PHIQ - das Repository der Pädagogischen Hochschule St.Gallen
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Alternative Sitzmöglichkeiten für mehr Bewegung im Schulzimmer
Die folgende Arbeit befasst sich mit dem Thema «Bewegte Schule» und geht auf den Teilaspekt des dynamischen Sitzen anhand alternativen Sitzmöglichkeiten ein. Anhand einer vorgängigen Theoriegrundlage zur Wichtigkeit der Bewegung für Kinder und was Sitzen für Auswirkungen darauf hat, wurde eine Untersuchung bei Lehrpersonen im Kanton St.Gallen gemacht. Zwölf Lehrpersonen wurden zu ihren Ansichten zur «Bewegten Schule» und dem «dynamischen Sitzen» befragt. Drei wurden intensiver in Leitfadeninterviews weiter befragt, um genauer herauszufinden, wie Lehrpersonen dynamisches Sitzen in ihrem Unterricht anhand alternativen Sitzmöglichkeiten anbieten und welche Auswirkungen Ressourcen, Berufserfahrung und Unruhe darauf haben. Die Ergebnisse zeigten, dass Lehrpersonen diesen Teilaspekt der «Bewegten Schule» in ihren Unterricht einbetten. Je nach Wissensstand und Erfahrungen wird dies mehr oder weniger stark gemacht. Abhängig von der Anzahl Ressourcen werden alternative Sitzmöglichkeiten mehr im Unterricht genutzt. Diese Arbeit zeigt, dass ein Basiswissen zur Wichtigkeit der Bewegung vorhanden ist und die Lehrpersonen dies in ihrem Unterricht im Bereich «Sitzen» anwenden
Chancen und Grenzen der Integration eines Schulhundes in den Unterrichtsalltag - Eine Sammlung von Einsatzmöglichkeiten für den Unterricht
Diese Bachelorarbeit zeigt Erkenntnisse aus der Forschung auf, die eine tiefe Beziehung zwischen Mensch und Hund und deren gegenseitige Wechselwirkung belegen. Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, herauszufinden, wie der Einsatz von Schulhunden die Beteiligten bereichert und welche Grenzen dabei auftreten. Die Fragestellung lautet: «Welche Chancen und Grenzen zeigen sich bei der Integration eines Schulhundes in den Unterricht aus der Perspektive der Schüler:innen, des Hundes und der Lehrperson?» Basierend auf Literaturrecherchen und einem Interview mit einer ausgebildeten Lehrperson hebt diese Arbeit hervor, dass die Anwesenheit eines Schulhundes das zwischenmenschliche Verhalten der Schüler:innen verbessert und eine förderliche Lernatmosphäre schafft. Die Ergebnisse zeigen auch, dass Lehrpersonen positive Effekte erfahren, jedoch mit einem erhöhten Stresslevel konfrontiert sind. Für den Hund bedeutet der Einsatz im Unterricht sowohl die Befriedigung seiner Bedürfnisse wie beispielsweise des Spielens oder Lernen von Tricks als auch mögliche Gefährdungen. Das Produkt dieser Arbeit trägt einen relevanten Mehrwert bei, indem es einzigartige Einsatzmöglichkeiten eines Schulhundes vorstellt. Spiele, Leseförderung, Einbindung in den Klassenrat, Ämtli und ein Belohnungssystem bieten die Chance, den Unterricht für alle Beteiligten bereichernd zu gestalten. Diese adaptiven Einsatzmöglichkeiten sind für die gesamte Primarstufe geeignet. Das digitale Dossier wird durch Kopiervorlagen ergänzt, die von Lehrpersonen im Unterricht genutzt werden können
Erstellung von Ritualen für den Sportunterricht mit Fokus auf die sechs pädagogischen Perspektiven
Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Erstellen von eigenen Ritualen für den Sportunterricht, welche sich spezifisch auf die sechs pädagogischen Perspektiven beziehen. Die Rituale werden anhand der Auseinandersetzung mit der Theorie der einzelnen pädagogischen Perspektiven sowie der Definition von Ritualen erstellt und gestaltet. Diese werden in einer Buchform dargestellt, welche die vorgesehene Verwendung der Rituale beschreibt. Dabei wird der Fragestellung nachgegangen, welche Rituale sich für die gezielte Fokussierung einzelner pädagogischen Perspektive eignen und vor allem auch, auf welche Art und Weise das Produkt gestaltet werden soll, damit die Rituale eine ansprechende und verständliche Darstellungsform aufweisen. Das Produkt soll sich von bereits bestehenden Ritualsammlungen abheben und neue Ideen für Rituale bieten, welche unterschiedliche pädagogische Perspektiven ansprechen und entsprechend fördern. Das Ziel besteht in der Förderung und Umsetzung eines mehrperspektivischen Sportunterrichts
Von Scham zur Stärke: Untersuchung zum Einsatz von moderater Beschämung, Emotionserkennung und -bewältigung in der schulischen Erziehung
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Rolle von Scham in der schulischen Erziehung und deren Einfluss auf die emotionale Resilienz von Schüler:innen. Durch eine Kombination aus Literaturrecherche, einer qualitativen Umfrage unter Lehrpersonen, einem Experteninterview sowie theoretischen Überlegungen, untersucht diese Arbeit die Auswirkungen von Schamgefühlen im Bildungskontext. Es wird herausgestellt, wie Lehrpersonen Schamgefühle erkennen, darauf reagieren und diese in positive Lernerfahrungen umwandeln können. Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung emotionaler Bildung und bietet praktische Strategien für Lehrpersonen, um einen kompetenten Umgang mit Scham im Klassenzimmer zu fördern. Zudem werden die Herausforderungen und Grenzen des Themas diskutiert und Empfehlungen für zukünftige Forschungen gegeben. Ziel ist es, einen Beitrag zur Entwicklung einer effektiveren emotionalen Bildung in Schulen zu leisten
Möglichkeiten und Grenzen von PUPIL und Klapp in der Elternarbeit auf der Primarstufe
Die vorliegende Bachelorarbeit von Vivienne Langenegger wurde an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen eingereicht. Sie untersucht die Verwendung der digitalen Plattformen 'PUPIL' und 'Klapp' in der Elternarbeit auf der Primarstufenebene und analysiert diese Plattformen hinsichtlich der Digitalisierung der Elternarbeit. Die Arbeit basiert auf umfassenden Recherchen und Analysen, einschliesslich Fragebogen, die bei Schulbehörden, Herausgebern der Plattformen und Schulleitungen durchgeführt wurden. Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, ein besseres Verständnis für die Nutzung und den Einfluss von Plattformen in der Primarschule zu entwickeln, insbesondere in Bezug auf die Elternarbeit und den Bildungserfolg der Schüler:innen.Die Ergebnisse sollen Bildungseinrichtungen und Lehrpersonen dabei unterstützen, digitale Werkzeuge in die Elternarbeit zu integrieren
Die Birkenbihl-Methode im Vergleich zu herkömmlichen Methoden des Fremdsprachenlernens
In dieser Bachelorarbeit wird die Wirksamkeit der Birkenbihl-Methode im Französischunterricht untersucht und mit traditionellen Sprachlernansätzen wie dem Task-Based Language Learning (TBL) und dem Content and Language Integrated Learning (CLIL) verglichen. Durch die Einbindung praktischer Beispiele und einem Versuch zielt die Arbeit darauf ab, ein umfassendes Verständnis der Vor- und Nachteile der Birkenbihl-Methode im Kontext des Französischunterrichts mit dem Lehrmaterial dis donc! zu bieten. Die Forschungsfrage konzentriert sich auf die Bewertung der Vorteile und Grenzen der Birkenbihl-Methode im Vergleich zu TBL und CLIL, mit einem Schwerpunkt auf deren praktischer Umsetzung und Auswirkung auf das Lernen und die Beteiligung der Schüler:innen. Die Arbeit verbindet die theoretische Ausarbeitung der Themen und das praktische Experimentieren, wodurch sie eine detaillierte Analyse bietet, wie diese Methoden den Spracherwerb und die Schülermotivation beeinflussen können
Deutsch-albanisches Bilderbuch zu einem kulturellen Tabuthema: Sexuelle Aufklärung
Diese Bachelorarbeit widmet sich der sexuellen Aufklärung durch die Entwicklung des deutsch-albanischen Bilderbuchs, «Babys werden im Krankenhaus abgeholt, oder?», das sich intensiv mit diesem kulturellen Tabuthema auseinandersetzt. Die Motivation hinter diesem Projekt entstammt der Überzeugung, dass alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von ihrem kulturellen Hintergrund, ein Recht darauf haben, umfassend und altersgerecht über ihren Körper und ihre Sexualität aufgeklärt zu werden.Ein Schwerpunkt liegt auf dem Zweitsprachenerwerb von Kindern durch kreative Ansätze in mehrsprachigen Bilderbüchern. Ausserdem definiert die Arbeit Sexualität unter der Aufnahme von Kultur. Das Bilderbuch wird als kreativer Ansatz vorgestellt, um gesellschaftliche Barrieren zu durchbrechen und einen offenen Dialog über diese sensiblen Themen zu ermöglichen. Durch die Verbindung von kultureller Sensibilität, Erstsprache und mehrsprachigen Bildern strebt die Arbeit an, einen Beitrag zur interkulturellen sexuellen Aufklärung zu leisten und damit einen Raum für respektvolle Diskussionen zu schaffen
Resilienzförderung in der Übergangsphase vom Kindergarten in die Primarschule
In einer Welt, die zunehmend komplexer wird und von rapiden Wandeln geprägt ist,erlangt die Förderung von Resilienz eine stetig wachsende Bedeutung. Insbesonderein der Kindheit erleben Kinder bedeutende Veränderungen, welche nicht immer alsangenehm empfunden werden. Es erweist sich als besonders essenziell, Kinderpräventiv auf die Herausforderungen vorzubereiten, denen sie im Verlauf ihres Lebensbegegnen werden. Ein potenzieller Stolperstein stellt dabei der Übergang vomKindergarten zur Primarschule dar. Dieser Übergang erfordert von den Kindern dieAnpassung an neue Gegebenheiten, neue soziale Kontakte und eine veränderteUmgebung. Diese Arbeit widmet sich der Untersuchung, inwieweit die Förderung derResilienz im Bereich der Selbst- und Sozialkompetenz den Schülerinnen und Schülernwährend dieser Übergangsphase behilflich sein kann. Hierbei werden sowohl derResilienzbegriff als auch dessen Förderung eingehend beleuchtet. Parallel dazu wirddie spezifische Problematik des Übergangs analysiert. Abschliessend werden dieErkenntnisse aus beiden Themenbereichen miteinander verknüpft, um dieHerangehensweise und Auswirkung der Resilienzförderung auf die Bewältigung desÜbergangs zu analysieren und darzustellen
Perspektiven von Afroamerikaner:innen auf ihre eingeschränkte Mobilität in den Südstaaten während der Jim Crow Ära (1945-1964)
Diese Masterarbeit befasst sich mit der eingeschränkten Mobilität von Afroamerikaner:innen und deren Reaktionen darauf am Ende der Jim Crow Ära. Während dieser Zeit wurden Afro-amerikaner:innen besonders in den Südstaaten gezwungen, ein getrenntes Leben von den weissen Amerikaner:innen zu führen. Dies führte zu diversen Herausforderungen und Benach-teiligungen beim Reisen. Angefangen beim Verweis auf einen anderen Sitzplatz bis hin zur Verweigerung der Dienstleistung, beispielsweise an einer Tankstelle oder in einem Hotel. In dieser Arbeit wird untersucht, wie die eingeschränkte Mobilität und die Reaktionen darauf in den afroamerikanischen Medien, beispielsweise in Reiseführern oder Zeitungen, dargestellt wurden. Basierend auf einer Literaturrecherche wurde die Quellengrundlage mit einer qualita-tiven Inhaltsanalyse nach Mayring untersucht. Die Analyse anhand von Kategorien liefert ver-schiedene Darstellungen des Reisens, die stark von der Art der Quelle abhängen und gröss-tenteils mit den Beschreibungen aus der Literatur übereinstimmen. Diese Masterarbeit ergibt, dass das Reisen in Werbungen idealisiert und positiv beschrieben wird, jedoch insgesamt die Hindernisse und Ungerechtigkeiten viel häufiger erwähnt werden. Die verschiedenen Formen der Ablehnung der eingeschränkten Mobilität von Afroamerikaner:innen zeigen, dass der Wi-derstand ein Mittel im Kampf für die Bürgerrechte war. Die afroamerikanische Perspektive hebt die wirtschaftliche Bedeutung der Mobilität hervor und betont das Potenzial der afroamerikani-schen Reiseindustrie, das sich entfalten könnte, wenn die Reisebedingungen denen der weis-sen Amerikaner:innen entsprächen. Ausserdem liefert die Quellengrundlage einen Einblick in ihre Zukunftsvorstellungen, wobei die Hoffnung auf baldige Verbesserung zu erkennen ist. Dabei ist der temporale Wandel der Darstellung ebenfalls Teil der Untersuchung. Es können einzelne Formulierungen gefunden werden, die auf eine Ungeduld hinweisen, jedoch kann kein klarer Wandel in der Gesamtheit der Analyse erkannt werden
Konzipierung eines Kriminalfalles für die Sekundarstufe I zur Förderung der Mehrsprachigkeit Ein Kriminalfall mit Einbezug von kulturellen Aspekten der Schweiz und den vier Landessprachen
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Konzeption und Analyse eines Kriminalfalles, der als didaktisches Instrument im Unterricht der Sekundarstufe I zum Einsatz kommen soll. Der Fokus liegt dabei auf der Förderung von Mehrsprachigkeit und interkultureller Kompetenz, welche im multikulturellen und mehrsprachigen Kontext der Schweiz von besonderer Bedeutung sind. Der Kriminalfall wurde so konzipiert, dass er den Schülerinnen und Schülern eine spannende Lernerfahrung bietet, die über traditionelle Unterrichtsformen hinausgeht. Dadurch wird ein spielerischer Zugang zu den vier Landessprachen – Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch – geschaffen. Die Einbindung sprachlicher Rätsel sowie die Berücksichtigung kultureller Aspekte zielt darauf ab, das Interesse der Lernenden zu wecken, ihre Sprachkenntnisse zu erweitern und ein vertieftes Verständnis für die Vielfalt der Schweizer Kultur zu entwickeln. Dazu zählen beispielsweise historische und gesellschaftliche Themen, wie die jüdische Fluchtgeschichte und die Bedeutung von Paul Grüninger. Die kulturellen Bezüge fördern das Verständnis für die Werte und Geschichte der Schweiz und tragen zur Entwicklung interkultureller Kompetenz bei. Das Design des Kriminalfalls basiert auf dem Ansatz des Design-Based Research (DBR), einer Forschungsmethode, die sich durch eine iterative Entwicklung und eine systematische Anpassung auszeichnet. Die Evaluation des Kriminalfalls basiert auf einer Kombination von qualitativen und quantitativen Daten, die mittels verschiedener Methoden erhoben wurden. Dazu zählen Beobachtungen, Interviews und Fragebögen. Die in dieser Masterarbeit gewonnenen Erkenntnisse bieten Einblicke in die Potenziale und Herausforderungen eines innovativen und mehrsprachigen Ansatzes zur Sprachförderung und zur Vermittlung interkultureller Kompetenzen im schulischen Kontext