deutsch und Englisch beeinflussen. Die Faktoren, welche sich gemäss Dörnyei (1994) auf drei Ebenen befinden, werden selbst wiederum von sogenannten Nebenfaktoren wie dem Alter beziehungsweise der Schulstufe, dem Geschlecht, dem Wohnort und dem Migrationshintergrund beziehungsweise der Ein- oder Mehrsprachigkeit der Lernenden beeinflusst. Es werden qualitative Interviews anhand eines Leitfadens durchgeführt, um herauszufinden, welche bewussten und unbewussten Einstellungen die Faktoren und weiterführend die Lernmotivation gegenüber Deutsch und Englisch beeinflussen. In der Diskussion werden die Ergebnisse, welche aus der qualitativen Inhaltsanalyse resultieren, mit den Theorien der Lernmotivation, welches gemäss Dörnyei (1994) die Faktoren auf den drei Ebenen darstellen, eingeordnet und folglich im Fazit Folgerungen für die Tätigkeit der Lehrperson im Fremdsprachenunterricht aufgezeigt

    ""Toms Zauberkraft""- Ein Kinderbuch zur Integration von Kindern mit Trisomie 21

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    Die vorliegende Bachelorarbeit erforscht umfassend die Thematik der Integration von Kindern mit Trisomie 21 mithilfe eines eigens erstellten Kinderbuchs. Die theoretischen Grundlagen behandeln dabei die Definition und Charakteristiken von Trisomie 21, betonen die Bedeutung von Wissen darüber für die Klassengemeinschaft sowie die Notwendigkeit von Akzeptanz und Vielfalt. Die Erstellung des Kinderbuchs als praktische Umsetzung dieser Theorien wird in der Methode Schritt für Schritt dargelegt und in den Erkenntnissen weiter begründet. Es wird herausgestellt, dass Bilderbücher eine wirksame Methode sind, um Informationen über Trisomie 21 zu vermitteln

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