PHIQ - das Repository der Pädagogischen Hochschule St.Gallen
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Stärkung der Tiefenmuskulatur im Rumpfbereich in Bewegungspausen
Die vorliegende Bachelorarbeit konzentriert sich auf die Entwicklung eines innovativen Konzepts zur Stärkung der Tiefenmuskulatur im Rumpfbereich von Schüler:innen während Bewegungspausen im schulischen Umfeld. Somit ist diese Arbeit produktorientiert. Angesichts des anhaltenden Trends zu langen sitzenden Tätigkeiten und der geringen Kenntnis über die Bedeutung der Tiefenmuskulatur in der Gesellschaft, ist das Hauptanliegen dieser Arbeit, die Erstellung von Karteikarten mit spezifischen Übungen, die zielgerichtet auf die Stärkung der Tiefenmuskulatur im Rumpfbereich von Schüler:innen eingehen und während Bewegungspausen durchgeführt werden. Ein signifikanter Bestandteil dieses Konzepts und somit des entwickelten Produkts, ist die Integration von moderner Technologie durch QR-Codes, welche auf den Karteikarten zu finden sind. Sie verlinken zu selbst aufgenommenenVideos auf der Plattform YouTube, wodurch die Schüler:innen die korrekte Ausführung und Variationen der Übungen anschaulich demonstriert bekommen. Diese interaktive Methode beabsichtigt, nicht nur die Motivation der Schüler:innen für diese aktiven Bewegungspausen zu steigern, sondern auch sicherzustellen, dass die Übungen stets korrekt ausgeführt werden.Die vorliegende Arbeit soll Möglichkeiten bieten, um mit gezielten Bewegungspausen die Tiefenmuskulatur im Rumpfbereich zu stärken. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der darauf abzielt, Lehrkräften ein praktisches Werkzeug an die Hand zu geben, um Bewegungspausen effektiv zu gestalten und gleichzeitig das Bewusstsein der Schüler:innen für die Bedeutung einer gesunden Tiefenmuskulaturim Rumpfbereich zu schärfen. Die Bachelorarbeit beschreibt den Prozess der Entwicklung der Karteikarten und der dazugehörigen Videos sowie deren potenziellenIntegration in den schulischen Alltag. Die Herausforderungen und Chancen bei der Implementierung dieses Tools werden diskutiert, um einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten und Grenzen dieses innovativen Ansatzes zu bieten.Die Bachelorarbeit erstrebt die Lücke im Wissensstand über die Tiefenmuskulatur im Rumpfbereich zu schließen, insbesondere im schulischen Kontext, indem sie nicht nur auf die theoretischen Konzepte eingeht, sondern auch praktische und umsetzbare Lösungen für den Schulalltag liefert
Prozessorientierte Schreibförderung in der vierten Klasse
Die Schreibkompetenz vieler Schüler:innen ist ungenügend. Erkenntnisse aus der Literatur undForschung kommen nicht in der Praxis an, weshalb sich der Schreibunterricht nicht weiterentwickelt. Daher widmet sich diese Arbeit der Frage, wie mittels Schreibaufgaben unter Berücksichtigung der aktuellen prozessorientierten Schreibdidaktik die Schreibkompetenz von Viertklässler:innen in der Schweiz gefördert werden kann. Hierfür werden die prozessorientierteSchreibdidaktik mit den Teilprozessen Planen, Formulieren und Überarbeiten sowie effektiveFördermassnahmen zu deren Förderung und Entlastung aufgeführt. Ebenso wird untersucht,inwiefern diese Erkenntnisse im alternativ-obligatorischen Lehrmittel «Die Sprachstarken 4»und im Lehrplan Volksschule berücksichtigt werden und es wird auf häufig genannte Merkmaleguter Schreibaufgaben aus der Literatur eingegangen. Es zeigt sich, dass Fachwissen zur Prozessorientierung sowohl im Lehrplan Volksschule als auch im Lehrmittel «Die Sprachstarken4» vorkommt und somit für Lehrpersonen in der Praxis vorhanden wäre. Allerdings ist die Auswahl an prozessorientierten Schreibaufgaben im Lehrmittel klein. Zur Ergänzung sind im Rahmen dieser Arbeit fünf Schreibaufgaben für den Schreibunterricht entstanden. Die Aufgabenberücksichtigen neben der Prozessorientierung auch Merkmale guter Schreibaufgaben sowieKompetenzen aus dem Lehrplan Volksschule. Sie beziehen sich auf die Klassenlektüre «EineWoche voller Samstage» von Paul Maar. Der Schwerpunkt liegt auf dem Teilprozess Planen
Mutismus in der Schule
Das Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, welche Möglichkeiten die aktive Musiktherapie bieten kann, um Unterstufenschüler:innen mit selektivem Mutismus als Lehrperson im Unterricht zu unterstützen. Viele Lehrpersonen, welche ein Kind mit selektivem Mutismus in der eigenen Klasse haben, wissen nicht, wie damit am besten umzugehen ist und mit welchen Möglichkeiten diese Kinder unterstützt werden können. Gerade als Lehrperson ist es aber wichtig, allfällige Unterstützungen im Schulalltag zu kennen, um auf die betroffenen Schüler:innen eingehen zu können. In dieser Arbeit steht die Musik als Unterstützungsmöglichkeit im Zentrum. Verschiedene bestehende Spielformen aus der aktiven Musiktherapie werden mithilfe eines selbst erstellten Modells selektioniert und anschliessend in einem Ratgeber für Lehrpersonen zusammengefasst
Hören, Entdecken, Lernen - Wie die Natur die Klangwahrnehmung von Kindergartenkindern fördern kann
Die Bedeutung der Klangwahrnehmung in der kindlichen Entwicklung wird oft unterschätzt und Ressourcen, welche die Natur zu bieten hat, bleiben ungenutzt. Bisherige Forschungslücken zeigen, dass wenig Studien und Konzepte vorliegen, welche sich speziell mit der Förderung der Klangwahrnehmung in der Natur befassen. Obwohl die enge Verbindung zwischen auditiver Wahrnehmung und kognitiver Entwicklung bekannt ist, fehlen bisher konkrete Methoden zur Förderung der Klangwahrnehmung in der Natur.Aufgrund des Mangels an praxisorientierten Konzepten und Materialien, um pädagogische Fachkräfte im Kindergarten bei der Förderung der Klangwahrnehmung durch die Natur zu unterstützen, werden diese im Rahmen dieser Bachelorarbeit erarbeitet. Hierbei werden verschiedene Aspekte erforscht, darunter die Auswirkungen von Naturklängen auf die auditive Wahrnehmung, die Bedeutung von Naturerfahrungen für die musikalische Entwicklung, die Integration von Naturmaterialien in die musikalische Praxis sowie die Rolle von Musik in natürlichen Umgebungen
Grafomotorische Förderung im Zyklus 1
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es zu erforschen, ob gezielte grafomotorischeÜbungen im Zyklus 1 Einfluss auf die grafomotorischen Fähigkeiten haben. Daraus leitet sich folgende Fragestellung ab: «Hat eine gezielte und systematische grafomotorische Förderung in der Basisstufe (von 4bis8-Jährigen) einen positiven Einfluss auf die grafomotorischen Fähigkeiten der Kinder?»Um die Fragestellung zu beantworten, wurde eine Interventionsstudie durchgeführt. Es wurden zwei Testgruppen erfasst. Bei einer der beiden Gruppen wurde eine Intervention mit gezielten Übungen im grafomotorischen Bereich durchgeführt. Bei beiden wurde eine Prä- und Posttestung durchgeführt, um den Lernzuwachs zu dokumentieren. Die Screenings wurden mit dem Diagnosetool Grafos durchgeführtund die Ergebnisse mit Excel und LaTeX berechnet und ausgewertet.Die Interventionsstudie zeigte, dass eine gezielte grafomotorische Förderung einen positiven Einfluss auf die grafomotorischen Fähigkeiten der Basisstufenkinder hat. Das zeigt, dass in den Schulen besonderen Wert daraufgelegt werden sollte, die Kinder im Bereich der Grafomotorik gezielt zu unterstützen und mit ihnen zu üben. Diese Arbeitkönnte wichtige Impulse für die Entwicklung von Interventionen zur Förderung der Schreibfertigkeiten in der frühen Kindheit liefern.Weiterführende Punkte, die in diesem Bereich erforscht werden könnten, sind die Langzeitwirkung der grafomotorischen Übungen, die Beeinflussung der Sitzhaltungund Stifthaltung auf das Schriftbild. Kann zum Beispiel auch bei einer schlechtenHaltung unter Umständen ein optimales Schriftbild entstehen? Es könnte weiter untersucht werden, ob die grafomotorischen Übungen einen Effekt auf die Sitz- und Stifthaltung haben oder nur auf das Schriftbild
Eingewöhnung im Kindergarten - den Transitionsprozess erfolgreich begleiten
Dem ersten Kindergartentag schauen wohl die meisten Beteiligten mit gemischten Gefühlen entgegen. Vorfreude und Stolz vermischen sich mit Unsicherheit und Trennungsängsten. Sowohl das Kindergartenkind, dessen Eltern als auch die Kindergartenlehrperson wissen im Vorfeld nicht, wie der Start im Kindergarten gelingen wird. Das Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit liegt darin, die Transition in den Kindergarten, also den Übergang in den Kindergarten, genauer zu beleuchten und herauszufinden, wie dieser erfolgreich gelingen kann. Dabei wird folgender Forschungsfrage nachgegangen: «Wie kann eine Kindergartenlehrperson die Transition in den Kindergarten unterstützend gestalten?». Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden fünf qualitative Interviews mit Kindergartenlehrpersonen durchgeführt. Die Fragen beziehen sich hauptsächlich auf die Vorbereitung vor den Sommerferien und auf die Unterrichtsgestaltung nach den Sommerferien. Die qualitativen Interviews haben gezeigt, dass der Beziehungsaufbau und die Zusammenarbeit mit den Eltern als nützlichste Unterstützungsstrategien angesehen werden. Das bedeutet, dass die Beziehungsebene in den ersten Schulwochen im Zentrum des Unterrichts stehen sollte. Diese kann durch gleichbleibende und strukturierte Abläufe, durch Rituale und gemeinsame Erlebnisse vorangetrieben werden. Der Austausch mit den Eltern, insbesondere durch Tür- und Angelgespräche, unterstützt den kindlichen Transitionsprozess, da die Eltern ebenfalls grossen Einfluss auf den Transitionsprozess ausüben, wie die Untersuchungen ergeben haben.Keywords: Kindergarten, Eingewöhnung, Transition, Beziehungsarbeit, ElternarbeitQuelle: Bärlocher, D. (2024). Eingewöhnung im Kindergarten – den Transitionsprozess erfolgreich begleiten. (Unveröffentlichte Bachelorarbeit, Pädagogische Hochschule St.Gallen)
Gefühlszauber im Zwergenwald: Eine Ideensammlung für die Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen durch Musik und Bewegung im Kindergarten
Die Autorin der vorliegenden Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie der Einsatz von Musik und Bewegung zur Förderung der sozial-emotionalen Kompetenzen von Kindergartenkindern beitragen kann. Die Arbeit besteht aus einem Theorieteil und einem Praxisteil. Der Kern der Arbeit bildet das hergestellte Produkt. Im Rahmen der Bachelorarbeit wurde aufbauend auf die theoretischen Hintergründe eine Ideensammlung mit erarbeiteten Bausteinen für die Kindergartenstufe entwickelt. Mit einer zauberischen Rahmengeschichte tauchen die Kinder in die Welt der Gefühlszwerge ein und trainieren spielerisch mit rhythmisch-musikalischen Sequenzen ihre sozial-emotionalen Fähigkeiten. Im theoretischen Teil werden die Hintergründe der sozial-emotionalen Fähigkeiten in Zusammenhang mit dem jüngeren Kind aufgezeigt. Zudem wird das Erleben und die Wirkung von Musik auf das Kind betrachtet. Es wird dargelegt, wie Musik und Bewegung mit Emotionserleben in Verbindung gebracht werden können. Die Erkenntnisse unterstützen die Produktentwicklung. Im Praxisteil werden anhand der Erkenntnisse Sequenzen und Unterrichtsideen entwickelt. Diese werden auf ihre Durchführbarkeit im Kindergarten erprobt. Das Konzept des Produktes und dessen Planung werden offengelegt. Anschliessend folgt die Beschreibung der Erprobung. Durch die Dokumentation von Beobachtungen wird ein Einblick ermöglicht.Die rhythmisch-musikalischen Übungen wurden zum Schluss in Bausteine aufgegliedert und als Ideensammlung zusammengetragen. Gestützt auf die behandelten Inhalte werden die Fragestellung beantwortet und ein Fazit gezogen. Es lässt auf einen positiven Gewinn schliessen
Gelingende Zusammenarbeit: Klassenassistenz und Lehrperson im Fokus
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Gelingensbedingungen der Zusammenarbeit zwischen der Klassenassistenz und Lehrperson im schulischen Kontext. Mithilfe von Interviews wurden ihre Erfahrungen gesammelt und ausgewertet,um die Bedeutung der Zusammenarbeit für die Förderung der Schülerinnen und Schüler zu beleuchten. Die Autorin selbst war als Klassenassistenz tätig und reflektiert die Aufgaben- und Rollenverteilung sowie die Herausforderungen bei der Zusammenarbeit. Die Ergebnisse ermöglichen einen Einblick in die Gestaltung einer gelingenden Zusammenarbeit und bringt Impulse für die Weiterentwicklung des integrativen Ansatzes in Regelklassen
Linux in der Primarschule: Potenziale, Herausforderungen und Perspektiven für Lehrpersonen und Schüler:innen der 5. / 6. Klasse
Diese Bachelorarbeit untersuchte die Eignung von Linux als Lern- und Arbeitsumgebung für die Primarschule. Der Fokus lag dabei auf der Frage, wie der Zugang zu Linux sowohl für Lehrpersonen als auch für Schülerinnen und Schüler der 5. / 6. Klasse erleichtert werden kann. Zusätzlich wurde analysiert, inwiefern Linux als Lernumgebung dazu beitragen kann, ein Grundverständnis von Informatikkonzepten zu entwickeln. Die Forschungsmethodik umfasste Literaturrecherchen und ergänzend dazu wurden Experteninterviews mit einem Lernstick-Entwickler und einem erfahrenen Primarschullehrerdurchgeführt, um praxisnahe Einblicke zu gewinnen. Auf Basis dieser Erkenntnisse wurde ein Produkt in der Form einer Website entwickelt, das Lehrpersonen unterstützen sollte, mit Linux zu arbeiten, sowie innovative Ideen für den Einsatz von Linux im Unterricht zum Download anbietet. Die Ergebnisse zeigen auf, dass Linux durchaus Potenzial als Lernumgebung für die Primarschule hat und sich entsprechende Inhalte ansprechend aufbereiten lassen, Linux als Betriebssystem für Lehrpersonen jedoch nur bedingt geeignet ist. Als besonders empfehlenswert zeigt sich der Lernstick als Schweizer Linux-Distribution, weil dieser umfassenden Inland-support ermöglicht, falls die eigene Expertise nicht ausreicht. Eine ausführlichere Untersuchung mit einer grösseren Stichprobe könnte zusätzliche Erkenntnisse liefern und die Validität der Ergebnisse stärken. Ausblickend könnten die Inhalte der Website und der Unterrichtseinheiten ausgebaut werden, einschliesslich Lernvideos zum Kennenlernen der Desktop-Umgebung und vorhandener Software
Kunstmärchen im Unterricht
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Unterschiede zwischen Volks- undKunstmärchen darzulegen und herauszufinden, wie mit einem Kunstmärchen eineUnterrichtsreihe für 3.Klässler:innen erstellt werden kann.Es zeigt sich, dass Kunstmärchen als Gattung wenig im Deutschunterricht derPrimarschüler:innen behandelt werden. Oftmals wird ihnen ihre Anwendbarkeit in derUnterstufe sogar vollends abgesprochen. Aus diesem Grund wird in dieser Arbeit einKriterienraster erstellt, welches dem Erkennen der Anwendbarkeit von Kunstmärchenim Grundschulunterricht dient. Es zeigt auf, welche Vorüberlegungen getroffen werdenmüssen, bevor eine Lehrperson Kunstmärchen im Unterricht bearbeitet. Dieerarbeiteten Kriterien werden direkt in einer Unterrichtsreihe zum Kunstmärchen „DesKaisers neue Kleider“ von Hans Christian Andersen aufzeigt und verdeutlicht