PHIQ - das Repository der Pädagogischen Hochschule St.Gallen
Not a member yet
4052 research outputs found
Sort by
Was wimmelt da im Wimmelbild? Das Wimmelbild als methodenvariierendes Medium im Englischunterricht
Die Heterogenität der Schulklassen mit Lernenden unterschiedlicher Herkünfte und unterschiedlicher Voraussetzungen stellt die Lehrpersonen heutzutage vor grosse Herausforderungen. «Wer nicht mitkommt, bleibt auf der Strecke» - dieser unpädagogische und bequeme Ansatz ist heutzutage – dank neuer Erkenntnisse – überholt und gilt nicht mehr. Unsere Schüler: innen sind Individuen, die individuell am besten gefördert werden können. Deswegen ist es unabdingbar, Kinder in der Schule beim Lernen ebenfalls als Individuum zu berücksichtigen. Dies kann erreicht werden, indem verschiedene Lernzugänge sowie Lernprozesse zu den aufbereiteten Inhalten ermöglicht werden, um die Lernenden in ihren unterschiedlich ausgeprägten Lernkanälen anzusprechen. Auch in Bezug auf den Englischunterricht ist dies essenziell. Der heutige Fremdsprachenunterricht muss das Ziel verfolgen, die Inhalte an die individuellen Bedürfnisse der Lernenden anzupassen und somit jedem einen Lernprozess zu ermöglichen.Diese Bachelorarbeit ist unterteilt in einen theoretischen Teil, in dem methodische Ansätze sowie der Einsatz eines Wimmelbildes als sprachenförderndes Medium eingesetzt werden, um das individuelle Lernen zu ermöglichen. In Anlehnung an das theoretische Vorwissen wird ein Zusatzmaterial in Form eines Wimmelbildes mit dazugehörigen Aufgabentypen erstellt, wodurch individuelle Lernprozesse berücksichtigt und gefördert werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf verschiedenen Zugängen zur Informationsaufnahme und Informationsverarbeitung. Die Schüler: innen sollen die Fremdsprache Englisch zukünftig auf ihre Bedürfnisse abgestimmt lernen können, um einen Lernzuwachs der englischen Sprache zu erreichen
Haltung und Einstellung gegenüber Deutsch bei Primarschullehrpersonen der französischsprachigen Schweiz, die Deutsch als Fremdsprache unterrichten
Die persönlichen Haltungen und Einstellungen sind als Lehrperson bedeutsam. Daher zeigt die vorliegende Arbeit auf, wie sich die Haltung und Einstellung der Primarschullehrpersonen in der französischsprachigen Schweiz gegenüber Deutsch als Fremdsprache präsentiert. Dazu wurde die folgende Forschungsfrage gestellt: Welche Haltungen und Einstellungen vertreten Lehrpersonen in der französischsprachigen Schweiz, spezifisch der Primarschule, gegenüber Deutsch als Fremd- respektive Zweitsprache? Zur Beantwortung der Frage wurden Interviews mit französischsprachigen Lehrpersonen, welche Deutsch als Fremdsprache erteilen, durchgeführt. Anschliessend wurden die Interviews transkribiert und anhand der qualitativen Inhaltsanalyse interpretiert. Anhand der Inhaltsanalyse konnte festgestellt werden, dass die Haltungen und Einstellungen der Lehrpersonen individuell differenziert sind und stark mit der Motivation zusammenhängen. Als Einflussfaktoren wirken die Gesellschaft, die Professionalität, die persönliche Beziehung sowie die Diglossie. Daraus lässt sich schliessen, dass sowohl exogene als auch persönliche Einflussfaktoren Auswirkungen auf die Haltung und Einstellung der Lehrperson zeigen. Ableitend ist es sinnvoll, diese Faktoren positiv zu beeinflussen, um die Einstellung und Haltung der Lehrperson zu verbessern
Resilienz von Kindern unterstützen: Einfluss von Erziehungsstilen und Eltern-Kind-Bindung
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen verschiedener Erziehungsstile und der Eltern-Kind-Bindung auf die Resilienz von Kindern. Der autoritative Erziehungsstil zeichnet sich durch eine ausgewogene Mischung aus Zuneigung, Anerkennung und klaren Regeln aus. Dieser Stil wird als besonders förderlich für die Entwicklung von Resilienzfaktoren identifiziert, indem er nicht nur als Schutzfaktor dient, sondern auch die Selbstwirksamkeit des Kindes stärkt. Die Bedeutung der Eltern-Kind-Bindung wird im Kontext des autoritativen Erziehungsstils betont. Eine sichere Bindung schafft eine starke emotionale Grundlage, die es dem Kind ermöglicht, Herausforderungen mit psychischer Widerstandskraft zu bewältigen. Kinder spielen eine aktive Rolle in ihrer Resilienzentwicklung. Ihr Temperament beeinflusst ihre Interaktionen mit der Umwelt. Kinder können durch Selbstreflexion und den Aufbau von Resilienzfaktoren, wie emotionaler Stabilität und sozialer Kompetenzen, aktiv zu ihrer eigenen Resilienz beitragen
Die Wirkung von Farben auf den Menschen - wie Farben einen positiven Einfluss auf das Lernen von Kindern ausüben
Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, die physiologische und psychologische Wirkungvon Farben auf den Menschen zu untersuchen. Im Theorieteil wird der zentralenFragestellung nachgegangen, nämlich: "Welche Wirkung haben Farben auf unsMenschen, und können Farbstimmungen mittels sinnlicher Wahrnehmung einenpositiven Einfluss auf die Lernatmosphäre von Kindern im Zyklus eins ausüben?" Inder Arbeit wird zuerst die Definition von Farbe, die Farbwahrnehmung und dieallgemeine Farbwirkung behandelt. Dies ermöglicht ein besseres Verständnis für dieGrundlagen der Farben und deren Auswirkungen auf die Menschen. Anschliessendwird auf den Einsatz von Farben in der schulischen Praxis eingegangen.Die Autorin beabsichtigt, durch den gezielten Einsatz von Farben in der Schule eineoptimale Lernatmosphäre zu schaffen.Im Projektteil dieser Arbeit sollen Farben wirkungsvoll abgebildet werden. Zudem solldas Projekt in der schulischen Praxis angewendet werden können. Deshalb wird indieser Bachelorarbeit ein Wimmelbuch erstellt, welches die Wirkung von Farben nutztund durch einen Farbenkoffer mit sinnlichen Wahrnehmungsgegenständen ergänztwird. Auf diese Weise sollen Kinder je nach Situation aktiviert oder beruhigt, und somitoptimal gefördert werden. Auch werden verschiedene Farbkombinationen eingesetzt,um bei den Schüler:innen Fähigkeiten wie Kreativität, Selbstvertrauen oder Selbstreflexion auszulösen. Der zweite Teil der theoretischen Arbeit setzt sich mit demmethodischen Vorgehen des Projektes auseinander. Zudem werden Erkenntnisse auseiner Erprobung des Materials in einem Kindergarten vorgelegt. Die Arbeit schliesstsich mit dem Fazit und Ausblick der Autorin
Entwicklung eines Handbuches zur Exkursionsplanung in der Mittelstufe im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung
Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Exkursionsplanung und Organisation von ausserschulischen Lernmöglichkeiten. In dieser Arbeit wird die Bedeutungvon Exkursionen im Schulalltag untersucht und sie zeigt auf, dass eine genaue Planung und Organisation notwendig sind, um eine erfolgreiche Exkursion durchzuführen. Die Arbeit bietet eine umfassende Theorie zu Exkursionsdidaktik und deren Umsetzung. Dabei wird aufgezeigt, dass handlungsorientiertes Lernen und die Begegnungmit Originalorten effektive Methoden sind, um Wissen zu verinnerlichen und die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Lernenden zu stärken. Zu dieser Bachelorarbeit wurde ein Produkt entwickelt. Es ist ein Handbuch entstanden, welches Lehrpersonen, aber auch Lagerplanerinnen und Lagerplanern, als Orientierung und Vorlagefür die Planung und Durchführung von Exkursionen dienen soll. Das Handbuch enthälteine Sammlung von Unterrichtsmaterialien, welche für die beispielhafte Exkursionsplanung in Pontresina zu den Themen «Klima, Gletscher und Gebirge» angewendetwerden kann. Diese Unterlagen sind online verfügbar in einem Google-Drive Ordner.Dabei wird während der Arbeit die folgende Fragestellung beantwortet: Wie sieht einHandbuch als Vorlage für Exkursionsplanungen aus, wenn in der Mittelstufe im Rahmen der BNE der (exemplarische) Ort Pontresina den Lerngegenstand darstellt
Ein inklusiv illustriertes Kinderbuch im Themenbereich Umweltschutz
Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines inklusivenKinderbuches, welches den Schwerpunkt im Themenbereich Umweltschutz setzt. DasProdukt verfolgt das Ziel, den Kindern ein Verständnis für die Wichtigkeit von Umweltschutzzu vermitteln und sie dazu zu ermutigen, aktiv daran teilzunehmen. Dafür wird in der Arbeitdie Funktion und Wichtigkeit der Nachhaltigkeitsdimensionen erläutert. Unter anderem solldas Kinderbuch durch die inklusive Darstellung den Leserinnen und Lesern ein breitesIdentifikationsangebot bieten. Dementsprechend werden verschiedene Differenzlinienangesprochen und darin integriert. Das Produkt dieser Arbeit hat das Potenzial, die Bildungfür Umweltschutz und Inklusion in der Kinderliteratur zu fördern und damit einen Beitrag zurEntwicklung einer umweltbewussten und inklusiven Gesellschaften zu leisten
Lern Escape Rooms für den Kindergarten
Eintauchen in die Welt der Magie, der Abenteuer und des Unmöglichen: Dieser Zauber kennt keine Altersgrenze. Ob Disney, Marvel oder Harry Potter, das Fantastische fasziniert den Menschen und begleitet ihn oft über die Kindheit hinaus. Für Begeisterte gibt es eine authentische Freizeitgestaltung, um diese Abenteuerlust zu stillen: Escape Rooms lassen alle Teilnehmenden als Protagonisten und Protagonistinnen in eine neue Welt eintauchen. Sie laden ein zu einem aufregenden Erlebnis voller Rätsel, Spannung und Spass. Lässt diese Magie auch den Unterricht verzaubern?Sarah Keller, Studentin der Pädagogischen Hochschule St. Gallen mit Studiengang Kindergarten- und Primarstufe und der Abschlussklasse LG21a, stellte sich diese Frage. Nach einigen erfolgreichen Umsetzungen in Praktiken überzeugte sie sich selbst, als Bachelorarbeit «Lern Escape Rooms für den Kindergarten» zu gestalten und diese zu prüfen. Ihr Ziel: Den Zauber der Fantasie und Geschichten in das Klassenzimmer zu bringen und dadurch die Freude am Lernen zu steigern. Basierend auf der Theorie des problemorientierten, des spielenden und des kooperativen Lernens, erstellte sie ein neues, kindergartenorientiertes Konzept, aus welchem zehn Lern Escape Rooms samt Material resultierten. Diese testete sie im Anschluss praxisgerecht auf deren Eignung im Unterricht unterschiedlicher Kindergartenklassen. Mit der Unterstützung ihrer Betreuungsperson Amanda Nägeli konnte sie schliesslich ihre Bachelorarbeit vervollständigen und erfolgreich abschliessen
Humor in der Schule - Positive Effekte von Humor auf den Unterricht in der Primarschule
Humor kann als effektives Werkzeug zur Verbesserung der Unterrichtsqualität in der Primarschule eingesetzt werden. Durch einen bewussten und richtigen Einsatz können die Atmosphäre im Klassenzimmer, die Motivation der Schüler:innen und die Lernprozesse positiv beeinflusst werden. Humor kann hingegen auch sehr verletzend wirken und die Kinder negativ prägen, wenn es zu Missverständnissen kommt. Daher ist es notwendig zu verstehen, wie Humor in der Primarschule gewinnbringend eingesetzt werden kann, um seine ganze positive Kraft zu entfalten.Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den spezifischen Einsatz von Humor in der Primarschule und dessen positiven Auswirkungen auf den Unterricht zu untersuchen. Daraus wird die folgende Fragestellung gestellt: Welche Formen von Humor haben positive Effekte auf guten Unterricht in der Primarschule?Um die forschungsleitende Fragestellung zu beantworten, wurde eine qualitative Inhaltsanalyse durchgeführt. Dazu wurden problemzentrierte Interviews mit einer heterogenen Gruppe von Lehrpersonen durchgeführt. Dabei wurden ihre persönlichen Meinungen und Erfahrungen zum Einsatz von Humor in der Primarschule erforscht. Ausserdem wurde ihr vorhandenes Wissen zu bestimmten Humortheorien untersucht.Durch den Vergleich aktueller Forschung und den individuellen Erkenntnissen aus den Interviews wurde herausgefunden, dass speziell der soziale Humorstil in der Primarschule gewinnbringend eingesetzt werden kann. Dabei ist die Beziehung zwischen der Lehrperson und den Schüler:innen von enormer Bedeutung. Durch einen positiven Umgang mit Humor kann der Schulalltag grundlegend verändert werden.Weiterführende Forschungen könnten sich auf die langfristigen Effekte von Humor auf die Leistung und das Wohlbefinden der Schüler:innen konzentrieren. Ausserdem könnte der Einfluss von spezifischen Humorstilen bei verschiedenen Altersgruppen untersucht werden
Kindesmisshandlung
Diese Masterarbeit untersucht die Kenntnisse und Handlungsstrategien von Lehrpersonen der Oberstufe im Kontext psychischer Gewalt in Eltern-Kind-Beziehungen
Berücksichtigung der Lernpräferenzen von Schüler:innen bei der Probemethodik in einem Schulchor
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Entwicklung und Überpru?fung eines Probekonzepts fu?r Chorproben im Musikunterricht, welches auf die individuellen Lernpräferenzen von Schu?lerinnen und Schu?lern abgestimmt ist. Die Motivation, die dieser Arbeit zugrunde liegt, besteht in der Gestaltung einer effektiven Probesituation, welche den unterschiedlichen Wahrnehmungs- und Lernpräferenzen gerecht wird und dadurch die Probezeit sowie die Qualität der musikalischen Leistung verbessern soll. In diesem Kontext erfolgt zusätzlich eine Analyse der Auswirkungen unterschiedlicher Probemethoden («Bilder», «Bewegung», «Noten und Text») auf individuelle Lernprozesse einzelner Schu?ler:innen mit dem Fokus auf die Einflussfaktoren: Motivation, Emotion und Aufmerksamkeit. Die Datenerhebung erfolgte im Rahmen eines einjährigen Schulmusicalprojekts mit zwei 5./6. Schulklassen in Eggersriet SG. Dadurch war eine langfristige Beobachtung des Probekonzepts gewährleistet. Methodisch folgt die Arbeit einem prozessorientierten Ansatz, der Theorie und Praxis eng verknu?pft und dynamische Anpassungen des Forschungsprozesses erlaubt. Zu den eingesetzten Methoden zählen ein Lerntypentest nach Vester, Videoanalysen und Einzelgespräche, welche eine differenzierte Betrachtung des Lernprozesses und der musikalischen Leistung ermöglicht. Die praxisorientierte Gestaltung und Reflexion dieser Arbeit leistet einen Beitrag zur Entwicklung effizienter, lernpräferenzengerechter Probekonzepte im Musikunterricht, welche sich auf den Berufsalltag einer Musiklehrperson u?bertragen lassen