PHIQ - das Repository der Pädagogischen Hochschule St.Gallen
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    Umgang mit deutschen Sprachvarietäten im Unterricht an Ostschweizer Sekundarschulen

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    Seit Jahrhunderten ist die sprachliche Situation in der Deutschschweiz weltweit einzigartig und wird als Diglossie beschrieben. Die beiden Sprachvarietäten Standardsprache und Mundart haben beide ihre begründete und fundierte Existenz im deutschschweizerischen Alltag. Die Standardsprache wird vor allem schriftlich und in formalen Situationen verwendet, zum Beispiel in Nachrichtensendungen oder in der täglichen Zeitung. Die schweizerdeutsche Mundart hingegen ist im mündlichen Kontext weit verbreitet, beispielsweise im alltäglichen Gespräch mit Freund:innen oder Arbeitskolleg:innen. Gemeinsam mit der schweizweiten Schulpflicht wurde im 19. Jahrhundert die Standardsprache als offizielle Schulsprache festgelegt. Obwohl die Regelungen zur Schulsprache klar formuliert sind, ist deren konsequente Umsetzung strittig und führt zu Debatten sowie unterschiedlichen Praktiken unter Lehrpersonen. Die vorliegende Masterarbeit setzt sich mit der Frage auseinander, wann welche Varietät im schulischen Kontext verwendet wird und wie Lehrpersonen dies begründen. Ziel ist es, aus diesen Aussagen Überzeugungen von Lehrpersonen herauszufiltern. Hierzu werden problemzentrierte Interviews mit sechs Lehrpersonen aus der Ostschweiz durchgeführt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet

    Integration der Herkunftssprache von Schüler:innen mit Migrationshintergrund im Fremdsprachenunterricht der Sekundarstufe I

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    Die Arbeit untersucht die Integration der Herkunftssprache von Schüler:innen mit Migrationshintergrund im Fremdsprachenunterricht der Sekundarstufe I in der Ostschweiz aus Sicht der Lehrpersonen. Im Fokus stehen Englisch und Französisch sowie die Nutzung der Herkunftssprache zur Förderung des Fremdsprachenerwerbs. Interviews zeigen, dass die Herkunftssprache Lernmotivation, Sprachbewusstsein und interkulturelle Kompetenzen stärkt, jedoch durch strukturelle und didaktische Herausforderungen begrenzt wird. Die Studie hebt die Bedeutung zusätzlicher Unterstützungsangebote hervor, um das Potenzial der Herkunftssprache für den Bildungserfolg besser zu nutzen

    Die Geschlechterverteilung der Studierenden des Fachs WAH an Pädagogischen Hochschulen: Eine Motivations- und Interessensanalyse von Studierenden des Fachs Wirtschaft, Arbeit, Haushalt (WAH) an Pädagogischen Hochschulen in der Ostschweiz

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    Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Beweggründe für die Studienwahl des Fachs Wirtschaft, Arbeit, Haushalt (WAH) an den Pädagogischen Hochschulen der Ostschweiz. Da geschlechtsspezifische Unterschiede und deren Einflüsse auf die Studienwahl stets ein aktuelles und relevantes Thema in der Bildungsforschung dar-stellen, wird der Frage nachgegangen, aus welchen Gründen sich Studierende für das Fach WAH entscheiden. In diesem Zusammenhang besteht ein Forschungsdesi-derat hinsichtlich der spezifischen Motive und Interessen, die zur Wahl dieses Faches führen. Es ist ein Bereich, der bisher kaum untersucht wurde und somit besteht hier eine Forschungslücke

    Escape Rooms im Englischunterricht

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    Escape Rooms sind eine in der heutigen Zeit immer beliebter werdende Freizeitaktivität, die sich seit den 2010er-Jahren auf der ganzen Welt wie ein Lauffeuer ausgebreitet haben. Da zum Enträtseln von Escape Rooms zweifellos Problemlöse- und Sozialkompetenzen gefordert sind, ist der logische Weg der Integration ins Schulzimmer nicht mehr weit. In dieser Masterarbeit wird der Mehrwert von Escape Rooms im Englischunterricht genauer betrachtet. Aufgezeigt wird dieser im Theorieteil der Arbeit aufgrund der Konzepte der Spielpädagogik, Erlebnispädagogik, Gamification, des Task-Based Learning, der Multiplen Intelligenzen, der Lernmotivation basierend auf der Self-Determination Theory sowie bereits existierender Studien zum Einsatz von Escape Rooms im Bildungskontext. Im praktischen Teil der Arbeit wird der Prozess der Erarbeitung eines didaktisch wertvollen Escape Rooms für das Englischklassenzimmer dokumentiert, wobei einerseits auf bereits existierende Frameworks zurückgegriffen wird und diese andererseits auf die Bedürfnisse der Oberstufenschüler:innen angepasst werden. Der Escape Room basiert dabei inhaltlich auf dem Englischlehrmittel Open World 3 und beim Lösen sind Kompetenzen des Lehrplan 21 gefragt. Die erste Version des Escape Rooms wird in zwei dritten Oberstufenklassen implementiert. Im Anschluss werden Interviews mit Lernenden und Beobachtungen während der Durchführung dazu genutzt, den Escape Room zu optimieren und Fehler auszubessern. Um diese zweite Version praxistauglich zu machen, wird als weiteres Produkt eine Spielanleitung erstellt. Diese bietet Anleitungen zu den nötigen Vorbereitungen sowie einen detaillierten Einblick in den Aufbau der Rätsel. Zudem sind Hintergrundinformationen, Hinweise und Möglichkeiten für alternative Rätsel und zur Anpassung der Schwierigkeit enthalten

    Förderung von emotionalen Kompetenzen Analyse anhand eines Kinderbuches

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    Um die Frage zu klären, was «emotionale Kompetenzen» sind, wurden in dieser Bachelorarbeit die Begriffe «Emotion» und «emotionale Kompetenz» umfassend untersucht, um daraufhin verschiedene Modelle und Konstrukte miteinander zu vergleichen. Trotz unterschiedlicher theoretischer Ansätze wurde in allen unter-suchten Modellen ausgesagt, dass emotionale Kompetenzen eine zentrale Rolle im Gefühlsleben, bei sozialen Interaktionen und bei der Anpassung an die Umwelt ha-ben. Er wurde in Erfahrung gebracht, dass diese Kompetenzen ausserdem in ver-schiedenen Altersgruppen unterschiedlich intensiv erlernt werden. Dafür gibt es insbesondere für Kinder im Schul- und Vorschulalter auch Förderungen. Inwiefern Kinderbücher für diese Altersstufe förderlich sind bei der Entwicklung von emotio-nalen Kompetenzen, wurde im zweiten Teil dieser Arbeit anhand eines ausgewähl-ten Kinderbuches untersucht. Es wurde eine qualitative Inhaltsanalyse mithilfe von vordefinierten Kriterien durchgeführt, welche aus der dargelegten Theorie stam-men. Es zeigte sich, dass das Kinderbuch zwar viele positiv unterstützende Fakto-ren zur Entwicklung sozialer Kompetenzen bei Kindern mit sich bringt, bspw. durch das Aufzeigen von neuen Emotionen. Letztendlich bedarf es aber zusätzlich zum Kinderbuch zwingend auch an Unterstützungsmethoden der Betreuungspersonen, um den Erfolg der Förderung zu sichern

    Minecraft als Ergänzung zu den obligatorischen Mathematiklehrmitteln in der Primarstufe

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    Die Bachelorarbeit versucht Inhalte aus dem Fachbereich Mathematik des Lehrplan 21 in das Computerspiel Minecraft zu übersetzen. Es wurde ein nutzbares Plugin mit drei Lernspielen entwickelt. die Arbeit analysiert ausserdem die Chancen und Motivationsfaktoren von Gamification und Serious Games auf der Primarstufe

    Erklärvideos zu den Experimenten des Themenbereichs 'Elektrizität' aus dem NaTech 5/6 mit Berücksichtigung der Inhalte des NaTech 1/2 und 3/4

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    Bei der Vermittlung von Wissen über naturwissenschaftliche Phänomene sind Erklären und Verstehen zwei essenzielle Begriffe. In Lehrmitteln dienen Experimente der Veranschaulichung dieser Phänomene. Im Anschluss an die Experimente werden häufig textbasierte Erklärungen eingesetzt. Diese sind für die Schülerinnen und Schüler teilweise schwierig zu verstehen. In der vorliegenden Arbeit steht deshalb die folgende Fragestellung im Zentrum: Wie müssen Erklärvideos im naturwissenschaftlichen Kontext erstellt werden, um das Erklären und Verstehen von Inhalten der Experimente des NaTech’s gewinnbringend zu unterstützen? Die Vorteile eines Erklärvideos sind vielseitig: Sie sprechen mehrere Sinneskanäle gleichzeitig an, ermöglichen zeit- und ortsunabhängiges Lernen, berücksichtigen unterschiedliche Lerntempi und nutzen verschiedene Gestaltungselemente zur Förderung des Verständnisses. Die Erklärvideos dienen als ergänzendes Element im Schulunterricht und begleiten Schülerinnen und Schüler individuell auf ihrem Lernweg. In dieser Arbeit entstehen deshalb sechs Erklärvideos zu den Inhalten des Themas 'Elektrizität' aus dem NaTech 5/6

    Untersuchung von Primarlehrpersonen zur eingeschätzten Kompetenz, Medien- und Informatik unterrichten zu können

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    Diese Bachelorarbeit befasst sich im Rahmen des Moduls «Medien- und Informatik» mit folgender Fragestellung: Wie schätzen Primarlehrpersonen im Kanton St. Gallen, welche selbst nicht im Modul Medien- und Informatik in ihrer Lehrpersonenausbildung ausgebildet wurden, ihre eigenen Kompetenzen im Unterrichten des Moduls Medien- und Informatik im Bezug zum Lehrplan 21 des Kantons St. Gallen ein?Zuerst werden die bereits vorhanden Informationen zur Fragestellung erarbeitet. Anschliessend erfolgt eine Auseinandersetzung mit Fachliteratur zur Medienbildung, Mediendidaktik, Media Literacy und zur Didaktik der Informatik, um so eine theoretische Grundlage für die darauf aufbauende qualitative Forschung bieten zu können. Um die Fragestellung anschliessend beantworten zu können, werden halbstrukturierte Einzelinterviews mit Primarlehrpersonen des zweiten Zyklus durchgeführt, welche selbst keine obligatorische Grundausbildung im Modul «Medien- und Informatik» zur Zeit ihres Studiums erhalten haben. In der danach folgenden Auswertung und Diskussion der halbstrukturierten Interviews wurde ersichtlich, dass sich ein Grossteil der Befragten Lehrpersonen spezifisch im Teilbereich der Informatik unsicher fühlen und ihre eigene Kompetenz im Unterrichten der informatischen Inhalte des Lehrplans als mittelmässig einschätzen. Bei Themen und Inhalten aus dem Bereich der Medien sowie den Anwendungskompetenzen zeigen die Lehrpersonen eine bessere Selbsteinschätzung ihrer Kompetenzen, um diese Inhalte und Themen den Primarschüler:innen zu vermitteln. Aus den Ergebnissen der qualitativen Untersuchung ergaben sich somit neue Ansätze und Fragestellungen, welche in Zukunft weiterbearbeitet werden müssen, um so die Unterrichtsqualität des Moduls «Medien- und Informatik» im zweiten Zyklus zu erfassen und diese sicherzustellen. Hier wird sich besonders auf den Teilbereich der Informatik bezogen, da sich dort die niedrigste Selbsteinschätzung der befragten Lehrpersonen zeigte

    Auswirkungen von Improvisationstheater auf soziale Kompetenzen bei Primarschulkindern

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    Nebst dem Erwerb von Fachkompetenzen steht auch die persönliche Entwicklung der Kinder im Fokus, während sie die Primarschule besuchen. Soziale Kompetenzen sind dabei ein oft genannter Begriff, der nur schwierig fassbar ist und dementsprechend auch eine Herausforderung birgt, wenn es darum geht, als Lehrperson für eine Ent- wicklung in diesem Bereich bei den Kindern zu sorgen.Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, wie Primarlehrpersonen das Mittel des Im- provisationstheaters nutzen können, um positive Veränderungen im Sozialverhalten ihrer Schüler:innen zu fördern. Dabei wird die folgende Fragestellung verfolgt: Wie kann eine Primarlehrperson das Mittel des Improvisationstheaters nutzen, um positive Veränderung im Sozialverhalten der Schüler:innen zu begünstigen?Um diese Frage zu beantworten, wird Forschung, die die Verbesserung sozialer Kom- petenzen mittels Theaterinterventionen untersucht zusammengetragen. Die Ergeb- nisse der einzelnen Studien werden präsentiert und im Anschluss diskutiert. Dabei soll ihre Relevanz für den Lehrberuf ermittelt werden.Die Ergebnisse zeigen deutliche Fortschritte in verschiedenen Bereichen durch Thea- terinterventionen, darunter soziale Interaktion, soziale Kommunikation, Toleranz, Em- pathiefähigkeit und Problemlösefähigkeit. Der Einfluss von rein improvisatorischen In- terventionen auf neurotypische Kinder ist bisher nur wenig erforscht, weshalb die Wir- kung auf sie in dieser Arbeit grösstenteils auf Vermutungen beruht.Im Anhang werden konkrete Übungen vorgestellt, die anhand der Forschungsergeb- nisse erfolgsversprechend in der Verfolgung des in der Forschungsfrage definierten Ziels scheinen

    Belohnungssysteme in der Primarschule

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    Die vorliegende Bachelorarbeit widmet sich der Thematik von Belohnungssystemen in der Primarschule. Das Ziel der Arbeit besteht darin, die Art und Weise, wie sie im Schulalltag umgesetzt werden, aus der Perspektive von Lehrpersonen zu untersuchen.Aufgrund der Durchführung von vier qualitativen Interviews mit Lehrpersonen können unterschiedliche Belohnungsarten, Konsequenzen und Absichten ausgewiesen werden.Zur Beantwortung der Fragestellung wurden in einem theoretischen Teil verschiedene Ansätze zu Belohnungssystemen, Verstärker und Motivation thematisiert. Einen kleineren Ausflug in das Thema der Bestrafung konnte nicht vermieden werden, da diese beiden Thematiken eng miteinander verbunden sind. Durch die Erkenntnisse daraus konnte ein Interviewleitfaden erstellt und Interviews geführt werden. Zum Schluss wurden diese mithilfe eines analytischen Verfahrens unter die Lupe genommen und mit den theoretischen Erkenntnissen verglichen.Diese Arbeit bietet einen praktischen Einblick in den Schulalltag und trägt zu einem vertieften Verständnis von Belohnungssystemen im schulischen Kontext bei

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