University of Vienna

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    Towards zero: understanding the limitations of the UNFPA-UNICEF joint program to eliminate female genital mutilation, a case study of Kenya

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    Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) oder weibliche Beschneidung betrifft weltweit mehr als 200 Millionen Frauen und Mädchen und wird seit den 1990er Jahren als Gewalt gegen Frauen und Menschenrechtsverletzung eingestuft. Es wird geschätzt, dass jedes Jahr drei Millionen weitere Mädchen von FGM bedroht sind, und deshalb wurden Hunderte von Organisationen weltweit gegründet, um zu versuchen, dem Einhalt zu gebieten. Die größte Anstrengung ist das gemeinsame Programm von UNFPA und UNICEF zur Beseitigung der Genitalverstümmelung von Frauen, das in 17 Ländern arbeitet, um die weltweite Praxis bis 2030 zu beenden. Das gemeinsame Programm ist jedoch begrenzt. Durch die Untersuchung des Top-down-Ansatzes, der Sensibilisierungskampagnen und des Ausmaßes der Koordinierung mit anderen Organisationen sowohl auf internationaler Ebene als auch innerhalb Kenias soll erklärt werden, warum das gemeinsame Programm begrenzt und daher ineffektiv ist.Female genital mutilation (FGM), or female circumcision, effects more than 200 million women and girls worldwide, and since the 1990s has been classified as violence against women and a human rights violation. It is estimated that three million more girls are threatened to be subject to FGM every year, and that is why hundreds of organizations all over the world have formed to try and put a stop to it. The largest effort is the UNFPA/UNICEF Joint Program to Eliminate Female Genital Mutilation, which works in 17 countries to put an end to the practice worldwide by 2030. The Joint Program, however, is limited. By examining the top-down approach, awareness campaigns, and the extent of coordination with other organizations, both at an international level and within Kenya, this thesis aims to explain why the Joint Program is limited, and therefore, ineffective

    Daring to fly

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    Diese Diplomarbeit befasst sich mit Barbara Kingsolvers Roman Flight Behaviour, der seit seiner Veröffentlichung im Jahr 2012 großes Interesse sowohl in der Fachwelt, als auch bei einem breiteren Publikum erregte. Flight Behaviour wird großteils als Beispiel für „Climate Fiction“ gesehen, aber in dieser Diplomarbeit wird gezeigt, dass auch feministische Themen die Lebenswelt des Hauptcharakters Dellarobia Turnbow beeinflussen. Durch eine Vereinigung von Kultur- und Literaturtheorie wird eine ökofeministische Analyse des Romans vorgenommen, um auch die Machtstrukturen, die auf die räumlichen Gegebenheiten wirken, offenzulegen. Sorgfältige Interpretationen des Textes zeigen die dialogische Struktur des Romans, und streichen die Bedeutung von Charakteren hervor, die eine Mediatorenstellung innehaben. Diese Mediatoren verstärken gegenseitiges Verständnis und schwächen die Grenzen zwischen Menschen und nichtmenschlicher Natur zunehmend ab, welche noch immer das westliche Denken beeinflussen. Vor dem Hintergrund einer polarisierten Debatte über Klimawandel, die in den Vereinigten Staaten stattfindet, werden Interessensgruppen porträtiert. Diese Arbeit analysiert Kingsolvers Verständnis von dringenden Themen wie zum Beispiel die Wissenschaftsvermittlung über den von Menschen verursachten Klimawandel. Ein weiteres zentrales Anliegen dieser Diplomarbeit sind die räumlichen Realitäten, mit denen Dellarobia konfrontiert ist, und ihre Überschreitungen, welche zu einer Ausweitung ihres Aktionsradius führen. Wegen des wachsenden Interesses in Ökofeminismus sollten die Methoden der ökofeministischen Literaturanalyse entwickelt und angewandt werden. Diese Diplomarbeit eröffnet eine neue Perspektive dafür, wie „Climate Change“ Romane analysiert werden können.This thesis is concerned with Barbara Kingsolver’s novel Flight Behaviour, which has been the object of great interest for literary scholars as well as a broad general audience since its release in 2012. Flight Behaviour is commonly regarded as an example of climate fiction, but this thesis shows that feminist issues equally inform the world of main character Dellarobia Turnbow. Bridging cultural and literary theory, the aim of this study is to analyze the novel from an ecofeminist viewpoint, and to reveal the power structures that influence the characters’ spatial relations. Close readings highlight the dialogic structure within the novel, and emphasize the importance of mediator characters in order to enhance mutual understanding and dissolve the human/nature dualism that still pervades western thinking. On the backdrop of a polarized climate debate in the United States, interest communities are portrayed in Flight Behaviour, and this thesis analyzes Kingsolver’s comprehension of pressing topics such as how to communicate complex crises, like anthropogenic climate change, to a lay audience. Furthermore, the spatial realities of Dellarobia’s world and her transgressions, which lead to the spatial expansion of her perimeters, are central to this thesis. Due to the growing interest in ecofeminism, methodologies for ecofeminist literary criticism need to be developed and applied. Ultimately, this thesis offers a new perspective on how to analyze climate change novels

    Whirling between sema and dance - a transnational perspective on the transfer of whirling rituals in Austria and Turkey

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    Sich um die eigene Achse Drehen ist eine spezifische Praktik, die sowohl Teil sufistischer Sema-Rituale ist, als auch ein Element moderner Tanzperformances. Die vorliegende Arbeit stellt heraus, wie dieses Drehen in unterschiedlichen geographischen und performativen Kontexten auftritt und welche Ritualdynamiken diesen zugrunde liegen. In meiner ethnographischen Feldforschung an unterschiedlichen Orten in der Türkei und Österreich interviewte ich Personen, die diese Form des Drehens in sufistischen Orden, Gruppen oder im Rahmen zeit-genössischer Tanzperformances praktizieren und analysierte, wie diese sich in transnationalen Feldern bewegen. Mit Hilfe der Theorie des Ritualtransfer nach Langer (2006) sowie Neubert (2009), identifizierte ich die Elemente eines wechselseitigen Ritualtransfers zwischen der Türkei und Österreich. Daraus gewann ich folgende Erkenntnis: Persönliche Intentionen und Motivationen, wie auch die soziale Umgebung beeinflussen die Dynamiken, die zu Transformationen und Modifikationen führen. In manchen Fällen kommt es zu einer Auflösung des rituellen Charakters der Dreh-Aufführungen, ein Phänomen, für das ich den Begriff "transfer 'out' of rituals" vorschlage.The practice of whirling is a vital part of the Sufi’s sema rituals, as well as of contemporary dance performances. This thesis analyzes the ritual dynamics of the whirling practices and applies a transnational perspective. It studies how whirling practices are transferred into different geographies and performance contexts. Following a qualitative explorative approach, ethnographic field work was conducted in different sites in Turkey and Austria. The results of this multi-sited ethnography are analyzed by applying the theoretical perspective of the transfer of rituals by Langer (2006) and Neubert (2009). I interviewed people, practicing whirling and identified how they move transnationally, leading to a transfer of the ritual from Turkey to Austria and vice versa. I conclude that whirling manifests in different forms such as dance, spiritual practice, or ritual. The personal intentions and motivations of those who practice whirling, as well as the social environment, affect the dynamics that evoke transformations and modifications of the whirling performances. In some cases, these changes lead to a dissolution of the ritual character of the whirling performances, and thus I propose to describe such phenomena as transfer ‘out’ of rituals

    "La nausée" - le porte-voix des théories de "La transcendance de l'Ego"

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    Die vorliegende Arbeit geht von der Hypothese aus, dass Jean-Paul Sartre philosophische Erkenntnisse seines Essays La transcendance de l’Ego in seinem Tagebuchroman La nausée aufgreift und thematisiert. Dabei lässt sich beobachten, dass im Tagebuchroman noch zusätzliche existentialistische Theorien illustriert werden, die ihrerseits keine Pendants im Essay finden. Es stellen sich nun zwei essenzielle Fragen. Zum einen ist es von Bedeutung herauszufinden, ob die Gründe, warum zusätzliche Theorien im Tagbuchroman thematisiert werden, in der Darstellungsweise liegen oder im Inhalt verankert sind. Zudem gilt es zu beantworten, warum die phänomenologischen Theorien des Essays im fiktionalen Rahmen und, genauer, im Genre des Tagebuchromans angewandt werden. Um präzise Resultate zu erzielen, wurden zuerst die phänomenologischen Theorien, die der Essay und der Tagebuchroman teilen, herausgearbeitet. Darüber hinaus wurden auch die zusätzlichen existenzialistischen Theorien aus dem Tagebuchroman abgeleitet. Anschließend folgte die Analyse der sprachlichen Realisierungen der zuvor erarbeiteten Theorien. Hierbei wurden narrative Konzepte und Kategorien auf den narrativen Text des Tagebuchromans angewandt und bestimmte argumentative Strategien im essayistischen Text erkannt. Der dritte Teil der Analyse bestand darin, sowohl den Essay als auch den Tagebuchroman auf der Fiktionalitäts- und Faktualitätsachse zu lokalisieren und positionieren. Die Analyseinstrumente wurden im Kapitel zu den Theorien und Methoden festgelegt. Dabei wurden nicht nur die Merkmale der beiden Genres, die für die gesamte weitere Arbeit von Bedeutung waren, festgehalten. Auch die Fiktionalitäts- und Faktualitätstheorie wurde im Hinblick auf Besonderheiten im Tagebuchroman und Essay bestimmt. Zudem wurden die für den Tagebuchroman charakteristischen narrativen Konzepte und Kategorien sowie die den Essay bestimmenden Argumentationstechniken herausgefiltert. Hinsichtlich der Ergebnisse kann vor allem angeführt werden, dass der Einschub existenzialistischer Theorien im Tagebuchroman sich vor allem in inhaltlicher Notwendigkeit begründet. Diese supplementären Theorien können also als komplementäre Einschübe zur Vervollständigung der inhaltlichen Ebene betrachtet werden. Im Hinblick auf die zweite Frage, kann gesagt werden, dass sich Sartre sowohl 99 des fiktionalen als auch des faktualen Charakters des Tagebuchromans bedient, um seine philosophischen Erkenntnisse effektiv zu vermitteln. Um dieses Ziel zu verfolgen, verzichtet er sogar darauf, die narratologischen Konventionen des Tagebuchromans einzuhalten. Dabei nutzt Sartre besonders das fiktionale Netz beziehungsweise die fiktionale Strukturierung des Tagebuchromans, um eine gezielte Darstellung seiner philosophischen Erkenntnisse verfolgen zu können. Auch kann er im Rahmen der Fiktionalität, den Erzähler und Protagonisten Antoine Roquentin mit bestimmten Attributen und Eigenschaften ausstatten, sodass sich dieser besonders für eine psychischerkenntnistheoretische Entwicklung eignet. Zu diesen fiktionalen Strategien gesellt sich die Absicht, die phänomenologischen und existenzialistischen Theorien ebenfalls mithilfe faktualer Strategien gezielt zu übermitteln. Dabei zielt Sartre darauf ab, die Intimität eines faktualen Tagebuchs mittels introspektiver Narration zu erzeugen. Diese narrativen Techniken, wie beispielsweise der innere Monolog, lassen sich jedoch nicht mit den Konventionen des Tagebuchromans, der eine retrospektive Erzählung zum Gegenstand hat, vereinen. Zudem bringt Sartre sich und Roquentin auf narratologischer Ebene äußerst nahe, indem er beispielsweise durch die gemeinsame Verachtung einer bestimmten Form des Humanismus zwischen dem Autor, also sich, und dem Erzähler eine enge Relation herstellt. Durch die introspektive Erzählweise sowie dadurch, dass er die Stimme Roquentins zu übernehmen scheint, kann Sartre seine philosophischen Theorien effizienter sowie effektiver übermitteln. Er bedient sich also des fiktionalen Rahmens des Tagebuchromans aufgrund dessen fiktionalen sowie faktualen Merkmalen, die es ermöglichen, sein vorangestelltes Ziel der wirksamen Vermittlung seiner Theorien zu verwirklichen.The present thesis is based on the hypothesis that Jean-Paul Sartre revives his phenomenological theories postulated in his essay La transcendance de l’Ego by applying them to his diary novel La nausée. Additionally, other existential theories are discussed in the novel in order to complete it on the content level. Thus, finding out why phenomenological discoveries are reflected in the fictional context of a diary novel constitutes the major task of this thesis. The analysis comprises the linguistic realizations of the respective theories in terms of narrative and argumentative strategies pertinent to the two genres as well as the positioning of the texts in the taxonomy of fictionality and factuality. Principally, Sartre uses the genre of the diary novel as he aims at exploiting its fictional as well as factual features in order to benefit his endeavor of mediating his philosophical discoveries. Although Sartre breaks with the narratological conventions of the diary novel by employing certain narrative techniques such as the autonomous interior monologue whose introspective narration is used to create the intimacy typical of the factual diary, he seems to accept this violation in order to communicate his theories effectively

    "Es ist eigentlich mehr Konkurrenz als Überlegenheit"

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    Die vorliegende Masterarbeit behandelt den natürlichen Bilingualismus am Zentrum für Transla-tionswissenschaft. Anhand von Interviews mit passenden ProbandInnen soll geklärt werden, wie die natürliche Zweisprachigkeit im Rahmen der Studiengänge BA Transkulturelle Kommu-nikation und MA Translation am Zentrum für Translationswissenschaft gelebt wird. Zu Beginn wurden über mehrere Kapitel hinweg sämtliche relevanten theoretischen Konzepte und Begriffe der Linguistik (Spracherwerbs und Bilingualismus) und der Translation anhand wissenschaftli-cher Literatur aufgeschlüsselt und erklärt. Bei der Analyse wurden Erwartungen und Erfahrun-gen der Bachelor- und Master-StudentInnen durch nach Mayring (122015) gebildete Kategorien miteinander verglichen und ausgewertet.This master's thesis deals with natural bilingualism at the Center for Translation Studies. By means of interviews with suitable test persons, it is to be clarified how natural bilingualism is lived at the Center for Translation Studies within the framework of the degree programmes BA Transcultural Communication and MA Translation. To begin with, all relevant theoretical con-cepts and terms of linguistics (language acquisition and bilingualism) and translation are ana-lysed and explained over several chapters on the basis of scientific literature. In the course of the analysis, the expectations and experiences of the bachelor and master students are compared and evaluated using categories formed according to Mayring (122015)

    Statussymbol Schmuck und der Traum vom schnellen Geld

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    Das Ziel der hier vorliegenden Diplomarbeit ist es, den 1963 erschienen Film Il maestro di Vigevano von Elio Petri in Bezug auf den gesellschaftlichen Wandel während der 1960er Jahre in Italien mit besonderem Augenmerk auf den Umbruch traditioneller Geschlechterrollen zu untersuchen, wobei das Werk in Hinblick auf die realen sozio-historischen Entwicklungen der Zeit kritisch beleuchtet werden soll. Hinsichtlich der Fragestellung sollen insbesondere die im Film identifizierbaren Funktionen von Schmuck als Indikatoren dienen. Die methodische Vorgehensweise stützt sich dabei auf die systematische Filmanalyse von Helmut Korte. Die Basis der Analyse und Interpretation bilden sieben ausgewählte (Sub)Sequenzen des Films, die zunächst jeweils beschrieben und anschließend in Bezug auf die zuvor dargelegte Fragestellung interpretiert werden. Im Rahmen der Untersuchung konnte eine Vielzahl an Hinweisen auf den gesellschaftlichen Wandel der Zeit belegt werden. Um einige Untersuchungsergebnisse exemplarisch darzulegen, sollen die im Film markantesten Momente an dieser Stelle genannt werden: die fortschreitende Entwicklung der Industriegesellschaft, eine steigende Erwerbstätigkeit der Frauen, das sich ändernde Konsumverhalten, erhöhte Chancen für sozialen Aufstieg bedingt durch die steigende soziale Mobilität, sich ändernde Moralvorstellungen, der Umbruch der traditionellen Geschlechterrollen und insbesondere die Emanzipation der Frau, welche jeweils auch anhand der unterschiedlichen Funktionen von Schmuck im Film erkennbar werden

    Suzanne Lenglen : abseits der Konventionen?

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    Gesellschaftliche Frauenrollen verändern sich im Laufe der Geschichte und stehen in Abhängigkeit zur sozialen Schicht, Klasse und Ethnizität. Dadurch entstehen mehrere, auch gegenläufige Weiblichkeitsentwürfe, die in gegenseitiger Abhängigkeit zu verschiedenen Normen und Konventionen stehen. Geschlechterrollen definieren Handlungsfelder und -möglichkeiten innerhalb einer Gesellschaft und die damit anzustrebende „Norm“. Die folgende Diplomarbeit untersucht, welche Konventionen durch Suzanne Lenglen (1899 - 1938) in ihrer Rolle als Tennisspielerin aufgebrochen wurden und welche Bedeutung diese Veränderungen für das Damentennis hatten. Darüber hinaus wird analysiert, in welches gesellschaftliche Bild von Weiblichkeit/en Suzanne Lenglen passt. Lenglen verkörperte als „la femme modern“ neue Weiblichkeitsideale des aufkommenden Garconne-Typs in der Zwischenkriegszeit, der in den Medien auch als „Sportgirl“ bezeichnet wurde. Dieser Typus der Neuen Frau war nicht nur auf physischer Ebene als veränderter Frauentyp erkennbar, sondern wurde auch mit einer selbstbewussten, gleichberechtigten Frau verbunden. Durch die Ergebnisse der Analyse von Bildern von Suzanne Lenglen werden ihre Einflüsse erkennbar. In Zeitungen war es üblich, leistungsstarke Frauen mit männlichen Attributen zu versehen, vor allem griffen die plakativen Techniken der Boulevardpresse auf stereotypische Zuschreibungen traditioneller Geschlechterrollen zurück. Lenglen präsentierte durch ihre Handlungen, in Bezug auf „Doing Gender“, neue Praktiken des weiblichen Geschlechts und führte zu einem veränderten Bild der Frau im und außerhalb des Sports. Dabei hinterließ ihre Präsentation etwas Ambivalentes: Ihre im Sport als tänzerisch zu beschreibenden Bewegungen und ihre modischen Aufmachungen standen im Gegensatz zu ihren harten Drives und ihrem Aussehen und gelten als klarer Bruch mit den vorherrschenden Konventionen im Tennissport. Tanz und Mode als klassisch weibliche Identifikationsmerkmale des bürgerlichen Geschlechterbildes wurden durch Suzanne Lenglen in die Männerwelt gebracht und mit „männlichen“ Facetten wie Härte, Aggressivität, Ausdauer und Leistung kombiniert. Zusammengefasst brach Lenglen innerhalb des Tennissport mit vorherrschenden Weiblichkeitsidealen und Konventionen und verkörperte gleichzeitig typisch vorherrschende bürgerliche Weiblichkeitsideale der Neuen Frau in der Zwischenkriegszeit. Ihre Einflüsse und Veränderungen sind noch Jahre nach ihrer Karriere zu erkennen, wie auch das folgende Bild aus der Zeitschrift „Punch“ im Jahre 1934 zeigt.Women's roles change throughout history and are dependent on social class and ethnicity. This change results in several, sometimes opposing, concepts of femininity that are mutually dependent on various norms and conventions. Gender roles define fields and possibilities of action within a society and the "norm" to be striven for. The following work examines which conventions Suzanne Lenglen (1899-1938) broke in her role as a tennis player and what significance they had for women's tennis. In addition, the social image of femininity, into which Suzanne Lenglen fits, will be analysed. As "la femme modern", Lenglen embodied new ideals of femininity of the emerging Garconne type in the interwar period and was referred to in the media as "sports girl". This type of the New Woman was not only recognizable on a physical level as a changed type of woman, but was also associated with a self-confident woman, equal to men. Through the results of the analysis of images depicting Suzanne Lenglen, her influences become apparent. In newspapers, it was common to assign high-performing women male attributes; above all, the bold techniques of the tabloid press resorted to stereotypical attributions of traditional gender roles. Through her actions, Lenglen presented new practices of the female gender in relation to "Doing Gender" and led to a changed image of women in and outside sport. Her presentation left behind something ambivalent: Her dancing movements and her fashionable outfits were in contrast to her hard drives and her looks and are and were considered a clear break with the prevailing conventions in tennis. Dance and fashion as classically female identifying features of the bourgeois gender image were brought into the male world by Suzanne Lenglen and were combined with "male" facets, such as hardness, aggressiveness, endurance and performance. In summary, Lenglen broke with prevailing femininity ideals and conventions within tennis and at the same time embodied typically predominant bourgeois femininity ideals of the New Woman in the interwar period. Her influences and changes can still be seen years after her career, as the following picture from the magazine "Punch" in 1934 shows

    "Görög Demeter Nevelési Terve Őcsászári Királyi Fennségének, a Méltóságos Főhercegnek, Franz Karlnak : Bécs, 1809 : Március Havában"

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    Thema dieser Diplomarbeit ist der auf Geheis des Kaisers für den Erzherzoges Franz Karl 1809 von Demetrius Görög verfasste Lehrplan , der dem Leser in Form einer Quellenausgabe näher gebracht wird. Neben der Transkription des verfügbaren handschriftlichen Quellenmaterials gibt meine Arbeit unter Zuhilfenahme des verfügbaren Forschungsmaterials auch einen Einblick in die Welt der höfischen als auch der weltlichen Erziehung und der Person von Demetrius Görög. Diese wissenschaftliche Arbeit stellt Görög neben dem Fokus auf seine Rolle als kaiserlicher Lehrbeauftragter und als eine der zentralen Persönlichkeiten der Aufklärung im Wien des 19 Jahrhunderts, auch als treuen Untertan der Krone dar. Görög nutzte sein gesellschaftliches Ansehen in Wien, um seine wissenschaftlichen Errungenschaften in seiner Heimat zu verbreiten, dadurch wirkte er aktiv an der ungarischen Aufklärung mit. Durch seine Wahl zum kaiserlichen Lehrmeister verbesserte er zudem das Ansehen der ungarischen Gelehrtengesellschaft. Ziel dieser Arbeit ist es die Gemeinsamkeiten der weltlichen und höfischen Erziehung darzustellen jedoch gleichzeitig die zugrunde liegendem theoretischen und praktischen Unterschiede hervorzuheben.This thesis investigates the curriculum written by Demetrius Görög in 1809 on behalf of the emperor intended for his son archduke Franz Karl. This teaching plan is presented in the form of a source edition. Besides the transcription of the available handwritten source material, this piece of academic work gives the readership an overview of both the courtly and the predominant catholic education principles of that time, as well as about the person of Görög himself. Görög is not just depicted as an imperial teacher but as one of the central characters of the age of reason in the 19th century in Vienna. Furthermore, he leveraged his privileged position in society to disperse his academic ideas in his home country. His choice as the imperial teacher positively reflected on the perception of his fellow Hungarian scientist colleagues, thus he actively facilitated the enlightenment in Hungary itself. This thesis aims at highlighting the commonalities of the regal and catholic education, while also emphasiszing the underlying theoretical and practical differences of both teaching methods

    "Innere" und "äußere" (Mehr-)Sprachigkeit aus der Sicht von Schüler_innen

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    Die Arbeit widmet sich der Frage, welche Konzepte von „innerer“ und „äußerer“ (Mehr-)Sprachigkeit Schüler_innen haben. Mittels leitfadengestützter Interviews mit vier Viertklässler_innen einer Schule im Mühlviertel wird ermittelt, welche bewussten und unbewussten Einstellungen zum Thema (Mehr-)Sprachigkeit vorhanden sind und welche soziale Bedeutung damit verbunden wird. Darüber hinaus werden die Äußerungen hinsichtlich der außersprachlich-lebensweltlichen Faktoren analysiert, um das Zustandekommen der Einstellungen zu verstehen. Gegliedert ist die Arbeit in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Ersterer enthält Ausführungen zum Thema Spracheinstellungen und (Mehr-)Sprachigkeit, aber auch Überlegungen zur Sprache generell. Dies dient vor allem dazu, sich der Macht von Sprache bewusst zu werden und die Schüler_innen als sprachhandelnde Personen zu verstehen. Im zweiten Teil werden die Ergebnisse der Untersuchung präsentiert

    Hollywood gegen den Rest der Welt

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    Die Darstellungen von historischen Ereignissen und Personen(-Gruppen) im amerikanisch geprägten Mainstream-Film bauen häufig auf anachronistischen Motiven auf. Dadurch werden Narrative entwickelt und vorangetrieben, die verfälschte oder tendenziöse Vorstellungen von Geschehnissen und Personen der Vergangenheit im kollektiven Bewusstsein der Zuschauer*innenschaft etablieren und dadurch Einfluss auf die Wahrnehmung der Menschen nehmen können. Im theoretischen Teil dieser Arbeit wird zunächst die Entwicklung eines spezifischen, rigiden Zeit- und Geschichtsbilds (WRG) innerhalb der europäischen (und damit der westlichen) Geisteskultur seit der Antike nachgezeichnet. Dieses Zeit- und Geschichtsbild basiert zumeist auf einem Denken von historischen Prozessen in linear-chronologischen Zeitzusammenhängen und Ereignisketten bzw. Kausalzusammenhängen. Historische Persönlichkeiten und ihre Taten werden häufig überhöht dargestellt, während historische Gruppen häufig pauschalisiert und misrepräsentiert werden. Das Ziel ist es, nachzuweisen, dass sich Teilaspekte dieser obsoleten Sichtweise auf Zeitentwicklung und Geschichte noch immer in einer Sparte der Kulturproduktion halten – nämlich im US-amerikanisch geprägten Mainstream-Film (MSF). Um diese Spuren des WRG im MSF nachzuweisen zu können, wird der Anachronismus in dieser Arbeit als methodologischer Fokalpunkt verwendet. Dazu wird im Anschluss an den Entwicklungsüberblick des WRG im Theorieteil nachgezeichnet, inwiefern das klassische Konzept des Anachronismus innerhalb dieser Denkweise ein Schlüsselkonzept darstellt. Aufbauend auf der Kritik und Neudeutung des Anachronismus durch Rancière wird das Begriffskonzept gegen seine ursprüngliche Bedeutung und Verortung innerhalb des WRG gekehrt, um so die obsoleten und teilweise sogar antihistorischen Mechanismen dieses Zeit- und Geschichtsbildes aufzudecken und, im analytischen Teil, ihre Spuren im Film zu markieren. Das Herausarbeiten der Motive im Film soll also darauf hinweisen, wenn anachronistische Mechanismen im MSF ablaufen und was ihre möglichen Wirkweisen auf das Publikum sein können

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