PHIQ - das Repository der Pädagogischen Hochschule St.Gallen
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4052 research outputs found
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Gesund bleiben im Lehrberuf mittels Bewältigungsstrategien
Die Arbeit verdeutlicht die Relevanz eines individuellen und reflektierten Umgangs mit Belastungen im Lehrberuf. Resilienzfördernde Strategien sollten gemäss der Befragten bereits in der Ausbildung thematisiert werden, um frühzeitig ein Bewusstsein für gesundheitsförderliches Handeln zu schaffen. Die gewonnenen Erkenntnisse liefern wichtige Impulse für die Ausbildung der Lehrpersonen sowie für die Weiterentwicklung unterstützender Strukturen im schulischen Umfeld. Darüber hinaus regt die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Strategien zur Reflexion des eigenen Umgangs mit Belastungen an und kann einen Beitrag zur persönlichen Weiterentwicklung von Lehrpersonen leisten
Zwischen Sprachen und Kulturen - Deutsch als Zweitsprache und Integration in der Primarschule
Diese literarische Bachelorarbeit befasst sich mit der Fragestellung – wie der Spracherwerb bei DaZ-Kinder (Deutsch als Zweitsprache) aussieht und wie man die Kinder als Lehrperson bestmöglich beim Spracherwerb unterstützen kann. Zudem wird untersucht, wie die Kinder trotz Sprachbarriere und kulturellen Unterschieden bestmöglich integriert werden können. Das Ziel der Arbeit ist es Strategien und Methoden darzustellen, wie den Kindern sowohl im sprachlichen als auch im kulturellen Bereich Hilfe geboten werden kann
Interreligiöse und interkulturelle Bildung auf der Primarstufe
Diese Bachelorarbeit untersucht, welche pädagogischen Strategien und Massnahmen geeignet sind, um interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern der Primarstufe zu fördern. Angesichts der zunehmenden kulturellen und religiösen Diversität in Schulen wird das Thema aus theoretischer und praxisorientierter Perspektive analysiert. Im Fokus stehen Theorien wie interkulturelle Pädagogik, Kontakthypothese und Pluralitätskompetenz, die als Grundlage für die präsentierten Massnahmen dienen.Die Arbeit präsentiert interaktive und dialogorientierte Ansätze wie Rollenspiele, Perspektivenwechsel, Teamteaching und Exkursionen, die nachweislich Vorurteile abbauen und Empathie fördern. Zudem werden praxisorientierte Lehrmittel analysiert, die Lehrpersonen konkrete Unterstützung bieten, obwohl Anpassungen erforderlich sind, um spezifische Klassenbedürfnisse abzudecken.Die Ergebnisse zeigen, dass eine erfolgreiche Förderung interkultureller und interreligiöser Kompetenzen nicht nur von innovativen Unterrichtsmethoden, sondern auch von gezielten Weiterbildungsmassnahmen für Lehrpersonen und einer stärkeren curricularen Verankerung abhängt. Die Arbeit schliesst mit Handlungsempfehlungen und einem Appell an die Bildungspolitik, den Stellenwert dieser Bildungsziele zu erhöhen
Die Rolle des Naturerlebens für die kognitive Entwicklung der Kinder
Diese Bachelorarbeit widmet sich der Untersuchung, wie Naturerfahrungen die kognitive Entwicklung von Kindern im Alter von 6 bis 8 Jahren fördern können. Im Zentrum stehen die Fragen, wie Natur Aufmerksamkeit, Problemlösefähigkeit und Selbstregulation beeinflusst und welche Rolle diese Faktoren für das Lernen und die Entwicklung in diesem Altersbereich spielen. Aufbauend auf der Attention-Restoration-Theory, die die regenerierende Wirkung der Natur auf kognitive Ressourcen betont, sowie Jean Piagets Stufenmodell der kognitiven Entwicklung wird der theoretische Rahmen abgesteckt.Eine fundierte Literaturrecherche analysiert die Wechselwirkungen zwischen Naturerlebnissen und zentralen kognitiven Prozessen wie Arbeitsgedächtnis, selektiver Aufmerksamkeit und logischem Denken. Ergänzend dazu werden die soziale und die emotionale Dimension von Naturerfahrungen betrachtet, um ein ganzheitliches Verständnis der kindlichen Entwicklung zu ermöglichen
Koopolis - Lernspiel zur Förderung der baukulturellen Bildung Bildung in der Primarstufe
Die Bachelorarbeit untersucht die Entwicklung eines Lernspiels, das Ziele der baukulturellen Bildung verfolgt und Kompetenzen des Lehrplans 21 fördert. Auf Basis von vier zentralen Lernfeldern der baukulturellen Bildung und dem iterativen Designprozess entstand ein interaktives Brettspiel, das Teamarbeit, Entscheidungsfindung und nachhaltige Stadtentwicklung spielerisch vermittelt.Der abschließende Ausblick beleuchtet Verbesserungsmöglichkeiten und Anwendungsperspektiven im schulischen Kontext
Emotionen von Lehrpersonen auf der Unterstufe und deren Regulation
Emotionen sind im Alltag von Lehrpersonen omnipräsent. Um mit der Vielfalt an Emotionen umgehen zu können, braucht es sogenannte Emotionsregulationsstrategien. In dieser Arbeit geht es um die Emotionen von Lehrpersonen auf der Unterstufe und deren Regulation. Die folgenden Fragestellungen stehen dabei im Zentrum: Welche Emotionen erleben Lehrpersonen der Unterstufe im Schulalltag und welche Regulationsstrategien kommen zum Einsatz? Erkennen Kinder die nach aussen getragenen Basisemotionen? Neben der Betrachtung der Emotionsregulation der Lehrpersonen wird ausserdem untersucht, wie die Schüler:innen die Emotionen der Lehrpersonen wahrnehmen. Die Arbeit widmet sich in einem Empirieteil verschiedenen Alltagssituationen von Lehrpersonen im Zusammenhang mit der Empfindung verschiedenster Emotionen. Zur Erfassung wird mit Emotionstagebüchern gearbeitet. Die Arbeit zeigt, dass eine Verbindung zwischen den Emotionen der Lehrperson und den wahrgenommenen Emotionen der Schüler:innen besteht. Ausserdem werden im Schulalltag häufig die Emotionsregulationsstrategien des meidensorientierten Copings und der Verstärkung angewandt, was theoriegeleitet bereits so vermutet wurde
Aufmerksam im Unterricht - Der Schulhund und sein Einfluss auf die Aufmerksamkeit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, wie und unter welchen Bedingungen die Anwesenheit eines Schulhundes im Kindergarten die Aufmerksamkeit von Kindern aus Sicht der Lehrperson und deren Schüler:innen beeinflusst. Aufbauend auf theoretischen Grundlagen zur Aufmerksamkeit (Arndt & Sambani, 2018; Petersen & Posner, 2012), zur Bedeutung von Emotionen für die Aufmerksamkeitslenkung (Ekman, 2007; Pekrun, Muis, Frenzel & Goetz, 2018) sowie empirischen Studien zum schulischen Hundeeinsatz (Beetz, 2013; Gee et al., 2007, 2010a, 2010b, 2012; Hergovich et al., 2002; Kotrschal & Ortbauer, 2003) wurden halbstrukturierte Interviews mit einer Kindergartenlehrperson und acht Kindergartenkindern durchgeführt und qualitativ ausgewertet.
Die Ergebnisse zeigen, dass ein Schulhund positive Emotionen auslösen und emotionale Sicherheit schaffen kann, was die Lern- und Konzentrationsbereitschaft der Kinder steigert. Zudem unterstützt die Anwesenheit des Hundes die Impulskontrolle, fördert ein harmonisches Klassenklima, vermindert Konflikte und erhöht die Motivation sowie das aktive Engagement der Schüler:innen. Damit trägt ein Hund indirekt zur Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit bei. Die vorliegende Arbeit liefert Einblicke in die Bedingungen, unter denen ein Schulhund eine positive Wirkung auf die Aufmerksamkeit im Unterricht hat. Weitere Untersuchungen in unterschiedlichen schulischen Kontexten und mit grösseren Stichproben sind notwendig, um diese Erkenntnisse zu vertiefen und langfristige Effekte besser beurteilen zu können
Das Mysterium «Empathie»
Diese Arbeit setzt sich mit den theoretischen Hintergründen von Empathie auseinander und damit, wie wichtig dieses Persönlichkeitsmerkmal für Lehrpersonen, im Vergleich zu anderen Charakteristika, wie Flexibilität, Humor und Durchsetzungsvermögen, aus Sicht der Schülerinnen und Schüler ist. In der bisher veröffentlichten Literatur wird die Wichtigkeit der Lernenden-Lehrpersonen-Beziehung betont und die grosse Bedeutung der Empathie auf ebendiese hervorgehoben. Dies wurde in einer selbst erstellten Umfrage, welche mit 91 Schüler:innen einer Mittelstufe durchgeführt wurde, bestätigt. In dieser wurde die Empathie im Vergleich zum Durchsetzungsvermögen und dem Humor signifikant wichtiger und in den Gesamtergebnissen als das wichtigste Persönlichkeitsmerkmal einer guten Lehrperson bewertet. Dies zeigt, dass die Lernenden das empathische Verhalten einer Lehrperson nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis als wichtig erachten. Diese Resultate haben wichtige Konsequenzen für das pädagogische Handeln, indem die Lehrperson bewusst empathisch auf die Schüler:innen reagiert und deren Perspektiven in den Unterricht miteinbezieht
Exemplarischer Ländervergleich der Raumgestaltung eines französischen und deutsch-schweizerischen Kindergartens
Die vorliegende empirische Arbeit untersucht die Raumgestaltung einer französischen «écolematernelle» und eines deutschschweizer Kindergartens. Anhand eines Kriterienrasters undInterviews mit Lehrpersonen und Kindern wurden die Raumgestaltungen verglichen undzugrunde liegende pädagogische Konzepte und Lehrplanvorgaben identifiziert. Derfranzösische Kindergarten verfolgt einen funktionalen und bedürfnisorientierten Ansatz,während der Schweizer Kindergarten stärker auf reformpädagogische Konzepte ausgerichtetist. Der französische Lehrplan ist kompetenzorientiert und verlangt konkrete Leistungsziele.Der Schweizer Bildungsplan hingegen ist entwicklungsorientiert und gibt keine fixenLeistungsziele vor Ende der Vorschule. Die Analyse zeigt, dass ein lernförderlichesRaumkonzept aus beiden Ansätzen kombiniert werden kann. Für die pädagogische Praxis wirdempfohlen, die Mitgestaltung der Kinder in die Raumgestaltung einzubeziehen und auf dieRessourcen im Team zurückzugreifen. Die Untersuchung der beiden Kindergärten dient alsexemplarischer Ländervergleich und ermöglicht tiefere Einblicke in die unterschiedlichenpädagogischen Ansätze
Lernen aus einer anderen Perspektive: Autismus in der Primarschule
Autistische Kinder bringen einzigartige Perspektiven in den Schulalltag – wenn wir die richtigen Bedingungen schaffen, können sie ihr Potenzial entfalten. Die Bachelo-rarbeit beleuchtet den schulischen Umgang mit Kindern, die mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) diagnostiziert sind, und untersucht, wie Lehrpersonen de-ren überfachliche Kompetenzen fördern können. ASS, eine neurodivergente Entwicklungsstörung, äussert sich durch soziale, kommunikative und sensorische Besonderheiten, die im Schulalltag sowohl Herausforderungen als auch Entwicklungschancen mit sich bringen. Im Fokus der Arbeit stehen Strategien wie die Gestaltung strukturierter Lernumgebungen, der Einsatz klarer Routinen und individuell angepasster Förderpläne. Diese Massnahmen helfen, die Stärken autistischer Kinder zu nutzen und gleichzeitig Herausforderungen zu bewältigen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung sozialer, personaler und methodischer Fähigkeiten, die für die Integration und das Wohlbefinden im schulischen Kontext entscheidend sind. Durch eine praxisnahe Analyse werden Lehrpersonen konkrete Handlungsempfehlungen aufgezeigt, um ein inklusives Lernumfeld zu schaffen. Dies schliesst die Sensibilisierung der Mitschüler:innen, die Zusammenarbeit mit Eltern und Fachpersonen sowie die Bereitstellung individueller Unterstützung ein. Ziel ist es, eine Schulumgebung zu gestalten, die die Potenziale autistischer Kinder fördert und Barrieren abbaut