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    Das Gefühl, nichts zu fühlen: Alexithymie im Zusammenhang mit Depressionen

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    Alexithymie zählt zu den Emotionsdysregulationen und beschreibt grundlegend die eingeschränkte Fähigkeit, eigene Emotionen wahrzunehmen und zu verbalisieren. Affektive Störungen, insbesondere Depressionen, sind ebenfalls häufig mit Defiziten in der Emotionsregulation assoziiert. Die vorliegende Arbeit untersuchte den Zusammenhang zwischen Alexithymie und Depressionen anhand einer Stichprobe von 68 Personen mit diagnostizierter depressiver Störung (F32 und F33 nach ICD-10) und 62 gesunden Kontrollpersonen. Personen mit Depressionen zeigten dabei deutlich höhere Alexithymieausprägungen als gesunde Kontrollpersonen. Zudem bestand ein signifikanter positiver Zusammenhang zwischen der Alexithymieausprägung und depressiven Symptomen in allen untersuchten Gruppen. Des Weiteren konnte die Depressionssymptomatik die Alexithymieausprägung signifikant vorhersagen. Die Ergebnisse sprechen für einen Zusammenhang zwischen Alexithymie und Depressionen und liefern Hinweise für die Reaktivitätshypothese, wonach Alexithymie als Folge depressiver Symptomatik auftreten kann.eingereicht von Sabrina Groß, BScEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 31-36Masterarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in englischer und deutscher Sprach

    Sportlich, sichtbar, stereotyp? : Medienframes und Wahrnehmungen der Paralympischen Winterspielen 2022

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    Die Paralympischen Spiele gelten oft als Bühne für Inklusion, Vielfalt und sportliche Spitzenleistungen. Doch wie werden die Athlet:innen, die diese Werte verkörpern, tatsächlich in den Medien dargestellt? Diese Arbeit untersucht die mediale Darstellung österreichischer Athlet:innen bei den Paralympischen Winterspielen 2022 in Peking – aus der Perspektive der Sportler:innen selbst. Im Fokus stehen die medialen Frames, mit denen ihre Leistungen, Identitäten und Geschichten erzählt werden – und wie diese Erzählweisen die öffentliche Wahrnehmung des Behindertensports prägen.Mittels qualitativer Experteninterviews mit Paralympischen Athlet:innen sowie einer quantitativen und qualitativen Medienanalyse wird erforscht, ob die Berichterstattung eine inklusive und gleichberechtigte Darstellung fördert oder weiterhin auf Stereotype wie den „Supercrip“, das „tragische Opfer“ oder die „Held:innen des Alltags“ zurückgreift. Die Ergebnisse zeigen ein Spannungsverhältnis zwischen wachsender medialer Präsenz und fortbestehender symbolischer Ausgrenzung. Trotz steigender Berichterstattung bleibt die Repräsentation oft oberflächlich, selektiv oder klischeehaft.Diese Arbeit identifiziert Bedürfnisse, Erwartungen und Sorgen der Athlet:innen in Bezug auf die Medienpraxis und formuliert Empfehlungen für eine inklusivere, zukunftsorientierte Sportberichterstattung. Ziel ist es, einen Beitrag zu einem Perspektivwechsel in der Darstellung von Behindertensport zu leisten – weg von Mitleid oder Heroisierung hin zu einer respektvollen, authentischen Repräsentation.eingerichtet von Joanna JanczewskaLiteraturverzeichnis: Seite 102-106Masterarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in englischer Sprach

    "Plan-Reuse" oder "Execution"? : der zugrundeliegende Prozess der "Motor Hysteresis"

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    Die Auswahl und Ausführungscharakteristika einer Bewegung werden von vielen Faktoren bestimmt. Zusätzlich starken Einfluss nehmen vorherige Bewegungen auf Folgebewegungen, auch als „motor hysteresis“ bezeichnet. Diesbezüglich gibt es Befunde im Bereich von Armbewegungen in denen Bewegungen schneller ausgeführt werden, wenn wir sie mit derselben Hand wie zuvor ausführen (Handwiederholungseffekt). Zudem gibt es auch Befunde im Bereich von Bewegungspfaden, die eine Annäherung an den Bewegungspfad der Vorbewegung nachweisen konnten. Diese Effekte werden in der Literatur zum einen planungsbedingten und zum anderen ausführungsbedingten Prozessen zugeschrieben. Allerdings gibt es auch Befunde bezüglich Effekte der „plan-reuse hypothesis“, die von einer Wiederverwendung vorheriger Bewegungspläne in Folgebewegungen ausgeht. In dieser Studie wurde deshalb geprüft, ob die Planung einer Bewegung auch ohne Ausführung einen Einfluss auf die Folgebewegung ausübt. Zudem wurde basierend auf der „plan-reuse hypothesis“ erwartet, dass diese Effekte, mit denen der Kombination aus Planung und Ausführung gleichzusetzen sind. Versuchsteilnehmer/-innen führten zwei aufeinanderfolgende Bewegungen mit zwei Roboterarmen des KINARM durch. Hierbei wurde entweder dieselbe Hand hintereinander verwendet oder gewechselt. Zudem gab es zwei mögliche Zielpositionen. Von den zwei Bewegungen konnte die erste vom KINARM blockiert werden. Dadurch konnte die Planung der Bewegung von ihrer Ausführung getrennt werden und somit der Effekt rein planungsbedingter Prozesse auf die Folgebewegung untersucht werden. Es zeigten sich verkürzte Reaktionszeiten zur Bewegungsinitiierung bei Hand- und Zielwiederholung. Dies galt sowohl für trials in denen beide Bewegungen ausgeführt wurden als auch für jene in denen die erste Bewegung blockiert wurde. Zudem näherte sich der Bewegungspfad der Folgebewegung dem der Vorbewegung in beiden trial-Arten an. Beide dieser gefundenen Effekte waren stark ausgeprägt und zeigten keinen signifikanten Unterschied zwischen reiner Planung und kombinierter Planung und Ausführung. Diese Ergebnisse stimmen mit der Sichtweise überein, dass planungsbedingte Prozesse den maßgeblichen Anteil an Effekten der „motor hysteresis“ repräsentieren.eingereicht von Étienne Joel WilkerLiteraturverzeichnis: Seite 46-52Masterarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Zusammenfassung in deutscher und englischer Sprach

    Macroeconomic analysis using flexible Bayesian multivariate time series models

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    Diese Dissertation präsentiert neue Fortschritte in flexiblen multivariaten Zeitreihenregressionsmodellen und wendet sie auf hochrelevante wirtschaftliche Fragestellungen an. Nichtlinearitäten in vektorautoregressiven (VAR) Modellen werden modelliert, und die vorgeschlagenen Methoden ermöglichen die Schätzung mit einer großen Anzahl von Prädiktoren. Darüber hinaus sind mit diesen Methoden äußerst effiziente Schätzungen möglich. Die empirischen Anwendungen dieser Arbeit unterstreichen die Wichtigkeit der Modellierung von Nichtlinearitäten.Das erste Kapitel entwickelt ein nichtparametrisches multivariates Zeitreihenmodell, das agnostisch gegenüber der genauen Beziehung zwischen einer großen Anzahl makroökonomischer Zeitreihen und ihren verzögerten Werten bleibt. Die Kernidee besteht darin, einen Gaußschen Prozess (GP) als Prior für die funktionale Beziehung zu verwenden und die Daten über die geeignete Form (und den Grad) der Nichtlinearität entscheiden zu lassen. Daher der Name GP-VAR. Der GP-Prior nimmt eine Kovarianz- (oder Kernel-) Matrix als Eingabe, was verschiedene nützliche Eigenschaften des Modells ermöglicht. Zudem erlaubt das GP-VAR zeitvariierende Fehlervarianzen und kann gleichungsunabhängig geschätzt werden. Die empirische Anwendung untersucht die Auswirkungen makroökonomischer Unsicherheitsschocks und hebt die Vorteile im Vergleich zu linearen VARs hervor. Die Schätzung erfolgt unter Verwendung von bis zu 64 Wirtschafts- und Finanzvariablen, und die Analyse konzentriert sich auf zeitliche Variationen und Asymmetrien in den Transmissionsmechanismen.Das zweite Kapitel baut auf der Idee des vorherigen Kapitels auf und setzt einen GP-Prior auf die zeitvariierenden Parameter (TVP) eines TVP-VAR-Modells. Das GP-TVP-VAR verwendet eine große Anzahl an ökonomischen Variablen und eine schnelle Schätzung ist möglich. Ein flexibler Prior für die TVPs wird eingeführt, der einen Metropolis-Hastings-Schritt innerhalb des Gibbs-Samplers umfasst. Zusätzlich lassen sich die linearisierten zeitvariierenden Koeffizienten leicht approximieren. Die empirische Analyse zeigt, dass Reaktionen auf makroökonomische Unsicherheitsschocks signifikante zeitvariable Eigenschaften aufweisen, insbesondere in Rezessionen.Das dritte Kapitel konzentriert sich auf die Synchronität der Konjunkturzyklen zwischen einer Reihe von zentral-, ost- und südosteuropäischen (CESEE) Volkswirtschaften und dem Euroraum. Mit dem Kalman-Filter werden Konjunkturzyklen für diese Volkswirtschaften ermittelt, und verschiedene Kennzahlen werden errechnet, um die Angleichung der CESEE-Konjunkturzyklen an den Euroraum zu bewerten. Ergebnisse zeigen, dass die CESEE-EU-Länder dem Euroraum ähnlicher sind als die CESEE-Nicht-EU-Länder. In einem zweiten Schritt wird für jedes Land eine zeitvariierende Phillips-Kurve geschätzt. Dazu wird ein TVP-Modell mit einem hierarchischen Prior verwendet, um die Auswirkungen des Konjunkturzyklus auf die Kerninflation zu messen. Wir stellen fest, dass die Steigungskoeffizienten der Phillips-Kurven in den letzten Jahren für die meisten Länder in unserer Stichprobe stark negativ geworden sind. Dies unterstreicht die Idee einer Wiederbelebung der Phillips-Kurve.eingereicht von Nico Petz, MScEnthält LiteraturangabenDissertation Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in englischer und deutscher Sprach

    italienischsprachigen Mittelschulen

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    Die autonome Region Südtirol zeichnet sich durch eine außergewöhnliche kulturelle und sprachliche Vielfalt aus. In einer globalisierten Welt gewinnt das Verständnis für regionale Geschichte zunehmend an Bedeutung, insbesondere im Hinblick auf die Förderung eines bewussten Identitätsbewusstseins. Der Geschichtsunterricht in Südtiroler Mittel- und Oberschulen bietet eine wertvolle Grundlage, um Schüler*innen die Bedeutung ihrer Wurzeln und Traditionen zu vermitteln, ein reflektiertes Verständnis ihrer kulturellen Herkunft zu fördern und sie für globale Herausforderungen zu stärken.Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der Frage, wie die Südtiroler Zeitgeschichte im Geschichtsunterricht an italienisch- und deutschsprachigen Schulen behandelt wird und welche Rolle sie bei der Förderung eines historischen Identitätsbewusstseins spielt. Diese Hauptfrage wird durch spezifische Unterfragen ergänzt, die Aspekte wie die Gewichtung der Inhalte, Unterschiede im didaktischen Ansatz einzelner Lehrpersonen, die Auswahl und Relevanz der Themen sowie die verwendeten Materialien und Methoden berücksichtigen. Darüber hinaus wird untersucht, welche Rolle Rahmenrichtlinien wie Lehrpläne spielen und welche Herausforderungen – insbesondere in Bezug auf die kontroversen Themen „Italianisierung“ und „Option“ – auftreten.Zur Beantwortung dieser Fragen wurden Expert*inneninterviews mit Geschichtslehrpersonen aus deutsch- und italienischsprachigen Schulen durchgeführt. Diese qualitativen Daten bieten Einblicke in die Praxis des Geschichtsunterrichts und beleuchten sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede zwischen den beiden Sprachgruppen. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass die Südtiroler Zeitgeschichte ein komplexes und teilweise kontroverses Thema darstellt, das sowohl Potenziale als auch Herausforderungen für den Geschichtsunterricht bietet. Unterschiede in der Behandlung der Inhalte lassen sich sowohl zwischen den Sprachgruppen als auch zwischen einzelnen Lehrpersonen feststellen. Während einige Themen wie die „Option“ oder die „Italianisierung“ als besonders sensibel wahrgenommen werden, mangelt es an einheitlichen Strategien und Materialien für deren Vermittlung. Gleichzeitig bietet die Auseinandersetzung mit der regionalen Geschichte eine Chance, das Verständnis für historische Konflikte und deren Relevanz für die Gegenwart zu fördern.Diese Arbeit trägt dazu bei, die Diskussion über die geschichtsdidaktische Aufarbeitung der Südtiroler Geschichte zu vertiefen und zeigt Wege auf, wie der Geschichtsunterricht zur Förderung eines reflektierten Identitätsbewusstseins beitragen kann. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen nicht nur als theoretischer Beitrag, sondern liefern auch praktische Impulse für die Weiterentwicklung des Unterrichts als Instrument für die Förderung von Identität, Toleranz und kulturellem Verständnis.eingereicht von Veronika LangLiteraturverzeichnis: Seite 131-151Masterarbeit Paris Lodron Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach

    Einladung zum Vortragsabend „Die Marquise von Salzburg“ (04.06.2025)

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    Krisensicherheit in der Logistikbranche: Analyse der Auswirkungen vergangener Krisen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Resilienz

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    vorgelegt von: Marcel Thomas SturmEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 82-95Masterarbeit Universität Salzburg, Universitätslehrgang - Executive MBA (EMBA) 2025Masterarbeit University of Salzburg Business School 2025Arbeit nur im CAMPUSNETZWERK der Universität Salzburg abrufba

    Frontiers in Psychology-Educational Psychology / Strengthening Resources Through Identity-Reframing Interventions: Empowerment for Students with Low Socioeconomic Status and with ADHD Symptoms

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    Introduction: Students draw on multiple resources to pursue a higher educationdegree. Vulnerable student groups, such as those from low socioeconomic status(SES) or with symptoms of Attention Deficit Hyperactivity Disorder (ADHD), mayhave fewer resources at their disposal. An essential resource in higher educationsettings is social belonging among their peers within the academic environment.Students from low SES or with ADHD symptoms might lack this sense of belongingdue to their different background or their additional needs.Methods: Based on the social cure approach, we investigat

    Informationsblätter der Geometrie / Ergebnisposter zum 19. österreichweiten CAD-Modellierwettbewerb : Heftbeilage IBDG 1/2025

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