PHIQ - das Repository der Pädagogischen Hochschule St.Gallen
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    Lehrmittel

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    In der heutigen Zeit herrscht ein grosses Bewusstsein für den menschlichen Respekt zu einander. DieserRespekt gilt jedem und jeder – egal welcher Herkunft. Ethnische Minderheiten, namentlich Fahrende inder Schweiz, werden jedoch häufig durch die Fremdbezeichnung «Zigeuner:in» unwissenddiskriminiert. Diese Arbeit handelt davon, wie man bereits im Kindesalter für die fahrende Gesellschaftein Bewusstsein schaffen kann mit Hilfe eines Kinderbuches. Dazu werden die Kunst des Schreibeneines illustrierten Kinderbuches, sowie die verschiedenen didaktischen Prinzipien des Unterrichtensüber ethnische Minderheiten analysiert und in einem Kriterienraster synthetisiert. Die zentral leitendeFrage dieser Arbeit lautet: «Welche Kriterien muss ein Kinderbuch über Fahrende in der Schweizerfüllen, um als didaktisches Mittel im Regelunterricht der 4. – 6. Klasse verwendet werden kann?»

    Geometrieunterricht im ausserschulischen Lernraum

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    Geometrie als ein wichtiges Teilgebiet in der Mathematik, beschäftigt sich mit räumlichem Vorstellungsvermögen, Raumorientierung, Beobachtungs- und Abstraktionsfähigkeit. Der Aufbau dieser Kompetenzen ist ein komplexes Zusammenspiel zwischen der sensorischen Aufnahme von Eindrücken aus der Umwelt und gedanklichen Leistungen. Die geometrische Begriffsbildung wird durch eine aktiv-handelnde Auseinandersetzung verstärkt und verständlich gemacht. In der vorliegenden Arbeit steht infolgedessen die folgende Fragestellung im Zentrum: Wie können Geometrieinhalte in der Primarschule im ausserschulischen Lernraum optimal umgesetzt werden? Um die Leitfrage zu beantworten, wurden die Geometriethemen des Zürcher Lehrmittels Mathematik analysiert und Aufgabenkarten für die Umsetzung im ausserschulischen Lernraum hergestellt und in einer 5. und 6. Klasse praktisch durchgeführt. Die Durchführung zeigt, dass Unterricht draussen in einem Arbeitsplansetting bezüglich der Planung und den Materialien aufwändig ist und nur bedingt zum Lernerfolg der Schüler:innen führt. Dies bedeutet, dass die Unterrichtseinheiten im ausserschulischen Lernraum je nach Klasse, Wetterbedingungen, Themenschwerpunkten, örtlichen Verfügungen und Ressourcen der Lehrperson für einen sinnvollen Einsatz eingeschätzt werden müssen. Der Mehrwert des Lernens im ausserschulischen Lernraum soll dank der intensiven Auseinandersetzung mit der Umwelt, der Bewegung und dem grossräumigen Lernraum als Chance für ein vielseitiges Lernen der Schüler:innen anerkannt und umgesetzt werden

    Sozioökonomischer Status und Lernverhalten im Fernunterricht: Eine Sekundäranalyse der Daten aus der «Mein Coronatagebuch»-Studie zum Fernunterricht während der Covid-19-Pandemie

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    Die Covid-19-Pandemie hatte weltweit Auswirkungen auf das Bildungssystem. Der kurzfristige Wechsel zum Fernunterricht stellte eine grosse Herausforderung für Schüler:innen, Lehrpersonen und Eltern dar. Die neue Lernsituation zeigte die sozialen Ungleichheiten zwischen den Schüler:innen auf und wie stark der Bildungserfolg von individuellen und strukturellen Faktoren abhängt. Die vorliegende Masterarbeit untersuchte den Einfluss des sozioökonomischen Status sowie der Elternhilfe auf das Lernverhalten und die subjektive Selbsteinschätzung des Lernfortschritts von Schüler:innen im Fernunterricht. Grundlage der Analyse sind Sekundärdaten aus der Studie «Mein Coronatagebuch», die während der Schulschliessungen erhoben wurden. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurde ein quantitatives Forschungsdesign gewählt. Mithilfe multipler linearer Regressionsanalysen wurde geprüft, inwieweit der sozioökonomische Status, die Elternhilfe sowie die Kontrollvariablen Geschlecht und Schulstufe das Lernverhalten und die Selbsteinschätzung des Lernfortschritts im Fach Mathematik beeinflussten. Die Ergebnisse zeigten, dass sowohl die Elternhilfe als auch die Schulstufe signifikante Prädiktoren für die Selbsteinschätzung der Schüler:innen im Fernunterricht waren. Schüler:innen, die von ihren Eltern stärker unterstützt wurden, sowie Schüler:innen höherer Schulstufen zeigten ein positiveres Lernverhalten. Beim sozioökonomischen Status konnten keine signifikanten Effekte festgestellt werden. Die Arbeit erweitert bestehende Forschung zur sozialen Bildungsungleichheit im Fernunterricht, indem sie aufzeigt, welche Bedeutung elterliche Unterstützung und entwicklungsbedingte Unterschiede für das Lernverhalten und die Selbsteinschätzung von Schüler:innen haben. Die Arbeit liefert auch einen Beitrag für zukünftige bildungspolitische Ansätze zur Gestaltung von Fernunterricht

    Diskriminierungserfahrungen angehender Lehrpersonen mit Migrationshintergrund

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    Die Arbeit macht deutlich, dass Diskriminierungserfahrungen nicht allein individuell verarbeitet werden können, sondern dass auch kollektive und strukturelle Veränderungen notwendig sind. Eine diskriminierungssensible Lehrer:innenbildung muss daher über die Ansprache einzelner Betroffener hinausgehen und Verantwortung sowie Bewusstsein und Sensibilität bezüglich Diskriminierungsfragen im gesamten Bildungsbereich verankern, etablieren und bestärken

    Sprachlernspiele im DaZ-Unterricht

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    Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Entwicklung, Umsetzung und Auswertung von Sprachlernspielen im DaZ-Unterricht am Beispiel einer DaZ-Klasse der Oberstufe West Schönau in St.Gallen. Im Zentrum steht die Förderung mündlicher Kompetenzen, die oft aufgrund der hohen Selbstlernzeit, bedingt durch die starke Heterogenität der Lerngruppe, zu kurz kommen. Die Sprachlernspiele wurden auf Grundlage des im Unterricht verwendeten Lehrmittels Startklar entwickelt. Ziel der Arbeit ist es, zu untersuchen, welche Aspekte für die erfolgreiche Konzeption und Durchführung der Sprachlernspiele berücksichtigt werden müssen. Im ersten Teil der Arbeit werden zentrale Aspekte der Zweitsprachen- und Spieldidaktik zusammengeführt, um daraus Kriterien für die Entwicklung von Sprachlernspielen abzuleiten. Darauf basierend wurden die drei Sprachlernspiele KonjugUNO, Eile mit Weile – Olma Edition und Wer bist du? konzipiert, die insbesondere die mündliche Sprachkompetenz der Lernenden fördern sollen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Ausgleich zwischen didaktischer Funktion und Spielwirkung. Im zweiten Teil wurden die Sprachlernspiele mit der Klasse erprobt und mittels vermittelnder Beobachtung sowie einer Online-Befragung ausgewertet. Ziel war es, herauszufinden, inwieweit die entwickelten Spiele zur Förderung der mündlichen Sprachkompetenz beitragen und ob sie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Didaktik und Spiel erreichen. Besonders KonjugUNO und Wer bist du? wurden von den Lernenden sehr positiv bewertet. KonjugUNO zeigte eine ausreichende aktive mündliche Beteiligung, Wer bist du? hingegen eine besonders hohe. In beiden Spielen konnte der angestrebte Ausgleich zwischen didaktischer Funktion und Spielwirkung erreicht werden, bei KonjugUNO besonders deutlich. Das Sprachlernspiel Eile mit Weile – Olma Edition förderte insbesondere gehaltvolle mündliche Beiträge. Allerdings ging aufgrund des stärkeren Fokus auf zu lösende mündliche Aufgaben sowie aufgrund von Faktoren wie Gruppengrösse und sprachlicher Heterogenität der Teilnehmenden der spielerische Charakter verloren, was das Gleichgewicht zwischen didaktischer Funktion und Spielwirkung beeinträchtigte. Insgesamt zeigt die Arbeit, wie Sprachlernspiele konzipiert und durchgeführt werden können, um die mündlichen Sprachkompetenzen im DaZ-Unterricht zu fördern. Die Ergebnisse beziehen sich auf die im Rahmen dieser Arbeit entwickelten Spiele und sind daher als Fallstudien zu verstehen, ohne Anspruch auf Repräsentativität

    Überfachliche Kompetenzen durch Achtsamkeit fördern - Konzeption eines Kartensets

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    Angesichts wachsender psychosozialer Belastungen und zunehmender gesellschaftlicher Anforderungen gewinnt die Förderung überfachlicher Kompetenzen im schulischen Kontext an Bedeutung. Achtsamkeit, verstanden als absichtsvolles, gegenwärtiges und nicht wertendes Gewahrsein, gilt hierbei als ein vielversprechender Ansatz. Es stellt sich die Frage, wie Achtsamkeit gezielt im Unterricht eingesetzt werden kann, um personale, soziale und methodische Kompetenzen zu stärken. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, zu untersuchen, wie Achtsamkeitspraxis methodisch fundiert in den Schulalltag integriert werden kann, um die systematische Förderung überfachlicher Kompetenzen zu unterstützen. Die zentrale Zielsetzung lautet: «Ich erarbeite ein Kartenset zur Förderung überfachlicher Kompetenzen im Schulalltag durch Achtsamkeit, weil ich herausfinden möchte, wie ein Achtsamkeitstraining aufgebaut sein muss, um eine systematische Förderung der überfachlichen Kompetenzen umzusetzen.» Zur Beantwortung dieser Zielsetzung wurden empirische Studien zu achtsamkeitsbasierten Interventionen im schulischen Kontext ausgewertet. Ergänzend wurden qualitative und quantitative Inhaltsanalysen bestehender Unterrichtsmaterialien durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass Achtsamkeitsübungen wie Atembeobachtung, Body Scan oder Sitzmeditation ein hohes Potenzial zur Förderung überfachlicher Kompetenzen besitzen. Die Übungen ermöglichen es Schüler:innen, ihre Wahrnehmung zu schulen, emotionale Impulse bewusster zu regulieren und im sozialen Miteinander präsenter und reflektierter zu agieren. Eine zentrale Erkenntnis der Arbeit besteht darin, dass viele bestehende Achtsamkeitsmaterialien im schulischen Kontext Defizite hinsichtlich curricularer Passung, Kompetenztransparenz und didaktischer Klarheit aufweisen. Das entwickelte Kartenset schliesst diese Lücke, indem es jede Übung systematisch mit spezifischen Teilkompetenzen des Lehrplans verknüpft. Grundlage dafür bildeten die Analyseergebnisse, aus denen theoriegeleitete Designprinzipien abgeleitet wurden, die in die Konzeption des Kartensets eingeflossen sind. Aufbauend auf diesen Befunden reflektiert die abschliessende Diskussion die Umsetzung des Kartensets im Hinblick auf zentrale Gütekriterien, identifiziert bestehende Limitationen und beleuchtet den pädagogischen Mehrwert der Intervention. Darüber hinaus werden Perspektiven für weiterführende Forschung zur curricularen Verankerung und nachhaltigen Integration von Achtsamkeit im Unterricht aufgezeigt

    Schriftliche Arbeit

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    Geschwister spielen eine wichtige Rolle im Leben der Menschen, die das Glück besitzen, welche zu haben. Sie beeinflussen einen positiv wie auch negativ, unbewusst und bewusst. Es gibt verschiedene Geschwisterkonstellationen und somit unterschiedliche Geschwisterpositionen, in die man hineingeboren wird. In der vorliegenden Arbeit steht folgende Fragestellung im Zentrum: Inwiefern hat die Geschwisterposition einen Einfluss, spezifisch bei Zwillingen, auf das Fach Deutsch aus der Sicht der Eltern, der Kinder und der Lehrperson? Die Geschwisterposition, in die man hineingeboren wird, bringt unterschiedliche Faktoren mit sich. Das älteste Geschwister profitiert vom Tutor-Effekt, da es den jüngeren Geschwistern Lehrverhalten beibringt. Wiederum können jüngere Geschwister Verhaltensweisen von älteren abschauen und nachahmen. Zwillinge nehmen hier einen separaten Standpunkt ein. Bei ihnen kommt es wiederum darauf an, ob sie gemeinsam oder getrennt eingeschult werden, beides hat Vor- und Nachteile. Die Arbeit zeigt, dass die Geschwisterposition sehr wohl einen Einfluss auf die Entwicklung hat. Inwiefern sich das bei der schulischen Leistung zeigt, ist nicht klar ersichtlich. Für Zwillinge ist es von Vorteil, ältere Geschwister zu haben, da sie sich vor allem für die sprachliche Entwicklung an ihnen orientieren können

    Konzept

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    In dieser Arbeit wurde ein Konzept entwickelt, welches Township-Schulen dabei hilft eine Spiel- und Lernoase zu erstellen, die das autonome Lernen der Schüler:innen fördert. Angesichts der überfüllten Klassenzimmer vor Ort kann während des Unterrichts schlecht differenziert werden, was zur Unterforderung von gewissen Schüler:innen führen kann. Die vorliegende Handreichung wurde in Südafrika vor Ort entwickelt und verbindet theoretische und empirische Erkenntnisse, welche durch den interkulturellen Dialog weiter ausgebessert wurden. Der theoretische Rahmen umfasst Ansätze der Spielpädagogik, der Multiplen Intelligenzen und dem Projektmanagement. Die Ergebnisse schildern, wie essenziell die lokalen Gegebenheiten, der interkulturelle Dialog mit Personen vor Ort und eine nachhaltige Planung ist. Das vom Autor erstellte Manual verknüpft theoretische Aspekte mit bereits vorhandenen Mitteln vor Ort sowie auch den Einbezug von Ideen des Autors. Die Arbeit zeigt, dass eine Spiel- und Lernoase nicht nur ein Ort für Spiel und Spass ist, sondern auch ein integrativer Lernraum für Township-Schulen in Südafrika. Es fördert sowohl die Motivation als auch das soziale und kognitive Lernen. Das Konzept leistet einen Beitrag zur Verbesserung der Bildungsinfrastruktur und zur Stärkung der Gemeinschaft im Township

    Liederbuch

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    Es gibt viele Kinderlieder und laufend kommen neue Singbücher spezifisch für Kinder auf den Markt. Doch was macht ein Lied zu einem Kinderlied? Ist es der Text, der von einem für Kinder interessanten Thema erzählt? Oder braucht auch die Melodie für ein Kinderlied spezielle Aufmerksamkeit? Diesen und noch weiteren Fragen wird in dieser Arbeit nachgegangen. Ausserdem wird beschrieben, wie ein Kinderlied gestaltet werden kann, sodass es nicht beim blossen Heruntersingen bleibt. Hier wird ein kurzer Exkurs gemacht, der auf die Besonderheiten der Kinderstimme eingeht. Ebenfalls wird aufgezeigt, welcher Teil des Liedes, Text oder Melodie, Kinder lustvoll und freudig mitzusingen macht. Dabei darf die generelle Wirkung und Bedeutung der Musik auf und für den Menschen nicht fehlen. Als Zusammenfassung aller erarbeiteten Theorie sollen 4 Kinderlieder zum Thema Jahreszeiten entstehen. Die Grundlagen für das Schreiben von Liedern werden in dieser Arbeit vorgestellt. Auch das thematische Arbeiten im Kindergarten wird beschrieben. Dabei wird das ausgesuchte Thema der Jahreszeiten anhand von Kriterien auf Wohlausgesuchtheit geprüft

    Schriftliche Arbeit

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    Die Bachelorarbeit setzt sich mit dem Thema auseinander, wie Schüchternheit im Unterricht behandelt werden kann. Zum Kinderbuch «Die Geschichte von Til Tiger» wurde eine Unterrichtsreihe zum Thema Schüchternheit entwickelt und evaluiert

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