PHIQ - das Repository der Pädagogischen Hochschule St.Gallen
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    Suizid-Sicht der Religionen

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    Der Umgang mit Suizidgedanken und -handlungen ist ein vielschichtiges Thema, das von individuellen, gesellschaftlichen und religiösen Faktoren beeinflusst wird. Diese Arbeit widmet sich der Frage, wie unterschiedliche Religionen – insbesondere das Christentum, der Islam und der Buddhismus – den Suizid bewerten und welche Rolle Religiosität bei der Suizidprävention spielt. Dabei werden auch ethische und philosophische Perspektiven berücksichtigt. Religiöse Überzeugungen können sowohl schützend als auch belastend wirken, da sie einerseits durch soziale Netzwerke und moralische Normen Suizidgedanken entgegenwirken, andererseits jedoch Schuldgefühle oder soziale Stigmatisierung verstärken können. Die Analyse verdeutlicht, dass im Christentum und Islam Suizid abgelehnt wird, während der Buddhismus eine kontextabhängigere Haltung einnimmt. Es wird ausserdem aufgezeigt, wie Lehrpersonen durch frühzeitiges Erkennen von Warnsignalen, offene Kommunikation und die Berücksichtigung religiöser Perspektiven in der Suizidprävention eine wichtige Rolle spielen können. Die Arbeit zeigt, dass de

    Erlernen des Ukulelespiels anhand von Erklär- und Lernvideos der Social-Media-Plattform YouTube

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    Diese Bachelorarbeit untersucht die Möglichkeit, wie eine Lehrperson ohne Vorkenntnisse das Ukulelespiel ausschliesslich durch die Nutzung von YouTube-Tutorials erlernen kann. Im Rahmen eines Selbstversuchs wurden 36 verschiedene Videos bewertet, wobei eine Vielzahl von Kriterien wie Tonqualität, Bildqualität, Engagement, Glaubwürdigkeit, Effizienz und Modellierung berücksichtigt wurden. Auf Grundlage dieser umfassenden Bewertungen wurde ein Guide entwickelt, der eine strukturierte Auswahl an qualitativ hochwertigen und effektiven Tutorials bietet. Dieser Guide richtet sich an motivierte Personen, die ebenfalls autodidaktisch das Ukulelespiel erlernen möchten, und ermöglicht eine zielgerichtete und effiziente Nutzung von YouTube als Lernressource. Die Arbeit beleuchtet zudem die theoretischen Grundlagen des Lernens mit Lernvideos und analysiert die Möglichkeiten und Grenzen dieser Lernressourcen, insbesondere im Kontext des Musikunterrichts. Hierbei wird auch die Rolle der Motivation und Selbstbestimmung im Lernprozess thematisiert. Abschliessend werden die Ergebnisse diskutiert und zukunftsorientierte Forschungsmöglichkeiten in diesem Bereich erörtert

    Die wandelnde Rolle der Religion in der Schule - Ein Vergleich von früher bis heute

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    Diese Bachelorarbeit analysiert die sich wandelnde Rolle der Religion im Schweizer Bildungssystem im historischen und aktuellen Kontext. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie hat sich die Rolle der Religion in der Schulerziehung im Laufe der Zeit verändert? Mithilfe einer qualitativen Analyse von Lehrplänen und bildungspolitischen Dokumenten wird aufgezeigt, wie religiöse Inhalte von einer dominanten, konfessionellen Ausrichtung hin zu einer pluralistischen und säkularen Perspektive transformiert wurden. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass gesellschaftliche Entwicklungen wie Säkularisierung, Individualisierung und Migration entscheidende Treiber dieses Wandels waren. Während früher die religiöse Erziehung stark durch kirchliche Institutionen geprägt war, liegt der Fokus heute auf interkultureller Kompetenz und Toleranz. Der Lehrplan 21 spiegelt diesen Wandel wider, indem Religion als kulturelles und historisches Phänomen behandelt wird. Abschliessend werden praktische Implikationen für den Umgang mit religiöser Vielfalt in der Schule sowie Empfehlungen für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung der religiösen Bildung im multikulturellen Bildungskontext aufgezeigt. Diese Arbeit leistet einen Beitrag zur Reflexion über die Rolle von Religion in der heutigen Bildungslandschaft und die Herausforderungen eines inklusiven Schulsystems

    Konzept für einen Naturkindergarten im Naturschutzzentrum Wichenstein in Oberriet

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    Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Machbarkeit und die pädagogischen Grundlagen eines Naturkindergartens im Naturschutzzentrum Wichenstein in Oberriet. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung eines Konzepts, das Raum-, Umgebungs- und Jahresplanung sowie pädagogische und organisatorische Rahmenbedingungen berücksichtigt. Neben einer Analyse der Eignung des Standorts werden die Vorteile eines naturpädagogischen Ansatzes aufgezeigt. Durch eine Kombination aus Literaturrecherche, Expertengesprächen und Standortanalysen werden die Chancen und Herausforderungen des Projekts aufgezeigt. Die Ergebnisse zeigen, dass ein Naturkindergarten nicht nur pädagogisch wertvoll, sondern auch ökologisch und gesellschaftlich bereichernd für die Gemeinde sein kann. Das Konzept liefert Argumente für die Zustimmung der Behörden und setzt einen Fokus auf Nachhaltigkeit und die Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen

    Exekutive Funktionen als Grundlage schulischen Lernens. Eine empirische Untersuchung zur gezielten Förderung im Unterricht mittels Spiel und Training

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    Die exekutiven Funktionen setzen sich aus drei Subkomponenten zusammen: dem Arbeitsgedächtnis, der Inhibition und der kognitiven Flexibilität. Sie sind entscheidend für den schulischen Erfolg und die sozial-emotionale Entwicklung von Schüler:innen. Studien haben gezeigt, dass diese Fähigkeiten trainierbar sind und durch gezielte Massnahmen in der Schule gefördert werden können. Konkrete und zugleich zeiteffiziente Unterrichtsideen fehlen jedoch weitgehend. Diese Arbeit untersucht, wie eine siebenwöchige Intervention mit kurzen Übungen und Spielen die exekutiven Funktionen, insbesondere das Arbeitsgedächtnis von Mittelstufenschüler:innnen beeinflusst. Mit Hilfe eines Pre- und Posttests wird gemessen, ob sich die exekutiven Funktionen von Schüler:innen einer Klasse verbessern, wenn täglich ausgewählte Spiele in den Unterricht integriert werden. Die Ergebnisse zeigen eine signifikante Verbesserung der durchschnittlichen Testleistung nach der Intervention. Die Arbeit bestätigt die theoretische Annahme, dass regelmässiges Training die exekutiven Funktionen fördern kann und bietet praxisnahe Ansätze für eine Umsetzung im Schulalltag

    Facetten der Geschwisterpositionen und -beziehungen

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    Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Geschwisterthematik unter besonderer Berücksichtigung der unterschiedlichen Geschwisterpositionen und -beziehungen. Dabei wird sowohl auf das familiale Zusammenleben als auch auf die spezifische Situation von Zwillingen in der Familie und im schulischen Kontext eingegangen. Die unterschiedlichen Geschwisterpositionen, wie die des verantwortlichen erstgeborenen Kindes, des benachteiligten mittleren Kindes, des bevorzugten jüngsten Kindes oder des Einzelkindes, prägen die individuellen Persönlichkeitsmerkmale sowie die Geschwisterbeziehung. Eine Sonderstellung nehmen Zwillingskonstellationen ein, die sich durch besondere Zuneigung und eine einzigartige Bindung auszeichnen. Geschwisterbeziehungen entwickeln sich im Laufe des Lebens dynamisch und durchlaufen verschiedene Phasen, welche durch Nähe und Distanz geprägt sind. In der Kindheit stehen Rivalität und Konkurrenz im Vordergrund, die durch elterliche Ungleichbehandlung, den Altersunterschied der Kinder, die Geschwisterzahl oder das Geschlecht verstärkt werden können. Die Pubertät stellt häufig eine kritische Phase dar, in der sich Geschwister bewusst voneinander ab-grenzen, um die eigene Identität zu entwickeln. Im frühen und mittleren Erwachsenenalter tritt die Geschwisterbeziehung zugunsten der eigenen Lebensgestaltung meist in den Hintergrund. Zu einer Wiederannäherung kommt es im höheren Alter, wobei die Geschwisterbeziehung wieder an Bedeutung gewinnt

    Autismus im Schulalltag - Kommunikative Unterstützungsmethoden

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    Kinder mit Autismus stehen in ihrem Alltag vor vielen Herausforderungen. Um mit der grossen Vielfalt an Herausforderungen umgehen zu können, braucht es Handlungsmöglichkeiten. In der vorliegenden Arbeit steht deshalb folgende Fragestellung im Zentrum: Wie können Kinder mit Autismus in der Primarschule in ihrer Kommunikation unterstützt werden? Manche Unterstützungsmöglichkeiten können vom System oder dem Umfeld erbracht werden. Es gibt dennoch Strategien, die das Kind selbst erlernen kann. Mit der individuellen Betrachtung der Kinder mit Autismus, ist abzuwägen, in welchem Masse die jeweiligen erläuterten Strategien angewendet werden sollen. Merkmale der Autismus-Spektrum-Störung sowie Handlungsmöglichkeiten werden mit vier Personen im Autismusspektrum verbunden. Die Arbeit zeigt, dass es keine verallgemeinernde Unterstützungsmassnahmen gibt, jedoch einige individuell abgestimmte Möglichkeiten umsetzbar sind

    Gendersensible Musikpädagogik bei der Vermittlung von Musikinstrumenten

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    Die vorliegende Bachelorarbeit (BA) befasst sich mit gendersensibler Pädagogik im Musikunterricht der Volksschule und der Erstellung von Unterrichtsmaterialien für den Musikunterricht. Die entstandenen Unterrichtsmaterialien können exemplarisch in der Mittelstufe bei der Vermittlung von Musikinstrumenten eingesetzt werden. Die Erarbeitung der Unterrichtsmaterialien wird von der folgenden Fragestellung geleitet: «Wie können die aktuell vorliegenden Genderunterschiede bei Mittelstufenkindern in ihrer Wahl von Musikinstrumenten zum Erlernen eines Musikinstruments verringert werden?» Die BA ist in einen theoretischen Teil gegliedert, der auf die Thematik Gender, Musikpädagogik, Motivation und die Beziehungen zwischen Lernenden und Lehrenden eingeht, sowie in einen praktischen Teil, in welchem der Prozess der Herstellung der Materialien dargelegt wird und die Produkte hergestellt und analysiert werden. Dabei wer den Aspekte erarbeitet, welche einen gendersensiblen Musikunterricht ausmachen, sodass möglichst viele Lernende dazu motiviert werden können, ein Instrument unabhängig von genderspezifischen Stereotypen zu spielen

    Kriegsdarstellung in den Verfilmungen von ‘Im Westen Nichts Neues’ 1930 – 1979 – 2022

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    In dieser Arbeit werden die drei Verfilmungen des weltbekannten Antikriegsromans von Erich Maria Remarque aus den Jahren 1930, 1979 und 2022 auf ihre filmische Kriegsdarstellung hin untersucht und anhand verschiedener inhaltlicher und formaler Kriterien miteinander verglichen. Dabei stellt sich heraus, dass sich die Kriegsdarstellung im letzten Jahrhundert vor allem folgenden Aspekten deutlich verändert hat; Die Brutalität des Krieges rückt durch detaillierte Aufnahmen von Verletzungen und toten Körpern, deutlich sichtbaren Nervenzusammenbrüchen und häufigere und explizitere Gewaltdarstellungen in den Vordergrund. Zudem steigert sich die Immersion des Publikums; die Zuschauer:innen werden durch Kameraführung, Geräuschkulisse und Authentizität in das Kriegsgeschehen einbezogen, wobei das Leid und die Zerstörung mithilfe von filmischen Tricks emotional aufgeladen wird. Der Krieg in Form der Schlacht wird in der neusten Verfilmung fokussiert und aufwändig inszeniert, was den brutalen Kampf im Niemandsland zur Attraktion macht. Doch auch auf einer tieferen Ebene zeigen sich Veränderungen. So nimmt die Kritik am Militär nicht nur mit jeder Verfilmung zu, sondern auch die Sinnlosigkeit des Kriegsapparats. Die Motive werden emotional und kinematographisch unterstützt, sodass das Publikum emotionalisiert und ihre Meinungsbildung durch den Film beeinflusst wird. Insgesamt kann mit den Ergebnissen der Analyse argumentiert werden, dass Im Westen Nichts Neues in seiner neusten Version den Krieg einseitiger, dafür negativer darstellt

    Der Wald als ausserschulischer Lernort für entwicklungsorientierte Zugänge aus dem Lehrplan 21 im Zyklus 1

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    Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die entwicklungsorientierten Zugänge aus demLehrplan 21 im Zyklus 1 am ausserschulischen Lernort Wald integriert und adressiertwerden können. Im Zentrum steht folgende Fragestellung: Wie können dieentwicklungsorientierten Zugänge aus dem Lehrplan 21 im Zyklus 1 in einerUnterrichtseinheit am ausserschulischen Lernort Wald integriert und adressiertwerden? Angesichts der zunehmenden Naturentfremdung steht die Rolle der Natur fürdie kindliche Entwicklung im Zentrum. Diese wird anhand der vier QuellenUnmittelbarkeit, Widerstandsfähigkeit, Freiheit und Verbundenheit erläutert.Anschliessend wird mit den ausserschulischen Lernorte und dem KonzeptDraussenlernen ein Bezug zur Schule hergestellt. Es wurde ein Produkt entwickelt,das verschiedene Aktivitäten umfasst, welche die entwicklungsorientierten Zugängedes Lehrplans 21 im Zyklus 1 adressieren. Ergänzend wurde ein Leitfaden zurVorbereitung, Durchführung und Nachbereitung einer Unterrichtseinheit im Walderarbeitet

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