PHIQ - das Repository der Pädagogischen Hochschule St.Gallen
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    Praxisheft Teil 4

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    Diese Arbeit erforscht die Erstellung und Anwendung mathematischer Aufgabenstellungen zum Bilderbuch «Die kleine Raupe Nimmersatt». Das Ziel dieser Arbeit ist es, passende mathematische Aufgaben zum ausgewählten Bilderbuch zu erstellen, sodass das Rahmenthema im Kindergarten fächerübergreifend stattfindet. Zudem wird aufgezeigt, weshalb ein Bilderbuch im Mathematikunterricht eingesetzt werden soll und die verschiedenen Differenzierungsmöglichkeiten. Damit das Ziel erreicht wird, wurden relevante Literaturquellen analysiert und die Aufgaben in der Praxis erprobt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kinder von einem Buch im Mathematikunterricht profitieren. Zudem konnten sie die meisten Aufgaben problemlos lösen. Die Aufgaben wurden nach der Erprobung optimiert, sodass es noch mehr Differenzierung gibt und die Kinder diese noch selbständiger lösen können. Die Theorie liess sich grösstenteils gut mit den Aufgaben verbinden und es sind passende mathematische Aufgaben zum Bilderbuch entstanden

    Audiodatei

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    Diese Bachelorarbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen präventiven und reaktiven Massnahmen im Kontext der Klassenführung, insbesondere von Routinen, Ritualen und nonverbaler Kommunikation. Im Mittelpunkt steht die Forschungsfrage: «Wie müssen präventiv einzusetzende Routinen und Rituale aufgebaut werden, damit reaktiv (nonverbal) für einen möglichst störungsfreien Unterricht gesorgt werden kann?» Ziel ist es, herauszufinden, wie diese beiden Aspekte miteinander kombiniert werden können, um eine geordnete und zielführende Lernumgebung zu schaffen. Dazu wurden eine umfassende Literaturrecherche sowie eine qualitative, empirische Untersuchung durchgeführt. Während der theoretische Teil bestehende Studien und Modelle zur Klassenführung, den Funktionen von Routinen und Ritualen sowie zur Rolle nonverbaler Kommunikation zusammenfasst, liefern deduktiv geführte Interviews praxisnahe Einblicke in die Erfahrungen von Lehrpersonen. Beide Vorgehensweisen führten zu differenzierten Erkenntnissen, die sowohl die theoretische als auch die praktische Perspektive der Klassenführung beleuchten. Ein zentraler Ansatzpunkt dabei ist die präventive Arbeit: Die zugrunde liegende Hypothese besagt, dass gezielt eingeführte Routinen und Rituale die Basis für eine erfolgreiche reaktive Klassenführung schaffen. Damit sie ihre volle Wirkung entfalten können, ist es entscheidend, dass präventive Massnahmen so vermittelt werden, dass die Schüler*innen sie verstehen und nachhaltig verinnerlichen. Nur so gelingt es der Lehrperson, nonverbale Signale wie Gestik, Mimik oder Blickkontakt effektiv einzusetzen, um Erwartungen klar zu kommunizieren und das Verhalten der Schüler*innen zu lenken (Lohmann, 2022). Der bewusste Einsatz subtiler Hinweise ermöglicht es Lehrpersonen, Schüler*innen an bekannte Abläufe zu erinnern, ohne verbale Unterbrechungen vorzunehmen. Somit spielt nonverbale Kommunikation nicht nur eine ergänzende Rolle, sondern hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Klassenführung. Laut Evertson und Emmer (2013) entsteht dadurch eine ruhige und produktive Lernatmosphäre, die sowohl den Lernenden als auch den Lehrenden zugutekommt. Zudem trägt eine effektive Klassenführung, unterstützt durch nonverbale Kommunikation, zum schulischen Erfolg bei (Marzano, Pickering & Marzano, 2003). Die Ergebnisse zeigen, dass eine frühzeitige Implementierung von Routinen und Ritualen nicht nur den Unterrichtsfluss unterstützt, sondern auch eine strukturierte und sichere Lernumgebung schafft, in der kleinere Störungen reaktiv durch nonverbale Kommunikation behoben werden können (Lohmann, 2022)

    Schriftliche Arbeit

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    Sprachliche Fertigkeiten sind eine Grundvoraussetzung für jeglichen Unterricht auf sämtlichen Bildungsstufen und in allen Fachbereichen. Die deutsche Sprache dient dabei als das Hauptmedium des Lernens. Ein Kind, welches sprachlich nicht mithalten kann, ist in allen Schulfächern benachteiligt. Deshalb ist es wichtig, dass jede Lehrperson integriert in den alltäglichen Unterricht auch die Sprache der Kinder fördert. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, sich vertieftes Wissen über die phonologische Bewusstheit und vor allem deren Förderung anzueignen. Dazu wird die folgende Forschungsfrage gestellt: Wie fördert die Arbeit an der phonologischen Bewusstheit den Spracherwerb des Kleinkindes? Um die Forschungsfrage zu beantworten, werden Studien zum Thema phonologische Bewusstheit und Kinder mit Deutsch als Zweitsprache analysiert und miteinander verglichen. Die Arbeit an der phonologischen Bewusstheit fördert den Spracherwerb von Kleinkindern massgeblich, da sie die grundlegenden kognitiven Fähigkeiten unterstützt, die für das Erkennen und Verarbeiten sprachlicher Strukturen erforderlich sind. Zudem werden Fördermöglichkeiten der phonologischen Bewusstheit angesprochen. Explizite Trainingsprogramme nutzen spielerische Übungen zu Lauten, Silben und Reimen, die insbesondere Risikokindern im Vorschulalter helfen, phonologische Defizite aufzuholen. Aufgrund dieses Wissens wurde basierend auf einem Bilderbuch Sprachfördermaterial hergestellt, welches mit der ganzen Klasse behandelt werden kann, mit besonderer Berücksichtigung der Kinder mit Deutsch als Zweitsprache

    Dokumentation

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    Das Konzept der Neuen Autorität nach Haim Omer bietet Lehrpersonen Orientierung und Unterstützung im Umgang mit Herausforderungen im Klassenzimmer. In der Mittelstufe durchlaufen Schülerinnen und Schüler eine Phase intensiver persönlicher und sozialer Entwicklung. Dabei treten häufig Verhaltensprobleme und Konflikte auf, die das Schulklima stören und den Lernprozess negativ beeinflussen. Der Ansatz verspricht, durch Präsenz, Beharrlichkeit und Beziehungsarbeit eine respektvolle und effektive Klassenführung zu fördern. Doch wie gut lässt sich dieses Konzept tatsächlich im Schulalltag umsetzen? Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, ob die Neue Autorität nach Haim Omer praktische Relevanz im Schulalltag hat. Die Arbeit analysiert theoretische Grundlagen und vergleicht die Umsetzung des Konzepts mit alternativen Methoden. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Prinzipien der Neuen Autorität und ihre Anwendung in der Mittelstufe zu gewinnen

    Verbindung von Merkfähigkeit und Tanztraining

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    Diese Bachelorarbeit untersucht den Einfluss von Tanztraining auf die kognitive Leistungsfähigkeit, insbesondere die Merkfähigkeit. Angesichts der zentralen Rolle der Gedächtnisbildung für schulischen und beruflichen Erfolg wird in dieser Arbeit ein innovativer Ansatz gewählt, der Bewegung und kognitive Prozesse miteinander verbindet. Ziel war es, die Frage zu beantworten, ob regelmässiges Tanztraining die Merkfähigkeit positiv beeinflusst und welche Mechanismen diesem Zusammenhang zugrunde liegen. Im theoretischen Teil wird die Relevanz von Gehirnregionen wie dem Hippocampus und dem präfrontalen Cortex für Gedächtnisbildung und kognitive Flexibilität dargelegt. Studien zeigen, dass Bewegung, insbesondere Tanz, diese Hirnregionen stimuliert, indem sie Neuroplastizität, Neurogenese und die Ausschüttung von BDNF und Dopamin fördert. Zudem wird der integrative Charakter des Tanzens durch die gleichzeitige Beanspruchung motorischer, kognitiver und sozialer Fähigkeiten hervorgehoben. Die empirische Untersuchung erfolgte mittels einer online-basierten Querschnittsstudie mit 21 Teilnehmenden, die fünf Aufgaben zur Messung der Merkfähigkeit absolvierten. Die Ergebnisse zeigen, dass regelmässiges Tanzen mit signifikant besseren Merkfähigkeitsleistungen korreliert (r = 0.66). Tänzer:innen erzielten besonders hohe Werte bei Aufgaben, die räumliches Denken und ein visuelles Gedächtnis erforderten. Studierende Tänzer:innen erreichten die besten Gesamtwerte, was auf Synergieeffekte zwischen kognitiver und körperlicher Aktivität hinweist. Die Arbeit diskutiert die methodischen Einschränkungen, darunter die geringe Stichprobengrösse und das Fehlen eines Längsschnittdesigns, und schlägt zukünftige Forschungsansätze vor. Die Ergebnisse legen nahe, dass Tanztraining als Methode zur Förderung kognitiver Fähigkeiten in Bildung und Therapie genutzt werden könnte. Tanz vereint Bewegung, Musik und soziale Interaktion, was ihn zu einem ganzheitlichen und vielversprechenden Instrument für die Verbesserung von Gedächtnis und kognitiver Leistungsfähigkeit macht

    Gender und Diversität im sexualkundlichen Unterricht

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    Die vorliegende Bachelorarbeit widmet sich der Entwicklung eines regionalen sexualpädagogischen Konzepts mit Schwerpunkt auf Gender und Diversität für den Zyklus 2. Ziel ist es, ein altersgerechtes und aktualitätsbezogenes Konzept zu erstellen, das als Grundlage für den sexualkundlichen Unterricht dient. Die Arbeit beantwortet die Frage, wie Geschlechtsidentität, Geschlechterrollen und Vielfalt im schulischen Kontext integriert werden können, um die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler zu fördern und Diskriminierungen entgegenzuwirken. Die Methodik basiert auf einer systematischen Literaturrecherche, die Themen wie psychosexuelle Entwicklung, gesellschaftliche Normen und Diversität analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass queere Schüler:innen häufig Diskriminierungen erfahren und Lehrpersonen oft unsicher im Umgang mit Diversität sind. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit einer fundierten und praxisnahen Orientierung. Das entwickelte Konzept zielt darauf ab, Lehrpersonen zu unterstützen, eine wertfreie und inklusionsorientierte Sexualaufklärung umzusetzen. Das Konzept bietet Handlungsrichtlinien und Planungshinweise, die flexibel an verschiedene schulische Kontexte angepasst werden können. Es richtet sich primär an Lehrpersonen des Zyklus 2 sowie an pädagogische Fachkräfte und Interessierte aus dem schulischen Umfeld. Auf detaillierte Unterrichtsleitfäden wurde bewusst verzichtet, um die Anwendbarkeit zu erhöhen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Toleranz, Vielfalt und Gleichberechtigung sowie der Dekonstruktion heteronormativer Strukturen im schulischen Alltag

    Wie Kinder mit besonderem Bildungsbedarf eine mathematische Forscheraufgabe bearbeiten

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    Diese Arbeit untersucht, wie Kinder mit besonderem Bildungsbedarf eine mathematische Forscheraufgabe bearbeiten. Der Fokus liegt dabei auf Strategien und Vorgehensweisen, welche die Kinder anwenden. Die methodische Grundlage bilden diagnostische Interviews. Sie werden als qualitative Forschungsmethode eingesetzt. Diese Interviews wurden mit sechs Schüler:innen der Mittelstufe durchgeführt. Die Kinder bearbeiteten eine Finde-alle-Aufgabe zum Thema Geld. In der Aufgabe geht es darum, dass die Kinder aus den Banknoten von 10 - 200 möglichst viele Zweier- und Dreierkombinationen bilden sollen. In der Auswertung der Interviews wird die Systematik der Vorgehensweisen der Kinder beurteilt. Zudem werden die Strategien beschrieben, welche die Kinder bei der Aufgabenbearbeitung anwenden. Es wird analysiert, wie das Ordnen der gefundenen Kombinationen sowie Interventionen der Interviewerin das Finden weiterer Kombinationen unterstützen. Die Ergebnisse zeigen, dass alle Kinder in der Lage sind, die ihnen gestellte Forscheraufgabe zu bearbeiten. Besonders erfolgreich sind diejenigen Kinder, welche strategisch vorgehen oder ein grosses Durchhaltevermögen zeigen. Diese Erkenntnisse legen nahe, dass Kindern mit besonderem Bildungsbedarf Forscheraufgaben durchaus zugetraut werden können

    Entwicklung eines didaktischen Designs für evidenzbasierte Förderung der Informationskompetenz

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    In Medien, wie Zeitschriften und die sozialen Medien, werden immer mehr und mehr Falschinformationen gedruckt. Auch verbringen die Menschen viel Zeit mit der Aufnahme von allen möglichen Informationen. Durch den höheren Medienkonsum und die vielen Falschnachrichten ist es umso wichtiger sie zu erkennen. In der Primarschule ist Informationskompetenz noch kein grosses Thema. Jedoch werden die Kinder schon mit FakeNews konfrontiert, aber sie realisieren es meistens nicht. Deshalb ist es wichtig ein didaktisches Design zu erstellen, welches den Primarschüler:innen hilft sich kritisch mit den Medien auseinanderzusetzen. Dies wurde in dieser Arbeit probiert. Es ist eine Unterrichtslektion basierend auf Problembasierendem Lernen

    Gemeinsames Wachsen im KinderGARTEN

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    Schulgärten bieten ein grosses Potenzial für die Entwicklung von Kindern, da sie wert volle Natur- und Sinneserfahrungen ermöglichen. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, ein Medium zu entwickeln, das die Bedeutung und Umsetzung von Schulgärten im Kindergartenalltag vermittelt und Lehrpersonen bei der Anwendung unterstützt. Aus dieser Zielsetzung heraus wurde folgende zentrale Fragestellung verfasst: «Wie kann ein Medium entwickelt werden, das die Bedeutung und Umsetzung von Schulgärten im Kindergartenalltag vermittelt?» Für die Beantwortung dieser Frage wurden theoretische Grundlagen zu sinnlicher Wahrnehmung, ausserschulischen Lernorten und der Bedeutung von Schulgärten recherchiert und ausgewertet. Anschliessend wurde aufgrund der recherchierten Informationen ein interaktives Medium erstellt, bestehend aus einem Bilderbuch, Aktivitäten und einer Handpuppe der Leitfigur des Bilderbuches. Zur Evaluation des Mediums wurde eine Umfrage mit 14 Kindergartenlehrpersonen durchgeführt, die die Anforderungen an Inhalt, Design und Handhabung anhand eines Prototyps des Bilderbuches und der Aktivitätenkarten untersuchte. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kombination aus kindgerechter Geschichte und praktischen Umsetzungsaufgaben den Zugang zur Natur erleichtert und das Interesse der Kinder fördert. Auch kann daraus geschlossen werden, dass Lehrpersonen motiviert sind mit einer Art interaktivem Bilderbuch den Schulgarten regelmässig zu nutzen. Das entwickelte Medium «Flora Blütenstaub» schafft eine Brücke zwischen Theorie und Praxis, indem es Lehrpersonen unterstützt und Kindern eine emotionale Bindung zur Natur ermöglicht. Es zeigt, dass Schulgärten ein wertvoller Lern- und Erfahrungsraum für den Kindergartenalltag sein können

    Einsatz von Planarbeit in der Mittelstufe

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    Diese Bachelorarbeit widmet sich der Untersuchung der Planarbeit in der Mittelstufe. Im Zentrum steht die Frage, welche didaktischen Methoden und Steuerungsmassnahmen Lehrpersonen in der Mittelstufe einsetzen, um die Planarbeit umzusetzen. Dabei werden zentrale Themen wie adaptives Lernen, die Öffnung von Unterricht, geöffnete Unterrichtskonzepte, Differenzierung und Planarbeit näher betrachtet. Planarbeit fördert die Differenzierung und Individualisierung, indem sie die Heterogenität der jeweiligen Klasse berücksichtigt. Durch die Anpassung von Lernzielen und Inhalten wird die individuelle Förderung der Schüler:innen ermöglicht (Lipowsky & Lotz, 2023). Die Lehrperson übernimmt dabei die Rolle eines Coaches, der die Schüler:innen individuell unterstützt, während Reflexionsinstrumente wie beispielsweise Logbücher zur Förderung der Selbstregulation beitragen (Birri, 2017, S. 122). Die empirische Untersuchung verwendet qualitative Methoden wie systematische Beobachtungen und ergänzende Interviews mit Lehrpersonen. Die Analyse zeigt sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten in der praktischen Umsetzung

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