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Schiedsgerichtsbarkeit im Spannungsfeld von Business and Human Rights
eingereicht von Mag. Manuel HeiseLiteratur- und Quellenverzeichnis: Seite 303-344Dissertation Paris Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer SpracheGesperr
Gesamtschutz und Höchstdauer bei Arbeitskräfteüberlassungen : unionsrechtliche Vorgaben für das AÜG
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Vorgaben des Unionsrechts für das österreichische Recht im Bereich der Arbeitskräfteüberlassung. Zwei Themen werden dabei anhand der jüngeren EuGH Literatur näher betrachtet. Zum einen wird die Dauer von Arbeitskräfteüberlassungen und die möglicherweise bestehende Pflicht der Mitgliedsstaaten, diese zu begrenzen, untersucht. Zum anderen wird der Gesamtschutz der Leiharbeitnehmer und die Beurteilung der österreichischen Rechtslage in Verbindung mit den tatsächlichen Bedingungen für überlassene Arbeitskräfte beurteilt. Das österreichische Recht kennt fast keine Vorgaben zur Dauer einer Überlassung, dementsprechend spärlich gesät ist auch die innerstaatliche Judikatur zum Thema. Das hängt auch mit dem in Österreich geltenden Kollektivvertrag zusammen, der die finanzielle Situation von überlassenen Arbeitskräften stark verbessert und somit dafür sorgt, dass nur wenige Bereiche übrigbleiben, in denen eine klare Diskriminierung der überlassenen Arbeitskräfte erkennbar ist. Es fehlt innerstaatlich somit unter Umständen an geeigneten Ansatzpunkten für Klagen gegen eine zu lange Überlassung. Dennoch sind die unionsrechtlichen Vorgaben hier klar. Die Mitgliedsstaaten haben dafür Sorge zu tragen, dass die Überlassung keine Dauersituation wird. Es müssen Maßnahmen ergriffen werden, um das sicherzustellen, die Ausgestaltung dieser Maßnahmen liegt hingegen wieder im Ermessen der Mitgliedsstaaten. Die Vorgaben des Unionsrechts bezüglich des Gesamtschutzes von überlassenen Arbeitskräften sind schwieriger auf die österreichische Rechtslage übertragbar. Ausgangspunkt ist hier bislang immer eine sehr deutliche Benachteiligung von überlassenen Arbeitskräften gewesen, am besten erkennbar ist dies in den deutschen Tarifverträgen zur Arbeitskräfteüberlassung. Mangels ähnlich klarer Diskriminierungen und darauffolgenden Urteilen kann in Österreich der Gesamtschutz von überlassenen Arbeitskräften noch nicht abschließend beurteilt werden. Ein Überblick über die, wie unionsrechtlich gefordert, wesentlichen Beschäftigungsbedingungen legt aber nahe, dass der Gesamtschutz in Österreich kein Problem darstellt. Die Bereiche, in denen Arbeitskräfteüberlassung noch Merkmale einer prekären Beschäftigung aufweist, sind über den unionsrechtlich definierten Gesamtschutz nur schwer zu regeln und bedürfen einer Klarstellung oder Verbesserung im innerstaatlichen Recht.eingereicht von: Matthias TyppltLiteratur- und Judikaturverzeichnis: Seite 79-82Diplomarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach
Cellular function of CagA in differentiated THP-1 cells (macrophages)
submitted by Mohamed ElattarEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 68-82Masterarbeit Paris-Lodron University of Salzburg 2025Arbeit gesperr
Entwicklungstendenzen in der orthographischen Integration von Fremdwörtern im Deutschen
Abstract (Deutsch)Diese Arbeit untersucht Entwicklungstendenzen in der orthographischen Integration von Fremdwörtern im Deutschen. Dazu wurden 153 Proband:innen aus zwei Altersgruppen (Jahrgänge 1955-1964 und 1995-2005) mittels eines Onlinefragebogens zu ihrem Schreibge-brauch im Bereich der Fremdwortschreibung befragt. Als Items dienten 19 Fremdwörter, bei denen mit Stand 2023 jeweils die integrierte und die nichtintegrierte Variante zugelassen waren (Fantasie/Phantasie, Delfin/Delphin, Soße/Sauce, Jogurt/Joghurt, Nugat/Nougat, Spagetti/Spaghetti, Schifahrer/Skifahrer, Panter/Panther, Frisör/Friseur, zirka/circa und Expo-see/Exposé im ersten Fragebogenteil sowie Mikrofon/Mikrophon, Saxofon/Saxophon, poten-ziell/potentiell, sequenziell/sequentiell, Fotovoltaik/Photovoltaik, Fotosynthe-se/Photosynthese, Geografie/Geographie und Orthografie/Orthographie im zweiten Fragebogenteil). Den Ausgangspunkt für die vorliegende Arbeit bilden die Untersuchungen von Krome (2011), Schmidt (2011) und Krome/Roll (2016). Ziel der Befragung war, Gebrauchsnormen sowie Entwicklungstendenzen sichtbar zu ma-chen und durch direkte Befragung auch Begründungen für die Wahl einzelner Varianten zu erfassen. Die zugrundeliegende Hypothese war – aufbauend auf der Argumentation zur Ein-führung neuer Varianten im Zuge der Rechtschreibreform von 1996 (vgl. Zabel 1997b) –, dass sich integrierte Schreibungen auf Dauer durchsetzen werden und diese somit in der jünge-ren Generation häufiger anzutreffen sind als in der älteren Generation. Die Auswertung der Ergebnisse zeigt, dass sich die ältere Generation bei insgesamt 15 von 19 Items für die nichtintegrierte Variante entscheidet. Die stärkste Motivation dafür ist der Schulerwerb. Die jüngere Generation entscheidet sich bei 12 von 19 Items mehrheitlich für die nichtintegrierte Variante. Die stärkste Motivation hier ist das Sprachgefühl. Sieben von 19 Items zeigen im Generationenvergleich eine Entwicklung hin zur integrierten Variante (Fantasie, Soße, Delfin, Geografie, Mikrofon, potenziell und sequenziell). Drei Items zeigen eine Entwicklungstendenz hin zur nichtintegrierten Variante (Skifahrer, Friseur und circa). Die Schreibungen Spagetti, Panter, Jogurt und Exposee wurden im Durchschnitt bei-der Altersgruppen nur von jeweils unter 10% verwendet. Sie wurden 2024 als Varianten ge-strichen (vgl. Rat für deutsche Rechtschreibung 2024). Die Ausgangshypothese konnte somit nicht klar bestätigt werden.Entwicklungstendenzen, Fremdwortschreibung, Generationenvergleich, Orthographieeingereicht von Ines Rosner, BAEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 74-82Masterarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in englischer und deutscher Sprach
Lehrern Lehrerinnen
Stress ist ein lebenswichtiger, jedoch häufig als belastend empfundener Begleiter unseres Alltags- und Berufslebens. Besonders im schulischen Kontext lassen sich aufgrund vielfältiger Faktoren zahlreiche Stressoren identifizieren. Ziel dieser Masterarbeit war es anhand von 14 Lehrpersonen der Sekundarstufe I zu untersuchen, ob und inwieweit die subjektive Wahrnehmung von Stress mit den körperlichen Reaktionen auf diese subjektiv empfundenen Stressoren übereinstimmt. Im Verlauf eines Schuljahres wurden im Winter- und Sommersemester jeweils in drei Wochen (eine normale Schulwoche, eine besonders stressbelastete Schulwoche und eine schulfreie Woche) morgens zwei Speichelproben - direkt nach dem Aufwachen und 30 Minuten danach - genommen. Parallel dazu führten die Teilnehmenden ein Tagebuch inklusive einer Emoji-Stressskala zur Dokumentation ihrer subjektiven Stresswahrnehmung. Die körperliche Reaktion wurden durch die Messung der Cortisol-Aufwachreaktion (engl. Cortisol awakening respone, kurz CAR) erfasst. Zudem wurden zur Untersuchung möglicher Regenerationseffekte am Ende des Schuljahres und am Ende der Sommerferien Gehirnstrukturscans zur Volumenmessungen der Hippocampi durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass schulische Stressoren nicht per se als belastend empfunden werden. Entscheidende Einflussfaktoren auf die individuelle Stresswahrnehmung scheinen die Berufserfahrung und insbesondere die persönliche Erwartungshaltung zu sein. Insgesamt spiegelten sich insbesondere psychosoziale und emotionale Stressoren - unabhängig vom Kontext - in erhöhten Cortisolwerten und einer erhöhten Cortisol-Aufwachreaktion wider, wobei auch positiv konnotierte Stressoren physiologisch abgebildet waren. Die Analyse der Tagebücher ergab, dass positiv konnotierte Begriffe und Ereignisse ausschließlich im privaten Kontext verwendet wurden. Schul- oder studienbezogene Einträge waren überwiegend neutral bis negativ gefärbt. Der Vergleich der strukturellen Gehirnscans zeigte bei 3 der 14 Proband:innen einen leichten Volumenzuwachs im Hippocampus, allerdings konnte kein genereller Regenerationseffekt festgestellt werden. Insgesamt wird deutlich, dass Schule und die damit verbundenen Stressoren einen Teilaspekt in einem komplexen und sehr individuellen System von Stresswahrnehmung und -reaktion darstellen.eingereicht von: Patricia SchwarzLiteraturverzeichnis: Seite 41-45Masterarbeit Paris Lodron Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach
Experimental approach to neighbouring cell labelling by tumour cells
Colorectal cancer (CRC) is the third most commonly diagnosed cancer worldwide and a leading cause of cancer-related mortality, largely due to metastatic progression1,2. To investigate the mechanisms of metastasis—a complex, multi-step process involving dynamic interactions between tumor cells and their microenvironment3—we employed the murine MC38 CRC cell line, a well-established model that recapitulates key features of human CRC, including metastatic dissemination. Here, we introduce two complementary labelling strategies for studying metastasis. First, we developed a niche-labelling system in which Cerulean-expressing MC38 cells secrete a cell-penetrating fluorescent protein (sLP-mScarlet), enabling spatial mapping of the metastatic microenvironment in-vitro by labelling neighbouring stromal and immune cells. Second, to monitor metastasis in-vivo, we utilized an MC38 cell line engineered to express Antares luciferase, allowing non-invasive tracking of liver colonization, the predominant site of CRC metastasis. Together, these approaches provide powerful tools for dissecting metastatic niches and advancing our understanding of CRC progression.submitted by Rosa Quintillà CastillónLiteraturverzeichnis: Seite 41-44Masterarbeit Paris Lodron University of Salzburg 202
journal.kommunikation-medien / Künstliche Intelligenz im Journalismus: Implikationen für Aussagen, Akteur:innen und Institutionen
Dieser Beitrag untersucht, wie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zentrale Dimensionen des Journalismus – Aussagen, Akteur:innen und Institutionen (Birkner, 2012; Weischenberg, 1990) – verändert. Aufbauend auf dieser analytischen Differenzierung zwischen der Mikro-, Meso- und Makroebene journalistischer Strukturen wird geprüft, inwiefern kommunikationswissenschaftliche Theorien wie die Nachrichtenwerttheorie, Bourdieus Feldtheorie oder institutionentheoretische Ansätze diese Entwicklungen noch adäquat erfassen. Die Analyse zeigt, dass sich durch den Einsatz von KI die Nachrichtenproduktion, Selektionskriterien und die Akteur:innenstruktur verändern, neue Kapitalformen an Relevanz gewinnen und journalistische Institutionen unter regulativen, normativen und epistemischen Anpassungsdruck geraten. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer theoretischen Rejustierung klassischer Journalismustheorien. Dieser Beitrag versteht sich als theoriegeleiteter Impuls für die Weiterentwicklung kommunikationswissenschaftlicher Modelle im Zeitalter algorithmisierter Medienpraktiken.This study explores the impact of artificial intelligence (AI) on fundamental aspects of journalism, namely statements, actors and institutions (Birkner, 2012; Weischenberg, 1990). This analytical differentiation between the micro, meso and macro levels of journalistic structures forms the foundation of the present study. The extent to which communication science theories, in particular news value theory, Bourdieu's field theory or institutional theory approaches, still adequately capture these developments is examined. The analysis demonstrates that the utilisation of AI is effecting a transformation in news production, selection criteria and the structure of actors. It also highlights the emergence of new forms of capital and the mounting regulatory, normative and epistemic pressure on journalistic institutions to adapt to these changes. This necessitates a theoretical re-evaluation of classical journalism theories. The present article is intended as a theory-based impulse for the further development of communication science models in the age of algorithmised media practices
historioPLUS / “What about side by side with a friend?” : Dissecting the ‘Elves versus Dwarves’-trope, its mythological origins and application in a selection of contemporary High Fantasy universes
Elves and dwarves have been staple characters in High Fantasy universes since their dynamics have been defined by J.R.R. Tolkien in his ‘Middle-earth’-universe. With origins in Anglo-Saxon and Norse mythology regarding etymology, gender and imagination, both elves and dwarves were likely based on the same or a similar concept. While these influences are apparent in all the analyzed fantasy universes, namely ‘Middle-earth’, ‘Warhammer’ and the Dungeons and Dragons setting: ‘Forgotten Realms’, they portray both races/species as inherently different. The purpose of this paper is the characterization of elves and dwarves, as well as an analysis of their relationship in the respective universes. With the trope being a medievalism and fantasy media actively influencing how the European Middle Ages are imagined, this paper also aims to explore the connection between fiction and the construction of history. Lastly, the dynamics of the trope, as well as its implementation in and impact on the genre of High Fantasy are discussed
AGIT Conference / Anwendung des bi-parabolischen Temperature Vegetation Dryness Index (TVDI) zur Analyse der Bodenfeuchtigkeit im Ratschitschacher Moor
Da der Klimawandel rasend voranschreitet und der Schutz von Moorlandschaften einen Teil zum Schutz des Klimas beitragen kann, untersucht die vorliegende Arbeit die Oberflächenfeuchtigkeit einer Moorlandschaft. Die Oberflächenfeuchtigkeit ist ein häufig genutzter Parameter zur Analyse des Wasserhaushalts und wurde in diesem Beitrag mittels des Temperature Vegetation Dryness Index berechnet. Die ersten Ergebnisse bilden die Grundlage eines Monitoring-Ansatzes zur fortlaufenden Bestimmung der Gesundheit einer Moorlandschaft