Publikationsserver der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
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    Fast Shapley Value Approximation Through Machine Learning With Application in Routing Problems

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    For many routing applications, it is not only necessary to minimize total costs but also to allocate them to individual customers. In this context, the allocation according to the Shapley value is a well-known method highly regarded for its fulfillment of major fairness criteria. However, its computational complexity restricts its applicability, especially for NP-hard underlying optimization problems like routing problems, since the exact computability of the Shapley values is no longer possible within a reasonable time. In this study, we propose a general Machine Learning-based Shapley Value Approximator (MLSVA) and apply it to routing problems based on the exploitation of routing-specific problem structures as features, enabling real-time approximations. Within an extensive numerical study, we show that our MLSVA outperforms current state-of-the-art approximation results for the Traveling Salesman Problem (TSP) and, at the same time, achieves very good results for the Capacitated Vehicle Routing Problem (CVRP), for which it is the first efficient method that quickly delivers high-quality approximations. On average, we approximate Shapley values with a mean absolute percentage error of 2.4% for the TSP and 3.5% for the CVRP. Further, the MLSVA achieves strong approximation results even when trained on biased labels. This shows the scalability of the MLSVA and allows high-quality approximations even for large routing problems. Finally, we demonstrate the generalizability of our approach by successfully approximating Shapley values for items in a variant of the bin packing problem

    Gestalt und instabile Wortränder : Anchieta (1595) zur Formvarianz des Nomens im Tupinambá

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    Maria Selig ist seit 1998 Professorin für Romanische Sprachwissenschaft, seit 2003 an der Universität Regensburg. Während ihrer akademischen Karriere hat sie einen substantiellen Beitrag zur sprachwissenschaftlichen Forschung geleistet und wichtige theoretische Impulse in- und außerhalb der Romanistik gesetzt. Dies soll in dieser Festschrift durch ihr weitverzweigtes, interdisziplinäres und internationales Netzwerk an Forschenden gewürdigt werden. Um dieses große Panorama abzubilden, ist die Festschrift als eine Squib-Sammlung konzipiert, die pointiert und schlaglichtartig Forschungsfragen aufwirft und diskutiert. Die Squibs von über 50 Forschenden sind in den verschiedenen thematischen Feldern angesiedelt, die Maria Seligs breite Forschungsinteressen widerspiegeln. Diese reichen von Phonetik/Phonologie, Morphologie und Syntax über (Spät-)Latein und ältere Sprachstufen der romanischen Sprachen bis zum Nähe-Distanz-Modell

    Pluralität der Geschichte(n)?! : Holocaust Education in der Migrationsgesellschaft ; Erkundungen der historisch-politischen Erwachsenenbildung

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    In diesem Beitrag werden Fragen der pädagogischen Thematisierung von und Erinnerung an Holocaust und Nationalsozialismus, also Holocaust Education, konkret in der Erwachsenenbildung adressiert. Er fragt nach der Gestaltung historisch-politischer Erwachsenenbildung zu Holocaust und Nationalsozialismus aus der Perspektive von Erwachsenenbildungseinrichtungen sowie nach der Wahrnehmung und Anerkennung von Pluralität in Geschichte(n), Vergangenheit(en) und Narrativen im Kontext moderner Migrationen als gesellschaftliche Normalität. Das Interesse an der Vergangenheit des Holocaust und Nationalsozialismus sowie deren Erinnerung ist anhaltend hoch und erneut hochaktuell und relevant. In der Erforschung der pädagogischen Vermittlung des Holocaust zeigen sich jedoch Lücken. Es lassen sich zum einen eine Diskrepanz zwischen der Quantität sowie Relevanz der historisch-politischen Erwachsenenbildung zu Holocaust und Nationalsozialismus und deren Erforschung, zum anderen zwischen der migrationsgesellschaftlichen Realität und der Repräsentation verschiedener migrantischer Vergangenheitsbezüge in der Bildungsarbeit identifizieren. Der Beitrag setzt an diesen Leerstellen an. Auf Grundlage eines qualitativen Forschungsdesigns zielt die Studie darauf ab, Inhalte und Formate der Erwachsenenbildungsangebote zu untersuchen und damit die Angebotslandschaft zu erkunden. Weiter zielt sie auf die Analyse der Selbstverständnisse der Bildungseinrichtungen mit Blick auf ihre Selbstpositionierung gegenüber einer demokratisch verfassten und von Migrationen strukturierten und beeinflussten Gesellschaft. Unter Bezugnahme migrations- und erinnerungstheoretischer Linsen wird Einblick genommen in die Darstellung und Thematisierung von Pluralität im Sinne verwobener Geschichte(n) in der Migrationsgesellschaft. Die untersuchten Dokumente verweisen auf eine Benennung und damit Relevanzsetzung von Pluralität und globaler Verwobenheit von Geschichte(n), wenngleich in überschaubaren Dimensionen

    Measuring the digital maturity of tourism businesses in Slovenia

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    The rapid advancement of digital technologies has underscored the need for robust, timely, and detailed tourism data to inform policy and business decisions. This paper provides a detailed review of selected international and national indicator sets, surveys, and self-assessment tools from the tourism sector and wider economy designed to measure the digital uptake of businesses. The analysis reveals that while existing indicators on digitalisation cover a range of digital tools and skills, key areas such as the assessment of digital strategy and culture are often missing. Furthermore, it highlights the need to tailor indicators to address the unique requirements and characteristics of tourism businesses and identifies a list of potential indicators to measure their digital maturity. The paper concludes by outlining a number of policy considerations to facilitate the evaluation and selection of indicators to measure the digital maturity of tourism businesses and identifies potential areas of future work

    Trauma-Focused Interventions for Children and Adolescents in Migration Contexts

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    In 2024, worldwide, approximately 45 million children and youth were forcibly displaced. As a group, these are highly diverse—culturally, developmentally, in context, or migration histories. Multiple factors, including traumatic experiences, repeated losses, daily stressors, and prolonged uncertainty associated with asylum processes, affect their mental health trajectories. Unsurprisingly, it can be challenging to identify what is helpful for whom, where and when. The most researched interventions are based on Cognitive Behavioural Therapy (CBT) principles. However, other approaches have been trialled. There are multiple barriers to accessing support. Resources are usually limited. Therefore, partnerships across agencies are more likely to holistically address the children’s complex challenges. Unmet basic physical and safety needs interfere with other aspects of recovery, and hence, need consideration. Social ruptures are major stressors, while social connectedness promotes trauma recovery and mitigates depression. This may be addressed via community and family support that enhances social integration. Transdiagnostic approaches addressing factors that may perpetuate trauma symptoms, such as skills for managing distress and problem solving, report positive effects. Preliminary evidence suggests that, where feasible, trauma-focused individual and group treatments reduce PTSD symptoms. More research is needed to develop frameworks that promote adaptive, yet evidence-based interventions to address trauma symptoms and associated mental health issues for youth in migration contexts at different times or places of their journey

    Aus der Ferne in die Nähe (Lk 17,11-19)

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    Wie absolut ist absolut? : Absolutes Hören abseits gewohnter Klänge

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    Hintergrund: Absolutes Gehör ist die Fähigkeit, Töne ohne externe Hilfsmittel wie Klavier oder Stimmgabel benennen zu können. Diese sowohl in der Allgemeinbevölkerung als auch unter Musiker*innen seltene Fähigkeit wird als Wahrnehmungsphänomen (Loui, 2016) und als Gedächtniskapazität (Levitin & Rogers, 2005) untersucht. Besonderes Interesse gilt den Entstehungshypothesen für absolutes Gehör. Als Beleg für die Bedeutung von Lernprozessen werden Ergebnisse gedeutet, die eine Abhängigkeit der Tonbenennungsleistung von den Charakteristika der zu benennenden Töne nachweisen konnten (z.B. Schlemmer et al., 2005). Bislang wurde nachgewiesen, dass sich das Register, die Klangfarbe und die Tonkategorie auf die Genauigkeit der Tonbenennung auswirken. Die vorliegende Studie erweitert diese Ergebnisse auf zusätzliche akustische Merkmale der Töne. Forschungsfrage: (Wie) verändert sich die Erkennungsleistung bei Absoluthörenden, wenn die gehörten Klänge von den bisherigen musikalischen Erfahrungen abweichen? Methode: Als Tonmaterial dienen folgende Klänge: 1. Klaviertöne, 2. Verstimmte Klaviertöne, 3. Sinustöne, 4. Shepardtöne, 5. Bandpass-Rauschen, 6. Klänge mit veränderten Teiltonverhältnissen. Die Töne wurden im Bereich von g bis gis‘‘ präsentiert und dauern 1 s. Die Präsentation erfolgte in Blöcken, innerhalb der Blöcke waren die Töne randomisiert. Aufgabe der Proband*innen war die Benennung der Tonhöhen, indem auf einer Darstellung der Klaviertastatur die jeweils dem Tonnamen entsprechende Klaviertaste ausgewählt wird. Es gab keine Rückmeldung zum korrekten Tonnamen. Zusätzlich zur Tonidentifikation wurde die Skala „Musikalisches Training“ des Gold-MSI (Müllensiefen et al., 2014) erhoben. Die Proband*innen waren Studierende von Musikhochschulen, die angaben, über absolutes Gehör zu verfügen. Ergebnisse: Die Datenerhebung läuft aktuell, die Ergebnisse werden auf der Tagung präsentiert. Diskussion: Die Ergebnisse werden weiteren Aufschluss darüber geben, wie vielfältig die Tonbenennungsleistungen von Absoluthörenden sind und wie stark die Teiltonstruktur und die im Klang erkennbare Periodizität einen Einfluss auf die Erkennungsleistung ausüben. Es ist zu erwarten, dass bei geringen Veränderungen der Intervallverhältnisse in der Teiltonstruktur oder (im Falle der Beispiele mit Bandpassrauschen) der Periodizität das absolute Hören unbeeinträchtigt bleibt, während es bei schwerwiegenderen Eingriffen in die zeitliche oder spektrale Struktur nachlässt oder verloren geht. Referenzen: Loui (2016). Absolute Pitch. In Hallam, Cross, & Thaut (Hrsg.), The Oxford handbook of music psychology (2. Aufl., S. 81–94). Oxford University Press. Levitin & Rogers (2005). Absolute pitch: Perception, coding, and controversies. Trends in Cognitive Sciences, 9(1), 26–33. Schlemmer, Kulke, Kuchinke & van der Meer (2005). Absolute pitch and pupillary response: Effects of timbre and key color. Psychophysiology 42(2), 465-472. Müllensiefen, Gingras, Musil & Stewart (2014). Measuring the facets of musicality: The Goldsmiths Musical Sophistication Index (Gold-MSI). Personality and Individual Differences 60, S35, DOI https://doi.org/10.1016/j.paid.2013.07.081

    Journalismus leicht verständlich : Berichterstattung für Menschen mit eingeschränkter Literalität

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    Leichte Sprache im Journalismus kann den Zugang zu Informationen erleichtern und vereinfachen. Unser Arbeitspapier von Wissenschaftler*innen der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt zeigt, wie verständlichere Medienangebote die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit geringer Literalität verbessern können. Die Untersuchung basiert auf Interviews mit Betroffenen und liefert konkrete Ansätze, wie Medieninhalte zugänglicher und inklusiver gestaltet werden können

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