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begabungsfördernden
In Zeiten zunehmender Heterogenität in Schulklassen gewinnt die Differenzierung im Unterricht stetig an Bedeutung, insbesondere im Bereich der Begabungs- und Begabtenförderung. Eine vielversprechende Unterrichtsmethode, die hierbei Anwendung finden kann, ist die der Lernpfade. Ziel dieser Masterarbeit ist es, die Potenziale von Lernpfaden für die Begabungs- und Begabtenförderung zu untersuchen und eine theoretische Grundlage für deren Einsatz zu schaffen. Zu diesem Zweck wird zunächst der Begriff „Begabung“ definiert und durch die Darstellung relevanter Begabungsmodelle näher eingeordnet. Anschließend wird der Begriff „Lernpfade“ präzisiert sowie deren Struktur und Funktion im schulischen Kontext beschrieben.Die Untersuchung basiert auf einer systematischen Literaturübersicht, deren Ergebnisse die aufgestellten Hypothesen stützen: Lernpfade fördern nachweislich das selbstgesteuerte Lernen und steigern in weiterer Folge die Motivation begabter Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse, dass Lernpfade einen positiven Einfluss auf die Begabungs- und Begabtenförderung im Mathematikunterricht haben und begabte Lernende umso mehr davon profitieren, je häufiger Lernpfade eingesetzt werden. Die Arbeit leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Diskussion um differenzierende Methoden im Mathematikunterricht und bietet neue Perspektiven für die gezielte Förderung begabter Schülerinnen und Schüler.eingereicht von Marlene SchrödlLiteraturverzeichnis: Seite 75-90Masterarbeit Paris Lodron Universität Salzburg 2025Kurzfassung in deutscher und englischer Sprach
Die "Ressourcenfluch"-Hypothese neu betrachtet : mildert die menschliche Entwicklung die Auswirkungen des Ressourcenfluchs?
Die „Ressourcen-Fluch“ Theorie besagt, dass Länder mit hohem Öl-Reichtum Probleme haben, durch geringere Demokratie, Stabilität und Wirtschaft und auch höhere Korruption. Diese Arbeit ist eine Neuauflage der “Ressourcen-Fluch“ Theorie und untersucht die Interaktion zwischen menschlicher Entwicklung (HDI) und Öl-Reichtum eines Landes, auf die angenommen negativen Effekte des „Ressourcen-Fluchs“. Das Ziel dieser Arbeit ist es mit neueren Daten herauszufinden, ob der „Ressourcen-Fluch“ existiert und ob es eine konditionale Beziehung gibt zwischen HDI und Öl-Reichtum, die diese negativen Effekte mildern kann. Durch die Nutzung einer Regressionsanalyse mit einer Zeitserie und Querschnittsdaten zeigt diese Arbeit, dass es keine Beweise gibt für die „Ressourcen-Fluch“ Theorie und das die negativen Effekte auf geringe Entwicklung zurückzuführen sind. Diese Arbeit zeigt auch, dass es signifikante Beweise gibt, dass die Effekte von Öl konditional sind zu der menschlichen Entwicklung oder andersherum. Die Ergebnisse zeigen, dass die negativen Effekte, die dem „Ressourcen-Fluch“ zugesprochen werden größtenteils ein Effekt sind von geringer Entwicklung. Dies zeigt, dass die „Ressourcen-Fluch“ Theorie abgelehnt werden muss. Weiterhin zeigt diese Arbeit, dass die konditionale Beziehung zwischen HDI und Öl-Reichtum, den Einfluss von Öl auf ein Land mildert.submitted by Frederik BusseLiteraturverzeichnis: Seite 45-49Deutscher Titel laut Prüfungsamt: Die "Ressourcenfluch"-Hypothese neu betrachtet : mildert die menschliche Entwicklung die Auswirkungen des Ressourcenfluchs?Masterarbeit Paris Lodron University of Salzburg 202
ICC VIPROM Handbook : Intercultural Competence for Domestic Violence Trainers
Intercultural Competence for Domestic Violence Trainers
A handbook developed in the VIPROM Project (Victim Protection in Medicine)
VIPROM is co-funded by the European Union, a CERV Programme (Citizens,
Equality, Rights and Values Programme).
The VIPROM Project provides frontline responders from the health care sector
with:
· training opportunities and medical educators in different European countries
and different medical institutions with the capacity to implement the curricula
developed in VIPROM.
· a best practice approach that can serve as a model for medical institutions
in other European countries, accompanied by scientific research and rigorous
evaluation.
· a Train-the-Trainer programme to ensure an organisationally embedded
knowledge transfer, taking into account the special needs of the different medical
stakeholders (physicians, nurses, midwives, medical students, dentists and dental
students in some countries)
Vom Ausgleich bis zur Dezemberverfassung
Zunächst skizziert diese Diplomarbeit historische Entwicklungen bis zum Jahr 1867, die zum Ausgleich und dadurch zur dualistischen österreichisch-ungarischen Monarchie führ-ten. Um deren Konstitution rechtshistorisch zu erläutern, geht die Arbeit näher auf den Inhalt des Ausgleichs, des österreichischen Delegationsgesetzes und des ungarischen zwölften Gesetzesartikels ein und stellt die genannten Rechtsquellen kritisch gegenüber. Die Arbeit nimmt dazu die geänderte Staatsorganisation, die pragmatischen und die dualistischen Angelegenhei-ten in den Fokus. Im zweiten Teil beschreibt die Arbeit den Weg vom Ausgleich zur Entste-hung der Dezemberverfassung, den Charakter dieser Verfassung und die einzelnen Staats-grundgesetze. Abschließend hebt die Arbeit die Parallelen zu gegenwärtigen Bemühungen und Konflikten der europäischen Integration und die Bedeutung der Dezemberverfassung für österreichische Verfassungsgeschichte hervor.eingereicht von Maximilian StrasserEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 58-60Diplomarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstracts in deutscher und englischer Sprach
Reconnecting through technology: designing interactive solutions to bridge desire discrepancies in long-term relationships
Sexual Desire Discrepancy (SDD) ist eine häufige Herausforderung in langfristigenBeziehungen, bleibt jedoch in dem Forschungsfeld der Human-Computer Interaction (HCI)weitgehend unerforscht. Bestehende Intimitätstechnologien konzentrieren sich primär aufphysisches Vergnügen und vernachlässigen dabei die emotionalen und relationalenAspekte von Verlangen. Diese Masterarbeit untersucht, wie interaktive Technologie Paaremit SDD unterstützen kann, indem sie einen spekulativen Designansatz verwendet, deralternative technologische Möglichkeiten über bestehende Lösungen hinaus erkundet. EinMixed-Methods-Ansatz wurde verwendet, einschließlich einer Literaturrecherche, einerBranchenanalyse, einer Umfrage, der Entwicklung von Personas, einem Online-Sketching-Ansatz sowie einem Experteninterview. Die Ergebnisse zeigen, dass Kommunikation,emotionale Intimität und das Gefühl, begehrt zu werden, zentrale Faktoren bei SDD sind.Basierend auf diesen Erkenntnissen wurden drei spekulative Designkonzepte entwickelt:(1) ein narrativbasiertes Brettspiel zur Förderung offener Gespräche, (2) interaktiveLeuchten zur nonverbalen emotionalen Signalgebung, und (3) ein KI-integriertes4Beziehungsunterstützungsgerät. Diese Masterarbeit leistet einen Beitrag zumForschungsfeld der HCI, indem sie die Auseinandersetzung mit SDD erweitert, spekulativesDesign auf Intimitätstechnologie anwendet und neue Wege aufzeigt, wie interaktiveTechnologie Paare bei der Bewältigung von SDD unterstützen kann.author Elisabeth HenselEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 134-159Masterarbeit Paris-Lodron-University Salzburg, Joint Master Programme on Human-Computer Interaction 2025Masterarbeit Salzburg University of Applied Sciences 2025Abstracts in deutscher und englischer Sprach
When to dehumanize a chatbot: effects of humanlike design and individual differences on the uncanny valley
Humanlike chatbots are becoming increasingly popular with the rise of Artificial Intelli- gence (AI). However, their humanlike nature can also evoke fear and skepticism. People tend to anthropomorphize these chatbots—attributing a mind to the AI—which can lead to discomfort, a phenomenon known as the uncanny valley. Existing research lacks clar- ity on how perceived humanlikeness relates to the uncanny valley and which individual factors shape its perception.This study examines the relationship between perceived humanness and feelings of dis- comfort or strangeness, identifying the behavioral and design features that contribute to these effects. Additionally, it explores which user groups are more likely to perceive an agent as uncanny. Grounded in anthropomorphism theory, an online experiment was con- ducted, comparing interactions with a humanlike and a machinelike chatbot. The study examined individual differences in the tendency to anthropomorphize and their relation to the uncanny valley. Furthermore, it investigated whether higher perceived anthropomor- phism intensifies eerie feelings. Qualitative feedback on behavioral and humanlike design cues provided insights into which features contributed to uncanniness.Findings indicate that humanlike cues significantly impact perceived anthropomorphism and the uncanny valley, suggesting a linear relationship between perceived humanlikeness and perceived strangeness. Individual factors, such as the tendency to anthropomorphize and age, further positively influence this effect. Qualitative insights provide guidance for chatbot designers, highlighting which features should be carefully implemented to avoid the uncanny valley and how to integrate humanlike cues effectively.author: Julienne BuecheleEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 68-78Masterarbeit Paris-Lodron-University Salzburg, Joint Master Programme on Human-Computer Interaction 2025Masterarbeit Salzburg University of Applied Sciences 202
An approach for multi-purpose semantic enrichment of Sentinel-1 imagery
Copernicus Sentinel-2 imagery, semantically enriched with spectral-signature based categorization, as in the Austrian Sen2Cube platform (https://sen2cube.at), has been shown to be beneficial in a variety of downstream geospatial analysis tasks. The effectiveness of these tasks can be hampered by cloud cover, continuously present for months, in some parts of the world. In contrast, the C-band microwave signals of the Sentinel-1 synthetic aperture radar (SAR) mission can penetrate clouds, providing uninterrupted time series, during regular operation. This data, however, is of a different nature – it is subject to unique geometric distortions, such as foreshortening and layover, and can be difficult to interpret, with signal frequencies well outside the visible spectrum. This work explores some possibilities for the semantic enrichment of Sentinel-1 data, covering backscatter, interferometric coherence, and polarimetry, and presents an approach devised to facilitate understandable, globally relevant downstream analyses. The approach comprises a decision tree algorithm using radiometrically terrain corrected (RTC) backscatter amplitudes, assigning pixels to polarimetric categories according to the scattering types exhibited, e.g., surface, volume, or double bounce. It is implemented as a Python module, dpolcat, and made suitable for high performance computing (HPC) environments with Dask. Its use is demonstrated with multitemporal land cover exploratory analysis, and a flood mapping scenario, which achieves an F1 score of 0.80 with four lines of model code (after data loading). The computational performance was also evaluated: An entire Sentinel-1 scene is processed in about 4 minutes, on an Intel Xeon Platinum 8272CL CPU. Further application examples are required to fully validate the approach, however. There are numerous possibilities for other future work, including fusion with Sentinel-2 data, and integration into semantic Earth observation (EO) data cubes.submitted by Luke McQuadeLiteraturverzeichnis: Seite 32-37Masterarbeit Paris-Lodron-University of Salzburg 202
Atypical neural speech tracking in developmental dyslexia
Developmental dyslexia (DD) is commonly associated with reduced phonological awareness, the most crucial predictor of reading acquisition in children. However, the neural mechanisms underlying impaired phonological processing remain unclear to this day. To bridge this gap, the Temporal Sampling Framework (TSF) proposes atypical neural tracking of slow rhythmic amplitude modulations (<10 Hz) in speech. It conceptualises DD primarily as a sensory disorder by assuming that disrupted neural tracking of rhythmically nested speech structures leads to reduced speech segmentation which in turn hinders the formation of reliable phonological representations.This MEG study investigated continuous neural speech tracking of frequencies <10 Hz in two adult groups: Individuals with DD (n=18) and age matched controls (n=26). We distinguished periodic and aperiodic components of neural speech tracking using the FOOOF algorithm to address recent concerns about interpreting aperiodic signals as oscillatory neural activity.Our results revealed a subtle reduction in the capacity for flexible adaptation of periodic theta-range speech sampling in DD. The centre frequency of theta peaks we extracted from speech-brain coherence spectra via FOOOF did not adapt to variation in the stimuli as much as in neurotypical controls. Contrary to our expectations, however, periodic theta peak amplitudes were not smaller in the DD group. Instead, total coherence amplitudes (including periodic and aperiodic components) averaged across the frequency ranges 2–8.5 Hz and 0.5-3 Hz (delta) were smaller in individuals with DD. This supports the TSF’s claim of reduced <10 Hz speech tracking in DD. Yet, the impairment appears to be driven not so much by the tracking of periodic amplitude modulations through oscillatory brain activity as by responses to aperiodic speech components. Our study therefore calls for a refinement of the TSF which emphasises rhythmic auditory processing. Reduced aperiodic delta speech-brain coherence together with reduced flexibility in the tracking of theta amplitude modulations in DD may also reflect disrupted top-down influences, such as contextually and syntactically derived temporal predictions. Alternatively, delta coherence amplitude differences could be driven by a general difference in the aperiodic components of neural power spectra between the two groups. We next want to compare offsets and slopes in the aperiodic neural power spectra between those with and without DD at rest.eingereicht von Doris Gahleitner, BScLiteraturverzeichnis: Seite 78-96Masterarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in englischer und deutscher Sprach
Isotopes in Environmental and Health Studies / Unravelling the history of mountain belts through U–Pb and Lu–Hf dating of zircon and40Ar/39Ar dating of detrital white mica: a case study from the Eastern Alps*
Radiogenic isotopes of igneous and detrital minerals from variousclastic rocks of mountain belts are used to reveal tectonic andsedimentary processes, which are otherwise difficult to detect.Here, we discuss the results of U–Pb and Lu–Hf zircon systems, and40Ar/39Ar on detrital white mica in Eastern Alps. Zircon and whitemica are chemically and mechanically stable and occur inmagmatic, metamorphic and sedimentary rocks. Duringsubsequent metamorphism, zircon is resistant against hightemperature, >650 °C (U–Pb) and 900 °C (Lu–Hf). The Lu–Hf zirconsystem is used as a tracer of initial magma separation from themantle, and the U–Pb zircon system records magmaticcrystallization. The 40Ar/39Ar white mica system is stable up to400–450 °C dating either formation or cooling after high-grademetamorphism. Detrital U–Pb zircon ages on two major riversdraining the Eastern Alps do not record any sign of Alpine orogenyor metamorphism. Consequently, U–Pb zircon studies can entirelymiss the record of collisional orogeny in cool, magma-poorcollision orogens. In contrast, 40Ar/39Ar white mica ages recordEarly and Late Alpine metamorphism but are limited to revealingthe pre-orogenic history. U–Pb zircon and 40Ar/39Ar white micayield different information in provenance studies. In the EasternAlps, U–Pb zircon dating of magmatic and clastic rocks indicatesintense formation of magmatic rocks between 630 and 230 Ma.Felsic rocks dominate the older age groups, and increasinglyyoung mafic rocks were dated, specifically between 265 and230 Ma. Hf isotopes record increasing juvenile input since ∼630Ma. Two different groups with respect to Mesoproterozoicdepleted mantle ages are shown: (1) one group with a Mesoproterozoic age gap typical for Gondwana-derived units, and(2) a rare group with Mesoproterozoic ages recording a newtectonic element in the Austroalpine basement in Alps.Chinese Scholarship Council 201906170046 9175521
Das Sparbuch im Todesfall
Die vorliegende Diplomarbeit widmet sich der rechtlichen Behandlung von Sparbüchern im Todesfall im Rahmen des österreichischen Verlassenschaftsverfahrens. Ausgehend von der Klassifikation der verschiedenen Sparbucharten (zB Namens-, Bezeichnungs-, Typ-1- und Typ-2-Sparbücher), analysiert die Arbeit deren Behandlung im Verlassenschaftsverfahren sowie in der Bankenpraxis. Ein Schwerpunkt liegt auf der Rolle des Gerichtskommissärs und seiner Erhebungspflichten im Rahmen der Todesfallaufnahme, dem Kreditinstitut als Auskunftsquelle sowie der Durchbrechung des Bankgeheimnisses gemäß § 38 BWG. Die Arbeit geht zudem auf die Bedeutung der verschiedenen Rechtsfragen im Zusammenhang mit Sparurkunden im Verlassenschaftsverfahren ein und untersucht hierzu einschlägige Judikatur des Obersten Gerichtshofs.Neben der rechtstheoretischen Analyse wird anhand der Entscheidung 2 Ob 113/17g die praktische Vorgangsweise bei der Anrufung des Obersten Gerichtshofs untersucht. Abschließend werden präventive Lösungsansätze für Erblasser aufgezeigt, um potenzielle Nachlasskonflikte zu vermeiden.Die Arbeit leistet damit einen Beitrag zur rechtswissenschaftlichen Diskussion im Schnittfeld von Erbrecht, Bankrecht und Rechtsprechung und bietet gleichzeitig praxisrelevante Orientierung für Rechtsanwender.eingereicht von Nathalie BuchwinklerEnthält Literatur- und Judikaturverzeichnis auf Seite 60-66Diplomarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in englischer und deutscher Sprach