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    "Instabile Identitäten"

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    Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit Figurationen von Verlust und Trauer in einigen Romanen Joachim Meyerhoffs. Unter Bezugnahme auf Judith Butlers psychoanalytischer und gender-orientierter Theorie der melancholischen Identifikation sowie Performativität von Geschlecht, werden Verluste als Inkorporationen des verlorenen Anderen im Prozess der Ich-Konstitution gelesen, und Identität daher als ein von Differenzen durchdrungenes Konzept interpretiert, welches in geschlechtlichen Inszenierungen im Text dargestellt wird. Trauer ist ebenfalls als Transformationsprozess ein Signifikant der Brüchigkeit. Vor dieser theoretischen Folie werden Trauer und Verlust im Hinblick auf ihre Verkörperungen untersucht. Es wird in dieser Arbeit der Frage nachgegangen wie „Trauer und Verlust“ als Identität destabilisierende Signifikanten im Text wirken. Dabei wird der Fokus auf Inszenierungen von Geschlecht gelegt. Es wird untersucht, wie Verlust und Trauer als Einschreibungen von Differenzen Brüchigkeit und Ambivalenz in narrativer Hinsicht erzeugen

    Medienberichterstattung unter der Genderperspektive mit besonderer Berücksichtigung des Aspekts der weiblichen, männlichen oder neutralen Konnotation ausgewählter Sportarten

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    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der tagesaktuellen Medienberichterstattung über Sport unter der Genderperspektive. Dabei sollte untersucht werden, wie die Berichterstattung allgemein und speziell von weiblich konnotierten, männlich konnotierten oder neutralen Sportarten erfolgt. Als Instrument zur Bearbeitung der Fragestellung wurde die Forschungsmethode der Inhaltsanalyse angewendet. Es wurde die Berichterstattung in den Printmedien und im Fernsehen in einem Zeitraum von 17 Tagen analysiert, wobei darauf geachtet worden war, dass in dieser Zeit kein sportliches Großereignis stattfand. Besonderer Fokus lag darauf festzustellen, wie präsent Sportlerinnen im Vergleich zu Sportlern in den Medien sind, ob sich eine Geschlechterstereotypisierung durch Sportartenfokussierung zeigt, welche Unterschiede sich in der Darstellung von Sportlerinnen und Sportlern zeigen und ob Differenzen in der Berichterstattung in den Printmedien im Vergleich zur Berichterstattung im Fernsehen ermittelt werden können. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass viele Ergebnisse mit vorangegangenen Studien zur Medienberichterstattung kongruent sind. Besonders hervorgehoben werden sollen die signifikanten Differenzen in der Häufigkeit der Berichterstattung über die verschiedenen Sportarten. Auffällig in diesem Zusammenhang ist die ungleiche Verteilung der Artikel und Berichte über weiblich konnotierte Sportarten im Vergleich zu männlich konnotierten Sportarten. Kritisch zu sehen ist auch die stereotype Darstellung besonders von Sportlerinnen und einer Geschlechterstereotypisierung durch Sportartenfokussierung. Diese Arbeit will auf den Umstand, dass es nach wie vor große Differenzen in der Darstellung von Sportlerinnen und Sportlern sowie Frauensport und Männersport gibt, hinweisen und anregen, Veränderungen anzustreben.This study deals with the daily media coverage of sport from a gender perspective. The aim was to examine how reporting is carried out in general and specifically on sports with female, male or neutral connotations. The research method of content analysis was used as an instrument for working on the question. Coverage in the print media and on television was analysed over a period of 17 days, whereby care was taken to ensure that no major sporting event took place during this period. Particular focus was placed on determining how present female athletes are in the media compared to male athletes, whether gender stereotyping is revealed by focusing on sports, what differences are apparent in the portrayal of female and male athletes, and whether differences can be determined in reporting in the print media compared to reporting on television. In summary, it can be said that many results are congruent with previous studies on media coverage. The significant differences in the frequency of reporting on the various sports should be particularly emphasized. In this context, the unequal distribution of articles and reports on sports with female connotations compared to sports with male connotations is striking. The stereotypical depiction of female athletes in particular and gender stereotyping through sport focus must also be viewed critically. This study aims to point out the fact that there are still great differences in the representation of sportswomen and sportsmen and women and men's sports and to encourage the pursuit of change

    Trusting the other: conflict transformation in Eastern Ukraine

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    Der Konflikt im Osten der Ukraine wurde äußerst umfangreich analysiert. Diese Un-tersuchungen beruhen allerdings zumeist auf der Perspektive des Realismus, mit einem starken Fokus auf Staaten, deren Interessen sowie die daraus entstehenden sicherheitspolitischen Konsequenzen; hierbei kommen jedoch die sozial konstruier-ten Aspekte von Konflikten bzw. Konfliktlösungsansätzen meist zu kurz. Mit einer Analyse, welche auf dem Agency Ansatz basiert, versuche ich in der vorliegenden Masterarbeit diese Lücke zu schließen. Dadurch wird zu einem ganzheitlichen Ver-ständnis des Konflikts beigetragen. Im Besonderen wird auf die dynamische Entwick-lung des Vertrauens in Konfliktbeziehungen innerhalb der Konflikttransformation eingegangen. Ausschlaggebend hierfür ist die dynamische und wandelbare Natur der Entscheidungen und Reaktionen führender Akteure innerhalb der Konfliktverhandlungsprozesse.The conflict in Eastern Ukraine has been extensively analysed by various scholars. These analyses, however, have mostly been executed through the realist lens, fo-cusing on states, their interests and the security issues thus arising. As a result, this omits socially constructed elements of the conflict and the way they have influenced its evolution as well as how they still impact resolution attempts. In my thesis, I aim at filling this gap with an analysis of the agency involved as well as the culturally and socially constructed nature of the conflict. This is done by bringing in the compo-nent of trust as a key emotion to the evolution and resolution of the conflict, so as to understand and explain how the relationships of trust have changed at different points in time and how the leading actors’ actions and reactions have developed in a dynamic relationship of challenge and change

    The influence of geopolitical risk reported in international media on the allocation of foreign aid

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    Die vorgelegte Studie untersucht den Zusammenhang zwischen internationaler Medienberichterstattung von erhöhten geopolitischen Risiken in Entwicklungsländern und der Höhe des Entwicklungshilfegeldes, welches sie von anderen Staaten bzw. internationalen Organisationen erhalten. Frühere Forschungsarbeiten haben ergeben, dass die Vergabe von Entwicklungshilfegeld nicht nur von altruistischen Intentionen getrieben ist, sondern diese auch sowohl von politischen und ökonomischen Interessen der Geberländer, aber auch von anderen unbewusst wahrgenommen Faktoren abhängen. Medienberichterstattung und ihr Einfluss auf politische Entscheidungsträger kann als einer dieser Faktoren gesehen werden, welcher als sogenannter „CNN-Effekt“ schon in vielen Forschungsdisziplinen untersucht wurde. Mittels einer Panelregression für ein Sample von 14 Ländern im Zeitraum von 2006 bis 2018 wird die Frage untersucht, ob sich aufgrund erhöhter geopolitischer Risiken, gemessen durch einen medienbasierten Index, die Summe des erhaltenen offiziellen Entwicklungshilfegeldes verändert. Aufgrund der signifikanten Regressionsergebnisse kann die Hypothese bestätigt werden, dass vermehrte Medienberichterstattung von Ereignissen, die geopolitische Risiken in Empfängerländern erhöhen, dazu führen, dass besagte Länder mehr Entwicklungshilfegeld erhalten.This paper examines the question of whether international media reporting of elevated geopolitical risk in recipient countries influences the amount of Official Development Assistance received by these countries. Over the years, different scholars have found that apart from the altruistic motivation to give foreign aid, donors might also pursue political and economic interests within their foreign aid policies. Next to consciously shaped foreign policy goals there are also other aspects which can influence the aid allocation process as subconsciously perceived “intermediate” factors. One of these, we argue, is the donor’s perception of media and how it influences political decisions. The effect of media influence on political decisions is commonly known as the “CNN effect”. This paper specifically examines how far media content related to increase geopolitical risk in recipient countries influences the foreign aid allocation decisions of donors. Among other explanatory variables we include the Geopolitical Risk Index (Caldara & Iacoviello, 2019) as a measure of media coverage and the Security Apparatus Indicator (Fund for Peace, 2017) as a measure of security threats into an aid allocation regression model. This fixed effects panel regression for a data set from 2006 to 2018 and a sample of 14 countries shows significant evidence for a positive effect of increased geopolitical risk in recipient countries reported in international media on the amount of Official Development Assistance provided to these countries. This suggests that the donor’s perception of a recipient countries’ geopolitical risk level covered in international newspapers plays a determining role in aid allocation decisions

    Poppies, pirates and power – towards an economic history of the origins of the Opium Wars

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    Diese interdisziplinäre Masterarbeit analysiert die wirtschaftlichen und politischen Ursprünge des ersten Opiumkrieges aus vier Perspektiven: Handel, Finanzen, Logistik und ideologische und kulturelle Gegensätze. Die Handelsperspektive liefert Einblicke in die Besonderheiten des dreieckigen Handelsnetzes zwischen Großbritannien, China und Indien während sich die Finanzperspektive mit Silber als Währung befasst, dessen Knappheit zu einer schweren Finanzkrise in China beigetragen hat. Anschließend widmet sich die Arbeit der Logistik des Handelssystems in Kanton und betrachtet den Aufstieg der Privathändler als eine mächtige Interessengruppe. Schließlich wird der Zusammenprall zweier unterschiedlicher Ideologien, welcher schlussendlich zum offenen Ausbruch eines umfassenden militärischen Konflikts geführt hat, beleuchtet.The aim of this thesis is to sketch out the economic and political origins of the First Opium War. It does so by examining the developments leading to the conflict from four different perspectives, namely trade, finance, logistics and culture. First, the trade perspective provides insights into the specifics of the triangular trading network between the British Empire, China and India, which was basically synonymous with the British East India Company at that point, and why Britain was so eager to provide China with opium. Next, the financial perspective looks at the issue of silver, which served as the main currency both at an international and domestic Chinese level and whose shortage contributed to a serious financial crisis in China. Third, by looking at the logistics of the opium trade, the important roles of the Canton trade system and the well-connected British private merchants within Canton are highlighted. Finally, the issue is presented as a clash of cultures between the British imperialist free-trade policies and China’s Confucian protectionism, which ultimately led to the failure of several diplomatic trade missions and the open outbreak of a full-scale military conflict. By looking at the opium war’s origins from many different angles, this interdisciplinary thesis provides a holistic picture of why the two empires went to war. Although further research into the conflict’s roots is necessary, this thesis clearly implies that the origins of the First Opium War cannot be properly comprehended without appreciating the economics and interlinkages of the Sino-Chinese opium trade

    Kazakhstan's national security relations with the Russian Federation

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    Seit seiner Unabhängigkeitserklärung 1991 fördert Kasachstan seine Multivektorpolitik mit dem Wunsch, das Gleichgewicht zwischen regionaler Sicherheit und internationaler Integration aufrechtzuerhalten. Dies spiegelt sich in den Beziehungen zu Russland wider, das einerseits als wichtigster Partner und Sicherheitsgarant der Republik gilt und andererseits aufgrund seines übermäßigen Einflusses als Bedrohung erkannt wird. Darüber hinaus hat die Krise in der Ukraine die geopolitischen Spannungen verschärft. Dieses Papier untersucht die Politik Kasachstans gegenüber der Russischen Föderation unter Anwendung der Theorie des Defensiven Realismus von Kenneth Waltz. Die Politik wird durch die Analyse von Kasachstans Nationsbildungsprozessen erklärt, die die Zeit der postsowjetischen Entwicklungen, den ukrainischen Konflikt und den Rücktritt des ersten Präsidenten Kasachstans Nursultan Nasarbajew umfasst. Die Analyse dieser Prozesse offenbart eine Reihe positiver Einsichten, darunter auch Ansätze für andere postsowjetische Kulturen zur Verhinderung groß angelegter Konflikte in der Region. Diese Arbeit stützt sich sowohl auf mehrsprachige Literaturquellen als auch auf einen qualitativen Forschungsansatz, nämlich Interviews und Meinungsumfragen, die wertvolle Einblicke in die strategische Agenda Kasachstans in Bezug auf Russland liefern. Die Forschungsarbeit basiert auf den akademischen Disziplinen Internationale Beziehungen und Geschichte. Verwendet wurden einschlägige Literatur, Meinungsumfragen und Interviews. Darüber hinaus wird der Ansatz der vergleichenden Analyse angewandt, um die Politik der Ukraine und Kasachstans in Bezug auf Russland zu differenzieren und die unterschiedlichen Strategien Kasachstans beim Staatsaufbau aufzuzeigen.Since the independence declaration in 1991, Kazakhstan has been promoting its multi-vector policy with the desire to maintain balance between regional security and economic integration. This is reflected in the relations with the Russian Federation, which is considered to be the Republic’s key partner and security guarantor on the one hand and recognized as a threat on the other, because of its excessive influence. Moreover, the crisis in Ukraine has intensified geopolitical tension. The paper examines Kazakhstan’s policy towards the Russian Federation by applying Kenneth Waltz's theory of defensive realism. The policy is explained by the analysis of Kazakhstan’s nation-building processes covering post-Soviet developments, the Ukrainian conflict, and the First President’s, Nursultan Nazarbayev, resignation. The analysis provides a number of insights, including approaches to other post-Soviet cultures to prevent large-scale conflicts in the region. The paper is based on multilingual literature sources as well as a qualitative research approach, namely interviews and opinions polls that provide valuable insights into Kazakhstan’s strategic agenda with respect to Russia. The research is done with regard to the fields of International Relations and History, backed with various sources, opinion polls and recent interviews. In addition, the comparative analysis approach is applied to differentiate the policies of Ukraine and Kazakhstan in relation to Russia and to demonstrate the distinctive strategies of Kazakhstan in a state-building process

    Vladimir Putin and crisis response: the case of Crimea

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    Diese Arbeit untersucht die bisherigen Krisenreaktionen und die politische Psychologie des russischen Präsidenten Wladimir Putin, um jenen Entscheidungsprozess zu verstehen, der zur Annexion der Krim geführt hat und diesen zu begründen. Es wird argumentiert, dass der Zusammenbruch der Sowjetunion vor der Euromaidan-Revolution in der Ukraine einer der wichtigsten Krisenpunkte im Leben des russischen Präsidenten war, welcher sich in seiner einzigartigen postsowjetischen geopolitischen Ideologie und revisionistischen Außenpolitik manifestiert hat. Mittels einer Analyse seines operativen Programm, seiner Entscheidungsfindung, Bedeutungsfindung und Sinnfindung zeigt die vorgelegte Studie, dass der russische Präsident außenpolitische Entscheidungen auf Grundlage geopolitischer Dimensionen trifft und diese auch gegenüber dem nationalen und internationalen Publikum mit seiner Geopolitik rechtfertigt, insbesondere mit der Notwendigkeit des Schutzes russischer „Landsleute im Ausland“ als Teil einer breiteren Russkiy mir Bewegung.This thesis examines the previous crisis responses and political psychology of Vladimir Putin in order to understand his decision-making process leading up to the annexation of Crimea and by extension, explain it based on the agency of the Russian President. This paper argues that before the Euromaidan Revolution in Ukraine, the collapse of the Soviet Union was one of the most significant crisis points in the life of the Russian President, which has resulted in his unique post-Soviet geopolitical ideology and revisionist foreign policy. By analyzing Putin’s operational code, decision making, sense making, and meaning making in the context of the Crimean crisis, this paper shows that the Russian president makes foreign policy decisions based on the geopolitical dimension and also justifies them to domestic and international audiences via geopolitics, specifically the need to protect Russian “compatriots abroad” as part of a broader Russkiy mir movement

    How China's investment affects Sino-Africa relations

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    Chinas Investment in Afrika wird von afrikanischen Regierungen angenommen da keine Konditionalitäten daran geknüpft sind und die chinesische Nichteinmischungs-Politik einen willkommenen Gegensatz zu westlichen Investitionen darstellt. Afrika hinkt bei der Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs) oder Agenda 30 noch immer hinter dem Rest der Welt hinterher. Diese Studie strebt danach, bereits existierende Literatur zu chinesischen Investments und nachhaltiger Entwicklung in Afrika zu ergänzen. In diesem Sinne, liegt der Fokus auf der Prüfung der Einhaltung von den SDGs bei chinesischen Investments in den vier ausgewählten Ländern Kenia, Sambia, Mosambik und Ghana. In einem weiteren Schritt analysiert diese Studie, ob chinesische Investitionen in den ausgewählten Ländern bei der Erreichung der SDGs hilft oder schadet. Eine strukturierte, fokussierte Vergleichsmethode wurde bei der Beantwortung der Forschungsfragen und dem Testen der Hypothese angewendet. Ökologische, wirtschaftliche und Wohlbefindens-Faktoren wurden bei der Recherche als Schlüsselfaktoren aufgezählt, wenn es um das Fördern oder Behindern nachhaltiger Entwicklung geht. Die Erkenntnisse der Studie haben gezeigt, dass chinesische Investitionen in den untersuchten Ländern das Erreichen der Sustainable Development Goals verhindern.China’s investment in Africa is embraced by African governments due to the unattached conditionalities and the non-interference foreign policy of their investment compared to western investments. Africa is still lagging behind the rest of the world in achieving the Sustainable Development Goals (SDGs) or Agenda 2030. This study seeks to add to the existing literature on Chinese investment and sustainable development in Africa. The study focused on the reviewing SDGs in Africa and Chinese investment in four selected countries: Kenya, Zambia, Mozambique, and Ghana. The study further analysed whether Chinese investment aid or derails the case study countries in achieving their SDGs or not. A structured focused comparison method was used in the study to answer the research question and test the study’s hypothesis. Factors such as “environmental”, “economic”, and “well-being” were enumerated in the research as the key factors hindering sustainable development goals in the case study countries. Findings from the study revealed that Chinese investment hinders achieving sustainable development goals in the study countries

    Altstadt im modernen Tokyo

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    Yanaka ist ein auf einem Hügel gelegenes Viertel in Tokyo, in dem historische Strukturen und Altbausubstanz das Stadtbild besonders stark prägen. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem partizipativen Stadtbildschutz in Yanaka unter dem Blickwinkel des explorativen Ansatzes der Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT). Es wird untersucht, wie in dem Akteur-Netzwerk historische Ensembles und Strukturen auch in einer modernen Megametropole wie Tokyo geschützt werden können. Als Herausforderungen für den Stadtbildschutz gelten unter anderem der Modernisierungsdruck, hohe Immobilienpreise und strenge Katastrophenschutzmaßnahmen. Mithilfe von Interviews, die während eines Forschungsaufenthaltes 2017 geführt wurden, werden die Verknüpfungen zwischen den einzelnen Aktanten analysiert. Die Initiative zur Stadtbilderhaltung geht in Yanaka vorrangig von der Zivilgesellschaft aus. Auf der Ebene von zivilgesellschaftlichen Organisationen sticht die NPO Taitō Rekishi Toshi Kenkyū Kai hervor, welche die Koordination zwischen einzelnen Aktanten im Netzwerk vornimmt. Aus den Untersuchungen geht auch hervor, dass trotz steigendem Organisationsgrad der Zivilbevölkerung Erhaltungsinitiativen besonders mit einzelnen engagierten Aktivistinnen und Aktivisten assoziiert werden. Die zivilgesellschaftlichen Aktanten haben bisher in Yanaka erfolgreich Einzelobjekte vor dem Verfall oder Abriss geschützt. Ihnen sind hingegen Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, ganze Ensembles zu schützen. Insgesamt zeichnet sich im Netzwerk eine Zweiteilung zwischen öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Aktanten ab. Letztere fordern von den Behörden mehr Maßnahmen zum Schutz des Stadtbildes und zur Förderung der eigenen Schutzinitiativen. Die Lokalregierung zeigte bisher Zurückhaltung darin, durch rechtliche und finanzielle Maßnahmen zur Erhaltung des historischen Stadtbildes von Yanaka beizutragen. Jüngste Entwicklungen geben jedoch Aussicht auf eine bessere rechtliche Stellung des Stadtbildschutzes in Yanaka.Yanaka is a district on a hill in Tokyo, the urban landscape of which is particularly marked by an abundance of historic structures and buildings. The present paper addresses the participatory conservation of the urban landscape in Yanaka, particularly through the lens of the explorative actor-network theory (ANT). It examines how historic ensembles and structures can be protected even in a modern mega-metropolis such as Tokyo. The challenges relating to the conservation of urban landscape include the high pressure of modernisation, high real estate prices and strict disaster control measures, among others. Based on interviews that were carried out during a research visit in 2017, links between different actants are analysed. It is mostly civil society that initiates steps to protect the urban landscape in Yanaka. One of the most salient civil society organizations is the NPO Taitō Rekishi Toshi Kenkyū Kai which coordinates different actants within the network. Furthermore, the analysis shows that even though civil society is increasingly better organised, initiatives to protect the urban landscape of Yanaka are mostly associated with particularly engaged activists. Actants within the civil society have so far successfully saved individual buildings from decay or demolition. However, when it is entire building ensembles that are to be protected, they reach their limits. Overall, there is a notable differentiation between public and civil society actants within the network. The latter demand the implementation of additional measures and the promotion of their own initiatives to protect the urban landscape from authorities. Until now, the local government has been reluctant to contribute to the conservation of Yanaka’s urban landscape through legal and financial means. Current developments show, however, that there are prospects for a better legal status of the historic urban landscape in Yanaka in the future

    Vergleichende Literaturanalyse zu psychoaktiven Pflanzen für den Schulunterricht

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    Im Rahmen dieser Arbeit sollen anhand von vergleichenden Literaturstudien die in Österreich vorkommenden wichtigsten heimischen Wildpflanzen und teilweise kultivierten psychoaktiven Pflanzen diskutiert werden. Dabei liegt der Fokus auf der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae), Hanfgewächse (Cannabaceae) und der Mohngewächse (Papaveraceae). Ihre historische Verwendung und ihre Wirkungen auf Psyche und Physis werden kurz beschrieben, ebenso wird auf die Verwechslungsgefahr zwischen ungiftigen und giftigen Vertretern hingewiesen. Da die meisten der psychotropen Inhaltsstoffe zu den Alkaloiden gehört, wird diese Stoffklasse zusammenfassend dargestellt. Im speziellen wird auf die Tabakpflanze Nicotiana tabacum und ihren alkaloiden Inhaltsstoff, dem Nikotin eingegangen. Biologische und ökologische Aspekte dieses pflanzlichen Verteidigungsstoffes werden genauer beschrieben. Demnach wirkt Nikotin als Fraß-, Atem- und Kontaktgift. Menschen erkannten diese Wirkung und setzten die Verbindung in der Landwirtschaft als Insektizid ein. Doch nicht nur als Insektizid wird, bzw. wurde Nikotin eingesetzt, sondern auch als Genussmittel, als Suchtmittel. Daher beschäftigt sich die Diplomarbeit auch mit der Nikotinsucht in Österreich, ihren Auswirkungen auf die Gesellschaft und Folgen auf die Umwelt. In diesem Zusammenhang wird eine experimentelle wissenschaftliche Studie zitiert und eingehender beleuchtet. Diese beschreibt die Aufnahme von Nikotin (aus z.B. Zigarettenstummeln) durch Wurzeln anderer Pflanzenarten der Umgebung. Abgerundet werden die Kapitel durch eingehende Betrachtung der Nikotinsucht und der Gesetzlichen Rahmenbedingungen, ergänzt durch kritische Diskussion zu Alternativen zur klassischen Zigarette. Abschließend werden die Informationen der Diplomarbeit, mit Berücksichtigung des Lehrplans einer höheren Schule, für den Unterricht ausgearbeitet und Stundenbilder erstellt. Dabei dient die erste Stunde dazu, dass die Schülerinnen und Schüler psychoaktive Pflanzenarten, bzw. Suchtmittel kennenlernen und wissen wie man an seriöse Informationsquellen herankommt. Die zweite Unterrichtsstunde bezieht sich auf die vorhin erwähnte experimentelle Studie. I einem Projekt geht es darum, dass Schüler und Schülerinnen ein besseres Bewusstsein für ihre Umwelt erlangen und gemeinsam einen kleinen Schritt zur Reinigung der Umwelt, durch das Aufsammeln und der richtigen Entsorgung von Zigarettenstummel, beitragen. Durch richtige und ausreichende Aufklärung der genannten Bereiche und Themen, würde es nicht nur weniger Vorkommnisse in Bereich der Vergiftung durch Einnahme von psychoaktiven Pflanzen geben, sondern auch zu einer Verbesserung der Umweltsituation kommen.In the framework of the present study, comparative analyses of published data on important Austrian psychoactive plants, cultivated and from the wild, were carried out and discussed. The families of Solanaceae, as well as of Can-nabaneceae and Papaveraceae, are in the focus of this work, with aspects such as historical use and physical and psychic effects being elaborated. In addition, data are given for distinguishing between toxic and non-toxic species to show the danger of confusion. As most of the psychotropic species accumulate alkaloids, some information on this important class of compounds is given. Specifically, the tobacco plant Nicotiana tabacum and its major alkaloid nicotine is described in view of various biological, ecological and addictive properties. Nicotine is a potent toxin with good insecticidal properties, acting as deterrent as well as a contact toxin, among other properties. Its insecticidal effect prompted its use in agriculture. More important appears its common use as a drug and addictive. Thus, much space is given to its addictive potential and uses in Austria, as well as its consequences both on human health and our environment. In this context, an experimental published study is presented that deals with the uptake of nicotine from tobacco and cigarette buds from the soil, via roots of neighboring non-nicotine producing plants. In view of the importance of regulations in the context of nicotine consuming, legal aspects are considered, and the respective laws are cited. Also, alternatives to cigarettes are critically discussed. In the last part, the preceding data are elaborated for use in the classroom, within the framework of the curriculum of higher schools. In the first lesson, school children get information about psychoactive plants and they also are informed about addictives. Furthermore, information about proper researching from internet sources is provided. In the second lesson, the experimental study about the nicotine uptake via roots of neighboring plants is used as a basis for project work in the classroom. The idea is to increase consciousness about dis-carded cigarette buts and their effect on the environment From the contents of this work, it becomes obvious that there is a need for pro-viding well researched information to prohibit intoxication both through drugs such as nicotine and through lack of knowledge about potentially toxic native plants.

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