Informationswissenschaft: Theorie, Methode und Praxis
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    207 research outputs found

    Travaux du/Arbeiten aus dem Master of Advanced Studies in Archival, Library and Information Science, 2016-2018

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    Travaux du/Arbeiten aus dem Master of Advanced Studies in Archival, Library and Information Science, 2016-201

    Mittelalterliche Handschriften im Medienwandel.: Historische Sammlungen zwischen Beharrungswillen und Innovationsdruck

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    Mit der Digitalisierung von Informationen und der beispiellosen Expansion des Internets in den vergangenen Jahrzehnten hat sich eine eigentliche Kulturrevolution abgespielt. In besonderem Masse sind Bibliotheken von den Konsequenzen der Digitalisierung betroffen. So haben sie ihr ursprünglich unbestrittenes Monopol der Informationsversorgung eingebüsst und stehen nun in einer zuweilen ungewohnten Konkurrenzsituation mit kommerziell agierenden Webdienstleistern.Unter diesen Umständen gewinnen Sammlungen mit unikalem Materialien, wie dies mittelalterliche Handschriften darstellen, eine kaum zu unterschätzende Bedeutung für die Profilierung einer Bibliothek. Folgerichtig hat man in den letzten Jahren viel Zeit und Geld in die Digitalisierung von wertvollen und einzigartigen Handschriften investiert. Diese „Digitalfaksimile“ wurden anschliessend im eigenen Katalog oder über eine kollektiv verwaltetet, internetbasierte Plattform, sogenannte Portale, einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Man kann gar von einer „digitalen Renaissance mittelalterlicher Handschriften“ sprechen. Diese manifestiert sich in zahlreichen nationalen Grossprojekten wie dem Handschriftenportal in Deutschland und Biblissima in Frankreich. Über weite Strecken hat sich aber noch kein einheitlicher Standard herausgebildet, werden doch Angebote mangels Alternativen teilweise parallel in Spezialkatalogen und solchen Kulturportalen geführt. Zudem kommen immer neue Angebote hinzu, so dass es schwerfällt, den Überblick zu behalten.Es stellt sich deshalb mit einiger Dringlichkeit die Frage, welche strategischen Überlegung Bibliotheken mit historischen Beständen machen müssen, um in Zeiten knapper finanzieller Ressourcen die eigenen Handschriften effektiv und effizient zu vermitteln? Welche Konzepte, Plattformen und Medienangebote sind nach heutigem Wissensstand zukunftsweisend, welche haben transitorischen Charakter? Welche Zielgruppen werden mit diesen digitalisierten, mittelalterlichen Handschriften anvisiert und welche Vermittlungsinstrumente werden dabei verwendet?Die folgende Arbeit ist in vier Teile gegliedert und orientiert sich am traditionellen Medienumlauf einer Bibliothek. In einem ersten Teil soll die Vorstellung der historischen Sammlung und der Spezifika der mittelalterlichen Handschriften definiert werden. In einem kursorischen Überblick wird anschliessend der Umgang mit diesen Beständen in der Parker Library (Cambridge), der Universitätsbibliothek Heidelberg, der Bayrischen Staatsbibliothek München und der Französischen Nationalbibliothek überprüft. Der zweite Teil ist den Erschliessungskonzepten und den Regelwerken gewidmet. Dabei stehen die Lehren, welche aus einem deutschen Pilotprojekt zur Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften gezogen wurden, im Zentrum der Ausführungen. Im dritten Teil werden die unterschiedlichen Vermittlungsangebote anhand verschiedener, auf mittelalterliche Handschriften spezialisierter, Metakataloge und Datenbanken verglichen. Dies ebenfalls in einem länderübergreifenden Vergleich zwischen der Schweiz, Deutschland und Frankreich. Der Schlussteil ist den Paradigmen der digitalen Wissensrepräsentation und den „Editing Libraries“ gewidmet

    Personennachlässe im digitalen Zeitalter sichern.: Was braucht es von Seiten der Archive?

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    Spezialarchive wie das Archiv für Zeitgeschichte (AfZ), die Nachlässe von Privatpersonen sammeln, sind mit dem Übergang ins digitale Zeitalter vor grosse Herausforderungen gestellt. Wie alle Institutionen, die Quellen – und damit je länger je mehr auch digitale Quellen – sichern, müssen sie sich intensiv damit beschäftigen, wie diese Quellen übernommen, aufbereitet und langzeitarchiviert werden können, damit sie Nutzern und Nutzerinnen auch in Zukunft als authentische Dokumente zur Verfügung stehen.Die vorliegende Arbeit versucht, anhand der aktuellen Forschungsliteratur, einer eigenen bei einigen exemplarisch ausgewählten Archiven durchgeführten Umfrage sowie anhand von bereits vorhandener Praxiserfahrung im AfZ und weiteren Archiven zu klären, welche Vorgehensweisen bei der Sicherung von digitalen Nachlässen und Personenarchiven verfolgt werden können bzw. in der Praxis bereits als Konzepte existieren oder gar schon Teil des laufenden Archivbetriebs sind. Das Augenmerk liegt dabei auf der strategisch-organisatorischen Ebene, weniger auf technischen Fragen. Die Phase der Bestandsbildung – also die vorarchivische Phase – wird als zentraler Ansatzpunkt für Massnahmen identifiziert, um eine spätere geordnete und möglichst vollständige Übernahme von Personenarchiven in die Archivinstitution zu gewährleisten. Die Frage, wie Bestandsbildner betreut und begleitet werden sollen sowie diejenige nach der Bewertung von digitalen Unterlagen und dem Verhältnis dieser beiden Fragen zueinander, stehen im Zentrum.Die Arbeit schliesst mit einem vorläufigen Fazit und Empfehlungen für das AfZ

    Einleitung Teil III

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    Einleitung Teil II

    Archiv-, Bibliotheks- und Informationswissenschaft.: Verzeichnis der Abschlussarbeiten des sechsten Studiengangs 2016-2018

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    Verzeichnis der Abschlussarbeiten des sechsten Studiengangs 2016-201

    Vers une politique publique de l’archivage audiovisuel ? Le cas vaudois

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    Bien que l’audiovisuel fasse partie de notre paysage culturel depuis plus d’un siècle, sa conservation est problématique : la variété des supports, l’obsolescence de ceux-ci, la qualité relative des supports de substitution (CD, DVD) dont on nous vantait l’immortalité (à tort, après usage), la masse des documents à traiter, l’équipement souvent exclusif (appartenant à certaines marques déposées) pour leur consultation, la nécessité de respecter des normes de conservation souvent récentes et encore certaines contraintes juridiques expliquent pourquoi peu d’institutions se sont lancées dans la conservation et la numérisation de ces données, sans parler de la restauration.Pourtant, ces sources sont essentielles à la compréhension de l’époque actuelle. Cette préoccupation devient importante, la politique s’en mêle. Notre travail de réflexion a été initié par le postulat de la députée Fabienne Freymond Cantone cosigné par 23 députés au Conseil d’État. « Les Archives cantonales vaudoises, mémoire de notre canton, quid des archives audiovisuelles ? »développé à la séance du mardi 1er septembre 2015.Dans ce travail, nous commençons par définir de manière générale le concept de l’audiovisuel à proprement parler et ses différentes acceptions. Nous insistons sur les recommandations de l’UNESCO définissant les documents audiovisuels comme des archives devant être préservées et donc prises en charge par des institutions d’archives. Ensuite, nous passons en revue les différents types de supports qui accueillent des données audiovisuelles, point essentiel pour comprendre la difficulté de conservation de ces données et de leurs supports, une liste relativement exhaustive des supports permettant de découvrir les problèmes liés à chacun d’entre eux. Nous traitons aussi le cheminement nécessaire des documents audiovisuels, que les archivistes définissent ainsi : conservation – inventaire et catalogage – indexation – numérisation (seule possibilité de conserverdes supports obsolètes) et évidemment la communication ou diffusion de ces archives, en relevant un point d’achoppement comme les droits d’auteur.Nous abordons ensuite la production audiovisuelle vaudoise aussi bien du côté des institutions cantonales que des privés, en remarquant la lacune de prise en charge de ce type de documents par les institutions vaudoises dédiées au patrimoine, que ce soit la Bibliothèque cantonale et universitaire de Lausanne ou les Archives cantonales vaudoises. Le chapitre suivant s’attache àdécrire la situation actuelle de ce type de documents aux Archives cantonales vaudoises, en comparaison avec d’autres institutions, comme les Archives de la Ville de Lausanne et la Cinémathèque suisse. Pour terminer, nous proposons aux autorités politiques du Canton de Vaud des solutions et des scénarios politiquement et financièrement envisageables pour prendre en charge ce patrimoine, sous peine de le voir disparaître

    Digitale Editionen vom «kleinen Mann»

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    Wie können bei der Bearbeitung von historischen Quellen entstandene Forschungsdaten langfristig und nachnutzbar (FAIR) online zur Verfügung gestellt werden? Dieser Frage wird in drei Schritten nachgegangen: Zuerst werden die Grundlagen des digitalen Datenaustauschs anhand der wichtigsten einschlägigen Standards bzw. Konzepte erarbeitet (Unicode, TEI, Linked Data und IIIF). In einem weiteren Schritt wird eine Auswahl von Editionssoftware bzw. -plattformen auf deren Tauglichkeit für kleine Editionsvorhaben geprüft. Die in den Vordergrund gestellten Projekte (FuD, Corpus Corporum, NIE-INE und Juxta Editions) verfolgen teilweise sehr unterschiedliche Ziele. Keines bietet eine ideale Lösung für ein kleines Editionsprojekt, alle haben jedoch gute Ansätze. Im letzten Teil geht es um die Frage, was eine ideale Editionsplattform für die Speicherung von Kleineditionen und bruchstückhaften Editionsergebnissen bieten würde. Während es viele mehr oder weniger dringende Eignungskriterien gibt, ist der Kern der Anforderung überschaubar: die Daten müssen FAIR aufbereitet werden, der einfache Zugang zur Editionsplattform muss in finanzieller und technischer Hinsicht gewährleistet sein und ein Minimum an gängigen einschlägigen Standards muss berücksichtigt werden. Aufgrund dieser minimalistischen Anforderungen ist zu hoffen, dass bald ein entsprechendes Produkt auf den Markt kommen wird

    Digitalisierungsstrategien in Privatarchiven: Herausforderungen und Chancen

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    Archivbestände digitalisiert im Netz zu finden wird aus Nutzersicht heutzutage immer selbstverständlicher. Doch nicht nur um diesen Nutzungsbedürfnissen zu entsprechen, sondern auch aus Gründen der Erhöhung der Sichtbarkeit als Archiv gegen aussen, aus konservatorischen Gründen sowie aus Gründen der Bereitstellung des digitalisierten Materials für Forschung oder zu musealen Zwecken digitalisieren immer mehr Archive ihre Bestände.Um solche Digitalisierungsprojekte durchführen zu können, formulieren Archive Digitalisierungsstrategien, die unter den Aspekten Ziele, Ressourcen, Juristische Grundlagen, Auswahlkriterien, Standards, Erschliessung, Bereitstellung und Langzeitarchivierung die Handhabung des Archivs im Digitalisierungsprozess regeln.Die Arbeit untersucht die Digitalisierungsstrategien der beiden Gedächtnisinstitutionen Deutsches Literaturarchiv (Marbach) und Schweizerisches Literaturarchiv (Bern), die unterschiedlich mit dem Bereich der Digitalisierung umgehen: Während das Deutsche Literaturarchiv bisher kaum sichtbar Material digitalisiert und bereitgestellt hat, nun aber zu diesem Zweck ein Digitalisierungszentrum errichtet hat und die Koordination der entsprechenden Projekte „top-down“ regeln will, hat das Schweizerische Literaturarchiv schon mehrere Digitalisierungsprojekte durchgeführt, allerdings ohne selber formulierte Digitalisierungsstrategie; es orientiert sich für die Rahmenbedingungen an der Digitalisierungsleitlinie der Schweizerischen Nationalbibliothek und führt eigene Projekte nach einer „bottom-up“-Handhabung mit variierenden Regelungen je nach Projekt durch.Der Vergleich der beiden Strategien zeigt unter anderem, dass sich die beiden Literaturarchive zwar in der digitalisierten Erschliessung und Bereitstellung von Metadaten sehr fortschrittlich positionieren, bei der eigentlichen Digitalisierung von Archivgut jedoch sehr zurückhaltend vorgehen. Die Gründe dafür werden in der Untersuchung analysiert, und es werden Optimierungsvorschläge formuliert. Ein deutliches Fazit der Arbeit ist, dass die Digitalisierung von Archivgut und die Bereitstellung der Digitalisate im Semantic Web enorme Chancen für die Literaturarchive bietet und dieser Prozess somit vorangetrieben und optimiert werden sollte

    Evaluation d’une politique de records management.: Fondements théoriques et approche pratique aux Archives de l’Etat du Valais

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    Ce travail s’intéresse à la définition et à l’évaluation d’une politique de records management. Une première partie théorique permet de définir, à travers la littérature classique du domaine et différents exemples internationaux, les éléments constitutifs d’une politique idéale. Cette grille d’analyse synthétise l’ensemble des points qu’un programme de records management devrait être à même de satisfaire afin de répondre aux exigences et d’assurer son succès et sa pérennité.Dans la seconde partie, la politique de conseil et de soutien en matière de gestion des documents mise en oeuvre par les Archives de l’Etat du Valais est analysée et évaluée. Une revue historique des projets mis en place, ainsi qu’une enquête réalisée sur la base d’un questionnaire auprès des unités de l’administration cantonale valaisanne permettent de rassembler les informations nécessaires et de les comparer au modèle théorique préalablement établi.La comparaison montre que la politique actuel des Archives de l’Etat du Valais répond en large partie aux exigences du modèle théorique, mais certains points d’attention sont soulevés. Il s’agit en particulier du besoin de préciser certaines orientations stratégiques, d’assurer la désignation et la formation de personnes responsables au sein des unités administratives, d’adapter mieux les outils aux attentes de l’administration et de standardiser l’évaluation a posteriori des projets et systèmes mise en place.De manière plus générale, l’analyse théorique comme l’enquête de terrain montrent les tendances actuelles dans le domaine du records management imposées par l’utilisation croissante du numérique et la nécessité, tout comme la difficulté, d’adapter les politiques et outils à ce contexte

    Open Licensing et patrimoine.: Enjeux, contraintes légales et opportunités de l’accès numérique dans le contexte des archives et collections spéciales en bibliothèque

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    Openness ‘ouverture’ est l’un des mots clé de l’époque numérique. Issu du milieu informatique, où l’utilisation massive peut être associée à des monopoles distorsifs du marché, ce concept façonne l’action des institutions culturelles en train de mettre en place des politiques adaptées au partage et à l’accès au patrimoine tout en prenant en compte les possibilités offertes par les moyens techniques, leur durabilité et le respect des droits. En effet, si la démocratisation et la transparence sont mises en avant, ne sont pourtant pas caduques les obligations de tutelle des droits des personnes (droit d’auteur, protection des données personnelles – y inclus le droit à l’image) ; bien au contraire : le contexte numérique a poussé à une adaptation encore en cours du cadre légal. Dans la pratique, on peut facilement constater que souvent les documents nés-numériques, qui seraient déjà adaptés à une diffusion massive, sont consultables seulement sur place et avec des ordinateurs ne permettant aucune forme de téléchargement. Les institutions patrimoniales sont appelées à se positionner et à élaborer une politique qui concilie la mise à disposition, la tutelle des droits et une gestion avisée. Dans ce travail nous faisons état des questions légales et des pratiques de mise à disposition numérique sous le profil des droits d’utilisation et de réutilisation. Notre perspective d’enquête porte sur un champ limité aux collections spéciales (y compris les archives) en bibliothèque et dans ce domaine aux documents textuels et iconographiques publiés ainsi qu’aux inédits. Nous examinons les problématiques posées par le droit d’auteur (et par son évolution récente dans la culture juridique et en général dans la société) et par la protection des droits de la personnalité à la croisée des pratiques bibliothécaires et archivistiques ainsi que les propositions de réforme à l’étude. Une attention particulière comporte l’accessibilité aux reproductions des documents (spécialement des documents uniques) tombés dans le domaine public. Les retours d’expérience et les réflexions actuelles – surtout au niveau européen – dans les institutions patrimoniales montrent les enjeux et les opportunités du changement en cours. En l’absence de contraintes légales externes aux institutions, les choix sont encore plus déterminés par des politiques de numérisation en voie de définition ou de redéfinition. Nous examinons enfin brièvement les projets et la perspective de quelques institutions suisses : l’Universitätsbibliothek Basel, la Zentralbibliothek Zürich (en particulier le projet DigiTUR), les Archives cantonales vaudoises et la Bibliothèque cantonale et universitaire – Lausanne

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