PHIQ - das Repository der Pädagogischen Hochschule St.Gallen
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    Reaktive nonverbale Strategien gegen Störungen und ihren Einfluss auf die Beziehung in der Unterstufe

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    Kommunikation ist ein weiter Begriff, der sich in viele Aspekten unterteilen lässt. Einer davon ist die nonverbale Kommunikation. In dieser Arbeit wird untersucht, wie das reaktive, nonverbale Verhalten auf Störungen von Lernenden die bestehende Beziehung zwischen der Lehrperson und ihren Schülerinnen und Schülern beeinflusst. Im Zentrum steht die Fragestellung: «Wie wirkt sich die nonverbale Reaktion der Lehrperson bezüglich verbaler Störungen und motorischer Unruhe der Lernenden auf die Beziehung zwischen Lehrperson und Lernenden aus?». Die theoretischen Grundlagen umfassen die Bereiche der nonverbalen Kommunikation, Störungen und Theorien zur Situationsbeurteilung einer Lehrperson. Anhand einer empirisch-qualitativen Untersuchung werden die aus dem Literaturstudium gewonnenen Erkenntnisse mit den Strategien von zwei Unterstufenlehrpersonen verglichen und anschliessend diskutiert. Die Ergebnisse zeigen, dass bewusst eingesetzte nonverbale Signale ausreichen können, um Störungen zu unterbinden, und dass diese einen grossen Einfluss auf die Beziehung zwischen Lehrperson und Lernenden haben. Dies unterstreicht die Bedeutung einer intensiven Auseinandersetzung mit der eigenen Körpersprache, um diese gezielt einsetzen zu können

    Achtsamkeit im Klassenzimmer – Integration von Achtsamkeitsübungen im Unterricht

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    Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Integration von Achtsamkeitstechnikenim schulischen Kontext zur Förderung von Resilienz und Wohlbefinden bei Schülerinnen und Schülern. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie Achtsamkeitsübungen inden Schulalltag integriert werden können, um das emotionale Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler zu stärken. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, die Wichtigkeitder Achtsamkeit als Mittel zur Bewältigung von Stress im Schulalltag zu verdeutlichenund Konzepte für eine dauerhafte Einführung in den Unterricht zu entwickeln. In derArbeit werden Stress, dessen Folgen und die Rolle von Achtsamkeit für die Emotions-regulation thematisiert. Dabei werden sowohl die Idee des sozial-emotionalen Lernens(SEL) als auch wichtige neurobiologische Mechanismen in Betracht gezogen. Die Er-gebnisse zeigen, dass gezielte Achtsamkeitstrainings die Fähigkeit zur Selbstregula-tion nachweislich verbessern, indem sie Schülerinnen und Schülern helfen, emotionaleHerausforderungen bewusst zu erkennen und konstruktiv zu bewältigen. Darüber hin-aus stärken regelmässige Achtsamkeitspraktiken die Aufmerksamkeit, fördern das so-ziale Miteinander und reduzieren Stresssymptome. Als praktisches Produkt entstehteine Sammlung von Achtsamkeitsübungen, welche Lehrpersonen mit den Schüler:in-nen im Schulalltag integrieren können. Dieses Instrument lässt eine einfache Anwendung zu und fördert eine dauerhafte Einbindung von Achtsamkeit in den Unterricht

    Burnout im Lehrberuf

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    Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Entstehung und Prävention von Burnout im Lehrberuf. Dabei stehen folgende Fragestellungen im Zentrum: Welche Faktoren tragen zur Entstehung von Burnout bei Lehrpersonen bei und welche präventiven Massnahmen können angewendet werden, um einem Burnout entgegenzuwirken? Ausgehend von den spezifischen Anforderungen und Herausforderungen des Lehrberufs werden ausgewählte Belastungsfaktoren detailliert analysiert. Dazu zählen die zahlreichen Arbeitsaufgaben, die hohe Arbeitszeit, der Erwartungsdruck, die Rollenkonflikte, der Umgang mit Schülerinnen und Schülern, Eltern, Kolleginnen und Kollegen sowie der Schulleitung. Diese Belastungen führen häufig zu einem Ungleichgewicht zwischen den beruflichen Anforderungen und den zur Verfügung stehenden Ressourcen. Zur Beantwortung der zweiten Fragestellung werden präventive Strategien aufgezeigt. Massnahmen wie die Identifikation von Stressquellen, die Festlegung realistischer Ziele, ein effektives Zeitmanagement, die Förderung der Work-Life-Balance, das Setzen von Grenzen sowie die soziale Unterstützung werden thematisiert. Präventionsmassnahmen sind von entscheidender Bedeutung, um das Wohlbefinden und die Belastbarkeit der Lehrer:innen zu stärken

    Wie beeinflusst das Modell „Lernzeit statt Hausaufgaben“ die Chancengleichheit und Selbständigkeit? Eine qualitative Untersuchung der Wahrnehmung von Lehrpersonen

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    Der Einfluss von Hausaufgaben auf die schulische Leistung ist umstritten. Zudem bieten sie ein grosses Konfliktpotenzial, sowohl zuhause als auch in der Schule. Daher scheint es notwendig, über Alternativen nachzudenken. Das Modell Lernzeit integriert Hausaufgaben in die Schule und bietet freiwillige Zeitslots vor oder nach dem Unterricht an.Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, zu untersuchen, welchen Einfluss das Modell Lernzeit auf die Chancengleichheit und Selbständigkeit der Schüler:innen hat, wenn es die Hausaufgaben vollständig ersetzt. Dazu wird die folgende Forschungsfrage gestellt: „Wie schätzen Lehrpersonen die Förderung der Chancengleichheit und Entwicklung des selbständigen Lernens im Rahmen des Modells Lernzeit im Vergleich zu klassischen Hausaufgaben ein?“Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde eine qualitative Studie in Form von semistrukturierten Leitfadeninterviews durchgeführt. Dabei wurden 6 Lehrpersonen befragt und die Transkripte mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring untersucht.Die Analyse zeigt, dass das Modell Lernzeit die Chancengleichheit fördert, da es sozioökonomische Unterschiede teilweise ausgleichen kann. Es bietet eine strukturierte und unterstützende Lernumgebung, in welcher, durch gezieltes Coaching der Lehrperson, die Selbstständigkeit aller Schüler:innen angeregt wird. Dabei ist eine kontinuierliche Kommunikation zwischen den Eltern und der Schule förderlich.Aus der Sicht der Lehrpersonen ist die Lernzeit ein Gewinn für alle Beteiligten

    Didaktische Ansätze von Primarschullehrpersonen im altersdurchmischten Lernen

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    Mit der Vielfalt der Kinder in einer Klasse angemessen umzugehen, stellt grosse Herausforderungen an die Lehrpersonen. Um mit dieser Heterogenität bewusster umgehen zu können und sie vor allem für den Unterricht zu nutzen, gibt es Konzepte wie das altersdurchmischte Lernen. Speziell beim altersdurchmischten Lernen ist, dass bewusst Kinder aus unterschiedlichen Jahrgängen in einer Klasse zusammenarbeiten. Ziel ist es, dass die Kinder miteinander, nebeneinander und auch voneinander lernen können. Dadurch sollen auch die Selbstständigkeit und die sozialen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zusätzlich gefördert werden. Diese Bachelorarbeit soll aufzeigen, was eine Lehrperson aus didaktischer Sicht tun kann, um altersdurchmischtes Lernen lernförderlich umzusetzen. Im Zentrum der Theorie stehen die Aspekte Öffnung des Unterrichts, Differenzierung, Zusammenleben und die Rolle der Lehrperson. Diese Arbeit möchte vor allem die Praxis mit der Theorie vergleichen und so Taktiken und Hilfen von praktizierenden Lehrpersonen und die Literatur dazu nutzen, um zukünftige Lehrpersonen beim Einstieg in das System des altersdurchmischten Lernens zu unterstützten

    Sterben, Tod und Trauer in der Schule - Unterrichtsgestaltung zur Trauerverarbeitung der Schülerinnen und Schüler

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    Sterben, Tod und Trauer gehören unvermeidlich zum menschlichen Leben. Dennoch werden sie von der Gesellschaft oft verdrängt und bleiben ein Tabuthema. Umso wichtiger ist es, diesen Themen in der Schule Raum zu geben und sich damit auseinanderzusetzen. Denn auch Kinder erleben Abschiede und Trauer in diversen Formen, sei es durch den Tod eines geliebten Menschen oder Haustieres sowie auch zum Beispiel infolge einer Trennung der Eltern. Trauer zeigt sich auf geistiger, körperlicher und psychischer Ebene, die bei jedem Individuum unterschiedlich sein kann. Hierbei äussern sich wiederum verschiedene Todeskonzepte, welche kulturell, religiös oder familiär geprägt sein können. Ebenfalls ist es wichtig, auf die Entwicklungsstufen der Kinder einzugehen und diese bei der Thematisierung von Sterben, Tod und Trauer zu berücksichtigen. Angesichts dieser gesellschaftlichen Lücke widmet sich die folgende produktorientierte Bachelorarbeit der zentralen Fragestellung: Wie kann das Thema Tod und Abschied bei Schülerinnen und Schülern des Zyklus 2 thematisiert werden und welche Ideen und Praktiken gibt es, um die Trauerverarbeitung der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen? Der Umgang mit Sterben, Tod und Trauer im Unterricht bringt für eine Lehrperson besondere Herausforderungen mit sich. Wie kann solch ein schwieriges Thema zeitlich trotz fehlendem Lehrplanbezug in den Unterricht involviert werden? Wie kann mit der Heterogenität in der Klasse umgegangen werden? Wie kann eine Todesnachricht den Schülerinnen und Schülern übermittelt werden bzw. was ist bei einem plötzlichen Tod im Umfeld der Schulklasse besonders zu beachten? Obwohl die Thematisierung Herausforderungen mit sich bringt, ist die Schule ein wichtiger Ort für die Kinder, wo sie sich austauschen und weiterentwickeln können. Besonders für ein Kind mit lebensverkürzender Krankheit ist die Schule ein wichtiger Ort der Normalität. Im Fokus dieser Bachelorarbeit stehen einerseits die theoretischen Grundlagen zum Thema Tod und Trauer, andererseits praktische Methoden, welche in den schulischen Alltag eingeplant und umgesetzt werden können. Diese Erkenntnisse ergeben schliesslich ein Ideenbuch für die Mittelstufe, welches Lehrpersonen konkrete Unterrichtsideen bietet

    Schwierigkeiten von Kindern mit frühkindlichem Autismus im Sonderschulalltag

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    Diese Bachelorarbeit untersucht die Schwierigkeiten, die Kinder mit frühkindlichem Autismus im Sonderschulalltag erleben, und beleuchtet verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten, die Lehrpersonen zur Erleichterung des Alltags dieser Kinder umsetzen können. Der Fokus liegt dabei auf den spezifischen Herausforderungen in den Bereichen emotionale Reaktionen, Kommunikation, soziale Interaktion, sensorische Empfindlichkeiten, Aufmerksamkeitsregulation und Übergänge. Anhand von Beobachtungen zweier Kinder im schulischen Umfeld werden typische Merkmale von frühkindlichem Autismus in Bezug auf die genannten Bereiche aufgezeigt und mit bestehenden Theorien abgeglichen. Auf Grundlage der Analyse dieser Schwierigkeiten werden Handlungsansätze für Lehrpersonen entwickelt, die von strukturierten Lernumgebungen über die Förderung der sozialen und kommunikativen Kompetenzen bis hin zur Anpassung der Klassenzimmerumgebung reichen. Ziel dieser Arbeit ist es, praxisorientierte Empfehlungen zu geben, die Lehrpersonen dabei unterstützen, den Sonderschulalltag für Kinder mit frühkindlichem Autismus zu erleichtern und ihre Integration sowie Teilhabe im schulischen Kontext zu fördern

    Strukturen, Methoden und Materialien für den Unterricht mit Schüler:innen im Autismus-Spektrum in Regelklassen

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    Das Bildungswesen beschäftigt sich mit einer Vielfalt an Schüler:innen. Diese Bachelorarbeit betrachtet das Thema Autismus näher; sie konkretisiert, welche Strukturen, Methoden und Materialien sich für Schüler:innen im Autismus-Spektrum an Regelschulen eignen. In diesem Zusammenhang wird auch die Gestaltung des Klassenzimmers sowie nötige Kompetenzen von und Herausforderungen an Lehrpersonen beleuchtet. erster Das Augenmerk der Arbeit liegt auf Interviews mit heilpädagogischen Lehrkräften, um aus Hand praktische und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten herauszuarbeiten, die einen funktionierenden Unterricht mit Schüler:innen im Autismus-Spektrum auch an einer Regelschule ermöglichen. Die theoretische Grundlage bietet der aktuelle Forschungsstand, aber auch allfällige Lücken, welche noch zu wenig erforscht sind. Das übergeordnete Interesse liegt darin, das Wissen zu Autismus zu vertiefen und Lehrpersonen an Regelschulen auf die Arbeit mit Schüler:innen im Autismus-Spektrum zu sensibilisieren und gezielte Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen

    Achtsamkeit im Schulunterricht - Der Einfluss auf Exekutive Funktionen im Zyklus 2

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    Diese Bachelorarbeit untersucht anhand von Literaturrecherchen, wie Achtsamkeitsübungen im Schulunterricht des Zyklus 2 die Exekutiven Funktionen von Kindern beeinflussen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob eine regelmässige Achtsamkeitspraxis zur Verbesserung der Exekutiven Funktionen beitragen kann. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Teile: Zunächst wird der theoretische Hintergrund zu Achtsamkeit und Exekutiven Funktionen beleuchtet. Anschliessend werden verschiedene Ansätze zur Anwendung von Achtsamkeit im schulischen Kontext vorgestellt. Es folgen eine Analyse von Forschungsberichten, die die Auswirkungen dieser Übungen auf die Exekutiven Funktionen untersuchten, sowie konkrete Achtsamkeitsübungen, die sich für die Integration in den Schulunterricht eignen. In der Diskussion und im Fazit werden die Ergebnisse zusammengefasst und die zentrale Fragestellung beantwortet. Die Arbeit bietet somit einen umfassenden Überblick über die Relevanz von Achtsamkeit im Bildungsbereich und zeigt auf, welche Methoden zur Förderung Exekutiver Funktionen hilfreich sein könnten

    Die Bedeutung der sensorischen Integration bei Entwicklungsverzögerungen im Kindergarten

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    Sinneseindrücke unterschiedlichster Art umgeben den Menschen. Diese Reize müssen aufgenommen und verarbeitet werden, damit der Mensch im Anschluss darauf reagieren kann. Dieser Prozess wird als sensorische Integration bezeichnet. Die Fähigkeit eines Kindes, Informationen aus der Umwelt aufzunehmen und zu verarbeiten, ist ein entscheidender Aspekt für das Lernen. In der frühen Kindheit zeigt das Gehirn eine besondere Plastizität und Anpassungsfähigkeit, weshalb es entscheidend ist, möglichst frühzeitig mit einer anregenden, sensibilisierenden Umgebung konfrontiert zu sein. Viele pädagogische Fachkräfte haben unzureichende Kenntnis-se über die Auswirkungen von sensorischer Über- oder Unterempfindlichkeit im Schulalltag. Zudem herrscht oft Unklarheit darüber, wie Lehrpersonen die sensorische Integration in ihren Unterricht einbetten können. Daher steht in der vorliegen-den Arbeit die folgende Fragestellung im Zentrum: Wie kann die sensorische Integration im Kindergarten durch eine anregende Umgebungsgestaltung und gezielten Übungen gefördert werden? Die Untersuchungen in dieser Arbeit basieren auf Literaturstudium, einem Interview sowie Erhebungen zu den sensorischen und graphomotorischen Fertigkeiten zweier Klassen mit unterschiedlichen Voraussetzungen. Eine Klasse arbeitet täglich mit sensorischen Integrationsübungen, die andere hingegen setzt solche bisher im Kindergarten nicht bewusst ein. Die Ergebnisse zeigen auf, dass die Klasse mit sensorischer Erfahrung tendenziell bessere Werte in den sensorischen sowie graphomotorischen Übungen erzielte. Allerdings sind die meisten dieser Werte nicht signifikant, wodurch der Zufall nicht ausgeschlossen werden kann. Es konnte jedoch nachgewiesen werden, dass eine positive Korrelation zwischen den sensorischen und den graphomotorischen Fertigkeiten eines Kin-des vorliegt. Das bedeutet: je besser die sensorischen Fertigkeiten, desto besser die graphomotorischen Fähigkeiten

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