Cologne Excellence Cluster on Cellular Stress Responses in Aging Associated Diseases

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    Deciphering the role of NEDD9-dependant signaling cascades in the pathophysiology of clear-cell renal cell carcinoma

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    The number of new cases of renal cell carcinoma (RCC) have increased steadily over the last years. However, to date, the pathogenesis and underlying deregulated pathways in RCC remain to be deciphered. In addition, biomarkers that could dictate treatment regimens and predict response to different available treatments have yet to be discovered. NEDD9 is a scaffolding protein known to interact with a multitude of oncogenic kinases in different cancer entities such as lung adenocarcinoma, breast cancer as well as leukemias among others. In most cancer entities, NEDD9 acts as a tumor driver and has been associated with poor prognosis and response to treatment. Data on the role of NEDD9 in RCC is scarce with only one research group demonstrating increased NEDD9 expression levels in RCC tissue compared to normal renal tissue and another group showing NEDD9 influencing RCC cell behavior. The aim of this work was to further elucidate the role of NEDD9 in RCC. The results show that NEDD9 leads to a more aggressive histologic phenotype in vivo in syngeneic and xenograft mouse models. In a kinome assay, NEDD9 expression is linked to the increased activity of Src family kinases in murine RCC cells and the activation of kinases belonging to the VEGF/FGF pathway in human RCC cells. This relationship has been further illuminated through gene microarray analysis. Notably, the deficiency of NEDD9 has demonstrated a substantial impact on various known oncogenic kinases and pathways. In particular, significant downregulation was observed in crucial pathways such as HIF, EGFR, VEGFR2, PDGFR and the PI3K/AKT pathway. Taken together, these findings suggest that NEDD9 acts as a molecular hub influencing the development of RCC by engaging with a spectrum of well-established oncogenic pathways. Further studies are needed to elucidate the precise interplay of NEDD9 and these signaling pathways in the pathogenesis of renal cell carcinoma, paving the way for new targeted therapies in this disease

    „...das Gehen, das Sehen, das Erzählen und das Erkennen hängt zusammen.“ Stadtführungen zum Nationalsozialismus und Holocaust in Köln

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    Stadtführungen sind ein beliebtes und weit verbreitetes Format der Geschichtsvermittlung und ein wichtiger Bestandteil lokaler Geschichts- und Erinnerungskultur. Dennoch stellen sie in der Public History und den Geschichtswissenschaften insgesamt bislang ein weitgehend unerforschtes Feld dar. Diese Arbeit leistet daher Grundlagenforschung und widmet sich speziell Stadtrundgängen zum Nationalsozialismus und Holocaust. Die Arbeit zeichnet die historische Entwicklung der Erinnerungskultur in Köln mit Blick auf den Nationalsozialismus und Holocaust nach, wobei Stadtführungen als ein eigenes Medium der Geschichtsvermittlung betrachtet werden. Ziel der Untersuchung ist es, Stadtführungen, Stadtrundgänge und ähnliche Phänomene öffentlicher Geschichtsvermittlung systematisch zu beschreiben, unterschiedliche Formen analytisch zu unterscheiden und eine methodische Grundlage zu entwickeln, um Stadtführungen als Medium zu erforschen. Hierfür wird eine Methodentriangulation angewandt, die klassische Archivarbeit mit systematischer Beobachtung und Expert:inneninterviews kombiniert. Die gewonnenen Daten werden mithilfe der Grounded Theory analysiert. Als zentrale Analyseparameter der Untersuchung dienen Schlüsselbegriffe der Public History – insbesondere Authentizität, Performanz, Emotionen und die Kategorie des Raums. Ein Augenmerk liegt zudem auf den sozialen Akteur:innen – den Guides sowie den Teilnehmer:innen – und ihrem Eingebettetsein in lokale Erinnerungsgemeinschaften und soziale Gruppen. Auch das Verhältnis von Stadtführung und Geschichtstourismus wird für Köln und den Untersuchungsgegenstand in den Blick genommen. Ein besonderer Fokus der Arbeit liegt auf der Verknüpfung von theoretischen Überlegungen, dem Aufstellen von Arbeitsthesen und Fragestellungen sowie der anschließenden Analyse praktischer Aspekte des Formats. Zu diesem Zweck wurden Expert:inneninterviews mit fünf Stadtführer:innen geführt und drei Stadtrundgänge systematisch beobachtet und ausgewertet. Stadtführungen werden in dieser Arbeit als handlungsorientiertes Format untersucht, das ein dynamisches Zusammenspiel von Handlung und sozialem Raum erfordert. So kann gezeigt werden, wie Stadtrundgänge als Ausdruck lokaler Erinnerungskultur konkrete Geschichtsbilder prägen und Erinnerungsgemeinschaften formen

    Transcriptional Regulation and Single Cell Damage Score in Podocytes

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    It is estimated that around 10% of the global population is affected by chronic kidney disease (CKD), placing a significant burden on healthcare systems worldwide (Francis et al. 2024). Among the causes of CKD, 90% are attributed to glomerular diseases, in which podocytes are damaged and lost (Wiggins 2007). Podocytes are terminally differentiated visceral epithelial cells, which play a crucial role in establishing the selective permeability in the glomerulus. Recent large-scale transcriptomic approaches in mice and humans have demonstrated that alterations in the glomerular transcriptional program are a pivotal feature of numerous diseases affecting podocytes. In this thesis, I investigate the transcriptional regulation of healthy and damaged podocytes through multiple approaches. First, I analyzed novel bulk RNA sequencing data from glomeruli to characterize transcriptional changes resulting from perturbation of the Wt1 transcription factor, a critical regulator of podocyte biology. I then leveraged novel ChIP-seq data to explore how podocyte damage rewires the transcriptional network, focusing on interactions regulated by Wt1 and co-regulated by Tead1. Second, using single-nucleus RNA sequencing (snRNA-seq), I distinguished podocyte-specific transcriptional changes from shifts in cellular composition induced by podocyte injury. Third, I developed a universal metric of podocyte health, termed the podocyte damage score (PDS), using transcriptomic data from published sources. Applying the PDS to single-cell RNA sequencing datasets from various podocyte damage models allowed us to identify both universal and model-specific features of the transcriptional response to injury. Additionally, by integrating these findings with a podocyte transcriptional regulatory network (TRN) constructed from podocyte-specific ATAC-seq data and transcription factor motifs, I characterized the transcriptional regulators involved in podocyte transcriptome rewiring under damage conditions. In conclusion, this research advances our understanding of gene regulation in healthy and damaged podocytes and establishes methodologies for studying cell-specific mechanisms of disease at the single-cell level. It is my hope that these findings will contribute to the development of new therapeutic strategies for CKD

    Der Einfluss eines personalisierten Bewegungstherapieprogramms auf das Fatigue-Syndrom und die Lebensqualität bei onkologischen Patienten unter einer Targeted Therapy

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    Vor dem Hintergrund der in den vergangenen Jahrzehnten erreichten Fortschritte im Bereich der medikamentösen onkologischen Therapie kommt den sich gegen spezifische molekulare Strukturen an Tumorzellen gerichteten Therapien eine zunehmend wachsende Bedeutung zu. Die Therapie mit diesen, oftmals allein oder zunächst in Kombination mit einer konventionellen Chemotherapie verabreichten, so genannten Targeted Therapies wird oftmals über mehrere Monate bis Jahre fortgesetzt. Eine unter der Therapie häufig auftretende und für die Patienten besonders belastende Nebenwirkung stellt dabei die Krebs-assoziierte, chronische Fatigue dar. Diese kann sich auf alle Lebensbereiche auswirken und geht meist mit einer erheblichen Minderung der Lebensqualität sowie psychischen Belastungen einher. Angesichts der oftmals langen Therapiezeiträume ist eine adäquate Bewältigung der Symptome daher von erheblicher Relevanz. In diesem Kontext kann gezielte körperliche Aktivität einen effektiven, supportiven Therapieansatz darstellen. Die Evidenz der Bewegungstherapie in der Onkologie ist in den letzten Jahren stetig gewachsen und ihr Nutzen wurde durch zahlreiche Studien bereits hinreichend belegt. Zum Zusammenhang mit Targeted Therapies ist bislang jedoch nur wenig bekannt. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war daher, den Einfluss eines unter realen Bedingungen durchgeführten, kombinierten Kraft- und Ausdauertrainingsprogramms zur Verbesserung des Fatigue-Syndroms und der Lebensqualität bei Krebspatienten unter einer Targeted Therapy zu untersuchen sowie mögliche Einflussfaktoren zu ermitteln. Die analysierte Studienpopulation bestand aus 59 Patienten, die von 2012 bis 2020 an dem Bewegungsprogramm der Onkologischen Trainings- und Bewegungstherapie (OTT) der Uniklinik Köln teilgenommen haben. Basierend auf ihrer Trainingsfrequenz wurden diese Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt, sodass eine Interventionsgruppe aus 22, mindestens einmal pro Woche trainierenden Teilnehmern sowie eine Kontrollgruppe aus 37, seltener als einmal pro Woche Trainierenden entstand. In der vorliegenden Arbeit wurden die durch die Teilnehmer zu Beginn und Ende des Bewegungsprogramms ausgefüllten Fragebögen zu Fatigue (MFI), Lebensqualität (EORTC QLQ-C30), psychischer Belastung (HADS) und körperlicher Aktivität (GPAQ) im Hinblick auf Veränderungen analysiert. Es zeigte sich in der Interventionsgruppe eine im Vergleich zur Kontrollgruppe in mehreren Fatigue-Dimensionen signifikante Abnahme der Symptomatik sowie zusätzlich signifikante Verbesserungen in Bezug auf einige Funktionsskalen der Lebensqualität. In der vorliegenden Arbeit konnten somit Hinweise dafür gefunden werden, dass onkologische Patienten unter einer Targeted Therapy von einer onkologischen Bewegungstherapie hinsichtlich ihrer Fatigue-Symptomatik und Lebensqualität profitieren können, sofern das Training mindestens einmal wöchentlich stattfindet. Um eine definitive Aussage zur kausalen Interferenz treffen zu können, sollten weitere Studien folgen, um diesen Zusammenhang in einem randomisiert-kontrollierten Setting zu überprüfen

    Individualizing Management Practices

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    Firm performance relies heavily on employee motivation, yet individuals differ significantly in what motivates them. A substantial body of literature in economics, management, and management accounting explores the impact of management practices on firm performance and employee outcomes, revealing heterogeneity in employee responses based on characteristics such as gender, social preferences, and personality. This dissertation examines two approaches to individualizing management practices: (1) a centralized approach, using AI for tailored assignments, and (2) a decentralized approach, leveraging managerial discretion. Empirical evidence is drawn from proprietary firm data, surveys, field experiments, and online experiments. Chapter 1 explores the centralized approach, applying machine learning to assign incentives based on worker characteristics. Experiments with gig workers reveal that targeted assignments improve performance compared to assigning a single best incentive scheme. The findings underline the importance of reliably measuring worker characteristics for ensuring algorithmic assignment quality. Chapter 2 studies a decentralized approach in a spot bonus system where managers decide bonus timing. Analyses show that managers award a large portion of bonuses at year-end, reflecting a need for better information on performance. However, timely bonuses are associated with higher employee recognition, suggesting that managers face a trade-off. Chapter 3 examines non-monetary practices, testing how highlighting flexibility in job ads affects applications. A field experiment with 176 job ads shows that emphasizing remote work or flexible work hours increases the number of applications, with the improvement partly varying by job characteristics. Overall, the dissertation demonstrates the advantages and challenges of centralized and decentralized approaches, offering insights for academics and practitioners

    Epidemiologische Aspekte und Risikofaktoren der Tuberkulose in HIV-Infizierten der Köln-Bonn-Kohorte

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    HIV und Tuberkulose gehören seit Jahrzehnten zu den tödlichsten Infektionskrankheiten weltweit und eine Koinfektion geht mit deutlich erhöhter Morbidität und Mortalität einher. Prävention und Behandlung stellen daher die globale Gemeinschaft noch immer vor eine immense Aufgabe. HIV-Patienten in TB-Niedriginzidenzländern wie Deutschland scheinen ein geringeres Risiko für eine Koinfektion zu haben. Ein gemeinsames Register dieser Infektionskrankheiten besteht in Deutschland allerdings nicht. Zum Zeitpunkt der Planung und Initiierung der vorliegenden Studie wurde laut Sk2-Leitlinie des Deutschen Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK) ein Tuberkulosescreening für alle Patienten mit HIV-Erstdiagose empfohlen. Aus der Empirie der klinischen infektiologischen Arbeit stellte sich jedoch die Frage, ob in einem TB-Niedriginzidenzland wie Deutschland alle HIV-Patienten gleichermaßen vom Risiko der Entwicklung einer aktiven Tuberkulose betroffen sind und von einem Screening profitieren. In dieser Studie wurden die Epidemiologie von und Risikofaktoren für eine HIV/TB-Koinfektion im Kollektiv der PLWH (Menschen, die mit HIV leben) untersucht, um Schlussfolgerungen für Test- und Präventionsstrategien zu ziehen. Es wurden 4804 Patienten im Zeitraum 2006-2017 in die Köln-Bonn-Kohorte eingeschlossen, hiervon wurden 4673 mit ausreichender Datenlage in dieser Studie ausgewertet. Die im Beobachtungszeitraum gesammelten epidemiologischen und klinischen Daten wurden retrospektiv zusammengefasst und hinsichtlich des Risikos einer HIV/TB-Koinfektion ausgewertet. Verwendete statistische Methoden waren u. a. das Kaplan-Meier-Verfahren zur Berechnung des TB-freien Überlebens sowie das Cox Regressionsmodell mit der Berechnung des Hazard Ratio. Auch erfolgte eine Trenddarstellung über den Beobachtungszeitraum mittels der Inzidenzdichterate (TB-Fälle/100 Patientenjahre). Im Beobachtungszeitraum 2006-2017 entwickelten 60/4673 eine HIV/TB-Koinfektion. Als Risikofaktoren konnten u. a. Herkunft aus Ländern mit höherer TB-Inzidenz (insbesondere Subsahara-Afrika) sowie eine CD4+-Zellzahl < 200/μl und/oder eine Viruslast ≥ 5log10 Kopien/ml als Zeichen einer Immunschwäche nachgewiesen werden. Eine ART-Naivität in etwa verzehnfachte das Risiko generell als auch in allen Subgruppen. Die Inzidenzdichterate für den Zeitraum war mit 0,181, KI [0,138-0,233] bei 60 TB-Fällen in 33.136,44 beobachteten Patientenjahren niedrig. Eine höhere IDR konnte beispielhaft für Frauen, Alter bei Beobachtungsbeginn ≤ 38 Jahre, Herkunft Subsahara-Afrika und „Andere Länder“ sowie CD4+-Zellzahl < 200/μl und Viruslast ≥ 5log10 Kopien/ml nachgewiesen werden. Auch die IDR wurde generell und in den Subgruppenanalysen durch ART-Naivität in etwa verzehn- bis verzwanzigfacht. Die IDR-Trendanalyse nach 4-Jahres-Abschnitten zeigte einen Rückgang der TB-IDR. Zusammengefasst zeigte sich insbesondere für deutsche PLWH ein geringes Risiko einer HIV/TB-Koinfektion, während Patienten mit Herkunft aus TB-Hochinzidenzländern, ART-Naivität und laborchemisch nachweisbarer Immunbeeinträchtigung ein signifikant erhöhtes Risiko innehatten. Ein risikoadaptiertes TB-Screening unter den PLWH nach Herkunft, ART-Versorgung und Immunrekonstitution wie auch in der aktuellen Sk2-Leitlinie des DZK von 2022 empfohlen, erscheint sinnvoll

    The Roles of Betweenness: Visual Narratives by Lebanese and Palestinian Contemporary Artists

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    This dissertation investigates the visual-narrative practices of six contemporary Lebanese and Palestinian artists whose works are shaped by and speak to conditions of "betweenness"—a lived and creative engagement between their countries of origin and their current lives in Europe. Central to this study is the interplay between the narrative dimension of their artworks—primarily developed through the medium of film within visual art contexts—and the transnational biographies of the artists themselves. The research delves into the term “visual narrative” to characterize works that not only belong to the field of visual arts but also construct and convey stories deeply intertwined with the histories, cultures, and political conditions of Lebanon and Palestine. These narratives are not merely representational; they function as interventions—they question dominant accounts, generate counter-narratives, and seek to complicate entrenched or hegemonic historical perspectives. The works examined do not simply reference national histories; they reflect on the modes through which those histories are told, preserved, or erased. The notion of "betweenness"—a concept developed in this dissertation as distinct from the postcolonial term "in-betweenness"—is introduced to describe the artists’ lived reality across multiple geographic and cultural contexts. Unlike the notion of hybridity that implies the synthesis of cultures into a “third space,” the term "betweenness" in this research underscores ongoing movement and cultural navigation between two poles: an “inside” (Lebanon or Palestine) and an “outside” (primarily European countries). This betweenness is not abstract or metaphorical; it shapes the artists’ production, informs the narratives they construct, and frames the reception of their works in the international art world. The dissertation’s central research question asks: How does the "between" position of an artist influence their visual narrative work about Lebanon or Palestine? This question guides a comparative analysis of six artworks by six artists: Lamia Joreige, Joana Hadjithomas and Khalil Joreige, Marwa Arsanios (Lebanon); and Jumana Manna, Jumana Emil Abboud, and Inas Halabi (Palestine). All the works were produced between the 2010s and early 2020s and were exhibited primarily in European institutions. While not exhaustive, these case studies were selected for their thematic coherence and methodological richness. They exemplify how artists engage with their heritage and personal geographies through complex visual languages that traverse documentary, fiction, installation, and performance. Four key urgencies structure this inquiry: The proliferation of transnational artistic trajectories: The growing number of artists from the Arab world—particularly Lebanon and Palestine—who operate within European art circuits necessitates a critical examination of how their mobile identities shape and are shaped by their work. The artists in question inhabit positions of cultural negotiation that reflect broader dynamics of diaspora, displacement, and postcolonial memory. The documentary turn in contemporary visual art: Most of the selected works engage with documentary aesthetics while traversing disciplinary boundaries. They foreground material archives, testimonies, and site-specific practices, often recontextualized through film and installation. This dissertation interrogates how these practices reflect not only the histories they document but also the conditions of their own telling. The institutional framing of these narratives: A significant part of the analysis focuses on the art institutions that host and mediate these works. The research asks: What role do European art institutions play in either facilitating or constraining the artists’ narrative strategies? How do curatorial frameworks, funding mechanisms, and geopolitical alignments affect the visibility and reception of counter-narratives about Lebanon and Palestine? The present historical conjuncture: This study unfolds in the context of the 2023–2024 war on Gaza and the increasing precariousness of public discourse around Palestine in Europe—particularly in Germany, where the research was conducted. These conditions of censorship, solidarity, and ideological polarization form a critical backdrop to the dissertation. The urgency of engaging with Palestinian narratives, especially when they are produced from within European contexts, becomes not only a scholarly task but also an ethical imperative. The dissertation is structured in three parts. The first outlines the methodology, theoretical framework, and state of research, situating this study within broader debates on narrative, postcolonial theory, and contemporary visual art. It engages with notions of positionality, particularly from the perspective of the author as a European “outsider” to Lebanon and Palestine. This positioning is not viewed as a limitation but as an opportunity to reflect on the reception of these works within Western contexts and to interrogate the asymmetries that govern the circulation of cultural narratives. The second part comprises six case studies, each devoted to one artist and one artwork. These close readings unpack the narrative strategies, formal qualities, and political stakes of each piece, while also analyzing the conditions of its production and exhibition. The case studies foreground a variety of concerns: memory and trauma, ecological knowledge, archival recovery, oral storytelling, and gendered geographies—all explored through complex visual and spatial languages. The third and final section offers a comparative synthesis, identifying shared patterns and divergences across the case studies. It elaborates on how betweenness manifests as a condition not only of the artists’ biographies but also of their works’ form and reception. It argues that betweenness enables the construction of layered, situated, and multi-directional narratives—narratives that challenge the binaries of here/there, insider/outsider, past/present. Throughout the dissertation, particular attention is paid to the German context, where the research was carried out. The reception of Palestinian cultural production in Germany is deeply shaped by the country’s post-Holocaust identity politics and its official position toward Israel. As discussed in the final sections of the introduction, researching Palestine in the German academic and cultural field involves navigating a dense web of silences, taboos, and ideological constraints. The dissertation critically reflects on the German “frame” that shapes discourse around Palestine and, by extension, the circulation and censorship of Palestinian visual narratives. These reflections are not tangential but integral to the dissertation’s methodological commitment to situated knowledge. In sum, this research proposes that the intersection of visual narrative practices and conditions of betweenness constitutes a fertile ground for rethinking the role of art in shaping alternative histories. It offers a contribution to art history, Middle Eastern studies, and museum and exhibition studies by foregrounding how visual culture participates in global conversations about memory, identity, and representation. It suggests that narrative artworks by Lebanese and Palestinian artists in Europe do not merely reflect existing realities—they actively shape how we come to understand, remember, and imagine them

    Randomisierte kontrollierte Studie zur Bewertung der Beeinträchtigung des Farbsehens während akuter hypobarer Hypoxie in der Aviatik

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    Die zunehmende und intensive Nutzung farbcodierter Informationen rechtfertigt Farbsehtestungen als integralen Bestandteil von Tauglichkeitsuntersuchungen in der Aviatik. Farbsehen beschreibt die Fähigkeit, Licht unterschiedlicher spektraler Komposition voneinander unterscheiden zu können. Der Prozess beruht darauf, dass Lichtwellen unterschiedlicher Wellenlänge von den Photorezeptoren der Retina detektiert, in neuronale Signale translatiert und in die Hirnregionen der visuellen Verarbeitung zur Farbbewertung weitergeleitet werden. Der Kabinendruck eines Passagierflugzeugs beträgt circa das Äquivalent einer Flughöhe von 8.000 ft. In Notfallsituationen oder auch im militärischen Flugbetrieb muss Bordpersonal auch unter erheblichen Druckschwankungen einsatzfähig bleiben. Die Simulation und Untersuchung solcher Extrembedingungen können am Boden durch den Einsatz geeigneter Druckkammern erfolgen. Generell gilt es bei Untersuchungen in der Flug- und Höhenphysiologie, die Gesetzmäßigkeiten der hypobaren Hypoxie zu kennen und zu beachten. Die größten Effekte hypobarer Hypoxie auf das Farbsehen sind durch die Faktoren „große Höhe“, „lange Expositionsdauer“ und „mesopische Bedingungen“ zu erwarten. Die Hintergründe dieser Beobachtungen sind nicht abschließend geklärt, allerdings kommt bei genauerer Betrachtung der Retina eine besondere Rolle zu. Der retinale Sauerstoffmetabolismus ist besonders im Bereich der Photorezeptorzellen sehr störanfällig und weist eine geringe Toleranz gegenüber hypoxischen Bedingungen auf. Dabei scheint das Blausehen besonders früh und ausgeprägt betroffen zu sein. International bestehen keine einheitlichen Standards zur Auswahl von Farbsehtestsystemen, weder im flugmedizinischen noch im wissenschaftlichen Kontext. Dies führt zu einer starken Inhomogenität sowohl bei den Anforderungen einzelner Behörden an ihre Piloten als auch bei den Ergebnissen wissenschaftlicher Untersuchungen zu Farbsehveränderungen unter hypobarer Hypoxie. Die vorliegende Untersuchung verfolgte einerseits das Ziel, mögliche Schwellwerte zu detektieren, ab denen eine flugmedizinisch relevante Verschlechterung des Farbsehvermögens eintritt. Andererseits sollte anhand des Vergleichs eines digitalen Online-Tools zur Farbsehtestung für den Privatgebrauch mit der analogen Originaltestung exemplarisch zu einer Einschätzung der Verlässlichkeit solcher Applikationen gelangt werden. Untersucht wurden im ersten Teil 54 gesunde Probanden unter Nutzung des WCCVT und des WC-D15 in einer Druckkammer. Hier konnte keine signifikante Verschlechterung des Farbsehvermögens bei einer simulierten Expositionshöhe von bis zu 15.000 ft über einen Expositionszeitraum von maximal 60 Minuten detektiert werden. Allerdings zeigten sich positive Hinweise darauf, dass die genannten Expositionsbedingungen als Schwellenwert verstanden werden könnten, ab dem flugmedizinisch relevante Farbsehveränderungen auftreten. Ein besonderer Einfluss hypobarer Hypoxie auf eine bestimmte Farbachse konnte nicht beobachtet werden. Beim Vergleich zwischen der digitalen App Version des FM Hue-100 und seiner analogen Originaltestung konnte durch die Untersuchung von 12 zusätzlichen Probanden exemplarisch gezeigt werden, dass eine wissenschaftliche Validierung digitaler Farbsehtests zwingend notwendig erscheint, um fehlerhaften Ergebnissen vorzubeugen. Werden kostenlose Online- Tools im privaten Kontext verwendet, sollte der Unterhaltungswert im Vordergrund stehen und Testergebnisse nur unter Vorbehalt interpretiert werden. Letztlich hängt die experimentell bestimmte Farbsehfähigkeit eines Piloten von einer Vielzahl von Einflussfaktoren ab, darunter neben dem Sauerstoffpartialdruck und dem atmosphärischen Druck auch von der Art des Farbsehtests, Umgebungslichtbedingungen, technischer Besonderheiten (z.B. digitaler Displays) und nicht zuletzt kognitiver Voraussetzungen. Diese werden aktuell über die Studienlandschaft hinweg unzureichend homogenisiert, sodass sich Vergleiche zwischen einzelnen Untersuchungen nur bedingt erlauben. Neue digitale Medien wie Tablet-Computer bieten die Möglichkeit, professionelle Farbsehtestungen auch in extremen Umwelten wie Hochgebirgen oder in Flugzeugen ohne großen apparativen Aufwand durchzuführen. Diese neuen Technologien erweitern den Anwendungsbereich von Farbsehtests im wissenschaftlichen Kontext, bringen aber gleichzeitig abermals neue Variablen mit sich, von denen die erhobenen Ergebnisse abhängig sind, und die Vergleiche mit Voruntersuchungen erschweren. Eine international stärkere Standardisierung von Farbsehtestungen in der Aviatik könnte diesem Umstand entgegenwirken

    Investigations of the In vitro and In vivo Metabolism of a Synthetic C20 Keto Steroid via Chemical Synthesis, Chromatography, and High-Resolution Mass Spectrometry

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    This study investigates the in vitro and in vivo metabolism of the synthetic steroid S42, a novel selective androgen receptor modulator (SARM). Its pharmaceutical potential triggered concerns towards illicit use in sports doping. The fragmentation behavior of S42 was examined to support the development of a qualitative and quantitative doping control method based on gas chromatography–electron ionization high-resolution mass spectrometry (GC-EI-HRMS). Chemically synthesized S42, S42-d4, S42-d7, and their trimethylsilyl (TMS) derivatives were analyzed to characterize key fragment ions found of S42. In vitro assays using human liver microsomes and the S9 fraction, a supernatant from homogenized liver tissue, along with in vivo rat studies, were conducted to detect metabolites. Many product ions from TMS-metabolites could be identified as they matched those of TMS-S42, with extra TMSO groups, suggesting the actual hydroxylation levels in S42. Comparison of the S42 metabolites and the deuterated metabolites by in vitro experiments allowed localization of the oxidation position. To confirm metabolite structures, S42-C20-OH, S42-C6β-OH, and S42-C7α-OH were synthesized, TMS-derivatized, and GC-MS analyzed as reference compounds for comparison of chromatograms and spectra. In vitro and in vivo phase II metabolites were further analyzed via liquid chromatography–electrospray ionization high-resolution mass spectrometry (LC-ESI-HRMS) in negative mode, with parallel reaction monitoring (PRM) to detect glucuronide and sulfate adducts. In vitro results indicate that mono-hydroxylation and reduction reactions dominate phase I metabolism, followed by glucuronidation in phase II metabolism. In contrast, triple hydroxylated metabolites were more abundant in rat urine. Sulfate conjugates exhibited stronger LC-MS signals than glucuronides, showing a higher detectability

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