Cologne Excellence Cluster on Cellular Stress Responses in Aging Associated Diseases

Kölner UniversitätsPublikationsServer
Not a member yet
    25460 research outputs found

    Verbesserte Differenzierung des Prostatakarzinoms: VIM3, ATG7 und TP53 bilden einen Komplex in Prostatakarzinomzellen und aktivieren die MicroRNA-371a-3p

    Full text link
    Das Prostatakarzinom ist der häufigste diagnostizierte bösartige Tumor in mehr als der Hälfte aller Länder in der Welt. Auch in Deutschland ist es mit etwa einem Viertel aller Krebserkrankungen von Männern das häufigste Karzinom. Trotz signifikanten Fortschritten in der Detektion, neuen molekularen Ansatzpunkten und verbesserten Therapiemöglichkeiten bleibt das Prostatakarzinom die dritthäufigste Entität unter den Krebstodesursachen beim Mann. Allerdings konnte in den westlichen Ländern in den letzten Jahren ein Rückgang der Mortalität festgestellt werden. Die Kombination aus steigenden Fallzahlen, als Resultat einer größer werdenden Bevölkerung, und sinkender Mortalität verdeutlicht die Bedeutung des Prostatakarzinoms als gesellschaftliches und gesundheitliches Problem. Die Früherkennung des Prostatakarzinoms wird bei Männern ab 45 Jahren durchgeführt und besteht aus der Bestimmung des prostataspezifischen Antigen-Werts (PSA-Wert) und gegebenenfalls einer digital-rektalen Untersuchung (DRU). Bei auffälligem Befund wird eine Stanzbiopsie in Kombination mit einer multiparametrischen Magnetresonanztomographie durchgeführt. Da es sich bei dem Prostatakarzinom um eine äußerst heterogene Tumorentität mit sehr unterschiedlichen Verläufen handelt, reicht das Therapiespektrum von überwachenden Strategien bis zur radikalen Prostatektomie oder perkutanen Strahlentherapie. Um dem Patienten mögliche Nebenwirkungen der jeweiligen Therapie zu ersparen, ist es deshalb von hoher Bedeutung, das Prostatakarzinom möglichst genau zu differenzieren. Aktuell dienen der PSAWert, das klinische Stadium, der Gleason-Grad und die Tumorausdehnung in der Stanzbiopsie als präoperative Prognoseparameter. Postoperativ kommt noch das pT-Stadium (Tumorausdehnung) und das pN-Stadium (Lymphknotenbefall) sowie der R-Status (Tumorbefall des Präparatrands) des Prostatektomiepräparats und der Gleason-Grad des Präparats hinzu. Auch wenn diese Parameter eine signifikante Assoziation zur Patientenprognose aufweisen, so unterliegen sie dennoch einigen Nachteilen. Die veränderte Proteinexpression und Genetik des einzelnen Prostatakarzinoms finden bisher keine Berücksichtigung bei der Entscheidung nach der richtigen Therapie und der Differenzierung des Prostatakarzinoms. Es besteht die Notwendigkeit zur Identifikation neuer molekularer Marker, um eine bessere Differenzierung, Therapieplanung und Prognosevorhersage zu ermöglichen. In der Vergangenheit konnte gezeigt werden, dass VIM3, die am C-Terminus gespleißte Variante des Vimentins (VIM-FL), ein potenzieller neuer Marker für die Beurteilung von Prostatakarzinomen sein kann und einen Einfluss auf das Migrations- und Proliferationsverhalten von Karzinomzellen hat. Außerdem ist bekannt, dass Vimentin eine Bindungsstelle für das bekannte Tumorsuppressorgen TP53 aufweist und zudem eine Interaktion zwischen TP53 und dem Autophagiegen ATG7 besteht. 13 In der vorliegenden Arbeit wurde basierend auf bereits bekannten Informationen untersucht, ob VIM3, ATG7 und TP53 einen Komplex in Prostatakarzinomzellen bilden, als dieser im Zellkern vorliegen und dort verschiedene Gene beeinflussen können. Hierbei wurde die MicroRNA-371a-3p als mögliches Ziel des Komplexes untersucht. Die MicroRNA-371a-3p ist aktuell bereits ein anerkannter Marker zur Beurteilung von Germinalzelltumoren und kürzlich konnte auch gezeigt werden, dass eine erhöhte Expression der MicroRNA-371a-3p in aggressiven Prostatakarzinomen nachweisbar ist. Die MicroRNA-371a-3p führt zu einer verringerten Expression des Tumorsuppressorgens PTEN und es wird vermutet, dass eine höhere Expression der MicroRNA-371a-3p mit einer Herunterregulation der Androgenrezeptordichte korreliert. In der vorliegenden Arbeit konnte zunächst mit Hilfe von Immunfluoreszenz und Immunpräzipitation gezeigt werden, dass VIM3, ATG7 und TP53 einen Komplex bilden, welcher im Zellkern vorliegt. Außerdem wurde mittels Western Blot bestätigt, dass die Komplexpartner in den Prostatakarzinomzellen signifikant überexprimiert sind. Zudem wurden die Effekte von Endothelin-1 (ET-1) und Withaferin A (WA) auf die Prostatakarzinomzellen untersucht. Die Stimulation mit ET-1 führte zu einer schnelleren Migration der Prostatakarzinomzellen, wohingegen die Stimulation mit WA einen verlangsamenden Effekt auf die Zellen ausübte. Mit Hilfe eines elektrophoretischen Mobilitäts-Shift-Assays (EMSAs) wurde bestätigt, dass der Komplex an die Promoterregion der pri-MicroRNA-371a-3p bindet und somit einen wichtigen Transkriptionsfaktor für die MicroRNA-371a-3p darstellen könnte. Zudem wurde gezeigt, dass ein Knockdown von VIM3 zu einer Reduktion der MicroRNA-371a-3p-Expression und einer verringerten Migration der Prostatakarzinomzellen führt. Da bekannt ist, dass die MicroRNA-371a-3p mit ihrem direkten Effekt auf das Tumorsuppressorgen PTEN und die Expression des Androgenrezeptors den Krankheitsverlauf beeinflussen kann, stellt der hier präsentierte VIM3-Knockdown mit resultierender MicroRNA-371a-3p Reduktion und Wiederherstellung von PTEN und der Androgenrezeptor-Reexpression einen neuen möglichen therapeutischen Ansatzpunkt dar. In Zukunft sollte das Vorhandensein des Komplexes in Patientengewebe untersucht werden, um zu evaluieren, ob eine Überexpression des Komplexes mit der Aggressivität des Karzinoms korreliert und inwieweit die Analyse des Komplexes zur besseren Differenzierung des Prostatakarzinoms und ein Knockdown von VIM3 als möglicher therapeutischer Ansatzpunkt genutzt werden kann

    Einfluss einer Sporttherapie auf die neurokognitiven Funktionen bei depressiven Kindern und Jugendlichen

    Full text link
    Depressionen zeigen bei Kindern und Jugendlichen eine steigende Prävalenz. Dementsprechend ist es wichtig zu erforschen, welche Faktoren die Symptomatik lindern können Ein Symptom bei depressiv Erkrankten sind Defizite in neurokognitiven Funktionen. Dazu gehören neben der Konzentrationsfähigkeit unter anderem die exekutiven Funktionen und das Arbeitsgedächtnis. In diesem Zusammenhang gibt es vermehrt Forschung darüber, dass körperliche Aktivität sowohl zur Linderung der Depression beiträgt als auch zu einer Verbesserung der neurokognitiven Funktionen führt. Vor diesem Hintergrund war es das Ziel der vorliegenden Arbeit, zu untersuchen, inwiefern sich körperlicher Aktivität auf die exekutive Funktion, das Arbeitsgedächtnis und die Depression auswirkt. Hierfür wurde von der Interventionsgruppe ein sechswöchiges intensives Vibrationsplattentraining durchgeführt, die Kontrollgruppe absolviert ein Gymnastiktraining. Mithilfe der Cambridge Neuropsychological Test Automated Battery (CANTAB) wurden die Veränderungen in den verschiedenen neurokognitiven Funktionen analysiert. Die Ergebnisse sind heterogen. Hinsichtlich der Prozesse Attention Shifting und Inhibition zeigte die Interventionsgruppe insgesamt eine deutlich stärkere Verbesserung im Vergleich zur Kontrollgruppe. Dies ist darauf zurückzuführen, dass vor der Intervention ein signifikanter Unterschied zwischen den Gruppen bestand, der sich nach der Intervention weitgehend ausglich. Für das visuelle Gedächtnis, das Arbeitsgedächtnis und die soziale Kognition zeigte sich kein signifikanter Unterschied zwischen den Gruppen nach der Intervention. Im Hinblick auf die Depression wurde in beiden Gruppen eine signifikante Verbesserung festgestellt. Die aktuelle Literatur weist bereits heterogene Ergebnisse hinsichtlich des Einflusses körperlicher Aktivität auf neurokognitive Funktionen und Depression auf. Unsere Studie zeigt ein ähnliches Muster, sodass kein eindeutiger Zusammenhang festgestellt werden kann. Allerdings deutet sich ein potenzieller Einfluss vor allem auf die Prozesse Inhibition und Shifting an, der in zukünftigen Studien genauer untersucht werden sollte. Die Interpretation der Ergebnisse hinsichtlich des spezifischen Einflusses körperlicher Aktivität auf die Veränderung von Depression und kognitiver Funktion wird dadurch eingeschränkt, dass die Sporttherapie als Add-on zur Regeltherapie durchgeführt wurde, wodurch der Effekt der Regelbehandlung nicht eindeutig isoliert werden kann. Aufgrund des ausgebliebenen Gruppenunterschieds muss zudem in Betracht gezogen werden, dass das Gymnastiktraining an sich einen Einfluss haben könnte, der in zukünftigen Studien genauer untersucht werden sollte. Um die Reliabilität und Validität der Ergebnisse zu stärken, wären weitere Studien mit größeren Fallzahlen erforderlich. Darüber hinaus sollte das Studiendesign eine Placebo-Sportgruppe im Sinne einer ShamInterventionsgruppe sowie eine Kontrollgruppe ohne jegliche Sporttherapie umfassen, um präzise zu untersuchen, welche Aspekte der Depression und der neurokognitiven Funktionen spezifisch durch körperliche Aktivität beeinflusst werden

    Die Rolle von XIAP (X-linked inhibitor of apoptosis protein) im kolorektalen Karzinom, Bedeutung für das Patientenüberleben und Charakterisierung im Mausmodell

    Full text link
    Die vorliegende Dissertation widmet sich der Untersuchung der Auswirkungen einer veränderten Expression von X-linked Inhibitor of Apoptosis Protein (XIAP) auf das Tumormikromilieu bei kolorektalen Karzinomen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Zusammenhänge zwischen der XIAP-Expression und verschiedenen Aspekten der Tumorpathologie zu entschlüsseln, insbesondere im Hinblick auf Neoangiogenese, Neutrophileninfiltration, Tumorproliferation, sowie die Apoptoserate von Tumorzellen. In einer klinischen Kohorte wurde zunächst eine erhöhte XIAP-Expression mit einer signifikant reduzierten Gesamtüberlebensrate assoziiert, wobei dieser Zusammenhang insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit negativem Lymphknotenstatus und linksseitigem kolorektalen Karzinom deutlich ausgeprägt war. In präklinischen Mausmodellen wurde die Expression von XIAP gezielt genetisch modifiziert, indem XIAP in intestinalen Epithelzellen (IEC) entweder ausgeschaltet (Knock-out) oder überexprimiert (Knock-in) wurde. Dabei zeigte sich, dass eine erhöhte XIAP-Expression keinen Einfluss auf die normale physiologische Struktur und Funktion der Darmschleimhaut ausübte. Um die Rolle von XIAP im Tumormikromilieu näher zu untersuchen, wurde in diesen genetisch veränderten Mausmodellen eine entzündungsinduzierte Karzinogenese (AOM/DSS-Modell) gefördert. Die Ergebnisse zeigten, dass eine reduzierte XIAP-Expression mit einer signifikant verringerten Tumorbildung assoziiert war. Im Gegensatz dazu führte eine erhöhte XIAP-Expression zu einer gesteigerten Tumoranzahl sowie zu vergrößerten Tumorarealen. In diesen genetisch modifizierten Modellen konnte ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Häufigkeit der XIAP Expression und verschiedenen tumorbiologischen Prozessen, wie Angiogenese, Zellproliferation, Apoptose und der Infiltration von Neutrophilen, festgestellt werden. Zusätzlich wurde ein weiteres Mausmodell pharmakologisch mit einem XIAP-Antagonisten behandelt und anschließend ebenfalls dem AOM/DSS-Protokoll unterzogen. In diesem Fall konnte eine Korrelation ausschließlich mit der Tumorangiogenese beobachtet werden. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von XIAP als einen regulatorischen Faktor in der Tumorbiologie und weisen darauf hin, dass eine gezielte Modulation der XIAP-Expression therapeutisches Potenzial für die Behandlung kolorektaler Karzinome besitzen könnte. Darüber hinaus legen die Ergebnisse nahe, dass XIAP vor allem durch seine Rolle in der Angiogenese und möglicherweise in der Tumorprogression eine Schlüsselrolle spielt. Die gewonnenen Erkenntnisse erweitern das Verständnis über die Rolle von XIAP in der Tumorbiologie und eröffnen neue Perspektiven für die Entwicklung von therapeutischen Ansätzen, die auf die Modulation der XIAP-Expression abzielen, um das Tumorwachstum und die Metastasierung zu beeinflussen. Weiterführende Studien sind erforderlich, um die genauen Mechanismen zu entschlüsseln, durch die XIAP in verschiedenen Tumorprozessen wirkt und um dessen Potenzial als therapeutisches Ziel weiter zu evaluieren

    Chronic Kidney Disease With Related Oral Health Problems and Alterations in the Tongue Microbiome Illustrated by a 15‐Year‐Old Girl: A Case Report

    No full text
    Chronic kidney disease (CKD) is characterised by a gradual loss of kidney function over time and is often linked to oral health issues. This case illustrates typical conditions in young CKD patients based on a 15‐year‐old girl with CKD stage 4 and methylmalonic aciduria, severe gingivitis and hyperplasia of the gingiva, and a need for orthodontic treatment. Oral hygiene interventions, homecare instructions and deep cleaning under antibiotic shielding were necessary to improve the patient’s oral health. The immediate worsening of oral health status after extending the interval between regular prophylaxis appointments highlights the need for intensive prevention in young CKD patients to control oral health disorders. This report aims to demonstrate burden‐of‐care‐reducing oral prophylaxis options for patients suffering from severe CKD with oral manifestations. Trial Registration: German Registry of Clinical Trials: DRKS0001058

    Das Kölner Modell. Proaktives Transferscouting als Schlüsselfaktor für erfolgreiche Gründungshochschulen - Impulse für den Dialog

    No full text
    Das White Paper „Das Kölner Modell: Proaktives Transferscouting als Schlüsselfaktor für erfolgreiche Gründungshochschulen – Impulse für den Dialog“ beschreibt die Entstehung, Umsetzung und institutionelle Verstetigung des Transferscouting-Ansatzes an der Universität zu Köln. Im Rahmen der Förderung durch das Exzellenz Start-up Center.NRW wurden seit 2019 fakultätsübergreifende Strukturen etabliert, die den systematischen Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Innovationen fördern. Zentraler Bestandteil ist das Modell der Transferscouts, die als verbindende Akteur*innen zwischen Wissenschaft, Verwaltung und Transferstrukturen agieren. Sie identifizieren Potenziale, fördern den Austausch und entwickeln fakultätsspezifische Strategien für Wissens- und Technologietransfer. Die Analyse beschreibt die Matrixstruktur der Scouts, ihre Rollenprofile und die verschiedenen Wirkungsfelder innerhalb und außerhalb der Universität. Anhand von Praxiserfahrungen werden Erfolgsfaktoren, Herausforderungen und Empfehlungen für eine nachhaltige Professionalisierung des Transferscoutings aufgezeigt. Das Kölner Modell zeigt, dass proaktives Transferscouting die Gründungsaktivitäten und die Transferkultur von Hochschulen insgesamt stärkt, indem es Forschung, Lehre und gesellschaftliche Wirkung enger miteinander verzahnt. Das White Paper versteht sich als Impulsgeber für Hochschulleitungen, Transferverantwortliche und Gründungsfördernde, die Transferstrukturen strategisch weiterentwickeln und Innovationsökosysteme zukunftsfähig gestalten wollen

    Exploration of immunomodulatory functions of ferroptosis

    No full text
    During tissue homeostasis-associated cell death, the loss of cellular plasma membrane integrity can result in the exposure of the cytosolic content to the surrounding tissue, a distinguishing feature of necrotic cell death pathways. These cytosolic remnants can function as damage-associated molecular patterns (DAMPs) and activate pattern recognition receptors (PRRs) on innate immune cells. Necrotic forms of cell death are therefore considered to be immunogenic forms of cell death, and the process wherein non-pathogen associated endogenous cellular proteins released through regulated necrosis cause inflammation has therefore been termed necroinflammation. Ferroptosis is a recently discovered form of regulated necrosis. Although ferroptosis has been proposed to represent an immunogenic form of cell death in a few pathologies, such as ischaemia/reperfusion injury (IRI), it remains poorly understood as to how exactly such an inflammatory ferroptotic signaling pathway might be carried out. However, it will be important to understand this cell death pathway and how it might trigger inflammation in order to either interfere with it for the prevention of tissue damage during IRI or to specifically enhance it for harnessing an anti-tumour immune response. In this project, a secretome released into the cellular environment upon ferroptotic plasma membrane rupture was investigated through mass spectrometry. Furthermore, this thesis aims to characterise and quantify cytokine responses of macrophages stimulated by ferroptotic supernatants through RNA-sequencing and enzyme-linked immunoabsorbant assays

    Validating Low‐Dose Iohexol as a Marker for Glomerular Filtration Rate by In Vitro and In Vivo Studies

    No full text
    Clearance of an intravenous iohexol dose of 3235 mg is used to assess glomerular filtration rate (GFR), although systematic assessment of its pharmacokinetic (PK) properties is incomplete. The objectives of the present investigations were (i) to assess potential interactions of iohexol with important drug transporters, and (ii) whether a 259 mg dose could replace the current standard dose. In vitro, we evaluated whether iohexol inhibits or is transported by renal transporters (hOAT1/3, hOCT2, and hMATE1/2K) or other transporters (hOATP1B1/3, hOCT1, and hMDR1) using cell‐based and vesicle‐based systems. In vivo, we conducted a clinical trial with 12 volunteers with the administration of single intravenous doses of 3235 mg (“reference”) and 259 mg (“test”) using a changeover design. Plasma and urine samples were collected up to 24 h postdose. We assessed the dose linearity of iohexol pharmacokinetics using the standard bioequivalence approach and conducted a population PK analysis to characterize its profile. Our in vitro findings indicate that iohexol is neither a substrate nor a significant inhibitor of the transporters, suggesting it is unlikely to participate in transporter‐mediated drug–drug interactions in vivo. In the clinical trial, the test/reference ratio for plasma clearance, calculated as dose divided by the area under the plasma concentration–time curve, was 1.01 (90% confidence interval 0.968–1.05), confirming dose linearity. Population PK analysis further supported these results, showing no significant effect of dose on renal clearance and negligible nonrenal clearance of iohexol. Low‐dose iohexol is a suitable marker for precise GFR measurement, even when coadministered with other drugs

    Frühzeitiges postinterventionelles Absetzen von Acetylsalicylsäure nach perkutaner Koronarintervention bei Patienten unter Therapie mit einer direkten oralen Antikoagulation

    No full text
    Perkutane Koronarinterventionen (PCI), indiziert sowohl im Kontext eines akuten wie auch eines chronischen Koronarsyndroms, sind häufig und weisen eine steigende Prävalenz auf. Im Anschluss an eine PCI besteht, zur Verhinderung thromboembolischer Koronarereignisse, die Indikation zur doppelten Plättchenhemmung (DAPT), bestehend aus Acetylsalicylsäure (ASS) und einem P2Y12 Inhibitor. Patienten, die darüber hinaus eine Indikation zur Vollantikoagulation aufweisen, stellen den Behandelnden vor eine therapeutische Herausforderung, da die Kombination aus DAPT und Vollantikoagulation („Triple-Therapie“) mit einer hohen Rate an Blutungsereignissen assoziiert ist. Bisherige Untersuchungen zur antithrombotischen Therapie nach PCI, die eine duale Therapie mit einem direkten oralen Antikoagulans (DOAK) und einem P2Y12-Inhibitor untersuchten, erlaubten eine Triple-Therapie bis zum Zeitpunkt der Randomisierung. Ziel dieser retrospektiven monozentrischen Studie war es daher zu untersuchen, ob das Absetzen von ASS bereits am ersten Tag nach dem Eingriff sicher ist oder zu vermehrten ischämischen Ereignissen führt. Als Endpunkte wurden ischämische Ereignisse und Blutungen während des Krankenhausaufenthalts bei allen Patienten untersucht, die ab dem ersten Tag nach einer PCI in unserem Zentrum entweder mit einer dualen Therapie (DOAK + P2Y12-Inhibitor, genannt Gruppe 1) oder einer Triple-Therapie (DOAK + P2Y12-Inhibitor + ASS, genannt Gruppe 2) behandelt wurden. Von 4564 untersuchten Fällen, die eine PCI erhielten, wiesen 1059 (23,2%) eine Indikation für eine orale Antikoagulation (OAK) auf. Von diesen erfüllten 322 die Einschlusskriterien für Gruppe 1 und 62 für Gruppe 2. Die Ausgangsmerkmale, CHA2DS2-VASc-Scores und HASBLED-Scores zeigten keine relevanten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen. Die Hauptindikation für die Therapie mit einem DOAK war in beiden Gruppen Vorhofflimmern. Etwa ein Viertel der Patienten wurde aufgrund eines akuten Koronarsyndroms behandelt. Die durchschnittliche Dauer des Krankenhausaufenthalts nach dem Eingriff betrug 2,1 ± 2,5 bzw. 2,2 ± 3,0 Tage (Gruppe 1 vs. Gruppe 2, p = 0,305). Je ein Patient pro Gruppe erlitt eine transitorische ischämische Attacke (p = 0,297). Es wurden keine weiteren ischämischen Ereignisse und keine statistisch signifikanten Unterschiede hinsichtlich Blutungsereignissen festgestellt. Eine Subgruppenanalyse der Fälle mit einer Verweildauer von ≥2 Tagen nach der PCI (Gruppe 1: 100 Fälle, durchschnittliche Nachbeobachtungszeit 4,4 ± 3,4 Tage; Gruppe 2: 25 Fälle, durchschnittliche Nachbeobachtungszeit 4,0 ± 4,1 Tage) bestätigte diese Ergebnisse. Zusammenfassend scheint die Einleitung einer dualen Therapie und das Absetzen von ASS am ersten postprozeduralen Tag im Hinblick auf kurzfristige ischämische Ereignisse in einer realen Population sicher. Etwa 25% der Patienten, die sich einer PCI unterzogen, wiesen eine Indikation für eine OAK auf, was die Relevanz dieses Themas unterstreicht. Ein patientenindividuelles Vorgehen ist hinsichtlich des Umfangs und der Dauer der antithrombotischen und antikoagulativen Therapie zu empfehlen

    Volumes of components of Lelong upper level sets II

    No full text
    Let X be a compact Kähler manifold of dimension n , and let T be a closed positive (1, 1)-current in a nef cohomology class on X . We establish an optimal upper bound for the volume of components of Lelong upper level sets of T in terms of cohomology classes of non-pluripolar self-products of T

    9,265

    full texts

    25,460

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    Kölner UniversitätsPublikationsServer
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇