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    Der Zusammenhang zwischen mütterlichem Stress und der Wahrnehmung des kindlichen Verhaltens

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    Ziel der Studie: Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Stress der Mutter und ihrer Wahrnehmung des kindlichen Verhaltens. Elterlicher Stress kann sich auf die Beziehung zum Säugling auswirken, insbesondere auf die Wahrnehmung und Interpretation der kindlichen Signale. Aufbauend auf Erkenntnissen zur Stressübertragung wird analysiert, wie das Stressniveau der Mutter ihre Wahrnehmung des kindlichen Temperaments (IBQ-R) und der Regulationsfähigkeiten (SFS) beeinflusst. Methode: 79 Mütter (M = 34, SD = 4.30) und ihre Säuglinge (M = 4.24 Monate, SD = 0.56) nahmen an der Untersuchung teil. Zur Erhebung des mütterlichen Stresses wurde die Perceived Stress Scale (PSS) verwendet. Die Wahrnehmung des kindlichen Verhaltens wurde anhand des Infant Behavior Questionnaire-Revised (IBQ-R) sowie des Fragebogens zum Schreien, Füttern und Schlafen (SFS) erfasst. Neben Korrelationsanalysen wurde explorativ eine multiple Regressionsanalyse durchgeführt. Ergebnisse: Der Stress der Mutter korrelierte positiv mit ihrer Wahrnehmung des kindlichen Regulationsverhaltens (r (77) = .42, p < .001). Entsprechend der Annahmen zeigten sich signifikante Zusammenhänge zwischen mütterlichem Stress und dem Fütterungsverhalten (r = .24, p =.032) sowie den wahrgenommenen Schrei-, Quengel- und Schlafproblemen des Säuglings (r = .48, p < .001). Höhere mütterliche Stresswerte korrelierten mit einer verstärkten Wahrnehmung von negativem Affekt (r = .36, p < .001) und einer geringeren Regulationsfähigkeit (r = -.23, p = .038) des Kindes. Zwischen dem mütterlichen Stress und der kindlichen Begeisterungsfähigkeit (r = -.06, p =.613) sowie der Koregulation (r = .05, p = .650) konnten keine signifikanten Zusammenhänge festgestellt werden. Das Regressionsmodell zeigte, dass mütterlicher Stress moderat durch die wahrgenommenen Regulationsprobleme des Kindes in den Bereichen Schreien, Quengeln und Schlafverhalten vorhergesagt wurde (R2 = .25, p < .001). Konklusion: Mütterlicher Stress steht im Zusammenhang mit der Wahrnehmung des kindlichen Verhaltens und einer verstärkten Wahrnehmung spezifischer Regulationsprobleme. Dies könnte auf eine veränderte Interpretation kindlicher Signale hindeuten. Die Ergebnisse betonen die Relevanz präventiver und therapeutischer Maßnahmen zur Reduktion elterlicher Stressbelastungen, um eine feinfühlige Mutter-Kind-Interaktion zu fördern.Schlüsselwörtermütterlicher Stress, kindliches Verhalten, Wahrnehmung, Regulation, kindliches Temperamenteingereicht von Merve Nur GezginciEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 32-40Masterarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in englischer und deutscher Sprach

    Informationsblätter der Geometrie / Dualisierung konvexer Polyeder

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    Proof of concept : tinnitus frequency tuning aberrancy in MEG using sensor-level multivariate pattern analysis

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    The auditory processing is a complex procedure which is yet to be understood completely. Using Frequency Tuning Curves (FTC) properties of auditory processing can be shown with non-invasive measurements like magnetoencephalography (MEG). As most MEG studies rely on tonotopy for the operationalisation of frequency tuning and source localisation comes with inherent problems, we propose a novel method to estimate frequency tuning on a sensor level. We analysed sensor-level MEG data by employing multivariate pattern analysis (MVPA) with representational dissimilarity matrices (RDMs). A methodological proof of concept to calculate frequency tuning and a possible real-world application with an exploratory group comparison with tinnitus is given. The evoked activity of 38 pure-tone frequencies between 200 and 1940 Hz was measured in 21 participants. Inherent problems of source localisation were circumvented by using sensor-level MVPA. A frequency tuning curve could be derived with 2 distinct peaks at 70 ms and 105 ms and a sustained response. The characteristics of the frequency tuning curve proved to be realistic and temporally matching to previous findings of auditory processing. In the exploratory group comparison Bayesian analysis provided anecdotal evidence for no difference in frequency tuning. These findings cannot bring a confirmation of no aberrant activity in tinnitus due to sample size and group heterogeneity. A trend for a possible difference in the sustained response could be seen which could show evidence of a role of higher-order cognitions in tinnitus. The results show the applicability of the introduced method and leave room for further research. Possible applications could be longitudinal trends in auditory processing or research in fields like tinnitus, hearing loss or clinical applications for validation of therapy approaches.submitted by Jonas BorchmannLiteraturverzeichnis: Seite 21-27Masterarbeit Paris-Lodron-University of Salzburg 2025Abstract in englischer und deutscher Sprach

    Embodied vocabulary learning through total physical response in EFL classrooms : an experimental study

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    Die Einbindung körperlicher Bewegung in den Sprachlernprozess kann Lernende unterstützen, sich neue Vokabeln einzuprägen. Methoden wie „Total Physical Response“ (TPR), bei denen Lernende mit körperlichen Bewegungen auf Sprache reagieren, basieren auf der Idee, dass die Verknüpfung von Wörtern mit Bewegungen das Verständnis und die Merkfähigkeit verbessert. Studien haben gezeigt, dass solche bewegungsbasierten Lehrstrategien die Gedächtnisleistung im Bereich Wortschatz verbessern und das Lernen in der Klasse insgesamt motivierender gestalten können.Diese Pilotstudie untersucht den Einfluss der Total Physical Response (TPR) Methode auf den Wortschatzerwerb im Englischunterricht (EFL). Die zentralen Forschungsfragen lauten: (1) Schneiden Schüler*innen, die eine Woche lang nach der TPR-Methode unterrichtet wurden, bei einem schriftlichen Vokabeltest besser ab als jene, die keinen TPR-gestützten Unterricht erhielten? (2) Behalten Lernende mit TPR-Unterricht Vokabeln langfristiger und besser als solche ohne TPR-Unterricht? Eine Pilotstudie wurde mit 20 EFL-Lernenden auf mittlerem Sprachniveau durchgeführt, die in eine Versuchsgruppe mit TPR-Unterricht und eine Kontrollgruppe mit traditionellem Unterricht aufgeteilt wurden. Entgegen den Erwartungen erzielte die TPR-Gruppe bei den schriftlichen Vokabeltests keine allgemein besseren Ergebnisse als die Kontrollgruppe. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass TPR zwar in bestimmten Kontexten Vorteile bieten kann, seine Wirksamkeit hinsichtlich des kurzfristigen und langfristigen Vokabellernens – gemessen an schriftlichen Tests – jedoch begrenzt sein könnte. Weitere Forschung mit größeren Stichproben, über einen längeren Zeitraum (von mehreren Monaten) und unter Einsatz vielfältiger Testmethoden wird empfohlen, um die Effekte von TPR auf den Wortschatzerwerb besser zu verstehen.eingereicht von Christian AdamLiteraturverzeichnis: Seite 105-109Masterarbeit Paris Lodron Universität Salzburg 202

    Ocular Speech Tracking und Altern : eine Untersuchung von Sprachverarbeitung bei Hörbeeinträchtigten

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    Die vorliegende Studie untersucht das Phänomen des Ocular Speech Tracking (OST) in einer älteren Stichprobe, um bestehende Befunde zur Integration auditorischen Informationen und okulomotorischer Aktivität bei der Sprachverarbeitung zu replizieren und deren Generalisierbarkeit auf eine alternde Population zu prüfen. Zudem wurde analysiert, inwieweit individuelle Unterschiede im Hörvermögen das Ausmaß von OST beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen, dass OST auch bei älteren Erwachsenen konsistent auftritt, unabhängig von Alter oder Hörstatus, was auf eine altersübergreifende Robustheit des Mechanismus hindeutet. Ein signifikanter Zusammenhang zwischen Hörfähigkeit und OST konnte nicht nachgewiesen werden, was nahelegt, dass OST nicht automatisch als Kompensationsstrategie bei sensorischen Einschränkungen eingesetzt wird. Methodische Aspekte wie Stichprobengröße, die Art der Hörmessung sowie Stimulusmerkmale könnten zur Erklärung beitragen. Insgesamt liefert die Studie wichtige theoretische Implikationen zur Stabilität okulomotorischer Sprachverarbeitung im Alter und eröffnet praktische Perspektiven für die Entwicklung OST-gestützter Anwendungen in der audiovisuellen Rehabilitation und Kommunikationsassistenz.eingereicht von Samuel KarchLiteraturverzeichnis: Seite 27-32Masterarbeit Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach

    Die Stimme der Wahrheit : die Rolle von Podcasts für den Investigativjournalismus

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    Diese Masterarbeit untersucht die Eignung des Podcasts als Medium für die Aufarbeitung, Darstellung und Präsentation des Investigativjournalismus. Theoretisch stützt sich die Arbeit auf die Nachrichtenwerttheorie sowie das Konzept journalistischer Qualität. Methodisch wurde eine qualitative Inhaltsanalyse von 17 Episoden dreier Podcasts – Inside Aus-tria, Cui Bono: WTF happened to Ken Jebsen und NDA: Die Akte Kasia Lenhardt – durchgeführt. Die Untersuchung zeigt, dass insbesondere Nachrichtenwerte wie Negativität und Relevanz für die Umsetzung investigativer Inhalte im Podcast-Kontext von hoher Bedeu-tung sind. Im Hinblick auf journalistische Qualitätskriterien erweisen sich Verständlichkeit, Objektivität, Transparenz und Aktualität als zentrale Erfolgsfaktoren. Narrative und sprach-liche Mittel wie Cliffhanger, Rückblenden, O-Töne sowie direkte Ansprache werden gezielt eingesetzt, um komplexe Inhalte dramaturgisch aufzubereiten und das Publikum emotional zu binden. Die Analyse macht deutlich, dass Podcasts durch ihre zeitliche Flexibilität, narrative Offenheit und auditive Authentizität besonders geeignet sind, um tiefgreifende Re-cherchen darzustellen.eingereicht von Jana Eglseer, BAQuellenverzeichnis: Seite 77-88Masterarbeit Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach

    Der steuerlich attraktive Alterswohnsitz

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    Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob ein Wohnortswechsel in-nerhalb der EU im Alter zu einer steuerlichen Entlastung führen kann. Im Fokus der Be-trachtung stehen dabei die Besteuerung von Pensionseinkünften sowie von Kapitaleinkünf-ten. Darüber hinaus wird eine Analyse der Regelungen zu Erbschafts- und Schenkungs-steuern vorgenommen. Im Rahmen der vorliegenden Untersuchung wird eine Evaluierung vorgenommen, die darauf abzielt, jene Länder aus steuerlicher Perspektive zu identifizie-ren, die als besonders attraktive Alterswohnsitze zu erachten sind. In diesem Zusammen-hang ist es von essenzieller Bedeutung, sowohl die nationalen Steuersysteme als auch die bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen zu berücksichtigen. Im vorliegenden Kontext finden sowohl rechtliche Rahmenbedingungen als auch modellhafte Steuerberechnungen systematisch Anwendung.eingereicht von Evelyn Pfannhauser, LLB.oec.Literaturverzeichnis: Seite 106-122Masterarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach

    AGIT Conference / Raumzeitliche Variabilität der Fluggastverteilung auf Zielregionen am Beispiel des Salzburger Flughafens

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    Dieses Shortpaper beschreibt einen Lösungsansatz aus dem aktuellen Forschungsprojekt „Flughafen 4.0“, das den Flughafen Salzburg (W. A. Mozart) als bedeutenden Mobilitätsknoten hinsichtlich der Optimierung von Wegeketten und Schaffung von zukunftsweisenden Verkehrsangeboten untersucht. Flughäfen verfügen üblicherweise über detaillierte Daten zu Passagierzahlen und deren Herkunftsflughäfen, während deren weitere Reiserouten und Reiseziele weitgehend unbekannt sind. Dem gegenüber stehen statistische Tourismusdaten, die neben Ankunfts- und Nächtigungszahlen auch die Herkunft der Gäste enthalten, allerdings ist die Wahl der Verkehrsmittel für die Anreise unbekannt. Um die ÖV-Konnektivität zwischen Flughafen und Tourismusregionen verbessern zu können, wird im folgenden Beitrag ein statistischer Ansatz vorgestellt, der eine Verknüpfung bislang getrennt betrachteter raumbezogener Datenquellen ermöglicht. Die stützende Kernaussage ist, dass die Herkunft der Fluggäste maßgeblich das Ziel beeinflusst und diese Information zur Modellbildung genutzt werden kann. Das Ergebnis ist ein Modell, das den regionalen Mobilitätsbedarf durch weiterreisende Fluggäste schätzt und somit die bedarfsgerechte Planung durchgängiger Wegeketten und Mobilitätsangebote im öffentlichen Verkehr unterstützt

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