University of Vienna

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    Interne Unternehmenskommunikation während der Covid-19-Pandemie am Beispiel einer österreichischen Bank

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    Das Ziel dieser Forschungsarbeit war es zu ermitteln, wie Unternehmen während der Covid19-Pandemit intern kommunizierten. Als konkretes Beispiel dafür diente eine österreichische Bank. Die grundlegende Forschungsfrage lautete: Wie kommunizierte die in dieser Arbeit untersuchte Bank während der Covid-19-Pandemie mit ihren MitarbeiterInnen? Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde sowohl qualitativ, in Form einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring, als auch quantitativ, in Form einer standardisierten Befragung, geforscht. Im Zuge der Inhaltsanalyse wurden interne Unternehmensaussendungen auf der Plattform „Yammer“ untersucht. Die standardisierte Befragung fand online statt und wurde allen Angestellten der Bank zugänglich gemacht. Die Ergebnisse der Arbeit zeigten, dass die Bank die essentiellen Kategorien und Themenfelder von interner Krisenkommunikation gut abdeckte. Die Ergebnisse der Befragung zeigten, dass die MitarbeiterInnen mit der Unternehmenskommunikation während der Krisenzeit generell sehr zufrieden waren. Starke Einflüsse der Zufriedenheit der MitarbeiterInnen mit dem Informationsangebot auf das Commitment und die Einstellungen der MitarbeiterInnen zur Arbeit während der Krisenzeit, konnten jedoch nicht angenommen werden. Aufgrund der Untersuchungsanlage als Querschnittsuntersuchung, konnten kausale Zusammenhänge nur aufgrund theoretischer Überlegungen angenommen werden. In einem nächsten Schritt könnten Längsschnittstudien mehr Erkenntnisse bringen.The goal of this research was to determine how companies communicated internally during the Covid 19 pandemic. An Austrian bank served as a concrete example. The basic research question was: How did the bank studied in this paper communicate with its employees during the Covid 19 pandemic? To answer the research question, research was conducted both qualitatively, in the form of a qualitative content analysis according to Mayring, and quantitatively, in the form of a standardized survey. In the course of the content analysis, internal company postings on the "Yammer" platform were examined. The standardized survey took place online and was made available to all employees of the bank. The results of the work showed that the bank had good coverage of the essential categories and topic areas of internal crisis communication. The results of the survey showed that employees were generally very satisfied with corporate communications during the crisis period. However, strong influences of the employees' satisfaction with the information provided on the employees' commitment and attitudes toward work during the crisis period could not be assumed. Due to the research design as a cross-sectional study, causal influences could only be assumed based on theoretical considerations. In a next step, longitudinal studies could provide more insights

    Kommunikation und wo sie zu finden ist

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    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Kommunikationsmodellen aus einer interpretativ-sozialwissenschaftlichen Perspektive. Der Schwerpunkt liegt auf der interpersonalen Kommunikation und dem Spannungsverhältnis mit der sozialen Wirklichkeitskonstruktion in und durch Kommunikation. Von einer einführenden Literaturanalyse ausgehend, wird eine Systematisierung von Kommunikationsmodellen vorgenommen. Als Ausgangspunkt der Systematisierung dient die Frage, inwieweit die bereits vorhandenen Modelle dazu geeignet sind, die soziale Wirklichkeitskonstruktion innerhalb der interpersonalen Kommunikation abzubilden. Die Systematisierung verläuft entlang einer Entwicklungslinie vom linearen Transmissionsmodell der Informationstheorie von Shannon/Weaver (1949) hin zu einem symbolisch-interpretativen Modell, welches in Form von Koszyk/Pruys (1969) dargelegt wurde. Auf der Ebene der semantischen Komponente menschlicher Kommunikation zeigt sich ein Übergang zu den soziologischen Modellen anhand Habermas (1981), Mead (1934) und Berger/Luckmann (1966). Ziel der Systematisierung ist es, eine Stärken-Schwächen-Analyse zur gestellten Frage zu ermöglichen. Von dieser Analyse ausgehend, werden abschließend Kriterien zur Formulierung eines Kommunikationsmodells herausgearbeitet, das dazu geeignet ist, den Prozess der sozialen Wirklichkeitskonstruktion in der interpersonalen Kommunikation abzubilden.The following Master‘s Thesis deals with different communication models from an interpretativ social science perspective. It especially focuses and emphasizes the interpersonal communication as well as its tension with the social construction of reality in and through communication. Based on a precise literature analysis the communication models were systematized. Therefore the question to which extend existing models are suitable for depicting the social construction of reality within interpersonal communication was fundamental. The systematization follows a line of developement starting from the linear transmission model of information theory by Shannon/Weaver (1949) moving forward to a symbolic-interpretative-model, which was presented by Koszyk/Pruys in 1969. Focusing on the level of a semantic component, a transition to socialogical models based on Habermas (1981), Mead (1934) and Berger/Luckmann (1966) can be identified. The systematization aims to enable a strengths and weaknesses anlysis to the question asked. As a result of the systematization, criteria for the modelbuilding of a new communication model, which is suitable to depict the process of the construction of social reality within interpersonal communication were formulated

    Analyse der standardisierten kompetenzorientierten schriftlichen Reifeprüfung in Mathematik

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    Die standardisierte kompetenzorientierte schriftliche Reifeprüfung wird speziell im Fach (Angewandte) Mathematik in den letzten Jahren immer mehr thematisiert. Im Zuge einer ersten Betrachtung wirken die Aufgabenstellungen umfangreicher als bei der nichtstandardisierten Reifeprüfung. Grund dafür ist jedoch, dass die Matura nicht mehr von Lehrperson zu Lehrperson individuell gestaltbar ist, sondern die Aufgabenstellungen vom BIFIE kollektiv zur Verfügung gestellt werden. Dadurch, dass es in jedem Schultyp (AHS, HAK, HTL, etc.) eine eigene Standardisierung gibt, welche dem jeweiligen Schwerpunkt der Schule entspricht, sollen die Unterschiede und Zusammenhänge der darin vorkommenden Aufgabenstellungen analysiert werden. Respektive soll die Reifeprüfung im Fach Mathematik (AHS) der Reife- und Diplomprüfung im Fach Angewandte Mathematik (BHS) gegenübergestellt werden. Durch die genauere Betrachtung der Themengebiete Funktionale Abhängigkeiten/Zusammenhänge und Analysis sowie Wahrscheinlichkeit und Statistik/Stochastik stellt man fest, dass es zwischen den verlangten Tätigkeiten in den Aufgabenstellungen erhebliche Unterschiede gibt.The disussion about the standardized competency-based written matriculation examination, especially in the field of (applied) mathematics, has been increasing over the past few years. The reason for this, however, the Matura can no longer be individually designed from teacher to teacher, but the tasks are made available collectively by BIFIE. As there are various types of school in Austria (AHS, HAK, HTL, HLW etc.), where each one has ist own standardization – according to the type of school – the differences and correlations of the tasts involved are to be analyzed. More precisely, the matriculation examination in the field of mathematics of grammar schools (AHS) and the one in the field of applied mathematics of vocational secondary schools (HTL, HLW, HAK, etc.) should be compared. During a closer inspection of the subject areas of functional dependencies/relationships and analysis/stochastic, remarkable differences between the actions required in the tasks can be determined

    Skateboarding und Olympia

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    Skateboarden und Olympia stellt für viele Szenenkenner einen Widerspruch dar. Diese Arbeit hat sich das Ziel gesetzt, die existierenden Einwände gegen eine Teilnahme an den Olympischen Spielen aufzuzeigen und die Hintergründe zu erläutern. Dabei wird angenommen, dass die Aversion gegen das Sportevent nur den Endpunkt einer länger vorausgehenden Entwicklung darstellt, die sich durch zwei im Skateboarden existierende, gegensätzliche Strömungen auszeichnet. Die eine Seite betont die subkulturellen Aspekte und versucht sich gegenüber der anderen Seite abzugrenzen, welche vermehrt traditionell sportliche Strukturen etablieren möchte und von kommerziellen Interessen geleitet wird. Im ersten Teil der Arbeit werden allgemeine Informationen rund ums Skateboarden beschrieben, die den Laien mit einem Grundwissen ausstatten, wodurch ein Verständnis der Thematik erleichtert werden soll. Anschließend werden verschiedene Aspekte der Bewegungsform, in Hinblick auf die beiden genannten Entwicklungsrichtungen, beleuchtet. Schlussendlich zeigen die Ergebnisse, dass es mehrere Punkte gibt, weshalb sich ein großer Teil der Skateboard-Szene gegen eine Teilnahme an Olympia ausspricht. Eine grundsätzliche Befürchtung scheint aber zu sein, dass aufgrund der Tatsache, dass das sportliche Großevent auf vielen Ebenen das verkörpert, was der subkulturellen Seite des Skateboardens widerspricht, die kommerzielle Ausprägung des Sports solche Dimensionen erreichen könnte, dass die „authentischen Kernwerte“ des Skateboardens verloren gehen.Skateboarding and Olympia is a contradiction for many scene experts. This work has set itself the goal to point out the existing objections against participation in the Olympic Games and to explain the background. It is assumed that the aversion to Olympia is only the end point of a longer preceding development, which is characterized by two opposing currents existing in skateboarding. One side emphasizes the subcultural aspects and tries to distinguish itself from the other side, which wants to give skateboarding more traditional sporting structures and is guided by commercial interests. In the first part of the thesis general information about skateboarding is described, which should provide the layman with a basic knowledge that facilitates an understanding of the topic. Subsequently, various aspects of the form of movement are examined with regard to the two directions of development mentioned above. Finally, the results show that there are several points why participation in Olympia is viewed critically. However, a fundamental fear seems to be that, due to the fact that the major sporting event embodies on many levels what contradicts the subcultural side of skateboarding, the commercial expression of the sport could reach such dimensions that the "authentic core values" of skateboarding are lost

    Interlinguale Live-Untertitel - direkt vs. relaisgestützt

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    Gesellschaftlich ist ein zunehmendes Bewusstsein für die Bedürfnisse hörbehinderter Menschen zu beobachten. Dieses schlägt sich in zahlreichen rechtlichen Bestimmungen und Initiativen zur Verbesserung und Sicherung von Barrierefreiheit im öffentlichen Leben auf nationaler wie internationaler Ebene nieder. Dadurch werden wohl auch interlinguale Live-Untertitel an Bedeutung gewinnen. In dieser Masterarbeit wurde ein Vergleich der Qualität zweier Arten interlingualer Live-Untertitel angestellt: direkte interlinguale Live-Untertitel und relaisbasierte interlinguale Live-Untertitel. Bei der letztgenannten Methode wird nicht direkt von einer Sprache in eine andere untertitelt, stattdessen ist eine Dolmetschung zwischengeschaltet, die der intralingualen Schriftdolmetschung als Grundlage dient. Für die vergleichende Bewertung wurden Daten auf einer Konferenz, bei der beide Methoden Anwendung fanden, auf zwei Aspekte hin analysiert: Es wurden eine allgemeine Fehleranalyse mittels des NTR-Modells vorgenommen und Timelags für einzelne Teile und Aspekte der Veranstaltung bestimmt. Die Fehleranalyse ergab deutlich bessere Ergebnisse für die relaisbasierte Methode. Auf der NTRNotenskala erreichte diese Methode durchschnittlich 6 von 10 möglichen Punkten, die direkte hingegen lediglich 2 von 10. Die Ergebnisse für die direkten interlingualen Live-Untertitel deuten auf einen bedeutenden Einfluss der Sprechgeschwindigkeit auf die Qualität der Untertitel in diesem Modus hin. In den beiden Abschnitten mit der höchsten Sprechgeschwindigkeit ergab die NTR-Bewertung die Note 0 von 10. Im Falle der relaisbasierten Live-Untertitelung wurde kein starker Zusammenhang zwischen Rednerin und Qualität der Untertitel festgestellt, da sowohl die besten (Note 8 von 10) als auch die schlechtesten (Note 4 von 10) Ergebnisse dieses Modus während der Rede einer einzigen Rednerin zustande kamen. Es konnte auch in diesem Modus ein eingeschränkter Zusammenhang zwischen Sprechgeschwindigkeit und NTR-Ergebnis festgestellt werden. Zwar erreichten die beiden Abschnitte mit höheren Sprechgeschwindigkeiten von der zuvor genannten Rednerin schlechtere NTR-Noten, jedoch wurde in einem Abschnitt mit einer ähnlich hohen Sprechgeschwindigkeit und anderen Rednerinnen wiederum eine bessere Note ermittelt. Insgesamt deuten die Ergebnisse auf eine größere Resilienz der relaisbasierten Methode gegenüber Widrigkeiten wie hohe Sprechgeschwindigkeiten, hohe Informationsdichte, zeitlich längere Einsätze und Rednerakzent hin. Die Timelag-Bestimmung ergab, dass die direkt erstellten Live-Untertitel durchschnittlich eine Zeitverzögerung von 7,6 Sekunden aufwiesen, bei den relaisbasierten waren es durchschnittlich 8,7 Sekunden. Somit waren die direkten durchschnittlich 1,1 Sekunden schneller. Jedoch wiesen 5 der 9 relaisbasierten Abschnitte, für die Timelags bestimmt wurden, geringere Timelags auf als 4 der 11 direkten Abschnitte. Hinzu kommt, dass ermittelt wurde, dass die Untertitelproduktion selbst im relaisbasierten Modus (ausgehend von der Dolmetschung als eigentlichem Ausgangstext der Untertitelung) 0,8 Sekunden schneller war als im direkten Modus. Außerdem wurde festgestellt, dass die Live-Untertitel im relaisbasierten Modus gleichmäßiger produziert wurden.An increase in awareness concerning the needs of deaf and hard of hearing people can be observed in society. This is reflected in numerous legal provisions and initiatives to improve and ensure accessibility and participation in public life at both the national and international levels. As a result, interlingual live subtitles might also become more widely used. This Master’s thesis aimed to compare the quality of direct and relay-based interlingual live subtitles. All were produced using respeaking: For the relay-based method, there is an intermediary oral interpretation serving as the basis for the subsequent intralingual live subtitling. Two aspects of data were analyzed for the comparative evaluation: On the one hand, a general error analysis was carried out using the so-called NTR model. On the other hand, time lags were determined for individual parts and aspects of the event. The necessary data were collected at a conference where both methods were applied. Error analysis revealed distinctly better results for the relay-based method. On the NTR grading scale, this method scored on average 6 out of 10 possible points, whereas the direct one scored only 2 out of 10. The direct live interlingual subtitles' results indicate a significant influence of speech rate on the quality of the subtitles in this mode. In the two sections with the highest speaking rate, the NTR score was 0 out of 10. In relay-based live subtitling, no strong correlation between speaker and subtitle quality was found, as both the best (score 8 out of 10) and worst (score 4 out of 10) results of this mode occurred during the speech of a single speaker. A somewhat limited relationship between speech rate and NTR score was also found in this mode. Although the two sections with higher speech rates by the previously mentioned female speaker achieved worse NTR scores, a section with a similarly high speech rate and other speakers again produced a better score. Overall, the results suggest greater resilience of the relay-based method to adversities such as high speech rates, high information density, prolonged performance, and speaker accent. Time lag assessment revealed that the directly created live subtitles had an average time lag of 7.6 seconds, compared to an average of 8.7 seconds for the relay-based ones. Thus, the direct ones were, on average, 1.1 seconds faster. However, 5 of the 9 relay-based sections for which time lags were determined had lower time lags than 4 of the 11 direct sections. It was also determined that subtitle production was 0.8 seconds faster in the relay-based mode (when considering the interpretation as the actual source text of the subtitling) than in the direct method. It was also found that live subtitles were produced more steadily in the relay-based method

    Marriage migration in East Asia

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    Basierend auf der wachsenden Relevanz der Integration von Heiratsmigranten in Ostasien zielt die Arbeit darauf ab, Ähnlichkeiten und Unterschiede des rechtlichen Status asiatischer Bräute in zwei Ländern, Südkorea und Taiwan, zu vergleichen, und darzustellen, wie beide reguliert sind, um die Integration und Staatsbürgerschaft zu fördern und einzuschränken. Während der gesamten Literaturrecherche liegt der Schwerpunkt daher auf der Erörterung der drei Konzepte Integration, Staatsbürgerschaft und Rechtsstatus sowie der Frage, wie diese Konzepte zusammenwirken und sich gegenseitig beeinflussen, um den Fall asiatischer Bräute zu veranschaulichen, insbesondere derjenigen, die soziale Reproduktion in Haushalt und Beruf praktizieren. Die Diskussion wird durch rechtliche Ansprüche und Rechte gefördert, die mit dem rechtlichen Status asiatischer Bräute und ihrer Relevanz für ihre Ansiedlung verbunden sind, sowie durch starke geschlechtsspezifische und rassistische Rollen, die in den Zielländern mit traditioneller Familienkultur ausgeübt werden. In der Arbeit wird ein Analyserahmen angewendet, der in der Literaturübersicht eingeführt wurde. Der vom Migration Integration Policy Index (MIPEX) entwickelte Rahmen wird auf drei folgende Dimensionen angewendet: Zugang zur Staatsangehörigkeit, ständiger Wohnsitz und Antidiskriminierung. Es wird festgestellt, dass die oben genannten drei Dimensionen wesentliche Faktoren sind, die zur Bestimmung der Integration der Bräute beitragen. Sie können jedoch nicht darauf beschränkt werden. Von dieser Bewertung abgeleitet, kommt die These zu dem Schluss, dass Südkorea und Taiwan einige Ähnlichkeiten bei der Regulierung des rechtlichen Status und der Faktoren aufweisen, welcher zur unfairen Behandlung asiatischer Bräute beitragen. Es zeigt jedoch große Abweichungen für die meisten Kriterien. Die Ähnlichkeiten werden auf eine starke Nationalität und assimilative Ansätze zur Bekämpfung der Integration und ihrer Staatsbürgerschaft zurückgeführt. Diese Aspekte fließen in die Gesetzgebung der Einwanderer mit ein. Dies wird durch ethnische Homogenität, Stigmen, unvollständige und unzureichende multikulturelle Bildung zur Förderung von Vielfalt und Gleichheit in zwei Ländern gefördert. Es werden Unterschiede zwischen zwei unterschiedlichen politischen Szenarien und Einstellungen bei der Umsetzung der Institutionen und der Entwicklung von CATM festgestellt. Der Fall Taiwan zeigt, dass es im Vergleich zu Südkorea dazu neigt, mehr proaktivere Ansätze zur Lösung der Integrationsprobleme von Migranten zu verfolgen. Es werden ausführliche Diskussionen geführt, um die Ähnlichkeiten zu untersuchen, welche die zwei Länder 115 teilen, um die Legalität asiatischer Bräute einzuschränken und ihre Staatsangehörigen zu priorisieren, und es wird auf fehlende Anträge auf internationale Standards für die innerstaatliche Gesetzgebung hingewiesen. Die Schlussfolgerung fasst die Ergebnisse zusammen und gibt weitereForschungsempfehlungen.Based on the growing relevance of integration of marriage migrants in East Asia, the thesis aims to compare similarities and differences of the legal status of Asian women brides in two countries, South Korea and Taiwan, and how both are regulated to promote and restrict their integration and citizenship. Therefore, throughout the literature review, the emphasis is placed on discussing three concepts; integration, citizenship, and legal status, and how these concepts interact and cut across each other on illustrating the case of Asian women brides, especially those who practice social reproduction roles in household and profession. The discussion is fostered by legal entitlements and rights attached to the legal status of Asian women brides and its relevance on their settlement, along with strong gendered and racialized roles practiced in the destination countries, with traditional family culture. Additionally, the thesis continues with applying an analysis framework, which was introduced in the literature review. The framework developed by Migration Integration Policy Index (MIPEX) is applied to three following dimensions: Access to Nationality, Permanent Residence, and Anti-discrimination. It is found that the three dimensions mentioned above are significant contributing factors to determine the integration of the women brides, however, it cannot be limited and confined to that. Derived from the assessment, the thesis concludes that South Korea and Taiwan share some similarities in regulating the legal status and factors contributing to the unfair treatment of Asian women brides. However, for most of the criteria, it shows great discrepancies. Similarities are attributed to strong nationhood and assimilative approaches to address integration and their citizenship, and these aspects are included into immigrant legislations, this is fostered by ethnic homogeneity, stigmas, incomplete and insufficient multicultural education to cultivate diversity and equality in two countries. Differences are shown between two different political scenarios and attitudes implementing the institutions and the evolvement of CATM, the Taiwan case shows that Taiwan is more inclined to proactively adopting approaches to resolve the migrant integration issues, compared to South Korea. Extended discussions are made to investigate the similarities two countries share to restrict the legality of Asian women brides to prioritize its nationals, and a lack of applications for international standards to the domestic legislation is pointed out. The conclusion summarizes the findings and makes further research recommendations

    Psyche gut, alles gut

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    International betreiben eine zunehmende Zahl von ForscherInnen und PraktikerInnen therapeutische Interventionen unter Zuhilfenahme ‚neuer‘ Kommunikationsmedien. Die digitale Applikation von Psychotherapie, im Rahmen entsprechender Online-Programme und Apps, auf Basis verhaltenstherapeutischer Theorie und Methodik und mehr oder weniger (an-)geleitet durch Psychotherapeut- oder PsychologInnen, hat dementsprechend große Konjunktur. In der Verschaltung von Psychotherapie mit digitalen Technologien kommt es zu neuartigen Möglichkeiten der (Selbst-)Vermessung und der Modellierung von Handlungsräumen. Vor dem Hintergrund ökonomisch/kapitalistischer Interessen lässt sich dabei eine Veränderung der Intention und Praxis von Psychotherapie sichtbar machen, die sich gerade im Zuge non-kurativer Zielsetzungen bereits andeutet. Im Rahmen einer kritischen Dispositivanalyse, die auf der Metatheorie Foucaults basiert, können psychotherapeutische Online-Programme als ‚Technologien des Selbst‘ gelesen werden. Eingebettet in bestimmte Macht-Wissens-Komplexe arbeiten sie der neoliberalen Gouvernementalität der Gegenwart – der von Foucault und anderen beschriebenen Art und Weise, wie zeitgenössische Gesellschaften regiert werden, indem die Selbstführung von Subjekten regiert wird – zu. Aufbauend auf und auf engste verwoben mit Prozessen der Ökonomisierung, Psychologisierung und Digitalisierung – so die These dieser Arbeit – stellen psychotherapeutische Online-Programme Teile von Hybridakteuren dar, die die ‚Psyche‘ als Knotenpunkt der Selbst- und Fremdführung produktiv machen. Bei der empirischen Analyse eines derartigen psychotherapeutischen Online-Programms (Selfapy) und der zugehörigen App (Selfapy – Stimmungstagebuch) wird der Frage nachgegangen, wie die psychotherapeutische Praxis, im Rahmen ihrer digitalen Vermittlung und Applikation, als Angebot der unternehmerischen Selbstführung gestaltet wird. Im Zuge ‚psycho-logischer‘ Qualitäten, wie Achtsamkeit, Selbstkontrolle und Resilienz, wird ‚psychische Gesundheit‘ als zentraler Fluchtpunkt der individuellen Zufriedenheit und Lebensqualität ausgewiesen und dabei mit dem neoliberalen Regierungsziel der Produktivitäts- und Leistungssteigerung verschmolzen

    The molluscan assemblages of shallow water Posidonia oceanica settlements with different anthropogenic impact in the Kvarner Bay (Croatia)

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    Ziel dieser Studie war die Untersuchung der mit P. oceanica assoziierten Malakofauna in der Kvarner Bucht in Kroatien. Untersucht wurde sowohl die Blatt- als auch die Rhizomschichten zweier Seegraswiesen mit unterschiedlichem anthropogenem Einfluss (Touristenstrand mit ankernden Booten und unbewohnte Insel ohne Tourismus). Die Probennahme fand im September 2016 in einer Wassertiefe von 7,5 m statt. Ähnliche Studien wurden überwiegend im westlichen Mittelmeer durchgeführt und beschränkten sich meist auf die Blattschicht der Seegraswiesen, nahezu keine Daten existieren von der Adria. Insgesamt wurden 86 Molluskenarten aus 62 Gattungen, 37 Familien und vier Klassen gefunden. Die Blatt- bzw. Rhizomschichten konnten durch 12 bzw. 14 Charakter-Arten definiert werden, welche sich deutlich von Studien aus anderen Regionen unterscheiden. Die Blattschicht (40 Arten) zeigte eine geringere Artenzahl als die Rhizomschicht (79 Arten), dieser Trend ist auch bei der Anzahl der Nahrungsgilden zu sehen. Der höhere anthropogene Einfluss auf eine der beiden Seegraswiesen spiegelt sich in einer geringeren Sprossdichte und Abundanz der Mollusken wider, der Artenreichtum scheint davon aber nicht beeinflusst zu sein. Die Artzusammensetzung zwischen den beiden Seegraswiesen ist sehr unterschiedlich, sowohl in der Blatt- als auch in der Rhizomschicht, dies wirkt sich auch auf die trophische Zusammensetzung aus.The molluscan assemblages inhabiting the leaf and rhizome layers of two shallow water (7.5 m water depth) Posidonia oceanica (L.) Delile settlements with different anthropogenic impact (popular touristic bay with a lot of boat-anchoring vs. non-touristic uninhabited island) were studied in the Kvarner Bay (Croatia) in September 2016. The associated malacofauna of P. oceanica is well documented in the western Mediterranean Sea, but almost no data exists from the Adriatic Sea, especially from the northern Adriatic. This study revealed 86 molluscan species, belonging to 62 genera, 37 families and four classes. The foliar and the rhizome layers are represented by 12 and 14 character species, respectively, which differ significantly from studies of other regions. The leaf layer is less species-rich (40 species) than the rhizome layer (79 species) and this trend also applies to the feeding guilds. The direct human impact on one of the two seagrass beds seems to have a negative influence on the shoot density and on the abundance of molluscs but the molluscan species richness does not seem to be affected. However, the species composition between the two seagrass beds is significantly different in both, the leaf and the rhizome layer, and affects the trophic composition too

    Sportmedizinische und sportwissenschaftliche Betreuung von Jugendlichen im Leistungssport in Ostösterreich

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    Die vorliegende Masterarbeit mit dem Titel „Sportmedizinische und sportwissenschaftliche Betreuung von Jugendlichen im Leistungssport in Ostösterreich“ möchte einen Einblick in die sportmedizinische und sportwissenschaftliche Betreuung von Nachwuchssportler*innen aus verschiedenen (Leistungs-)Schulen im Bereich Ostösterreich geben. Der Schwerpunkt dieser Arbeit basiert zum einen darauf wie Jugendliche die sportmedizinische und sportwissenschaftliche Betreuung wahrnehmen, zum anderen welche Verbesserungsmöglichkeiten sie sich in diesem Bereich wünschen. Für die Datenerhebung wurden mittels eines leitfadengestützten Interviews jugendliche Nachwuchsleistungssportler*innen interviewt. Die anonym transkribierten Interviews wurden mit der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2015) analysiert und ausgewertet. Diese Masterarbeit zeigt eine Bestandsaufnahme und thematisiert, wie die Betreuung der zukünftigen Nachwuchssportler*innen auf sportmedizinischer und sportwissenschaftlicher Ebene verbessert werden kann. Das Ergebnis dieser Masterarbeit zeigt, dass die Nachwuchsleistungssportler*innen, welche ein Nachwuchskompetenzzentrum, Sportschule oder Schule mit sportlichem Schwerpunkt besuchen, eine bessere Kooperation mit den Verbänden vorweist und die duale Karriere dadurch mehr gefördert werden kann als bei Nachwuchssportler*innen, welche keine dieser Institutionen besuchen. Im Ausblick und aufbauen auf diesen Ergebnissen wurden Hypothesen erstellt, die anhand eines quantitativen Fragenbogens in zukünftige Forschungsfragen auf ihre allgemeine Gültigkeit untersucht werden könnenThe master thesis entitled "Medical and scientific sports care of adolescents in competitive sports in Eastern Austria" aims to give an insight into the medical and scientific sports care of young elite athletes in different (competitive) schools in Eastern Austria. The focus of this work is on the one hand how adolescents perceive sports medical and sports scientific care, on the other hand, it there are possibilities for improvement in this area. For the data collection, young athletes were interviewed by means of a guideline-based interview. The anonymously transcribed interviews were analysed and evaluated with the qualitative content analysis according to Mayring (2015). This master's thesis proves a stock taking of the current situation and suggestions on how to improve the support of the future young athletes at the level of sports medicine and sports science. The results of this master's thesis show that young athletes who attend to a junior competence program school or a sports school have a better cooperation with the federations and the dual career can be promoted more in the opposite to the young athletes who do not attend on such an institution. Based on these results, hypotheses were created, which can be examined for their general validity in future research questions using a quantitative questionnaire

    Die Wörter, die die Welt bedeuten

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    Ausgehend von der Hypothese, dass der Vermittlung von Vokabellernstrategien im Französisch-Unterricht der österreichischen Sekundarstufe kaum Rechnung getragen wird, erhebt diese Abschlussarbeit mittels einer qualitativen Lehrwerkanalyse, welche Vokabellernstrategien in acht ausgewählten Französisch-Lehrwerken des AnfängerInnenunterrichts vorkommen. Dazu wird über eine breit angelegte Aufrollung der sprachlerntheoretischen Grundlagen für das Vokabellernen ein Blick auf diverse mit dem Thema verwandte Fachgebiete geworfen, wie beispielsweise die Linguistik, Psychologie, Fachdidaktik, Pädagogik, Psycholinguistik und versucht zu erklären, welche Prozesse beim Vokabellernen zu tragen kommen. Das theoretische Grundgerüst verfolgt somit die Absicht, Erkenntnisse über das „Wie“ des Vokabellernens in einen Bezug zur fachlichen Praxis zu setzen. Das Forschungsprojekt greift Rebecca Oxfords Klassifizierungskonzept der Lernstrategien als Grundlage für die Lehrwerkanalyse heraus und zeigt entgegen der Ausgangshypothese, dass alle untersuchten Lehrwerke Inputs zu Vokabellernstrategien enthalten, wenn auch mit einer stark schwankenden Intensität. Während der gedächtnisstützende Strategiebereich besonders gut abgedeckt wird, zählen der soziale und affektive zu jenen, die nur vereinzelt vorkommen. Mithilfe dieser Erkenntnisse soll Französisch-Lehrenden die Wahl des Kursbuches erleichtert werden.Based on the hypothesis that instruction in vocabulary learning strategies is often neglected in French textbooks accredited for Austrian secondary schools, this thesis aims at uncovering which of those strategies can be found in eight different beginner schoolbooks. The chosen method for this research project is a qualitative textbook analysis. As a starting point for this thesis, a wide variety of theoretical concepts revolving around the acquisition of new vocabulary is discussed in detail. Therefore, scientific fields that are referred to in order to describe the process of learning new lexis include linguistics, psychology, didactics, pedagogy and psycholinguistics. The goal of this extensive literature review on vocabulary and strategy learning is the creation of a connection between theory and practice. The research project at hand uses Rebecca Oxford’s classification of direct and indirect strategies in order to categorize the vocabulary learning strategies found in the French textbooks. Results show that the initial hypothesis can be rejected since all of the schoolbooks include a varying number of activities and inputs on strategic vocabulary learning. Among the diverse learning strategy areas, memory strategies have been found to be the most prominent throughout the textbooks, while social and affective strategies seem to only be addressed in some of the publications. The findings of this study may serve French teachers as a guideline for an informed coursebook selection

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