PHIQ - das Repository der Pädagogischen Hochschule St.Gallen
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Einbindung von ausserschulischen Lernorten in den NT-Regelunterricht
In dieser Arbeit wird mittels eines quantitativen Fragebogens sowie darauf aufbauenden qualitativen Interviews untersucht, wie Lehrpersonen einen Besuch in einem Lernort in der Stadt St. Gallen vor- und nachbereiten. Daraus sollen Ideen abgeleitet werden, wie eine Ideale Vor- und Nachbereitung je nach Lernort aussehen könnte
Über welche kognitiven Prozesse berichten Schuüler:innen in Bezug auf das Durchlaufen von Wagnissituationen?
Der Lehrplan 21 im Kanton St. Gallen fordert die Integration von Wagnissituationen im Sportunterricht, um Kompetenzen in Wagnis und Verantwortung zu fördern. Diese Arbeit untersucht die kognitiven Prozesse, die Schüler:innen in solchen Situationen durchlaufen, da hierzu bislang wenig bekannt ist. Ziel ist es, praxisnahe Empfehlungen für Lehrpersonen zu entwickeln, um Wagnissituationen pädagogisch wertvoll zu gestalten und Schüler:innen dabei effektiv zu begleiten. Die zentrale Fragestellung lautet: Welche kognitiven Prozesse erleben Schüler:innen in Wagnissituationen
Mobbing – Präventionsstrategien für die Primarschulen der 4. bis 6. Klasse
Das Schulsystem verfolgt das Ziel, den Schülerinnen und Schülern das Thema Mobbing näherzubringen und sie mit den Folgen zu konfrontieren. Diese Angelegenheit erfährt hohe Priorität, da die Schweiz europaweit, im Hinblick auf Mobbingangriffe, den ersten Platz belegt. Aus diesem Grund befasst sich die vorliegende Bachelorarbeit mit der Erforschung und Darlegung, welche Mobbing – Präventionsstrategien im Jahr 2023 für die Primarstufe der vierten bis sechsten Klasse bereits bekannt sind und auch angewendet werden. Aufgrund fehlender Analysen zu diesem Thema führt die Verfasserin zur Bearbeitung der Forschungsfrage eine bedeutende Expertenbefragung durch und wertet sie mit Hilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Roos und Leutwyler aus. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass alle befragten Personen verschiedene Kenntnisse haben sowie diverse Präventionsstrategien kennen und anwenden
Weiterentwicklung der eigenen Klassengesprächsleitung im Mathematikunterricht mit dem Ansatz der Five Practices
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Weiterentwicklung der dialogischen Gesprächsleitung im Mathematikunterricht. Dabei wird der Ansatz der Five Practices von Smith und Stein (2011) im Rahmen einer Scholarship of Teaching and Learning (SoTL)-Intervention untersucht. Das Ziel der vorliegenden Untersuchung besteht in der Verbesserung der beruflichen Kompetenzen der Lehrperson sowie der aktiven Einbindung der Lernenden in dialogische Unterrichtsgespräche.
Die vorliegende Arbeit beginnt mit einer Analyse theoretischer Grundlagen zu dialogischen Unterrichtsgesprächen. Diese werden als lernförderliche Methode vorgestellt, insbesondere im Kontext des Mathematikunterrichts. Der Schwerpunkt liegt auf den fünf Praktiken: Die fünf Praktiken lassen sich wie folgt zusammenfassen: Antizipation, Monitoring, Auswahl, Anordnung und Verknüpfung. Die genannten Praktiken bieten eine strukturierte Grundlage, um Mathematikdiskussionen produktiv zu gestalten.
Die Untersuchung basiert methodisch auf der SoTL-Analyse, welche als wissenschaftlicher Rahmen dient, um die eigene Unterrichtspraxis systematisch zu reflektieren und zu optimieren. Zur umfassenden Analyse werden darüber hinaus qualitative und quantitative Ansätze wie Videoanalysen und ein Forschungstagebuch herangezogen. Die angewendeten Methoden erlauben eine präzise Analyse der Veränderungen in der Gesprächsführung, der Verantwortungsübernahme der Schüler:innen sowie der Anpassungen in der Unterrichtsvorbereitung.
Die Ergebnisse legen eine positive Entwicklung der Gesprächsführung im Verlauf der Intervention nahe. Es ist insbesondere die zunehmende Vielfalt und Häufigkeit dialogischer Gesprächsimpulse sowie die verstärkte Verantwortungsübernahme der Lernenden in den Bereichen Lerngemeinschaft, Wissen und folgerichtiges Denken, die hier hervorzuheben sind. Gleichzeitig werden Herausforderungen im Hinblick auf die praktische Umsetzung dialogischer Gesprächsführung und die Integration der Unterrichtsvorbereitung identifiziert.
Zudem leistet die Arbeit einen Beitrag zur Professionalisierung der Unterrichtsgestaltung und gibt konkrete Empfehlungen für die Weiterentwicklung dialogischer Gesprächsführung im Mathematikunterricht. Sie bietet Lehrpersonen praxisnahe Ansätze, um die Qualität ihres Unterrichts nachhaltig zu verbessern
Klassenführung im videobasierten Praxistest: Musterlösungen und Reaktionen erfahrener Lehrpersonen
Diese Masterarbeit untersucht die Unterschiede zwischen theoretischen Modellen der Klassenführung und den praktischen Einschätzungen erfahrener Lehrpersonen im Rahmen eines videobasierten Praxistests. Der Test wurde entwickelt, um die Klassenführungs-kompetenzen von Lehrpersonen in Alltagssituationen zu analysieren und mit den theoriebasierten Lösungen der TCM-Forschungsgruppe der Pädagogischen Hochschule St. Gallen zu vergleichen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Bewertung und Überprüfung des Kodiermanuals und soll mögliche Anpassungen identifizieren
Handlungskompetenzorientierter Unterricht bei Lernenden Fachfrauen / Fachmänner Gesundheit (FaGe) am BfGS
Die vorliegende Arbeit untersucht den handlungskompetenzorientierten Unterricht bei Lernenden der Fachrichtung Gesundheit (FaGe) am Bildungszentrum für Gesundheit und Soziales (BfGS). Der theoretische Rahmen stützt sich auf berufspädagogische Theorien und Modelle und fokussiert sich dabei auf die Handlungs- und Kompetenzorientierung. Ziel der Untersuchung ist es, zu ermitteln, wie der aktuelle Unterricht von den Lernenden erlebt wird und welche Massnahmen zur Förderung der Handlungskompetenzen beitragen können. Fragestellung: Wie wird der handlungskompetenzorientierte Unterricht am BfGS bei FaGe Lernenden aktuell erlebt und welche Ansätze tragen zur weiteren Förderung und Umsetzung der Handlungskompetenzen bei? Methode: Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche sowie einer standardisierten quantitativen Befragung der Lernenden im zweiten und dritten Lehrjahr mittels eines schriftlichen online Fragebogens. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass die Lernenden den Berufskundeunterricht als praxisnah erleben und sich gut auf ihren Beruf vorbereitet fühlen. Allerdings bestehen Optimierungspotenziale hinsichtlich der Differenzierung von Aufgaben, der Qualität des Feedbacks sowie der Beratungsrolle der Lehrperson. Fazit: Die Ergebnisse betonen die Notwendigkeit, den Praxisbezug des Unterrichts zu erweitern, differenziertes Feedback zu stärken und die unterstützende Lehrerrolle auszubauen. Diese Massnahmen sollen die Handlungskompetenzen der Lernenden weiter fördern und die Unterrichtsqualität langfristig verbessern
Digitaler Spiegel - Eine quantitative Onlinebefragung junger Frauen zum Körperbild in Bezug auf Social Media.
Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der Frage, welche Einflussfaktoren dazu beitragen, dass junge Frauen durch die Nutzung von Social Media Plattformen wie Instagram, TikTok und Snapchat eine negative Wahrnehmung des eigenen Körperbildes entwickeln und inwiefern dies mit einem gestörten Essverhalten zusammenhängt. Aufbauend auf theoretischen Grundlagen werden zunächst die Bedeutung des Körperbildes im Jugendalter sowie die Darstellung idealisierter Körperbilder auf Social Media analysiert. Besonderes Augenmerk wird dabei auf psychologische Mechanismen wie soziale Vergleiche, sozialer Druck und Interaktion durch Likes gelegt. Darüber hinaus wird untersucht, welche Rolle Fitness- und Ernährungsinhalte spielen und ob diese Inhalte das Risiko für ein gestörtes Essverhalten erhöhen können. Die empirische Untersuchung basiert auf einer quantitativen Befragung junger Frauen, deren Ergebnisse die theoretischen Annahmen stützen. Es zeigt sich, dass eine intensive Nutzung von Social Media mit einer erhöhten Unzufriedenheit mit dem eigenen Körperbild sowie einem erhöhten Risiko für Symptome eines gestörten Essverhaltens korreliert. Darüber hinaus weist die Analyse darauf hin, dass insbesondere die Rezeption von Fitness- und Ernährungsinhalten einen negativen Einfluss auf die Körperzufriedenheit hat. Abschliessend werden auf Basis der Ergebnisse Handlungsempfehlungen für präventive Massnahmen formuliert, die junge Frauen dabei unterstützen sollen, eine positive Körperwahrnehmung zu entwickeln und sich kritischer mit den auf Social Media Plattformen vermittelten Inhalten auseinanderzusetzen
Sprachbewusstsein und Mehrsprachigkeit im WAH-Unterricht – Gestaltung von Aufgaben zur Thematisierung der Herkunftssprachen der Lernenden
Die Integration von Herkunftssprachen in den Unterricht stellt eine Herausforderung dar, da Lernende ihre Mehrsprachigkeit in der Schule selten nutzen können. Dennoch wirkt sich die Förderung der Herkunftssprachen positiv auf verschiedene Aspekte aus.
Die Arbeit untersucht, wie Aufgaben entwickelt und durchgeführt werden können, um das Bewusstsein für Mehrsprachigkeit zu fördern und Herkunftssprachen aktiv einzubeziehen. Mithilfe eines Fragebogens werden Motivation, Interesse und Einstellungen der Lernenden nach der Durchführung von Aufgaben im WAH-Unterricht erfasst, die auch auf andere Fächer übertragbar sind. Ziel ist es, das Sprachbewusstsein zu stärken und interkulturelle Kompetenzen zu fördern.
Die Ergebnisse geben Einblicke in die Einstellungen der Schüler:innen zur Mehrsprachigkeit und beleuchten Chancen und Herausforderungen bei der Umsetzung mehrsprachiger Aufgaben. Theoretische Grundlagen und Arbeitsergebnisse zeigen, dass Mehrsprachigkeit und Herkunftssprachen im schulischen Kontext oft vernachlässigt werden. Die entwickelten Aufgaben dienen als Grundlage für praxisnahe Empfehlungen zur Förderung von Mehrsprachigkeit in der Schule
Bachelorarbeit
Interdisziplinärer Unterricht ist an Schweizer Primarschulen noch nicht sehr weit verbreitet und trotzdem bietet er Möglichkeiten, die der bisher übliche Fachunterricht nicht bieten kann. In der digitalisierten Zeit von heute ist die Vermittlung von Arbeitstechniken und Lernstrategien zentraler den je und genau das macht fächerübergreifenden Unterricht aus. Die Arbeit zeigt an einem praktischen Beispiel wie das Thema «Schweiz» in der Mittelstufe fächerübergreifend umgesetzt werden kann. Die dazu erstellte Unterrichtsplanung kann von Mittelstufenlehrpersonen in ihrem Unterricht genutzt werden. Arbeitsmaterialien stehen zur Verfügung und können je nach Bedarf angepasst werden
Schulraumgestaltung – Schulraumnutzung: Die Tafel als Ort des Zusammenkommens
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik der Tischordnung im schulischen Umfeld und deren Auswirkungen auf das Gemeinschaftsgefühl und das Lernklima. Dabei steht der Gemeinschaftstisch (fortan als Tafel bezeichnet) im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Anfänglich wird untersucht, welche Rolle der Tisch in der Geschichte und Kultur von Mitteleuropa spielt und wie er sich im Laufe der Geschichte auf das Gemeinschaftsgefühl ausgewirkt hat. Nach einem Einblick in die wichtigsten Erkenntnisse der Wohn- und Architekturpsychologie wird diskutiert, wie die Sitzordnung im Klassenzimmer das Gemeinschaftsgefühl beeinflussen kann und welche Vor- und Nachteile verschiedene Anordnungen haben. Die Arbeit befasst sich auch mit dem ""Churermodell"", einem schulischen Konzept, das mehr als nur die Sitzordnung im Unterricht behandelt. Schliesslich zielt diese Arbeit darauf ab, ein Konzept für die Tischordnung mit besonderem Augenmerk auf den Einsatz einer gemeinsamen Tafel zu entwickeln, welches das Gemeinschaftsgefühl und das Lernklima positiv beeinflusst. Das Ziel ist die Erstellung eines konkreten Inneneinrichtungsvorschlags, der theoretisch fundiert ist und sich in der Praxis umsetzen lässt