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Philosophical Studies / Climate change and state interference: the case of privacy
Abstract Climate change is one of the most important issues we are currently facing. There are many ways in which states can fight climate change. Some of them involve interfering with citizens’ personal lives. The question of whether such interference is justified is under-explored in philosophy. This paper focuses on a specific aspect of people’s personal lives, namely their informational privacy. It discusses the question of whether, given certain empirical assumptions, it is proportional of the state to risk its citizens’ privacy or to risk infringing its citizens’ right to privacy to fight climate change. The main claim this paper argues for is that if fighting climate change and protecting our privacy conflict, we have good reason to fight climate change rather than protect our privacy
The VLDB Journal / SWOOP: top-k similarity joins over set streams
Abstract We provide efficient support for applications that aim to continuously find pairs of similar sets in rapid streams, such as Twitter streams that emit tweets as sets of words. Using a sliding window model, the top- k result changes as new sets enter the window or existing ones leave the window. Specifically, when a set arrives, it may form a new top- k result pair with any set already in the window. When a set leaves the window, all its pairings in the top- k result must be replaced with other pairs. It is therefore not sufficient to maintain the k most similar pairs since less similar pairs may become top- k pairs later. We propose SWOOP, a highly scalable stream join algorithm. Novel indexing techniques and sophisticated filters efficiently prune obsolete pairs as new sets enter the window. SWOOP incrementally maintains a provably minimal stock of similar pairs to update the top- k result at any time. Empirical studies confirm that SWOOP is able to support stream rates that are orders of magnitude faster than the rates supported by existing approaches.Austrian Science Fund P 34962 292
Urban Research & Practice / On place, privacy, and ethics
The personal and often highly individualized relationship with placesleads to a number of questions related to privacy and ethics. This articleaddresses both privacy and ethics by arguing that location privacyneeds to be considered a proxy for place privacy; that place-makingexposes several inherently ethical dimensions, such as the participationin the place-making; and that equitable participation in platial informa-tion is an important component of ethical action in relation to placesthemselves. Building on this, corresponding need for further research isoutlined, specifically concerning power relations acting on places andmulticultural perspectives in research about place.Land Salzburg 20204-WISS/263/6-602
Small Methods / Inside Ceramics and Between MgO Grains: Solid‐State Synthesis of Intergranular Semiconducting or Magnetic Spinels
Abstract Configurations of composite metal oxide nanoparticles are typically far off their thermodynamic equilibrium state. As such they represent a versatile but so far overlooked source material for the intergranular solid‐state chemistry inside ceramics. Here, it is demonstrated how the admixture of Fe 3+ and In 3+ ions to MgO nanoparticles, as achieved by flame spray pyrolysis, can be used to engage ion exsolution, phase separation, and subsequent spinel formation inside the network of diamagnetic and insulating MgO grains. Extremely high uniformity in the distribution of intergranular ferrimagnetic MgFe 2 O 4 films and grains with resulting magnetic coercivity values that depend on the nanoparticles’ initial Fe 3+ concentration is achieved. Moreover, percolating networks of semiconducting MgIn 2 O 4 are derived from MgO nanoparticles with admixtures of 20 at% In 3+ that gives rise to an enhancement of dc conductivity values by more than five orders of magnitude in comparison to the insulating MgO host. The here presented approach is general and applicable to the synthesis of a variety of functional spinel nanostructures embedded inside ceramic matrices. Nanoparticle loading with aliovalent impurity ions, the level of nanoparticle powder density after compaction, and sintering temperature are key parameters for this novel type of solid‐state chemistry in between the host grains.Austrian Science Fund P‐2879
Parteibeschwerde
Diese Arbeit untersucht, wie die Gemeinde als Trägerin subjektiver Rechte ihre Parteistellung vor den Gerichten und Gerichtshöfen öffentlichen Rechts wahrnehmen kann. Ausgangspunkt ist die Feststellung, dass die Organe der Gemeinde häufig Schwierigkeiten haben, die formellen Kriterien zu erfüllen, um ein verwaltungs- oder verfassungsgerichtliches Verfahren einzuleiten und zu führen. Methodisch erfolgt eine Analyse und Zusammenschau der bundesverfassungsgesetzlichen Grundsätze, verfahrensrechtlichen Regelungen und der diversen Gemeindeordnungen und Stadtstatute unter Einbindung der einschlägigen Rechtsprechung des VfGH und VwGH. Zentral ist dabei, wie Organe für die Gemeinde im Einklang mit den gemeindeorganisationsrechtlichen Bestimmungen der Bundesländer handeln können. Die innergemeindliche Willensbildung und außenwirksame Handlungen vor Gericht, wo zwischen der Einbringung des Rechtsmittels und der Vertretung unterschieden werden muss, werden behandelt. Neben einer Zersplitterung der Regelungen, die die Organe der Gemeinde anzuwenden haben, sowie komplexen Zuständigkeitsbestimmungen, die die Anwendbarkeit der Gemeindeorganisationsrechte behindert, ist auch das Vorliegen von Judikaturdifferenzen zu bemängeln, die eine einheitliche Anwendung der Regelungen untergraben. Die Effektivität des Rechtsschutzes hängt schlussendlich stark von einer für die Gemeinden verständlichen Regulierung der Materie ab.eingereicht von Theresa Hilde Maria Schmidbaur, BALiteraturverzeichnis: Seite 110-118Diplomarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach
Granting legal personality to nature under international law
Die hohe Vertragskonzentration des internationalen Umweltrechts, dessen zwei entgegengesetzten grundlegenden Zielsetzungen, sowie dessen anthropozentrisches Weltbild haben zu einem Zustand der Umwelt haben zu einem Zustand der Umwelt geführt, der kurz vor dem Kollaps ist. Eine rechtliche Initiative, welche dieser Entwicklung entgegenwirken könnte, ist die Rights of Nature (RoN) Bewegung. Rechte der Natur sind bereits in zahlreichen nationalen Rechtsordnungen auf der Welt verankert und scheinen dort einen verbesserten Zugang zu Umweltschutz zu ermöglichen, insbesondere erleichtern sie die Durchsetzung von Umweltschutz vor Gerichten.Für die Lösung der menschengemachten Umweltkrise wird eine globale Lösung benötigt, da Umweltzerstörung ein internationales Problem ist und die Umwelt ein komplexes System vieler, miteinander verbundener Ökosysteme darstellt. Auf dieser Grundlage aufbauend, untersucht die vorliegende Arbeit die Frage, ob und wie der Natur im Rahmen des Völkerrechts Rechtspersönlichkeit verliehen werden kann.Zur Beantwortung dieser Frage wird zunächst die formale Theorie der Rechtspersönlichkeit als jene Theorie identifiziert, die geeignet ist, die Entität "Natur" zu umfassen und zugleich Entwicklungen im Völkerrecht wiedergibt. Anschließend wird eine vergleichende Analyse ausgewählter nationaler Rechtssysteme durchgeführt, in welchen die Natur oder Teile der Natur Rechte erhalten haben. Diese vergleichende Analyse dient dazu, gemeinsame Grundlagen in Bezug auf den Umfang der Entitäten, den Umfang der verliehenen Rechte, Regelungen zu Vertretung, sowie die Rolle von lokalem indigenen Wissen und der Menschenrechte zu identifizieren.Daraufhin wird das internationale Umweltrecht in Hinblick auf sein Verständnis der Natur und dessen Entwicklung analysiert. Abschließend werden drei mögliche Konzepte zur Verleihung von Rechtspersönlichkeit an die Natur im Völkerrecht anhand des Vorsorgeprinzips, eines aus nationalen Rechtssystemen abgeleiteten allgemeinen Rechtsgrundsatzes, und des Vorsichtsprinzips diskutiert.eingereicht von Eva Meisl, BALiteraturverzeichnis: Seite 91-100Diplomarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 202
Bestellung, Anstellung und Abberufung von GmbH-Geschäftsführern
Die Diplomarbeit "Bestellung, Anstellung und Abberufung von GmbH-Geschäftsführern" befasst sich mit der Rechtsstellung von Geschäftsführern einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Österreich. Im Mittelpunkt steht die Forschungsfrage, ob und inwieweit ein Geschäftsführer nach seiner Abberufung aus der Organstellung innerhalb der Gesellschaft in eine andere Tätigkeit versetzt werden kann. Untersucht wird zunächst die Trennung zwischen organschaftlicher Bestellung und schuldrechtlicher Anstellung, aus der folgt, dass die Abberufung nicht automatisch das Ende des Anstellungsvertrages bewirkt. Analysiert werden die gesellschaftsrechtlichen Bestellungsformen, die arbeitsrechtliche Einordnung der Anstellungsverträge sowie deren steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Konsequenzen. Ebenso werden die Beendigungsarten sowohl aus gesellschaftsrechtlicher als auch arbeitsrechtlicher Sicht dargestellt. Besondere Aufmerksamkeit gilt Koppelungsklauseln, welche Bestellung und Anstellung miteinander verknüpfen. Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass eine Versetzung zwar rechtlich möglich, jedoch nur unter engen Voraussetzungen durchsetzbar ist.eingereicht von Maximilian Paul EignerLiteraturverzeichnis: Seite 71-74Diplomarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach
Temporally dynamic ecosystem service assessments using web-services
The occurrence and characterization of ecosystem services (ES) are influenced by dynamic spatial and temporal processes. Despite their importance, temporal dynamics remain underrepresented in ES research. This results in inaccurate assessments and ineffective environmental management, creating a need for tools enabling decision makers and stakeholders to effectively visualize and communicate temporality in ES assessments. By combining established ES research concepts with interactive geospatial visualization techniques, this paper introduces the Temporal Ecosystem Service Assessment Tool (TESAT). TESAT is a web-mapping application for the enhanced integration of spatiotemporal dynamics into ES assessments. It facilitates interactive evaluation of the areas of interest based on a user-provided structured temporal data matrix. The tool’s application to site-specific and management-related ES in the Salzach river floodplain in Austria demonstrates its capacity to capture scale-independent temporal variability and enhance the understanding of ES supply, flow and demand dynamics in the area. While TESAT shows promise, further conceptual refinement and user evaluation is required to facilitate its integration into existing projects and practical applications, thereby increasing its relevance for practitioners and promoting informed decision making.submitted by Noah GreupnerLiteraturverzeichnis: Seite 24-28Masterarbeit Paris-Lodron-University of Salzburg 202
Koordinationen. Aus dem Büro des Zentrums für Jüdische Kulturgeschichte : Festschrift für Margarete Heinz / Vorwort
Kindesunterhaltsrecht
Die vorliegende Diplomarbeit setzt sich mit dem österreichischen Kindesunterhaltsrecht auseinander. Behandelt werden sowohl die historische Entwicklung als auch die einschlägige Literatur und Judikatur zur aktuellen Rechtslage. Neben vielen anderen Themenbereichen werden die verschiedenen Formen des Kindesunterhalts, die Grundlagen für die Unterhaltsbemessung, die Ermittlung der Unterhaltshöhe sowie die Selbsterhaltungsfähigkeit des Kindes erörtert. Da die Entscheidungen in den genannten Bereichen von den Umständen des Einzelfalls abhängen, werden ausgewählte Urteile des Obersten Gerichtshofs (OGH) herangezogen, um die praktische Anwendung der gesetzlichen Bestimmungen zu verdeutlichen und einen Überblick über die Urteile der Rechtsprechung zu verschaffen.Das Hauptaugenmerk der Arbeit liegt jedoch auf dem Unterhaltsvorschussgesetz (UVG). Auch hier wird untersucht, wie sich das Gesetz historisch entwickelt hat, welche Arten von Vorschüssen für das Kind vorgesehen sind und unter welchen strengen Bedingungen sie gewährt werden. Anhand von Fallbeispielen wird demonstriert, wie das UVG in der Praxis zur Sicherung des Kindesunterhalts beiträgt. Beispielsweise wie das Gesetz bei Inhaftierung, Schwarzarbeit oder Verschollenheit des unterhaltspflichtigen Elternteils die Situationen regelt.Abschließend werden derzeit bestehende Lücken im System des Unterhaltsvorschussgesetzes sowie möglicher Reformbedarf aufgezeigt, um in der Zukunft eine verlässliche Absicherung für betroffene Kinder sowie alleinerziehende Familien zu gewährleisten.eingereicht von Hande Naime ArmaganLiteraturverzeichnis: Seite 79-82Diplomarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach