University of Vienna

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    Herrschaftslegitimierung und Herrschaftsinszenierung des Woiwoden der Moldau Ieremia Movilă (Ende des 16. und zu Beginn des 17. Jahrhunderts)

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    Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Art der Selbstdarstellung und den Formen der Herrschaftslegitimation des mol¬dau¬i¬schen Woiwoden Ieremia Movilă (1555–1606) sowie mit der Wahrnehmung dieser Inszenierung von außen. Insbesondere in der (nationalstaatlichen) rumänischen Historiographie wird Ieremia Movilă als Marionette in den Händen der polnischen Hegemonialmacht gesehen. Die vor¬lie¬gende Thesis soll zur Diversifizierung dieses Bildes beitragen. Mithilfe der Diskursanalyse werden die bedeutendsten Topoi für die Herr¬schafts¬legitimation des Fürsten identifiziert und in vier analytische Kategorien gegliedert. Dies sind einerseits die drei Typen legitimer Herrschaft nach Max Weber: die charismatische, die traditionale und die rationale, andererseits auch die Legitimation über die Einsetzung und Bestätigung der Hegemonialmächte der Region. Die Einflüsse auf die Moldau, welche in dieser Epoche stark durch Polen-Litauen und das osmanische Reich geprägt war, waren vielfältig und bedingten eine diverse Legitimierungsstrategie des Fürsten. Seine Art, sich in seinem Umfeld zu positionieren, muss deshalb kontext- und empfängerabhängig verstanden werden. Dementsprechend divers und auch vom jeweiligen eigenen Standpunkt und den eigenen Interessen eingefärbt sind auch die Haltungen der verschiedenen Akteure zu Ieremia. Die Tatsache, dass sich der moldauische Woiwode je nach Kontext und Erwartungshaltung des Gegenübers zu inszenieren und seine Herrschaft zu legitimieren wusste, bezeugt seine taktische Positionierung zur Wahrung der eigenen Interessen in der politischen, religiösen und kulturellen Gemengelage Südosteuropas in dieser Zeit.This master's thesis deals with the forms of self-representation and legitimation of the rule of the Moldavian voivode Ieremia Movilă (1555-1606) as well as with the perception of this self-portrayal from the outside. Especially in (national) Romanian historiography, Ieremia Movilă is seen as a puppet in the hands of the Polish hegemonic power. This thesis aims to contribute to the diversification of this image. With the help of discourse analysis, the most important topoi for the legitimation of the prince's rule are identified and divided into four analytical categories. These are, on the one hand, the three types of legitimate rule according to Max Weber: charismatic, traditional and rational, and, on the other hand, legitimation via the establishment and confirmation of the hegemonic powers of the region. The influences on Moldavia, which in this period was strongly influenced by the two hegemonic powers of Poland-Lithuania and the Ottoman Empire, were manifold and required a diverse legitimation strategy on the part of the prince. His way of positioning himself in his environment must therefore be understood as being dependent on the context as well as the recipient. The attitudes of the respective actors towards Ieremia are correspondingly diverse and also shaped by their own standpoints and interests. The fact that the Moldovan voivode knew how to stage himself and legitimise his rule depending on the context and the expectations of his counterparts testifies to his tactical positioning to protect his own interests in the political, religious and cultural constellation of South-Eastern Europe at this time

    Comparing an understanding of translation quality in translation studies and machine translation quality estimation

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    Die Fortschritte im Feld der maschinellen Übersetzung der vergangenen Jahre führten zu einem Anstieg in der kommerziellen Nutzung computerbasierter Übersetzungswerkzeuge. Um die erwartbare Qualität eines maschinellen Übersetzungssystems im Vorhinein einschätzen zu können, wurden sogenannte Machine Translation Quality Estimation-Tools (MTQE-Tools) entwickelt. Da in die Entwicklung dieser Tools jedoch meist keine Übersetzer*innen oder Translationswissenschaftler*innen involviert sind, stellt sich die Frage, inwiefern Qualitätskriterien, die in der Translationswissenschaft als wichtig erachtet werden, in MTQE-Tools Berücksichtigung finden. Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich daher mit den Qualitätskriterien, die im Aufbau der wichtigsten MTQE-Tools angesetzt wurden, und vergleicht diese mit den von der Translationswissenschaft angenommenen Kriterien. Dazu wird eine umfangreiche Literaturanalyse durchgeführt, deren Ergebnisse im Rahmen einer Vergleichsanalyse gegenübergestellt, verglichen und interpretiert werden. Die Ergebnisse zeigen, dass auf der textuellen Ebene ähnliche Kriterien zur Anwendung kommen, besonders auf der kontextuellen Ebene aber translationswissenschaftlich abgesicherte Elemente von Translationsqualität von den MTQE-Tools nicht berücksichtigt werden.The improvements made in machine translation in the past decade have led to an increased commercial use of machine translation tools. In order to be able to give a prediction on how reliable a machine translation system is, quality estimation tools for machine translation (MTQE tools) have been developed. However, since usually no translators or translation scholars are involved in the creation of MTQE tools, the question comes up to what extent quality criteria prevailing in translation studies have been incorporated into those tools. This Master’s thesis takes a close look at the quality criteria that have been used in the creation of the most relevant quality estimation tools to date and compares them with the quality criteria that prevail in translation studies. For this purpose, an extensive literature review is conducted, and the results are compared and interpreted in a comparative analysis. The results show that whereas similar criteria are used at the textual level, extra-textual quality features prevalent in translation studies are not (yet) part of MTQE tools

    International data protection in the fight against a global pandemic

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    Der plötzliche weltweite Ausbruch von SARS-CoV-2 oder besser bekannt als Covid-19 hat das tägliche Leben der Menschen in der ganzen Welt stark beeinflusst. Um die durch diesen Virus verursachten Bedrohungen anzugehen und zu besiegen, haben Regierungen sowie allgemeine öffentliche bzw. private Organisationen bedeutende Schritte unternommen, wie die Verwendung von Tracking-Apps und die digitale Überwachung (Gesichtserkennungstechnologie und Drohnen). Solche Maßnahmen umfassen häufig die Verarbeitung verschiedener Arten personenbezogener Daten, einschließlich solcher im Zusammenhang mit Gesundheit, Datenschutz und Privatsphäre, was wiederum erhebliche Herausforderungen mit sich bringt. Ziel dieser Dissertation besteht darin, den internationalen Datenschutz im Kampf gegen eine globale Pandemie zu untersuchen. In dieser Hinsicht behandelt sie als Überblick die Rechtsgrundlage des Datenschutzes für internationale, europäische und ausgewählte nationale Rechtsvorschriften. Genauer gesagt konzentriert sich diese Dissertation auf drei Kategorien von Maßnahmen, die Länder zur Bekämpfung einer globalen Pandemie auf der ganzen Welt anwenden: die Ansammlung und Verwendung von Gesundheitsdaten, Tracking-Apps und digitale Überwachung. Darüber hinaus wurden qualitative Methoden für die Durchführung der Forschung angewendet, die sich insbesondere auf den Fallstudienansatz konzentrieren, bei dem Datenschutzverletzungen festgestellt wurden. Kurz gesagt, sollten Daten immer auf rechtmäßige, faire und transparente Weise verarbeitet werden und allen erforderlichen Grundsätzen und Anforderungen der einschlägigen Datenschutzgesetze entsprechen. Diese Dissertation versucht, die mögliche Notwendigkeit der digitalen Maßnahmen zur Bekämpfung einer globalen Pandemie zu begreifen, die auf Empfehlungen beruhen, die sicherstellen, dass die Menschenrechte auf Privatsphäre und Datenschutz durch die aktuelle Pandemie und diejenigen, denen wir uns in Zukunft zwangsläufig erneut stellen müssen, gewahrt bleiben.The sudden global outbreak of SARS-CoV-2, or better known as Covid-19 has heavily impacted people’s day-to-day lives around the world. To address and conquer the threats posed of this virus, governments, the general public and private organizations alike have taken crucial steps such as the use of tracking apps and digital surveillance (face recognition technology and drones). Such measures taken often involve the processing of various types of personal data, including those related to health, and privacy and data protection, which in turn creates significant challenges. This dissertation aims to explore international data protection in the fight against a global pandemic. In this regard, it considers as an overview the legal basis of data protection on international, European and selected national legislations. More precisely, this dissertation focuses on three categories of measures that countries use in fighting a global pandemic: the collection and use of data related to health, tracking apps and digital surveillance. Moreover, in order to conduct the research, qualitive methods are applied, focusing particularly on the case study approach, during which data protection violations are identified. In brief, data should always be processed in a lawful, fair, and transparent manner and comply with all the necessary principles under the relevant data protection laws. This dissertation attempts to understand the possible necessity of the digital measures applied in the fight against a global pandemic based on recommendations which will ensure that people’s rights to privacy and data protection are safeguarded through the current pandemic and those that we will inevitably have to face again in the future

    Südkoreanische DaF-Lehrwerke mit Fokus auf Aufgaben zur Sprechfertigkeit

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    Die vorliegende Masterarbeit aus dem Fachbereich Deutsch als Fremd- und Zweitsprache widmet sich der Analyse von DaF-Lehrwerken mit Fokus auf Aufgaben zur Sprechfertigkeit. Das hier zu analysierende Korpus besteht aus drei ausgewählten Unterrichtswerken für den Deutschunterricht an südkoreanischen Fremdsprachenoberschulen. Es wird der Forschungsfrage nachgegangen, welche Ziele in südkoreanischen Lehrwerken im Bereich der Sprechfertigkeit verfolgt und durch welche Art von Aufgaben sie realisiert werden. Zunächst werden im theoretischen Teil die Fertigkeit Sprechen und die Stellung dieser innerhalb der fremdsprachenerwerbstheoretischen Ansätze erörtert. Außerdem werden Übungen zur Sprechfertigkeit dargestellt und kategorisiert. Dieser Vorgang hat einen bedeutenden Teil zur Erstellung des eigenen Kriterienkataloges beigetragen. Das Methodik Kapitel befasst sich unter anderem mit Themen wie der Begriffsbestimmung des Lehrwerkes, den Lehrwerkgenerationen in Deutschland und Südkorea sowie den Teilbereichen der Lehrwerkforschung. Zur Erstellung des methodischen Gerüstes werden zwei ausgewählte Kriterienkataloge, anhand deren der eigene Fragenkatalog konzipiert wird, erörtert. Des Weiteren wird die Auswahl der Lehrwerke begründet und ein kurzer Einblick in das südkoreanische Bildungssystem gegeben. Schließlich folgt im empirischen Teil die Einzelanalyse der Unterrichtswerke anhand von deduktiv vorgegebenen Kriterien, welche sich auf den Erkenntnissen aus der Theorie und Methodik stützen. In der Conclusio werden die Ergebnisse der qualitativen Analyse, in der die erhobenen Daten ebenfalls quantifiziert wurden, zusammengetragen. Aus der Analyse lässt sich eine Priorisierung von kommunikationsstrukturierenden Übungsformaten, welche für das gesteuerte, vorstrukturierte Sprechen förderlich sind, erkennen. Des Weiteren ist anhand der quantitativen Darstellung der Sprechaufgabenanzahl deutlich erkennbar, dass simulierende Aufgaben (Rollenspiele, szenisches Spiel) durchaus öfter vorkommen könnten. Vor allem weil durch die Entfernung zum Zielsprachenland mit Erstsprachigen nicht realitätsnah (mit non-verbalen Ausdrücken) kommuniziert werden kann, sind besonders simulierende Aufgaben bedeutend, um den Lernenden die Möglichkeit zu geben ‚real‘ mit Mimik und Gestik das Kommunizieren auf Deutsch zu erproben

    Two contour copies after Hand Baldung Grien and the sexualisation of the Fall of Man in the German Renaissance

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    Zwei Konturkopien in der Veste Coburg, die den Umkreis Hans Baldung Griens zugeschrieben werden, stellen den Sündenfall dar. Insbesondere die zweite Zeichnung bricht mit ihrer expliziten Darstellung manueller Penetration von Evas Vulva mit den Normen visueller Repräsentation in der Renaissance. Trotz dieser höchst unkonventionellen Ikonographie wurden beide Zeichnungen bisher kaum von der Wissenschaft gewürdigt. Ziel der Arbeit ist es daher die Werke in ihren historischen Kontext einzubetten und sowohl die künstlerische Entwicklung des biblischen Narrativs als auch sexualisierter Themen in der frühen Neuzeit in Deutschland zu bearbeiten. Im Zuge der Wandlung von Bild zu Kunstwerk um 1500 fällt ein stetiges Interesse and Erotika, das sich insbesondere den Stammeltern widmete. Erstmals werden Adam und Eva auffällig oft als Liebespaar dargestellt, entgegen der mittelalterlichen Tradition, die Erzählung von Gen. 3 mit ihren Folgen für die Menschheit als linearen Diskurs zu visualisieren. Hierbei zeigt sich, dass konträr zur textlichen Vorlage und theologischen Exegese die zwischenmenschliche Beziehung Adam und Evas als erstes Paar für viele Zeitgenossen im Fokus des Interesses stand. Das Erwachen sexueller Lust als Strafe Gottes hielt nun Einzug in den künstlerischen Kanon und interpretierte dies oft im zeitgenössischen Kontext der Weibermachten, in welcher die Frau ihre physischen Reize nutzt, um Männer ins Verderben zu stürzen. Insbesondere die zweite, höchst sexualisierte Zeichnung ist in diesem erstarkenden patriarchalen Rahmen zu betrachten, bedarf aber nichtsdestotrotz einer Bewertung von Erotika als Werke, die bewusst auf das sinnliche Verlangen des Betrachters abzielen. Die Ambivalenz vieler erotisierender Bildwerke deutschsprachiger Künstler der Renaissance, die zwischen ästhetischer Erfahrung und moralisierender Indoktrination pendeln, sind hierbei besonders zu beachten. Ein Vergleich mit der berüchtigten Druckserie I modi soll Fragen nach einem pornographischen Diskurs in der frühen Neuzeit beantworten und inwiefern Baldungs Zeichnungen Antwort auf ein wachsendes Interesse an sexuellen Objekten sind

    Türkisch im Französischunterricht

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    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Sprachenpaar Türkisch-Französisch. Durch eine sprachgeschichtliche Untersuchung und das kontrastive Verfahren wurden sprachliche Ähnlichkeiten zwischen Türkisch und Französisch herausgearbeitet. Es finden sich Ähnlichkeiten im Bereich der Orthographie, Phonologie, Lexik, Morphologie und Grammatik. Der Fokus liegt in diesem Zusammenhang auf dem sprachlichen Transfer und den Möglichkeiten des vernetzenden Lernens im Französischunterricht. Dementsprechend wird der Frage nachgegangen, wie Türkisch als Transfersprache im Französischunterricht genutzt werden kann. Zu diesem Zweck wurden Arbeitsmaterialien erstellt, die dafür vorgesehen sind, Schüler*innen mit zusätzlichen Türkischkenntnissen in den mehrsprachenorientieren Französischunterricht zu integrieren. Dadurch sollen diese die Möglichkeit erhalten, ihr sprachliches Potenzial zu nutzen.The present work deals with the Turkish-French language pair. Linguistic similarities between Turkish and French were found through a study of linguistic history and the contrastive procedure. There are similarities in the areas of orthography, phonology, lexis, morphology and grammar. In this context, the focus is on linguistic transfer and the possibilities of networked learning in French lessons. Accordingly, the question of how Turkish can be used as a transfer language in French lessons is examined. For this purpose, working materials were created that are intended to integrate students with additional knowledge of Turkish into multilingual French lessons

    Automatisierte Detektion von Böschungen, Dämmen und Gräben mit Airborne Laserscanning Daten

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    Mit der Einführung des fluggesteuerten Airborne Laserscannings Ende der 1980er Jahre wurde die Geländeaufnahme durch bislang unerreichte Datendichten von mehreren Punkten pro m², einer Höhengenauigkeit von ungefähr zehn Zentimeter und einer uneingeschränkten Datenaufnahme im Wald revolutioniert. Neben einer Reihe an Anwendungsmöglichkeiten lassen sich hochgenaue Geländemodelle aus ALS-Daten ableiten. Diese Modelle werden in der vorliegenden Masterarbeit verwendet, um die Geländekleinformen Böschung, Damm und Graben automatisiert zu detektieren. Die gewonnenen Daten sollen im weiteren Verlauf als Grundlage für die Aufnahme in das Digitale Landschaftsmodell von Österreich dienen. Die praktische Bewältigung der Problemstellung erfolgt in vier Phasen: Unterschiedliche Visualisierungen (1) erlauben einen ersten Überblick über die Daten und sind zudem als Ausgangsdaten für die folgende Rasterbearbeitung (2) relevant, in der Pixel bestimmten Schwellenwerten entsprechen müssen, um als Kleinform in Frage zu kommen. Danach werden bei der Kantendetektion (3) Ober- und Unterkanten detektiert, die vor allem für die spätere Höhenberechnung relevant und zudem ein klassisches Merkmal der gesuchten Formen sind. In der abschließenden Vektorbearbeitung (4) werden Höhen und Längen abgeglichen und die Formen generalisiert. Alle Schritte wurden in einem vorab definierten Untersuchungsgebiet in Österreich umgesetzt und können im weiteren Verlauf für ganz Österreich durchgeführt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass eine automatisierte Detektion ohne manuelle Nachbearbeitung nicht gänzlich möglich ist, eine hohe Trefferquote jedoch gewährleistet werden kann. Probleme entstehen vor allem dort, wo sich mehrere Formen vermischen oder Unebenheiten in der geneigten Fläche vorkommen, wodurch die Genauigkeit der Höhenberechnung aufgrund von mehreren Kanten nachlässt.With the introduction of flight-controlled airborne laser scanning at the end of the 1980s, terrain surveying was revolutionized with previously unattainable data densities of several points per m², a height accuracy of around ten centimeter and unrestricted data recording in the forest. In addition to a range of possible applications, highly accurate digital terrain models can now be derived from ALS data. These models are used in the present master thesis to automatically detect the small terrain forms of embankments, dams and ditches. The data obtained will later serve as basis for inclusion in the digital landscape model of Austria. The practical handling of the problem takes place in four phases: Different visualizations (1) allow an initial overview of the data and are also relevant as output data for the following raster processing (2), where pixels must meet certain threshold values in order to be considered as a small form. Then the edge detection (3) detects the upper and lower edges, which are primarily relevant for the subsequent height calculation and are also a classic feature of shapes we are looking for. In the final vector processing (4), heights and lengths are compared and the shapes are generalized. All steps were implemented in a previously defined study area in Austria and can in the further course be carried out throughout Austria. The results show that automated detection is not entirely possible without manual post-processing, but that a high hit rate can be guaranteed. Problems arise where several shapes are mixed or where there is unevenness in the inclined surface, which decreases the accuracy of the height calculation due to several edges

    Gesundheitliche Aspekte und Einsatzmöglichkeiten von Trampolintraining (Nutzen versus Risiko)

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    Das Trampolin hat sich in den letzten Jahren zunehmend zu einem beliebten Sport- und Freizeitgerät für Kinder und Erwachsene entwickelt. Es wird sowohl im eigenen Heim und in Trampolinparks als auch im Fitnessbereich eingesetzt. Neben den Nachteilen der Trampolinnutzung gibt es auch zahlreiche Vorteile auf die Gesundheit. Ziel dieser systematischen Übersichtsarbeit ist es mithilfe von wissenschaftlichen Studien die gesundheitlichen Nutzen und Risiken verschiedener Trampolinarten gegenüberzustellen und den möglichen Einsatz in diversen Bereichen darzustellen. Methodik: Diese systematische Übersichtsarbeit orientiert sich am PRISMA-Modell. Mittels bestimmter Schlagwörter wurden zwei unabhängige Literaturrecherchen zu den Nutzen und Risiken des Trampolintrainings in den Online-Datenbanken PubMed und Web of Science durchgeführt und insgesamt 533 sowie 407 Datensätze identifiziert. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurden schließlich 9 Studien zu den Nutzen und 5 Studien zu den Risiken des Trampolintrainings eingeschlossen. Ergebnisse: Während Vorteile des Trampolintrainings mit dem Fitnesstrampolin assoziiert werden, werden die Nachteile mit dem Freizeit- und Wettkampftrampolin in Verbindung gebracht. Das Training auf dem Fitnesstrampolin begünstigt Faktoren wie Körpergewicht, Cholesterin, Blutdruck, Koordination, Balance und Stabilität, Knochenaufbau, allgemeine Fitness und mentale Gesundheit. Hingegen führt die Nutzung des Freizeit- und Wettkampftrampolins oft zu Verletzungen wie Knochenbrüchen und Verstauchungen der unteren Extremitäten. Aufgrund der zahlreichen Vorteile wird empfohlen, das Fitnesstrampolin therapeutisch im Gesundheitsbereich einzusetzen. Schlussfolgerung: Das Training auf dem Fitnesstrampolin ist gesundheitsfördernd, während die Nutzung des Freizeittrampolins oft mit Verletzungen in Verbindung gebracht wird.In recent years the trampoline has increasingly developed into a popular sports and leisure device for children and adults. It is used at home and in trampoline parks as well as in the fitness area. Beside the disadvantages of trampoline use, there are also numerous health benefits. The aim of this systematic review is to use scientific studies to compare the health benefits and risks of different types of trampolines and to illustrate the possible use in various areas. Methodology: This systematic review is based on the PRISMA model. By means of certain key words, two independent literature searches on the benefits and risks of trampoline training were carried out in the online databases PubMed and Web of Science and a total of 533 and 407 data sets were identified. Finally, 9 studies on the benefits and 5 studies on the risks of trampoline training were included to answer the research questions. Results: While the advantages of trampoline training are connected to the fitness trampoline, the disadvantages are associated with the recreational and competition trampoline. Training on the trampoline benefits factors such as body weight, cholesterol, blood pressure, coordination, balance and stability, bone building, general fitness and mental health. On the other hand, the use of the recreational and competition trampoline often leads to injuries such as fractures and sprains of the lower extremities. Due to its numerous benefits, it is recommended to use the fitness trampoline therapeutically in the health sector. Conclusion: Training on the fitness trampoline is health-promoting, while the use of the recreational trampoline is often associated with injuries

    Synthesis of carbon coated SnS2 anode active materials for Li-ion batteries

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    Zur Verbesserung der elektrochemischen Eigenschaften von SnS2 Anodenmaterialien als Alternativen für Graphit in Lithiumionenbatterien wurden im Rahmen dieser Arbeit zwei unterschiedliche Ansätze mit dem Ziel, Kohlenstoffschichten auf SnS2-Partikel anzubringen, durchgeführt. Im Zuge des mechanochemischen Ansatzes wurden Mahlversuche mit einer Kugelmühle durchgeführt und zunächst passende Parameter für die Methode gesucht. Die Pulver, sowie die nach wissenschaftlichem Standard hergestellten Elektroden, wurden jeweils mittels Rasterelektronenmikroskopie und Röntgenbeugung untersucht. Ausgewählte Pulverproben wurden auch mittels thermischer Analyse hinsichtlich des Kohlenstoffgehaltes untersucht, die Eignung der TGA Methode zur Messung des Kohlenstoffgehaltes wurde vorher nachgewiesen. Es zeigte sich, dass der Kohlenstoffgehalt systematisch höher ist als gemäß Einwaage, dies liegt vermutlich an der unterschiedlichen Haftung der beiden Materialien am Mahlbecher und den Kugeln. Das elektrochemische Verhalten und die Kapazitätsstabilität des auf SnS2 basierenden Elektrodenmaterials konnten einerseits mittels Verkleinerung der Partikelgrößen, hier lieferte das Mahlen für 10 Stunden bei 200 rpm das beste Ergebnis, und andererseits durch Herstellung von SnS2/C Gemischen erreicht werden. Elektroden, deren Pulvergemische für 10 Stunden bei 400 rpm mit 10 % Graphit gemahlen wurden, zeigten herausragende elektrochemische Eigenschaften. Weiters wurde eine Überstruktur von SnS2 gefunden, welche bisher nicht in der Fachliteratur beschrieben ist. Diese entstand nach Mahlen des Pulvers für 10 Stunden bei 400 rpm und konnte mittels Pulverdiffraktometrie kristallografisch beschrieben werden. Die Aufklärung der Phasenumwandlungen bei der stufenweisen elektrochemischen Lithiierung jener Struktur war großteils erfolgreich und zeigt die Unterschiede im Vergleich zu der herkömmlichen SnS2 Struktur auf. Zur weiteren Aufklärung sind Messungen mittels galvanostatic intermittent titration technique (GITT) geplant. Post-mortem XRD Untersuchungen der Elektroden aus Pulvern unter harschen Mahlbedingungen zeigten, dass nach 50 Entlade/Ladezyklen in den meisten Fällen keine kristallinen Strukturen mehr vorhanden sind. Der zweite Ansatz befasste sich mit der Kohlenstoffbeschichtung der SnS2 Anodenmaterialien mittels thermischer Behandlung unter Verwendung von Polyvinylalkohol (PVA) als Kohlenstoffquelle. Leider stellte sich eine thermische Instabilität von SnS2 unter Anwesenheit von PVA bei der zunächst aus reinem SnS2 ermittelten Beschichtungstemperatur von 500 °C heraus. Unter Anwesenheit von PVA wandelt sich SnS2 bei 500 °C zu SnS und Sn2S3 um, wobei der Anteil von SnS mit steigender Behandlungsdauer zunimmt. Nichtsdestotrotz konnten wertvolle Informationen bezüglich Stabilität des Materials und Anwendbarkeit der Beschichtungsmethode gesammelt werden. Die thermische Zersetzung SnS2 von ist eine vielversprechende Synthesemethode für SnS, welches bisher schwer herzustellen war. TG-DTA-MS-FTIR Untersuchen zur Analyse der bei der Zersetzung entstehenden Gasspezies sind geplant. Die beschichteten Proben wurden mit XRD, TGA und SEM untersucht. Dabei bestätigte sich die Ausbildung einer Schicht, allerdings muss in zukünftigen Raman/IR-Messungen noch die Zusammensetzung hinsichtlich ihrer Reinheit geklärt werden. Die elektrochemischen Untersuchungen des Beschichtungsansatzes sind zum Zeitpunkt der Fertigstellung dieser Masterarbeit noch nicht abgeschlossen, versprechen aber interessante mögliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten für die Zukunft.Commercially produced Li-ion batteries usually contain graphite as anode active material, this master's thesis goal is the development and improvement of alternative SnS2 anode materials. Two different approaches were performed in order to coat SnS2 with a conducting carbon layer, namely a mechanochemical route (ball milling) and a thermal route. Powders and electrodes were characterized using scanning electron microscopy (SEM), powder X-ray diffraction (XRD) and selected samples were further investigated using thermogravimetric analysis (TGA). The electrochemical performance of prepared coin cells was determined with galvanostatic cycling under potential limitation (GCPL). Preliminary investigations lead to promising ball milling parameters for the first approach, whereas 10 hours seems to be a suitable milling time. Mechanochemical treatment with ball milling successfully improved the electrochemical performance of half cells. Firstly, through the reduction of particle sizes and secondly through the synthesis of SnS2/carbon composite materials. Ball milling for 10 hours at 200 rpm without carbon resulted in lower capacity degradation compared to pristine SnS2 electrodes. Superior results were achieved with SnS2/C composites containing 10 wt. % graphite, whereby the powders were milled for 10 hours at 400 rpm. There was almost no decrease in specific capacity after first cycling and thus a very high coulombic efficiency was detected. Selected samples were further investigated regarding their carbon content using TGA. A trend that the carbon content after ball-milling was higher than expected was shown, that is most probably due to the preferred adhesion of SnS2 onto the milling bowl and spheres. Post-mortem XRD on cycled electrodes after 50 cycles revealed that for powders that were milled with a high value of revolution per minute no crystalline structures were detected anymore. This trend was shown in phase pure samples as well as with additional graphite. Additionally, a new polytype of SnS2, that has not been described by scientific literatures yet, was identified after ball milling for 10 h with 400 rpm. Further investigations regarding its lithiation mechanism during equilibrium discharge were performed. Future work concerning the new polytype of SnS2 is planned using single crystal XRD for structural clarification. The equilibrium discharge states should preferentially be reinvestigated with galvanostatic intermittent titration technique (GITT). The second approach dealt with carbon coating of anode active materials using a thermal method and polyvinyl alcohol (PVA) as carbon source. Unfortunately, the initially promising coating temperature of 500 °C turned out to be unsuccessful in the end, since SnS2 is not stable, neither in its pristine form, nor in a 1:1 wt. mixture with PVA. Under the presence of PVA at 500 °C SnS2 decomposes into SnS and Sn2S, whereby the fraction of SnS rises with rising duration of the treatment. Nevertheless, it was possible to gather valuable information about the conversion of SnS2 and an additional promising way to synthesize SnS was found. TG-DTA-MS-FTIR will be carried out in order to understand the different behavior of SnS2 in presence of PVA regarding the occurring gas species. The powdered samples were investigated using SEM, XRD and partially TGA. The success of coating was shown using SEM. Future work will be performed in order to determine the composition of the coated layer regarding the purity of carbon in detail with IR/Raman-spectroscopy. Electrochemical investigations of the PVA coating approach have not yet been completed by the time this master's thesis ends, but they show promising intermediate data and possible further development opportunities for the future

    Das Konzept der Probeübersetzung im Zeitalter der Maschinellen Übersetzung in der internationalen Sprachindustrie

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    Bei der vorliegenden Masterarbeit handelt es sich um eine persönliche Stellungnahme zu dem Konzept der Probeübersetzung durch eine Analyse von Kommentaren sowie Online-Beiträgen von Übersetzer*innen, Übersetzungsverbänden und Übersetzungspattformen. Ein weiteres Ziel dieser Arbeit ist es, einen Beitrag zur internationalen Diskussion zum Thema Probeüber-setzung zu leisten, und dadurch die Forschungsarbeiten im Bereich Probeübersetzung voran-zutreiben. Hierfür lautet die Forschungsfrage der vorliegenden Masterarbeit: Wie wird das Konzept der Probeübersetzung im Zeitalter der Maschinellen Übersetzung in der internationa-len Sprachindustrie wahrgenommen? Die Methode beruht auf ein kritisches Hinterfragen von Online-Beiträgen bzw. Kommentaren bezüglich der Probeübersetzung anhand von vier Gesichtspunkten, welche sich in den verschiedenen Kommentaren und Online-Blogeinträgen widerspiegeln. Dafür wird zunächst eine Beobachtung im theoretischen Teil dieser Arbeit durchgeführt, aus der Rückschlüsse gezogen werden und schließlich eine persönliche Stellungnahme im Schlussteil der Masterarbeit abgegeben. Des Weiteren wird die internationale Situation, etwa die Stellungnahme von Übersetzungsverbänden und Übersetzungsplattformen in den USA, Deutschland und Ungarn, in diesem Themenbereich ebenfalls berücksichtigt. Die persönliche Stellungnahme zum Thema der Probeübersetzung ist, dass Berufseinsteiger*innen und nebenberuflich arbeitende Übersetzer*innen Testübersetzungen zwecks der Gründung bzw. Erweiterung des Klientenkreises annehmen sollten, wobei sie ein Mindesthonorar verlangen sollten. Wenn sie die Probearbeit ablehnen, sollten sie den Auftraggeber*innen stattdessen eine Vorzeigemappe mit eigenen Übersetzungen und ihren Referenzen einreichen. In Vollzeit arbeitende Übersetzer*innen mit einem breiten Klientenkreis brauchen hingegen keine Probearbeit, weil sie laufend Aufträge erhalten.This master's thesis deals with a personal statement on the concept of test translation by analyzing comments and online articles of translators, translation associations and translation platforms. An other aim of this thesis is to contribute to the international discussion on the topic of test translation, advancing research in the field of test translations. The research question of this master's thesis is: How is the concept of test translation perceived in the age of machine translation in the international language industry? The method is based on a critical questioning of online posts and comments regarding test translation based on four aspects reflected in the various comments and online blog entries. First of all, an observation is carried out in the theoretical part of this thesis from which conclusions are drawn and finally, a personal statement is made in the final part of the master's thesis. Furthermore, the international situation, such as the comments of translation associations and translation platforms in the USA, Germany and Hungary, will also be taken into account in the subject area. The personal statement on the subject of the test translation is that young professionals and part-time translators should accept test translations for the purpose of establishing or expanding client base, whereby they require a minimum fee. If they refuse the test work, they should submit a folder with their own translations and references to the clients. However, full-time translators with a wide range of clients do not need a test work because they are constantly receiving assignments

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