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AGIT Conference / 3D Datasets: Characteristics, Limitations and an Open Repository
Selecting suitable 3D datasets for specific tasks, especially in machine learning, remains a challenge due to the growing number of datasets and the lack of uniformly comparable selection criteria. This paper addresses this gap by analyzing how application-relevant characteristics are distributed across 263 publicly available 3D datasets, including widely used datasets such as KITTI and ScanNet. We examine five exemplary characteristics to capture aspects such as temporal distribution, publication venues, benchmark integration, academic impact, and scene type. The results reveal both an increase in dataset releases in recent years and notable imbalances in the current dataset landscape. To support transparent dataset selection and future research, we provide a curated and openly accessible GitHub repository
AGIT Conference / Automated Segmentation of Historical Cadastral Maps: A Machine Learning Approach to the Franziszeischer Kataster
The Franziszeischer Kataster, created between 1817 and 1861, represents one of Europe’s most eminent historical cadastralmapping projects, covering over 670,000 square kilometers across the Habsburg Monarchy. Despite its significant potential for historical research, ecology, geography, and spatial planning, the utilization of this valuable resource has been limited by accessibility challenges and the complex nature of the source material. This paper presents an automated approach to segment key structural elements from these historical cadastral maps using machine learning techniques. We developed a Unet-based model for identifying and extracting four primary features: roads, buildings, water bodies, and forests. For the evaluation, we selected the Styrian district of Murtal and achieved an overall Intersection over Union (IoU) score of 96.28% and maintained F1 scores consistently above 95% across all feature classes, despite significant class imbalance in the training data. The results demonstrate the potential for automating the analysis of historical cadastral maps, enabling their integration into modern Geographic Information Systems (GIS) and facilitating comparative studies of land use changes over the past two centuries.This approach represents a significant step forward in making historical spatial data more accessible and open for analysis for various research disciplines
Die Loretto Gemeinschaft : eine Analyse ihrer inhaltlichen und spirituellen Fundamente und ihres sozialen Einflusses auf junge Erwachsene in Salzburg unter Berücksichtigung medialer Berichterstattung über den katholischen Verein
Diese Masterarbeit untersucht die Loretto Gemeinschaft, eine katholisch-charismatische Erneuerungsbewegung mit Schwerpunkt in Salzburg, aus religionswissenschaftlicher Perspektive. Ziel ist es, die inhaltlichen und spirituellen Fundamente der Gemeinschaft, deren Vermittlungsformen sowie ihren sozialen Einfluss auf junge Erwachsene zu analysieren. Das Forschungsvorhaben orientiert sich an den Prinzipien einer empirisch arbeitenden, nicht-konfessionellen Religionswissenschaft und basiert auf folgenden Fragestellungen: (1) Welche Inhalte prägen die Spiritualität und das Selbstverständnis der Loretto Gemeinschaft in Salzburg und wie werden diese vermittelt? (2) Welchen Einfluss übt die Gemeinschaft auf junge Erwachsene aus? (3) Welche Auswirkungen lassen sich auf individueller Ebene beobachten? Zur Beantwortung dieser Fragen wurde eine qualitative Methodentriangulation eingesetzt. Der empirische Teil der Arbeit umfasst vier Interviews mit aktiven und ehemaligen Mitgliedern der Gemeinschaft und deren Analyse sowie eine qualitative Inhaltsanalyse von zwölf exemplarischen „Messages der Woche“, die im Rahmen der Sunday Mornings – einem zentralen liturgischen Format der HOME Church Salzburg – präsentiert wurden. Die theoretische Rahmung erfolgte u. a. über Martin Röttings Konzept der „Spirituellen Identität“ und Bibb Latanés „Social Impact-Theorie“, welche als Analyseinstrumente zur Bewertung der spirituellen Ausrichtung sowie der gruppendynamischen Wirksamkeit herangezogen wurden.Die Ergebnisse zeigen, dass die Loretto Gemeinschaft eine eigenständige Form katholischer Spiritualität lebt, die sich durch Elemente der Pfingstbewegung und charismatischen Erneuerung auszeichnet. Ihr Selbstverständnis beruht auf einem klaren Bekenntnis zur katholischen Kirche, wird jedoch durch charismatische Gottesdienste mit jugendnaher Sprache sowie missionarischem Engagement erweitert. Die „Jüngerschaft“ fungiert hierbei als zentrales Konzept zur persönlichen Glaubensvertiefung und kollektiven Identitätsbildung. Die Interviews belegen eine starke emotionale und soziale Bindung der Mitglieder an die Gemeinschaft, gleichzeitig aber auch ambivalente Erfahrungen hinsichtlich persönlicher Freiheit, Rollenbilder und Abgrenzung zur „Außenwelt“.Im Sinne der „Social Impact-Theorie“ weist die Gemeinschaft eine hohe soziale Einflusskraft auf: Sie verfügt über starke charismatische Leitfiguren, agiert in unmittelbarer Nähe zur Zielgruppe (v. a. junge Erwachsene) und baut durch ihre professionelle und multimediale Umsetzung (z. B. YouTube-Gottesdienste, Social-Media-Präsenz) eine breite und wachsende Anhängerschaft auf. Die „Spirituelle Identität“ der Mitglieder wird dabei stark durch kollektive Erlebnisse, narrative Zeugnisse und eine als alternativ wahrgenommene Glaubenspraxis geprägt. Diese dient häufig als Antithese zu den starr empfundenen Strukturen der Amtskirche.Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion über die Gemeinschaft. Einerseits eröffnet Loretto vielen jungen Menschen einen authentischen Zugang zu spiritueller Praxis und Gemeinschaft, andererseits weist sie auch Tendenzen zu Exklusivität, normativem Verhalten und potenzieller emotionaler Abhängigkeit auf. Ihre Rolle in der religiösen Landschaft Österreichs und darüber hinaus lässt sich daher weder rein affirmativ noch pauschal kritisch beurteilen, sondern bedarf einer differenzierten wissenschaftlichen Auseinandersetzung, wie es in dieser Masterarbeit versucht wurde.eingereicht von Richard FraslLiteraturverzeichnis: Seite 103-108Masterarbeit Paris-Lodron Universität Salzburg 202
Verhandlungsspielräume und politische Barrieren: Warum das Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU scheiterte
Since 1972, Switzerland has signed more than 100 bilateral agreements with the European Union. Negotiations to establish an institutional framework agreement (InstA) began in 2014 but were terminated unsuccessfully in 2021. This thesis examines how the Swiss government politicised two issues during the InstA negotiations: freedom of movement and food safety. It also investigates how these factors led to Switzerland's rejection of InstA. A case study of press releases from 2013–2021 shows that freedom of movement was highly politicised by the popular initiative Gegen Masseneinwanderung, generating consistent bottom-up pressure on the Swiss government. This bottom-up pressure became an insurmountable difference, ultimately leading to the rejection of InstA. This bottom-up pressure was further identified as an insurmountable difference, ultimately contributing to the rejection of InstA. Food safety did not have a comparable impact on the negotiations or outcome of the framework agreement. The thesis provides a systematic reappraisal of the events that shaped the negotiations, offering clearer insights into potential pitfalls in future bilateral agreements.submitted by Sofia KarsliAbweichender Titel laut PrüfungsamtLiteraturverzeichnis: Seite 68-92Masterarbeit University of Salzburg 202
AGIT Conference / Comprehensive Data Management for Long-Term Stability in Salt Dome Mine: A GIS-Based Approach
AGIT Conference / Entwicklung der Bundes Geodaten-Infrastruktur (BGDI) der Schweiz: Von den Anfängen bis zur neuen Geoplattform
Stadtteilgeschichte / Güntner, Lina ; Haumann, Sebastian / Das „Forum-Kaufhaus“ : Konsum und Modernität in den 1970er Jahren
Stadtteilgeschichte / Plainstraße 23 : Deutsche Zöllner und Migration in der Zwischenkriegszeit
Kolonialliteratur gegen den Strich gelesen : afrikanische Frauen und ihr ungehörtes Vermächtnis in den Memoiren der Eheleute von Prince
Afrikanische Frauen kommen bisher lediglich als Randnotiz in der deutschen Kolonialgeschichte vor oder werden auf das Klischee der „schwarzen Eva” heruntergebrochen. Dass Afrikanerinnen jedoch viel mehr Handlungsmacht hatten, wie ihnen bisher von der Forschung zugesprochen wurde, zeigen Tagebücher deutscher Kolonialbeamt*innen. Die vorliegende Arbeit möchte aus diesem Grund anhand der Memoiren von Tom und Magdalene von Prince, die wechselseitige Beziehung deutscher Kolonialherrschaft zu afrikanischer Frauen aufzeigen. Damit soll ihrer Stigmatisierung auf das Stereotyp des „ewigen Opfers”, das sich bis heute hält, aufgebrochen werden.Antonia Hauser, B.A.Quellen- und Literaturverzeichnis: Seite 94-102Masterarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach
Erstellung und Untersuchung von Social Media-Lernvideos für den Chemieunterricht
Die Digitalisierung erhielt durch die Covid-19 Pandemie in den Schulen einen Aufschwung und somit auch der Chemieunterricht. Der Einsatz von Lernvideos ist nun sehr beliebt, da die Inhalte im individuellen Lerntempo gemeistert werden können. Doch mit der immer weiter fortschreitenden Digitalisierung im Alltag und dem Angebot von Kurzvideos in den Sozialen Medien, nimmt die Motivation für lange Videos immer weiter ab. Als eine Alternative zu Lernvideos bieten sich Kurzvideos mit Effekten an, welche eine Ähnlichkeit zu jenen aus den Sozialen Medien haben.Hintergrund dieser Masterarbeit sind zwei verschiedene Untersuchungen im Bereich der Videoplattformen für Kurzvideos, TikTok und YouTube Shorts. Es wurde eine Plattformanalyse von TikTok durchgeführt, bei welcher die drei größten TikTok Kanäle mit chemiebezogenen Inhalten, hingehend der Aufbereitung dieser Inhalte durchleuchtet wurden. Für die zweite Untersuchung wurden 15 Kurzvideos mit chemischen Effekten erstellt und anschließend auf den Plattformen TikTok und YouTube Shorts veröffentlicht. Nach einem Zeitraum von fünf Monaten wurden die beiden Kanäle sowie die identen Videos hingehend Parameter ihrer Reichweite verglichen. Dabei stellt sich heraus, dass die aktuellen Chemie TikTok Kanäle den Fokus der Videos rein auf den Effekt der Versuche legen und die Erklärung größtenteils nebensächlich ist. Die Kurzvideos zeigen auf YouTube mit Abstand bessere Werte bei allen Parametern gegenüber TikTok, dies gilt ebenfalls für den YouTube Kanal gegenüber dem TikTok Kanal.Das Interesse an Kurzvideos mit chemischen Effekten besteht, jedoch konnte mit dieser Untersuchung nicht aufgezeigt werden, ob das Interesse für die selbstständige Aneignung der Theorie hinter den Effekten besteht.eingereicht von Marc Maier BEd BScLiteraturverzeichnis: Seite 61-63Masterarbeit Paris Lodron Universität Salzburg 2025Abstrakt in deutscher und englischer Sprach