University of Vienna

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    Vom "Muskeljuden" zum stärksten Mann der Welt

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    Im Zuge des zweiten Zionistenkongresses 1898 in Basel hielt der Mediziner und Sozialkritiker Max Nordau seine Hörerschaft dazu an, „wieder ein Muskeljudentum“ zu erschaffen. Seitdem gilt Nordau als Spiritus Rector der jüdischen Turn- und Sportbewegung. Im Jahr 2001 sollte sich der deutsche Regisseur Werner Herzog dieser Thematik annehmen und dem ehemals stärksten Mann der Welt, Sigmund Breitbart, der als Inbegriff des Muskeljuden galt, ein cineastisches Denkmal setzten. Ausgehend von diesem Spielfilm wird die Bedeutung des Muskeljudentums für Max Nordau und das Judentum generell im deutschsprachigen Raum erschlossen. Im Zentrum dieser Arbeit stehen zudem die historischen, gesellschaftlichen und politischen Prozesse, die diesem Begriff zugrunde liegen. Darüber hinaus wird aufgezeigt, welche Konsequenzen und Reaktionen die Rede Nordaus nach sich zogen. Um dieses Vorhaben zu bewerkstelligen, werden eine Reihe unterschiedlicher visueller Quellen analysiert

    Kindheit in den "114 Songs" von Charles Ives

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    Thema der vorliegenden Masterarbeit ist die Darstellung von Kindheit in der umfangreichen Liedersammlung 114 Songs von Charles Ives. Es handelt sich um eine Arbeit zur Fragestellung, wie Ives das Thema Kindheit darin inhaltlich und kompositorisch darstellte. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf jenen Liedern, in denen er autobiographische Bezüge herstellte und der Frage, weswegen die Rückwendung auf die eigene Kindheit von so großer Bedeutung für den Komponisten waren. Die Arbeit besteht aus einem theoretischen sowie einem empirischen Teil. In beide Teile fließen Ives‘ literarische Äußerungen zur Erklärung seiner Lebensphilosophie ein, laut denen Musik und Leben nicht voneinander zu trennen seien und die zudem persönliche Erinnerungen beinhalten. Der theoretische Teil bildet durch die Erläuterung Ives‘ biographischen Hintergrundes sowie sein Komponieren und Denken wesentlich beeinflussender theoretischer Grundlagen, wie den Transzendentalismus, die Basis für den nachfolgenden empirischen Teil. Zudem wird die Verschränkung der inhaltlichen Erinnerung mit dem für Ives typischen Kompositionsverfahren der Entlehnung erläutert. Der empirische Teil besteht aus einer Werkstudie zu jenen Liedern der 114 Songs, die das Thema Kindheit behandeln. Darin wird im Hinblick auf autobiographisch gefärbte Lieder insbesondere das kompositorische Verfahren der Rekonstruierung von Erinnerungen durch Entlehnung analysiert und wie dieses Vorgehen mit von Ives eigens verfassten Liedtexten ineinandergreift. Inhaltlich werden die Lieder im Zusammenhang mit biographischen Stationen, Personen und weiteren persönlichen Erinnerungen besprochen. Ein kleiner Teil der Werkstudie handelt zudem von Liedern, in denen Ives das Thema Kindheit unabhängig von seiner eigenen Biographie im Erbe literarischer und musikalischer Romantik thematisierte. Das Ergebnis der Arbeit besteht in der Feststellung, weswegen die Erinnerung an die eigene Kindheit dem zeitlebens von Zerrissenheit geplagten Ives Identität stiftete und weswegen die 114 Songs sich zur Darstellung davon so gut eignen wie vermutlich kein anderes seiner Werke

    Wells-Dawson phosphotungstates as mushroom tyrosinase inhibitors - a speciation study

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    Alle vier getesteten POT Lösungen ([P2W18]6-, [P2W17]10-, [P2W15]12- und [P2W12]12-) zeigten eine Inhibitionswirkung gegenüber abPPO4 (Ki = 6.53 – 13.63 mM). Zur kinetischen Bestimmung der Inhibitionswirkung wurde die Catecholoxidase-Aktivität des Enzyms herangezogen. Eine Untersuchung mit Hilfe eines Hill-basierten Algorithmus ergab ein monophasisches Bindungsverhalten zwischen POT und Protein. In 31P-NMR- und 183W-NMR-spektroskopischen Messungen wurde [P2W17O61]10- als die aktive Hauptspezies dieser Studie identifiziert. Diese monolacunare Form ging aus Umlagerungsprozessen der POT-Verbindungen hervor. Zusätzlich konnte für [P2W12]12- in der Gegenwart des Substrats L-DOPA die vollständige Umlagerung zu H3[PW11O39]7- beobachtet werden. Daher wurden die hydrolytische Stabilität unter biologischen Bedingungen (pH 6.8) und die Stabilität in Gegenwart von Substrat zu entscheidenden Parametern in dieser Studie. Diese Faktoren unterstreichen die Notwendigkeit der POT-Speziierung mittels NMR-Spektroskopie. Die relative Menge an [P2W17O61]10- und die Ladungsdichte der eingesetzten Polyoxowolframate wurde für die Interpretation der erhaltenen Inhibitionskurven herangezogen. Die Abhängigkeit der Inhibitionswirkung intakter und lacunarer Wells-Dawson Polyoxowolframate auf Enzyme von der Ladungsdichte steht im Einklang mit vorausgegangenen Studien.All four tested POT solutions ([P2W18]6-, [P2W17]10-, [P2W15]12- and [P2W12]12-) showed inhibition effects against abPPO4 (Ki = 6.53 - 13.63 mM). For the kinetic measurements, the diphenolase activity of the enzyme was assayed. Further investigations using a Hill-based algorithm revealed monophasic binding behavior between POT and protein. The undertaken 31P-NMR and 183W-NMR spectroscopic measurements identified [P2W17O61]10- as the main active species of this study. This monolacunary form resulted from rearrangement processes of the POT compounds. Moreover, for [P2W12]12- in the presence of substrate L-DOPA the full rearrangement to H3[PW11O39]7- was observed. Therefore, the hydrolytic stability at biological conditions (pH 6.8) and stability in the presence of substrate became crucial parameters in this inhibition study. These findings support the necessity of POT speciation with NMR spectroscopy. The relative amount of [P2W17O61]10- and the charge-density of the used POTs were used to explain the inhibitory activity of the POTs. The charge density dependence of the inhibitory effects of intact and hexavacant Wells-Dawson POTs against enzymes is in good accordance with previous studies

    Der Einsatz des Improvisationstheaters im Fremdsprachenunterricht und der Einfluss auf die Sprechbereitschaft und intrinsische Motivation am Beispiel Französisch

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    SchülerInnen sind im kommunikativen Fremdsprachenunterricht häufig gehemmt, die Fremdsprache zu verwenden, aus Angst einen Fehler zu machen, und/oder sich zu blamieren. Gleichzeitig verlangt der kommunikative Fremdsprachenunterricht lt. dem österreichischen Lehrplan spontane und authentische Sprechsituationen, um die zukünftige, außerschulische Kommunikation zu üben. Doch das Sprechen üben hängt auch von der Bereitschaft der SchülerInnen ab. Die folgende Arbeit untersucht inwiefern sich der Einsatz des Improvisationstheaters auf die Sprechbereitschaft und die intrinsische Motivation der SchülerInnen am Beispiel Französisch auswirkt. Die Thematik wurde zuerst theoretisch beleuchtet und anschließend wurde eine empirische Interventionsstudie durchgeführt. Dies geschah in drei Französischklassen mithilfe von adaptierten Übungen aus dem Improvisationstheater für den Fremdsprachenunterricht. Die Datenerhebung erfolgte mittels schriftlicher Fragebögen vor sowie nach der Intervention und einer teilnehmenden Beobachtung. Zusätzlich zeigt die vorliegende Arbeit, inwiefern sich das Improvisationstheater auch auf weitere Faktoren positiv auswirkt. Die folgende Arbeit richtet sich speziell an ForschungspartnerInnen der Sprachlehr- und lernforschung sowie an alle LehrerInnen, die das Improvisationstheater in den Fremdsprachenunterricht integrieren möchten

    Between empowerment and confusion - young adult dystopias and Foucault's regimes of truth

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    Auch wenn Michel Foucaults Vorstellung von Macht als allgegenwärtiger Kraft auf die Objektifizierung des Menschen in modernen Gesellschaften bereits angewandt wurde, haben sich nur wenige Forscher mit der Aushandlung von Machtverhältnissen in der Jugendliteratur befasst, da es dem Genre angeblich an Komplexität fehlt. Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die jugendlichen Protagonisten zweier dystopischer Jugendromane, nämlich James Dashners The Maze Runner und Malorie Blackmans Noughts and Crosses, Machtverhältnisse innerhalb der Wahrheitsregime ihrer Gesellschaften aushandeln, um die große Eignung von Jugendliteratur für ein kritisches Engagement zu demonstrieren. Um eine fruchtbare Analyse zu gewährleisten, sind eine Diskussion von Foucaults Machtbegriff sowie der Einfluss Immanuel Kants auf seine Vorstellung von kritischem Denken zentrale Bestandteile dieser Arbeit. Darüber hinaus stelle ich die vorherrschenden Einstellungen des literarischen Establishments zu diesem Genre in Frage, um zu zeigen, dass Jugendliteratur nicht die Anerkennung erhalten hat, die ihr gebührt, weil sie mit einer aetonormativen Norm verglichen wurde, die Erwachsene als intellektuellen Standard definiert. Schließlich zeigt eine detaillierte Analyse der beiden genannten Romane auf der Grundlage der fünf Indikatoren für die Analyse von Machtverhältnissen von Michel Foucault, dass Macht sowohl ermächtigend als auch einschränkend sein kann und dass dominante Machtdiskurse das Leben der jugendlichen Protagonisten in ihren dystopischen Gesellschaften diktieren, solange sie sich nicht ihrer eigenen Vernunft bedienen. Letztlich kann gesagt werden, dass die vorliegende Beobachtung unser Verständnis der sozialen Existenz in modernen Gesellschaften verbessern und beweisen könnte, dass selbst ein komplexes Thema von sozialer Bedeutung wie Macht durch Jugendromane behandelt werden kann.Even though Michel Foucault’s notion of power as an omnipresent force has been applied to the objectification of human beings in modern societies, only few researchers have addressed the negotiation of power relations in young adult literature (YAL) due to the genre’s alleged lack of complexity. This thesis examines how the adolescent protagonists of two young adult dystopian novels, namely James Dashner’s The Maze Runner and Malorie Blackman’s Noughts and Crosses, negotiate power within their societies’ régimes of truth to demonstrate YAL’s great suitability for critical engagement. In order to guarantee a fruitful analysis, a discussion of Foucault’s concept of power as well as Immanuel Kant’s influence on his notion of critical thinking are pivotal parts of this thesis. Moreover, I contest prevailing attitudes of the literary establishment about the genre in order to show that YAL has not been given the credit that it deserves because it has been compared to an aetonormative norm, which defines adults as an intellectual standard. At last, a detailed analysis of the two aforementioned novels based on Michel Foucault’s five indicators for analysing power relations demonstrates that power can be both, empowering and restrictive, and that dominant power discourses dictate the lives of the adolescent protagonists in their dystopian societies as long as they do not make use of their own reason. Ultimately, it can be said that the present observation could enhance our understanding of social existence in modern societies as well as prove that even a complex issue of social concern such as power can be addressed through young adult novels

    Die Verwendung von Musik im Fremdsprachenunterricht am Beispiel des Spanischen

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    Die Musik wird in dieser Arbeit als Lerninstrument untersucht und präsentiert. Die Schrift befasst sich mit Musik im Allgemeinen, aber auch spezifisch im Zusammenhang mit dem Erlernen von Spanisch als Fremdsprache

    DSGVO: eine Terminologiearbeit in den Sprachen Deutsch und Italienisch

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    Das Ziel der vorliegenden Masterarbeit ist, den deutsch- und italienischsprachigen Fachwortschatz betreffend die DSGVO ("Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG") im Rahmen einer Terminologiearbeit zu untersuchen und festzuhalten. Im Zuge dessen soll unter anderem analysiert werden, ob Äquivalenz zwischen den deutsch- und italienischsprachigen DSGVO-spezifischen Fachtermini besteht, wobei der Begriff der Äquivalenz zunächst kritisch beleuchtet wird. Die DSGVO stellt ein besonders aktuelles Thema dar, mit dem unterschiedlichste Personen und Institutionen zwangsläufig in Berührung kommen. Der Bedarf an Rechtsübersetzungen in diesem Bereich steigt folglich konstant. Die vorliegende Arbeit soll daher unter anderem ein grundlegendes Hilfsmittel für ÜbersetzerInnen aber auch für DolmetscherInnen darstellen.The aim of the present thesis is to identify and analyse the German and Italian GDPR-specific terminology as part of a terminology work ("Regulation (EU) 2016/679 of the European Parliament and of the Council of 27 April 2016 on the protection of natural persons with regard to the processing of personal data and on the free movement of such data, and repealing Directive 95/46/EC"). Furthermore, the present thesis seeks to assess whether the German and Italian GDPR-specific terms are equivalent. In doing so, the concept of equivalence will be examined critically. The GDPR represents a particularly topical issue. Numerous people and institutions inevitably come into contact with this topic. The demand for legal translations regarding the GDPR is therefore constantly increasing. Thus, the present thesis is intended to provide a basic tool for translators and for interpreters

    "Österreichisches Deutsch" aus der Sicht von DaF-Lehrenden in Bosnien und Herzegowina

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    Den Gegenstand der Arbeit bilden ausgewählte Aspekte der attitudinal-perzeptiven Dimension des „österreichischen (Standard-)Deutsch“ bzw. lexikalischer Austriazismen, also spezifisch österreichischer Varianten des Standarddeutschen. Dabei wird die emische Perspektive bosnisch-herzegowinischer DaF-Lehrender fokussiert. Dies erfolgt vor dem Hintergrund, dass es in der bosnischen Gegenwartssprache eine Vielzahl an Lehnwörtern aus dem in Österreich gebräuchlichen Deutsch gibt, die auf den Sprachkontakt des Bosnischen mit oberdeutschen Varietäten zur Regierungszeit der Habsburgermonarchie über Bosnien und Herzegowina (1878-1918) zurückgehen. In der Diplomarbeit wird mittels einer Fragebogenstudie erforscht, ob die mit diesen Lehnwörtern verwandten Ausdrücke im gegenwärtigen österreichischen Standarddeutsch von den Proband*innen als „korrektes“ Standarddeutsch eingeschätzt werden. Zudem findet eine Erhebung ausgewählter Einstellungsdaten zum Deutschen in Österreich statt. Den theoretischen Rahmen der Arbeit bildet die soziolinguistische Sprachwahrnehmungs- und Spracheinstellungsforschung. Deren Ansätze bilden eine wesentliche Basis der modernen Soziolinguistik

    Die italienische Sprache in YOUTUBE?! #Instagram

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    Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die italienische Sprache in den Medienportalen YouTube und Instagram anhand von Beobachtung unterschiedlicher italienisch sprachiger Kanälen. Aufgrund der analysierten, stichprobenartigen Beispielen aus den Beiträgen von italienischen YouTuberInnen und InstagramerInnen, werden Erkenntnisse über die italienische Sprache in den sozialen Medien und über die aktuelle Jugendsprache gewonnen. Es steht jedoch nicht nur die italienische Sprache allein im Fokus dieser Diplomarbeit, sondern auch allgemein die gesellschaftliche Rolle von Sprache in Verbindung mit den sozialen Medien. Es wird auch aufgrund der gewonnen Erkenntnissen reflektiert, wie der Fremdsprachenunterricht gestaltet werden soll und inwiefern man auch soziale Medien einbauen kann und soll, aber auch die vielen Varietäten der italienischen Sprache in Betracht ziehen sollte für den Fremdsprachenunterricht und warum. Es wird auch geklärt welche Beiträge dieser Medien verwenden werden können, welche nicht und warum. Diese Diplomarbeit versucht primär eine Beschreibung des Sprachgebrauchs in den unterschiedlichen Kommunikationsmedien und deren gesellschaftlichen Wert.This diploma thesis investigates the italian language used on social media, especially on YouTube and Instagram by observing different italian accounts. Based on the analyzed, ran-dom examples from the contributions of italian YouTube and Instagram users, insights of the italian language on social media and of the current language of the younger generation were gained. However, the focus of this thesis lies not only on the italian language alone, but also the social role of language in connection with social media in general. It will also reflect, based on the knowledge already gained, on how the teaching of a foreign language should be planned and to what extent social media can and should be included, but also how and why those numerous varieties of the italian language should be considered for teaching italian as a foreign language. It also clarifies which contributions of these media can be used, which can-not and why. This thesis primarily tries to describe the use of language in different communi-cation media and its social value

    Der Einfluss von Musikalität auf den Zusammenhang zwischen Musik, Stress und der Regeneration der Hautbarriere

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    Ziele Die negativen Effekte von Stress auf verschiedene Aspekte der Gesundheit sind wohl bekannt. Einer dieser Aspekte ist die Regeneration der Hautbarriere (RHB), ein Wundheilungsprozess. Musik zeigte stressreduzierende Effekte in einer Vielzahl an Studien. Daher wurde angenom-men, dass Musik über einen stressreduzierenden Pfad positive Effekte auf die RHB haben würde. Die Effekte von Musik auf Stress können jedoch variieren, beispielsweise in Abhängigkeit von Persönlichkeitsfaktoren oder Erfahrenheit mit Musik. In dieser Studie wurde Musikalität als möglicher Einflussfaktor untersucht. Ziel dieser Studie war es, den Zusammenhang zwischen Musik, Stress und der RHB sowie der Rolle von Musikalität in diesem Kontext zu erforschen. Methode Sieben Teilnehmerinnen wurden einer Musikgruppe oder einer Stille-Kontrollgruppe randomisiert zugewiesen. Nach einer halbstündigen Baseline-Phase absolvierten die Teilnehmerinnen den Trier Social Stress Test (TSST). Anschließend wurde ein einfaches Klebestreifen-Abriss-Verfahren durchgeführt. Danach hörte die Musikgruppe 30 Minuten lang Musik, die Kontrollgruppe wartete für 30 Minuten in Stille. Subjektiver Stress wurde mit einer visuellen Ana-logskala gemessen. Die RHB wurde Anhand von Werten in transepidermalem Wasserverlust errechnet. Musikalität wurde mit der deutschen Version des Goldsmiths Musical Sophistication Index (Gold-MSI) erfasst. Einzelfallanalysen wurden an drei Teilnehmerinnen durchgeführt. Ergebnisse Es wurden keine Unterschiede in Bezug auf subjektiven Stress und RHB zwischen der Musik- und der Stille-Gruppe gefunden. Jedoch konnten Unterschiede in RHB zwischen einer Person, die hohe und einer Person, die niedrige Werte im Gold-MSI erreicht hatte, gefunden werden. Konklusionen Diese Studie liefert vorläufige Beweise für einen Einfluss von Musikalität auf den Zusammen-hang zwischen Musik und RHB und untersuchte somit einen neuen Pfad, über den Stress schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit ausübt, mit Musik als potenziellem Puffermechanismus – zumindest für manche Bevölkerungsgruppen.Objectives The negative effects of stress on various health outcomes are well known. One of these out-comes is the skin barrier recovery (SBR), a wound healing process. Music had stress-reducing effects in a multitude of studies. Hence, it was assumed that music has a positive effect on SBR via a stress-reducing pathway. However, the effects of music on stress can vary depending on, e.g., personality traits or musical experience. In this study, musicality was introduced as one of these possible influencing factors. The objective of this study was to investigate the relationship between music, stress and SBR, as well as the role of musicality in this context. Method Seven female participants were randomized into a music group or a silent control group. After a baseline phase of 30 minutes, participants completed the Trier Social Stress Test (TSST). After the TSST, participants went through a simple tape-stripping procedure. Then, the music group listened to music while the control group sat in silence for 30 minutes. Subjective stress was measured with a visual analogue scale. SBR was calculated using transepidermal water loss values. Musicality was measured with the German version of the Goldsmiths Musical So-phistication Index (Gold-MSI). Single case analyses were performed with three participants. Results No differences could be found between the music group and the silent control group regarding subjective stress and SBR. However, differences in SBR between one high and one low-scoring participant in the Gold-MSI were observed. Conclusions This study presents preliminary evidence for the influence of musicality on the relationship between music and SBR—investigating a novel pathway of the deleterious effects of stress on health with music as a potential buffering mechanism, at least for some populations

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