University of Vienna

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    Verschränkung von Lesefördermethoden mit Sprach- und Literaturbewusstheit im DaZ-Unterricht

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    Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie für SchülerInnen mit DaZ die Verschränkung von Lesefördermethoden mit Sprach- und Literaturbewusstheit sinnvoll umge-setzt werden kann und knüpft damit an die bestehende Problematik der unzureichenden Lese-kompetenz vieler SchülerInnen an. Es wird zunächst der aktuelle Forschungsstand zum Lese-verstehen – unter besonderer Berücksichtigung der DaZ-LeserInnen – dargelegt. Außerdem werden bereits bestehende, theoretische Erkenntnisse im Bereich der Lesedidaktik, der Sprach- und Literaturbewusstheit sowie zur Rolle der Schulen bei der Lesesozialisation aufgeführt. Da-rauf aufbauend wird eine Didaktisierung des jugendliterarischen Werkes NILS GEHT von Gabi Kreslehner für den Deutschunterricht der 3. Sekundarstufe NMS im Umfang von 10 Unter-richtsstunden erstellt. Die Lernziele der Didaktisierung sind auf den Lehrplan der Neuen Mittel-schule sowie den GER der Niveaustufe B2 abgestimmt und werden mit der Theorie und dem Roman verflochten. Auf diese Weise soll ein Beispiel gegeben werden, wie Leseförderung mit Sprach- und Literaturbewusstheit im Unterricht sinnvoll verschränkt werden kann

    Chemical and biological characterisation of novel rearrangement products of pirenzepine and derivatives

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    Pirenzepin wird bei der Behandlung von Magengeschwüren eingesetzt, wobei der M1 Subtyp der muskarinischen Acetylcholinrezeptoren (mAChR) gehemmt wird. Diese M1 Subtyp-Selektivität wird zur Erforschung von mAChR in Gewebeproben genutzt. Bei der Evaluierung von neuartigen Liganden für die mAChR wurde ein literaturunbekanntes Umlagerungsprodukt entdeckt, das eine deutlich verminderte Bindungsaffinität zu diesen Rezeptoren aufweist. Ziel dieser Masterarbeit war es die Reaktionskinetik der Umlagerung zu untersuchen, sowie die Auswirkungen auf physikochemische als auch biologische Eigenschaften zu bestimmen. Um festzustellen, ob die beobachtete Umlagerung auch bei strukturverwandten Wirkstoffen auftritt, wurden in diesem Projekt die Derivate AFDX-384 und Telenzepin in die Untersuchung miteinbezogen. Die literaturunbekannten Umlagerungsprodukte von Pirenzepin und Telenzepin konnten durch NMR, XRD und logP Messungen charakterisiert werden. Mittels neuentwickelter RP-HPLC-Methoden konnte die Umlagerungskinetik durch UV-Detektion verfolgt werden und zusätzlich gezeigt werden, dass die Umlagerungen mit einer Aktivierungsenergie von 83.2 ± 1.9 kJ/mol quantitativ stattfinden. Des Weiteren konnte ein Reaktionsmechanismus in Übereinstimmung mit den Ergebnissen der Kinetikmessung für eine saure Umlagerung aufgestellt werden. Zusätzlich wurde die Stabilität von Pirenzepin in künstlicher Magensäure bestätigt, da auch nach 72 Stunden Reaktionszeit kein Umlagerungsprodukt nachgewiesen werden konnte. Neun verschiedene, kommerziell erhältliche Pirenzepin-Präparate wurden auf deren Inhalt untersucht, wobei in zwei Präparaten das Umlagerungsprodukt nachgewiesen wurde und die Hersteller der betroffenen Präparate informiert wurden. Die biologische Aktivität der Umlagerungsprodukte wurde durch einen kompetitiven Radioliganden-Bindungdsassay evaluiert und zeigte, dass die Umlagerungsprodukte um drei Größenordnungen verminderte Affinitäten gegenüber allen fünf mAChR-Subtypen aufweisen. Folgeexperimente dieser Arbeit würden die Charakterisierung des AFDX-384 Umlagerungsprodukts beinhalten, sowie die Bestimmung der Einsatzmöglichkeiten der Umlagerungsstrukturen.Pirenzepine is used in treating gastric ulcers where the M1 subtype of the muscarinic acetylcholine receptors (mAChR) is inhibited. This M1 subtype selectivity is utilized for the investigation of mAChR in tissue samples. During the evaluation of novel ligands for the mAChR a literature unknown rearrangement product was discovered which exhibited lower affinities towards the receptors. Goal of this thesis was the investigation of the reaction kinetics of the rearrangement as well as the changes in physicochemical and biological properties. To determine if the observed rearrangement happened in structurally similar compounds, the derivatives AFDX-384 and telenzepine were included in this project. The literature unknown rearrangement products of pirenzepine and telenzepine were characterized via NMR, XRD and logP measurements. Reaction kinetics were monitored through RP-HPLC methods with UV-detection showing that the rearrangement occurred quantitatively with an activation energy of 83.2 ± 1.9 kJ/mol. Further, a reaction mechanism in agreement with the kinetic measurements was established. The stability of pirenzepine was reaffirmed after the rearrangement product was not detected after 72 hours in simulated gastric fluids. Nine different commercially available pirenzepine samples were examined for their contents where two products contained the rearrangement product and the distributors of which were informed. The biological activity of the rearrangement products was evaluated through a competitive radioligand binding assay which exhibited three orders of magnitude less affinity towards all mAChR subtypes. Follow-up experiments would include the characterization of the AFDX-384 rearrangement product and the determination of the field of application for the rearrangement products

    التفسير الموضوعي في العالم العربي والعالم الملاوي / Thematische Qur‘ān-Kommentare

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    Diese Studie ist eine überregionale vergleichende Untersuchung auf dem Gebiet der Thematischen Qur’ān-Kommentare aus dem arabischen und malayisch-indonesischen Sprachraum. Der Thematische Qur’ān -Kommentar ist eine zeitgenössische Auslegungsmethode, die in der Mitte des 20. Jahrhunderts in der arabischen Welt entstand und seit den 1980er-Jahren in der malayisch-indonesischen Welt an Popularität gewann. Bei dieser Auslegungsweise wird der Fokus zumeist auf ein bestimmtes gewähltes aktuelles im Interesse der Gesellschaft liegenden Themas gelegt, um die Perspektive des Qur’ān ́s dazu zu finden. In dieser Untersuchung werden die theoretischen und methodischen Vorgangsweisen des Thematischen Qur’ān-Kommentars beleuchtet, wie auch deren Entstehungsgeschichte und Entwicklung im erwähnten Forschungsfeld. Ebenso wird ein allgemeiner Überblick zu den Werken der Zeitspanne von 1950 – 2015 aus der arabischen und malayisch-indonesischen Welt gegeben wie auch zu ausgewählten Werken eine deskriptive Analyse durchgeführt. Im 21. Jahrhundert stieg das Interesse an Thematischen Qur’ān-Kommentaren, sodass auch von staatlichen Institutionen Thematische Qur’ān-Kommentare in Auftrag gegeben und veröffentlicht wurden. Bei diesen institutionellen Kommentaren handelt es sind um mehrbändige Werke, die von einem Team an KommentatorInnen zu unterschiedlichen Themen verfasst wurden. Drei dieser institutionellen Kommentare wurden für diese Studie untersucht: Tafsir Al-Qur’an Tematik, veröffentlicht vom Ministerium für religiöse Angelegenheiten in Indonesien (2008); Tafsir Maudhu’iy, veröffentlicht vom Institut für Sprache und Literatur in Malaysien (2014) und mawsū ͑ at al-tafsīr al-mauḍū ͑ī -li-l Qur’ān al-karīm, veröffentlicht von Tafsir Center for Quranic Studies in Saudi-Arabien (2019). Diese überaus umfangreichen Werke wurden auf zwei Ebenen analysiert: Auf der ersten u.a. auf ihre Methoden, Ziele, Themen, Zielgruppen und Quellen. Auf der zweiten wurden sie einer ausführlichen, vergleichenden Analyse zum in allen drei Werken behandelten Thema „Familie“ unterzogen.Thematic interpretation of the Qur’an is one of the contemporary exegetical approaches of the Qur’an that emerged around the mid-twentieth century and attracted the attention of many Scholars of Qur'anic studies. This method focuses on a particular topic in the Qur’an and collects all verses related to it without taking the arrangement of these verses in the Qur’an in account. This study’s first goal is to highlight the method of thematic interpretation of a theme or topic and traces the history of its development in the Arabic and the Malay world. It also presents an analytical descriptive study on some of Quranic thematic interpretations that were published in the twentieth and twenty-first centuries, including some Qur‘anic studies in thematic exegesis from Islamic universities, or published in various scientific journals, in the field of this researching (the Arab world, and the Malay-Indonesia world). The second goal of this thesis is to conduct a comparative analysis on one type of al-Qur‘an thematic interpretation, namely the institutional thematic interpretation, which is supervised by a governmental or institutional bodies, and is written by a group of authors, and is evaluated by taṣḥīḥ committee (expert review board), and published in several books. This analysis will include a comparison between three Qur’anic interpretations published in three different countries. These interpretations are: Tafsir Al-Qur’an Thematic published by the Ministry of Religious Affairs in Indonesia, Tafsir Maudhi’y published by the Institute of Language and Literature in Malaysian, and the Encyclopaedia of thematic Interpretation of the Qur'an published by the Tafsir center for Qur'anic Studies in Saudi Arabia, where we aim to provide an overview of the structure of these Qur’an interpretations. Second the approach of these interpretations of the concept of “family” in the Quran will be compared

    Fakt oder Fiktion?

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    Diese Masterarbeit setzt sich mit der Smartphone-Nutzung während der Coronakrise im Jahr 2020 auseinander. Die forschungsleitende Fragestellung lautet dabei: Inwiefern führt die Smartphone-Nutzung während der Coronakrise 2020 zu einer Fehleinschätzung von Fake News und einem Irrglauben rund um das Virus? Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Beobachtung verschiedener Social- Media-Kanäle, die beim regelmäßigen Smartphone Gebrauch der User*innen eine Rolle spielen. Der Einfluss der Emotion „Angst“ auf die Einschätzung von Fake News ist ebenso Gegenstand der Forschung. Mit dieser Masterarbeit wird Awareness für die Verbreitung von Fake News im alltäglichen Gebrauch von Smartphones mit Hauptaugenmerk auf die Corona-Medienberichterstattung geschaffen. Zum anderen wird aufgezeigt, wie diese Beiträge von Rezipient*innen eingeschätzt werden. Die Ergebnisse der Masterarbeit können für andere Krisen, die eine soziale Isolation erfordern, Gültigkeit erlangen. Somit wird diese Masterarbeit auch in Zukunft für die Mediennutzungsforschung und Wirkungsforschung in Krisenzeiten relevant bleiben. Bisherige Arbeiten und Studien beschäftigen sich mit der Verbreitung von Fake News in den Sozialen Medien, deren Wahrnehmung und ob diese überhaupt als solche erkannt werden. Diverse andere Wahrnehmungsphänomene, die eine Anfälligkeit der Rezipient*innen für Medieneffekte nachweisen, die allerdings nicht auf die Smartphone-Nutzung während „social distancing“ abzielen und weniger die Informationsverarbeitung behandeln, werden diskutiert. Die Untersuchung der Smartphone-Nutzung, der Einschätzung von Fake News in Kombination mit der aktuellen Coronakrise, wurde bisher noch nicht untersucht und somit kann mit dieser Masterarbeit eine Forschungslücke geschlossen werden. Der erste Teil dieser Masterarbeit besteht aus der Darlegung des bisherigen Forschungsstandes und den Grundlagen beziehungsweise der Historie der Fake- News- Forschung sowie der Erläuterung der theoretischen Ansätze für die Masterarbeit und wie diese Anwendung für die bereits erwähnte Fragestellung finden. Daraufhin werden die Forschungsfragen und Arbeitshypothesen vorgestellt. Der empirische Teil der Arbeit widmet sich dem Untersuchungsdesign: Methode, 133 Design und Operationalisierung der Variablen und dem durchgeführten Auswertungsverfahren. Gegen Ende der Arbeit werden die Ergebnisse der Datenauswertung präsentiert, interpretiert und mit meiner Conclusio abgeschlossen

    News on Instagram

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    Immer mehr KonsumentInnen nutzen Social Media als Hauptnachrichtenquelle - vor allem, die von Nachrichtenorganisationen schwer zu erreichende Gruppe der 18-34-Jährigen. Gleichzeitig nehmen die Nutzerzahlen dieser Zielgruppe auf der Instagram rasant zu. Demnach ergibt sich die Relevanz für Nachrichtenorganisationen ebenfalls auf Instagram präsent zu sein. Welche Strategie sie dabei anwenden, wurde anhand dieser Masterarbeit mit der Hilfe von qualitativen Leitfadeninterviews untersucht. Dazu wurden 14 Social Media EditorInnen von österreichischen Zeitungen und TV-Sendern zu ihren Zielen und der Nachrichtenselektion auf Instagram befragt. Aufgrund dessen wurde auf die Strategie rückgeschlossen und nach dem Strategiemodell nach Mast (2012) analysiert. Demnach werden neben den traditionellen Nachrichtenfaktoren nach Schulz (1976), ebenfalls neue Faktoren wie Bebilderung, Positivität, Shareability, Außergewöhnlichkeit und Exklusivität berücksichtigt. Dabei verfolgen alle befragten EditorInnen eine Mischform aus ereignis-, handlungs- und gefühlszentrierten Strategien mit dem Hauptziel die jüngere Zielgruppe anzusprechen, gefolgt von Zielen wie Trafficgenerierung, Imagestärkung und Communitypflege. Zusätzlich wurden Erkenntnisse bezüglich dem Einsatz von Tools wie der Instagramstory, sowie zu den Unterschieden zu anderen sozialen Medien wie Facebook gewonnen. Der Umgang mit dem positiven Image von Instagram wurde ebenfalls thematisiert. Es konnte gezeigt werden, dass sich österreichische Newspublisher an die Logik von Instagram anpassen und vor allem stark an den Interessen der Zielgruppe orientieren, gleichzeitig jedoch versuchen die Balance zwischen Publikumsorientierung und journalistischen Normen zu halten um ihrer Funktion als Gatekeeper weiterhin nachzukommen. Diese Befunden bringen erste Erkenntnisse in ein bisher wenig erforschtes Gebiet der Publizistik und Kommunikationswissenschaft und bieten eine Grundlage für weitere Forschung.More and more consumers are using social media as their main news source, in particular the group of 18-34-year-olds, that is difficult to reach by news organizations. At the same time, the number these users is growing rapidly on Instagram. Therefore, it becomes more relevant for news organizations to be present on Instagram as well. The strategy they use to do so was investigated in this master thesis with the help of qualitative interviews. For this purpose, 14 social media editors from Austrian newspapers and TV stations were interviewed about their goals and the news selection on Instagram. Based on this, the strategy was concluded and analyzed according to the strategy model of Mast (2012). Accordingly, in addition to the traditional news factors based on Schulz (1976), new factors such as Illustration, Positivity, Shareability, Extraordinary and Exclusivity were also taken into account. The newsworthiness is thus estimated based on a combination of these factors. All interviewed editors follow a mixed form of event-, action- and emotion-centered strategies with the main goal of addressing the younger target group, followed by goals such as traffic generation, image strengthening and community maintenance. In addition, insights were gained into the use of tools such as Instagram Story, as well as the differences to other social media like Facebook. Dealing with the positive image of Instagram was also addressed. It could be shown that Austrian news publishers adapt to the logic of Instagram and, above all, are strongly oriented towards the interests of the target group, but at the same time try to keep the balance between audienceorientation and journalistic norms in order to continue to fulfill their function as gatekeepers. These findings bring initial findings to a yet little-explored field of journalism and provide a basis for further research

    Am eigenen Leib erfahren

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    Aufbauend auf die neuere Forschung der Disability Studies und der neophänomenologischen Soziologie, welche die Neophänomenologie von Hermann Schmitz mit soziologischem Erkenntnisinteresse verbindet, beschäftigt sich diese Arbeit mit dem Erleben von urbanem Raum von Menschen, die im Rollstuhl sind und auf welchen Ebenen sich soziale Ungleichheiten dabei zeigen. Zur Beantwortung dieser Frage wurden gemeinsame Begehungen im Stadtraum (Go-alongs) und Leitfadeninterviews mit 8 Studienteilnehmer*innen durchgeführt. Anschließend wurde das gewonnene Datenmaterial mit Methoden der qualitativen Sozialforschung (Feinstrukturanalyse und Systemanalyse) ausgewertet. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, wie das leibliche Erleben von Stadt im Kontext von gesellschaftlicher Verteilung von Ressourcen und Möglichkeiten variieren kann. Wenn Studienteilnehmer*innen weniger Zugang zu gesellschaftlich verteilten Ressourcen und Möglichkeiten hatten, spürten diese häufiger eine Unsicherheit bei der Fortbewegung mit dem Rollstuhl, welche sowohl auf deren Erleben von Stadt als auch deren Fortbewegungsmöglichkeiten negative Auswirkungen hatte. Gesellschaftliche Ungleichheiten haben daher nicht nur Auswirkungen auf die Lebenswelt von Menschen im Rollstuhl, sondern nehmen auch Einfluss auf deren leibliches Erleben und körperliche Praxis.Based on the recent disability studies research and the nonphenomenological sociology, which combines the neophenomenology of Hermann Schmitz with sociological interests, this study analyses the experience of urban space, by wheelchair users and thereby addresses social inequalities. In order to answer this question, several go-alongs in urban spaces as well as guide-line-based interviews with 8 study participants have been carried out. Subsequently the obtained empirical data was analysed using qualitative social science methods (Feinstrukturanalyse and Systemanalyse). The results of this work display the variance of the subjective body experience of the city in the context of social distribution of resources and opportunities. If participants had less access to socially distributed resources and opportunities, they more often felt insecure while using their wheelchair, which had negative effects both on their experience of the urban space and their means of movement with their wheelchair. Social inequalities therefore not only affect the lifeworld of wheelchair users, but also their subjective body experience and bodily practices

    Local Fourier bases and their applications

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    Es werden zwei Hauptkonstruktionen von lokalen Fourierbasen erläutert. Die erste besteht darin, eine einfache Wilson-Orthonormalbasis ψm,n\psi_{m,n} zu bilden, wobei sowohl ψm,n\psi_{m,n} als auch die entsprechende Fouriertransformation ψ^m,n\hat{\psi}_{m,n} exponentiell abfallen. Solche Basen entstehen aus der Modifikation eines Gaborframes, sodass die Redundanz des Gaborsystems behoben wird, aber die gute Zeitlokalisierung erhalten bleibt. Wir präsentieren drei äquivalente Beweise dafür, dass ψm,n\psi_{m,n} eine Orthonormalbasis ist; in zwei Fällen werden Frametheorie und Gaboranalysis verwendet. Die zweite Konstruktion beruht auf der Grundidee, glatte orthogonale Projektionen von Funktionen auf Intervallen zu finden. Für jedes Intervall II können wir mehrere Orthonormalbasen von L2(I)L^2(I) konstruieren, die aus trigonometrischen Funktionen multipliziert mit der charakteristischen Funktion von II bestehen. Für eine gegebene Partition {αk}\{\alpha_k\} von R\mathbb{R} können diese Basen zu einer Orthonomalbasis von L2(R)L^2(\mathbb{R}) "zusammengeklebt" werden. Um die Lokalisierungsfrequenz zu verbessern, zeigen wir, dass man die charakteristische Funktion auf jedem Intervall in der Partition durch eine glatte Funktion bkCN(R)b_k \in\mathcal{C}^N(\mathbb{R}) mit kompaktem Träger für NN{}N \in \mathbb{N} \cup \{\infty\} ersetzen kann. Diese Basen werden "lokale Fourierbasen" genannt. Im Falle einer gleichmäßigen Partition mit passender Parität sind Wilsonbasen ein Spezialfall von lokalen Fourierbasen. Schließlich werden zwei Anwendungen von lokalen Fourierbasen präsentiert. Erstens wird gezeigt, dass lokale Fourierbasen unbedingte Basen von den Modulationsräumen auf R\mathbb{R} darstellen; es folgt daraus, dass Funktionsräume, die durch die Approximation bezüglich einer lokalen Fourierbasis definiert sind, die Modulationsräume sind. Die zweite Anwendung besteht in der Verwendung von lokalen Fourierbasen bei der Messung von Gravitationswellen.Two main constructions of local Fourier bases are presented. The first consists in constructing a simple orthonormal Wilson basis ψm,n\psi_{m,n} where both ψm,n\psi_{m,n} and its Fourier transform ψ^m,n\hat{\psi}_{m,n} have exponential decay. These are modifications of a Gabor system in a way that the redundancy of a Gabor frame is removed but the good time-frequency localization is preserved. We describe three equivalent ways to show that ψm,n\psi_{m,n} is an orthonormal basis, two of them using frame theory and Gabor analysis. The second construction is based on the idea of finding smooth orthogonal projections of functions over intervals. For every interval II we can construct several orthonormal bases for L2(I)L^2(I) consisting of trigonometric functions multiplied by the characteristic function of II and, given a partition {αk}\{\alpha_k\} of R\mathbb{R}, these bases can be patched together to form an orthonormal basis of L2(R)L^2(\mathbb{R}). To improve the frequency localization, we show that we can replace the characteristic function of each interval in the partition by a smooth bell function bkCN(R)b_k \in\mathcal{C}^N(\mathbb{R}) with compact support for NN{}N \in \mathbb{N} \cup \{\infty\}. These bases are called ``local Fourier bases''. In the case of a uniform partition and considering a suitable parity, Wilson bases are a particular case of local Fourier bases. Two applications of local Fourier bases are presented. Firstly, we show that local Fourier bases are unconditional bases for the modulation spaces on R\mathbb{R} and, as a consequence, the function spaces defined by the approximation with respect to a local Fourier bases are the modulation spaces. The second application consists in the use of local Fourier bases for the extraction of a gravitational waves

    Bürger-Staat-Beziehungen in Saudi-Arabien

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    In den letzten Jahren, im Rahmen breit angelegter soziowirtschaftlicher Reforminitiativen, befindet sich die konservative saudische Staatsideologie unter zunehmender Druck, sich den neuen Realitäten des Königreiches anzupassen. Diese Arbeit zielt darauf ab, die saudische Staatsrhetorik bzgl. der Bürger-Staat Verhältnissen im Land zu analysieren, die historisch immer von der konservativen wahhabitischen Doktrin geprägt war. Zu diesem Zweck wird der materielle Inhalt der Lehrbücher der saudischen Mittel- und Oberschule sorgfältig analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die klassische wahhabitische politische Theorie in den Schulbüchern immer noch vollständig vertreten sind. Gleichzeitig werden allerdings auch wirtschaftliche Entwicklung, nationale Sicherheit und die arabische bzw. saudische Identität als Grundpfeiler des modernen saudischen Staats dargestellt.In the last years, following broad socio-economic reform initiatives, the conservative Saudi state ideology has come under increasing pressure to adapt to new realities within the kingdom. This thesis attempts to analyse the Saudi state’s rhetoric on state-society relations, which have historically been determined by conservative Wahhabi doctrine. To this end, the material content of Saudi Secondary and Highschool textbooks is carefully analysed. The results show that classical Wahhabi teachings are still wholly represented in the textbooks. At the same time however, economic development, national security and a strong Arabic as well as Saudi identity are recognized as main pillars to the modern Saudi state

    Effect of cooperative care training on dogs' behaviour during a veterinary examination

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    Die veterinärmedizinische Versorgung leistet einen wichtigen Beitrag für das Wohlergehen von Tieren. Gleichzeitig lösen Untersuchungen und Behandlungen oftmals Angstreaktionen aus und wirken sich so negativ auf das Wohlbefinden aus. In vielen Zoos wird deshalb bereits Training auf Basis positiver Verstärkung genutzt, um die Tiere für eine freiwillige Zusammenarbeit bei Behandlungs- und Pflegemaßnahmen zu motivieren. In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob diese Art von Training unter Anleitung einer Trainerin auch von HundehalterInnen an ihren eigenen Hunden durchführbar ist und ob eine Übertragung des Gelernten auf die veterinärmedizinische Situation möglich ist. An der Studie nahmen 40 Hunde teil, die nach einer ersten standardisierten Untersuchung in eine Trainings- und eine Kontrollgruppe eingeteilt wurden. Bei der Zuteilung wurden das Alter, das Geschlecht, die Einschätzung der Besitzer bezüglich Ängstlichkeit beim Tierarzt, sowie die Trainingserfahrung von Hund und Halter berücksichtigt. Die Hunde der Trainingsgruppe (N=22) nahmen zwischen erster und zweiter Untersuchung an 8-12 Trainingsstunden teil, in denen mit ihnen ein Kooperationssignal (Stehen auf einer Schaumstoffplatte (Target) mit den Vorderpfoten) sowie die einzelnen Untersuchungsschritte trainiert wurden. Die Hunde der Kontrollgruppe wurden nicht trainiert. Eine zweite standardisierte Untersuchung fand frühestens 13 Wochen nach der ersten Untersuchung statt. Danach wurden Videos der Untersuchungen aller Hunde von einer außenstehenden Person in 5-Sekunden-Intervallen codiert, um Daten zu den Verhaltensweisen Ohr- und Rutenhaltung, Schwanzwedeln, Meideverhalten, "Einfrieren" und Lippenschlecken zu erheben. Die 1/0-Daten wurden in Folge in Proportionen umgewandelt und der Mittelwert jeder Variable wurde für jeden Hund und beide Untersuchungen erhoben. Mithilfe statistischer Modelle wurden die ausgewerteten Variablen auf eine Gruppen*Besuch-Interaktion geprüft. Gruppe und Besuch wurden dabei als fixe Faktoren und die ID der Hunde als Zufallsfaktor festgelegt. Die Übertragbarkeit des Gelernten auf die veterinärmedizinische Situation durch Hund und Hundehalter wurde ebenfalls durch Videoauswertung überprüft. Es wurden das Targetverhalten der Hunde und die Reaktionen der Besitzer auf das Verhalten ihrer Hunde erhoben. Außerdem wurden zur Ermittlung des Trainingserfolges, Einschätzungen der Trainerin und der Hundehalter, sowie die Trainingsdokumentation herangezogen. Die Ergebnisse der Auswertungen haben gezeigt, dass es keine signifikanten Veränderungen in den sogenannten stressbezogenen Verhaltensweisen gab. Dennoch deuten sowohl die Einschätzung der Trainerin und der Hundebesitzer, als auch die Ergebnisse betreffend dem Erreichen vordefinierter Trainingskriterien darauf hin, dass das angeleitete Training der HundehalterInnen für den Großteil der Hunde erfolgreich war. Die Übertragung des Gelernten auf die veterinärmedizinische Situation hingegen war laut unserer Ergebnisse (vor allem bei den HundehalterInnen) weniger erfolgreich. Die fehlende Generalisierung des Gelernten könnte eine mögliche Ursache für das Ausbleiben der erwarteten signifikanten Reduktion von Stressanzeichen in der Trainingsgruppe sein.Veterinary care is important for dogs' welfare by maintaining or improving health, yet can impair welfare by causing fearful reactions. Cooperative veterinary care, as commonly used with zoo animals, denotes positive reinforcement training, in which the animal learns to voluntarily participate in medical procedures. This study investigated the feasibility of cooperative training being carried out by dog owners instead of experienced animal trainers and the applicability of the learned from a training situation to a veterinary situation. Forty pet dogs were included in the study. After first standardised veterinary examination, dogs were assigned to a training and a control group, with groups balanced for age, sex, owner-assessed fearfulness at the veterinarian and dogs' and owners' training experience. The training group (N=22) took part in 8-12 group classes on cooperative veterinary care training. The dog owners were instructed to teach their dogs a front paw target behaviour to signal their readiness for the procedure, and to familiarise them with handling of the body and taking of rectal temperature. The control group (N=18) received no such lessons. A second examination was performed at least 13 weeks after the first examination. Videos of the veterinary examinations were divided into 5 second time segments, and scores for ear- and tail-position, presence/absence of tail wagging, avoidance behaviours, lip licks and "freezing" were coded in each segment by a blinded coder. The resulting 1/0 data were converted into proportions and the mean of each variable was analysed for each dog and each veterinary examination. Generalized linear mixed Models were calculated to assess the Group*Visit interaction on the behaviours, with group and visit (first or second veterinary examination) determined as fixed factors and dogs' ID included as a random effect. To assess the dogs' and owners' ability to transfer the learned from the training to the veterinary situations, videos of the training group during the second examination were coded and descriptively analysed with regard to dogs' performance and interruption of the target behaviour and whether the owners requested a pause or termination of the examination contingent on the dog’s behaviour. For the evaluation of training success outside of the veterinary situation, the trainer's and owners' ratings were taken into account, as well as a training documentation. The results showed no significant changes in the so called stress related behaviours in the Group*Visit interaction. However the analyses of the training assessments indicated that the training by instructed dog owners was successful in the majority of dogs. In contrast to this, it seems that the transfer from the training situation to the veterinary situation was not. Although they were informed that they could pause or stop the examination at any time, the majority of the dog owners did not react when the dogs interrupted the cooperation signal. This unsuccessful transfer could be one possible reason for the lack of a significant decrease in stress related behaviours in the training group

    The effects of Greenwashing in Influencer Marketing

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    Diese Studie untersucht die Auswirkungen des "Greenwashing", indem sie unwahre oder vage Informationen über die Umweltauswirkungen des Produkts oder der Dienstleistung im Kontext des Influencer-Marketings präsentiert. Grüne Werbung, zusammen mit Greenwashing, findet auf allen Kanälen statt, durch traditionelle Werbeformen wie Printanzeigen, aber auch in sozialen Medien. Obwohl grüne Werbung in der Wissenschaft zunehmend Beachtung findet, gibt es bisher kaum Studien über grüne Werbung. Eine Forschungslücke zeigt sich insbesondere im Rahmen von Greenwashing und Influencer-Marketing. Die vorliegende Untersuchung stellt sich als Ziel, die Literatur über Greenwashing zu erweitern. Diese liefert theoretische und praktische Implikationen durch eine empirische Studie unter Verwendung von Strukturgleichungsmodellen. Anhand von Daten aus einem Online-Forschungspanel (N=300) werden verschiedene Arten von Greenwashing-Claims untersucht, die von grünen und nicht-grünen Influencern stammen. Des Weiteren untersucht die Studie mögliche vermittelnden Effekt der Influencer-Glaubwürdigkeit und dem moderierenden Effekt der Influencer-Markenkongruenz. Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass sowohl falsche als auch vage Greenwashing-Angaben, die Wahrnehmung der Verbraucher als Greenwashing verstärken – insbesondere wenn die Botschaft von einem Influencer stammen. Die Einstellung der Konsumenten gegenüber der Marke wird dabei negativ beeinflusst und verringern auch die Glaubwürdigkeit des Influencers. Diese empirische Arbeit bietet einen wertvollen ersten Einblick in die Auswirkungen von Greenwashing-Angaben innerhalb des Influencer-Marketings und schlägt auf der Grundlage der Ergebnisse wichtige zukünftige Forschungsrichtungen vor.The study explores the effects of greenwashing, presenting untrue or vague information about the environmental impact of the product or service, in the context of influencer marketing. Green advertising, together with greenwashing happens on every channel, through traditional advertisement types, such as print ads but also on social media. Despite green advertising receiving increasing scholarly attention, studies on green advertising and especially greenwashing within influencer marketing has been scarce, which constitutes a significant research gap. The current paper aims to extend the literature on greenwashing, providing theoretical and practical implications through an empirical study, employing structural equation modelling. Using data from an online research panel (N=300), different types of greenwashing claims are examined, coming from green and non-green influencers, along with the possible mediating effect of influencer credibility and the possible moderating effect of influencer-brand congruence. Results indicate that when coming from an influencer, both false and vague greenwashing claims enhance consumers’ perceived greenwashing, impacting their attitudes toward the brand negatively and also decreasing the credibility of the influencer. This work offers a valuable first insight into the effects of greenwashing claims within influencer marketing, suggesting important future research directions, based on the findings

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