University of Vienna

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    Haben Schüler und Schülerinnen mit einer hohen Selbstwirksamkeit im Sportunterricht die Nase vorn?

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    Zusammenhänge zwischen motorischer Leistungsfähigkeit und Selbstkompetenz wurden bisher mehrfach untersucht und publiziert (Gould et al., 1999; Moritz et al., 2000; Feltz & Lirgg 2001; Helper & Feltz 2012). Dabei wird oft von einer positiven Wirkung von Sport auf die Selbstwirksamkeit gesprochen (Feltz, 1988). Bislang kaum erforscht blieben jedoch die Aspekte der Selbstwirksamkeit von 14- bis 19-jährigen Schülern und Schülerinnen, welche laut Monigl, Amerein, Stahl-Wagner, und Behr (2011) einen Teilaspekt der Selbstkompetenz darstellen. Die in dieser Masterarbeit durchgeführten Analysen der erhobenen Daten sollen einen wichtigen Beitrag leisten, um die bisherige Forschungslücke zwischen dem Zusammenhang von Selbstwirksamkeit und motorischer Leistungsfähigkeit bei Oberstufenschülern und -schülerinnen zu schließen. Ziele dieser Arbeit sind: 1. Die motorische Leistungsfähigkeit und die Selbstwirksamkeit zu beschreiben, die Relevanz der beiden Begrifflichkeiten in den Bildungsstandards im Fach Bewegung und Sport zu erläutern, sowie verschiedene Zusammenhänge anzuführen. 2. Sportliche Testungen durchzuführen und somit die motorische Leistungsfähigkeit der Jugendlichen festzustellen. Erhebung der Selbstwirksamkeit, um anschließend alle gesammelten Ergebnisse in SPSS darstellen und analysieren zu können. Im Rahmen dieser Masterarbeit wurde die Bewegungskoordination, die Ausdauer und die Selbstwirksamkeit von insgesamt 147 Schülern und Schülerinnen (männlich: N=64; weiblich: N=83) im Alter von 14 bis 19 Jahren erhoben, untersucht und miteinander in Beziehung gesetzt. Die empirische Forschung wurde am BRG14 durchgeführt. Der Zusammenhang von Selbstwirksamkeit und motorischer Leistungsfähigkeit von 14- bis 19-jährigen Schülern und Schülerinnen lässt sich anhand der betriebenen Forschung bestätigen. Dieses Ergebnis verdeutlicht umso mehr die Relevanz von Selbstwirksamkeit im Sportunterricht und zeigt, dass eine Beachtung der Thematik für Sportlehrkräfte im eigenen Unterricht unverzichtbar ist.Nowadays many correlations between motor fitness and self-competence have been examined and published (Gould et al., 1999; Moritz et al., 2000; Feltz & Lirgg 2001; Helper & Feltz 2012). According to literature sport has a positive effect on self-efficacy (Feltz, 1988). One important aspect of the self-competence is the self-efficacy (Monigl et al., 2011). However, up to now the aspects of self-efficacy of 14- to 19-year-old teenager are hardly researched. The analyzes in this master thesis are intended to make an important contribution to close the research gap between the correlation of self-efficacy and motor fitness of high school students. The goals of this master thesis are: 1. To describe the motor fitness and self-efficacy, to explain the relevance of these two terms with help of the educational standards and to show different connections. 2. To do sport-tests and determine their motor fitness. To collect the self-efficacy of students. Afterwards, all collected results will be represented and analyzed with SPSS. As part of the master thesis, the results of the coordination, the endurance and the self-efficacy of 147 14- to 19-year-old teenager (male: N=63; female: N=84) were collected, examined and related. The empirical research was carried out at the BRG14. The connection between self-efficacy and motor fitness of 14- to 19-year-old students can be confirmed by the research. This result illustrates the relevance of self-efficay in physical education and shows that it is essential for sports-teachers to consider this subject in their lessons

    Selbstmanagement im Kontext einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung

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    Hintergrund: Das Leben mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung bringt häufig physische, psychische und psychosoziale Beeinträchtigungen mit sich. Um die daraus resul-tierenden Herausforderungen jeden Tag bewältigen zu können, benötigen die Betroffenen Selbstmanagementkompetenzen. Um diese Kompetenzen zu fördern beziehungsweise zu erlangen, benötigen die Betroffenen Unterstützung von Gesundheitsprofessionen. Die Pflege nimmt hierbei eine wichtige Rolle ein, um im Rahmen von Patientenedukation bei der täglichen Krankheitsbewältigung Unterstützung zu leisten. Forschungsfragen: Diesem Forschungsvorhaben liegen zwei Forschungsschwerpunkte zugrunde. Der erste geht der Frage nach, wie Betroffene einer chronisch-entzündlichen Dar-merkrankung ihren Alltag managen und welchen Unterstützungsbedarf sie haben, der zweite eruiert, wie Pflegende von gastroenterologischen Stationen ihre Rolle in der Förderung des Selbstmanagements sehen. Ziel ist es, anhand der neun Einzelinterviews ein vertieftes Ver-ständnis des Alltags darzustellen, und gleichzeitig die Bewältigung von täglichen Herausforde-rungen aufzuzeigen. Zudem wird die Rolle der Pflege zur Förderung von Selbstmanagement-kompetenzen im Rahmen von zwei Fokusgruppengesprächen verdeutlicht. Methode: Im ersten Forschungsschwerpunkt wurden halbstrukturierte leitfadengestützte Ein-zelinterviews mit Betroffenen einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung durchgeführt, und im zweiten wurden Fokusgruppengespräche mit Pflegepersonen von gastroenterologi-schen Stationen geführt. Die Auswertung der Daten erfolgte anhand der Themenanalyse nach Froschauer und Lueger. Ergebnisse: Ein Leben mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung stellt die Betroffe-nen vor große Herausforderungen, und dabei erleben sie täglichen Stress. Die Betroffenen müssen ihren Alltag täglich koordinieren und planen. Sie müssen auf die Ernährung achtgeben und die Nahrungsaufnahme zeitlich und örtlich koordinieren und an die sozialen Aktivitäten anpassen. Zudem müssen sie ihren Alltag nach dem Zugang zu Toiletten planen und die kor-rekte Einnahme der Medikamente einhalten. Darüber hinaus erleben sie häufig Unverständnis und Stigmatisierung im sozialen Umfeld. Sie bedürfen einer Unterstützung in Bezug auf Be-wältigung der täglichen Herausforderungen. Dabei kann die Pflege einen wichtigen Beitrag leisten, wodurch sie eine wichtige Rolle einnimmt. Eine adäquate Unterstützung kann durch kontinuierliche persönliche, fachliche und zeitliche Betreuung erreicht werden. Schlussfolgerung: Betroffene einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung erleben Stress im täglichen Leben und entwickeln Strategien, wie sie dies bewältigen. Hierbei kommt der Pflege in der Unterstützung des Selbstmanagements mittels kontinuierlicher Betreuung hohe Bedeutung zu.Background: Life with inflammatory bowel disease often brings physical, psychological and psychosocial impairments. To manage every day life they need a lot of self-management skills. To achieve this skills they need support from health professionals. Nurses play an important role in supporting them in daily coping with the disease, this can happen through patient education. Aim: There are two aims in this research project. The first one is to show how people with inflammatory bowel disease manage their daily life and which need of support they have. The second one is to show how nurses see their role in supporting people with inflammatory bowel disease in their self-management. Methods: In the first research focus were nine semi-structured interviews with people with inflammatory bowel disease and in the second one two focus group interviews with nurses from gastroenterology units conducted. And then data were analysed with subject analysis from Froschauer and Lueger. Results: Living with inflammatory bowel disease brings big challenges to those who are affected and they experience daily stress. They have to coordinate and plan their daily life, this includes being careful with their diet and their food and adapt it to social activities. In addition they have to plan their everyday life after having access to toilet and adhere to the correct medication. They also experience a lot of incomprehension and stigmatisation. They need support in coping with daily challenges. Therefore nurses play an important role. They can achieve a lot with personal, professional and time continuity of care. Conclusion: People with inflammatory bowel disease experience stress in daily life and develop strategies to deal with the disease. Nurses play an important role in supporting self-management through continous care

    Implementation of the SDGs in Bulgaria

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    Die Forschungsstudie soll einen Beitrag zu der Diskussion leisten, wie man bezüglich der wachsenden Bedeutung von Nachhaltigkeitsthemen vorgehen soll und wie die Umsetzung der UNO Agenda 2030 mit ihren SDGs in Bulgarien umgesetzt werden können. Die Masterarbeit wird insbesondere eine Bestandsaufnahme der Umsetzung der 15-Jahres-Agenda des SDG in dem Balkanland erstellen, um die wichtigsten Errungenschaften und Hindernisse des Fallstudie Landes zu ermittel, um den Umsetzungsprozess zu beschleunigen. Die Studie stellt eine kritische Bewertung der politischen und institutionellen Rahmenbedingungen in Bulgarien dar, um den Grad der Bereitschaft des Landes zu evaluieren und festzustellen inwieweit die globale Agenda auf internationaler Ebene umzusetzen ist. Die Ergebnisse der Forschung ermitteln die verbleibenden Lücken an die Bulgarien sich fokussieren soll. Die Arbeit analysiert offizielle Dokumente die mit dem Thema Nachhaltigkeit und langfristige Entwicklung verbunden sind. Darüber hinaus werden die durchgeführten Interviews zu der Forschung beitragen und die Lücken mit ihrem Kontext spezifischen Fachwissen füllen. Schließlich werden Schwerpunkte diskutiert in Richtung der Ziele Vollendung in den Themenfeldern in Bulgarien.This research paper aims to contribute to the discussion on how to address the growing importance of sustainability issues and the implementation of the UN Agenda 2030 with its SDGs in Bulgaria. In particular, the paper will take stock of the execution of the SDGs flagship fifteen-year agenda in the Balkan country with the purpose to identify key accomplishments and shortcomings for the showcased country, in order to accelerate the implementation process. The study undergoes a critical assessment of the political and institutional settings in Bulgaria, in order to assess the level of preparedness of the country executing a global Agenda from an international range, ascertaining the remaining gaps Bulgaria has to pursue. The thesis will examine relevant official documents associated with the resilient and long-term development. Moreover, the carried out interviews will contribute to the research, filling the gaps with their context specific expertise. Finally, it will discuss priority areas for further research towards the goals accomplishment reviewing thematic fields in Bulgaria

    Einfluss eines 8-wöchigen Krafttrainings mit optimierter Proteinaufnahme auf die Leistungsfähigkeit der unteren Extremitäten bei älteren Personen

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    Eine NutriAging Teilstudie untersuchte wie sich eine optimierte Proteinaufnahme in Verbindung mit einem 8-wöchigem Krafttraining auf die Leistungsfähigkeit der unteren Extremitäten bei 65- bis 85-Jährigen auswirkt. Die NutriAging Proteinstudie war eine randomisierte, kontrollierte und Beobachter-blinde Studie mit drei Parallelgruppen. Die Low Protein (LP) Gruppe nahm 1 g Protein/kg Körpergewicht/Tag auf und die High Protein (HP) Gruppe das Doppelte. Primär wurden isometrische und isotonische Kraftparameter der unteren Extremitäten betrachtet. Bei der isometrischen und der relativierten Maximalkraft zeigten die LP (p = 0,002 und 0,010) und HP Gruppe (p = 0,003 und 0,002) signifikante Verbesserungen, die HP Gruppe zusätzlich bei der Maximalkraft bei 50% Widerstand (p = 0,044). Die LP Gruppe zeigte signifikante Verschlechterungen hinsichtlich der Maximalkraft bei 0% Widerstand (p = 0,031), der relativierten Maximalkraft bei 25% (p = 0,048) und 0% (p = 0,029) Widerstand. Es bestand ein schwacher positiver Zusammenhang der Beinpresseübung mit der Muskelmasse (ρ = 0,281, p = 0,040). Die Beinbeugerübung zeigte schwache positive Zusammenhänge mit der Maximalleistung (ρ = 0,278, p = 0,042) und der Wiederholungszahl (ρ = 0,293, p = 0,032) des 20 Sekunden Aufstehtest, sowie einen mittelstarken positiven mit der Gehgeschwindigkeit über 6 Meter (ρ = 0,323, p = 0,016). Allerdings lagen schwach negative Zusammenhänge mit der relativen Maximalkraft bei 50% Widerstand (ρ = -0,287, p = 0,034) und der Maximalgeschwindigkeit bei 50% Widerstand (ρ = -0,325, p = 0,016) vor. Es gab keine Unterschiede zwischen den Gruppen. Das bedeutet, dass die unterschiedliche Proteinaufnahme nicht ausschlaggebend war.A NutriAging sub-study investigated how optimised protein intake combined with 8 weeks of strength training affects the performance of the lower extremities in 65 to 85 year olds. The NutriAging Protein Study was a randomized, controlled and observer-blind study with three parallel groups. The Low Protein (LP) group ingested 1 g protein/kg body weight/day, the High Protein (HP) group double the amount. Primarily isometric and isotonic parameters of the lower extremities were considered. For isometric and relative peak power, the LP group (p = 0.002 and 0.010) and HP group (p = 0.003 and 0.002) showed improvements, the HP group additionally for peak power at 50% resistance (p = 0.044). The LP group showed significant deteriorations in peak power at 0% (p = 0.031), relative peak power at 25% (p = 0.048) and 0% (p = 0.029) resistance. A weak positive correlation between leg press and muscle mass (ρ = 0.281, p = 0.040) was found. The leg curl showed weak positive correlations with the peak power (ρ = 0.278, p = 0.042) and the repetitions (ρ = 0.293, p = 0.032) of the 20 second chair-rise test and a medium positive one with gait speed over 6 meters (ρ = 0.323, p = 0.016). There were weak negative correlations with the relative peak power (ρ = -0.287, p = 0.034) and the peak velocity (ρ = -0.325, p = 0.016) at 50% resistance. The groups were indiscriminate, which means that the different protein intake was not the decisive factor

    Antenatal corticosteroid treatment and other medications in patients with imminent preterm birth

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    Frühgeburten sind mit Komplikationen des Neugeborenen wie Atemnotsyndrom, Intraventrikuläre Blutung und Nekrotisierende Enterokolitis sowie einer erhöhten Mortalität verbunden. Deswegen versucht man mit präventiven Maßnahmen die Frühgeburt bestmöglich zu verhindern oder deren pathologische Konsequenzen zu reduzieren. Diese Präventionsmaßnahmen können in Primäre, Sekundäre und Tertiäre eingegliedert werden. Ziel dieser Diplomarbeit ist es, die verschiedenen eingesetzten Medikamente im Rahmen einer drohenden Frühgeburt zu präsentieren. Im Focus steht die Gabe der Glukokortikoide im Rahmen einer Induktion der Lungenreifung. Zum Einsatz kommen die synthetischen Glukokortikoide Betamethasone und Dexamethasone, die Aufgrund ihrer Planzentagängigkeit ausgewählt werden. Es werden 2x 12mg Betamethason im Abstand von 24h i.m. verabreicht. Alternativ, werden 4x 6 mg alle 12h Dexamethason gegeben. Das Timing der Applikation ist durchaus zu berücksichtigen. Es wird empfohlen die Therapie zwischen 24-34 Schwangerschaftswochen durchzuführen. Zu betonen ist, dass das „optimale Timing“ bislang noch unklar ist. Ausschlaggebend ist, dass die antenatale Gabe von Glukokortikoiden zu einer Reduktion der neonatalen Komplikationen führte und auch die kindliche Mortalitätsrate sank. Die Vorteile, die die Behandlung mit sich bringen, überwiegen den Risiken. Die Gabe von den Glukokortikoiden wird als Standardtherapie für Patienten bei drohender Frühgeburt gesehen. Darüber hinaus ist es aus pharmazeutischer Sicht interessant, die Applikation genauer zu betrachten. Die Dosierung wurde seit 1972 nicht geändert und es fehlen Daten von pharmakokinetischen Studien, die notwendig wären, um die Applikation zu verbessern. Durch die Verabreichung der Glukokortikoide direkt in die Muskulatur des Fötus war die Dauer der fötalen Glukokortikoid-Exposition kürzer und der alternative Weg ist mit einer Verringerung der möglichen Nebenwirkungen verbunden. Dies wurde in einem Tierexperiment gezeigt. Weitere Medikamente kommen als Tokolytikum zum Einsatz im Rahmen der Frühgeburt. Diese können die Schwangerschaft über 48h hinauszögern, um eine vollständige Behandlung mit Glucokortikoiden zu gewährleisten und den Transport zu einer neonatologischen Intensivstation sicherzustellen. Hoch dosiertes Magnesium-sulfat wird zur Neuroprotektion eingesetzt. Applikation von Antibiotika kommen nur im Falle eines frühen vorzeitigen Blasensprungs oder bei nachgewiesener Infektion im Bereich der Geburtswege in Frage.Preterm births are associated with neonatal complications such as respiratory distress syndrome (RDS), intraventricular hemorrhage (IVH) and necrotizing enterocolitis (NEC). Therefore, preventive measures are taken to avoid premature birth as much as possible. These can be divided into primary, secondary and tertiary. The aim of this diploma thesis is to present the different drugs used in the context of an imminent premature birth. The focus is on antenatal corticosteroid treatment in the context of induction of lung maturation. Synthetic glucocorticoids, betamethasone and dexamethasone are used, which are selected on the basis of their ability to cross the placenta. 2x 12mg betamethasone are administered i.m at 24 h interval. Alternatively, 4x 6 mg dexamethasone are given every 12 h. The timing of the application must be taken into account. It is recommended to carry out the therapy between 24-34 weeks of pregnancy. It should be emphasized that the "optimal timing" is still unclear. The decisive factor is that the glucocorticoids led to a reduction in neonatal complications and also reduced the mortality rate. The benefits of the treatment outweigh the risks. The administration of glucocorticoids is seen as the standard therapy for patients at risk of preterm birth. In addition, from a pharmaceutical point of view it is interesting to take a closer look at the application. The dosage has not been changed since 1972 and there is a lack of data from pharmacokinetic studies that would be necessary to improve the application. By administering the glucocorticoids directly into the muscle of the fetus, the duration of the fetal exposure of glucocorticoids was shorter and the alternative route is associated with a reduction in potential side effects. This has been shown in an animal study. Other drugs are used as tocolytics in preterm delivery. These achieve to delay the pregnancy beyond 48h to ensure complete treatment with glucocorticoids and also to ensure transport to a neonatal intensive care unit. Magnesium sulphates are used for neuroprotection. Antibiotics can only be used in the case of PPROM

    Kann Sex den Schlaf verbessern?

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    Einleitung: Schlafprobleme sind in der westlichen Kultur weit verbreitet. Neben den negativen Auswirkungen auf unsere allgemeine Gesundheit, stellen sie überdies eine ökonomische Belastung dar. Sexuelle Aktivität trägt wesentlich zum Wohlbefinden der Menschen bei und hat positive Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit. Die Zusammenhänge von Sexualität und Schlaf sind noch unklar. Die vorhandene Forschung dazu ist weder ausreichend noch aktuell. Methode: 30 gesunde Studienteilnehmer*innen, welche sich in einer heterosexuellen Partnerschaft befanden, nahmen über 14 Tage an einem ambulanten Assessment teil. Die Art und Häufigkeit der sexuellen Aktivitäten sowie die Erreichung eines Orgasmus wurden unmittelbar nach einer sexuellen Aktivität erhoben. Subjektive Schlafqualität, Schlaflatenz und Schlafdauer wurden retrospektiv am nächsten Morgen erhoben. Ergebnisse: Die Art der sexuellen Aktivität war statistisch nicht mit den Schlafvariablen assoziiert. Partnerschaftliche sexuelle Aktivität scheint im Vergleich zu Masturbation einen positiven Einfluss auf die Schlafvariablen zu nehmen, der Unterschied ist jedoch statistisch nicht signifikant. Beim Vergleich zwischen Personen, die einen Orgasmus erlebt haben und Personen, die keinen Orgasmus erlebt haben, konnten bezüglich der Schlafvariablen keine Unterschiede beobachtet werden. Diskussion: Obwohl keine signifikanten Effekte beobachtet werden konnten, regt diese Arbeit die Wiederaufnahme der Forschung zu Sexualität und Schlaf an. Die vorliegende Studie weist Limitationen auf, die für die Verwerfung der Alternativhypothesen verantwortlich sein könnten. Falls durch zukünftige Forschung vermutete Effekte gezeigt werden können, lassen sich dadurch möglicherweise Ansätze für eine Verbesserung des Schlafes ableiten.Introduction: Research has shown that one out of three people in western societies is dealing with sleeping problems. Studies show, that they can negatively affect our overall health and are costly for economic systems. Sexual activity on the other hand is associated with well-being and was also found to have a positive impact on our overall health. Method: 30 healthy participants, who were in a heterosexual relationship during the time of the study, attended a 14-day ambulant assessment. Type and frequency of sexual activity were measured right after the sexual activity took place. Additionally participants were asked to reveal whether they had experienced an orgasm. Subjective quality of sleep, sleep latency and sleep duration were measured retrospectively each morning. Results: In this study, there was no statistically significant association found between the type of sexual activity and the sleeping parameters. Nonetheless, data shows descriptive positive effects of coupled sexual activity in contrast to masturbation on sleep, although the difference was not significant. No differences regarding the assessed sleep parameters were found between participants who experienced orgasm and participants who did not. Discussion: This study did not find significant effects of sexual activity on sleep. Still, it lays the ground for future research looking into further possible associations between these topics. The present study shows a number of limitations, which could explain the results. If future studies can show a potentially positive effect of sexual activity on sleep, this may offer a new way to target sleep problems

    UNESCO Weltkulturerbe Baden bei Wien

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    Baden bei Wien bewirbt sich mit zehn anderen Kurstädten aus Europa (Bath, Spa, Vichy, Bad Ems, Bad Kissingen, Baden-Baden, Montecatini Terme, Franzensbad, Karlsbad und Marienbad) um den Status des UNESCO-Weltkulturerbes. Unter dem Namen „Great Spas of Europe“ erarbeiteten die Städte die Bewerbungsunterlagen und wurden im Februar 2019 offiziell nominiert. Es folgte eine anschließende Prüfung durch den Internationalen Rat für Denkmäler und Stätten (ICOMOS) im Auftrag vom UNESCO Welterbezentrum und geringfügigen Anpassungen in den sich bewerbenden Kurstädten. Die Erwartung, dass die Gruppe der Great Spas of Europe im Zuge der nächsten Konferenz des Welterbekomitees als Weltkulturerbe anerkannt wird, ist groß. Die Gruppe der Bewerberstädte ist der Ansicht, dass sie das Phänomen der international bekannten Kurstädte im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert abbilden. Zu der Charakteristik einer solchen Kurstadt zählen der Siedlungstyp „Kurstadt“ sowie die damit in Verbindung stehenden städtebaulichen und landschaftsgestaltenden Elemente. Als internationale Städte beeinflussten diese Orte im Betrachtungszeitraum auch die Politik, Kunst und Kultur Europas. Die Einreichung der „Great Spas of Europe“ umfasst daher zusätzlich zu ihrem universellen Wert für die Menschheit noch die UNESCO-Kriterien II, III, IV und VI. Die Stärken von Baden bei Wien, als Teil der transnationalen Sammelnominierung, liegen insbesondere bei Kriterium VI, das die Auswirkungen der Stätte auf soziale Themen, Kunst, Kultur und Politik untersucht. Forschungen zeigten, dass Badens Thermalwasserquellen bereits von den Römern genutzt wurden und der Raum in der Nähe der Quellen besiedelt war. Im Mittelalter wurden Badens Quellen weiterhin genutzt. Ab dem Zeitpunkt als die Habsburger – allen voran Kaiser Franz I./II. – die Stadt und seine Thermalquellen für sich entdeckten, entwickelten sich die Bäder, die Kurstadt und die angrenzende Landschaft weiter. Bis zur Weltwirtschaftskrise 1929 konnte Baden von dem Boom um die Bäder – obwohl Österreichs wohl bekanntester Kaiser – Franz Joseph I. – den Sommer lieber in Bad Ischl verbrachte – nutzen. Eine Zäsur ergab sich während der Besatzungszeit im Anschluss an den 2. Weltkrieg, in der Badens Bedeutung als Kurstadt litt. Nach dem Abzug der Truppen wurden im – gemäß der Nominierungsunterlagen als Schutzzone ausgewiesenen – Gebiet mehrstöckige Miethäuser errichtet und eine Rückkehr an das vorige Kurwesen schien nicht aussichtsreich. Etwas später wurde die Kur hauptsächlich durch Gäste der Krankenanstalten in Anspruch genommen. Heute steht Baden am Beginn einer neuen Ära, in der das Kurwesen neuen Herausforderungen gegenübersteht. Es entstehen bereits Pläne für dessen Fortbestand in einer sich ständig entwickelnden Gesellschaft. Als Prämisse gilt, dass sich Baden auf seine Stärke als Kurort und die Wirkung des Thermalwassers rückbesinnt. Die Auszeichnung als UNESCO-Welterbestätte wäre diesem Prozess zuträglich. Sie verhilft Baden bei Wien zu zusätzlichem Prestige und erweitert die Chancen Badens gemeinsam mit den anderen zehn Kurstädten qualitativ abgestimmtes Marketing zu betreiben sowie die Zusammenarbeit zum Thema Kur zu intensivieren. Essentiell hierfür ist jedoch auch die Vorbereitung auf das Welterbe. Der Nominierungsprozess hierzu wird in der Arbeit gesondert betrachtet. Untersucht wird, inwiefern Vorerfahrungen aus anderen Welterbestätten im Nominierungsprozess und im Local Managementplan berücksichtigt wurden. Fragen, die bei diesen Vorerfahrungen aufgetaucht sind, betreffen etwa die Bereiche Overtourism, das Management von Verkehrsströmen und die Einbindung von Stakeholdern

    Video games and copyright protection under international, European and U.S. law

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    Videospiele stellen die kreativste Unterhaltungsindustrie der Welt dar und fördern in der heutigen digitalisierten Welt Innovation und Entwicklung, sowohl in der Technologie als auch in der Kunst. Da diese komplexen Werke mehrere Kunstformen erfassen, die bereits durch das Urheberrecht besonders geschützt sind, ist eben dieses natürlich das hierin zentralste Recht des geistigen Eigentums und bildet als solches die Diskussionsgrundlage. Um die aktuelle Lage betreffend den Schutz von Videospielen, die in letzter Zeit zu einer Milliarden-Dollar-Industrie geworden sind, darzustellen, zielt diese Arbeit darauf ab, die unterschiedlichen Ebenen des Urheberrechtsschutzes sowie deren rechtlichen Unsicherheiten aufzuzeigen, die auf die bestehenden Bedenken hinsichtlich des internationalen, US- und europäischen Urheberrechts zurückzuführen sind. Im Zusammenhang damit wird die derzeitige Stellung von Videospielen im Bereich des Urheberrechts erörtert und es wird versucht, die Schwächen der oben genannten Gerichtsbarkeiten zu skizzieren. Dementsprechend werden Präferenzen hinsichtlich der rechtlichen Klassifizierung von Videospielen dargelegt, die Zweigliedrigkeit von Idee und Ausdruck sowie die damit einhergehenden rechtlichen Konsequenzen beschrieben. Nach der Diskussion und der Darstellung geltender Schutzbestimmungen wird schließlich festgestellt, dass die bestehenden Systeme nicht ausreichen, um solche komplexen Themen des Urheberrechts zu bewerkstelligen. In einem zweiten Schritt werden daher die seitens der Industrie eingeleiteten Maßnahmen zur Bewältigung der bestehenden Probleme angesprochen und deren Eignung zur Bewältigung bestehender rechtlicher Unsicherheiten geprüft. Es wird jedoch auch hier festgestellt, dass die Maßnahmen der Branche vielmehr eine ungerechte Rechtsanwendung begründen als ein nachhaltiges Ergebnis zu bieten. Folglich wird mit dieser Arbeit das Ziel verfolgt, ein kurzes sui generis-Urheberrechtsregime für Videospiele auszuarbeiten, welches sich mit den beobachteten Hauptproblemen auseinandersetzt und medienspezifische Lösungen zur Bewältigung der bestehenden Schwächen und Unsicherheiten des Copyrights betreffend Videospiele bietet. Letzten Endes kommt diese Thesis zu der Schlussfolgerung, dass die bestehenden Urheberrechtsgesetze nicht ausreichen, um ein komplexes, sich stetig entwickelndes und hochinnovatives Produkt einer Milliarden-Dollar- Industrie in der heutigen digitalisierten und interaktiven Welt zu handhaben und schlägt infolgedessen ein neues Regime vor, das die spezifischen Themen und Bedürfnisse betreffend Videospiele abdeckt und auf internationaler Ebene in den folgenden Jahren diskutiert werden würde.Video games form the most creative world-wide entertainment industry and they foster innovation and development on both computer science and art in today’s digitalized world. Since these complex works contain multiple forms of art that have been already subjected to the protection regimes established under copyright, copyright law naturally becomes the most relevant intellectual property right for a discussion to be conducted on them. In order to reveal the current approaches on protecting video games, that has become a billion-dollar industry recently, this thesis aims to reveal different levels of copyright protection and the legal uncertainties occurred due to the existing considerations adopted under International, US and European copyright law. In this point, this thesis discusses the current position of video games in the realm of copyright and it seeks to reveal the deficiencies of the regimes applied in the abovementioned jurisdictions. Accordingly, the preferences on the legal classification of video games together with their consideration under the idea/expression dichotomies and the legal consequences of such preferences are revealed and discussed. Following the discussions and considerations on the current protection regimes, it is found that the current protection regimes are not capable enough to handle such complex work of authorship. Therefore, as a second step, this thesis touches upon and evaluates the measures launched by the industry to cope with the existing issues and reviews the capability of such measures to handle the legal uncertainties. However, it is also observed that the current measures launched by the industry establish unjust applications of rights rather than finding a sustainable solution. Therefore, this thesis aims to carve out a brief sui generis copyright regime for video games that addresses the prominent issues observed throughout this thesis and that would be able constitute medium specific solutions to cope with the current issues and uncertainties on the protection of video games under copyright. Finally, this thesis concludes that the existing copyright laws are inadequate to handle a complex, developing and highly innovative product belonging to a billion-dollar industry in today’s digitalized and interactive world and it proposes a new regime that would be able to cover the specific points and needs of video games and that would be discussed internationally for the following years

    Die Kurienreformen der jüngeren Vergangenheit in Bezug auf die Autorità di Informazione Finanziaria (AIF)

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    Die vorliegende Arbeit bietet einen Überblick über die Entwicklung der Bankgeschäfte der römischen Kurie, eingebettet in das international immer vernetzter werdenden Finanzsystem. In der Einleitung werden die Relevanz und Aktualität dieses Themas anhand des kürzlich erfolgten SEPA-Beitritts des Heiligen Stuhles und des Staates der Vatikanstadt vorgestellt. Mit diesem Schritt bekam das IOR zum ersten Mal direkten Zugang zum elektronischen Zahlungsverkehr im europäischen Bankenkontext. Doch bis dahin war es ein langer und ambivalenter Weg wie die darauffolgenden Ausführungen zeigen. Zuvor wird die Forschungsfrage, wie sich die Kurienreformen im Hinblick auf die kuriale Finanzgebarung im europäischen Kontext ausgewirkt haben, definiert und auf die administrativ-legistischen Bemühungen der europäischen, und andererseits der kurialen Akteure eingeengt. Nach einem kurzen Überblick über den modus operandi geht es im Kapitel II um die wichtigsten strukturellen Merkmale des europäischen Finanzmarktes wie man ihn gegenwärtig vorfindet. Unter Papst Johannes Paul II begannen langsam erste Reformversuche; das IOR bekam ein neues Statut. Sein Nachfolger ging den Weg weiter schuf mit der AIF erstmals eine Aufsichtsbehörde nach zeitgenössischen Standards. Im Pontifikat Franziskus wurden eine Reihe weiterer Gesetze geschaffen, die den Heiligen Stuhl und den Staat der Vatikanstadt langsam aber sicher von den Listen der Steueroasen und Geldwäschepardiese der OECD oder der EU verschwinden ließen. Die AIF wurde durch die Betrauung mit der mikro- und makroprudenziellen Aufsicht endlich zu einer voll funktionsfähigen Behörde. Auch die vom IOR seit 2013 publizierten Kennzahlen lassen sich in diesem Lichte durchaus sehen

    "Es war einmal..." - "Egyszer volt, hol nem volt..."

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    Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der literarischen Gattung Märchen. Die Arbeit will der Frage nachgehen, inwieweit die erste Märchensammlung der Brüder Grimm aus dem Jahre 1812 zehn Jahre später die erste ungarische Volksmärchensammlung von Georg von Gaal beeinflusste. Hierzu werden zwei ausgewählte Märchen aus den Grimmschen Kinder- und Hausmärchen und aus den Ungarischen Volksmärchen der Ausgabe aus dem Jahre 1857 als Untersuchungsgegenstand genommen. Märchen existieren schon seit frühester Zeit; da sie aber mündlich tradiert worden sind, besitzen sie keine konstante Form. Das Sammeln von Märchen, sowohl deren Aufzeichnung als auch deren Edition als Phänomen, war eine der vielen Tendenzen im 19. Jahrhundert. Dies bedeutete eine neue (bis dahin nicht aufgetauchte) Aufgabe sowohl für die deutsche als auch für die ungarische intellektuelle Schicht. Letztere wurde durch die deutsche intellektuelle Schicht beeinflusst. Diese Arbeit stellt somit eine rezeptionshistorische Untersuchung der Märchen dar, indem die Übernahme des deutschen Gedankenguts ins Ungarische betrachtet wird. Es handelt sich hier um eine Märchenrezeption, die auf den Märchen und wissenschaftlichen Arbeiten der Brüder Grimm basieren, die kurz darauf ihre Wirkung auf andere Nationen in Europa ausübte

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