PHIQ - das Repository der Pädagogischen Hochschule St.Gallen
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Analyse der Rivalität in den Fangesängen der Fussballvereine FC Liverpool und Manchester United
Die Red Devils aus Manchester gegen die Reds des FC Liverpool – die beiden Vereine aus dem Norden Englands verbindet eine langanhaltende Rivalität, geprägt vom ständigen Vergleich und unzähligen Titelgewinnen. Gemessen an Trophäen setzen sich die beiden Vereine vom Rest der englischen Liga ab, und unterstützt durch die geografische Nähe bleibt die Rivalität ein aktuelles Thema in den Köpfen der Fans. Das Northwest Derby gilt als wichtigstes Spiel der Saison, unabhängig vom Tabellenplatz.
Ihre Unterstützung bringen die Fans durch ihre Fanchants zum Ausdruck. Ziel dieser vereinseigenen Songs ist es, die eigene Mannschaft anzufeuern sowie sich von anderen Vereinen abzugrenzen. You’ll Never Walk Alone, die Mutter aller Fanlieder des FC Liverpool, bringt das Gefühl des unendlichen Zusammenhalts auf den Punkt.
In dieser Arbeit wird die Entstehung der Rivalität zwischen Manchester United und dem FC Liverpool theoretisch untersucht. Anschliessend wird eine Auswahl der Lieder analysiert, wobei der Frage nachgegangen wird, ob die Geschichte ein zentrales Thema in den Liedern darstellt bzw. welche Themen angesprochen werden. Ausserdem wird untersucht, inwiefern sich Spuren der Rivalität in den Chants wiederfinden. Ziel dieser Arbeit ist es, anhand der Lieder herauszufinden, wie die Rivalität zwischen den beiden Dauerrivalen zum Ausdruck kommt
Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gewaltbereitschaft St. Galler Jugendlicher
Der Einfluss der Corona-Pandemie auf die Gewaltbereitschaft St. Galler Jugendlicher ist der Untersuchungsgegenstand dieser Thesis. Ziel war es, einen Zusammenhang zwischen den besonderen Umständen der Corona-Pandemie und der Verstärkung beziehungsweise Verringerung von Risiko- und Schutzfaktoren für Jugendgewalt zu erörtern. Des Weiteren wurde untersucht, für welche Gruppierungen von Jugendlichen diese Faktoren besonders negativ durch die Corona-Pandemie beeinflusst wurden. Für die Evaluation eines entsprechenden Einflusses der Corona-Pandemie wurden aus der relevanten Forschungsliteratur insgesamt 13 Risiko- und Schutzfaktoren für Jugendgewalt abgeleitet und im Rahmen von halbstrukturierten Leitfadeninterviews fünf Expert:innen, zur Einschätzung vorgelegt. Weitere Fragen im Interview umfassten Einschätzungen zu Jugendgewaltdeliktstatistiken, der mentalen Gesundheit von Jugendlichen während der Pandemie und potenziellen Langzeitauswirkungen der Corona-Pandemie auf die Schweizer Gesellschaft. Die Datenextraktion passierte in zwei Schritten: Zuerst wurde eine Frequenzanalyse der kodierten Dokumente durchgeführt, um das komplexe Datenmaterial vereinfacht darstellen zu können. In einem zweiten Schritt wurden Informationen über Kausalketten aus den Interviewdaten extrahiert, um der Komplexität der erhobenen Daten gerecht werden zu können. Die Datenanalyse hat gezeigt, dass sich eine Vielzahl an psychologischen Risiko- und Schutzfaktoren für Gewaltbereitschaft während der Pandemie für Jugendliche negativ entwickelte. Insbesondere legen die vorliegenden Daten die Existenz von spezifischen Risikogruppen nahe, welche während der Corona-Pandemie besonders stark zu gewalttätigem Verhalten neigten. Ein Rückzugsort und eine hohe Familienfunktionalität
erwiesen sich dabei als zentrale Schuttfaktoren. Die Daten legen zudem die Existenz spezifischer Risikogruppen nahe, die während der Pandemie eine erhöhte Gewaltbereitschaft aufwiesen. Darüber hinaus konnten Hinweise auf mögliche Langzeitfolgen der Pandemie für die Schweizer Gesellschaft generiert werden
Einfluss des Altersdurchmischten Lernens (AdL) auf die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler
In der Schweiz werden zunehmend mehr Schülerinnen und Schüler in altersdurchmischten Gruppen unterrichtet. Für das erfolgreiche Lernen in der Schule und die positive Lebensbewältigung gelten soziale Kompetenzen und die Teamfähigkeit als bedeutsam. Gemäss Lehrplan 21 muss die Schule darum den Lernenden diese Kompetenzen vermitteln.In der folgenden Arbeit wird mittels Literaturstudium ausgeführt, wie im Altersdurchmischten Lernen der grossen Heterogenität der Lernenden begegnet wird und welche Vorteile das Altersdurchmischte Lernen auf die sozialen Kompetenzen der Lernenden haben kann. Mit einer qualitativen Forschungsmethode (halbstrukturiertes Interview) werden danach Informationen dazu gewonnen und ausgewertet, inwiefern das Altersdurchmischte Lernen (AdL) die sozialen Kompetenzen von Schülerinnen und Schüler beeinflusst. Die Arbeit zeigt auf, dass von einem positiven Einfluss des Altersdurchmischten Lernens (AdL) auf die sozialen Kompetenzen der Kinder ausgegangen werden kann
Schüler:innen mittels Rituale im Schulalltag begleiten und durch das Schuljahr führen (1. – 3. Klasse)
Die vorliegende produktorientierte Bachelorarbeit (BA) befasst sich mit Ritualen im Schulkontext der und deren zeitgemässen und lernförderlichen Gestaltung. Im Bereich der Klassenführung werden Rituale angesprochen, welche die Lernatmosphäre, sowie die Entwicklung von überfachlichen Kompetenzen (ÜK) unterstützen. Der Lehrplan 21 sieht die Förderung der ÜK ebenso vor wie die der fachlichen Kompetenzen.Diese BA-Arbeit zeigt sowohl den theoretischen Hintergrund von Ritualen auf wie auch das Vorgehen und die Gestaltungsmöglichkeiten bei der Entwicklung und Durchführung von Ritualen. Ebenso führt die Autorin BA eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Bildungsauftrag der Schule, der Gestaltung von Unterricht, der Klassenführung durch und beleuchtet dabei das Individuum im Kontext von inneren und äusseren Lernanforderungen. Die daraus gewonnen Erkenntnisse führten zur Erstellung von zwei Ritualkonzepten. Die Evaluierung dieser Produkte geschieht aufgrund einer Analyse mithilfe der gesammelten Erkenntnisse aus der Literatur- und Theoriearbeit.Die Gestaltung der Ritualkonzepte, sowie deren Analyse erfolgen auf der literaturgestützten Grundlage, welche ausgearbeitete Merkmale, Funktionen, Wirkungen und Gestaltungselemente von Ritualen beschreibt. Auch stützt sich die Arbeit Ritualkonzepte auf den Lehrplan 21, bzw. Lehrplan Volksschule des Kantons St. Gallen.Zur Beantwortung der Forschungsfrage benützt die Autorin BA Erkenntnisse, welche als Orientierungslinien für das entstehende Produkt verstanden werden. Die entstandenen Ritualkonzepte, welche ein gutes Klassenklima, sowie eine angenehme Lernatmosphäre unterstützen und personale, sowie soziale Kompetenzen fördern, sind für den Einsatz in der Primarschule mit Fokus Unterstufe (US) ausgearbeitet. Die erstellten und in der BA vorgestellten Materialien und Requisiten können dazu eingesetzt werden. Die Inspirationen dafür basieren auf Beobachtungen in der Praxis
Vergleich des Einsatzes von analogen und digitalen Bilderbüchern im Kindergarten
Der Einsatz digitaler Medien im Kindergarten wird zunehmend diskutiert und evaluiert. In der vorliegenden Arbeit steht die folgende Fragestellung im Zentrum: «Welche Unterschiede weisen analoge und digitale Bilderbücher auf und wie wirken sich diebeiden Buchtypen auf die Sprache der Kinder aus?» Um diese Frage beantworten zu können, werden theoretische Grundlagen zur Sprachförderung im Kindergarten und zur Nutzung von analogen und digitalen Bilderbüchern sowie von Audiostiften gelegt. Davon ausgehend wird eine Studie entwickelt und mit 15 Schüler:innen des zweiten Kindergartenjahres in drei regionalen Kindergärten durchgeführt, in deren Rahmen überprüft werden soll, ob die dialogische Bilderbuchbetrachtung mit analogen Bilderbüchern einen positiveren Effekt auf die Sprachförderung der Kinder hat, als die Betrachtung digitaler Bücher mithilfe der App ‘BookCreator’. Durch diese Studie kannfestgestellt werden, dass die dialogische Bilderbuchbetrachtung zwar die Entwicklung der Sprache stärker fördert als die digitale Betrachtung, dies jedoch nicht in einem signifikanten Ausmass stattfindet. Zudem zeigt die Studie, dass beide erwähnten Methoden im Vergleich zum reinen Bereitstellen von analogen Bilderbüchern im Freispiel einen signifikant höheren Einfluss auf die Entwicklung der Sprache haben.Für die Praxis und die zukünftige Forschung bedeutet dies, dass sich beide Varianten positiv auf die Sprache auswirken. Sie sollten demnach gleichermassen in denKindergartenalltag integriert werden. Darüber hinaus kann der Einsatz der digitalen Bilderbücher durch Gespräche zwischen den Schüler:innen sowie mit der Lehrperson ergänzt werden. Für zukünftige Forschungsarbeiten bietet es sich an, die gleiche Studie mit mehrsprachigen Kindern durchzuführen oder Erweiterungen hinsichtlich derdigitalen Bilderbücher vorzunehmen.Keywords: Wortschatzerwerb; Sprachförderung; digitale Bilderbücher; analogeBilderbücher; Audiostift
Mit einem Kinderbuch trauernde Kinder begleiten
Diese Arbeit befasst sich mit dem Trauerprozess von Kindern. Ebenfalls wird gezeigt, wie Lehrpersonen ihre Schüler in verschiedenen Trauerprozessen unterstützen können und wie ihre Reaktion oder Verhaltensweisen einen Einfluss darauf hat. In einem folgenden Theoriebereich werden Voraussetzungen für das Schreiben und Gestalten eines Kinderbuches erläutert. Diese Bereiche werden mit Hilfe einer Literatur Recherche zusammengestellt. Aus der Theorie heraus entsteht ein Kinderbuch, welches zur Begleitung von trauernden Kindern eingesetzt werden kann. Es behandelt das Thema Verlust und Trauer und was diesbezüglich auf Betroffene zukommen kann
Prozessorientierte Schreibanlässe in der Mittelstufe anhand des Kinderbuches «Irgendwo ist immer Süden»
Schüler:innen in ihrer Schreibkompetenz zu fördern, ist eine nicht zu unterschätzende Herausforderung im Lehrer:innenberuf. Damit Schreibkompetenz aufgebaut werden kann, müssen sich Lehrer:innen über die einzelnen Teilprozesse der prozessorientierten Schreibdidaktik bewusst sein. Das theoretische Fachwissen gilt es anschliessend den Kindern didaktisch zu vermitteln. Prozessorientierte Schreibanlässe legen den Fokus auf die gesamte Schreibkompetenzentwicklung in allen Teilprozessen und nicht auf das Textprodukt selbst. Im Produktteil dieser Bachelorarbeit wird mithilfe der mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2021, Kategorie Kinderbuch, ausgezeichneten Klassenlektüre «Irgendwo ist immer Süden» den einzelnen, aber zusammenhängenden Schreibanlässen einen inhaltlichen Rahmen verliehen. Dazu wurden vier Schreibanlässe für die Mittelstufe entwickelt, welche in der Unterrichtspraxis ihre Umsetzung und Anwendung finden sollen. Mithilfe von Literaturrecherche sowie der selbsterstellten Unterrichtsreihe, bestehend aus den erwähnten vier Schreibanlässen, steht eine Förderstrategie im Rahmen des prozessorientierten Schreibkompetenzerwerbs im Vordergrund dieser Arbeit. Dazu wird folgender Fragestellung nachgegangen: «Wie kann prozessorientiertes Schreiben anhand der Klassenlektüre «Irgendwo ist immer Süden» für Schüler:innen der Mittelstufe umgesetzt werden?
Anhang
Interdisziplinärer Unterricht ist an Schweizer Primarschulen noch nicht sehr weit verbreitet und trotzdem bietet er Möglichkeiten, die der bisher übliche Fachunterricht nicht bieten kann. In der digitalisierten Zeit von heute ist die Vermittlung von Arbeitstechniken und Lernstrategien zentraler den je und genau das macht fächerübergreifenden Unterricht aus. Die Arbeit zeigt an einem praktischen Beispiel wie das Thema «Schweiz» in der Mittelstufe fächerübergreifend umgesetzt werden kann. Die dazu erstellte Unterrichtsplanung kann von Mittelstufenlehrpersonen in ihrem Unterricht genutzt werden. Arbeitsmaterialien stehen zur Verfügung und können je nach Bedarf angepasst werden
Doppelsprachiges und Dialogisches Lesen im Kindergarten - Die Entwicklung einer Methodenkombination mithilfe eines Bilderbuches in rätoromanischer und deutscher Sprache
Bei dieser Bachelorarbeit handelt es sich um eine produktorientierte Arbeit, welche sich an folgenden Fragestellungen orientiert:Inwiefern kann die Methode zum Dialogischen Lesen als Grundlage für eine neu zu entwickelnde Methode zum Doppelsprachigen Vorlesen dienen?Welche Gestaltungskriterien muss ein doppelsprachiges (Rätoroma-nisch/Deutsch) Bilderbuch für die neue Methodenkombination erfüllen? Der theoretische Teil dieser Arbeit umfasst die aktuelle Datenlage zur Sprachförde-rung bei jungen Kindern, zur Thematik der Mehrsprachigkeit und zur Bedeutung des Rätoromanischen in der Schweiz. Zur Beantwortung der ersten Fragestellung wurde eine Methode für das Doppelsprachige Vorlesen entwickelt. Um die zweite Fragestellung zu beantworten, wurde ein doppelsprachiges Bilderbuch in Verbin-dung mit einem Begleitheft konzipiert. Darüber hinaus wurde ein Interview durchge-führt, um den Bezug zwischen rätoromanischer Literatur und jungen Kindern auf-zeigen zu können. Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus der Literaturrecherche wurden mit dem entwickelten Produkt verknüpft, um ein umfassendes Verständnis und eine umfassende Interpretation zu ermöglichen
Geschlechterbewusstheit im Primarschulunterricht
Der Aspekt Geschlecht wird in der Primarschule oft vernachlässigt oder überbetont. Es gilt, einen angemessenen Grad zwischen Betonung und Nicht-Betonung von Geschlecht zu finden und die für das Geschlecht relevanten Unterrichtsaspekte herauszukristallisieren. Dazu wird in der vorliegenden Arbeit die folgende Forschungsfrage verfolgt: Wie kann geschlechterbewusstes Unterrichten aufgrund des aktuellen Fach-diskurses und didaktischer Konzepte gestaltet werden? Für die Beantwortung der Fragestellung wurde die Methode des Literaturstudiums gewählt.Die Ergebnisse zeigten, dass die reflexive Koedukation unter Einbezug von dramatisierenden, entdramatisierenden und nicht-dramatisierenden Herangehensweisen umgesetzt werden soll. Monoedukative Phasen sollen zur Förderung eingesetzt werden und auf keinen Fall Stereotype verstärken. Die gesammelten Befunde zeigten auf, dass der Aspekt Geschlecht in vielen Bereichen der Primarschule beachtet werden sollte. Dazu gehören die Klassenführung, die Raumgestaltung, die Auswahl von Lehrmitteln und dem Spielmaterial, die Gestaltung der Berufswahl, die Verwendung der Sprache sowie die Planung des Sexualkundeunterrichts. Der Umgang mit Vielfalt innerhalb der Klasse soll respektvoll und offen gestaltet werden.Bei allen Aspekten werden stets die Ziele der geschlechterbewussten Pädagogik verfolgt: der Abbau von stereotypischen Vorstellungen bei den Kindern und die Ermöglichung einer bestmöglichen individuellen Entfaltung