PHIQ - das Repository der Pädagogischen Hochschule St.Gallen
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Die Darstellung von Figuren und deren Konstellationen in ausgewählten Schulfilmen
Der Film ist seit Anbeginn eines der beliebtesten Medien, denn bei dieser grossen Auswahl an Genres wird jede:r fündig - egal, ob Gross oder Klein! Besonders der Schulfilm scheint die Mehrheit zu begeistern, von Klassikern, wie Dead Poets Society (1989) bis hin zu modernen Interpretationen mit mehreren Teilen, wie Fack ju Göhte (2013, 2015, 2017). Doch wie werden die Figuren und deren Beziehungen untereinander dargestellt und welche Machtstrukturen herrschen an Schulen in solchen Filmen? Diese Fragen werden mithilfe von Filmanalysen in dieser Literaturarbeit beantwortet
Differenzierter Umgang mit Hochbegabten an ausgewählten Oberstufenschulen
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der differenzierten Förderung hochbegabter Schüler:innen in den Kantonen Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen. Gemäss Helmke (2013) und Hilbert Meyer (2020) ist die positive Handhabung von Heterogenität in der Klasse sowie die individuelle Förderung entscheidend für guten Unterricht und Schulerfolg. Dies wird durch das Volksschulgesetz des Kantons St. Gallen unterstützt, das die Schule verpflichtet, die vielfältigen Begabungen und Gemütskräfte der Schüler:innen zu fördern (VGS sGs 213.1). Besonders herausfordernd ist dies für Schüler:innen mit ausgeprägten Lernschwierigkeiten oder besonderen intellektuellen Begabungen, da eine strikte Orientierung an Altersnormen oft nicht den Bedürfnissen dieser Gruppen gerecht wird (Scholz, 2010).
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Analyse von ausgewählten Förderprogrammen für hochbegabte Schüler:innen im Alter von 12 bis 16 Jahren. Hochbegabte Kinder sind im Regelunterricht häufig unterfordert, was die Notwendigkeit spezieller Programme unterstreicht (Vock, 2020). Die Arbeit analysiert die Programme verschiedener Oberstufenschulen in den genannten Kantonen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Förderung hochbegabter Schüler:innen zu identifizieren. Die zentralen Fragestellungen beinhalten, wie diese Schüler:innen gefördert werden und welche spezifischen Merkmale die Förderprogramme der unterschiedlichen Schulformen aufweisen. Für die Methodik wurde eine Dokumentenanalyse durchgeführt, die mithilfe von MAXQDA inhaltsanalytisch ausgewertet wurde. Dabei kamen ein Kategoriensystem und eine wiederholte Sichtung der Programme zum Einsatz. Die Analyse konzentrierte sich auf die Förderung kognitiv begabter Schüler:innen und berücksichtigte wissenschaftliche Grundlagen. Zusätzlich zu den Dokumenten wurde ein halbstrukturiertes Interview durchgeführt, da sich die Beschaffung solcher Förderprogramme als recht schwierig herausstellte. So konnte man eine grössere Stichprobe generieren, um weitere Einblicke in die praktische Umsetzung der Hochbegabtenförderung zu gewinnen. Das Interview wurde transkribiert und in der Dokumentenanalyse mit den Förderprogrammen gleichgesetzt kodiert.
Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass alle Schulen spezifische Massnahmen zur Differenzierung im Regelunterricht implementiert haben. Diese Methoden ermöglichen eine individuelle Anpassung an die Fähigkeiten und Interessen der hochbegabten Schüler:innen. Zu den Angeboten zählen unter anderem Akzelerationsmöglichkeiten wie das Überspringen von Klassen oder die Teilnahme an Teilunterricht in höheren Klassen. Darüber hinaus gibt es Programme, die zusätzliche Fächer und ausserschulische Kurse anbieten, um die Talente der Schüler:innen in verschiedenen Bereichen zu fördern.
Insgesamt verdeutlicht die Analyse, dass die Förderung hochbegabter Schüler:innen an den untersuchten Schulen von einer Vielzahl von Ansätzen geprägt ist, die sowohl Gemeinsamkeiten als auch spezifische Unterschiede aufweisen. Es ist entscheidend, die individuellen Bedürfnisse der Schüler:innen zu erkennen und entsprechende Massnahmen zu entwickeln, um eine umfassende Förderung für alle begabten Schüler:innen sicherzustellen. Diese Erkenntnisse betonen die Wichtigkeit einer differenzierten und bedarfsgerechten Förderung, um den Herausforderungen einer heterogenen Schülerschaft gerecht zu werden und den Schulerfolg aller Schüler:innen zu unterstützen
Situationsdidaktische Ansätze am Berufs und Weiterbildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe St. Gallen (BZGS) nutzen
Situationsdidaktische Ansätze haben sich in den Bildungsplänen von vielen Berufen etabliert. Doch es reicht nicht, dass die situationsdidaktischen Ansätze in den Bildungsplänen stehen. Sie müssen von den Lehrpersonen an den Berufsfachschulen umgesetzt werden. An den Berufsfachschulen steht der Aufbau von handlungsleitenden Kenntnissen und der Transfer im Vordergrund. Am Berufs- und Weiterbildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe in St. Gallen werden Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit ausgebildet. Das pädagogische Konzept hinter der Ausbildung ist das Kompetenzen-Ressourcen-Modell. Dieses Modell beruht auf situationsdidaktischen Ansätzen. Die Autorin untersucht, inwiefern die situationsdidaktischen Ansätze genutzt werden können. Dies führt zur untenstehenden Fragestellung. Fragestellung: Wie können Lehrpersonen von Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit am BZGS situationsdidaktische Ansätze nutzen, um den Aufbau der handlungsleitenden Kenntnisse und den Transfer zu unterstützen
Räumliche Orientierung im Geografieunterricht - Eine Exkursion unter Berücksichtigung von Mobilem ortsbezogenem Lernen
Die Masterarbeit setzt sich mit der Forschungsmethode des Design-Based Research (DBR) auseinander, welche die Verbindung von fachdidaktischer Theorie, empirischer Forschung und schulischer Praxis ermöglicht. DBR verfolgt das Ziel, praxisnahe Lösungen für Herausforderungen in der Unterrichtspraxis zu entwickeln, während gleichzeitig Beiträge zur theoretischen Fachdidaktik geleistet werden. In dieser Arbeit wird ein konkreter DBR-Zyklus im Kontext des Geografieunterrichts auf der Sekundarstufe I durchgeführt. Das Augenmerk liegt auf der Förderung der räumlichen Orientierung im Realraum durch mobiles ortsbezogenes Lernen. Dazu wurde eine theoriebasierte Exkursion zu räumlicher Orientierung im Realraum in St. Gallen erstellt. Diese auf mobiles ortsbezogenes Lernen aufbauende Exkursion wurde mit einer Klasse durchgeführt. Die Evaluation erfolgte durch ein Interview mit der Lehrperson sowie einer Umfrage unter den Schüler:innen, um Rückschlüsse auf die methodische und organisatorische Umsetzung zu ziehen. Basierend auf den gewonnenen Daten wurde die Exkursion überarbeite
Marine Ökosysteme
Die Weltmeere, die etwa 70,8 % der Erdoberfläche bedecken, spielen eine zentrale Rolle für das globale Klima, verschiedene Wetterereignisse sowie die Nahrungsmittelversorgung. Gleichzeitig sind sie durch Übernutzung und Verschmutzung stark gefährdet, wie das Ziel 14 für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen betont. In der vorliegenden Masterarbeit wird untersucht, inwiefern das Unterrichten mariner Ökosysteme auf der Sekundarstufe I in der Schweiz aus Sicht von Lehrpersonen und Studierenden der Pädagogischen Hochschule St. Gallen einen Mehrwert bietet. Die Untersuchungsmethode basiert auf einer literarischen Analyse des Lehrplans und der Schweizer Lehrmittel sowie einer halbstandardisierten Interviewstudie mit 15 Teilnehmenden, die induktiv ausgewertet wurde. Die Stichprobe setzte sich aus je fünf Lehrpersonen und Studierenden der Pädagogischen Hochschule St.Gallen, die während ihres Studiums einen Input zu marinen Ökosystemen erhalten hatten, und fünf Lehrpersonen, die während ihres Studiums keinen entsprechenden Input erhalten hatten, zusammen. Die Ergebnisse zeigen, dass marine Ökosysteme in Lehrmitteln und Lehrplänen meist implizit durch überfachliche Bildungsziele wie die Bildung für nachhaltige Entwicklung verankert sind, jedoch selten explizit thematisiert werden. Globale Herausforderungen wie die nachhaltige Nutzung mariner Ressourcen und die Plastikverschmutzung werden vernachlässigt, während der Klimawandel im Fach Räume, Zeiten, Gesellschaften (RZG) als Beispiel für globale Wechselwirkungen zwischen limnischen und marinen Ökosystemen behandelt wird. Die Interviewstudie verdeutlicht, dass Lehrpersonen und Studierende die Relevanz mariner Ökosysteme primär hinsichtlich des Klimawandels sowie in der Förderung des Umweltbewusstseins und der Sensibilisierung für globale Umweltprobleme sehen. Praktische Herausforderungen wie geografische Distanz und fehlender Lebensweltbezug erschweren jedoch die Umsetzung im Unterricht. Die Arbeit empfiehlt eine stärkere Unterstützung der Lehrpersonen durch Weiterbildungen, praxisnahe Materialien und eine gezielte Anpassung der Lehrpläne, um die Verknüpfung zwischen limnischen und marinen Ökosystemen zu fördern und Schüler:innen auf globale Umweltzusammenhänge vorzubereiten
Touristische Konstruktion von Slum Touren in Dharavi
Diese sozialgeografische Masterarbeit zeigt anhand der Fallstudie einer Slum Tour des Unternehmens Reality Tours and Travel in Dharavi, wie das Leben im Slum, die Inszenierung der Tourguides und die Tourist:innen selbst in TripAdvisor Rezensionen dargestellt werden.
Die explorative Arbeit orientiert sich an den sozialen Konstruktionsmechanismen, welche die These vertreten, dass die Wirklichkeit nicht objektiv wahrnehmbar ist. Soziale Prozesse und Kommunikation konstruieren die wahrgenommene Realität. Dies kann dazu führen, dass ein Slum zu einer touristischen Destination erklärt wird, in der Tourguides das Reiseziel aus ihrer Perspektive beschreiben oder es so darstellen, wie es Tourist:innen sehen sollen. Das Unternehmen Reality Tours and Travel gilt als Initiator und Marktführer von Slum Touren im grössten Slum Asiens, Dharavi. Das Unternehmen führt jährlich rund 20'000 Tourist:innen auf eine Tour durch Dharavi. Auch diese nehmen den Slum und die Guides individuell wahr. Was ihnen von Dharavi in Erinnerung bleibt und was sie weitergeben, wurde mittels einer Rezensionsanalyse untersucht.
Die Analyse umfasst eine Vollerhebung der TripAdvisor Rezensionen einer ausgewählten Slum Tour in Kleingruppen durch Dharavi und deren Auswertung mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse.
Die Rezensierenden bewerteten das Leben im Slum vielfach positiv und hoben dabei insbesondere die lokale Wirtschaft sowie das soziale Miteinander innerhalb der Gemeinschaft hervor. Die Tourist:innen kontrastierten die positive Einschätzung jedoch mit Aspekten wie Armut, unzureichenden Hygienebedingungen und Sanitäranlagen sowie weitere ungelöste Probleme.
Die Inszenierung Dharavis durch die Guides bewerteten die Rezensierenden als lehrreich und ethisch verantwortungsbewusst. Nach ihren Aussagen gestalteten die Guides die Tour faktenbasiert und vermieden eine emotionale oder exotisierende Darstellung.
Die Aussagen der Rezensierenden über sich selbst lassen sich in zwei Kategorien unterteilen, voyeuristische und ethisch reflektierte. Viele beschrieben die Tour als «augenöffnend» und sprachen häufig eine Weiterempfehlung aus.
Abschliessend kann gesagt werden, dass die touristische Sicht auf Dharavi nach dieser Tour positiv emotional behaftet ist, entweder durch einen inklusiven oder voyeuristischen Zugang
Erklärvideos für Lehrpersonen: Analyse und Produktion von Feuer-Tutorials
Die vorliegende Bachelorarbeit entspringt der Leidenschaft für Erlebnisse in der Natur und der langjährigen Tätigkeit als Leiterin einer Jungschar. Im Fokus steht das faszinierende Thema Feuer, welches sowohl auf Kinder als auch auf Erwachsene eine besondere Anziehungskraft ausübt. Als möglicher Bestandteil der Erlebnispädagogik bietet ein sicheres Feuererlebnis zahlreiche pädagogische Vorteile. Doch die Planung und Durchführung einer solchen Aktivität kann Lehrpersonen vor einige Herausforderungen stellen, insbesondere wenn sie selbst nicht über genügend Kenntnisse im Umgang mit Feuer verfügen.Das Hauptziel dieser Arbeit besteht deshalb darin, Tutorials für Primarlehrpersonen zu produzieren, die ihnen helfen sollen, ein sicheres Feuererlebnis für ihre Schulklassen zu gestalten. Um dieses Ziel zu erreichen, werden bereits bestehende Feuer-Tutorials mittels einer umfassenden Umfrage analysiert und bewertet. Basierend auf dieser Analyse und unter Berücksichtigung der Fachliteratur werden spezifische Qualitätskriterien für die zu produzierenden Videos festgelegt. Anschliessend wird gemäss diesen Kriterien ein Prototyp eines Feuer-Tutorials erstellt, welcher die grundlegendsten Aspekte vom Thema Sicherheit über Gesetze bis hin zu einer praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Entzünden eines Feuers enthält. Dieser Prototyp wird anschliessend evaluiert und auf Grundlage der Evaluationsergebnisse überarbeitet. Zusätzlich wird ein weiteres Video über den Umgang mit den Werkzeugen Beil, Säge und Taschenmesser produziert, welches ebenfalls auf den erarbeiteten Qualitätskriterien und den Ergebnissen der Evaluation basiert.Diese Arbeit verbindet somit die faszinierende Welt des Feuers mit der Erlebnispädagogik und bietet ein praxisorientiertes Hilfsmittel für Lehrpersonen, die ihren Schulklassen ein bereicherndes und vor allem sicheres Feuererlebnis ermöglichen möchten
Bewegungslieder für den Schulalltag im Zyklus 1
In der heutigen Zeit erleben Kinder Einschränkungen, werden überbehütet, und ihr natürlicher Bewegungsdrang wird zum Erliegen gebracht (Ministerium für Sport, Luxemburg, 2020, S. 42). Es ist ein kontinuierlicher Anstieg des Bewegungsmangels in unserer Gesellschaft festzu-stellen, wovon vor allem die Kinder und ihre Entwicklung erheblich beeinträchtigt werden. In-folgedessen wird nach Möglichkeiten gesucht, um dem Bewegungsbedürfnis der Kinder entge-genzukommen. Sowohl die Bewegung als auch die Musik hat keinen gerechtfertigten Nieder-schlag in der Schule gefunden. Daher wurde die Entscheidung getroffen, diese beiden Elemente vermehrt in Kombination einzubeziehen.Dies führt zur zentralen Fragestellung, wie verschiedene Formen von Bewegungslieder für den Schulalltag im Zyklus 1 komponiert und getextet werden können, um dem Bewegungsbedürfnis der Kinder entgegenzukommen. Im Zuge dieser Untersuchung wird deutlich, dass durch die Kombination von Unterkapiteln der musikalischen Form und der Parameter der Musik die Grundlage für das Komponieren geschaffen werden kann. Durch die Verknüpfung dieses Wis-sens mit Erkenntnissen zur Förderung von Bewegung, konnten vier unterschiedliche, funktions-fähige Bewegungslieder entwickelt werden
Pädagogische Revolution im Klassenzimmer: Montessori trifft auf den Lehrplan 21
Diese literarische Bachelorarbeit (BA) befasst sich mit der Montessoripädagogik und deren Integration in der Unterstufe der Volksschule, mit dem Ziel differenzierte, individuelle Förderung und selbstständiges Lernen zu ermöglichen. Somit wird die wissenschaftliche Fragestellung «Wie trägt die Integration von Elementen der Montessoripädagogik im Regelunterricht Unterstufe zur differenzierten, individuellen Förderung der Kinder und zur Klassenorganisation von selbständigem Lernen bei?»aufgrund von Literaturrecherchen und eines Expertinneninterviews sowie einer Hospitation an einer Montessorischule beantwortet. Die BA - Arbeit analysiert den Lehrplan 21 auf ausgewählte Aspekte, vergleicht diese mit der Montessoripädagogik und leitet schlussendlich einen Leitfaden mit Aufgaben, Impulsen und Ideen der Montessoripädagogik, für den Regelunterricht ab. Die Idee ist, dass interessierte Lehrpersonen die Montessoripädagogik in ihrem Unterricht integrieren oder aufgreifen können, dies anhand von kompatibler Kompetenzen des Lehrplan 21. Die Montessoripädagogik verspricht viele Ansätze, welche das Kind zu einem selbstständigen Individuum entwickeln
Sozial-emotionale Kompetenzen in der Primarschule: Bewusster handeln und gezielter fördern
Die individuelle Wahrnehmung von Gefühlen und der Umgang mit anderen Menschen hängt von vielem ab. Die Sozialisierung innerhalb der Familie spielt dabei sicher eine zentrale Rolle. Doch Verhaltensweisen von anderen Personen, Werte und Normen sind dabei genauso prägend. Die emotionale und soziale Entwicklung eines Kindes wird somit von seiner unmittelbaren Umgebung beeinflusst. Dabei entwickeln sich Kompetenzen wie Empathie,Emotionsregulation, Kooperationsfähigkeit oder Verantwortungsbewusstsein in einem individuellen Tempo. Das kann dazu führen, dass manche Kinder im Schulalltag eine gering ausgeprägte sozial-emotionale Kompetenz aufweisen. Die Förderung von sozial-emotionalen Kompetenzen ist wichtiger denn je. Die Zahl an Kindern mit sozial-emotionalen Problemen steigt in Regelklassen an. Einerseits aufgrund der Inklusion und andererseits aufgrund der Heterogenität und den unterschiedlichen Voraussetzungen in Klassen. Lehrpersonen werden dadurch vor grosse Herausforderungen gestellt, wenn es um die erfolgreiche Förderung von sozial-emotionalen Kompetenzen geht. Sie müssen versuchen, frühzeitig und gezielt daran zu arbeiten (Petermann, Koglin, von Marées & Petermann, 2019, S. 13-14). Dafür scheint die positive Beziehung zum Kind ein übergeordnetes Ziel von Lehrpersonen zu sein. Sozial-emotionale Kompetenzen lassen sich gezielter fördern, wenn sich das Kind in der Klasse wohl und akzeptiert fühlt (Bolz, Wottrock & Koglin, 2019, S. 560).Die Fähigkeit, Gefühle wahrzunehmen, sie einzuordnen und zu reflektieren sowie ein respektvoller Umgang mit sich und anderen, ist essenziell für das Leben eines Menschen.Demnach sind Lehrpersonen zunehmend gefordert, Kindern innerhalb der Klasse Möglichkeiten für einen förderlichen sozialen und emotionalen Umgang zu schaffen