PHIQ - das Repository der Pädagogischen Hochschule St.Gallen
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    Video

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    In dieser Arbeit werden die Kernmerkmale effektiver Lernvideos im schulischen Kontext untersucht, in dem diese Lernform mit der zunehmenden Digitalisierung und den Herausforderungen der Coronapandemie erheblich an Bedeutung gewonnen hat. Lernvideos dienen nicht nur Schüler:innen, sondern auch Erwachsenen als Medium zum Lernen und Vertiefen von Inhalten. Allerdings ist nicht jedes davongleichermassen geeignet. Für Lehrpersonen ist es daher entscheidend, die Aspekteeffektiver Lernvideos für den Unterricht zu kennen. Die zentrale Frage dieser Arbeit lautet demnach: Durch welche Kernmerkmale ist ein effektives Lernvideo ausgezeichnet? Basierend auf theoretischen Grundlagen wurde ein Lernvideo über das menschlicheVerdauungssystem entwickelt. Dabei wurde das begehbare Modell ‹Abenteuer Körper›des Regionalen Didaktischen Zentrums in Sargans genutzt, um den menschlichen Verdauungstrakt anschaulich und kindgerecht für die Zielgruppe der 4. Klasse darzustellen. Das Video wurde durch eine Schulklasse und deren Lehrperson evaluiert

    Schreibfieber – Eine Schreibwerkstatt für Kinder der Mittelstufe

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    Die Vermittlung einer hohen Lese- und Schreibkompetenz stellt eine zentrale Aufgabe der Primarschule dar. Das literarische Schreiben kommt dabei jedoch oftmals zu kurz, obwohl dieseKompetenzen wie etwa den Selbstausdruck und das ästhetisches Sprachverständnis fördert. Das Ziel der vorliegenden Arbeit stellt die Entwicklung einer Schreibwerkstatt, dieMittelstufenschülerinnen und -schülern das literarische Schreiben näherbringen soll, dar.Diese Schreibwerkstatt orientiert sich am prozessorientierten Schreibunterricht und unterteilt den Schreibprozess in klar strukturierte, aber flexible Teilschritte – von der Ideenfindung über die Verschriftlichung bis zur Überarbeitung und Veröffentlichung. Im Zuge der Werkstatt lernen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Kreativitätstechniken kennen und setzen sich sowohl mit dem Formulieren als auch dem Annehmen konstruktiver Kritik auseinander. Zielder Werkstatt ist es, dass jedes Kind einen eigenen literarischen Text verfasst hat

    Hochdeutsch im Kindergarten - ja, aber… oder ja, klar!

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    Die Bachelorarbeit untersucht die Sprachwahl zwischen Schweizerdeutsch und Hochdeutsch im Kindergarten des Kantons St. Gallen vor dem Hintergrund des Lehrplans 21, der eine „konsequente Förderung der Kompetenzen in der Schul-sprache ab Kindergarten“ fordert. Durch qualitative Interviews mit sechs Lehrperso-nen, die einerseits aus unterschiedlichen Alters- und Berufserfahrungsgruppen stammen, sowie in Kindergärten mit unterschiedlichen Anteilen an fremdsprachigen Kindern arbeiten, wird analysiert, wie diese Vorgabe umgesetzt wird und welche Faktoren die Sprachwahl beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen, dass Hochdeutsch insbesondere in strukturierten Unter-richtssequenzen genutzt wird, während Schweizerdeutsch in informellen Kontexten und emotionalen Momenten vorherrscht. Der Anteil fremdsprachiger Kinder in den Klassen und die persönlichen Überzeugungen der Lehrpersonen spielen eine zent-rale Rolle bei der Sprachwahl. Während zum einen Hochdeutsch als essenziell für den Schulerfolg und die Sprachförderung sehen, wird zum anderen Schweizer-deutsch als wichtig für die soziale Integration und kulturelle Identität betrachtet. Überraschenderweise beeinflussen weder das Alter noch die Berufserfahrung der Lehrpersonen eindeutig deren Praxis. Die Arbeit macht deutlich, dass die offene Formulierung des Lehrplans zu vielfältigen Interpretationen führt, was eine klare Orientierung für Lehrpersonen erschwert, aber sie lässt auch viel Spielraum für unterschiedliche Präferenzen und Anforde-rungen. Es stellt sich heraus, dass es wichtiger ist die Konsistenz in der Sprachwahl zu fördern, um den Sprachlernprozess insbesondere für fremdsprachige Kinder zu erleichtern

    Schwierigkeiten bei der halbschriftlichen Addition und Subtraktion in der Primarschule

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    In dieser Arbeit wird das halbschriftliche Rechnen in der Addition und Subtraktion im Mathematikunterricht untersucht. Das halbschriftliche Rechnen bietet den Schülerinnen und Schülern flexible Strategien, um mathematische Aufgaben zu lösen. Dennoch zeigt sich, dass viele Kinder bei der Anwendung dieser Methode typische Fehler machen, die auf fehlendes Vorwissen oder Verständnisprobleme zurückzuführen sind. Im theoretischen Teil der Arbeit werden die Grundlagen des halbschriftlichen Rechnens, die verschiedenen Strategien sowie mögliche Fehlerquellen ausführlich beschrieben. Dabei wird besonders auf die Bedeutung des Stellenwertverständnisses, die Operationsvorstellungen und der Flexibilität in den Lösungswegen eingegangen. Auch diagnostische Möglichkeiten zur Erfassung individueller Rechenwege und Denkweisen werden betrachtet. Im empirischen Teil der Arbeit wird eine Untersuchung mit Schülerinnen und Schülern einer 4. Klasse durchgeführt. Nach einer kurzen Wiederholung des Themas werden Standortbestimmungen durchgeführt, um die Vorgehensweisen und Schwierigkeiten der Kinder bei der halbschriftlichen Addition und Subtraktion im 1000er-Raum zu analysieren. Anschliessend werden vertiefende Interviews mit ausgewählten Kindern geführt, um ihre Denkprozesse und Strategien genauer zu erfassen. Die Ergebnisse der Untersuchung geben Aufschluss über die häufigsten Fehler und Herausforderungen beim halbschriftlichen Rechnen. Diese Arbeit leistet einen Beitrag zur Förderung des halbschriftlichen Rechnens im Mathematikunterricht und zeigt auf, welche Vorgehensweisen beim Lösen halbschriftlicher Rechenaufgaben angewendet werden und welche Schwierigkeiten dabei auftreten

    Entwicklung einer Lernkiste zur Wortschatzerweiterung von lebensweltlich mehrsprachigen Primarschulkindern im heterogenen Deutschunterricht

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    In der heutigen Gesellschaft wachsen immer mehr Kinder lebensweltlich mehrsprachig auf. Obwohl die Fähigkeit, mehrere Sprachen zu sprechen, eine wertvolle Ressource ist, stellt diese Fähigkeit auch Herausforderungen für den heterogenen Deutschunterricht dar. Wie kann sichergestellt werden, dass alle Lernenden, unabhängig von ihrem Sprachprofil, am Unterrichtsvorhaben in Deutsch teilnehmen und ihren Wortschatz erweitern können? Die vorliegende Arbeit untersucht, wie eine Lernkiste mit verschiedenen Lernangeboten die Wortschatzerweiterung von lebensweltlich mehrsprachigen Lernenden im heterogenen Deutschunterricht fördern kann. Dafür wurden Literaturquellen zu den Themen Mehrsprachigkeitserziehung, Spracherwerb, Sprachförderung, Wortschatzerwerb, Wortschatzerweiterung, Lernkisten, spielerisches Lernen und Differenzierung vertieft studiert und aufgearbeitet. Mit diesem Grundwissen wurde eine Lernwortschatzkiste entwickelt. Im Zentrum steht das Bilderbuch ""Der Wortschatz"" von Rebecca Gugger (2024), welches die Grundlage für fünf kreative und handlungsorientierte Lernangebote bildet. Anhand der vorliegenden Arbeit wird eine spielerische und kreative Möglichkeit aufgezeigt, wie die Wortschatzarbeit im Deutschunterricht integriert werden kann und man gleichzeitig den individuellen sprachlichen Bedürfnissen der Lernenden gerecht werden kann, damit alle, unabhängig von ihren Sprachprofilen, am Deutschunterricht teilhaben können

    Den Tod mit Kinderaugen sehen. Das Trauerverhalten eines Kindes und wie das Thema Trauer im Unterricht einer Basisstufe integriert werden kann

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    Diese Bachelorarbeit untersucht, wie Kinder den Tod wahrnehmen und wie das Thema Trauer im Unterricht einer Basisstufe sinnvoll integriert werden kann. Anhand von Gruppendiskussionen wurde analysiert, wie Kinder Gefühle, Gedanken und Vorstellungen zum Tod äussern. Die Ergebnisse zeigen, dass philosophische Gespräche und der Einsatz von Bilderbüchern effektive Ansätze sind, um Kindern in einem bewertungsfreien Raum den Umgang mit Verlust und Trauer zu erleichtern. Die Arbeit bietet praktische Empfehlungen für Lehrpersonen und beleuchtet die Bedeutung von didaktischen Methoden zur Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen im schulischen Kontext

    Bewegung als Strategie zur Förderung der Inhibition - Eine empirische Untersuchung zur Wirksamkeit von unterrichtsintegrierten Bewegungseinheiten auf die Inhibitionsfähigkeit von Kindern in der Primarschule

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    Das Ziel dieser Arbeit ist die Erforschung der Auswirkungen von Bewegung auf die Inhibition von Schüler:innen. Unter Inhibition versteht man die Fähigkeit, impulsive oder automatisierte Reaktionen unterdrücken und hemmen zu können, um stattdessen die Aufmerksamkeit aufrecht erhalten zu können oder durch logisches Denken an Antworten zu gelangen. Aktuelle Literatur zeigt, dass Lernende zunehmend Schwierigkeiten haben, sich zu organisieren und sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Den Schüler:innen mangelt es vermehrt an Impulskontrolle. Die Förderung der Selbstregulation wird dabei zu einem wichtigen Bestandteil für den schulischen Lernerfolg von Grundschulkindern. Die Recherchearbeit im theoretischen Teil dieser Arbeit zeigt, dass Schüler:innen mittels ausreichender Bewegung in ihrer inhibitorischen Kontrolle gefördert werden können. Begriffe wie exekutive Funktionen, Selbstregulation, Arbeitsgedächtnis, Inhibition und kognitive Flexibilität werden im Verlauf genauer erläutert. Im Praxisteil dieser Arbeit startet eine empirische Untersuchung in einer Klasse, die die Auswirkungen von gezielt platzierten Bewegungspausen in Bezug zur inhibitorischen Kontrolle aufzeigen soll. Damit soll die Relevanz von ausreichender Bewegung im Unterrichtsalltag von Primarschüler:innen aufgezeigt werden. Der Abgleich der theoretischen, literaturbasierten Inhalte und der Ergebnisse aus der Untersuchung soll die Hypothese, dass Bewegung einen positiven Effekt auf jene exekutiven Funktionen hat, untermauern und festigen. Ein abschliessendes Fazit umfasst eine anschauliche Darstellung der gesammelten Erkenntnisse sowie einen Ausblick

    Optimierung der eigenen Klassenführungskompetenz im Sportunterricht

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    Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Klassenführung im Sportunterricht, einem Bereich, der besondere Herausforderungen mit sich bringt. Während Klassenführung allgemein als eine zentrale Kompetenz im Lehrberuf gilt, erfordert die Klassenführung im Sportunterricht spezifische Fähigkeiten, die sich nicht aus anderen Fächern ableiten lassen (Baumgartner, 2013, S 97). Diese besonderen Anforderungen machen es notwendig, gezielte Massnahmen zur Verbesserung der Klassenführung zu ergreifen. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden und die eigene Kompetenz zu stärken, wählte die Autorin drei Qualitätsdimensionen des Sportunterrichts nach Baumgartner, Oesterhelt und Reuker (2020a) aus: „Klarheit von Ansagen“, „Gruppenmobilisierung“ und „Monitoring“. Im Rahmen von sechs Doppellektionen in einer Unterstufenklasse lag der Fokus auf der Verbesserung dieser Dimensionen. Vier dieser Doppellektionen wurden aufgezeichnet und die Videoaufnahmen einem Experten für Klassenführung im Sportunterricht zur Analyse vorgelegt. Dieser bewertete sie mithilfe des Beobachtungsrasters nach Baumgartner, Oesterhelt und Reuker (2020b). Die Ergebnisse zeigen, dass die Klassenführungskompetenz in den Bereichen Klarheit von Ansagen und Gruppenmobilisierung gestiegen ist. Allerdings stellte sich heraus, dass die Kompetenz im Bereich Monitoring sich verschlechtert hat. Trotz dieser einen negativen Entwicklung kann insgesamt von einer Verbesserung der persönlichen Fähigkeiten gesprochen werden. So konnte die Autorin ihr Selbstbewusstsein im Unterricht stärken, ihre Flexibilität und Präsenz erhöhen, ein besseres Bewusstsein für die spezifischen Anforderungen des Sportunterrichts entwickeln und ihre didaktischen Methoden erweitern. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Klassenführung im Sportunterricht eine anspruchsvolle Aufgabe darstellt, bei der kontinuierliche Selbstreflexion sowie Rückmeldungen von Experten entscheidend zur Verbesserung der eigenen Performanz und des Wohlbefindens in der Sporthalle beitragen können

    Vernachlässigung im Kindesalter: Früherkennung und angemessene Reaktionen für Lehrpersonen im Kontext der Schule

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    Kinder können auf verschiedene Weise in ihrer Entwicklung beeinträchtig werden. Ein Beispiel dafür ist die Vernachlässigung. In dieser Arbeit wird untersucht, wie Lehrkräfte Anzeichen von Vernachlässigung bei Primarschulkindern erkennen und welche Massnahmen sie ergreifen können, um betroffene Kinder zu unterstützen. Im Mittelpunkt steht die Fragestellung: „Wie können Lehrpersonen in der Primarschule Anzeichen von Vernachlässigung erkennen und durch angemessene Massnahmen zur Unterstützung betroffener Kinder beitragen?“. Die theoretischen Grundlagen umfassen die Bindungstheorie sowie die Auswirkungen von Vernachlässigung auf die körperliche, kognitive und sozial-emotionale Entwicklung. Anhand einer literaturbasierten Analyse werden Risikofaktoren, Schutzfaktoren und konkrete Handlungsmöglichkeiten für Lehrpersonen aufgezeigt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Erkennung und Unterstützung stark von der Sensibilität und den Kompetenzen der Lehrperson sowie von den individuellen Gegebenheiten der Kinder abhängt. Dies unterstreicht die Bedeutung präventiver und reaktiver Massnahmen und gezielter Schulungen, um das Wohlergehen betroffener Kinder langfristig zu fördern

    Gestaltung eines didaktischen Kartenfächers mit kreativen Übungen zur Förderung der Feinmotorik anhand eines Kamishibais

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    In dieser Bachelorarbeit wurde anhand von literarischer Recherche sowie Beizug einer Fachperson aus dem Bereich der Ergotherapie eine Sammlung mit kreativen Übungen zur Förderung der Feinmotorik in Kombination mit dem Kamishibai entwickelt. Wie zu Beginn dieser Arbeit vermutet, stellt die explizite Förderung der Feinmotorik eine wichtige Voraussetzung für die spätere Berufswelt dar. Die im Rahmen dieser Arbeit für die Förderung der Feinmotorik in Kombination mit dem Kamishibai erstellte Sammlung, welche im Kindergarten und in der Unterstufe eingesetzt werden kann, zeigt grosse Relevanz für den Lehrberuf auf

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