PHIQ - das Repository der Pädagogischen Hochschule St.Gallen
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Von der Alp, direkt ins Klassenzimmer, eine praxisnahe und didaktisch fundierte Mappe im Bereich Natur und Alpwirtschaft für den Zyklus1
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Integration von Alpwirtschaft in den Unterricht des Zyklus 1 und deren Bedeutung im Kontext der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Ziel ist die Entwicklung einer praxisnahen, didaktisch fundierten Mappe, die Lehrpersonen dabei unterstützen könnte, Themen wie Natur, nachhaltige Landwirtschaft und ökologische Zusammenhänge im Schulunterricht zu vermitteln. Die Arbeit kombiniert theoretische Grundlagen, einschließlich der Prinzipien der BNE, mit praktischen Ansätzen, um ein ganzheitliches, entdeckendes und erfrischendes Lernumfeld zu schaffen.Die Methodik umfasst ein umfassendes Literaturstudium sowie eine qualitative Inhaltsanalyse, um relevante Konzepte und Ansätze zu identifizieren. Die Ergebnisse zeigen, dass die Alpwirtschaft durch praxisnahes Lernen emotionale Bindungen zur Natur fördert, systemisches Denken stärkt und ein Bewusstsein für nachhaltige Lebensweisen schafft. Die entwickelte Mappe bietet interaktive und handlungsorientierte Materialien, die Unterschiedliche Lernstile berücksichtigen und Kinder dazu ermutigen, Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen. Damit leistet diese Arbeit einen Beitrag zur Verknüpfung von traditioneller Landwirtschaft und moderner Bildung, um Kinder zu aktiven Gestalter*innen einer nachhaltigen Zukunft zu machen
Praxisheft Teil 5
Diese Arbeit erforscht die Erstellung und Anwendung mathematischer Aufgabenstellungen zum Bilderbuch «Die kleine Raupe Nimmersatt». Das Ziel dieser Arbeit ist es, passende mathematische Aufgaben zum ausgewählten Bilderbuch zu erstellen, sodass das Rahmenthema im Kindergarten fächerübergreifend stattfindet. Zudem wird aufgezeigt, weshalb ein Bilderbuch im Mathematikunterricht eingesetzt werden soll und die verschiedenen Differenzierungsmöglichkeiten. Damit das Ziel erreicht wird, wurden relevante Literaturquellen analysiert und die Aufgaben in der Praxis erprobt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kinder von einem Buch im Mathematikunterricht profitieren. Zudem konnten sie die meisten Aufgaben problemlos lösen. Die Aufgaben wurden nach der Erprobung optimiert, sodass es noch mehr Differenzierung gibt und die Kinder diese noch selbständiger lösen können. Die Theorie liess sich grösstenteils gut mit den Aufgaben verbinden und es sind passende mathematische Aufgaben zum Bilderbuch entstanden
Schriftliche Arbeit
In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, welche Merkmale Lernaufgaben aufweisen müssen, um sowohl die Feinmotorik, die sinnliche Wahrnehmung als auch den Gleichgewichtssinn von Kindern zu fördern und gleichzeitig ihre Naturverbundenheit zu stärken. Zu diesem Zweck wird eine Kombination aus theoretischen Grundlagen und praktischen Aktivitäten erarbeitet. Die Ergebnisse zeigen, dass sich durch das Nutzen des Waldes für authentische Sinneserfahrungen eine ganzheitliche Entwicklung der Kinder ergibt. Die Ergebnisse der Untersuchung legen nahe, dass eine Kombination aus Wald und Schulzimmer zu einer ganzheitlichen Entwicklung der Kinder beitragen kann
Vermittlung der Schweizer Baukultur
Baukultur betrifft Fragen der Identität, Nachhaltigkeit, Partizipation etc
Erkennen von Grundemotionen bei Lehrpersonen durch Oberstufenschüler:innen anhand der Mimik
Die Studie untersucht, wie Oberstufenschüler:innen Grundemotionen bei Lehrpersonen anhand derer Mimik erkennen. Theoretische Bezugspunkte sind Ekmans Grundemotionstheorie, das Facial Action Coding System sowie verschiedene Strategien der Emotionsinterpretation. Auf Grundlage von acht halbstandartisierten Interviews zeigt die inhaltsanalytische Auswertung, dass insbesondere Augen- und Mundregion als zentrale Hinweisreize fungieren, die von anderen Mimikbereichen unterstützt werden. Die Befragten kombinieren dabei meist mehrere Interpretationsstrategien
Timeout-Schule
In dieser Arbeit wird untersucht, was für Gründe es gibt, dass es zu einem Timeout kommt und wie dieses Timeout aus unterschiedlichen Perspektiven wahrgenommen wird. Ebenfalls wird analysiert, ob ein Aufenthalt in einer Timeout-Schule ausreichend dafür ist, dass die betroffenen Jugendlichen wieder in ihre Stammklasse reintegriert werden können oder welche unterstützenden Massnahmen sich diese sonst noch gewünscht hätten, um diesen Prozess zu ermöglichen oder zu optimieren. Um diese Wahrnehmungen zu erfassen, wurden mit fünf Proband:innen halbstrukturierte Leitfadeninterviews durchgeführt. Während der Analyse wurde ersichtlich, dass die Jugendlichen den Aufenthalt in den Timeout-Schulen eher negativ wahrgenommen haben und sich oft nicht fair behandelt fühlten. Die Reintegration in die Regelklasse fand nur bei einem der befragten Schüler statt. Bei den anderen beiden war dies von Anfang an gar nicht geplant. Dort wurden andere Anschlusslösungen gesucht und in einer Sonderschule gefunden. Die interviewten Personen sind sich einig, dass eine Auszeit nötig war und die räumliche Trennung von der Regelschule geholfen hat. Jedoch unterscheiden sich die Gründe für eine Überweisung in eine Timeout-Schule stark und die Vorgehensweisen der Stammschule wurde von den Schüler:innen unterschiedlich gut oder schlecht wahrgenommen. Was die Anschlusslösung betrifft, sind sich die befragten Jugendlichen einig. Alle sind zufrieden mit ihrer jetzigen Situation und hätten es sich nicht anders gewünscht
Umsetzung einer reichhaltigen Mathematikaufgabe im Kindergarten - Förderung des Teil-Ganzes-Verständnis
Die Autorin wurde während ihren Praktika im Kindergarten immer wieder mit reichhaltigen Aufgaben konfrontiert. Diese Aufgaben sind bei den Kindern nicht nur beliebt, sondern auch in jedem Fachbereich einsetzbar. Zudem sind sie für heterogene Klassen sehr empfehlenswert, da bei reichhaltigen Aufgaben automatisch eine natürliche Differenzierung geschieht. Die Autorin setzt reichhaltige Aufgaben auch im mathematischen Bereich ein, da die Entwicklung mathematischer Kompetenzen bereits im Kindergarten beginnt. Das Ziel dieser Bachelorarbeit war, eine reichhaltige Aufgabe zum Thema «Teil-Ganzes-Verständnis» durchzuführen und das Vorgehen und die Lernschritte der Kinder zu beobachten und zu dokumentieren. Die Autorin hat eine Unterrichtsplanung zur Aufgabe «Türme bauen» erstellt und einzelne Kinder während der Ausführung der Aufgabe gefilmt. Diese Aufnahmen wurden transkribiert. Schlussendlich wurde ein kurzer Lehrerkommentar erstellt, der auf den theoretischen Grundlagen basiert und für eine mathematische Sequenz im Kindergarten ausgerichtet ist. Der Lehrerkommentar kann von Lehrpersonen für den eigenen Unterricht genutzt und abgeändert oder angepasst werden
Dialogisches Lesen im Kindergarten
Dialogisches Lesen ist eine etablierte Methode der Sprachförderung, deren Wirksamkeit in zahlreichen internationalen Studien belegt wurde. Jedoch fehlt es bislang an Untersuchungen, wie dieser Ansatz im Alltag von Kindergartenlehrpersonen umgesetzt wird. Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit ist es daher, den Einsatz des Dialogischen Lesens in Kindergärten mittels eines Fragebogens zu analysieren und auszuwerten. Im Fokus der vorliegenden Arbeit steht folgende Fragestellung: «Wie häufig wird das Dialogische Lesen in Kindergärten eingesetzt und wie wird es gestaltet?». Durch die Verbindung der Ergebnisse aus dem Fragebogen und der theoretischen Grundlagen sollen Herausforderungen und Verbesserungspotenzial erkannt werden. Die Arbeit zeigt, dass das Dialogische Lesen zu 90% von den befragten Kindergartenlehrpersonen angewendet wird. Die durch die Theorie vorgeschlagene Gestaltung einer Dialogischen Lesesituation wird grösstenteils bereits angewendet. Herausforderungen ergeben sich vor allem bei den Gruppengrössen
Achtsamkeit in der Pädagogik: Integration von Achtsamkeit in den Schulalltag zur Förderung des Wohlbefindens und eines positiven Lernumfelds
Achtsamkeitspraktiken, deren Ursprung in der buddhistischen Lehre und Praxis liegt, haben sich als wirksame Methode etabliert, um das Wohlbefinden in verschiedenen Lebensbereichen zu fördern. Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Achtsamkeitspraktiken in der pädagogischen und persönlichen Praxis effektiv integriert werden können, um das Wohlbefinden zu verbessern und gleichzeitig das Lehr- und Lernumfeld positiv zu beeinflussen.
Die vorliegende Untersuchung basiert auf theoretischen Grundlagen zu Achtsamkeit, Wohlbefinden und Stressbewältigung sowie pädagogischen Ansätzen und beleuchtet, wie Achtsamkeitspraktiken die emotionale Resilienz von Lehrpersonen stärken und deren Stresslevel reduzieren können. Zugleich fördern diese Praktiken das Klassenklima, indem sie die Selbstregulation und Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler steigern.
Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass die regelmässige Anwendung von Achtsamkeitsmethoden das Potenzial besitzt, das schulische Umfeld nachhaltig zu verbessern. Herausforderungen bei der Umsetzung dieser Praktiken werden kritisch reflektiert und Handlungsempfehlungen für die Integration in den Schulalltag formuliert
EduChallenge – Break the codes! Vier Themen der Nachhaltigkeit anhand eines rätselbasierten Lernarrangements im Fach NMG bearbeiten
Die intrinsische Motivation von Schülerinnen und Schüler ist ein wichtiger Faktor, wenn es um den Lernerfolg von Kindern geht. Um diese Motivation in den Kindern zu wecken, hat Lisa Jud die «EduChallenge» als innovatives Lernmaterial für den BNE Unterricht entwickelt. Dieses besteht aus fünf ineinander verschachtelten Kisten, welche jeweils mit einem Code verschlossen sind. Diese gilt es zu knacken, um bis zum Preis in der innersten Kiste zu gelangen. Verschiedene Rätsel führen von einem Code zum nächsten. Um die Rätsel zu lösen, müssen die Kinder ihr Wissen zu vier Themen der Nachhaltigkeit anwenden, welches sie sich zuvor in Lernphasen erarbeitet haben.
Die Arbeit beschreibt den kreativen und didaktischen Entwicklungsprozess der EduChallenge und durchleuchtet die theoretischen Hintergründe von «Bildung für nachhaltige Entwicklung», den Einsatz von EduBreakouts in Schulen, die Planarbeit und Anforderungen an einen guten Unterricht. Damit wird die folgende Hauptfrage beantwortet: Welche Inhalte und fachdidaktischen Prinzipien muss die EduChallenge erfüllen, so dass es 5. und 6. Klass-Kinder motiviert, das Thema Nachhaltigkeit zu bearbeiten, und dass dabei die Ziele des BNE-Unterrichts erfüllt werden