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    Sexual-Objekte zwischen Romantisierung, Liberalisierung und Instrumentalisierung am Beispiel gesellschaftskritischer Performancekunst in Österreich und Brasilien seit 1990

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    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern die Romantisierung der Sexualität, die seit 1990 bemerkbar ist, und die vermeintliche Aufwertung weiblicher Lustbefriedigung zu einer Enttabuisierung von Sexual-Objekten geführt haben. Die Betrachtung der Instrumentalisierung solcher Objekte durch die zeitgenössische Performancekunst erfolgte mit der These, dass eine solche Enttabuisierung stark vom Kontext deren Gebrauchs abhängt. Untersucht wurde dies anhand von Leitfaden¬interviews mit Mitarbeiterinnen aus dem Erotikfachhandel in Österreich sowie den Performance¬künstler*innen Sabine Sonnenschein, Barbara Kraus, Giorgia Conceição und Pêdra Costa, die Sexual-Objekte in ihren Arbeiten einsetzen. Die Auswertung erfolgte anhand einer zusammenfassenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring. Eine vermeintliche Veränderung in der Stellung von Sexual-Objekten wird in dieser Arbeit einerseits im privaten, andererseits im öffentlichen Bereich betrachtet. Die Romantisierung der Sexualität hatte insofern einen maßgeblichen Einfluss auf die Wahrnehmung dieser Objekte im Privaten, da sie die vermehrte Rückkehr der Sexualität in die intime Zweierbeziehung bedeutete. Die Vermarktung sowie Verwendung dieser Produkte im Paarkontext verweisen auf die Liberalisierung, die Beziehungen in Bezug auf Sexualität erfahren haben. Hinsichtlich der Aufwertung der weiblichen Sexualität ist das Ergebnis weniger eindeutig. Wenngleich jene Objekte für Frauen heutzutage einen deutlich besseren Ruf genießen, zeigen die Ergebnisse aus den Interviews mit den Performancekünstler*innen, dass dies abseits von Partner*in und privater Zweisamkeit kaum zutrifft. Die Verwendung von Sexual-Objekten in öffentlichen Räumen, wie etwa Ausstellungen, stößt demnach auch heute noch auf Irritation. Die Erfahrungen der Künstler*innen machen deutlich, welches Potenzial in dieser Irritation liegt, können sie diese Objekte so letztlich nutzen, um gesellschaftskritische Themen in ihrer Kunst zu behandeln

    Strategisches Framing auf Facebook - wie das Ibiza-Video den Nationalratswahlkampf 2019 der österreichischen Spitzen-Parteien beherrschte

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    Die Ibiza-Affäre stellte im Jahr 2019 nicht nur den Staat bzw. die österreichische Verfassung auf den Prüfstand, sondern erschütterte auch die Innenpolitik. Ziel der vorliegenden Masterarbeit ist es, anhand einer manuell-dimensionsreduzierenden Frame-Analyse jene Frames zu identifizieren, welcher sich die ausgewählten Spitzenkandidat*innen in ihrer Wahlkampfkommunikation auf Facebook in Bezug auf die Ibiza-Affäre und die daraus resultierenden Skandale und Aktionen bedienen. Dabei stehen vor allem die Theorien von Schoen (2014) sowie von Raupp und Völker (2014) im Vordergrund, diese konnten hier nicht bestätigt werden. Die Ergebnisse zeigten, dass die Wahlkampfkommunikation der gewählten Politiker*innen nicht bzw. in einem sehr geringen Maße darin bestand, auf Mitstreiter*innen einzugehen, sondern vielmehr darin, seine*ihre eigenen Forderungen und Inhalte an das Facebook-Publikum zu bringen. Interessant waren auch die Ergebnisse der quantitativen und inhaltsanalytischen Prüfung von Negative Campaigning in der Wahlkampfkommunikation. Diese ergab – wider Erwarten –, dass Sebastian Kurz als Vertreter der Bundesregierung häufiger auf Negative Campaigning verwies als seine politischen Mitbewerber*innen. Sieht man sich die Ergebnisse mit dem theoretischen Hintergrund des Frame-Ansatzes (u.a. Entman, 1993, Matthes, 2014a, 2014b, Scheufele, 2003, Bonfadelli, 2002, Dahinden, 2006, Potthoff, 2012), der auch den Grundstock der vorliegenden Arbeit liefert, an, so ist auf jeden Fall darauf zu pointieren, dass die ausgewählten Spitzenkandidat*innen ihre Anliegen so framen, wie sie es für sich als Vorteil sehen

    Mesoderm and muscle formation in the quagga mussel, Dreissena rostriformis (Deshayes, 1838)

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    Für alle Bilateria ist das Mesoderm charakteristisch und es bildet das prominenteste Derivat, die Muskulatur. Brachyury (Bra), even-skipped (eve), Mox und myosin II heavy chain (mhc) sind Entwicklungsgene, die oft bei der Bildung des Mesoderms und der Muskeln beteiligt sind. Muscheln sind noch sehr unerforscht bzgl. Genexpressionen im Mesoderm und in Muskeln, sowie auch in der morphologischen Myogenese, jedoch sind sie eine wichtige Gruppe in der Evolutionsbiologie. Die oben genannten Entwicklungsgene und die Muskelentwicklung wurden bei der Quagga-Dreikantmuschel Dreissena rostriformis untersucht, um Fragen zum basalen larvalen Muskelbauplan der Autobranchia und um die Beteiligung dieser Gene an der Entwicklung des Mesoderms und der Muskulatur zu beantworten. Die Ergebnisse zeigen, dass alle vier Gene bei der Bildung des Mesoderms beteiligt sind und zusätzlich auch individuelle Expressionen aufweisen, sowie Mox und mhc in der Muskelentwicklung, Bra im Vorderdarm und eve im Schalenfeld. Vergleichende Analysen weisen darauf hin, dass Mox eine basale Expression in der Mesoderm- und Muskelbildung in den Bilateria hat, während eve und Bra eine konservierte Expression in der Mesoderm Entwicklung in den Nephrozoa hat. Die ersten F-Actin Domänen bilden sich in der D. rostriformis Trochophora Larve, sowie eine vorübergehende ventro-posterior Muskulatur mit einer unbekannten Funtion. In der Veliger Larve entwickeln sich vier Paare Velum Retraktoren, ein Velum-Muskelring, ein Paar Larval Retraktoren, Muskeln der Palliallinie, Mantle- und Fuß Retraktoren und ein zwei-teiliger anterior Adduktor. Der posterior Adduktor wurde nicht gefunden, dieser entwickelt sich wahrscheinlich vor oder nach der Metamorphose. Die derzeitigen Daten legen nahe, dass der basale larvale Muskelbauplan der autobranchen Muschel zu mindestens ein Velum-Muskelring, drei oder vier Paare Velum Retraktoren, ein oder zwei Paare Larval Retraktoren, zwei Paare Fußretraktoren einschließlich einer Fußmuskulatur, möglicherweise zwei Paare Mantel Retraktoren, Pallial Muskeln, einen anterioren und einen posterioren Adduktor enthält.The mesoderm is a unique feature of bilaterians and gives rise to one of the prominent derivatives, the musculature. Developmental genes with commonly conserved expression during mesoderm and muscle formation are, e.g., Brachyury (Bra), even-skipped (eve), Mox, and myosin II heavy chain (mhc). Within the mollusks, the bivalves remain largely unstudied regarding mesodermal gene expression and data on myogenesis likewise remain scarce, given their global distribution and evolutionary significance. Here, myogenesis and developmental expression of Bra, eve, Mox, and mhc were investigated in the quagga mussel Dreissena rostriformis to contribute to questions concerning the bivalve larval muscular ground pattern and the putative involvement of these genes in mesoderm formation and myogenesis. The data show that all four genes are expressed during mesoderm formation but show additional, individual sites of expression. As such, Mox and mhc are additionally expressed in early myogenesis. Eve expression is present in the shell field, and Bra is expressed in the foregut. Comparative analysis suggests that Mox has an ancestral role in mesoderm and possibly muscle formation in bilaterians, while Bra and eve have been conserved in mesoderm development of nephrozoans. The first F-actin-positive domains and a ventro-posterior transitory musculature of unknown function form in the trochophore larva of D. rostriformis. In the veliger larva, four pairs of velum retractors, a velum muscle ring, one pair of larval retractors, muscles of the pallial line, two pairs of mantle retractors, one pair of foot retractors and an initially two-partite anterior adductor are present. The posterior adductor was not found in larval stages and might only development shortly before or after metamorphosis. The data presently available suggest that the muscular ground pattern of autobranch bivalve larvae includes at least a velum muscle ring, three or four pairs of velum retractors, one or two pairs of larval retractors, two pairs of foot retractors together with the pedal plexus, possibly two pairs of mantle retractors, the muscles of the pallial line, the anterior (might be paired) and the posterior adductor

    Bound entanglement detection via mutually unbiased bases and symmetric informationally complete positive operator-valued measures

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    Die Detektion von gebundener Verschränkung hat sich unlängst zu einem wichtigen Forschungsfeld in der Quanteninformationstheorie entwickelt. Diese spezielle Art der Verschränkung ist nicht destillierbar, das heißt, es ist nicht möglich, reine verschränkte Zustände mithilfe von lokalen Operationen und klassischer Kommunikation aus gebunden verschränkten Zuständen zu gewinnen. In dieser Masterarbeit wird die Detektion von gebundener Verschränkung in mehreren Zustandsfamilien behandelt, welche sich in einem speziellen Zustandsraum befinden, dem sogenannten magischen Simplex. Wir betrachten hier ausschließlich bipartite Qutrit-Systeme. Der Nachweis von Verschränkung wird anhand von Verschränkungszeugen zweier unterschiedlicher Methoden erbracht: gegenseitig inkompatibler Basen (engl. Mutually Unbiased Bases, kurz MUBs genannt) und den symmetrischen informationsvollständigen positiven operatorwertigen Maßen (engl. Symmetric Informationally Complete Positive Operator-Valued Measures, kurz SIC-POVMs genannt). MUBs werden beispielsweise in vielen Protokollen in der Quantenschlüsselerzeugung benutzt, weil sie maximal inkompatibel sind: Wird ein System in einem Zustand einer solchen MUB präpariert und mithilfe einer anderen MUB anschließend gemessen, so treten alle möglichen Messergebnisse mit der gleichen Wahrscheinlichkeit ein. SIC-POVMs hingegen können als ein Spezialfall einer generalisierten Quantenmessung auf einen Hilbertraum angesehen werden. Das Ziel dieser Masterarbeit ist die (theoretische) Erfassung von gebundener Verschränkung mithilfe vollständiger Mengen von MUBs und SICs als zwei unterschiedliche, aber ähnliche Konzepte zur Konstruktion von Verschränkungszeugen. Sowohl MUBs als auch SICs können im Labor, im Vergleich zu anderen Methoden, auf einfache Weise implementiert werden. Darum können die Ergebnisse der hier erbrachten Studie bezüglich Symmetrie und gebundener Verschränkung für mögliche experimentelle Anwendungen genutzt werden, aber auch zur Entwicklung von Quantenprotokollen basierend auf MUBs oder SICs.Detecting bound entanglement has lately become an important topic of research in the field of quantum information science. This special type of entanglement is undistillable meaning that it is not possible to obtain any pure entangled states from bound entangled states by means of LOCC (= local operations and classical communication). In this thesis, the detection of bound entanglement in several different families of states is considered which are located within a special state space, the so-called magic simplex. We focus here on bipartite qutrit systems. The detection of entanglement is implemented by constructing entanglement witnesses using two different methods: Mutually Unbiased Bases (MUBs) and Symmetric Informationally Complete Positive Operator-Valued Measures (SIC-POVMs). MUBs are employed, e.g., in many protocols in QKD (quantum key distribution), because if a system is prepared in a state belonging to one of the MUBs, then all outcomes are equally likely when measured in another MUB, thus MUBs are maximally incompatible. SIC-POVMs, on the other hand, can be regarded as a particular case of a generalized quantum measurement on a Hilbert space. The goal of this thesis is the (theoretical) detection of bound entanglement by utilizing a complete set of MUBs and SICs as two different but similar concepts to construct entanglement witnesses. Since both MUBs and SICs can be easily implemented in laboratory practice, the findings of this thesis concerning symmetry and bound entanglement pave the way to possible experimental applications and developments of quantum protocols based on MUBs or SICs

    "You are what you tweet"

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    Das Ziel der vorliegenden Masterarbeit ist es, die Ansichten von Studierenden der Universität Wien zu den Vor- und Nachteilen der Nutzung von Social Media für ihr Privatleben und in ihrem Studium darzulegen. Dabei werden zwei unterschiedlich aufgebaute Studienrichtungen fokussiert, Soziologie und Rechtswissenschaften. Die der Forschung zugrunde liegende Forschungsfrage lautet dementsprechend: „Wie bewerten Studierende der Universität Wien die Vor- und Nachteile von Social Media für die Organisation ihres Studien-, Sozial- und Alltagslebens?“. Auf eine Hypothesenbildung im Vorhinein wurde verzichtet, die Hypothesen werden aus den erhobenen Daten abgeleitet. Der Rahmen der Fragestellung wird durch soziologische Theorien aus verschiedenen Jahrzehnten gebildet. Neben aktuellen Theorien, die speziell vor dem Hintergrund digitaler Medien entwickelt wurden, soll durch die Präsentation älterer Theorien gezeigt werden, dass sich das soziale Verhalten der Menschen durch neue Medien nicht von Grund auf verändert hat, sondern bewährte Theoriemodelle durchaus auch auf die Nutzung von Social Media anwendbar sind. Zudem wird auf ältere Studien mit einer ähnlichen Forschungsfrage Bezug genommen, indem die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit mit den Erkenntnissen dieser Studien verglichen werden. Um die Forschungsfrage zu beantworten wurde ein qualitativer Zugang gewählt. Studierende der Fachrichtungen Soziologie und Rechtswissenschaften an der Universität Wien wurden in problemzentrierten Interviews zu ihren Social Media-Gewohnheiten befragt. Ausgewertet wurden die Gespräche zuerst mittels der Feinstrukturanalyse und anschließend anhand der Themenanalyse von Froschauer und Lueger. Zu den wichtigsten Ergebnissen, die durch die Interviews gewonnen werden konnten, zählt die Erkenntnis, das Social Media für das Leben der Studierenden höchst relevant ist, da ein Großteil der Kommunikation darüber abläuft. SMS wurden komplett abgelöst, auch normale Anrufe werden unwichtiger, da Plattformen wie WhatsApp sowohl kostenlose Sprach- als auch Videoanrufe anbieten. Zudem konnte auch gezeigt werden, dass sich die Social Media-Nutzung von Student_innen unterschiedlicher Studienrichtungen unterscheidet. Die durchgeführte Studie liefert wichtige Informationen für Universitäten und neue Social Media-Plattformen

    Illegitimität und Konfession

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    Der Gegenstand der vorliegenden Masterarbeit sind die Unehelichkeitszahlen der evangelischen Gemeinden Kärntens im Zeitraum 1870 bis 1900. Das Thema Unehelichkeit nimmt in der sozialwissenschaftlichen Forschung seit mittlerweile mehreren Jahrzehnten breiten Raum ein. Auch Kärnten erhält hier, aufgrund der auch im internationalen Vergleich sehr hohen Zahlen, viel Aufmerksamkeit. Gleiches gilt auch für die Suche nach den Gründen hoher Illegitimität. Diese werden üblicherweise in sozialen, wirtschaftlichen, rechtlichen oder mentalitätsbedingten Ursachen gesehen. Eine vergleichsweise geringe Rolle spielte dabei die Frage nach den konfessionellen Unterschieden zwischen Evangelischen und Katholiken. Diese sind Thema der Arbeit. Durch das Auswerten der Taufmatrikeln aller im Untersuchungszeitraum bestehenden und entstehenden Gemeinden wurden die Zahlen der ehelichen und unehelichen Geburten für die Evangelische Kirche in Kärnten erhoben. Zudem fand eine Kontextualisierung der Geschichte und des sozialen Umfelds der Pfarrgemeinden statt. In einigen Fällen wurde ein direkter Vergleich der Illegitimitätszahlen mit den regional entsprechenden katholischen Pfarren gezogen. Weiters wurden die Gesamtzahlen der evangelischen Bevölkerung und des Landes Kärnten an sich gegenübergestellt. An die durch die Quellenbearbeitung erhaltenen Zahlen wurden die gängigen Annahmen der Forschung angewendet und die damit mögliche Erklärbarkeit der aufgefundenen Phänomene untersucht. Letztlich ergab die Arbeit erkennbare prozentuelle Unterschiede zwischen den Gesamtzahlen sowie sehr variable Differenzen in den einzelnen ausgewerteten Gemeinden. Aufgrund des uneinheitlichen Bildes wurde eine Kombination von verschiedenen möglichen Gründe als brauchbarste Erklärung der evangelischen Unehelichkeitszahlen angesehen

    Interkulturelle Fachkommunikation und kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz Flughafen

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    Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit kommunikativen Herausforderungen und möglichen Lösungswegen, welche ein kulturell vielfältiges Umfeld mit sich bringt. Konkret handelt es sich um den Arbeitsplatz Flughafen und betrifft die Kommunikation zwischen Passagieren und dem Bodenabfertigungspersonal am Check-in-Schalter. Flughäfen bedienen sich einer eigenen Fachsprache sowie der Lingua franca Englisch, aber aufgrund der sprachlichen und kulturellen Vielfalt der Passagiere können mitunter Verständigungsschwierigkeiten auftreten. Ziel dieser Forschung ist es, auf die kulturspezifischen Herausforderungen aufzuzeigen und zu erforschen, ob und inwiefern die Kommunikation zwischen Flugreisenden und dem Check-in-Personal verläuft, wenn kein gemeinsamer sprachlicher Nenner gegeben ist. Zunächst wird die Arbeit am Check-in-Schalter mit all ihren Prozessen und Verantwortungen vorgestellt, um zu veranschaulichen, warum eine effiziente Kundenkommunikation in erster Linie notwendig ist. Anschließend werden verschiedene Kommunikationsarten erläutert sowie der Kulturbegriff, gemeinsam mit unterschiedlichen Kulturmodellen. Ferner wird auf herausfordernde Situationen aufgewiesen, welche im konkreten Setting eintreten. Die anschließende empirische Untersuchung beinhaltet Erfahrungen, Meinungen und kommunikative Strategien des Bodenabfertigungspersonals des Wiener Flughafens. Aufgrund der realen sowie praxisbezogenen Einblicke werden Schlussfolgerungen und Lösungswege präsentiert.The present master’s thesis deals with communication challenges and possible solutions, which occur in a culturally diverse environment. Specifically, at the workplace airport relating to the communication between passengers and the ground staff at the check-in counter. Airports are making use of a particular technical language as well as of English as a lingua franca, but due to the passenger’s linguistic and cultural diversity, comprehension problems may arise. The goal of this research is to point out the cultural challenges and to research, if and how the communication between passengers and the check-in staff takes place, without a common language. Initially the check-in procedures and responsibilities will be introduced, to illustrate why an efficient customer communication is necessary in the first place. Subsequently different types of communication and the concept of culture along with various cultural models will be described. Furthermore, challenging situations, which occur in this specific setting will be demonstrated. The following empirical study includes experiences, opinions and communication strategies of the ground staff of the Vienna airport. Due to the realistic and practically orientated insights, conclusions and approaches will be presented

    "Wenn es schon Sommer kommt, dann gehen wir auf die Schule"

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    Diese Masterarbeit befasst sich mit der Verwendung komplexer Syntax durch mehrspra-chige Kindergartenkinder in der Zweitsprache Deutsch mit dem Ziel äußerungsauslö-sende Faktoren (Trigger) zu entdecken. Im Rahmen einer empirischen und explorativen Studie wurden vier Proband*innen in ihren Interaktionen im Alltag einer elementaren Bildungseinrichtung beobachtet. Basierend auf der Forschung von Lengyel (2009) und Röhner/Hausmann (2015) wurden die Kommunikationssituationen in den Kategorien „Peer-Gespräche“ und „Gespräche mit Erwachsenen“ unterschieden. Dabei konnten die zentralen Thesen, dass sich diese Interaktionsformen nicht nur strukturell voneinander unterscheiden, sondern Gespräche mit Peers tendenziell komplexer sind, bestätigt wer-den. Zusätzlich wurden produktivitätsfördernde Sprachfördermaßnahmen und deren Auswirkung auf die Verwendung komplexer Sprache untersucht. Die vorliegende Ar-beit zeigt, dass Trigger für komplexe Syntax in Peer-Gesprächen vor allem einer sozialen Funktion von Sprache unterliegen. In Gesprächen mit Erwachsenen sind die Trigger sehr divers, wobei mit der Nachbesprechung von Konflikten eine besonders förderliche In-teraktionsform identifiziert wurde. Die angewandten Sprachfördermethoden führten zwar bei allen Proband*innen zu einer erhöhten zweitsprachlichen Produktivität, die gesteigerte Verwendung komplexer Sprache konnte allerdings nur bei einer Probandin beobachtet werden

    Kurdistan entspringt dem Kaukasus

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    Diese Arbeit behandelt den politischen Einfluss der Sowjetunion auf die kurdische Nationalbewegung. Ausgangspunkt ist die These, dass die Nationalitätenpolitik der jungen UdSSR gegenüber ihrer kurdischsprachigen Minderheit intern als unterdrückende ‘Zivilisierung’ wirkte, mit ihrer Rezeption im kapitalistischen Ausland jedoch emanzipative Potentiale entfaltete. Ein Vergleich frühsowjetischer Lehrbücher des Kurdischen mit Lehrbüchern, die in den heutigen Republiken Armenien und Türkei verwendet werden, gibt Aufschluss hierüber. Die anhand der Arbeitstechniken der interpretativen Diskursanalyse und der Grounded Theory unternommene Besprechung bestätigt einen ideologisierenden Einfluss, zeigt gleichzeitig jedoch inhaltliche Bedeutungswandel auf. Diese Arbeit beleuchtet den aus Befreiung und Unterdrückung bestehenden Dualismus der kritischen Bildungswissenschaft neu und bereichert die Entwicklungswissenschaft um eine globalhistorische Facette. Im Lichte aktueller Dynamiken in der Region Westasien trägt sie zudem zu einem besseren Verständnis der Formierung sozialistischen Gedankenguts im kurdischen Nationalismus und seiner einhergehenden identitären Fragmentierung bei.This master’s thesis explores the political influence of the Soviet Union on the Kurdish national movement. The starting point is the assumption that the nationality policy of the early USSR functioned internally as an oppressive “civilizing” against its Kurdish-speaking minority, which in turn developed emancipatory potential within neighbouring capitalist countries. A comparison between Soviet Kurdish textbooks and Kurdish textbooks currently used in Armenia and Turkey provide insight on this. By means of interpretative discourse analysis and grounded theory-oriented techniques, an ideologizing influence can be drawn, although having undergone semantic changes to a degree. This thesis will explore critical educational studies in which dualism of oppression and emancipation exists, and serves to enrich the field of international development by contributing to another facet of global history. In light of current political dynamics in Western Asia, this thesis will contribute to a deeper understanding of the formation of socialist ideology within Kurdish nationalism and the accompanying identity fragmentation

    First principles simulation of ion implantation into graphene

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    Heteroatome in Graphen einzubinden erlaubt es, seine elektronischen und magnetischen Eigenschaften zu modifizieren. Eine mögliche Vorgangsweise ist die Implantation von Dotanden durch Ionenbestrahlung. Für 2D Materialien wie Graphen muss dabei die Energie der Ionen innerhalb eines kleinen Energiefensters liegen, um es dem atomar dünnen Gitter zu erlauben, sie zu halten. In dieser Arbeit wird die Implantation verschiedener Atome in eine Graphenschicht mittels Dichtefunktionaltheorie-basierender Molekulardynamik modelliert. Das Ziel war es, herauszufinden für welche Energien B, C, N, Al, Si, P, Mn, Ni und Ge in vier verschiedenen Einschlagspunkten implantiert werden können. Es ist gelungen, die minimale und maximale Implantationsenergien für diese neun Elemente zu finden, und einige systematische Trends zu beobachten. Diese Ergebnisse werden die experimentelle Ionenimplantation in Graphen verbessern, indem sie eine erste Einschätzung über die benötigte Energie der Ionenbestrahlung für die jeweilige Ionenart geben.Incorporating heteroatoms into graphene allows the modification of its electronic and magnetic properties. One way to achieve this is by implanting dopants via ion irradiation. For 2D materials such as graphene, the energy of the ions has to be within a small energy window to allow them to be retained in the atomically thin lattice. In this thesis, the implantation of different atoms into a single layer of graphene is modelled with the use of density functional theory based molecular dynamics. The goal was to find out which initial energies allow B, C, N, Al, Si, P, Mn, Ni and Ge to be implanted at four different impact points in the lattice. The minimum and maximum implantation energies were successfully calculated for these nine elements and some systematic trends were observed. These results will help improve experimental ion implantation into graphene by giving a first estimate of how high an irradiation energy should be chosen for each ion species

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